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WWemer Zeitung

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Kreisblatt

| Erscheint 3mal wöchentl. Drahtanschr.: Kreisblatt Schlüchtern. L Druck u. Verlag Fa. L. Hohmeister, Schlüchtern. Berautw^rtl. ESchristlrit. H.«L Hohmnster, Schlüchtern. Geschiftsstelle Drei» zbrüderstr. 3. Irr- Falle höherer Gewalt, BttrObssiLrunx »d IStrvNsperre erlischt jede Nerpfiichttmg aus Wchadenersotz.

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Umtliches Organ für St«dL und Kreis SchlÄchtsrn

Nr. 141

Samstag, 25 November 1922

74. Jahrgang

Milselei vom Tsse.

Der Polizeipräsident von Berlin hat mit Rücksicht darauf, daß während der nächsten Zeit planmäßige Stö­rungen durch Plünderungsaktionen zu befürchten sind, bis auf weiteres alle Versammlungen unter freiem Him­mel verboten.

Bei den Provinzral-Landtagswatzlen rn Ober- schlesien wurden gewählt: 21 Zentrum, 8 Sozialdemv- kraten, 7 Deutschualiouale, 5 Polen, 4 Bolksparteiler, 4 Kommunisten, 2 Deutschsoziale, 1 Demokrat.

Der außerordentliche Verbandstag der Grund- nnd Hansbesitzervereinigungen in Bayern hat eine @nt= schtietzmlg angenommen, die den Gesetzentwurf über den Mieterschutz in seiner gegenwärtigen Fassung als un­annehmbar erklärt.

Die Ueberschichten im Bergbau werden am 15. De­zember bis auf weiteres ausgesetzt werden. Eine Kün­digung des Abkommens selbst beabsichtigen die Gewerk­schaften nicht.

Die Stadt Berlin nimmt in Dänemark eine 300- Ptillionenanleihe aus 50 Jahre auf.

Die Berliner Kohlenarbeiter weigern sich, unter 10 080 Mark die Woche zu arbeiten.

Die Arbeiterschaft hat sich in vielen Orten zur Lei­stung einer Ueberstunde zu Gunsten der deutschen Not­gemeinschaft entschlossen.

Anf der Brenrer Bnlkanwerft in Begesack ist der Ha- § pagdampferHessen" vom Stapel gelaufen. DieHes- ; sen" hat eine Wanerverdrängulig von 8000 Tonnen.

Zwischen Polen und Amerika schweben augenblicklich ; Verhandlungeln über den Ankauf von außer Dienst ge- : stehlen amerikanischen Kriegsschiffen für die polnische ! Flotte.

In Kowno ist das amerikanische Gesandtschaftsge- bäude mit dem getarnten Archiv niedergebramlt.

Die Meldung über den Aufenthalt deutscher Kriegs­gefangener in Marokko trifft nicht zu. Es handelt sich nur entflohene Fremdenlegionüre.

Mustafa Kemal Pascha hat im Namen der großen Nationalversammlunq der Türkei ein Glückwunschtele- gramm an den neugewählten Kalifen gerichtet.

Zu der Berfolannq der türkischen Kommunisten durch di^ÄNgorgLMaiWW lmWLe, Wos^

kauerFswestija". daß sich die Arrgöra-Regierung da­durch die Freundschaft Sowjetrutzlands verscherze.

Der Sitz der türkischen Nationaloexfammlung wird nach Konia verlegt werden.

In Toronto in Kanada wurden Radiumfunde ge­macht.

Wochenschau.

