Schlüchterner Zeitung
RemaspreiS monatlich 16.— Mark, Anzeigenpreis $ । mru -inspaltig 3.00 Mk., Reklamen 7.50 Mt. Rabat, nach - ’rgrif sämtliche Bezugs > und Anzeig npreise freibleibend. ; _ Psstichcckkonto: Frankfun a. M. 11402 Bankkonto: r Vrksdner Bmrk Schlächtern, Fernsprecher Nr. 65.
Kreisblatt
Erscheint 3mal wichentl. Drabtanschr.: Kreisblatt Schlüchtern. s »ruck u. Verlag Fa. «. Hohmeister, Schlüchtern. Berantwsrtl. | !Schristleit. H.-C. Hnhmeister, Schlüchtern. GeschiftSstelle Brei- 6 lbruderstr. 9. — Im Falle höherer Gewalt, BetriebSstSrun, «b | ®tcomfrtttt erlischt jede Verpflichtung auf Ochadenersatz. |
Amtlicher Organ für Stadt und Kreis Schlüchtern
M. 99
Samstag, 19. August 1922
74. Jchrgang
Allerlei vom Tage.
Der neue Dampfer „Duisburg" der Hamburg- «Merika-Linie hat seine erste Reise von Harndurg nach Köln angetreten. Damit ist der unmittelbare Seedamp- ierverkehr zwischen Hamburg und den bedeutendsten «üeinhäfen wieder ausgenommen worden.
Der Gesu«dheitsznstand d'Anuunzios gibt zu Be- Mruhigung Anlaß. Er ist noch immer bewußtlos. Mehrere bedeutende italienische 31 erste befinden sich art seinem Krankenlager.
Der ««abhängige Abgeordnete Schüler ist in Stuttgart wegen Landesverrats verhaftet worden.
In Gletwitz fand eine Besichtigung der oberfchlest- schen Reichswehr durch General v Seeckt statt.
Die Einig««gsverhandlungen im Leipziger Kellner- streik sind ergebnislos verlaufen, da der Arbeitgeber- rerband einen vom Kreishauptmann vorgelegten Ver- aleichsvorschlaa abgelehnt hat.
Der bevollmächtigte Vertreter der russischen Sowjetrepublik, Krestinski, ist nach Berlin zurückgekehrt.
Billigung der Politik PoineArees.
«Ueber die Vormittagssitzung des am Mittwoch in Rambouillet unter dem Vorsitz Millerands zusammen- keNeienell Ministerrats ist an die Presse folgender Be- rickt ausgegeben worden: Der Lllirrifterpräsideni hat eine völlige Darstellung seiner Londoner Verhandlun- aen ausgegeben und die Gründe, die ente Verständigung in London unmöglich machten, auseinandergesetzt, -rcr Ministerrat hat einstimmia die Haltung des Mimster- präsidenten gebilligt und sich mit ihm solidarisch erklärt, lieber die Nachmittagsverhandlungen enthalten ine Pariser Abendblätter noch keinerlei Mitteilungen. Einzelheiten der vertraulich geführten Verhandlungen werben wohl erst in den kommenden Tagen durchsickern, wenn die Verhandlungen der Reparattonskomunnlon bazu Veranlassung geben. .
Weiter meldet Havas amtlich, day die Nachmittags- s'tznm des Ministerrates um 4% Uhr zu Ende gegangen st. Es wurden die verschiedenen Möglichkeiten beraten, bie eintreten können nach den Beschlüssen, die die Re- mrationskommission saßt. Nach beut „Julransigeant" ist es sicher, daß der französische Vertreter in der Repa- talwnstvmmmivii, Dubais,, unter w,. ^^.i^: :tAen- - Umständen von seinem ausschlaqaebenden Sttmmrecht als Vorsitzender der Kommission bei den Beratungen über das Moratorium Gebrauch machen wird. Der ,?emps" vertritt in einer anscheinend beeinflußten Notiz den Standpunkt, daß das Moratorium auch dann als abgelehnt gelten müsse, wenn Belgien in der Repa- Mtionskommission sich der Stimme enthalte. Das Blatt beruft sich hierbei auf § 13, Anhang 2, zum Reparations- übschnitt des Versailler Vertrages. Der „Ten-ps" fügt serenz geschaffene Lage nicht erfolgen soll. Ävsschusses im Rahmen der ihm übertragenen Vefug- !Nis sofort vollstreckbar und ohne, roeuere Förmlichkeiten, Mbald anwendbar sind.
