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Wüchtemer Zeitung

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^xxrx)6©c^eee<>o»e«®<>e(t Goesex^oogeet^ ecooi^^ >o»fK^£ vsosvsrx, «e oe oeooov» ^Erscheint Smal wöchentl. Drahranschr : KreiSblatt Schlüchtcm. I ; Druck u. Periag Fa. L. HohmeiLei, Schlüchtern. Verantwort». ; ^Schriftfett. H.«T. H.,hmr:fter, Schlüchtern. GeschSktSsteSe Drei. 5 E^rüberftr, S. Im Fage höherer gemalt, BetriebSstSrunU ik | ZSrrvmfperre ez.ifSt jede »erpflichtunx auf Uch-rd-^erfstz. |

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Amtliches Organ für Stadt ««tz Kreis SchlSchter«

Nr 149

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Schlüchterner Zeitung für den Monat Januar nehmen sämtliche Postanstatte», die Landöriefträger, mvtre ZeitusgsbottN .sowie die Ge» s^ästsstelle in Schlüchtera schon jetzt entgegen.

ASsMei VSM^TsKel"

Der Preußische Landtag wird am Mittwoch bis zum 10. Januar in die Weihnachtsferien gehen.

Das AuslauSsamt der Deutschen Studentenschaft wird von Göttingen krach Berlin verlegt.

Die Verhandlungen über die Erhöhung der Bezüge der Reichsarbeiter haben begonnen.

Der Preußische Staaisrat hat die neue Stadt- und Landgemeiudeordnung angenommen.

Der Reichsrat Het den Antrag Preußens auf teil­weise Bezahlung des Umlagegetreides mit Stickstoffdün­ger abgelehnt.

Der Haushaltsausschutz des Reichstages hat eine Entschließung angenommen, daß die Gehälter der Geist­lichen den Gehältern gleichstehender Beamten angeali- chen werden können.

Gegen die Kulturschaude der Einrichtung öffentli­cher Häuser durch die Besahnngdtruvpen hat der Haus Haltungsausschutz des Reichstages schärfsterl Protest er hoben.

Zur Bekämpfung der Seuchensterblichkeit hat der Haushaltungsausschutz des Reichstages 2H MsÜivneri Mark bewilligt.

Der Nobelfriedenspreiö ist Nansen zugesprochen worden.

Die vom sozialpolitischen Ausschutz bewilligten Mit­tel für Wochenhilfe wurden vom Hauptausschuß bestatigü Die Reichsregierung hat die Auslieferung des au dem Mailänder Bombenatrentat beteiligten Italieners Ghezzi abgelehnt.

Eine Tagung des bayerischen Jndnstricllenverbün- des in München protestierte gegen den Druck der Alliier-

Das Schulgeld soll in Halle für die höheren SHMen von bisher 2400 auf 10 000 Ntark, für die Mittelschulen von 1600 Mark auf 4800 im Jahre erhöht werden.

Der Internationale Gewerkschaftsbund eröffnete im Haag einen Weltfriedenskongreß.

In Lausanne scheint zwischen England und der Tür­kei eine vollständige Uebereinstimmung sowohl in der Krage der Meerengen wie auch über die wirtschaftlichen Interessen Englands im nahen Ollen erzielt worden zu sein.

Der revolutionäre Vierzehner-Ausschuß hat sich von Athen nach der Krönt begeben, um eine Reorganisation des griechischen Heeres einzuleiten.

In Rybuik in Polnisck-Oberschlesien wurde eine Gastspielvorstellung der Deutschen Thealervereinigung von einem polnischen Stoßtrupp gesprengt, das Publi­kum vertrieben und die Schauspieler tätlich bedroht. MM^

»»Aus London wird gemeldet: Die Besprechungen der alliierten Ministerpräsidenten sind unterbrochen wor­den, um den englischen Premier in die Lage zu versetzen, sich mit seinem Kabinett zu besprechen. Es hat ein eng­lischer Kabinettsrat stattgefunden, der über die Lage be­raten hat. Das Kabinett nahm Kenntnis von den bis­her auf der Ministerkonferenz gemachten Vorschlägen, die von Poincaree und Mussolini vorgeschlagen worden waren. Beide Vorschläge bedürfen noch weiterer Aus spräche. Der Vorschlag Poincarees schließt einschrän­kende Maßnahmen in sich, und den Mussolinis hielt man ebenfalls in der jetzigen Form für nicht annehmbar. Auch die deutschen Vorschläge wurden eingehend geprüft nnd für nicht befriedigend befunden. Da die von Bouar Law auf der Konferenz gemachten Gegenvorschläge hin­wiederum Poincaree unannehmbar erspielten, hielt es Bonar Law für notwendig, sich mit seinem Kabinett zu beraten, bevor man die Konferenz weiterführt.