Die Lausanner Konferenz wird voraussichtlich einen Wendepunkt in der Geschichte bedeuten. Sre wird die Äste nach dem Weltkrieg sein, die aus dem trübseligen SriedeM einen Stein reißt, sodaß es dem Ver- entaeaeuaeben muß. In ihr wird der Schmach- und ÖSSimWw lull und Uichtta ettiarti meiden und die Folgen werden hoffentlich auch auf die^ auüerw Erdrosfelungs-Konferenzbeschlüsse, namentlich den Versailler Frieoensbeschluß einen wesentlichen

Türkei ist von den besiegten Staaten der ein- mae der mit Heldenmut und ©vferfreubigteit, mit dem ^dauert und mit der Feder seine Selbständigkeit zah uno rücksichtslos bewahrt und durchliefst hat. In Keman ^uiiwa sandelt sie einen ebenso weitblickenden, wie furcht- « mnter für ihre Freiheit und Ehre. Was teGe'schwächtsitze Sultauregiermig in Konftaattnopel mit Wn fX i iiiWH Duldsamkeit von den Ententeditiato- ßlngora wieder wettzumachen. Das W Leltkri^e mr ibestegte Volk setzte sich nach lSm^Swger dE ü^nt^ioenMitik bat unter dem Zeichen du- Hgtvmlumo HiialidK Niederlage erlitten, und in LausatlNe wird sie besiegelt werden. Der große und einst allmächtige

Der türkische Vertreter in Lausanne Jsmet Pascha ihat vor dem Forum der Oesseutlicksteir uuu.Ge^

ireimüttae Worte gesprochen, wie ne früher dir . och- müttaen Enlentegewaitigen niemals geduldet haben würden Er stellte. allerdings in diplomatucki temge- schUffener Sprache, aber rücksichtslos die Veuchetec mr Wertogenheit der Eutentepotrtit an oen Pranger und Sied aussen Betrug der Entente hm, mdem sie den fnnirfiett Wasfenst!ttstand nur als Lockmittrt ß- Äaück7 aber seine V^^^^ nicht gehalteu hatte. Da die Türkei betrogen und vergewaltigt gesucht Satte hatte sie nicht eher das Schwert aus der Hnnd s ftp ifirp Freiheit und Selbständigkeit vor Sensen de^ WM-nichen Wj# standsvertrages und des Sevreschen Friedensdikiate^ ^ Die Türkei wird von den besiegten Ncächten vonäu- kia die einzige sein, die sich als wlrttlch souveräner Staat behauptet, wenn sie auch nicht in der allen geogmwiicß- '«SSÄ Ä« w< * ^inh' t entbehrt nicht eines geivissen Interesses od^r si-i fer e ner Schicksa Stroute, an die vielsisicht die Männer K u tenw und vor allem Italien nicht gedacht haben.

awser französisch-schweizerischen Stadt ist vor zehn &TJS? der italienisch türkische Frieden ge- fÄfiMi worden der den T'wol'skrtea beendigte, jenes blutige Ereignis, das ein Verbrechen des italienischen Lsmperialismüs war.

i In Lausanne haben Eurzon und Poutcaree sich auch über die nächste Konferenz, näMlich dre Brsisseter wol- tzciat lieber Deutschlands Fucerefse an der Orueulsruae Äem in® S «>«--. -»w-vl

auch wir an ihr gerade nicht unnetetitgt uno, oenn iroy aller einschneidenden Grenzvergervaltigungen und wir immerhin indirekt noch ein Donaustaat, wenn auch mcht mehr politisch, so doch wirtschaftlich. Vielleicht wird die kleine Angoratürkei jetzt and) ohne diplomatische Abma- chuugen in Lausamre dem einst mächtigen Bundesgenoi- fen Sekundantendienste leisten. Aber wir selber sind politisch von der Lausanner Konferenz ausgeschlosien, und es bleiben uns nur schwächliche Hoffnungen am Brüssel übrig. Und doch hängt unser Schicksal mit von dem Verlauf der Lausarmer Konfererrz ab, wenn auch nicht in direkt polittscher, so doch in moralischer Bezie­hung. Wird in Lausanne an der Diktatorgewalt der Entente mit Erfolg gerüttelt, so wird die Konferenz ihre Erfchütterurrgswellen auch bis Versailles, St. Ger­main und Trianon senden. Die Angoratürkei bat den En- tentegewaltigen, die von der Hybris bis zum pollftschen Größenwahn getrieben worden sind, einen gewaltigen Kämpfer aufgesetzt. Und sie werden durch die Fähre und Erfahrungen, und vor allem auch durch ^enpiele aus der Geschichte doch mit der Zeit soweit zur Ver­rinnst gekommen sein, daß sie die Zsache der Hybris zu fürchten beginnen.

