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Schlüchterner Zeitung

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Amtlicher Anzeiger für den Kreis und die Stadt Schlüchtern

Nr. 14

Samstag, 3. Februar 1923

75. Jahrgang

^«A

Allerlei vom Tags.

Stinues hat infolge des RnhreinfaKrs das bekannte Abkommen mit Marquis de Lubersae Wert.

Wegen tzer Beschlagnahme eines Teiles der Essener Krankenhäuser hat die Reichsregiernug in Paris Pro- fest erhoben.

An Paris schwebt wut jetzt zwischen Hangen und Bangen. Niau ist dort bald himmelhoch rauch-end, bald zu Tode betrilbt. Forcierte Stegesgeunnheit wechselt mit mühsam vechaltener Hoffnungslvsigkeit. Die Augen der wie der ganzen Welt, sind unaufhörlich aus biet gerichtet, denn dort wird rtscheidnugsschlacht geschlagen, die an Bedeuütng der großen NiarneschlaUst im Jahre 1914 qleichkommt. »Es geht um Frankreichs ganze Zu- kunftF so schreibt der MetailindustrieUe Puwt inIour- nee Industrielle". »Es geht um Deuischiauds-Lein und NiMfein", so wissen lvir alle, vom höchsten geistigen Lei­ter bis hinab zum einfachen Arbeiter. Und ob auch jetzt in Paris der Volker bnudsrat tagt, so kümlnert dunes Ereignis weder die Franzosen selbst noch die anderen Völker. Es wird da über Oesterreich und Danzig vor* handelt, aber nur oberflächlich nimmt die Welt davon Kotta. Und auch die Lansanner Konferenz, die sich nun schon monatelang mühsam am Leben erhält, hat langst das Interesse verloren, obwohl auch gerade ue einen neuen Zündstoff zu neuen Kriegen birgt, denn wird die türkische Frage dort nicht nur eintaetnmnett zugunsten Angoras gelöst, so samt man gewärtig sein, da st die Kriegsflamme im nahen Osten sehr bald wieder amlo= dern und ihre zündenden Funken in all Die übrigen Pul­verfässer, die in Mittel- und Westeuropa fast dicht bei­einander stehen, werfen wird. Dieser Zündstem 'cheint schon setzt seine Wirkung zu zeigen, da die latente eng- lisch-franchsische Differenz in Lausanne zu einer offenen akuten zu werden droht, und es ist möglich, dau wir schon in den nächsten Tagen oder Stunden von einem Ab­bruch der Lansanner Konferenz überrascht werden.

An Paris sieht man sehr wohl ein, daß man sich mit der Aktion im Ruhrgebiet fanatisch überhastet hat, ist aber jetzt sichtlich entschlossen, wie ein Hasardeur das ver- ' wegeste"Spiel bis zu ende zu spielen. Uns deshalb ist lehr ftagUästob man dort die verschleiert arigeSotene englische Intervention letzten Endes doch ergreifen wird. Die Franzosen wollen vor allem eim- gründliche Zerstö­rung Deutschlands, eine Trennung des Nordens vom Süden und Balkauisiernug -es ganzen Reiches. AM dem Ruhrgebiet wollen sie ein autonomer Land machen und finden da bei stell Dortenverratern dienstlertige Hilfe. Aber um die .'mwnomie der Rhein lande und des Ruhrgebiets selber ist es ihnen gar nicht zu tun, sondern sie verfolgen dabei demelbcn Plan wie im Backankneg Die Italien er mit Albanien, die auch Oesterreich dadurch täuschten, daß sie aus Albanien einen selbständigen anto- neinen Staat machen wollten, und dabei doch den -Hinter­gedanken hatten, ihn später in das neue römische \Wpe^ rium mit einzubeziehen.

