Schlüchterner Zeitung
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Kreisblatt I
Erscheint 3mal wöchentl. Drahtauschc.: KreiSblatt Schlächtern. ®rud u. Verlag Fa. E. Hohmeister, Schlüchtern. Verantwortl. Schriftleit. H.-L. Hohmelster, Schlüchtern. GeschSftsstelle Arei- jbrsrderjk. 9. — Im Falle höherer Gewalt, Betriebsstörun, li. ;Äromsperre erlischt jede Verpflichtung au- Gchad-neri^tz.
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«r 91
Dienstag, 1 August 1922
74. Jahrgang
! Gestellungen
aus du Schlüchterner Zeitung
L tic Monate Auguft, September nehmen sämtliche Marstalun, die LandbriFtrSger, unsere Bojen Lvd die Msissteüe in Schlüchtern rstgeg««.
Merlei Vom Lage.
Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht das Gesetz Met die Bereitstellung von Staatsmitteln zvr Gewährung staatlicher Arbeitgeberdaklehen.
| Der 36. deutsche Laudwirlschasisiag findet am 31, August und 1. September in Stuttgart statt.
d Die thüringische Regierung hat laut „Lokal-Anzetz EßHe Versammlungen des deutschuationalen ^aub* lsgehilfenverbandes und auch alle Vereillsversamm- ;en verboten.
Der interlrattonale Kongreß zur Prüfung der Lagt k europäischen Protestantismus sindet am 10. uns 11. August in Kopenhagen statt.
In Mailand wurde die Wohnung des Sozialisiern lj'hrers Turati ausgeraubt. Den Dieben fiele« für über 100 000 Lire Juwelen, darunter zwei kostbare Perlenhalsbänder, in die Hände.
Das amerikanische Staatsdepartement teilt mit, das hie Vereinigten Staaten Litauen, Lettland, Estland um Albanien anerkannt haben.
Der nächste kommunistische Parteitag wird aufang« Oktober in Halle ftatffmbem
Der Schriftsteller Dr. Stein befindet sich wieder auf freiem Fuß.
Gegen den Fraktionsführer des Baperrscheu Naüernbundeö, Gatt-Vorfer, i st -Zu Strasvs.,ütz.c.a üm geleitet
Der amerikanische Bankier Vanderlip hatte eine Nesprechung mit Gras Lerchenfeld.
Wieder habe« 226 Zeitungen und Zeitschriften ihl Erscheinen eingestellt, wie der soeben erschienene 12. Nachtrag der amtliche Zeitungspreisliste für das Iaht 1022 verzeichnet.
Mieymg der MeisergvsmvEung.
, Den NtitteUrrngen der Handelskainucer zu Berlin ««ehmeir wir nach der „D. T.-Z." folgende für die Be- mellung mancher Fragen nicht uninteressante Slachricht, für den Umfang der von Deutschland zu zahlenden OöJiai von Bedeutuna fein dürfte.
Unter der uebertortft „Ei ertrag" wurde in den Mitte,
n Nomina im Frle-errs- ilungen der Handelskam
ner Berlin Nr. 4 Seite 183 über eine Entscheidung des - 'eulsch-englischen gemischten Schiedsgertchtsbofes verich- et, der dahin erkannte, daß früher feindliche Ausländer, ^reu Güter. Rechte oder Interessen tu den von Deutsch- Mlö besetzten Gebieten Der Beschlagnahme, Liquidation, 1 >rvangsverwaltung unterworfen waren, im Gegensatz zu i Wen Nlatznahmen, die im Deutschen iHeid) vorgenom- neu wurden, «übt berechtigt feien, deswegen Eriavan-
gleiche Frage wird gegenwärtig vor öem deutsch-rrau- zöstichen gemischten Schiedsgerichtshof verhandeli. Von letzterem'sind aussührli-he Denkschriften über den bei- beriettisen Standpunkt geivechselt morden. Die beut scheu Ausführungen enthalten zum Teil interessante Feststellungen über das Verfahren, wie die früher feindlichen Regierungen zu dem Betrag ihrer Eiltichadi- pnngtzsorderungen gelangt find, die bekanntlich die , Wiedergutmachmigs^-Kommifsion mit 132 Goldmilliar- öen fcftaclteUt hat. U. a. wird zuni Beilviel berichtet, daß die frattzösische Regierung für W^r.papiere 240 Millionen Franken augemeldet hat, 100 Millionen seien jedoch nur von den Eigentümern mm.yixn worden,- weitere 100 Millionen hat die französische Regierung als Reserven (!) für diejenigen gefordert, deren Eigentümer bisher sich noch nicht gemeldet hatten. 40 Millionen für nicht eingezogene Coupons.
