Schlüchterner Zeitung
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3 | H ^Erscheint ZmalwLchmtl. Drabtauschr.: KreiSblatt Schlüchtrrn. ;
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rnd. 8 H M W MW M 9 « Schristleit. H.»< Hohmeiftrr, Schlüchtern. SeschisitSsteSe Brn-
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Das AdvenMchkr
Selig sind, die da warten können.
Auch das ist eine Seligpreisung — stiller, bescheidener und leichter zu erringen, als die hohen Forderungen wn Berge göttlich-menschlicher Liebesbekenntnis. Selig und, die da warten können — aber wieviel unter uns kennen warten?
Immer hetzt uns ein Ziel: „Komm, komm . . ." Immer scheint es uns ein Vergehen wider Pflicht und Ordnung, wenn wir einen Weg als etwas anderes anschauen als ein Alittet, das so rasch wie möglich erledigt, beiseite gerissen werden muß, weil das Ziel fordert und fordert und uns heranhetzt. Und dann geschieht es leicht, haß ein Mensch eines Tages vor letzter Hetze auf ein Ziel zu — das Ziel selber nicht mehr sieht und die überWr- zende Geschäftigkeit, das ununterbrochene Erledigen selbst zu seinem Lebensinhalt gemacht hat. Verzerrt und zertrümmert ist so ein Leben Etd keine Sehnsucht, keine linde Ruhe haucht ihn au aus dem stillen Garten War- tenkonüen, in dem man selig werben darf.
Was ist Weihnachten den meisten unter uns? Ein end für erhöhte Geschäftigkeit. Handel und Wandel Saushalt, Denken und .Hände sind auf Geschäftigsein, aufs Vielerlei, auf Raschheit und „Erledigen" eingestellt Und das Fest, das den großen feierlichen, erlösende' Frieden über uns senken soll — bringt nichts anderes für sie als ein Erschlaffen, ein erlöstes Aufseufzen, eine tiefe Müdigkeit, die kamn noch der Freude fähig ist.
Aber selig finb^bie da warten können. Ihnen nah Weihnachten, rote alle Feste ihres Lebens, durch die sanfte Zeit des Advents. Lange, ehe die Goldflut des Weih nachtsabends über sie Oereiubricßt, brennt ihnen das Adventslicht, lange vor dem feierlichen Grün des Weib- »achtsbaumes duftet ihnen der ernste Adventsstransi. lange vor dem Glockeniubel nnat ihnen im Herzen die N^E vor Freude, summt vor ihrem Munde das linde, lchte Weihnacktslied.
Sie können warten. Nicht mit der Ungeduld, die alle Gedanken auf das Erwartete hin schleudert, erregt, verzerrt, unfroh macht —, sie können wirklich mark mit dem Ruhen im Warten, dem Fri-öen hoffender Gewißheit. Sie lieben ihr Warten. Sie träumey m -streu- füllen, neriAnetten kürten von der süßen Feier. Sie der Abend bringt. Tief verschneit ist ihr Garten nnd jeder Strauch ein schlafendes Märchen und jeder Zaunpfahl ein leises Kichern. Abendroffahnen liegen hoch im Winterstimmelblau. Und auf den dichten Schnee fielen rote Ebereschenbeeren.
Sie können warten. In der Dämmerstunde des Advents brennt Unten ein goldenes Licht. Das heißt $ erfreute. Es brennt ihnen für alle heiligen Abende ihres Lebens, die sie erwarten. Auch sie sind geschäftig Aber ihre Staschheft u«d ihr Vielerlei ist ein buntes Spiel mit Weihnachtsbaumschmuck, ist ein GeMmmer von Gold- und Silbervand, von bunten Glaskugeln, Spielzeug, Büchern und Freudemachen. Sie können warteir.
Urb ihre Warteseligkeit, ihre Vorfreuderuhe scheint über die armen Gehetzten mit der großen Müdigkeit bin - ein Adventlicht im grünen Strauß. Ihre Reden sind ein leises Streicheln über versorgte Stirnen, ihr Lächeln ein gutes, warmes Jn-die-Arme-nebmen. Sei 1 sind, die da warten können; denn sie scheinen ein Goi licht in ein miides Grau. m.
Wochenschau. ,
Wieder einmal werden von der Seine her die Daßk- iiouÄrohnnge« laut. Aber diesmal klingen f^ e^ hener als früher. Man merkt rhnen an, daß Frankreich setzt im diplomatischen Spiel der Kurierten völlig die Oberhand bekommen hat und daß ihm England so gut wie freies Spiel läßt, trotz mancher schamhafter Proteste. Das Italien Mussolinis hat sich ebenfalls auf die Serie seiner französischen Vettern gestellt.
