Schlüchterner Zeitung
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Kreisblatt
Erscheint dreimal wöchentlich Druck und «erlag Firma <£■ Hohmeister, Schriftleitung H-L. Hohmeister, Schlüchtern Im Falle höherer Gewalt, Betriebsstörung oder Stromsperre erlischt jede Berpflicktun« aus Schadensersatz
Amtlicher Anzeiger für den Kreis und die Stadt Schlüchtern
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Vestelknngen
auf die
Schlüchterner Zeitung für des Monat Januar nehmen sämtliche Postanstalte«, die Landbriefträger, unsere Zeitungsboten sowie die Ge- schäftsstelle in Schlüchtern schon jetzt entgegen.
Weihtrachten.
Weihnachten, das Fest der Liebe ist wieder da Wie wollen wir es feiern? Sonst war es leicht, andern' seine Liebe au selgen uild chuen ein schönes Weihnachtsgeschenk ju mache«. Aber dieses Jahr? Bei dieser drückenden Teuerung allübnall? Bei dieser furchtbaren Not rtngs- um? Man möchte wohl geben, aber man sieht sich die xande gebunden. Sticht einmal denen, die Wethnachien M Vorde^rund stehen und ein besonderes Anrecht auf Welhnachtsfrezlöe haben, den Kindern, kmm man ein
sönnen wir auch dieses Fahr tun. Ein Elternpaar war dabei, fernen Kindern den Weihuachtsbauur wtszu- Mtzen. Es fehlten nur noch die Lichter. Während der ^ter die Lichter auf den Zwetgen befestigte, ging die Mutter prüfend am bw Baum herum, um zu sehen, wo doch eins fehle. „Komm her, hier ist noch eine dunkle Stelle, hier gehört noch ein Licht hin," rief sie. Dieses Wort tv»f Ä» Murm tief. Er fing an nachzudeuken: Wieviel dunkle Stellen gibt tS doch in der Welt! Man braucht garnicht wett M gehen. Gibt es nicht genug, dunkle Stellen im ebenen Hause, im Fatnilieuleben, in- unserem GenteinschELLebe«, Mischen StachSarn und Freunden, Arbeitgeber« und Arbeitnehmern, zwischen den einzelnen Schichten und Ständen unseres Volkes'? Dunkle Stellen, die häßliche Flecken an unserer Volks- semernschast sind? Da gehört Licht hin. Könnten wir es nicht sein, die Lichter bringen, hier in ein dunkles Haus, dort in ein dunkles Herz? Könnten wir nicht dazu bettragen, daß ein wenig da und dort das Dunkel der
e$ heller wird in den Herzen n in den Häusern? So können wir muh in diesem Jahre Weihnachten feiern und dazu bettragen, daß die Menschen um uns wieder glau- kn lernen an Menschen- und Gottesltebe.
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Ge«eraU»veri»te»-e«t IX Reinhurtz, der Präsident der Verfassunggebenden Preußischen Kirchenversamm- lung, ist in Stettin plötzlich gestorben.
Der Zusammentritt der Parrser Konferenz, der am L Januar erfolgen sollte, scheint zu diesem Zeitpunkte in Frage gestellt zu sein. ,
Der preußische Haushalisooramchlag für 1913 netzt einen Fehlbetrag von fast 12 Milliarden Mark vor.
Die Organisationen der Beamten und Staatsarbetter fordern eine Erhöhung der Teuerungszulagen für die zweite Dezemberhälfte. x
» Als Vertreter des Reiches in München ist Staatssekretär von Hantel ausersehen, an seine Stelle tritt von Maltzahn, der bisherige Leiter der Ostabteilung im Aus- wärtigen Amte. f „
Die Danziger Hafenarbeiter erhalten nach einer neuerlichen Vereinbarung mit den Arbeitgebern einen Lagelohn von 5400 Mark.
In Lausanne hat die russische Abordnung Gegemwr- schläge für die Regelung der Meerengenfrage gemacht.
Der Zentrumsführer Zehnter, der Präsident des obersten Landgerichts, ist im 72. Lebensjahre gestorben.
Infolge des Sinkens des Dollars sind am Montag Die Preise im Engroshandel der Berliner Zentvalmarkt- beüe um 10 bis 25 Prozent zurürkgegartgen.
werden.
^ Ueber die Frage igung nicht erzielt
„ K« dem Prozeß gegen die Sozialrevolutiouäre in Petersburg find 11 Angeklagte zum Tode verurteilt wordem
Bei der Beschlußfassung über die Flamisiernug der Genter Universität sind der Kvlvnialminister Franck und fein früherer Kollege Paul Hornaus derart heftig aneinandergeraten, daß sie sich duellieren werden.
Der Straßenbahn-Fahrpreis in Berlin soll von 3b auf 80 Mark erhöht werden.