Diese Hybris, der stets die Nemesis zu folgen pflegt, ist den deutschen Staatsmärtnern bisher irlnner fremd gewesen. Lieber haben es die meisten sogar an berech­tigtem Egoismus fehlen lassen. Bisruarck hatte ihn und hielt sich doch von jener verhängnisvollen Hybns klug und weise fern. Die Versailler Verhandlungen im Jahre 1871 und der Frankfurter Friede beweisen es. Unsere Nachkriegs-Staatsmänner haben oft in allzu vorsichtiger Weise jedweden politischen Egoismus gemieden und sich lieber in Hiobsgeduld gefallen. Sie haben damit ver­gebens um Ententeliebe geworden. Das neue Kabinett, das endlich nach vielen Mühsalen geboren worden ist, wird hoffentlich ein rückgratfesteres und zielbewußteres sein als die bisherigen. Mit purem Sozialismus kann man die Siegerstaaten des Westens nicht ködern. Im Gegenteil, sie stehen ihm sogar sehr mißtrauisch und kritisch gegenüber. Das -cue Kabinett ist ein aus Man- uern der Arbeitsgememschuft zusamwei-gesetztes. Es wird sich vor allem den r rtschaftlicven Fragen im Ver­ein mit dem westlichen KavitaUsmus widmen Der Rame . $äUuwOür«WUÖ^ -.nr<^: >. W-S ^,^Mgnu< n die er sich als seine Mitarbeiter gewählt hat, werden ohne Parteifanatismus nur das Wohl des allgemeinen Vaterlandes im Auge haben. Hoffentlich wird ihnen nicht durch Parteidogmatismus von vornherein der Bo­den erschüttert. C. M.

Das Mmisterium Cuno.

Nach amtlicher Meldung aus Berlin setzt sich das Ministerium Cuno wie folgt zusammen:

Roseuberg,

, Reichskanzler: Dr. Cuno, Aenßeres: von Roseuberg, : Jnsiizminister «nd Vizekanzler: Dr. Heinze,

Finanzen: Dr. Hermes (3tr ), Inneres: Dr. Oeser lDem.), Wirtschaft: Dr. Becker-Hesse« (DBP.j,

Arbeit: Dr. Brauns lZtr.), Ernährung: Müller-Bon« (3tr.),

Verkehr: Graener, Post: Stiegt sBayer. Bolksparteis, Schatz: Dr. Albert, TMatssettetä?der ^Neichskanzlei: Hamm

Staatssekretär im Reichswirtschafts- mimsterinm: Dr. Brandt iDem.j

^»ÄÄÄ®« ner. Es verlautet, ^K die Berhandlutlgen wieder auf«

genouttnen wurden, da im letzten Augenblick die Be­setzung der M nisterien des Aeutzer» und -es Innen' wieder unbestimmt geworden waren. Die Berhand- ilungen haben dazu geführt, daß Dr. Oeser doch das Mc- nifterium -es Innern übernimmt. Ob Gesanöter von Diofenberg die Leitung des Auswärtigen Amtes über­nehmen wird, ist zur Stunde noch nicht bekannt. Er nt aber zu weiteren Verhandlungen in Berlin eingetroffen.

Verabschied««- des Kabivetts Wirt^.

