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WWerner Zeitung

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Kreisblatt

x Erscheint 3mal wSchentl. Drahtanjchr : Kreisblatt Schlüchtern. - :red n. Verlag Aa. L. Hohmeister, Schlüchtern. Berantwortl. | zSchnflleit. H.-L. hohMeister, Schlüchtern. Geschäftsstelle »rei- L jbrürerßr, 9. Im Falle höherer Gewalt, BetriebSstSruuß »L. ; ^Ltramsyerre erlischt jede Verpflichtung auf Echadenersatz. |

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Amtliches Organ für Stadt und Kreis SchlüchterN

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| Pas Mtelk im Aalftuau-^iozeß.

gm Rathevau Pro; wurde folgendes Urteil gefällt:

Der Angeklagte Ernst Werner Techow wird von der ujoae der Mittäterschaft freigesprochen. Er wird wegen Ä zum Mord zu 15 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren My^lnst bestraft Der Angeklagte Hans Gerd Techow W wegen Beihilfe in Tateinheit mit Begünstigung zu Jahren 1 Monat Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte Wcher wird wegen Beihilfe zum Mord in Tateinheit mit Wünsttguua zu 8 Jahren Zuchthaus, 10 Jahren Ehrverlust Erteilt Der Augeklagle Jlftmann wird von der Anklage Nil Beihilfe und Begünstigung freigesprochen, wegen Ver- Wßes gegen die Waffenverordnung vom 13. Januar 1919 »ist er zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Auge- kWe Gtetnbrck wird von der Beihilfe zum Mord steige. iw$sh. Der Angeklagte Niedrig erhält w^en Beihilfe im Mord 5 Jahre Zuchthaus und 5 Jahr Ehrverlust. )« Angeklagte Warnecke wird von btr Bnklagte er Beihilfe zum Mord freigesprochen. Der Geklagte von Salomon erhält wegen Beihilfe zum Mord > Jahre Zuchthaus und 4 Jahre Ehrverlust. Die Ange- Wm Schütt und Distel rrhaltm wegen Begünstigung je z Monate Gefängnis.

MdS RetZests.

Das Urteil tm Rc the« au- Prozeß wi 6 o e u a b e M» abrud verkündet.

Chamberlaiu hat in Birmingham seine Rede zur ^Unterstützung Llopd Georges gehalten, in der er eine ^etwa kommende Arbeiterregierung als große Gefahr ür England fdezeichnele Die Rede hat in der Presse eine wenig freund- Eli0e A »s« ahme gefunden.

| Iy Paris nahn, .ine Kouferen^ -von llu-y.'Äi^^ Iwter Borfitz Paincares Stellung zu dem neuen Marksturz und M Bradburps Bvrschlag, der in feinen Hauptteilen als u n a n - lx*^m^« fit Frankreich bezeichnet wurde.

Segen der Arbeit.

Wenn irgend etwas die Gutartigkeit des deutschen Volks «charakters beweist, so ist es die Bereitwilligkeit, womit sich «Millionen gutgläubiger Menschen die Schlinge der 14 Will an eichen Punkte um den Hals ziehen ließen. Hoffnungsfreudig sich man dem Friedensschluß entgegen, fand sich, von den kKriegsleiden zermürbt, sogar mit dem Umsturz des alten I Reiches ab und erwartete eine Besserung der wirtschaftlichen I Sage. Versetzen wir uns heute in diese Gemätsstimmung UnM so will sie uns u n b e g r e i f l i ch erscheinen. Schon pie Waffenstillstandsbedingungen brachten Herbe _ Ent- f täuschung, und der Versailler Friede drückte darauf sein k schwarzes Siegel. Was Deutschland seit diesem Unglückstage «zu dulden hatte und noch heute zu dulden hat, ist unbeimrcrb-

M: es ist zur 9Hobe der V cki n-ni c-r^i" beweint ver-

Dienstag, 17 Oktober 1922

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lorene Kinder in Ost und West und versinkt materiell im Elend. Dessen Grad lesen wir täglich vom Barometer des Dollars ab, und vergeblich harren wir auf die Stabilisierung unseres Zahlungsmittels. Solange die Reparätionslast den Nacken des arbeitenden Volkes beschwert, helfen alle guten Ratschläge ebensowenig wie mißbilligende Aeußerungen aus­ländischer Fachleute.