»>„ i®G®®Wt|ktt dieje Woche das Weihnachtsgeläut auch k^^Eliche Frie-ensklange miterchngen lassen MöE nuL. Aber doch wenigstens keine lauter sah Töne mehr. Die Künige komuren voll Amerika Drüber, uud von Paris mischt sich neue Disharmonie sÄmKf ÜÄSÄl1? ? »'-->»« doch.
^ Die Hoffnmtg ans Amerika, dre diesmal auf positiver .^t, IM wie zu erwarten war, in politisch s ieht geschultere Kreisen einen übereilten und allzu gro- ^u Qvttmisnurs hervorgerufen, der aber bald wieder ^Pessimismus unrschlug. Das liegt in der Statur der Ptml muß nur bedenken, daß derartige Staats- ^o" larrger Hand vorbereitet werden müssen: ^.Überall hin erst tastende Fühler ausgestreckt und Mächtige Fragen gestellt werDen. Und ferner muß man daß derartige politische Situativneu auch zu Manöver auf dem Gebiete der Börse und des «oirnctraftslebeiis ausgenutzt werden. Fest steht daß die
Samstag, 23. Dezember 1922
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Vereinigte« Staate» sich mit Plänen besassen, endlich mithelfend die wirtschaftliäx Verwirrung Europas klären zu wollen. Diese Pläne haben selbstverständlich noch keine greifbare Form, und es wäre vor allem verfrüht, wenn man von einer direkten amerikanischen Hilfe für
Deutschland reden wollte. Ehe mau überhaupt von einer solchen sprechen kann, müssen noch große und jetzt noch nicht absehbare Hindernisse beseitigt werden, vor allem die, die Frankreich auf diesem Wege des gesunden Wiederaufbaues entgegenstellt. Und deshalb muß erst Amerika mit Frankreich ganz ins Reine kommen. Washington steht jetzt mit Paris in lebhaftem Meinungsaustausch. Amerika soll Frankreich einen inoffiziellen Vorschlag zur Bildung einer neutralen internationalen Kommission gemacht haben, die in der Reparationssrage als Vermittlerin dienen könnte. Der „Neuyork Herald" will schon etwas Näheres über diese Kommission wissen. In ihr sollen die bedeutendsten Finanziers aller neutralen Mächte, also derjenigen, die nicht durch den Versail-
sen Mächte, also derjenigen, die nicht durch d ler Vertrag gebunden sind, vertreten sein.
ler Vertrag gebunden sind, vertreten sein. Der Weg zu einer definitiven Lösung der bisher so hartnäckigen EntschäöigungsMqe wird also noch ein sehr weiter sein, und es wird manchen Optimisten, der 'ich das Emgreifeu Amerikas im Handumdrehen'gedacht hat, in pessimistische Stimmung versetzen. Aber betaiiinlicb reist die politische Saat meist langsam, um dann plötzlich über Nacht eine liebe rrasümug zu bieten. Außerdem muß man n^ch bedeuten, daß Harding selber in Washington mit großem Widerstände zu rechnen hat, Demi ein nicht geringer Teil des Senats ist gegen Deutschland, und nur durch stamm kann Harding das Ziel erreichen, das er sich unleugbar festgesetzt hat. Die Kommission, von der vorhin Die Rede war, soll sich in erster Linie mit der Festsetzung der Zahlungsfähigkeit Deutschlands befassen, um dann in zweiter Linie greifbare Entschädigungsvorschläge zu ma- rtxm. Selbstverständlich wird, wenn der Weg frei ist, Amerika Deutschland mit einer genügenden Anleihe unter die Arme greisem Zu einer amerikanischen Juter- vention saun es aber nur dann kommen, wenn Frankreich endlich, wie es Amerika seit der Washingtoner Konferenz verlangt hat, zur Abrüstung Mergeln und jeden weiteren Willen, Die Herrschaft im Ruhrgebiet an sich zu
reißen, ausgibt. Amerika hat
W« an äwilHMi, ocuü w ist .^ - ,..^u^,uw,». / und dann würde sich auch Frankreich, wenn es hartnäckig feine Gewaltpolitik weiter treiben würde, politisch vollkommen isolieren: also Hoffnung aus Amerika für Europa und vor allem für Deutschland ist jetzt mehr denn je vorhanden. Nur ist es töricht und selbsttrügerrsch, wenn man sie schon greifbar vor Augen zu sehen glaubt. Vor allem aber müssen in Europa geordnete BerhaltNine herrschen, ehe Amerika sich intervenierend in seine An- gelegenheiten mischt. Der Warschauer Mord, der griechisch-türkische Konflikt und die französische Machtpol,ttk sind keineswegs Anzeichen einer raschen Gesundung. Gerade ietzt heißt es daher, kühles Blut haben und vor allem abwartende Geduld, in der nur uns m seit Dem sogenannten Friedensvertrag von Versailles doch genug geübt haben. Jedensalls kann man der jetzigen Regierung, die gerade mit Amerika in bester Fühlung steht, mit Ruhe und Zuversicht die schwere Arbeit anver- traueil. Sie tvird den steinigen Weg der Entschädtgungs- lösung, wenn auch langsam, so doch bis zum Ziel zurücklegen. In Washington zeigt man den ehrlichen Willen, Europa aus dem WtrtfMftselend w helfen, mögen auch teuf Die Pläne noch so wenig umritten und verschiedenartig sein, und in Paris wird man dem Willen jenseits Des Ozeans nicht mit fanatischer Hartnäckigkeit zu nuder- stehen wagen. Ein Umschwung in der Entschadkgnngs- frage macht sich jetzt schon bei Poincaree trotz allen Pariser Pressegeschreis bemerkbar. Auch hier wieder werden Zeit und Verhältnisse helfende Bundesgenossen sein. C. M.
