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Schlüchterner Zeitung

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I VcjHgüprei? msnufü^ 200. Mark, Uuzecgenprei» 8 | je «m ?i«Wtia 20.0 - As., Sleklamen 50.00 Mk. «»da« nach | ; Lari! Sämtlich.' ^xi^ unh Anzeig npreise sreiblcibt-nd. z § - PaKicheckro^l^: ^rfVi;; a. M. 11402 Barekwute: 2 | HrrSdntr i^Oi^tr a. F-rnl-rrch-:! st. ' - |

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Kreisblatt

r Erscheint 3malwSch»ntl. Drshtanschr. : Kreisblatt Schlüchtern. | xSrvS u. dnlsg Fa. T. Hohmrifter, Schlüchtern. Lerantwortt. ; sSchErit. H.-C Hohmeister, Tchlüchteru. -eschtftSsteSr Mrri» | »rrÄertzr. 9. Im Falle höherer Bemalt, Betr-«bSftLrv»G H. jEtromsvmcr trai^i jede Ht-vflichtnnx auf Gchat? e^stz.

AmtlicheS OrgK « für GtOÄt N«d Krerr SchlüchtLZM

*t. 145

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WAGelGi mi TKA^

Der Nobelpreis für den Frieden ist dem ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Nitti zugesprochen worden.

Die Dresdener StaLtverordneten bewilligten für die Errichtung eines Stadions 31 Millionen und als Zu­schuß für die StaatMeater 22 389100 Mark.

Der allgemeine Achtstundentag wurde in Jugo­slawien aufgehoben.

Ein neuer Riesenprozeß wird von der Sowjetregie­rung in Kiew gegen 160 Personen eröffnet, die ange­klagt sind, an einer antcholschewistischen Verschwörung toi (genommen zu haben.

Der dänische Professor und Politiker Carl Larsen nennt das Buch NittisDas friedlose Europa" einen Ruf nach Sauberkeit und eine Abkehr von den falschen Würseln, mit denen bisher gespielt wurde.

Der Stratzenbahntarif in Berlin ist auf 50 Mark er­höht worden.

Für die Verringerung der Beamtenzahl, ugmentlrch in den Ministerien, ist vorn Hauptausschutz des Reichs­tages ein Unterausschuß eingesetzt worden.

" Italien beabsichtigt, in Gemeinschaft mit Frankreich eine Flottendemonstration in Piräus gegen Griechen­land zu veranstalten.

80 000 deutschen Flüchtlingen aus dem entrissenen Oberschlesien stehen nur 10 000 polnische Auswanderer aus dem deutsch gebliebenen Oberschlesien entgegen.

Das bayerische oberste Landesgericht hat m einem Urteil entschieden, daß die Rechtsstellung der Beamten mit dem Streikrecht unvereinbar sei. , t _

Die süddeutschen Industriellen wünschen bei der Ei- senbahntartspolitik eine Berücksichtigung der Lebensin­teressen der süddeutschen Staaten.

Infolge der Schneeverwehungen in den österreichi- fchen Alpen ist eine Reihe von Schnellzügen eingestellt worden.

Der griechische Gesandte in Wien ist anscheinend im Zusammerchang mit der Hinrichtung der griechischen ! Minister abberufen worden. , £r rt^

Die amerikanischen Zeitungen nehmen entschieden Stellung gegen die französischen Absichten auf das Rheinland und Ruhrgebiet. , , . ___________.

Der N<ich^lanÄb»«r»v"fvrvcrl " ente^ Eryvynna des Preises für das dritte Sechstel des Umlagegetreides und Brotverbillignng für Minderbemittelte durch staatliche Hilfe.

Die griechische Militärpartei hat das Kabinett ge­igen, zurückzutreten, weil es sich gegen die Hinrich- der sechs Minister gewandt hatte. verband der deutschen Post- und Teke- ist es zu einer Spaltung gekommen.

Der neue Erurihevngsminrsier. r-»^ Reichskanzler Dr. Cuno hat, wie von zuverlässiger Seite in Berlin mitgeteilt wird, den Essener Ober­bürgermeister Dr. Lutter zum Reichscrnährnngsminister ernannt.

