chlüchterner Zeitung
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AmtIt<^e$ Organ für Stadt und Krcis Schlüchtern
Nr. 64
MMel Zage.
Das Oberschlesien-Hilfswerk, das jetzt abgeschlossen | ein sehr erfreuliches Ergebnis gehabt.
I w Geueralfeldmarschall Hindenbur« ist in Allenstein »sMich empfangen worden.
I e Die HamburgrAmerika-Linie blickt am 27. Mai auf
I 75jähriges Bestehen zurück.
I Den Posten eines schlesische« Wojewode« hat einer I Meldung des „Nasz Kurier" zufolge die polnische Re- I gienmg Korsanty angeboten. Reichspräsident Ebert hat an den Chei der Marine- I leituna em in herzlichen Worten gehaltenes Telegramm I anläßlich des Marineunglücks bei Saßnitz gerichtet, f Der Reichstag wird die Münchener Gewerbe schau und Wie Passionsspiele besuchen.
■ Ernährnngsminister Dr. Fehl führt in den nächsten W xaaen zu Besprechungen nach Müt-chen I Der Mrth-HermeskonflM.
I »»Wie die „T. U." aus parlamentarischen Kreisen er» I Mrh sieht die Beilegmrg der Regierungskrise, die durch I uMmmigkeiten zwischen dem Reichskanzler Dr. Wirth I und dem Reichsstnanzminister Dr. Hermes entstanden I ist, unmittelbar bevor Die Ursache dieser Unstimmigkei- I tev ist, wie in parlamentarischen Kreisen verlautet, da- | durch entstanden, daß vielleicht infolge mangelhafter Ber- I Whig««« zwischen dem Reichskanzler in Genua und I Sem Neichsfinanzminister Dr. Hermes in Berlin bezw. in I Paris die Politik des Reichskanzlers Wirth, die eine dr- | rekte Verständigung in der Reparativusfrage mu dem I italienischen nnd dem englischen Mittisterprasidente« zum fiele hatte, durch die Berhaildiunaen und die präzisen rklärnnge« des Neichssinanmini Heu Hermes in Pa- .1 M durchkrenzt worden ist. Das Re ^ lavinett ist zu I dem Entschluß gekommen, daß die allexöings schwerwie- V genöen sachlichen Differenzen nicht zu einer Reglerungs- I krise Wen dürfen, weil zunächst abaeryartei werden I müsse, ob die Reparationskommisslon die vom Reichsfr- | nanzminister Hermes abgegebene Erklärung als Grund- I krge zu neuen Deutschland schädigenden Forderungen de- rmtzen werde. Bei der ernsten autzenoolitischeu Bedeu-
1 ümg der Angelegenheir kommen persönlich - DrWLenser^ I mischen Dr. Wirth und Dr. Seimes kaum m Betracht. I Sie sind im übrigen von der Presse völlig unzutreffend | Sarge stellt und übertrieben worden. @tn Ausgleich ist, | wie in parlamentarischen Kreisen verlautet, gefunden worden durch Eingreifen des ^taEtionSütoreb. der Zen- | trumspartei. Selbstverständlich ist trotz Belleauna der Krise dem Problem der Entschüdiguugssrage. ganz besou- I ders den aus dem Rapallovertrag ich eraebeuden außen- | volitischerb Linien, nach wie vor die größte Austnerksam- | feit zu widmen, und es ist nicht anzut^ehmen dau das I Kompromiß ein Verzicht des Reichskanzlers am die I Durchführung seiner in Genua begonnenen Politik be deutet.