Seine Einberufung der französische« Kammer.
«»Der französische Ministerrat in Itambouillet hat sich bahi« schlüssig gemacht, daß die vielsach erwartete Ein- berufuna der Kammer zu einer außerordentlichen Sitzung infolge der durch den Abbruch der Londoner Kou- ftrenz geschaffenen aLge nicht erfolgen soll.
w Die Galgenfrist
' »s Ueber die Beschlüsse des französischen Ministerrates verlautet aus wobl offiziell ayzusebender Quelle. 6^6
sie Möglichkeit einer Einberufung der Kammer noch offen ist. Sollte Belgien, wie man in Paris annimmt, wider Erwarten es mit England und Italien halten, so ist damit zu rechnen, datz die Einberufung der Kammer erfolgt, um der Regierung für die zu ergreifenden Maßnahmen den nötigen Rückhalt zu geben. Erst wenn Deutschland nach einer a«qemesse«en Frist der Zah- lnngsaufforöernng der Reparationskommission nicht nachgekonimen sein wird und diese den verbündeten Regierungen von dem Versagen Deutschlands Kenntnis gegeben haben wird, ist der Zeitpunkt gekommen, in dem Frankreich auf Grund des Versailler Vertrages eigenmächtig vorgehen kann. Man nimmt offiziös an, daß die zu gewährende Frist vier Wochen beträgt, sodatz es sich also nur darum handeln könnte, das Parlament acht bis zehn Tage vor dem Beginn der eigentlichen Sitzungsperiode einzuberufen.
In einem Leitartikel schreibt „Daily Chroniele": Die persönliche Aufrichtigkeit in der Erklärung Wirths, Latz er für Lie loyale Durchführung öer vertraglichen Verpflichtungen innerhalb der Leistungsfähigkeit DeuffchlanLs eintrete, kann «msoweuiger angezweifelt weröen, als seit der Zeit, wo Wirth und Rathenau die Wegweiser dieser Polittk wurden, einer von ihnen mit seinem Leben dafür bezahlt habe. Wirth sei entschlossen, auch weiterhin so zu handeln, soweit es mit der Brotversorgung Deutschlands, von der 38 Prozent im Ausland besorgt werden müssen, vereinbar sei. Die Schwierigkeiten seien jedoch vermehrt worden durch die Verzögerung in der Gewährung eines endgültigen Moratoriums. Je länger -ie Berzöger«ng dauere, um so schneller falle die Mark.
Die krachende Evt^nte.
Wie aus Paris gemeldet wird, hat zwischen Paris und London ein lebhafter Gedanke «anstausch eingesetzt, der das Auseinanderfallen der Entente verhindern soll. Der Depeschenwechsel bezieht sich auf die Maßnahmen, die sich Zwangsläufig aus den bevorstehenden Beschlüssen der Reparattonskommission über öas Moratorrum ergeben werden. Die französische Au sassung hält nach rote vor daran fest, daß Frankreich zur Wahrung seiner Interessen selbständig gegen Deutschland Vorgehen sonne Sie englische Regierung beharrte demgegenüber au, MreM KiawdsuiE/., l^ ^r^^t v^cx -a^ltt-rÄ! -
Kaust zu handeln, sondern den etwa,! tionen" nur SurchMrbar seien, wenn si schloffen würden. Trotzdem die Lage r sehr gespannt angesehen wird, mehren s
neue „Sarlk-
in diplomatt- teu, daß noch erschöpft seien.
Die Berliner BeratnngeA?
^Berlin. (S. C.l Das Reichskabinett hat Mittwoch seine Berattmgerr über den Ausgana der Londoner Konferenz abgeschlossen. Reichstag und Auswarttger Aus- schütz treten zunächst nicht zusammen. Ueber die Maßnahmen der Reichsregierung gegen eine Fortsetzung der Retorsionen sollen bereits Beschlüsse des Kabinetts vor.
siegen.
