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O | | | | M | ®- Hohmeister, Schriftleitung H.-T. Hohm elfter,

, ^r I^VfWw Schlächtern Im Falle höherer Gewalt, Betriebsstörung

ol-e - Stromsperre -"lischt jede BerpMchtvvg »m Schadensersatz.

Amtlicher Anzeiger für den Kreis und die Stadt Schlüchtern

Nr. 12

DimStaq, 30. Januar 1923

75. Jahrgang

Rbbernsnng -er englischen Truppen?

Wie in politischen Kreisen in Berlin erklärt wird, )et Bonar Law dem Rückzug der englischen Truppen ms dem Rheinland günstig gesinnt. Wenn auch nicht rlle Minister hierüber einig sind, so iverde die Mehrheit ^och für den Rückzug stinrmen.

Der deutsche Gegenwert des Goldfranke« bei der Kebührenerhebung im Auslands-Paket-, Zeiturlgs-^, reiegramm- und Fernsprechverkehr ist mit Wirkung vom 29. Januar an auf 4600 Mark festgesetzt worden.

In Hannover sind 1600 junge Leute aus dem Ruqr- gebiet eingetroffen, die sich in die Reichswehr ein stellen lassen wollten. Oberpräsident Noske erklärte ihnen, daß kriegerische Operationen unmöglich seien.

In Berlin sind 850 iunqe Leute aus dem Ruhrgebiet »ingelroffen, die zum Teil Sowjetsterne, zum Teil schwarz-weitz-rote Fählichen trugen und in die Reichs­wehr eingestellt werden wollten. Das Verlangen wurde ^^FÄtz^Thysten ist von der Stadtverordneteuversamm- lung in Hamborn zum Ehrenbürger der Stadt ernannt w^Ueber die Zollinie um das Ruhrgebiet erklärte Reichswirtschaftsminister Dr. Becker, daß diese technisch unmöglich sei, aber trotzdem katastrophal auf das Wirt­schaftsleben und den Verkehr wirken würde.

Der Personenzugverkehr der Reichsbahn soll aus Kohlenerspariiisgründen in der nächsten Seit um ins­gesamt rund 10 bis 20 Prozent eingeschränkt werden.

Ein Kupferpfennig gleich 29 Paprermark. Wie aus Berlin gemeldet wird, werden öort.im Handel zur einen alten Kupferpfennig 29 Mark in Papier bezahlt.

Kein MomMm titelt'

Dieallgemeine Verfehlung". Zahlnugsliktat von 1921

und die

»»A«S Paris wird ge»eldet: Die Eutschädigunsskom- misfion hat in ihrer Sitzung ant Freitag Deutschland als derallgemeinen Berfehlnug" für schuldig erklärt und das deutsche Msratorinmsgesuch abgeleßnt Für diese Enffcheiimng -7 mmnr» die verglichen, rue franzonjchen und die italie eschen Vertreter, während die englischen Vertreter sich der Stimme enthielte«. Die Kommission entschied daher, daß «««mehr -er Zahlungsplan vom Jahre 1921 wieder in Kraft tritt. An die deutsche «er gierung wird bte Mitteilung gerichtet werden, daß sie am 3L Januar eine halbe Milliarde Goldmark zu Se- jahle« habe.

Die Entscheidung der Entschädigungskommission wird von der Pariser Mengenpresse als Antwort auf den Entschüdlgitngsbrief Deutschlands bezeichnet.P« ht Karinen" betont, daß die Verfehlungen Deutschlands nun eine festgestellte Tatsache seien, und empfiehlt, alle geeigneten Zwangsmaßnahmen zu ergreife«. $3enn Deutschland seinen Widerstand jedoch entstelle, könnten die Wtoratoriumsvorfchläge wieder geprüft werden.

Die Pariser Blätter sind sich nicht darüber emig, welchen Anteil Bradbury an der Sitzung der Elltschn- Vigungskommission genommen hat. Während einige Blätter behaupten, er habe sich an der Beratung be- leUigt, wollen andere wissen, er habe sich schweigend verhalten. Pertiltax berichtet imEcho de Paris , daß Bradbury awar nicht an der Abstimmung teffgenomm^ habe, wohl aber an der Redaktion der Begleitnote, die mit dem Beschluß der deutschen Regierung übermittelt werden soll.