»-»Bei der Regierungskrise spielt die Stellungnahme des Reichsfinanzministers Dr. Hermes zum Rapallover- trag eine besondere Rolle. Die „T. U/ erfährt hierzu I von einem deutschen Politiker, der während der Verstand
: lungen in Genua weilte, daß Dr. Hernres sich »erst für die Unterzeichn««« des Vertrages voll eingesetzt ia ue sogar gefordert hat. Inzwischen wurde er in ;emer Ansicht wankend- als LlvyS George seinen bekannten Ttzea-, terdormer losließ. Man hat sogar Grund zu det V(u= nähme, dak die vliwliLe Abreise § r. Hermes aus <Ae-
Dienstag, 30. Mai 1922
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rwa mit seiner veränderten Stellnugnahms zum Vertrage von Rayallo zusammenhängr ?Vu Berlin, besonn dsrs der Mehrheitssozialdemokratie gegenüber. Hat Dr. Herures aus seiner nunmehrigen Gegnerschaft gegen den Vertrag von Rapallo keinen Hehl gernaciu nnb in Paris bei den Verhandlungen der Reparationskommission durchblicken lassen, daß er ebenso wie der englische Vertreter in der Reparationskommission den Rapallo-Ber trag nicht in allen Teilen billigen könne
Die Zugeständnisse Hermes'.
Wie in Berlin verlautet, handelt es sich bei den Vorschlägen, auf die sich Dr. Hermes in Paris mit der Reparationskommission geeinigt hat, um folgende fünf. Punkte:
1. Die Reichsregierung wird dafür Sorge tragen, daß der Reichsetat balanziert. 2. Die Ausgaben werden nochmals «achgeprüft und auf das geringste Matz zurückgeführt werden. 8. Wenn diese Maßnahmen nicht zur Balanziernng des Etats ausreichen, wird die Reichs- regierung prüfen, ob nene Steuern zu diesem Zwecke einzuführen sind. In der Abmachung ist jedoch von der Summe von 60 Milliarden neuer Steuern nicht mehr die Rede. Die Reichsregierung würde sich nur verpflichten, Erttwürfe über neue Steuern dem Reichstage, vorzulegen. 4. Der Notenumlauf soll nicht mehr vermehrt sondern auf den Stand vom 31. März znrückge- führt werden. 5. Die Reichsregierung wird zur Balan- zierung der Einnahmen des Reiches innere Kredite für längere Zeit ausschreiben, die von der Reichsbank nicht diskontiert werden sollen.
Der Reichskanzler hat dagegen Einspruch erhoben, weil diese Versyrechnngen den Beschlüssen des Reichs- kavinetts widersprächen.
Die Verhandlungen r« Berlin.
»^>Dte Führer der Koalitionsparteien des Reichstages« sind Freitag nachmittag vom Reichskanzler über die gegenwärtige politische Situation informiert worden. Um 5 Uhr trat das Kabinett wieder zu einer Sitzung zusammen, in der der Finanzminister den Bericht übe^ seine Berhaitölungen in Paris fortfetzte. Es ergab sich, daß die Mehrheit des Kabinetts bis aus den Reichskanz-l ler dem Verfahren des Minister Hermes zu stimmte. Um 6 Uhr nahm der Auswärtige Ausschuß des Reichstages, der sich am Vormittag mit der oberuhleseschen Frage be^ schäfttgt hatte, seine Sitzung wieder auf. fuhr aber nicht mit der Erörterung der oberschlesischen Frage fort, ,on-> bern wandte sich der Angelegenheit der Pariser Verhand-, Innren über die Fiyanzfragen zu. Der Reichskanzler war mit dem Außenminister Dr. Nathenau und dem airlanzmiritster Dr. Hermes zu der Sitzung erschienen^ benso nahmen daran teil Vizekanzler Bauer und die; Minister Schmidt, Dr. Brauns und Dr. Radbruch. Nachdem Minister Hermes über seine Verhandlungen in Paris Bericht erstattet hatte, fand eine längere Aussprache statt. Eine Beschluß wurde aber nicht gefaßt. Die Au > nche hierüber wird in einer spateren Sitzung tortstc? werden. Zunächst wird aber am Sonnabend norm’: a die oberschlesische Frage weiter behandelt, wälu e d voraussichtlich am Sonntag über die Genueser Kouserenz und die Pariser Verhandlungen beraten werden tvird.