Schlechte Anleiheausfichte«.
6-* Genf. (S. C.) „eoiiraut" meldet aus Neuyork: Der Zusammentritt der Bankierkonferenz am 16. September ist vertagt worden. Die amerikanischen Bankiers bemerken, daß der Ausgang der Londoner Konferenz zur Zeit Erörterungen über eine internationale Reparattonsanleihe ausschlietze.
tstandene Lage keineswegs tra- Entscheidung der Reparattons-
Ruhige Anffaffung in Lou-o«.
^> London. In britischen Kreisen faßt man die durch die Reparattonsnote entstandene Lage keineswegs tragisch auf und sieht der Entscheidung der Reparattonskommission in Ruhe entgegen. Prakttsche Schritte der Reparationskommisston werden nicht für wahrscheinlich gehalten. In belgischen und italienischen Kreisen wird die Frage einer neuen alliierten Konferenz auf breiter /Grundlage und zu einem späteren Zeitpunkt erörtert.
Bauern lehnt das Berliuer Abkomme« ab.
' »^München. (L. A.) Die bayerischen Koalittous- parteie« lehnen die Aufhebung der bayerischen Notverordnung ab ««- verlangen neue Berhandlmigeu mit der Reichsregierung.
Die Erhöh««« der A«sf«-rabgabe.
schaftsaussch ; treten, um f
^ Berti«. Am Donnerstag vormittag ist der Wrrt- ' - des Reichswirtschaftsrates zusammenge- mit der Frage der gegenwärtigen wirt- ■ zu beschäftigen. Auf der Tagesordnung ^ng der Ausfuhrabgabe an die veränderte
Devisenlage.
Sprunghafte Steiger«»« -er Lebensmittelpreife.
»^ Berlin. (S. C.) Die Preise der notwendigen L^ bensmittel in der Großmarkthalle am Aler-anLerplatz in Berlin haben vom 10. bis 16. August um durchschntttttch 60 bis 100 Prozent ««gezogen. Die städtischen Arbeiter sind mit neuen Lohnforderungeii ausgetreten, die viel- !fach einen Stundenlohn von 90 Mark verlangen. In der Berliner Bäckerinnung teilte Mittwoch abend der Obermeister mit, daß dem jetzigen Dollarkurs ein Brotpreis von mindestens 240 Mark entsprechen würde.
Die neuen Teneruugsverhandlungen.
1 n* Berlin. (T. U.) Im Reichswirtschaftsministerium ffinden am Donnerstag Verhanblungen mit den Vertretern der Spitzenorganisation über die Erhöhungen der Beamtenbezüge statt.
Z«m Ratheuaumord.
> »J»«sbr«ck. «B. Z.) Wie die „Junsbrucker Nachrichten" melden, ist Farbikant Küchenmeister, der Ende Juni in Oels wegen Bestellung eines Autos zur Er- mvrdung Rathenaus, verhaftet worden war, dieser Tage von: Bezirksgericht Sitz den: Landesgericht Innsbruck
^ Berlin. (V. A. aus P-u» trag zwei Mitwiffer des« rdeS beim Ueber- schreiten der ungarischen Grenze verhaftet worden.
Beendig««g des Frankfurter Buchdruckerstreikes.
«-»- Frankfurt. (T. U.) Der seit 10 Tagen währende Buchdruckerstreik ist beendet. Die Arbeit soll in allen Betrieben am Freitag wieder ausgenommen werden. Das Ergebnis der Verhandlungen soll das Verdienst des Oberbürgermeisters sein, der auch die Verhandlungen eingeleitet hat.
Das Bauunglück auf dem Aubalter Bahnhof.
»-»Berlin. Bei dem Bauunfall am Anhalter Bahnhof in Berlin sind insgesamt neun Arbeiter getötet und vier verletzt worden.
Selbstmord des Raubmörders Blume.
> -» Dresden. (L. A.) Der Raubmörder Blume hat im Untersuchungsgefängnis des Landgerichts Dresden Selbstmord verlwt.