Oberbürgermeister Dr. Lutter hat noch am Freitag in später Stunde die Stadtverordneten Essens zu einer Aachtsitzung zusammenberufen. In seiner Ansprache an die Stadtverordneten brächte er zum Ausdruck, daß er

Rufe des Reichskanzlers nicht hätte versagen Er verabschiedete sich mit herzlichen Worten Stadtverordneten. Nach einer weiteren Ntel-

sich dem können, von den drma öem (

Essen hat die Stadtverordnetenversammlung 'ei des Reichskanzlers Dr. Cuno aus Be- ruhtoa. d.s Oberbürgermeisters Dr. Untier zum Sieuhs-

ernähriwMnfnister sMeMmMt.

Im .K heia aud", der eclai^ulen ..Kölnischen Zei- ivugs" - .Zpoudeuz, rcroiseMlicht der Heran cgeber Albert ßa-s c nAe AusktärnngLN über den eintägigen i nnilruraouünuer Dr. Müller-Bonn, die es immer onl "greiflicher erscheinen lassen, daß ein so vorsichtiger Mann wie Dr. Enno auf Dr. Müller als Ernäur-tugs- minister hercinfallen konnte. Er stellt* fest. daß Dr. Mül­ler erst zu Zeiten ruhiger Ucbcrkguna zu denrheini­schen Aktivisten" iwergegangen sei, und schreibt:

Am 4. August 1919 ließ er sich anläßlich einer Ge- heimtagung der SonöerbündlSr in Köln zum Borstuen- den desAktionsausschusses" wählen, der im Gegensatz zu der zweijährigen Sperrfrtst-Bestinmmng des Artikels 167 der Reichsverfassung, die im Juli von der Nastouai- versammlung angenommen war und erst am 11. August vom Reichspräsidenten und Reichsministerium verkündet wurde, eine soforttge VolkSavstinlUlung im Rheinland herbeisühren sollte, und für die Schaffung eines rheins ichen Parlaments eiutrat. In ferner Eigenschaft als Vorsitzender dieses Ausschusses hat Herr Dr. Karl Mitt­ler mitPersönlichkeiten verhandelt, mit denen teilt gu­ter Deutscher etwas gemein haben will" und von Serien Herr Dr. Karl Müller tem weit abzEckerl versucht. Wir sind neugierig, mit Herr Dr. Dorten denn nur dieser ist mit den Müll er scheu Worten gemeint -. mit dem Herr Dr. Müller nian nur einmal verhandelt hat, h-m dieses Verleugnen heirnzahl«! wird. Vielleicht er- 9(nett Herr Dr. Sorten Herrn Dr. Karl Müller daran, daß er sich in seinem Wiesbadener Hause in der Hiwa- 'tratze 14 recht wohl gefühlt habe, daß kim and] der Dor- wnsche Wein wohl DeEonnneii ist und Herr Dr. Karl Müller von der Unterredung mit Geiteral Mangin itt M ersten Septenchertagen 1919 befrieümt war, weil er w> überzeugt hatte, daß dieser die Pläne Dr. Dortens Wersttitzte. Herr Dr. Dorten wird Herrn Dr. Kärl Müller auch barau erinnern können, daß es bei dieser ^luen Besprechung nicht geblieben ist. Weiß Herr Dr.

Dienstag, 5 Dezember 1922

Karl Müller nicht mehr, wie oft er ttt oem Auto des Herrn Dr. Dorten fuhr, das die hochverräterischen Zei­chen RR 1 (Rheinische Republik 1} auch noch nach dem 11. August 1919 trug? Und wenn Herr Dr. Karl Mül­ler in seinen Akten sucht, findet er vielleicht noch das eine oder andere Exemplar der von ihm als Vorsitzenden des Akckonsausschusses herausgegebenen Korrespmrdenz Freies Rheinland". Ja, noch mehr! Wenn Herr Dr. Karl Müller sein Gedächtnis anstrengt, dann entsinnt er sich ganz genau, wie man in der Unterredung mit Ge­neral Mangrn diesem feine Pläne über die Errichtung eines rheinischen Parlaments auseinandersetzte, und baun fällt ihn; auch plötzlich ein, daß jener Aktionsaus­schuß sich auch wegen der Errichtung eines rheinischen Parlaments an den Völkerbund gewandt hatte. Und diese Eingabe trug auch eine Unterschrift. Herr Dr. Karl Müller, entsinnen Sie sich?