, »-*- Mittwoch nachmittag um 5 Uhr fand eine gemein­same Sitzung des alten und des neuen Kabinetts statt» in der Dr. Wirth eine Abschie-sansprache im Namen, des scheidenden Kabinetts hielt. Reichskanzler Dr. Cuno 'antwortete hierauf und drückte den Dank des Vater­landes an die scheidenden Männer für ihre unermUd- iiche Arbeit aus. Dr. Oeser (Dein.) hat inzwischen seine Bereitwilligkeit zur Uebernahme -es Neichsinnennnm- steAums erklärt, sodaß nur noch das Außenministerium smibefeßt ist, über dessen Besetzung jedoch die Verhand­lungen im Lause -se Mittwochabends ebenfalls noch zum Abschluß gekommen sein dürften.

Die 8tegier««gserklärnng.

r-s-Jm Laufe des Donnerstags wird die neue Reichs- regierung wahrscheinlich zu ihrer ersten Kabinettssitzung zusainmentreten, um über die Regierungserklärung zu beraten. Die Regierungserklärung wird sich im allge­meinen auf die letzte Rote an den Wieden-erstellungs- gusschutz ausbauen. Die Abgabe der Regierungserfla- ^ung im Reichstag erfolgt Freitag nachmittag 2 Uhr. Der Reichstagspräsident hat den Abgeordneten üte,e Slv- ifidlt der Regierung telegraphisch mitteilen laßen. In der Donnerstag nachmittäa 3 Uhr beginnenden Plenar­sitzung des Reichstages soll die Geschäftsordnung weiter geraten werden. Die Sitzung am Freitag soll nach den Rede des Reichskanzlers abgebrochen werden, um den Parteien Gelegenheit au aeben. in Fraktionsberatun­

gen ihre Stellung zur Regierungserklärung festzulegen. Der Plenarfitzung soll entweder nach einer mehrstün­digen Pause noch am Freitag oder, was wahrscheinlicher ist, am Sonnabend eine neue Sitzung folgen. Der Ael- testenrat des Reichstages wird vorher zufammentreten, um hierüber endgültigg Beschluß zu fasten. Die Frak- tionssitzungen am Donnerstag werden sich hauptfächlich mit der Haltung der Parteien gegenüber dem Kabinett

Cuno beschäftigen.

Aenderung i« Staatssekretärstelle«.

. w Der Chef der Reichskanzlei, Staatssekretär Dr. Lämmer und der Chef der Presseabteilung der Reichs- te^emng, Ministerialdirektor Oskar Müller, haben dem Reichskanzler Dr. Cuno bei seinem Amtsantritt ihre Aemter zur Verfügung gestellt. Der Reichskanzler hat nach einer Ansprache unter Anerkennung der dar- ßelcgten Gründe die Gesuche um Enthebung von den Aemtern angenommen. Zum Chef der Reichskanzle: wurde der frühere Handelsminister und Reichstagsab- igeordnete Dr. Hamm in Aussicht genommen. Ueber die Besetzung des Postens des Chefs der Presseabteilung ist bisher eine Errtscheidnng noch nicht getrosten worden.

Gesandter vo« Rose«berg in Berti«.

«^>Wie aus Berli« gemeldet wird, ist der Gesandte von Rose«Serg spät abenös wieder in Berlin einge­troffen.

Berliner Presiestiorme«.

«-»Die Berliner Preffe nimmt dnrchweg noch einmal Stellung zu der offiziellen Uebernahme der Regierung durch Cuno. DasBerl. Tagebl." tagt, daß seine zu- nächst geäußerten Bedenken teilweise beseitigt seien und Drückt die Hoffnung aus, daß das Ministerium seine Ge­stalt als UebergaWskabinett nicht verwischen und Sag es die einer StabMsierungsmehrbett entsprechende Um­bildung im Auge behalten wird. Das Schukm! des neuen Kabinetts hänge von -er Regierungserkla- rmng ab.