Rathen«« gegen das Recht der Rnhrbesetznng.
Französische Staatsmänner, an ihrer Spitze Poin- enree, behaupten, daß durch den Versailler Vertrag Frankreich das Recht verliehen wurde, gegebenenfalls über die Rheinlande hinaus weiteres Gebiet zu besetzen. DieleS Reckt bat Voincaree kürzlich wieder in einem.
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74 ^abrnann
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Brief auf eine Anfrage des ehemaligen französischen Finanzministers Klotz betont. Rathenan kommt demgegenüber in einer Unterredung mit einem Vertreter der „Köln. Ztg." zu dem Schluß, daß ein solches Recht Frankreichs nicht besteht und daß es gegen den klaren Sinn des Versailler Vertrags und des Völkerrechts von den Franzosen in Anspruch genommen werde.
Volle Beruhigung über den 31. Mai.
Die „V. Z." meldet aus Berlin: Im ganzen ist fest« znstellen, daß die Pariser Vereinbarungen volle Beruht- aung über den 31. Mai schaffen und daß zunächst die BEängernn^ des provisorische« Moratoriums als ge-
Prentzischer Siadteisg.
Der gegenwärrig in Goslar tagende Preußische Städtetag hat folgeude Entschlietzmm des Vorstandes ein- : stimmig angenommen: Die Berzögerutig des neuen Laudessteuergesetzes beunruhigt die vreuhischcn Städte, weil die Ungewißheit über die gemeindlichen Steuerzu- ständiakeiten und über die Höhe der Gemeindeanteile an den Reichssteuern eine solide sichere Finanzpolitik der Städte ««möglich macht. Der Preutzische Städtetag fordert unverzüglich Bekanntgabe der neuen Gesetzentwürfe. damit eine frühzeitige Stellungnahme der Städre hrrbeigeführt werden kann.
Den Bericht über den Entwurf der neue« preußische« Städteordnung erstattete Bürgermeister Dr. Goerdelcr- Königsberg. Die wichtigsten Fragen in dem Entwurf seien die Durchführung der Emgemetndnngen. die Gestaltung der Stadtversassung, dir Beweglichkeit der Verwaltung und die Regelung der Staatsaufsicht. Mit der Verfasiungsfrage sind aufs eitpsie verbunden Wahlrecht und Referendum. Der Referent verlangte, daß die Aus- sührungsbestimmungen zu diesem wichtigen fläbtifrben Verfaswngsgesetz nicht einem einzelnen MMster allein überlassen werden, soridern oem gesamten ^taaisministe- rmm. Keine Städteordnung könne iracndeine sichere Grundlage frr die Selbstverwaltung gewähren, wenn den Gemeinden nicht Selbständigkeit auf dem Gebiete der Ge- rr-eindefinanze« wiedergegeben werde. Am schärfsten aber sei das immer stärker werdende Bestreben, namentlich ds Reiches, 3« bekäntpfe«, das Zuschutzsvftem mehr nnd mehr auszubauen und die Städte damit nicht nur zu Kostgängern des Reiches
Umwege über den Zuschuß in ihre materielle Selbst. Sigkeit einzngreise«.
Die Geburtsstunde des Evang. Kirchenbundes
Der Zusammenschluß der deutschen Landeskirche zum Deutschen Evangelischen Kirchenbund ist durch Unter- zeichnung der Bundesurkunde durch die Bevollmächtigten sämtlicher 28 Landeskirchen in Wtttenbera rechtskräftig geworden. Außer den Vertretern der Landeskirchen, unter denen man die hervorragendsten Persönlichkeiten deß kirchlichen Lebens in Deutschland, die Kirchenprüst- denten, die neuen Landesbischöfe usw. erblickte, war eine Reihe von Ehrengästen anwesend, darunter der preußische Kultusminister Dr. Boelitz und andere bekannte Parlamentarier. Um 10 Uhr begann der Fesiavt- tesdienst in der Schloßkirche. Unter dem (Reichn der Glocken begaben sich die Bevollmächtigten. Geistlich ! £mat, die Ehrengäste, Maanirm und L'adlvero^ c. die kirchlichen Vereine Wirteuberas. die Schivestern e- Katharinenstiftes usw. vom LucherlmMe aus dorthin, f er bar:erische Kirckenvräsident T. Veit hielt die Festpredigt. Nach Schluß der Predigt richtete der Vorsitzend-' des Deutschen Evang"' -en KGö'euaus^ö «es D, M d' -
Dornenwege.