DsK BsrspieS für London.

Frankreich gegen jeden weiteren Zahlungsaufschub.

w Aus Paris wird gemeldet: Die Loudouer Meldun- geu, nao) denen die englische Regierung den bevorstehen­den Pttnisterbesprechnngen in London vorschlagen würde, die Entsmeidung in der Entschädiguugsfrage zu ver­tagen, und zum Zwecke einer gründlichen Untersuchung des Problems zunächst ein kurzfristiges Moratorium von etwa zwei Monaten zu bewilligen, findet im Temps" eine offizielle französische Erwiderung. Der Temps" will von einem vorläufigen Zahlungsaufschub nichts wissen und erklärt, daß die endgültige Lösung der Entschädignngssrage nur gegen eine große auswärtige Anleihe in Verbindung mit einem Ausgleich der inter­alliierten Kriegsschulden gegen einen Teil der deutschen Zahlungsverbindllchkeiten, die sog. C-Obligationen, er- möandjt werden könnte. Eine derartige Lösung sei aber jetzt noch nicht spruchreif, weil 1. eine internationale An­leihe vorläufig noch nicht zu haben sei, und 2. die Ber- hanbhumen zwischen England i nd Amerika in der K riegsschuldenfrage zunächst abgewartet werden müß­ten. In Diesem Sinne sei also g eilte Vertagung des Problems zweifellos notwendig. Anders stünde es aber mit dem Teil der Zahlungsverb' rdlichkeiten Deunch- lands, die zur Tilgung und Be ^i'r^ung der A- nrw B- ^Dl^tiiiueii ^^nmtttjuijrTrmt 50 GolöünMarden ge­fordert werden. Für diese Zahlungen sei Frankreich nicht gesonnen, einen Aufschub zu bewilligen. Das Blatt stellt die Sache so dar, daß ein Zahlnugsaufschub, auch wenn er nur zwei Monate umfassen würde, die finan- zielleu Verhältnisse Deutschlands perschlechLcr« würde, da in dieser Zeit der deutsche Papiergeldumlauf weiter steigen itnb damit die Verarmung weiterer Volksschich­ten in Deutschland fort schreiten müßte. Das seien die Gründe, so fährt derTenrps" weiter fort, aus denen man von Deutschland in seinem eigenen Interesse so­fortige Zahlung verlangen müsse oder Aufschub «ur gegen Pfänder bewilligen könne. Frankreich werde, so schließt der Artikel, auch wenn es mit feiner Ansicht allein bleiben würde, für keinen weiteren Aufschub zu haben sein, sondern es würde, falls es notwendig sei. allein Schritte unternehwen, um die begüterten Kreise Deutsch­lands zur Vernunft zu bringen.

Poincarees angebliche Pläne.

DasHamburger Fremdenblatt" erfährt von dem Leiter des niederländischen Kredtt-Jnstituts von einem Plan Poincarees, den dieser für Brüfsel ausgearbeitet haben soll. Danach sortiert Poincaree: Errichtung einer Zollschranke östlich vom besetzten Gebiet, Beteiligung alliierten Kapitals an den in diesem Gebiet gelegenen chemische« und metallurgischeu Fabriken, Kontrolle der indirekten Steuern im Okkupationsgebiet, bessere Maß­nahmen gege« KapitalaLwanderung, Stabilisierung der Mark rotier Heranziehung des Reichsvarrkgoldes rot» einer internationalen Anleihe, Erhöhung der Kohleu- lieferuuge« uru 25 Prozent. Steigerung der Holzliefe- rungen. Bei Erfülln»« dieser Fordernuge« glaubt Poincaree ein dreijährigess Moratorium für Deutsch- land befürworte» zu könne».