Bcrlißhrsßinlieiluiig nach dem Offen. teAttS Esse« wird gemeldet: Der Bahnhof Glad-- deck-West ist von dem Franzosen besetzt morde«. Die bentschen Eise«bah«er würben nach Hause S^touft. ®eitS wurden die Bahnhöfe Recklinghausen, Weddan, >sten-Stadtwald, Heistngen und Kupferdreh silllgeleni. Der Bahnhof in Steele steht vor der Besetzung. Ddr Verkehr «ach dem Osten ist damit eingestellt. Freitag jccMnnittag sind zwei AMitärzüge Ulitd/senbahnttuppen, von franzöfischen Eisenbahnern geführt, überWeddan ^is Essen-Stadtmald gefahren^ Auf der Post herrscht «ur geringe Möglichkeit znr Befördern«« Nach dem Westen erfolgt voranssichtlich in den nach^^u Tagen dm Vefördernnq durch Autos «ach Köln und Düfseldorf. Von dort ab scheint der Verkehr «ormal zu setn. Der llmfchaUcrtucm des Fernsprechamtes tu Esten ist «och 'licht freigegeben. Mteuesse« ist stU^eit «o« puppen -rei. Bner wurde am Freitag mit 600 Mann franzo- ^^Di??r««Eche ^Besatzung hat im Laufe des Freiq

!«gs Esten fast vollstäudkg geranmt.

Zwei von Franzose« geführte Züge entgleist.

Aus Essen wird berichtet: In zahlreichen Orten sind iarke französische Abteilungen von ElsenbahMruppen and Eisnbahnpersonal eingetroffen, baMtsächltch. ^oko- motivfübrer und Heuer. Auf den Bahnhöfen, auf denen das deutsche personal au^

Fraumsen Dienst zu tun. Die Bemtrhungen der Fran- Men von dem stillgelegte?! Bahuvof Düsieldorf Züge K haben dazu geführt U ein nach Neutz ab- jegangener Sonderzug entgleist ist. EM M naw Mülheim abgegaugeuer Zug loll ebeusa ls aus o m ßileife aesvrnuae« fein. Der Eisener ^ '^noaimoiiu Hon find von elf Ferusprechleitunge« si^ rnikKttfWc Eikenbahutruppe« einfach abgeschurtte» mor- ESÄ|ta88sas$ BSSSSShWä: werde.

MS

Steuerbefreiung für RuhrhUfe.

Auf Grund des 8 108 Absatz 1 der Reichsabgaben- prönuiig hat der Reichsfinanzminister die ^manzamter ermächtigt: 1. Zuwendungen unter Lebenden an eure Hilfsorganisation aus Anlaß der Besetzung des Ruhr- zebiets von der Erbschaftssteuer zu befreien; 2. bei der Einkommensteuer und Körperfchastssteuer den Abzug von Beiträgen an eine Hilssorgansitttron der in vtti bezeichneten Art vom Einkommen in voller Höhe zuzu- Msserr: 3. Arbeitslohn, der einer Hilfsorganisation der in Nr. 1 bezeichneten Art zur Verfügung gestellt wcro, vom Stenerabzug und von der Einkommensteuer oi befreien; 4. die Hilfsorganisationen der.m Nr. 1 be­zeichneten slrt von allen Steuern zu befreien, die auf Eiukommen oder Vermögen ruhen.