Koka«.
Die neue» Forderungen der Botschafterkonferenz.
•>-< T ie Botschafterkonferenz hat der deutschen Botschaft in Parts die Antwort der Verbündeten aus die letzte deutsche Note über die Vorfälle von Passau und Jngol- stadt überreichen lassen. Die Note bestätigt zunächst den Empfang der Goldmillion für diese Borfälle und fuhrt im übrigen aus, daß die Botschafterkonferenz die von Der deutschen Regierung vorgebrachte Entschuldigung in der jetzigen Form nicht annehme« könne. Es wird ver- lmrgt, daß die Entschuldigung im Name« des Reiches, der bayerische« Regierung und der lokale« Behörde« von Pafsan und Jngolftadt ausgesprochen wird, und zwar in einem genau formulierten Text, der in den Zeitungen veröffentlicht werden soll. Hinsichtlich der lokalen „Sanktionen", die wegen der Zwischensälle in Stettin ,W™ und Jngolftadt besonders gefordert werden, behalt lieh die Botschafterkonferenz besondere Schritte vor. Im einzelnen verlangt sie wegen der Zwischensälle:
a) in Stettin. 1. Mitteilnng der Bestrafung des schuldigen Polizeibeamte« «nd die Entfernn« der bettelt Verbindungsoffiziere 2. Eine Erklärung über die Strafe der Polizeibeamte« ««d Bekanntgabe der Begründ««« dieser Bestrafung.
b) in Passau: 1. Die Bestraf»»« des Polizeil^amte« des Bürgermeisters und des verautworttichen CM der Polizei. 2. Die Bekanntgalo der Bestraf«»« des Bataillonschefs und feine Entfernung aus dem Dienst.
,i i« Ingolstadt: 1. die Entfern»«« des verautwort- NchZ Ponzeibeantte«, 2. Die Penstomerung des ««». man hallten der Munitionsa«ftM.
HmerikM latlachllche Wichten.
Aus absolut sicherer Quelle erfährt man ht Washnig ton, daß !üe Regierung der BereinMm Maaten Db
74. Jahraanp
zu mache«, eine» endgültige« E»tschä-ig«ngspla« aufL»
^^ierurrg ist hierzu unter «tet Bedmaunaen bereit:
1. Es solle eine offizielle UatersUchmrgskomArisfio» damit beauskragh werden, getrau festzustellen, unter welchen Bedrngunge» und bis z» welche» Grenze« Deutsch- la«d E»tschadrg«nge« z« zahle« imstande ist.
2. Wenn ein den Bedürfuissen Deutschlands entsprechender Entschadgungsplau aufgestellt ist und die europäischen Regierungen sich darauf geeinigt haben, dann können die Vereinigten Staaten von Amerika die Versicherung abgeben, daß die amerttauische« Bankiers bereit sind, eine Anleihe a«fz«legeu, »ud zwar zugunste« Deutschlands, damit es seine Schulden au die Alliierte« bezahle« könne.
3. Außerdem würde die Regierung der Vereinigten Staaten bereit sein, in eine ErwSgnn« über eine Neuregelung der alliierten Schulden an Amerika eiuzutreten, d. H., daß die Vereinigten Staaten bereit sein würden, den einzelnen Schuldnern besondere Erleichtermrgen zu gewahren je nach dem Ergebnis besonderer von ihnen vor- zunehmender Prüfungen in den einzelnen Ländern.
Frankreich und Amerikas Plane.