Sieben der ZerirMmnerung Deutschlands, also neben rein politischen Interessen, kommen bei der Ruhrgebiets- aktivn auch noch fchwerwiegeuoe wirstchaftltche in hudiL Sie wollen zu den reichen Erzlagern, vie ue be­reits, haben, auch noch gleich reiche Kohlenlager haben. Ahnen ist die Menge von 4 Millionen^

auf Entschädigungswegen von DeutMand clua.teu, viel zu wenig. Sind sie erst im vollen Besitze xtx' Wy-' gebiets, dann verfügen sie über hundert Millionen^ neu im Aahre und Dann haben sie neben der vostinc^r. und militärischen Hegemonie, Die «e > bereits in ropa besitzen, auch noch die wirtschaftliche. Gan.> Citiep von den Vogesen bis zum Kaukasus steht dann "U^rder rollen Souveränität der Franzosen. Das Habell am klar­sten die Russen, die doch früher für westliche^ja nur mitteleuropäische Verhältnisse seinen Begriff hatten, von allen Böllern mit zuerst emgesehen und ber Men Protestdemonstrationen gegen Die RuhrgebiersbAetznug in Moskau offen und frei heraus erklärt.

Die Deutsche Zähigkeit und Einmütigkeit aber und Me Wessen mit denen Die Franzmen, nie bisher sicher aus die Hadersucht der Deutschen und Den Zermurbungs^- fvlg in der Ruhrbevölkertina gehont hatten, mcht fleivch' m t haben. Der Widerstand der Beamten und der Berg­arbeiter, der Behörden, der Eisenbahner uuv der Post versetzt sie oft nach plötzlich aufschäumendem Rausch n eine entnervende Katerstimmung. G^^en einen solchen passiven Kampf des Erduldens und Der OPfersrtUviäset helfen weder Bajonette noch ^Jlnid;i neunewehre. D>e Ei­senbahner im Maiuzer Gebiet streiten bMit^ und wei­tere Gewalt der Franzoien im Ruhrgebiet wird ihnen ähnliche Streiks bringen. Und wenn sie aus) jetzt auv Frankreich und Belgiecc ungefähr 3000 Eisen bahne r sich verschreiben, so werdet, sie doch bald sehen, ö«B ««h h eft Kothilfe sie nicht zu ihrem erhofften Ziele vrinnen wird, sofent das deutsche Volk in allen seinen Schichten,und Parteien weiter zähen Widerstand und Selbstovferung zeigt. - E. M.

Kew oder Nichtsein.

Aus Berlin wird omi zrtstüudiger Stelle geschAeben: Aus Paris ließen zwei Meldungen vor, die sub gcgeu- seit g in so klarer und eindeutiger Weste.ergänzen, dast übe "die Absichten und Ziele, der «efleuwa^ fischen Politik ein Zweifel nicht urehr niogUch t£L Dre eine Metdurm findet sich im ^Daitu tz bromele ^ic ocht von der Feststellung cms, Daß man in Paris das Fehler- Haste der Ruhraktion eiltznsehen beginne und knüpft daran die Ansicht, datz Paris zur Einleitung von Ber- tzandtunge« bereit sei, wenn Deutschland den erstcu Lmc^ c^. Dv -Pcmt.auuo widerspricht leider,den.mr-

öffentlichten bekarrnten Tatsachen. Keinerlei Anserttsa dafür sind zu beobachten, Dan mau in Paris Den Fehler der Ruhraktivn einzuseheli und rückgäilgig zu machtu ge­willt ist, im Mgenteil, die Stimmen Musen sich, Die Die französisch Regierung anffordern, aus Dem betretenen Wc'ge weiter zu schreiten. Als Beispiel sei nur folgende Aeußerung des »Echo de Paris'' angef e

^Die Isolierung des Ruhrgebiecs ist eine Arbeit auf lange Sichi, die wir methodisch zu Euoe führen müssen. Wir bauen nicht für Monats sondern für Jahre."