Besonderes Interesse verdrent iveiter die Ausführung des französischen Vertreters, der baricute, daß nach seiner Annahme Maßnahmen der Kriegführung des DeereL, zum Beispiel Reqnisitivtien der Truppen, in die Wiedergutmachuugsnhulü fielen und von den einzelnen Betroffenen nicht besonders gegen das Deutsche Reich geltend aeinamt werden können, daß dagegen Lignidatio- iien der oenlichen Zivilverwaltnng vor die gemi chien Scisiedsgerichtshöfe gehörten, also mit des „MMrgNt- machMNgs"-Schuld nstht abgegolten seien und vom Tent- schen Reich üesondeis gefordert werden können. Ganz vssen gibt er zu, daß hier nebeneinander die Möglichkeit bestehe, daß ein um dieselbe Maßnahme sowohl unter bie eine wie unter bie andere Gruppe gerechnet worden lei, und daß hier Verwechselungen vorgekommen seien. Die „Wiedergutmachungs"-Kommis'ion habe in ihre! Rechnungen Schäden ausgenommen, bereu Erledign»» durch die einzelnen Betrosseneu vor den gemischten SchiedsMrichtshöfen gefordert werben könne. Es ergibt sich demuach hieraus, daß dieselben Beträge doppelt der langt werden könnten. Der fran-NHW Vertreter erklärt, daß mau sich darüber nicht wundern (!) könne. Die Wied-n'gutmachnngskomntission habe ihre Stijabum gen auf Angabe der EinzeistaaUichen KriegsfchnLenkom- ini>sinnen aufgebaut. Die Beteilialm, die die Unterla- n-eü-titii -Estr^clstuütllgMv Auunnifummi Üefemti, uui^ en vom Friedensvertrag nichts gewußt und seien tei= cesweas berufen, eine mafmebende Ans.eguug zu geben. ? iese Landeskömmifsiouen waren früher tätig gewesen Uo die Schiedsgericktsböfe. Es sei daher zu vermuten, las. manche Leute, die an sich ihre Forderungen nicht auf' <m Weg über die „Wiebergutmachuilgs"-Kommtssion,! rudern nur vor der gemischten Schiedsgerichtsvosen »elend wachen könnten, auf dem ersten Wege rascher Ent-: chndiaung zu erlangen hosften. Wenn diese Kommission ihre Zuständigkeit nicht abgelehnt hatte, so habe es auch die ,.Wiedergütmachttngs"-Kommission nicht getan
M« wssktzsarölftischer A«fftan».
ständischen bereits
... .Wie die „Rutzvreß" zu berichten weiß, nimmt die Antstandsbewegung im Gebiet von Kamentce-Podolst ständig zu. Die Zahl der Aufstänöischen wird in diesen, Kreise bereits auf über 20 000 Mann geschätzt. Gerüchtz werfe verlautet, daß Truppen der Aufständischen bereits Kamenree-Podolsk besetzt haben. Sämtliche bolschewst stischen Beamten sollen dabei von den Aufständischen ert mordet worden sein. In der Sowjetgarnison der Stasi- selbst sei eine Spaltung eingetreten, ein Teil -er Trup« pen habe sich auf Seiten der Aufständischen gestellt, eid anderer Teil sei abgezogen.
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MeMMmno mng zählen.
Ungewöhnlich schroffe Antwort Frankreichs. Ivtägiges Ultimarnw.
^ Amtlich wird aus Berlin gemeldet: Auf die Note, He die deutsche Regierung im Zusammenhang mit Lew istoratortumsgesuch vorn 12. Juli den beteiligten al- zierten Regierungen wegen der Barzahlungen im Aus- jlcichsversaSren mrd in den Urteilen -es gemischten Schiedsgerichts sArttkel 297 c) übermittelt hat, ta die antwort der französischen Regierung eingegangen.
Darin werden die deutschen Anträge, die dabi» gehen, die im Londoner Abkommen vom 10. Juni 1921 vereinbarten monatlichen Pauschalzahlungen von 2 Millionen Pfund zur Abdeckung der Debetsalden im Aus
urteilen, die vereinbarungsgemäß in erster Lrnte aus dem Erlös des liquidierten deutschen Eigeutmus erfüllt werden sollen, für die Dauer des Moratoriums keine Barzahlungen gefordert werden, m nngewöhnüch schroffer Form abgelehnt. Die französische Regierung stellt für den Fall der Nichtzahlung der Monatsrate im AuSgleichverfahren die Kündigung des Abkommens vom 26. Jnni 1921, die nach ihrer Meinung auch die Auf- heblktlg der späteren Vereinbarungen über die All- deckung der Ansprüche aus Artikel 297 c zur Folge habe« würde, das Verbot an die sranzöstschen Ausgleichämter, deutsche Forderungen anzuerkennen, und das Verlangen der flEesten Durchführung des Friedeusvertrages m Aussicht. Dazu würde, wie in der Note au »geführt wird, auch die Aushebung des Neichs-Ausgleichsgesetzes gehören, in dem die deutsche Regieruug zugunsten -er deutschen Schuldicer weit über die Berrechuungen des Friedeusvertrages hinausgegangeu sei.