.*

Immer neue Spenden laufen auö dem ganzen Reich für das Ruhrgebiet ein. Sa hat die Firma Westphac t-nd Eo in Hamburg 1250 Kg. Tee iu Viercelpsund- packungen abgesandt. Das Johanniierhaus in HeUiPn- stadt im Eichsfeld nimmt Emzelpersonen und FamAren cu ermäßigten Preisen auf, denen der Aufenthalt im Ruhrgebiet infolge des Einbruchs der Franzosen, un- Möglich geworden ist. Die Hansast^r Bremen hm b joo Millionen Ntark au fgebracht. Sie städtischen Körper- >chaften in Stettin haben '3 Millconen bewllligt. ^as keine Städtchen Linde inWestpreußenhat bisher 3 MU- lioneii gesammelt. Die Domanenpachter un Kreffe ,Ja- tow haben 300 Zentner tRoggen gespendet, ^i.^ Greifswald soll von der gesamten ümdwrrnchastluyen Mrintdflörbe des Kreises der Wert von einem Pfnnd Roggen aus den Morgen gesammelt werden. Die Mol­kereigenossenschaften des Kreises haben stch Mr Erecel. Lieieruna von Butter bereit erklärn Im Falle von Ge­walttaten im Ruhrgebiet soll eine große Anzahl Kim er im Kreise Greisswald untergebracht werden.

Neuer deutscher Protest.

»-»Der französischen, englischen und belgischen Regie­rung ist wegen der Ausweisung von Beamten aus dem besetzten Rheinland folgende weitere Protestnote über- oeven woroeu; Im twi^eu*»* >vzg M» ^E^r^E.'.E geordneten Systeuts der Te^rorisMung ber Beamten­schaft hat die interalliierte Nhecnlan5komnufi lvn folgendt neue Ausweisungen von Beamten mit ihren Mnnlren aus dem besetzten Gebiet ausgesprochen. (Es folgen die Namen von 38 ausgewiesenen höheren Beamten.) Im Auftrage meiner Regrerurm habe ich ^^ bcese neueu Ausweisungen, die nur ein Mittel zum 2^ck der un bedingten Durchführung der von der nsterallinrten Rheinlandkonwnffio» rrlmseneu rechts- undver^ags- widrigen Ordonanzen bantellen, Berwahr»«« ei«»»» l^en Eine Abschrift des Protestes wird der int^alHiep ten Rhein landkommffston durch den ReiMkowNüSar M die beietzten GEte überreicht werde«. _ ,

»-»Die französische Regier Rote, worin gegen das

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protestiert wurde, mit Noten vom 24. und 25. Manual beantwortet. Der deutsche Geschäftsträger hat in einen Schreiben vom 23. Januar dagegen protestiert, daß ein Teil der im Ruhrgebiet verhafteten Personen nach Mamj ftebracht wurde. Er hat ferner gegen die Verhaftmw [teutscher Beamten protestiert. Die französische Regie­rung hat sich ein für allemal auf die Antwort bezogen die sie am 22. Januar auf die vom deutschen Geschäfts­träger übergebene Note vom 21. Januar erteilt hat. Diö ooii den Okkupattonsbehörden getroffenen Maßnahrneü seien die Folgen der von der deutschen Regierung be­gangenen Verletzuug -es Vertrages von Versailles. Sie hätten keinen anderen Zweck, als die Ausführung des Vertrages sicherzustellen. Die französische Note, die vo« Poincaree unterzeichnet ist, hat folgenden Worlaut:

Herr Geschäftsträger! Im Auftrage Ihrer Elegie- rmrg haben Sie mit Schreiben vom 24. d. Mts. gegen die Verhaftung deutscher Beamten im Ruhrgebiet pro­testiert. Ich wiederhole, daß die getroffenen Maßnah­men die Folgen der Verletzung des Vertrages von Ver­sailles sind, welche die deutsche Regierung begangen hat, Eine solche Verletzung ist insbesondere das an die Be- amken ergangene Verbot, den Vertrag auszuführen. Ich füge hinzu, daß das gegenwärtige Schreiben im voraus auf alle Mitteilungen antwortet, kie ich von der deut­schen Botschaft über diesen Gegenstand erhalten werde. Genehmigen Sie usw."