Einberufung -er Jahresklaffe 1923 m Griechenland.
► * Athen. (L. A.) Die griechische Regierung hat die Jabresklaste 1923 mobilisiert
^«S-!^
Dornenwege.
41 Roman von C. D r e s s e l.
iN-Ldnick DetEofetLl
Zhtzwifchrn ernüchterte ihn die Abendkühle vollends. Er fand, daß er nicht einmal mehr soviel Geld bei sich hatte, um rat Billet nach San Remo lösen zu können, denn bei seiner
verwirrten Abfahrt hatte er es versäumt, eine Rück- Wttarte zu nehmen. So war er gezwungen, in Monaco zu «vernachten, mußte sich mit seinem Bankier in eine ihm »«neSwegS erfreuliche telegraphische Verbindung setzen und dann in ziemlich deprimierter Stimmung nach San zurück.
^, «uf dem Wege zu feinem Hotel stieß er auf Fräulein Diese Begegnung verstärkte sein Unbehagen. Er unwillkürlich als böses Omen, abergläubisch, wie er M gestern war. Bin auf der Jagd zum Glück und wieder läuft mir dies alte Frauenzimmer in den Weg, — all« Heils« 8** helfen mir, mußte er denken.
>ie werden
ienborn der Gegen-
Nun sprach sie ihn gar an.
_ .Ein gelegenes Zusammentreffen, Herr Oberbürgermeister. Begleiten Sie mich ein Stückchen Weges, ich möchte wohl ein paar ungestörte Worte mit Ihnen reden."
Er verbeugte sich mit übertriebener Höflichkeit. „Große Ehre, gnäbigeS Fräulein, stehe natürlich zu Diensten."
- -.der sie nahm gleichmütig den mokanten Ton hin und lenkte gelassen dem nahen Giardino publico zu, der, wie sie wußte, um diese Stunde wenig besucht wurde. Hier, in eine belaubte Allee einbiegend, hob sie an: „S' vermuten, daß nur Frau Geheimrat Breit«
unserer Unterredung sein kann."
Er neigte zustimmend den Kopf und sagte nicht nur um Wle8 verbindliche, sondern auch in sichtlicher Spannung: -Bäte, gnädiges Fräulein, ich bin ganz Ohr."
„Ohne Umschweife denn, Herr Oberbürgermeister," begann P*ro ihrer geraden unverblümten Att, „ich glaube nicht zu
in der Annahme, daß Ihre Annäherung an meine Wnge Freundin ein Werben um sie bedeutet." m „Ganz "
m »Ganz recht,' gestand er offen, »eine alte Neigung für ?wtau damals fern durch widum TchiMe zurücksedrängt
yt hier m;n neuem in mir ausgelebt. Möge «8 mir je^t vergönnt sein, die geliebte Frau zu erringen."
Ein sarkastisches Lächeln zog um Luisens Mund. „Es ist mehr als wahrscheinlich, daß sich dieser Herzenswunsch auch jetzt wieder in besonnenem Verzicht verlieren wird."
„Wenn Sie so gut über meine einstigen Beziehungen zu Marion Nardeck unterrichtet sind, mein Fräulein, werden Sie auch wissen, was mich zum Rückttttt zwang," gab er gehalten zurück.
„Nun ja, Sie glaubten, nicht die Ehe mit einer verarmten Braut wagen, sich nicht pekuniären Einschränkungen unterwerfen zu können," meinte sie troefen. „Und da die Dinge heut nicht viel anders liegen------"
„Ich verstehe Sie nicht," unterbrach er sie hastig, „gegenwärtig kommt es wohl zunächst auf Marions Vergebung an, und der glaube ich sicher zu sein.--"
„Marion ist großmütig," nickte Luise, „ob sie aber über das Verzeihen hinausgehen, als leidgeprüfte, sehr welterfahrene Frau in eine Jugendtorheit zurücksallen würde? Ich möchte es nicht hoffen, denn ich sehe barm kein Hell für sie. Ja, ihre Ruhe liegt mir so sehr am Herzen, daß ich sie selbst nicht durch den kleinsten Konflnt gefährdet sehm will und darum, Herr Westerot, bitte ich Sie ernstlich, ihren Frieden nicht zu stören und von einer Werbung abzustehen, die Ihre Hoffnungen in keiner Weise erfüllen kann, da Sie in dieser Lebensfrage ja nicht das Herz, sondern „die Vernunft" das Schlußwort sprechen lassen."