Vonar Law sprach sich dahin aus, daß es das Haupt­problem der ganzen Reparatiousfrage sei, deutsche Schuldscheine sSchatzanweisungen) zu erhalten, um die französischen und italienischen Schulden zu tilgen. Eng land sei bereit, einen Teil seiner Ansprüche an seine Schuldner zu erlassen. Es wird daran erinnert, daß die Höhe der deutschen Entschädigungsschuld auf 132 Milliarden Goldmark beziffert worden ist und daß es Deutschland anheimgegeben wurde, Schatzanweisungen in Höhe von 12 Milliarden Goldmark, 38 Milliarden Goldmark und von 82 Milliarden Goldmark herauszu- geben Von diesen Schatzauweisuugcn sind nur die Serien A und B diskontiert worden, während die E- Obligationen noch nicht herausgegeben worden sind. England sei bereit, Frankreich einen Teil seiner Schul­den au erlassen, um dafür irgend etwas einzutauschen, was im 'Augenblick greifbar ist. England würde nach der Befriedigung der frauzvsnchen und belgischen Re- parattonSbedürfnisse für einige Zeit der einzige Steva- rationsgläubiger Deutschlands sein. Der Plan für eine durchgreifende Regelung der Reparationsfrage, der vom deutschen Reichskanzler übermittelt worden ist, wurde einmütig als unbefriedigend befunden. Es war den ver­bündeten Ministerpräsidenten nicht möglich, zu einem | definitiven Beschluß zu kommen, und es wurde erstsäüm 1 dcn. die lluterhaltnua der Ministerprälldente,. am |

Dounerstag 14 Dezember 1922

3. yaiutar n. y. ut Barre rortzusegen, und zwar mit einer derartigen Beschleunigung, daß sofort hinterher die geplante Bollkonferenz stattfinden und es ihr er­möglicht werden könne, ihre Entscheidung noch vor dem 15. Januar zu treffen.

Das Nein Bonar Laws an Poincaree.

Daily Telegraph" zufolge zeigte Poincaree keiner­lei Neigung, seinen Plan einer baldigen Besetzung des Ruhrgebietes aufzugeben. Poincarees Standpunkt sei, daß die Politik der Besetznueg des Ruhrgebietes durch eine alliierte oder sogar durch eine alleinige Aktion Frankreichs von ihm nicht aufgegeben werden könne, ehe nicht irgend eine andere Garantie von Deutschland ge­geben werde. Vonar Law erklärte Poincaree klar und endgültig, daß die britische Regrerug und die britische öffentliche Meinung sich dem von Poincaree vorge- fchlageucu Plan vollkommen widersetzen.

Dieser Meldung ist umso größere Bedeutung bei- zumessen, als derDaily Telegraph" das amtliche Organ der jetzigen englischen Regierung ist.

Die Voraussetzung für Amerikas Kreditgewährung.

Der Korrespondent desPetit Parisien" berichtet von einer Unterredung mit einer hochgestellten amerika- nückeu Persönlichkeit, die n. a. sagte:Wenn eine Eini- zung zwischen den Alliierten den Frieden in Europa garantieren sollte, und wenn andererseits zur Herbei­führung einer Verständigung mit Deutschland die von lenterem gewünschte 'Anteihe von 2 oder 3 Milliarden zustande kommt, so würde Amerika nicht lange- zögern, diesen Betrag zu liefern.

Die deutschen Vorschläge zu spät.

Reuter erfährt von belgischer Seite in London, daß man in belgischen Kreisen der Ansicht ist, daß die neue deutsche Note, wenn sie bereits vor drei Monaten uber- geben worden wäre, eine Grundlage für eine Erörterung abgegeben hatte, jedoch sei es jetzt zu spat. Jusranzosi- schen Kreisen sei die Anüchr über die deutsche Note noch kategorischer gewesen. Poincaree erachte die Note für UttaÄnehmbar und stehe zu seine« Vorschläge« der Be­setzung des Ruhrgebietes oder wenigstens des Bezcrks Enen-Bochum. Was die Anleihefrage betreffe, so werde von einem Vorschlag Poincarees gesprochen, der sich am Line Anleihe von 50 Millionen Sterling beziehe, deren #»Ä W«&& dischen Banken, insbesondere britischen, aus die Garan­tie deutscher Industrieller beschafft werden soll. ®a§ Er­gebnis der Anleihe würde verwandt werden auf Repa­ration und für die Stabilisierung der Mark.

Die Industrie nicht befragt.