Der Kriegsrat im Elmstee hat bereits den Sanktw- tienytan in festen Konturen gezeichnet. Ein Aktionsplan ist es. Zwar wird noch nicht von eurem Beschluß gc- iprochen, aber die Art, wie die Parlier Presse über brjeii Plan redet gleich! bereits einem Beschluß. Ter Spiritus rector dieser neuen aggressiven Bewegung gegen Deutsch- land ist die Brüsseler Konferenz, die einem sterbenden Embryo gleicht. Den Franzoserr liegt alles daran, daß sie entweder gar nicht zustaride kommt oder, wenn schon, nur ein Instrument für rein französische Interessen ist Natürlich sekundiert dem französischen Nachbar wieder französischen Kriegsrat wurde diktatorisch von ftner vollständigen Beschlagnahme der Rheiulande, die heute Frankreich besetzt hält, gesprochen. An Stelle der deutschen sollen französische Beancke treten. Ferner soll das Ruhrg-'biet zu Aweidrittel besetzt werden, emschtten- M Essens und Bochums. Vor allem soll , diese letztere Besetzung der Lösung der Kvülenlieierungssrage dienen, obwohl doch Frankreich jetzt schon mit deutschen Kohlen so überschüttet ist, daß sie ans den Salden verwittern und verglühen Die Schuppen der französischen Profitmacher sind mit deutschen Kohle ^erfüllt und dennoch schreit Frankreich unaufhörlich nach schwarzen Diamanten aus dem Ruhraebiet. Diese Forderuna ist wieder einmal weiter nichts als ein Mittel zürn Zweck, und der Zweck heißt: vollkommene Zerreißung des verstümmelten Deutschen Reiches.
Das also ist das Resultat unserer Erffillungspolirik, die uns nach Wtrthschem Optimismus die Einsicht und Versöhnung der französischen Politiker bringen wüte. Äir stehen heute vor derselben Katastrophe wie schon vor Jahren, nur daß sie insofern sogar noch eine größere m, <16 mir alle Opfer des Elltaegenlommens und Darbens
Sasrstafl, 2. Dezember 1922
vergeblich gebracht und uns dadurch bis zur garoppre- renden Schwindsucht geschwächt haben. Die gewaltsame Operation, die französischer Fanatismus am zuckender: deutschen Reichskörper vorzunehmen sich in den Kop? gesetzt hat, konnte und kann nicht ausbleiben. Besser wäre es vielleicht gewesen, sie wäre schon längst ausgeführt worden, denn es gab eine Seit wo sich die Alliierten noch stark genug fühlten, um Frankreich noch rechtzeitig ihr Halt zuzurufen. Namentlich hätte früher, wie aus Neuyorker Pressestimmen hervorging, sich Amerika wuchtig ins Mittel gelegt. Unterdessen aber ist das Orientfiasko Englands zur Tatsache geworden, und der stolze Brite sieht sich aus kluger politischer Geschäftstaktik genötigt, unter das Pariser Joch zu kriechen. Unferbek sen ist auch Italien mussolinisch geworden, und der Chauvinismus in Verbindung mit dem kacro egoismo hat jetzt den Neurömern alle kühle und Cavonrsche Vernunft genommen.
Mussolini ist jetzt in Rom der starke, der einzige Mann. Und wenn er sich auch nicht offiziell Diktator nennt und dem Parlamentarismus einige liebenswürdige Phrasen als BeschwichtigungSbrocken hinwirft. so ist er doch be facto der Diktator, der Rienzi Roms. In seiner vielbejubelten Senatsrede hat er offen erklärt, daß er sich einer ungesetzlichen Aktion schuldig gemacht, daß es aber die Not seines Vaterlandes verlangt habe, „nationale Disziplin" zu üben und vor allem „die Herrschaft des Gesetzes". Und das sagte er mit der „ungesetz- lichen AktivN" in einem Atemzüge?
Die engUschc Diplomatie ist jetzt ganz in den Hintergrund geschoben worden. Sie wird auch diesmal, wie unter Lloyd Georges Zweiachselrearment, Deutschland, für das sie angeblich so oft aus reinster menschlicher Gerechtigkeit erngetreten ist, preisgeben, um sich den Diktator Europas an der Seine nicht zum offiziellen Feind zu wachem Und wenn auch Clemeneeau in Amerika ein klägliches Fiasko mit seiner Deutschenhetze erlebt hat, so würde man die Washingtoner Politik doch falsch ein- stbätzen, wenn man glauben würde, daß sie des Germans wegen die glühenden Kohlen aus dem europäischen Ofen holen würde Ganz im Gegentci^Mne Spannung
zniischen Amerika und Frankreich hat . .... Clemenceaus entschieden hervoraerufeu, aber die Wirkung ist, daß Amerika sich nun erst recht, angeekelt von den europäischen Miseren, zurückzieht.