Für den Fall der Aufhebung des genannten Ge- fetzes und der Abrechnung mit den deutschen Schuldnern Mm vollen Tageskurs erbietet sich die französische Regierung, Listen derjenigen deatscben Schuldner, die sich dem Reichsausgleichsamt gegenüber zur Zahlung des Tageskurses außerstande erklären, eutgegenzunchinen, um durch Veröffentlichung ihrer Name« i* den allner» teil Ländern einen Druck auf sie ausznübe«.
Bezüglich des Anspruches aus Artikel 297 c wird darauf bingewiesen, Deutschland könne sich die erforderlichen Mittel dadurch verschaffen, daß es die Durchführung des Artikel 297 i, der der deutschen Regierung Me Entschädigung ihrer Staatsangehörige« wegen der 8t» quidatio« des deutsche« Eige«t««s auferlegt, fnspe«-
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Schließlich verlangt die französische Regter« innerhalb einer Frist von zehn Tage«, die vom 28. 3t Mb lit«st, eine Erklärung der deutsche» R^iernnm -' das dentsche Ansgleickamt künftighin-ie PanschrAs— von 2 Millionen Pfund zahlen werde, und kündi daß sie andernfalls gewisse, nicht näher bezeichnete Matz,
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Die Au»wvU «elgienS.
Die Selgischr Regierung hat der deutschen Regie- nng auf das Erfuchen um Verminderung der monat- ich den Ausgleichänttern zu zahlenden Summe erwi- ert, sie wünsche das Ersuchen um ein Ntoratorium für rnedergutmachungszahlungen und um Verminderung er Ausgleichzahlmtgen gemeinsam zu behandeln, wie -e es stets als gemeinsam betrachtet Halle und wie sie es !ach dem Versailler Vertrag seien, der bie Priorität der Liedergutmachnngen vor allen anderen Verpflichtungen
Dornenwege.
8» Stamm von C Dressel.
Machtnmck BtrWen.)
irren. Auch hier har.delle wieder nur seine väter- wite und Weisheit für mich. Er wußte wohl, wü Au Wtter ein ideeller Verlust mich treffen würde als die peku «are Ernbuße, und so bestimmte er: sofern ich eine neue emginge, solle sein hincerlassenes Vermögen zwischen mii «nb erner Anzahl ferner Verwandten zu gleichen Teilen jer Haupterp^^b"' während ich als seine Witwe selbstredend die '^ verstehe," sagte Luise gedankenvoll. „Wie hätt« . herrliche Mann auch einer kleinlichen Regung sähtz i^ue"- Und so hält er noch aus dem Grabe seine nWenbe Hand über Sie. Er schätzte Sie zu hoch, um Si« sßuL ?m >t^^^ selbst willen gewürdigt wissen zu wollen
^bute eines Mitgiftjägers sollten Sie werden, nur teroh^n^ ^^be eures selbstlosen Marcnes durfte St ^.'^^ anderes war der Beweggrund," nickte Diarior »^"d dennoch eine überflüssige Vorsorge, denn Lieb« EH«? Gott weiß, ich denke mcht daran/
Ach* Herz hat lange geschlafen, Marion, aber wie jung Ln» W ?°$ Das Glück mag eines Tages anklopfen, unt ^ verwundert erwachen und ihm selig auftun." »j^arro» schüttelte den Kops. „Mein Herz ist ganz still '« mir als das trauernde (bedeuten an meiner **>«94h*en Freund."
»^arwn, dies Versenken m die tote Vergangenheit ist ^^ rechte für Sie. Nun jage ich Sie wirklich lebn <?etn jährlichen Traumfitz auf. Bald sind wir vier
&e ^er, und Sie haben säum einen Fuß über den «uf! ®^!eMejlL Sie wollen ein Wandervogel fein? Aus, 6a* putzen wir gleich einmal einen ordentlichen Rund fetten n!!I^ d^ses Paradies. Ich kenne ja seine Herrlich- »u«^1^’<> wenig und bin neugierig wie ein Kind auf das Italien.
, Marwu erhob sich willig. .Verreihm Si« meine Lässig'
keil, Lmie, ich führe Sie ja gern, wohin Sie nur wollen Kenne ich doch den ganzen herrlichen Küstenstrich von Cannes bis Genua und weder bis Livorno so gur wie einen geturnt« garten."
»Run, ein bißchen sah ich mich auch schon um, aber seit ich den Zauber lieber Gemeinsamkeit kenne, macht mir die Solobummelei keinen rechten Spaß mehr. Kam ja auch nur her, um Ihnen jederzeit Schutz und Gesellschaft aufzudrangen, meine gnädigste Herrin."