54 Millionen Pfund Besatzungskosten bezahlt.

Auf eine Anfrage im englischen Unterhause, welcher Teil der seit dem Wafftustillstand 54 Millionen Pfund Sterling betreuenden Kosten des Besatzungsheeres am Rhein von der deutschen Regierung getragen worden fei, erwiderte der Schatzkanzler Baldwin, daß so gut wie die gesamten 54 Millionen bereits von der deutsche« Regierung bezahlt worden seien.

(54 Millionen Pfund bedeuten nach gegenwärtigem Kursstand der Mark 1836 000 000 000 deutsche Papier­mark.)

Die ZwrschenMlle mit der Kontrollkommiffio«.

»-»J« Paris wird folgeude amtliche Mitteilung verüf- seutlicht: Jniolge der ZwischettfLUe in Stettin. Dessau nutz Jugslftadt, deren Opfer Offiziere der interalltter- keu Kontrvllkmnmisstou in Deutschland waren, ist von der deutschen ReichSregierung eine EuMnldigung und GenugttlUng verfangt worden. Diese ist aber in unzu­reichender Weise gefchebett. Die Bvtst'^attterkonkereuz hat an den deutschen Botschafter in Paris eine von der Botschaftexkönferenz beschlossene und i on Poincaree unterzeichnete Note gerichtet-, in der die Reiche egierung von folgendem Beschluß der Alliierten m-.errichtet wird: Vor dem 10. Dezember muß die Genuglilung, die w . der deutschen Regierung für die Zwischenstilhe von Dessau und Jngolstadt noch nicht abgegeben worden ist, erfolgen.

Falsche Auschuldigungeu gegen DeuischlauS.

Reuter verbreitet eine längere Note, in der gesagt wird, daß sich die Brstscbafterkonferenz seit längerer Zeit mit der Frage beschäftigt habe, ob die alliierten miüLi- ristuen muunoUlonuninLonen durch ein kledneres mili=

74. Jahrgang

iütifäieS GürüünerömUee etieei Werden rönnen, rie Hindernisse für eine derartige Maßnahme seien indesjen bedeutend. Die deutsche Regierung habe die Erledigung der Geschäfte mit den alliierten Offizieren ia ^nz .

dem sie diese in der Ausübung ihrer Tätigkeit bedeutend hinderte. Dazu kämen die Zwischenfälle von Stettin, Dessau und Jngolstadt. Erst nach (ehr langer Frist habe die deutsche Regierung für den Stetttner Zwischenfall Genugtuung geleistet, aber noch keinen Schritt unter­nommen, um die anderen ernsten Zwilchenfälle wieder ant zu machen. Eine Aufhebung der militärischen Kon- irollkommisstonen könne erst in Frage kommen, wenn dk Umwandlung in den Munitionsfabriken zu Ende ge­führt sei, die Auslieseruug des überschüssigen uviegsma- ierials vollendet, die Stattstiken über das bestehende Kriegsmaterial eingereicht, die Verhinderung der Ein­und Ausfuhr von Kxiegsmaterial gesetzlich festgelegt, die Rekrutterungsordnung für die Armee laut Friedeusver- trag geschaffen, die Sicherheit betreffend die Bolizeiorga- nisationen geleistet und die notwendigen Erleichterun­gen für die Kontrollkommissionen in der Ausübung ihrer amtlichen Tätigkeit gewährt seien.

Um das Petroleum.

Tschitschertn, der sich jetzt ebenfalls, wenn auch un­geladen, nach Lausanne begeben hat, hat mit seinem Scharfblick wohl das Richtige getroffen, als er bemerkte, daß Italien die Zukunft in Europa gehöre, namentlich wenn es mit Sowjetrußland Fühlung nehmen würde. Italien mit seiner Stieselgestalt, lo stivale, ist geradezu durch seine geographische Lage gezwungen, entweder Knecht oder Herr zu sein. Das sah schon der erste 'Napo­leon mit feinem politischeil Genieblick, obwohl er Ita­lien doch ganz gewiß nicht die Hegemonie im Mittelmeer zuspielen wollte, auch nicht gekonnt hätte. Sein Aus- spruch daß es durch seine geographische Lage v'2 ! lil Ar- sei, entweder die Welt zu beherrschen oder von ihr be­herrscht zu werden, klingt den Neuröncern wie ein gro­ßes Evangelium.