Europa ist eben für den Yankee noch nicht rettuugs- reif, und wenn es seine Politik der Zerftpischung so weiter treibt, wird es der Amerikaner mit verschränkten Armen zugrunde gehen lassen, uns Spengler wird mit seinem Untergana des Abendlandes doch recht behalten.- Die Orierttwirren müssen den kühl bltckendeclAuierikm;er noch aänzlich verivirren. Was sich jetzt in Athen abspielt, das ist romantische Räuberpolitik. Die Hinrichtung de - „schuldigen" Staatsmänner und Generale Konstantins ist ein ganz gemeiner Rechtsbruch ober besser eine gauz brutale politische Rache. Sie ist durchaus keine innere Angelegenheit. England ist über sie entrüstet, denn diese Männer, die nach britischem Diktar gehandelt haben, gelten in London als Märtyrer. Der athenische Justizmord hat den Abbruch der diplomatischen Beziehungen Englands zu ®rtedjenlaitd zur Folge gehabt. Wenn auch England seine politisch Verführten zuletzt gewöhnlich kaltblütig im Stich gelassen hat, diesen Faustschlag ins Gesicht konnte es sich doch nicht gefallen lassen, weil es sein Prestige nicht ganz aufs Spiel setzen kann.
Gewalt herrscht nach wie vor in der europäischen Politik, obwohl doch eigentlich Politik nur mit Vernunft und Verstand geführt werden soll. Neue Brandherde schwülen jetzt allerortem Ein scharfer Windstoß nur noch, und neue, verheerende Flammen brechen hervor. C. M.
Die EnkschSdigungsfrage.
»-»Aus Paris wird gemeldet: Die auf die Repara- tionSvoie vom 14. November betreffend die Frage eines Moratoriums nud einer ausländischen Anleihe znr Stabilisierung der deutschen Währung erwartete Antwort der Entschädignngskommisfion dürfte an einem der näch- Jicn Tage erfolgen. Ohne eine Indiskretion zu be- yedc«, kann man die Vermutung anssprechen, daß mit feWcüt anf die erwarteten alliierte« MinisterSespre- ch««ge« und die wahrscheinlich darans folgende Brüsseler Konferenz die Antwort der Kommission «nr formell seht werde. Die Entscheidung wird die Kommission den alliierten Regierungen überlasten.
Weiterer Anfschnh -er Fra«kreichreife der Industriellen.
»»Das „B- T." teilt mit, daß die geplante Reise der deutschen Industriellen in das zerstörte französisch« Gebiet angesichts der gegenwärtigen Lage bis auf weiteres hinausgeschobM, worden sei.
Frankreichs Schrei nach Gold.
»-» Der Pariser itomwnbent des „Manchester Guardian" schreibt, daß die französische Regierung England bewegen werde, Deutschland eine Anleihe von 50 Millionen Goldmark zu gewähren. Diesen Betrag müßte Deutschland au Frankreich abgeben. Die 50 Millionen Goldmark, die Frankreich nach der Hebe rein fünft von Svaa beanspruchen kann, hofft man auf biete Weise zu bekommen.
Poiucaree reist nach London.
Poiucaree teilte dem englischen Ministerpräsidenten mit baß er bereit wäre, sich im Laufe der nächsten Woche nach London zu begeben, um mit Bonar Law über das Programm der interalliierten Jinanzkonferenz in Brüssel Bereinbarnnge« zu treffen. Es werden Schritte unternommen, damit Mussolini und Thennts auch an diesen Bespxechunae» tejlneümen. J
74. Jahrgang
Erfolgreicher amerikanischer Einspruch.
Das Kommando der im Brückenkopf Koblenz stehenden französischen Truppen hatte nach dem Einrücken der Franzosen weitgehende Forderungen auf Bau von Kasernen und Exerzierplätzen gestellt. Das amerikanische Oberkommando hatte hiergegen Einspruch erhoben mit der Begründung, daß die vorhandenen Kasernen für die amerikanischen Truppen ausgereicht hätten und damit auch den Franzosen genügen müßten. Das franzö- sische Kommando hat nunmehr den größten Teil seiner Forderungen zurückgezogen und besteht „nur" noch auf dem Bau von Kasernen und eines Exerzierplatzes in Neuwied.
Warnung des Rheinländer» an Frankreich.
m= Nach einer Meldung aus Köln wird zu den Drohungen aus Paris vom Bezirkskartell der christlichen Gewerkschaften eine Kundgebung veröffentlicht, in bei es heißt: Die vorgesehene Lösung des gesamten Wiederherstellungsproblems wird den imperialistischen Machthabern in Frankreich nicht den gewünschte» Erfolg bringen. Die Zeit ist vorbei, in der über das nationale Geschick großer Teile eines Volkes allgemein von deut Sieger entschieden wird. Die „Kölnische Zeitung" veröffentlicht eine Reihe ähnlicher Kundgebungen ans den verschiedensten Kreisen der Bevölkerung.