• Roman von T. Drefsel,
(««chdmck eet8gfflt>
S kleine Verdienst schwer entbehrlich, da nicht verstehen mochte, die Tante selbst je zu bitten, obschon Eberhard sich mit feit von ihr aus der Klemme helfen ist bekannte. ^Man kennt dort Deinen «amen?" fragte Westerot unruhig in ihr Schweigen hinein.
.Selbstverständlich I' entgegnete sie da m stolzer Offenheit. -Die Leute können wertvolles Material nur an eine bestimmte Adresse geben. Ich finde unseren Namen auch keineswegs dadurch beschimpft. Sonst aber — als Deine Braut kennt man mich nicht, falls Dir das eine Beruhigung ist. Derartige Privatangelegenheiten interessieren den Chef wenig/
»Du bist bitter, Marion. Ich will Dich ja nicht verletzen, nur belehren. Du glaubst nicht, wie verfehlt die lvb- llchste Abstcht unter Umständen sein kann. Eines eben schickt sich nit^ für alle. Und nun ist die häßliche Sache abgetan, nicht, Schatz?»
Er hob ihr gesenttes Erficht empor und sah ihr zärtlich in die Augen. Meine süße Marion, ich möchte Dir ja alles fernhalte», was Deine zarte weiche Seele trüben könnte, Wesen wie Du, sollen sich nur lieben und verwöhnen lassen. Neide Deinem Weib den Kamps. Und wenn sie auch mit harter Hand prahlend an den SchUd schlagen — er deckt nur zu oft ein zages blutendes Herz.
.Höre, MauS, wenn Du noch ein kleine- Weilchen artig fiiusltzest, darfst Du Dir die schonen Apfelsinen da mit nach Haus nehmen.»
Das Schwarzköpfchen lachte so vergnügt, daß seine sämtlichen blitzblanken Perlzühnchen zu sehen waren. Dann schickte es einen befitzsicheren Blick zu den goldgelben Früchten hinüber- und gab sich alle Mühe, den Preis 311 verdienen, das heißt die von dem Malfräulein gewünschte Stellung inne zu halten. «LS &«» »Ä&S
bahn begonnen und so ihrer Malter, einer Witive, die eine große ktmderschaar zu sättigen hatte, manchen ernstlich mitrechnenden Groschen ins Haus gebracht.
Da es aber Frida Urban gewesen, die eigentlich Rose- Schönheit entdeckt und die Kleine drcrch Geschenke, Zärtlichkeiten und auch gelegentliche Erziehungsklapfe zum brauchbaren Modell herangebildet, so behauptete sie auch den Löwenanteil an dem bunfeUoctigen Kinde, das ihr in den verschiedensten Stellungen und Kostümen als reizendes und dankbares Vorbild diente und ihr erst kürzlich noch einen schönen Erfolg ins Haus gebracht hatte. In der diesjährigen großen Berliner Kunstausstellung hing nämlich, noch dazu an einem bemerkenswerten Platz, Roses entzückendes Schwarzköpfchen, von einem großen weißen Hut umrahmt, als sehr gelungenes Pastellbild, das seiner Schöpferin nicht, allein die Anerkennung der Krittk, sondern auch ein paar Aufträge an Kinderbildnisse eingetragen.