In Lausanne hat jetzt Mussolini die ersten lauten Akkorde zu dem Sang vom Großer-Jtalietl anschlagen lasten, Italiens Arm soll weit über die Adria bis nach Kleinasten fiineitiarstllyi....Selbst- an den Oelgru^n von Mofsul will es mit teilnehmen. Es scheint sich bereits Wer diese kostbare Beute mit Frankreich im geheimen verständigt zu haben. Und so sieht sich England, das auf oas Petroleum bereits seine feste Hand aelegt baue, zwei ZeuteteUern gegenüber. Und während sich die drei um das kostbare Naß, das nicht bloß friedliche Familien- iamven erleuchtet, sondern auch gepanzerte Kriegsschiffe heizt, streiten, springt der Mann mit der Dollarnrachr auf die Bühne. Er hat nicht mehr Lust, als bloßerBe­obachter" im Parkett zu sitzen. ?fU rigol, hier gibt es rveltwirtschastliche Interessen, und da muß Uncle Saw mit dabei sein. Er verlangt dieoffene Tür", die nur für den Valutastarken eine offene ist. Und der Türke? Der Besitzer von Mossul? Der will sein Eigentum nicht aus der Harrö lassen. Er will sein Smusrecht wahren und das Bestimmungsrecht sich nicht kürzen lassen. Und des­halb schon will er Sowjetrutzland, aus dem ihm wider alte Tradition ein treuer Freund erstanden ist, von An­fang bis Ende bei den Lausanner BNatrmgen haben, lind Moskau wird und will sich nicht den Mund in Lau­sanne verbinden lassen. Es will nicht nur in der PL' r eugensrage mitreden und mitraten, sondern in mun an­deren des Orieutproblems. also alle die Türkei betref­fenden Fragen. Denn nach der großen Revolution, so hat Rakowsko erklärt, hat Rußland iedem Eroberungs- dranae entsagt, denn feine Interessen seien mit dem türkischen Reiche identtsch. Also nicht nur die Meer- cugeusrage, sondern auch die von Karagatsch, der Inseln nnd der Entmilitarisierung. C M.

Nationalsozialistische Bersammluuge« in»che».

Wie aus Nkünchen gemeldet wird, hielten die bam risckeu Scarcrualsozialiststt fünf Versammlungen ab, deren Teiluehmerzahl nach übereinstimmenden Mel- Sungen auf etwa 50 000 geschätzt wird. Vorher hatten schon die vaterländischen Verbände geheim getagt. Auf den Borsam-ulungen waren Preußen, Hannover, Oester­reich und die Tschecho-Slowakei durch Aborkmmrgen vertreteit. Die Delegierten sprachen über die Stellung- nähme der Nationalsozialisten zu der Neuerlichen Be­drohung des Oiuhrgebiete durch Frankreich und über die durch den Kabinettswechsel geschaffene neue Lage im 3teid?e. Plan hätt es für möglich, daß Ehrhardt im Zusammenhänge mit diesen nattonalfozialifttschen Krmd- getittttgen nach Münchw gekommen ist.

Die Verhaft»«« «brhardts.

unter eigenartigen Umständen erfolgt, über die aber Ein­zelheiten vorläufig nicht bekannt werden. Jedenfalls hängt die Verhaftung mit der Tätigkeit »ufanwneit, die der Untersuchungsrichter Metz vom Staats den letzten Wochen in München unauffällig Die Verhaftung EhrhardtS ist auf die let

f in bar.

tzerungen über Putfchvorbereitungen *t Bayer« zurück- zuftwren Der Obevreichsanwakt hat daraujh-tn mn die Ausdändfinrng des Materials gebetn, -te auch erfolgte, und auf Grund dessen er dann eine ung ein- rdts führte.

in der Nähe.

von Schaft lach am Tegernsee verkehrt. ®r trat unter dem Namen Eichmann auf und stieg regelmäßig ut wjaimgau aus, wenn er nach Schafttach fuhr. Hier ver­kehrte auch Lüttwitz unter dem Flamen Lorenz, der inner Uulgebung als Deckname bekannt war.