Aber sie haben wenigstens in einem Punkte für die­jenigen, die verstehen wollen, eine Aufklärung gebracht: in Deutschland wird trotz der Unerschwinglichkeit seiner Schulden fleißig gearbeitet. Wo Arbeitslosigkeit herrscht, ist nicht Lässigkeit, sondern der Mangel an Rohstoffen die Ursache. Ein so von Barmitteln entblößtes Land, dessen Währnug völlig zerrüttet ist, vermag sich nur durch Austausch von Waren über Wasser zu halten, und dieser Warenverkehr bildet eine Gefahr für die ausländischen Märkte, indem es Die Ar­beiter anderer Länder- zur Beschäftigungslosigkeit verurteilt. Deutscher Fleiß, deutsche Zähigkeit, die Gabe, sich nicht unter- kriegen zu lassen, öffnen allmählich den- fremden neutralen Volkswirtschaftlern die Augen über die lobenswerten Eigen­schaften eines Volkes, das als kulturlose Hunnenhorbe ver­schrien worden ist.

Allerdings wird das Bild der deutschen Arbeitsfreudig- keit durch das Streikfieber getrübt. Wie viel von dieser Er­scheinung dem politischen Agitationsbedürfnis auf Rechnung zu setzen ist, bleibe hier unerörtert. Unbestreitbar wirkt zum großen Teil die maßlose Teuerung aller Waren mit. Wird dieser Uebelständ behoben, dann dürfte die Mahnung, mehr zu arbeiten, nicht mehr wie jetzt auf taube Ohren stoßen.

An Ansätzen dazu fehlt es nicht. Das U e b e r s ch i ch t e n- A b k o in m e n der großen vier Bergarbeiherverbände ist unter dem ZeichenArbeiten und nicht verzweifeln" getroffen wor­den und geht anderen Organisationen nit gutem Beispiel voran. Unter der Wucht der Verhältnisse bröckelt längst der Achtstundentag ab. Niemand denkt daran, diese keineswegs in der Verfassung verankerte Einrichtung prinzipiell aufzu- .jLvLu, viv<. v v.y tj«. uu wt QLli, 0rip uit E ^cjcch». v^r ... o^.^er schüft sich von der Vorstellung befreit, die achtstündige Tages- beschäftigung sei ein Rührmichnichtan. Die Frage der Ar- beitssteigerung selbst kann nur im Sinne der Versöhnung, nicht klassenkämpferisch gelöst werden, und tatsächlich scheint sich in dieser Beziehung ein Umschwung vollzogen zu haben. Wer über gesunde Hände verstigt, wer noch anstrengender Kopfarbeit gewachsen ist, geht soviel wie möglich dem Neben­erwerb nach. Die Not zwingt ihn dazu, und so löst sich still­schweigend in den arbeitslustigen und -fähigen Schichten ein Prinzip auf, dessen Durchführung sie zum Müßiggang ver­urteilen würde. Das WortBete und arbeite" kommt wieder zu Ehren; die einst verpönte Akkordarbeit wird in nu/nchen Betrieben gern geleistet, und der Verdienst durch Ueber- stunden wird nicht mehr achtlos zurückgewiesen.

Bier schwere Friedensjahre haben wir hinter uns, Jahre voll echt deutscher Selbstzerfleischung. Soll nicht endlich da­mit Schluß gemacht werden unter der DeviseE i n i g f e i t vor allem"? Nicht rechts, nicht links steh: der Feind, in Wahrheit steht er bei jenen Mächten, deren Festhalten am Wortlaut eines unerfüllbaren Vertrages bc deutschen Auf­bau verhindert. 11 <i*

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74. Jahrgang

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Der Kathenau «Prozeß.

Der letzte Berhandlun^sta«.

In her letzten Verhaudluugssitzung bemerkte man ein starkes Anwachsen der Spannung. Die leichte Unruhe, die zeit­weise im Zuschauerraum geherrscht hatte, war einem lautlosen, tiefen Ernst gewichen. Jeder Teilnchmer begriff, wie jedes letzte Wort jetzt kostbar wurde, wie es um die allerletzte Entscheidung ging. Zunächst nahm Oberreichsanwalt Ebermayer das Wort und setzte sich mit den juristischen Einwürfen der Verteidiger aus­einander. Als neues Moment brächte er eine Stelle eines gestern gefundenen Briefes von Tillessen an seinen Bruder zur Berlesung, wonach Tillessen bereit gewesen wäre, bei der Befreiung von auf Befehl der Ententeverurteilten Kriegsverbrecher" Dich- mar usw. mitzuwirken.

Don den Verteidigern nahm außer Justizrat Hahn nur noch R.-A. B l o ch für Tillessen das Wort, indem er noch einmal be­tonte, daß Tillessen als Mensch, als Christ und als Soldat von der feigen Tat abrücke und immer von ihr abgeriickk sei. R.A. GrevÜng stellte für Jlsemann, den der Oberreick- anwalt in seiner letzten Replik überhaupt nicht erwähnt hatte, dc-: Antrag auf Haftentlassung, da die Verhandlung die Unschuld Jlsemanns ergeben habe und der Oberreichsanwalt selbst i^inen einzigen Beweisgrund, daß Ilsemann das Glied einer Seite sei, wohl nicht aufrechterhalten wolle.