Wie stellt man sich Verhandlungen vor, die von der Vvraussetzmrg Der Fortdauer der Ruhrbesetzung aus- 6ehen? Gmcz im Einklang mit der französischen Presse hat uiut auch Herr Poinraree selbst - so die zweite Mel­dung das Wort ergriffen, um jeden Gedaukeir an Ber- Handlmtgen zu Boden zu schlagen. Unter völliger Preis­gabe seiner Noch über dir Ailgenieurkommission läßt er jetzt wissen, daß die französischen Truppen im Ruhrge- biet bleiben werden, nicht um die Fehlmengen an Holz und Kohlen einzubringen, sondeert um die Durchfetzmig der fvarrzösischen Reparation chstäue sicher zu stellen. Am Sirute seiner vertragSwfdrtgetr Pfänherpokitik will er jetzt das RMrgehtet crenau wie das besetzte RHeinlano als Pfand für die Erfitüunq der französischen Ansprüche behandelt wissen. Er «M mit der Näumung des Ruhrge- >b«is erst beginne, wenn Deutschland durch Regelmtg >MueKM»muzstist«lnS die Basis für die Er'fiUlung der-Re- paratronsfchuld geschMeL, es mit den Zahlurigen beamv. wem u«d die verestM«tr« Lieferungen bewirkt habet Diese Boraussetzunge« sind so zweideutig formuliert daß Poirwaree sie intervreiieren könnte, wie es ihm

liebte. Er nimmt schon heute für die Pfandnahme eiw Dauer von fünf Jahren in Aussicht. Zugleich betont ei wieder die vertragswidrige fr«rzösische These, daß dic '15fährige'BesetzungSveriode für das Rheinland noch ga, nicht zu laufen begonnen habe. Das ist der Stern der Poineareeschen Erklärungen. Sie zeigen deutlich, wie et gemeiut ist, wenn Frankreich die Bereitschaft versichert Deutschland anzuhören.

Will sich das deutsche Volk damit abfindelk, daß Dei gegenwärtige Zustand verewigt wird, daß unser Arbeits­und Industriezentrum unter der französischen Milttürge walt bleibt, daß Die französische IudusMe zum Herrn der deutschen Bodenschätze, der Deutschen Arbeit und Der De?. scheu Werke wird, so mag es den ersten Schritt zu Ver- WMP-twüP ueic ixuw »am- oev ^arueiiunn* Dee ^Daily Chronicle" angeblich erwartet. In diesem Sinnt muß verstanden werden, wag man in Parte Berhand lungsbereitschaft zu nennen beliebt. Ausgabe des deut­schen Volkes wird es sein, die Rechnung des Hern, Wiru caree fest und besonnen ad absurhum zu führen. Erst wenn man tatsächlich in Paris-zur Einsicht gekommen lst, daß Poincarees Ruhraktion nicht nur ein Unrecht, sondern auch ein Fehler gewesen ist, Der wieder gut ge­macht werden muß, erst Dann wird der Weg zu Berhauü- lungen frei sein.

Sie Roölßfllorderung für Feßeiar.

Die Entschüdiqungskonunission veröffentlicht fol- zende Erklärung: Im Lanfe der unter Leitmcg Bar- chous abgehalteueu Sitzung hat die Entfchäöigungskvm- miffton mit drei Stimmen bei einer Stintmenthaltung, der des britischen Vertreters, folgende Entscheidung ge- troffvn: 1. für Februar 1923 ein Progranrm sestzusscren. das auf denselben Grundsätze« beruhen soll, wie das Programm der vorhergehenden Monate. Deutschlarw soll also liefern 1500 000 Tonnen Kohle plur 20 Pro­zent voll den 8 300 000 Tonnen übersteigen den Mehr des Novembererii'aqes von Deutsch-Oberschlesiell, aiw zusammen 1876 000 Topue». Antzerdeul ist eille Er- gürrzungslieferullg vcm 125 000 Tonnen aus Den Deutsch- land aus Pvlnisch-Oberfchlesie» zustehenden K.ohlell- mengen in dem Programm enthalte«, vorbehaltlich der endgültigen ©nWiduug, die die Entschädiguugskom- misstoll später auf die von der Deutschen Regierung hier­gegen erhobenen EinwenduE» treffen wirbt 2. in Eisen die Dierlststellen zu beauftragen, Deutschland alle zweckmäßigen speziellen Angaben mitznteilen.