„Freundin," verbessert^Marion, und eine, der Sie ganz unentbehrlich sind. „Mit einer lieblich traulichen Bewegung legte sie den Arm um die Schultern der Aelteren.
„Aber in Ihrem Traumwinkel sinke ich ein für allemal/ versicherte Luise, „ich liebe alles, was Bewegung heißt."
„Dann mußten Sie nicht Herkommen. Hier ist Rubeland, das dolce far niente beherrscht alle.
»Run ja, die Kranken und Müden, aber wer lebens- mutig ist wie ich, oder so blühend und kraftstrotzend wie Sie, Marion, sollte auch hier stets auf dem qui vive sein."
„Hören Sie auf, ich komm' ja schon. Nur das Kleid lasten Sie mich wechseln, ich werde blitzeilig fein."
Wenig später verließen sie ihre Pension, die unweit des corso mezzogiorno in einem Hain blühender Orangenbäume, on Magnolien und buntfarbigen Azalien umranu, ebenso vor» nehm als lieblich gelegen war.
„Lasten Sie uns in den Giardino der russischen Kaiserin gehen," schlug Marion vor. „Dort weiß ich einen entzückenden Platz, wo wir Seefrische haben können, ohne dem Wind ausgesetzt zu sein, und einen der herrlichsten Ausblicke auf Stadt und Meer."
Sie stiegen zunächst müßig bergan durch ein Eden blühender Gärten, denn allerorten hatte hier der Frühliiig schon sein färbenfrohes Banner entfaltet.
Ein Sprießen und Dusten in schier berauschender Fülle. Und über der bunten üppigen Pracht der lebenstrotzenden Vegetation spannte der Himmel seinen wolkenlosen Azur, und das war der rechte Unterton dieses blendenden Farbenzanbers.
Wie bleibt doch alle Legende des italienischen Frühlings noch hinter seiner wonnigen Wirklichkeit zurück," sagte Luise jetzt. „Plan muß dies rapide, vielgestaltige Werden gesehen Laben, um den Reichtum eines sich tawM überüüMltd.ry
Etltsaltens zu begreifen. Din muß der niiAiernfie . h zum Ponen werben. Am Ende tomnu audi mir nu„ noch jener höhere Schwung, den viele an meinem vet- nunftrubigen Geschreibsel vermissen, schloß sie in leichter Seldnironie.
„Versuchen Sie nur, Meisterin Natur das hohe Lied der Schönheit abzulauschen, das uns hier überall umklingt. Nach- eutpfinben läßt es sich teichr, ab auch nachahmen? Feder und Pinsel, sie sind und bleiben doch immer nur unzulanK- liche Werkzeuge der Alenschenkand."
„Nun freilich. 1 a? Wollen und das Können — meist liegen Wellen des Unvermögens dazwischen. Nur die ganz Großen schlagen mitunter eine Brücke über die gähnende Kluft."
Eine Weile gingen sie schweigend weiter. Ab und zu kamen Fremde an ihnen vorüber. Kranke in Fahrstühlen, das bleiche abgezehrte Gesicht dennoch von einem Hoffnungsstrahl leise durchleuchtet, denn so siech und lebensmüde sie auch hergekonimen, die wundersame, heilkräftige Natur redete zu ihnen eine verbeißungsreiche Sprache, und gläubig lauschten sie dem tröstlichen „qui si »na*. Genesende schritten vorbei im langsamen Wandeln, aber bei jedem. Atemzüge die zurückkehrende Kraft spurend, welche- sie aus der fen« nigen Milde dieser lebenspendenden Lust geschöpft Dair« wieder Tourisien und Kunstbesipsen« raschen, klastischen Ganges, mtb ihnen lachte die fttßfefige Besiestterung über das klassische Laiid, dessen Schönheit und Poesie sie schrankenlos genießen bHifufn. Keiner von aßen «der ließ Marion unbeachtet. Selbst im Reich der sprüchwörttich schäum grauen war sie eine beinerleuswerte Erscheinung mit ihrer l ohen blühenden Gestalt, deren prachrvollen Wuchs die düstere Tranerkleidiing nicht verhüllen konnte. So Mancher meitbe« den Blick zurück nach dem vornehmen feiucefdmmenen Gesicht mit den großen leuchtenden Augen, in die em Stück italienischen Himmels gefallen schien.
Luise, welcher diese vierfache Beachtung ihrer junge« Freuiidm nicht entging, dachte dann: „Ich habe uoch ferne schöne Frau gekannt, die mit fa königlicher Unhefangen^ett die allgemeine Bewunderung binninunt, wie «eine reizende Marion."
(L-orrse-ung folgt)