: ganz Europa
•te Worte, die
Die „Köln. Zig." schreibt zu den letzten Pariser Nachrichten: Wilfon sagte, als er um die Weihnachtszeit 1918 in Europa landete, um seine 14 Punkte Wahrheit werden zu lasten, in seiner ersten Rede, das Schicksal Elsaß-Lothringens habe ihn von Jugend an nicht ruhen lassen. Wir fürchten, das Schicksal, das dem Rheinland jetzt bereitet werden solle, wird in Ankunft gauz Europa nicht schlafen lassen. Denken wir an die Worte, die Reichskanzler Cuno in seiner Programmrede am 24. November für das Rheinland fand, die Regierung werde niemals bereit sein, besetzte deutsche Gebiete, das Rheinland, die Pfalz oder das Saargebiet, fortzugeben, ihre Befreiung zu gefährden oder auch nur um einen Tag
Befreiung zu ges hinauszuschieben.
preist zu den Ber- whnng ihrer Heimm finden. rußerliche
Die „Kölnische B Handlungen im-Elysee inner!
Haltung deutscher Art an dem deutschesten aller Strom» sind sie auch nicht notwendig. Unsere Wehr ist das tk innere Bewußtsein des Deutschtums, das uns keine äußere Gewalt aus dem Herzen reißen kann.
Kriegsreden in der französisches Kammer.
^ Aus Paris wird gemeldet: ftn der Kammerdebarrc über das Militärbudget führte der Abg. Sabry aus, dao Parlament werde nach Erledigung des Gesetzes über der Armee-Ersatz sofort in die Beratung des Gesetzes übe. die Organisation der Armee eintreten und dem Volke eine starke Armee geben müssen. Man werde vielleicht von Frankreich verlangen, den Rhein aufzugeben, aber der Rhein sei Frankreichs Sicherheit. Der frühere Kriegsminister Lesevre richtete sodann die Aufmerksamkeit der Kammer auf die Attentate in Deutschland, die die an- dauernd bestehende Gefahr eines neuen Krieges beraten. Als Lefevre die ungenügende Vorbereitung Frankreichs vor dem Kriege kritisierte, wurde er von den Sozialisten lebhaft unterbrocherr. Er erwiderte: Unsere Rüstung bestand darin, daß viele von uns den Versicherungen der deutschen Sozialisten bis zum letzten Tage glaubten. Wir begehen diesen Irrtum nicht noch einmal. Der Minister verteidigte Frankreich gegen den Borwurf des Militarismus und Imperialismus. Er machte geltend, daß die französische Armee, wenn mau die Entwertung des Geldes in Betracht ziehe, im laufenden Jahre we niger koste, als sie im Jahre 1914 gekostet habe.
Singern fordert die Bagdadbahn.
Der Korrespondent der „Chicago Tribune" in An- gora hatte ein Gespräch mit dem Berkehrsminister worin dieser erklärte, Satz die türkische Regierung die Ueber6<ibe der Bagdadbahn fordern werde. Sie be trachte das Konsortium, das diese Bahn baute, nicht als eine deutsche, sondern als eine türkische Gesellschaft. Sobald die Frage der anatolischen Eisenbahnen auf der Lausanner Konferenz zur Sprache kommen werde, werde die Türkei die Rückgabe der Bahnen fordern. Sollten aber die Delegierten eine Aenderung im Direktorium der Bahnen wünschen, so würde die Türkei eine starre Beteiligung in der Kontrolle und Verwaltung der Bahnen fordern.
Bom Auswärtigen Ansschnß.
w?aut „KreuzzeittiNg" ist die für Donnerstag vor- mittag 10 Uhr angesetzte Sitzung des Auswärtigen Aue schnstes des Reichstages ausgefallen. Ein neuer Ter- min ist noch nicht bestimmt.
Seine Attentatspläne gegen Dr. Wirth.
We erinnerlich, tauchte vor einigen Wochen die auf
OberretchSamoait nunmehr
wesen sei, das im Reichstag zur Ausführung gelangen sollte. Als angeblicher geständiger Täter war ein Kam- umml Schütte an« Berlin ver^rftetwor^n. We der haben feine in ergeben, daß die seine Borbe-
rettturgen nicht der Wahrheit entsprechen. Der verhaftet gewesene Kauftnann Schulze mußte wieder aus uci Saft entlasten werden. Anscheinen- beruhen seine Aeuße-