Das Fehlurteil van Aachen.

Zu dem gegen vier Beamte der Hambornex Schutz­polizei wegen Ermordung des Leutnants Grafs aus­gesprochenen Todesurteil des belgischen Militärgerichts in Aachen wird von zuständiger Stelle in Berlin ge- meldet, daß die deutschen Verteidiger bereits bei der Beweisaufnahme Hervorgehoben hatten, daß die jetzt Verurteilten unmöglich die Täter fein köuntell, da drei andere ehemalige Beamte der Hamborner Schutzpolizei. Kami, Schwirrat und Engeler, acht Tage vor Beginn der Aachener Verhandlungen vor dem Ntiterfitchnngs- rlebter in Stettin glaubhaft gestanden hätten, die wirk­lichen Mörder zu sein. Die Reichsregierung habe so­fort der belgischen Regierung und den Militärbehörden Abschriften des in Stettin aufgeriommcrreu Protokolls zugehen lassen und habe auch den Alltrag gestellt, dre schori Alrgeklagtell den deutschen Gerichten zurückzu- geben, da Hamborn zur Zeit d^r Tat nicht besetzt war. Zugleich wollte die Reichsregierung einem Abgefandtell der belgischen Regierung Einblick in die Akten und An­wesenheit bei der Vernehmung der Angeschuldlgteu ge- flatten, habe aber bisher keine Antwort (!) auf diese Anträge erhalten. Die Reichsregierung werde weitere Schritte in Brüssel tun, um einen Justtzmord zu ver- hmdern und die wahrhaft Schuldigen der Strafe zuzu- ftrhren.

Ernste Lage in Griechenland.

v-^Rus Athen werden Telegramme veröffentlicht, Die die Lage des Kabinetts Gonalas als erschüttert bezeca)- nen. Die griechische Regierung werde nach der Beoaup- tung gut informierter Streife in kürzester Zelt zuruct- ireteu. Infolge der verfaffuugswidrigeu Viaßuahmen Her Revolutiorlsregierung wachse die Nilznircedeuhelt tat Bocke bestäub im Vor Rniaen Tauen sei es zu einem

Diplomatischen Zwist zwischen der Regierung und Dem König gefommeu, Der die Demission des Kabinetts Gv- liatas und die Ausschreibmtg von Vkeuwahlen verlangt hat. Mit der Begründung, daß die internationale Lage weder einen Kabinettswechsel noch Neuwahlen erlaube, habe die Negieruna das Verlangen des Köliigs abge- lehnt. Die Lage in Athen ist als ernst zu bezeichnen.

Schweres firuDenunglüdi Sei Veilchen

Voll einem schweren Grubelmugluck ist der vberschte- sische Bergbau betroffen worden. Das Unglück läßt nach der ersten vorliegenden Meldung befürchten, daß wieder Hunderte von Knappen ein Opfer ihres schweren leben5= gefährlichen Berufes geworden find. Das Unglück hat sich auf der Heinitzgrube sei Beuchen zugetragen. Ueber die Ursache läßt sich aus der vorliegenden Meldung noch nichts ersehen. Der ganze Betrieb ist stillgelegt worden. Bisher haben nur 200 Mann von der «00 Mann starken Frühschicht gerettet werden können. Es liegt folgende Meldung vor:

Auf der Heillitzgrube ereignete sich ein Grubenun­glück, das sich alS ein Grnoenuuglück von seltener Größe herauSstellt. Der gesamte Betrieo ist stillgelegt. Die ge­samte Belegschaft von etwa 800 Mann ist in Milleiden- febaft gezogen. Die Rettungsmannschaften des Wertes und fast aller umliegenden Gruben haben die Retlungs- arbeit ausgenommen. Von den eingefahrenen 800 Mann der Frühschicht sind etwa 200 Mann geborgen worden. ES befinden sich also noch 600 unter Tage. 80 Bergleute, die an Kohlenoxydgasvergiftung erkrankt waren, mußten dem Lazarett angeführt werden.