Die Angeklagten wurden unter atemlosen Schweigen zum Lchlußwort zugelassen. Ernst Werner Techow sagte, indem : er die Richter voll ansah, ein paar Sätze: - -

»3<h habe die volle Wahrheit gesagt. Ich habe mir' die entsetzlichsten Verwürfe gemacht. Ich lege vertrauensvoll meine gerichtliche Sühne in Ihre Hände."

Die übrigen Angeklagten verzichteten auf das Schlußwort, nur Warnecke trat vor und sagte:Ich kann nur meine volle Um schuld betonen ich bin nicht am Mord beteiligt."

Jn ErwartunH öes Urteils, f ' odjon eine Stünde vor 12 Uhr, der Zeit, zu der man das Jeteu erwartete, tummelten sich große Menschengruppen vor dem Eingang zum Reichsgericht an. Lastautos mit Landxspolzzei faulten heran Man hatte den Eindruck umfangreicher Vor- oereitungen. Das Polizeiamt in der Wächterstraße, in dem die Angeklagten untergebracht sind, wurde durch verstärktes Polizei'- aufgebot bewacht, da man angeblich einen Befreiungsver- f u ch in letzter Stunde fürchtete. Um 11^ Uhr brächte bet' Polizei- oberst, der beim Präsidenten gewesen war, die Nachricht, daß die U r t e i l s v e r k ü n d ü n g e r st um 3 Uhr stattfinden würde. Trotzdem nahmen die Menschenmassen vor dem Reichsgericht nom Su. Die Menge richtete sich darauf ein, bis 3 Uhr zu warten In erregten Gruppen wurden Mutmaßungen über die Urteile ausgetauicht.

Ein Brief Techows.

, DerBerliner Lokal-Anzeiger" veröffentlicht einen " 'ef, den Ernst Werner techow aus dem Gefängnis an die S utter eines feiner Freunde gerichtet hat. Der Brief lautet:

. . Ein Wort, das Ibsen in seinem Werk .Brand' an führt, ist nun mein Leitmotiv. Es ist verwunderlich, wie man in Einsam- wtt und Muße Religion und Dichter schätzen, erkennen und ver- stehen Jernt. Dieses Wort Ibsens hat eine so tiefe Bedeutung immer wieder von neuem aus Reue? stoße, und dock ist

Der Funkt im Pulverfaß»

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,®ewl%, gewiß, du kannst ruhig fein, ich »ebme sie auf »ich." Und er dehnte dabei Die drei« Brust, beß er wie ein Recke dastand, eine Ißest, die deutlich genug sagte: Ich bin ganz bei Mann, alles, was feindlich mir "kgegentritt, unter meinen Willen zu beugen. »Und nun, kleine Schwarzseher in," und er strich itzr mit väter- Ucher Zärtlichkeit die rosige Wange, .möchte ich dich ein« mal fragen, wie es mit einem Schwiegersohn für mich aussieht? Zeit, nach einem solchen auszuschauen, würde s wohl; du bist fechsundzwanzig Jahre, in diesem Alter pflegten die Frauen von Rodeustei» längst unter der dwfrt bin/

.Möchtest du mich lea fein, Ueber Bater, ist dir die alte, große Tochter unbequem ? Wolltest du lieber allein feie?*

.Keinesfalls, liebe Slinor, **r dachte ich, Graf Des- lo» wäre ein recht passender Lebensgefährte für dich; und da der Graf keine Güter besitzt, seine Äeoenüen Aso verzehren kann, wo es ihm beliebt, so wäre auf i Den« Urin Platz genug für ein junge« Ehepnar, um wir , könnten hier zusammenbleiben in ich «tust er Eintracht und tannonie." '

»Wie kommst du darauf, lieber Bater ? Eiinors Ion Nang kalt und stolz, .ich habe dir wohl niemals Gelegenheit gegeben, bei mir ein Interesse für den Grafen 2e«k»w vorauszusetzen."

»Aber- der Graf liebt dich, und Wetter nominal ~ es ist ihm ja auch nicht zu verdenke», eine passendere Gräfin findet er weit und breit nicht."

«Bist du vielleü t beauftragt, den Fcen der bei *ir zu machen? Dann, bitte, lieber Bater, er pure dir >Üe weitere Mühe und Worte, ich heirate den ' Ease« licht!"

. »Ältcht? Ich möchte roten, tünna, Mr Die «ach. zu j

es keine trennende» Schranke», welche da» siebente Paar schieden, hier konnte frei da» Herz zum Herzen sprechen: ; sie aber blieb die hochgeborene Baroneß, deren stolze Ahne« sich «och im Srabe herumdrehen würden, wollte sie die erste fein, die mit den alten, geheiligten Trabi- . tione» breche» ane einen Flecken auf den alten Stamm­baum derer vo» Rodenstein bringen wollte.