DieD. A. Z.", das Blatt des Herrn Stinues, schreibt zu der Angelegenheit des deutschen Borschlages: Nach Ablehnung des deutschen Vorschlages in London bleibt übrig, festzustellen: Zum deutschen Angebot ist die Industrie nicht gefragt, sie ist um nichts gebeten, sie ist auch nicht informiert worden. Wir halten den nach Lon­don gerichteten Vorschlag des Kabinetts für nicht zweck- lEäöfa nnd wirtschaftlich nicht für tragbar, weil er keine Eublösung bringt. Wäre er von der Gegenseite ange­nommen, so würden die Wirtschaftskreise, auch die In­dustrie, denuoch versucht haben, Mittel und Wege zu ftn= den, um aus den kommenden Verhandlungen das uner­läßlich notwendige Defiuitivum herauszuarbeiten. Da­für hätte die Mitwirkung auch der Industrie zweifellos zur Verfügung gestanden.

Sühne für Jngolfladt und paffau.

In der Antwort der Reichsregierung auf die Note der Botschafterkonferenz vom 30. November über 'die Vorfälle in Stettin, Passau und Jugolstadt werden die Lserfehlungen der Beamten in Stettin und die Be­schimpfungen und leichten Verletzungen der Kontroll­offiziere in Passau und Jrrgolstadt durch die Volks- menge unumwunden zugegeben. In Berkennung der Tatsache, daß sich die Offiziere in Ausübung einer gegeuiiber den deutschen Behörden berechtigten Tätig­keit befanden, hätten sich die an den Zwischenfällen be­teiligten Personen unter dem Einfluß der Erbitterung weiter Volkskreise gegen die Kontrolle nnd ihre Organe zu Befchtmpfurcgen Anreißen lassen.

Die deutsche Regierung habe in zwei amtlichen Schreiben der Interalliierten Kontrollkommission ihre schärfste Mißbilligung ausgesprochen, eine Bestrafung der schuldigen Beamten verfügt und gegen die Demon­stranten Strafverfahren einleiten lasten und glaube, daß hiermit vorbehaltlich einer BerAitung für den geringen tatsächlichen Schaden ausreichende Sühne erfolgt sei.

Gegenüber den wetteraeßeuden Forderungen der Botschafterkonferenz stelle die Reichsregierung noch ein­mal fest, daß ihre hiermit erneuerten Erklärungen den Ausdruck ihrer Entschuldigung mitenthalteic und daß kein Raum mehr bleibe für Erklärungen der einzel- staatlichen Regierungen, da die Beatretung Deutsch­lands nach außen lediglich dem Reiche obliege. Die Bürgermeister von Passau und Jrtgolstadt seien frei­gewählte Organe der städtischen Selbstverwaltung und könnten von der Reichsregierung nicht abgesetzt werden.

Die schlietzliche Foröernng von 500 000 Goldmark für Passan nnd Jngolstadt könne nicht als berechtigt an­erkannt werden. Das Völkerrecht kenne in Friedens- zeiten solche Bestrasnngen nicht, die ausserdem zu dem augerichteten Schaden in keinem Verhältnis stünden. Im besetzten Gebiet würden auch für viel schwerere Verfehlungen gegen Reichsangehörige nur gauz gering­fügige Etltschädimlngen gezahlt. Um aber die Volks­genossen in der Pfalz und im Rheinlanöe vor den an- aedrohieu unverschuldeten Zwangsmaßnahmen zu be- schtitzerk, stelle die Reichsregicrnng «o« ftch ans den ge» forderten Betrag zur Verfügung.

74. Jahrgang

Die Antwort auf »te ltntwaffnungsnore.

Die der Botschafterkonferenz in Paris übergebene Note der deutschen Reichsregierung, die Entwaffuungs- srage betreffend, hat folgenden Wortlaut:

In der KolleMvnote der alliierten Regierungen vom 29. November und in der Note der Botfchafterkon- fereuz vom 17. November ist die deutsche Regierung aufgefordert worden, eine vollständige und endgültige Antwort auf die Frage der Ausführung der militärischen Bestimmungen des Vertrages von Versailles zn geben. In der Note vom 17. November ist zugleich mitgeteilt worden, daß eine Antwort spätestens bis zum 10. De­zember erwartet wird. Dabei ist besonderer Wert auf die folgenden fünf Punkte gelegt worden:

1. Reorganisation der Polizei (Artikel 162 und Ent- fcheiöuug der Konferenz von Boulogrre vom Jahre 1920).

2. Umstellung der Fabriken (Artikel 168).

3. Auslieferung des Restes des nicht zugelassenen Materials (Arttkel 169).

4. Auslieferung der Schriftstücke, die sich auf die Bestände an Kriegsmaterial zurzeit des Waffenstill­standes und die Tätigkeit der Fabriken während des Krieges und nach dem Waffenstillstand beziehen (Ar­tikel 206, Abschnitt 2 und Artikel 208, Absatz 4).