Der französische Winisterpräsioerrt hat sich ja schon stets im diplomatischen Verkehr ungewöhnlicher Formen befleißigt. Der Umstand jedoch, daß er in dieser Note zu­künftige deutsche Noten im voraus beantwortet, stellt immerhin ein Novum dar. Gegenüber den neuen Rechts- Verdrehungen Poincarees ist immer wieder zu betonen: Der Versailler Bertrag enthält keine Bestinnnung, die «usspricht, Satz einzelnen Entente regle ru ngen Zwangs- Maßnahmen gegen Deutschland gestattet seien, und noch viel weniger eine solche, die derartigen Regierungen den Einbruch in deutsches Land gestattet. Der Bruch des Brsailler Vertrages ist also von Frankreich und Belgien erfolgt, und das ist eine offenklmdige Rechtswidrigkeit. An einer solchen mitzuwirken, müssen deutsche Beamten unbedingt ablehnen. Sie tun nun einmal, Gott sei Dank, nichts, was sie für ehrlos ansehen.

Belagerungszustand in Bayern.

Kampfansage Hitlers.

In Bayern wurde Freitag vormittag von der bay- rischo« Regierung der Belagerungszustand verhängt. Die Ursache z« dieser Maßnahme ist zweifellos das Auf­treten der National-Sozialisten und ihres Führers 6ülcr. Die RationaHvLliütkte« hajteL.eiue Rechevou

^^^^E«»«»^»*>W»W»^E«W»«WW>MWWD«MMWMWWWWWWWW»MWWWM«WWHW«^- ^ersayimmngeu mit Fahueu- «nv Ttanvurren-Merye angekimdigt, und eS wurde oernutiet, da& dies nur den Anstatt zu avdere« Ereignissen abgeben sollte. Die Veranftaltungen wurden verschoben und für Sonn­abend angesagt. Die bayrische Regieruuq hat ihrerseits bte Versammlungen verböte«, worauf ihr von Hitler der Kanrpf bis aufs Messer ««gekündigt wurde. Hitler en klärte, er werde die augeküudigteu Beraustaltungen.auch gegen bett Widerstand bei Regierung stattfindon lassen und vor nichts zurückschrecken.

Die Korrespondenz Hoffmann meidet amtlich fol­gende Bekanntmachung über die Verhängnnmdes Aus­nahmezustandes im rechtsrheinischen Bayern: Der Druck

des Feindes auf DeutschlarrS verlangr ^ur Zeit die Zu- einhertlichen Abwehr.

sammensassung aller Kräfte zur einheitlichen Abwehr. Jetzt ist nicht Zeit zu politischen Auseinandersetzungen, durch die die Gefahr von Zusammenstößen unter den Deutschen selbst heraufbeschworen wird. Den Führern der nationalsozialisttschem deutschen Arbeiterpartei wurde daher eröffnet, daß unter diesen Umständen anläßlich ihres Parteitages Veranstaltungen und Festlichkeiten unter freiem Himmel nicht zugslassen werden könnten.

unter freiem Himmel nicht zugslaste Sie lehnten die Beachtung dieser V

erordnung ab und

drohten der Staatsgewalt Gewalt entgegenzusetzen. So­mit hat die nationalsozialistische Arbeiterpartei den ge­setzlichen Boden verlassen und der verfastungSmäßige« Regierung den Kanrpf angesagü Um jeder Störung vo« Ruhe und Ordnung, von welcher Seite sie auch kommen mag, zu begegnen, hat die bayer-sche Staatsregiermrg be- schloffen, den Ausnahmezustand zu verhürlgerl, und er­wartet von allen Staatsbürgern die genaueste Beachtung der bestehenden Gesetze und der ergehenden Anord­nungen.

Verhaftung von Rattouaksozuckiste« in Sets tu.

Freitag nachmittag kamen auf dem Lehrter Bahn­hof unter starker Bewachung von Sicherheitspolizei 15 Verhaftete an, die den nationalsozialistischen Verbänden in Hamburg und Mecklenburg angehören und angeblich auf dem Wege nach München waren.

Abreise einer englischen Kontrollkommission.

Die seit einer Reihe von Monaten in Wilhelmsha-- ven stationiert gewesene englische Kontrollkommission hat jetzt Jadesstädte endgültig verkästen und ist nach England zurttikgekevrt. Zwifcven der Kommission imo der Bevölkerung bestand die ganze Zeit über das Hefts Einvernehmen. Gegenwärtig weilt noch ein französischer Vertreter in Wilhelmshaven.

Wimsberatung im Uecchstag.