Doch was galten ihr die Toten, sie hatten ihr Teil am Leben dahin, mochte es nun glücklich gewesen fein oder nicht, «achte» sie die Kraft gehabt haben, sich ihr Glück zu erringen, ober den Mut, diesem zu entsagen; keinesfalls aber räumte sie diesen längst in Staub und Asche zerfallenen Vorfahren die Macht ein, über ihr Ge­schick zu entscheiden.

Nur einen gab ea, ihren Vater, dem sie sich beugen mußte; er liebte sie, feinen Liebling, und er, so ganz erfüllt von Standesbewußtsein, er würde sie verstoßen, wenn sie her Stimme ihres Herzens Gehör geben wollte.

Rein, es gab keinen Weg für sie zum Glück; Ent­sagung war ihr Lo». Aber dann wollte sie auch frei bleiben, an keinen anderen Mann gefesselt; denn dann hatte sie das Recht, in Gedanken weingstens dem zu ge* hören, der ihr ganzes Denken und «ein ausfüllte.

Der Diener war geräuschlos eingetreten und über» re,chte auf silbernem Tablett der Baroneß eine Karte: Ingenieur Ernst Frank stand darauf: »Der Herr lassen fragen, ob die gnädige Baroneß ihn jetzt sprechen wollen?e »Gewiß, gern, Johann, führe den Herrn nur herein." Elinor preßte einen Augenblick die Hände auf da» klopfende Herz, dann ging sie ruhig dem Eingetretenen entgegen; doch konnte sie es nicht hindern, daß eine dunkle Röte ihr in die Wangen stieg. Der Mann, der. sich jetzt tief vor ihr verneigte, war aber auch eine ganz außergewöhnliche Erscheinung, die hohe, kräftige Gestalt paßte so ganz zu dem stolz getragenen Kops, den in reicher Fülle blondes, lockiges Haar schmückte, ein blonder, kurzgefchnittener Bollvart umrahmte ein geistvolles Ge ficht, aus dem ein feuriges, dunkles Augenpaar von einem reichen Innenleben sprach.

(gertfeßung fo4®M

überlegen. Desto» ein reicher, ein schöner Man», ane item Geschlecht, der dich auf Händen tragen wirb.*

»Und doch heirate ich ihn nicht t* war Etinar« bo>

»Und warum nicht, wenn ich feagen boef f Des Barons Frag« klang etwas gereizt.

»Well ich ch» nicht liebe."

Der Seron wollte auf fahren, besann sich ober und brächte nur ein: »Aber hör einmal!" hervor; denn Elinor fuhr in ruhigem, festem Tone fort: »Und ich werde nie einen Mann in meinem Satten wählen, de» ich nicht liebe. Du brauchst nicht zu erschrecken, ich weiß, daß eine Mesalliance inich den Vater kosten würde, aber du weißt auch, daß ich kein solch schwankende» Rohr bin, wie dein Sohn, bereit, mich nach österlicher Willkür leiten zu lassen, ich beanspruche in Dingen, wie meine Ver- heiratung, meine volle persönliche Freiheit, daß diese bei ihrer Ausübung uns in seinen Konflikt bringt, das, bitte, laß meine Sorge fein.*

Mit finster gerunzelten Brauen hatte der Baron feiner Tochter zugehört; das war wieder einmal Art von seiner Art, nur hätte er er in diesem Falle lieber gesepen, sie wäre davon etwas abgewichen, weil es ihm schwer an« kam, feinen Lieblingswunsch, die Tochter als Gräfin Des- kow zu sehen, zu Grabe zu tragen. Da er aber einsah, daß keinesfalls jetzt ein Zugeständnis zu erreichen war, gab er ihr ruhig Abschied nehmend die Hand. Laß uns einen Wassenftlllstand schließen, meine Tochter, die Zeit ist manches Mal die beste Verbündete von unseren Plänen, ^u rexpir !*

Als die Portieren sich hinter de» Abgehenden ge­schlossen, sank Elinor tief aufseufzend in einen der herum* stehenden Sessel. Wohl hatte sie dem Vater energisch zu verstehen gegeben, daß sie nicht über sich verfügen ließ, wie es iym paßte, da, wo ee sich um ihr Lebensglück handelte; aber diese» Glück, welche« sich ihr so lockend zeigte, es blieb trotzdem ihr fern in alle Ewigkeit.

Wie beneidete sie da» junge, einfache Mädchen, da« sie in aller Morgenfrühe bei dem Stelldichein mit dem Geliebten, dem Gärttrerburschen, belauscht hatte; hter gab j