5. Veröffentlichung von gesetzliche« Bestimmungen (auf legislativem und administrativem Wege, je nach den Umständen des Falles), die notwendig sind

a) die Ein- und Ausfuhr von Kriegsmaterial zu verbieten. (Artikel 211 im Zusammenhang mit Arti­kel 170),

b) die Rekrutierung und Organisation des Heeres mit den militärischen Bestimmungen des Vertrages von Versailles in Einklang zu bringen (Arttkel 211, in Anwendung auf Artikel 160, 161. 173, 174, 175 und 178), insbesondere hinsichtlich der Aufhebung der ver­schiedenen Maßnahmen, die sich aus die Mobilisierung beziehen.

Die deutsche Regierung beehrt sich folgendes zu er­widern: Die alliierten Regierungen gehe« vo« der An­sicht aus, daß seit mehreren Monateu eine Verzögerung in der Ausführung der militärischen Bestimmungen des Friedensvertrages eingetreten sei. Diese Ansicht vermag die deutsche Regierung nicht z« teilen. In den Letzion.ELnatLL.itv d allecÄMÄs in die Augen springende Fortschritte in der AbrWnng mpi mehr HtzrosrM- iteten. Dies hat jedoch seinen Grvnd darin, daß die Entwaffnung Dentschlauds beendet ist «nd zwar nicht nur im Rahmen des Versailler Vertrages, sondern auch darüber hinaus.

Flammender prolefl gegen Derlailles.

^ eine große gemeinsame Kundgebung der dentschen Spißengewerkschasten gegen das Friedensdiktat von Ver­sailles fand am Montag abend im Reichstag statt. Deu Vorsitz führte der Reichsminister a. D. Wisset. Eiugelei- tet wurde die Kundgebung gegen 7% Uhr stimmungsvoll durch ein Konzert. Dann eröffnete Minister a. D. Wisset die Kundgebung mit dem Hinweis auf DentsÄlands un­geheuerliche Notlage. Der Hunger gehe in Deutschland um. Die Ursache dieses Zustandes sei in erster Linie das Versailler Friedensdiktat. Als erster Redner des Abends führte sodann der Vertrerer des Allgemeinen. Deutschen Gewerkschaftsbundes, Knoll, ans: Wir leiden setzt unter der Umkehrung des bekannten Wortes:Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln", denn es muß heute heißen:Der Frieden ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln".^ DaS Wort des frü­heren Reichskanzlers Dr. Wirth: Erst Brot, dann Re­parationen" hat heute mehr denn je seine Berechtigung. Wir fordern, so fuhr der Redner fort, im Namen de Menschlichkeit die Revision des Friedensvertrages vo« Versailles. Guüav-nerder sprach hierauf als Vertre- (er des Geiverkschaftsringes deutscher Arbeiter-, Ange­stellten- und Beamtenverbände über das Tbema:Der ZusüMmenvrnä' der senttchen Sozialpolitik". Verkündet habe der Völkerbund allerdings soziale Gerechttgkeit aber noch nie sei die Arbeiterschaft so enttäuscht worden. Am meisten leiden aber die beittfpen Arbeitnehmer, die vor dem ZUsammenbrucy ihrer in Jahrzehnte langer Ar­beit aefttaffenen sozialen Einrichtungen stünden. Das Rutsche Volk wolle arbeiten, aber es müsse die Hvff- mmg haben, daß es dadurch zu freiem Menschentum auf- Üeiae« könne.

Dke Jsolier«ng Fraukreich«.

»»Paris. (B. T.) Alle Pariser Zeitungen sind darin einig, daß die Vertagung der Beratungen über die Eutschädignngsfrage bis zum 2. Januar erfolgt ist, um eine offene Spaltung der Entente zu verhruder«. Es wird für unbedingt sicher gehalten, daß die Anschau» «nge« der englischen Minister über die von Frankreich gewünschte Besetzung des Ruhrgebietes sich bis zum 2. Januar nicht ändern werde. Es geht auS allen Berich­te» hervor, daß Belgien nnd Italien in dieser Frage nickt ans der Seite Frankreichs stehen. Nach der Dar­stellung von Pertinar imEcko de Paris" hat Porn- caree Bouar Law zustchern müssen, daß Frankreich bis zum 15. Januar 1923, dem ersten Zahlung mmin, seine isolierte Aktion im Ruhrgebiet unternehmen werde.

Reuter über den Konserenzabbrnch.

»»London. Reuter meldet: Die Londouec .<orttereuz hat zweifellos. nickt die gewünschte yebermuftimmuug erreicht. Infolge der Tatsache, daß der Nevaranmieman ernste Folgen nach sich ziehen könnte, sei es nstweu ug. den Plan erst zu erwägen. Französische Streite e j reit, Italien sei jetzt einverstanden mit der Beschlagnahme der deutschen Staatsberawerte und Forsten und dar