Wels üb«

Lung gege-

Zu Beginn der fortgesetzten Etatsberatxr Reichsfinanzmirrister Dr. Hermes, daß Abg. etc Stundung der Kohlensteuer eine Durste.. ... ben habe, die unzutreffend sei und aus der das Aus­land vielleicht wieder Material schöpfen sönne. Im Sep­tember erhielten die Unternehmer für die Kohlen um noch den Aüben Wert der Selbstkost-m. Um diese augen, blickliche Krise zu überwinden, Hütten entweder die Ko» leupreife erhöht oder die Kohlensteuer gestundet werden müssen. Die Regierung habe sich zu einer kurzfristiger Stundung entschlossen. Von den 21,0 Milliarden ü« stuildeter Steuern sind 19,1 Milliarde eiligezahlt worden, so daß nur noch 2,8 Milliarden gestundet sind. Dst Steuerverwaltung arbeitet mir großem Eifer an der b» schleunigten Einziehung der Besitzsteuer.

Abg. Helfferich (b.nt.): Das Defizit dürfte mrt 5 lumen eher M niedrig, als zu hoch geschätzt lern. Wv erwarten eine Itachweisung, wie sich seit dem London« Ultimatum die Ausgaben verteilen auf Verwaltung uni auf Erfüllung des Friedensoertrags. Was nur tu bet Konsolidierung des Staatshaushalts.erreicht hatten, h» ben die Sabotageakte des Herrn Ponrearee zerrchlageu Redner bedauert die A ussührungen des Abg. Wels ubet die Stunöullg der Kohlensteuer. Gegen die Behaupt«« des Abg: Wels, daß die Steuern eigentlich nur von bei Arbeitnehmern aufgebracht, werden und der Besitz schont wird, erheben wir feierlichsten Protest. Auch höchstbesoldete Generaldirektor muß sich den Steuerabs gefallen lassen. Wenn der Anteil des Lohnabzugs a Steuerertrag immer höher wirb, so beweist das, daß ©infernalen aus Kapital und freien Berufen i mehr zurückgeht. Die Verschlechterung der Lage bq qualifizierten und geistigen Arbeiter ist viel größer all die der ungelernten Arbeiter. Selbst höhere Bemute h«. ben nur noch 26 Prozertt des Einkommens derVor- kriegszeit. Darum gibt es nicht eher Ruhe, als bis bei furchtbare Druck des Auslandes abgeworfen und das -anddokument von Versailles zerrissen ist. lLebhaftes Beifall.) Wir billtgen die bisherigen Schritte der Re­gierung, können aber nicht verstehen, daß mit Frank« reich überhaupt noch diplomatische Beziehungen auf­rechterhalten werden. Unter dem Druck der Bajouetb darf sich Deutschland keinesfalls mit Frankreich an der Verhandlungstisch setzen. Auf Zurufe der Sozial^mo- kraten erwiderte der Redner: Wir Deutschnationale ey klären hier feierlich: Wir werden uns nicht mit den Fluch beladen, die höchste Not des Vaterlandes inneren Umwälzung ansznnüven. Wir seltnen einen Feind, den, der gewaltsam bei uns ^Wedrunge» ist. Den Streit um Monarchie oder Republik giR es jetzt nicht für uns. Wir kennen heute nur ein Siel, die Rettung unseres Vaterlandes aus Sklaverei uns Unteramt«. Erst wenn unser Haus von den auslaw öIschen ©inbrinölinaen gesäubert ist wollen nur unfern nneren Ausnutzungen wrtfetzeu. Wrr grüßen unsere kämpfenden Brüder an der Ruhr und rufen alle Deut­sche auf zum Mampfe um Deutschlands ^Freiheit unk Leben! (Beifall und Händeklatschen im Saal und aus

ein«

mit

Abg. Dr. Breitscheidt (Soz.) fragt, ob die Demokra­ten schweigen wollten zu den nationalistischen Ausschrei, laugen tu München, zu den Taten Hitlers und zu -en Reden Lrtdendorsfs. Die Nationalwiaalisten hatten jetzt loaar öLL banerttche» LeLierung Kamm bis aufs Rttner