Der Seutsch-nattonaleTag" ntimnt an, daß die Re­gierung sehr bald mit der Sozialdemokratte in Äonflckr lonrmen werde. Das Blatt wünscht, daß ne aus der dann geschaffenen Lage die Folgerungen in der Stiem ±x;; '^x «Kp- e,f?.nrtMWer de* ersten Lifte sei ausgemerzt worden, indem ein Mitglied -es .rechten Flügels der Deutschen Balksvarte: m die Regierung ausgenommen worden sei.

Der Vorwärts" wendet sich wieder scharf gegen die neuen Minister und glaubt alle Veranlassung zu haben eine Schwenkung -er Wirffchaftspolittk zu befürchten. Er warnt davor und betont, daß die Regierung am Widerstände der Arbeiterschaft scheitern werde, wenn ue- nW alle Mittel in Bewegung setzt, um wieder zu sta­bilen Verhältnissen zu gelangen.

Die Tarifpolittk der Sisenbah«.

Der Rheinisch-Westfülische Wirtsämstsdienst erläßt folgenden treffenden Mahnruf, der angesichts der vtaw- richt von der neuen 150prozentigen Erhöhung der Ef- fenbahnfrachtcn noch besonderen Wert erhält: Zur ö«t betragen die jetzt gültigen Tarife gegenüber denen von Januar d. Js. auf eine durchschnittliche Entfernung von- etwa 300 Kilometer berechnet rund das 30« bis 32fache. Das Mitglied des Reichseisenbahnrats Giebel führte über die,Tarife aus, daß sie innerhalb eines Zeitraumes von sieben Wochen sich um nicht weniger als 380 v. H. erhöht hätten, und daß diese Steigerung den Selensun- lerhalt einer vierköpfigen Familie um rund 4000 Mark monatlich verteilte. Die Fracht für ein Mund Butter von Ostpreußen nach Berlin macht über WO Mark aus, während ein Pfund Salz auf dem Wege von Nuttel- deuMkstld nach Berlin über 10 Mark stattliche Auf- wendungen erfordert. In einem Schreiben an den Ver- krhr^minister führt das Kalisnndikat aus, daß zur Zeu hie Frachten für die als Düngemittel verwauören Kali- im^ das 504fadx bis IMNacüe der Vorkriegszeit be- hraen: während die Tariferhöhungen für Kalisalze seit En^ Januar um 35- bis 37fache gestiegen seien, wäre* tvr Kalipreis selbst nur um das 8- bis 12fache her-, atiigeicst worden. Wie können z. B. auch die deut­schen Seehäfen bei so hohen Nach- und Vorfrackuen die Ein- und Ausfuhr 6« sich ziehen und verhüten, daß aus­ländisch Häfen den Verkehr an sich reißen? Endlos läßt sich die Frachtenschraube nicht anziehen. An ihrem Ende sieben, das kann nicht zweifelhaft sein, Arbeits­losigkeit und völliger Zusammenbruch.

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- Die englischen Wähle«.

Der Lotrdoner Berichterstatter derKölnischen Ztg." macht eine interessante Rechnung über die englischen Wahlen auf. Er stellt fest, daß rund 5,7 Millionen Stim­men für die Regierung und 8,6 Millionen gegen sie abgegeben worden find. Bei einem proportionalen Wahlsystem wäre mithin aus der tatsächlichen Regie-, rungsmehrheit von über 70 eine Mtn-erheu von gut wo gewor-en

Die Gege»fStze in Laufa««e.

»^ Lausanne. Wie aus Kreisen der Orienikoyserenz. verlautet, droht Ptusiolini, die Entente zu sprengen und eine frauzösisä>-italienlsche DLMtärkonvention nach dem sytufier des velgisch-sranzösischen Militärabkomnwns ab- ^schließen, für den Fall, daß nicht sämtliche Wünsche der Italiener erfüllt werden. Italien fordert, daß die Mandate Frankreichs uns Englands über Sorten und Palästina unter allen Umständen so abgeändert werden, daß Italien in seiner Ausdehnung nicht im geringsten hebtndert werde. Italien müsse in der TÄcket dieselben.