Daß unter diesen Umständen das Verhättnis zwischen Malerin und Modell ein auf gegenseitiger Würdigung beruhendes war, lag auf der Hand
Fridas schlanke Künstlerfinger streckten sich immer seltener zu handgreiflicher Vermahnung, um so häufiger aber zu Lieb- ' kosungen und Belohnungen aus, während das kindliche Modell keinem so geduldig stand Hiett als dem Malfräulein, daß ihm so aufrichtig gut war.
Geraume Welle herrschte wieder Stille im Atelier, die nichts durchbrach als' Fridas tiefes Atmen und das leise Geräusch ihrer festen schnellen Pinselstriche.
Die Blässe geistiger Anspannung lag aus ihrem jugendlichen Gesicht. In den dunklen Augen glühte die Freude begeisterten Schaffens, die Kraft des Könnens. Sie hatte entschiedene Begabung für das Genre, das Porträt, und ihre frappant lebensvolle Auffassung wurde von einer brillanten Technik unterstützt.
Gegenwärtig malte sie die kleine Rose als Rotkäppchen, und selbst dies verbrauchte Motiv gewann unter ihrem Pinsel neufeffelubc Reize, die sie allerdings nicht zum kleinsten Teil dem lieblichen Modell verdankt. Das brünette Gesichtchen mit seiner blühenden Pfirsichhaut schaute in rührender Furchtlosigkeit unter dem roten Käppchen in die Welt. Da war Kraft, Anmut, Beweglichkeit in jeder Linie, und ein wundersamer Farbenzgube; kam^dazu, um baß Bij-chyr »ujtinsm. beachtens
werten «mrstwerr zu stempeln, yn der Malern» Können zeigte sich unleugbar die strotzende gesunde Kraft jener glücklichen Fugend, die alle Bedingungen zu ungehemmter Entfaltung in einem gediegenen und harmonifchen Etternhause findet
Eines solchen erfreute sich Frida. In seinem Schutze hatte sie bis zur Stunde gelebt.
Nichts war verfäumt worden, ihre schönen Anlagen zur Blüte zu bringen, und die »reibende Luft der Weltstadt mit dem Fluidium tausendfältiger Anregung tat das ihre, die prachcige Entfaltung zu beschleunigen. Solch ein von warmer Sorglichkeit und den günstigsten Umständen gefördertes Streben orußte zu glücklicher Kraftsicherheit heranreisen. Von Kämpfen, Entbehrungen, demütigendem Bescheiden sprach ebenso wenig etwas in der jungen Künstlerin harmonischen Erscheinung, als ihre Werke ein finsteres Ringen, ein Wollen, über buS Vermögen ausdrückten
Der Güte ihres Vaters, der mit begreiflichem Stolz auf seine begabte Weiteste blickte, verdankte sie auch das bubfa e geräumige Atelier, welches er ihr im Oberstock seines Hauses eingerichtet hatte. Und dies in der vornehmen Bülowslra e gelegene Haus hatte er eigentlich auch nur ihreuvegen uno mit nicht unerheblichen Opfern erstanden.
Inhaber eines bedeutenden Engrosgeschäfts, dessen Lokalitäten sich im Zentrum befanden wie auch die bisherige ,i< vatwohnung, hatte das Verlegen der letzteren in' tscü, Zwecken bester entsprechenden Westen Vertnis l m ni. t mancherlei Beschwerden, sondern auch eU^te A,.sgao^n . urittcht.
Frida hätte diese Bevorzugung auch nicht gelitten, wenn sie nicht auf Grund ihrer bisherigen kleinen Erfolge ai.eu Ernstes gehofft hätte, nicht nur in nicht allzu ferner Zeit voll : selbständig zu sein, sondern selbst erforderlichen Falles, An Ihren belfpringe» zu können.
, Vorrseyuna folgt)
Denkspruch.
man lernt nichts kennen, als was man liebt, and je sehr und vollltar.diäer die Kenntnis weiden lock desto stärker und !e:>r>w ger muß Liebe, ja, Leidenschaft sein.