Die Kleiurentnerfürsorge hn Reichstag

Der Red

sich mit der- Erledigung >etr. Propaganda für die en -Rheiulaud wurde von

G^enmatzlmhmeu getrost teia. Auf der Tagesord- nung stand dann et» Antrag aller eie» mit Aus­nahme der Kolnnnruisien, 6

He Beeinträchtignag deS Gs durch hie Besatzungstruppe».

fand e eines Gesetzentwurfs, der die re«t«erfttrsorge verpflichtet. Nach längerer

wurde das Gesetz in 2. und 3. Lesung Hüter AbleHnumz her AHÄtderucttzsüulvage in der Ausschußfaüuna auge- Nommen. Entsprecherw einem geiHeiufamc» Anträge wurde die Beterügungsquote der ©emeinbett an den Kosten aber wieder auf 20 Prozent festigeietzt, wie sie die

nähme. Die dritte Kst Widerspruch erhoben w

as Iltgeusge- utzfassur^ An- ftattfinDen, da «her die Be-

Planmäßiger Rand des Ruhrgebiets.

^v- P a r i S. Nach dem »Echo de Paris" wird Braw ti»g die Frage des Ruhrgebtetes vor Den Bölkerbunds- rat bringen »Petit Parisien" gibt die Meinung der Sachverständigen wieder, wonach Deutschland trotz bei Abschnürung des Rnhrgebiets ganz gut ohne Rnhrkohb auskommen könne, wenn es and Oderschlesien und Eng land Kohlen erhalte. Wenn es jedoch seinen Widerstanl fortsetze und die Besetzung des Ruhrgeviets nicht aner- kenne, so würde man auch noch zur Abschuttrung ander« Produkte aus dem Ruhrgebiet greifen müssen, bis Deutschland sich mit der Benenn« des NuhrgebietS zu- friedeugegeben habe. Erst dann würde das Ruhrgedisi unter einer besondere« frauzösischeu Verwaltung wieder normale Lieferungen nach Deutschland mache« können

Organisierter Rand.

»»Bochum Da die Bevölkerung in den Geschäfte« der Stadt den Franzosen keine Waren verkauft, sind diese dazu übergegaugen, sich die Waren, die sie habe» wolle«, gewaltsam zu nehmen. Es erfolgt in diesem Falle keine Bezahlung. Auch verweigert die Bevölke­rung alle Dieustleistnugeu für die Frauzosen. So wei­gert sich die Antomodilgesellschaft, die französische« Auto­mobile zur Reparatur zu übernehmen. Infolgedessen wurden der Direktor und der Prokurist verhaftet und zwei der Gesellschaft gehörende Autos fortgeführt.

Die Lage im Ruhrgebiet.

^ Düsieldorf. Am Mittwoch fiel eine französsiche Ka^ valleriepatrouille über mehrere Leute her, die and einer Wirtschaft herarrskamert und griffen Die Ahuungslosen mit dem Säbel an. Dabei erhielt der Kassierer des stabil» sehen Gaswerkes. Koch, eine schwere Verletzung. Modi wurde von der Kavallercepatrouille mit einem Parrzer- nuto weggeführt. Wohin er gebracht worden nt, weiß man noch nicht. Die Frcmzosen sind ferner dazu über- gegangen, sich auf eigene Faust Quartiere zu velfchasM In dem evangelischen Hospiz beschlagnahmter! re cm Reihe von Zimmern. Die Insassen wurden ausquarnerr. Das Zollamt Hubertshafen sowie die dazu g^boreuden Unterstellen sind von der BesatzungSbehörde Etaristb besetzt worden. Ferner wurden dre folgenden ZEa^ besetzt: Hauptzollamt Reutz. HaupIollamt

und Hauptzollamt München-Gladbacb. _ 3oUmnt Lu- Eld-Hafen und Zollamt DJ'ÖfJaestellt Ter Stsliiu fern elf er besetzt ist, bestand auch Mittwoch abend rÄewuÄ^ den Versuch ist man aber noch nät%in^^^ Dabei find elurge Entglei.