„Sie beleidigen, Sie verleuinden, mein Fräulein," fuhr er auf.
Sie zuckte die Schultern. „Ich werde den Wahrheitsbeweis erbringen," entgegnete sie kalt. „Sie hallen die ele- gante, vom Luxus umgebene Geheimrättn Breitenborn vermutlich für eine recht vermögende Dame? Bitte, antworten Sie ehrlich, es ist Gewiffensftage."
„Me Welt kannte den Geheimrat als reichen Mann, warum sollte ich da anderer Meinung sein?"
„Daß sich jedoch in sein Vermögen viele Anverwandte mit der Witwe teilen werden, sofern Sie eine zweite Ehe schließt, und ihr in dem Fall nur mäßige Einkünfte verbleiben, die in keinem Verhältnis zu ihrer seitherigen Verwöhnung stehen, dürste ihnen weniger bekannt sein."
Er Lckivieu betroffen, Nach einer Pause sagte er ffock^d:
„Das wäre keine Diystifikation? Pardon, gnädiges Frö'-' woher wissen denn Sie, was andern ' ■ bleibt?"
„Ach Sie meinen, die zunge Wetwe ; ^Ne . testamenlattsche Verfügung ihres Mannes lieber im Salonhängen sollen, vorsichtigen Freiern zur gefälligen Ansicht," spöttelte Luise. „Ja, das versäumte sie nun, — vielleicht weil ihr der Gedanke einer zweiten Heirat überhaupt fern lag. Einer Freundin hingegen vertraut man wohl manches an, das man doch nicht gleich in die Gaffen rufen braucht. Und wenn ich jetzt zu Ihnen davon rede, Herr Oberbürgermeister, so geschieht es nicht nur um Marions willen, sondern um Ihnen zugleich einen zeitigen Rückzug zu sichern. Sie sehen, ich meine es auch mit Ihnen gut," schloß sie mit feinem Lächeln.
Westerot schien heftig erregt. Auf seiner Stirn standen helle Tropfen. Wiederholt tupfte er nervös mit dem Tuche darüber hin. Endlich sagte er mit schwerer Zunge: .Ich habe Ihnen zu danken, Fräulein Hagen, denn leider — muß ich Ihre ehrliche Warnung berücksichtigen. Ich wäre keineswegs in der Lage, der Frau Geheimrälln jenen Luxus zu bieten, an den sie seit Jahren gewöhnt ist, den« ich persönlich bin kein vermögender Mann, wenn auch mein Sohn es sein wird. Mir stehen, wie Ihrer Freundin, ebeu» falls nur mäßige Revenuen zu Gebote, — eine Verbindung unter den waltenden Umständen? — Mein Gott, nein, ich sehe keine Möglichkeit. Um so weniger, aß ich mich gestern hinreißen ließ, den Baalspriestern in Monaco Summen zu opfern, die mich ohnehin schwer derangieren. Nicht etwa auS Passion, denn ich bin kein Spieler, war es nie, sondern, aus depit d’amour — aus Steiger über Ihre gestrige unberufene Einmischung, meine Gnädige. Eine Torheit nalürlich, die ich heute bereue, — aber was wollen Sie — die Torheiten, die blödsinnigsten scheinen hier in der Luft zu liegen. Und nun machen Sie wett, was Sie gestern verschuldeten, und ich packe wieder meine Vernrrnft mit beiden Hände« und laviere vor dem widrigen Schicksalswind. Sie traten nrr hier wie eine dunkle Norme entgegen, mein Fräulein. - -..... noch, haben Sie Dank für diesen Wink."
Am nächsten Morgen wurde Mo i m prachw.» i Et-a ß herrlicher Lafrance ?.. ..t i.b... .. „:. X^c i.e U. tzleskelldin wenigen Zulen laulewur kLortjeLurur jolaM