Die gesamte Pariser Presse, die sich noch immer ein- gehend mit den Anleiheplätten beschäftigt, versucht jetzt mit allen Mitteln, den Beweis zu erbringen, daß es un= ter den gegenwärtigen Bedingungen unmöglich wäre, Deutschland einen Kredit z« bewilligen. So schreibt z. B. „Echo de Paris": Man fordere die Herabsetzung Der Wiederherstellungssumme nicht zugunsten Deutschlands, sondern sie solle den Verbündeten zugute komme«. Vor der Januarkonferenz erwarte man keine neuen Mitteilungen Amerikas, da auch nach denen Meinung nunmehr Europa und besonders Frankreich das Wort hatten. Der „Pettt Verrissen* will „allen Legendenbil- rungen Vorbeugen" und schreibt: Die amerifaniMbe Re- Herung lasse deutlich erkennen, daß sie nicht daran denke, nne Kortferenz nach Washington einzuberufen, auf der Die Wiederherstellungs- und die interalliierte Schulden- frage gleichseitig behandelt werden würden, da dies gänz- üch verschiedene Probleme wären, die nichts miteinander tu tun hätten. Eine Au leibe für Deutschland könnte liur auf Ersuchen und zum Nutzen der Verbündeten und K'.n-.i«Mr ,:r <itDX,vk •* ■ ^v^^m me- Ab das, Deutschland in seinen Mnanzverbü'.rrnlleu> Ordnung schasse und seinen WiederSersteüuuaZL»ervslickrrmgen Nc«ch komme.
Amerika geht mit der A«sichi Moraaus ton form.
Der Korrespondent der „Central News" in Wa- shrngton berichtet, daß die von Morgan dem deutschen Botschafter gemachten Erklärungen, wonach Amerika die Möglichkeit einer Anleihe erst ms Auge fassen sönne, wenn die Entschädigungsfrage geregelt fei durchaus der Ansicht der amerikanischen Regierung entspricht.
Die Verh«ndl«n§en mit der Industrie.
»-^Attttwoch nachmittag hat die erste Besprechung des Recchskanzlers mit den Vertretern des Reichsverbaudes der deutschen Industrie über die Entschädigungsfrage stattgefunden. Die Aussprache dauerte etwa eine Stunde und hatte den Charakter einer Vorbesprechung. Die Besprechungen werden fortgesetzt. Wie das „V. T." weiter erfährt, findet die erste Aussprache der Reichsregierung mit den Parteiführern in den nächsten Tagen statt. Die Vertreter der Demokraten, des Zentrums und der Deutschen Volkspartei werden vom Reichs- finanzminister Dr. Hermes, die Führer der anderen Parteien vom Reichsminister des Aeußeru von Rofeu- berg empfangen werden.
Der amerikanische Botschafter in Hamburg.
. t» Der Botschafter der Vereinigten Staaten von Nordamerika Hnghto» ist Mittwoch uachnntatg in Hamburg cingetroffeu. Bei dem Abendessen im Hause Wedells, an dem der Botschafter und auch der Generalkonsul der Vereinigten Staaten mit den Herren des Konsulats teil- nahmen, begrüßte der Oberbürgermeister Stolle den Botschafter und sprach ihm im Namen des Senats den Dank für seinen Besuch aus. Der Botschafter dankte nach der Ansprache dem Oberbürgermeister und dem Senat für die Einladung und den Eurpfang, worin er den Ausdruck der freundschaftlichen Gefühle Hambirrgs für das amerikanische Volk sehe. Er wies dann auf die wichtige Stellung Hamburgs als Mittlerin des Ver- EeürS zwischen Europa und Amerika hin und brächte seine guten Wünsche für die Stadt zum Ausdruck.
Französische Kriegsgerichts urteile.
**$ad Kriegsgericht des Generalgabes der frauzb- fisehen Rheinarmee in Mainz verurteilte den Kriminal- affifteuten Franz Bartvoch von der politischen Abteilung des Polizeipräudimus in Berlin zu 1^ fahren Gefängtlis und den K rimiualoberwachttneister Friß Schönchen zu zwei sauren Gefängnis wegen angeblichen Spiouageversuchs, weil sie an eine fremde, nicht an der VhetnlanOSbefeßung teilnehmende Macht Nachrichten zu übermitteln versucht hätten, die geeignet gewesen sein sollen, die Sicherheit der Besatzungstruppen zu gefällt^ den. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Oef- fentlichkeit statt. Es ist daher nicht bekannt, auf welche Unterlagen sich die Anklage stützte.
Seurlauöung vom Sirofnolhua.
Als ein Teil der in Vorberettng befirrdlichen Straf gefeßreform ist auch jene Verfügung vom Oktober 1920 anzusehen, irr der bestimmt wird, daß bedingter Strafaufschub gewährt werden kann, wann ein Vergehen oder Verbrechen aus Leichtsinn, Uuersabrenbeit, Verführung oder Stot veranlaßt worden ist. Angesichts der gegen wärtigen Verarmung und wirtschaftlichen Bedrängnis weitester BolkskreUe ist diese Verfüauna von besonderer