He «ach Nschaffmburg, •eminben, MieSbadin anb ben tzjrektionsbezirken Söln, Dresden, Lhemnttz und Effen an« W-tte« Sperren find aufgehoben. Für die Beförderung tziituagsdruckpapter find besondere Erleichterungen an»
^Msfchrifiliches. Der VerbanSsvorstano der gro- iy« stille Ltoläe-SÄrey, erläßt an alle Anhänger des ^ttu,s nachstehenden Aufruf: Stolze-Schreyaner! Un-
6M\t kennt keinen Personenkult! Wir verehren Labildberger als den Bahnbrecher der deutschen Kurz- Mist, wir lieben und verehren unseren Altmeister WK- M Stolze, den Systematiken, als den Vertreter der 6' itndlichkeit und Genauigkeit, Wir danken allen an- n, die nach ihnen der deutschen Kurzschrift und da- M unserem Volke ihre Lebensarbeit gewidmet haben, MOberS Schrey, Johnen, Socin, und vor allem den Wpfenr unseres Systems als der Gedankenbrücke Wchen Gabelsberger und Stolze: Ueber allem aber W unS Fortschritt und Leistmrg! Seit Schaffung mt* Systems ist die Behauptung noch nicht verstummt, Urnau mit ihm nichts Rechtes leisten könne. Jetzt ist Esflette an euch — jung und alt —, diese Unwahrheit immer zum Schweigen zu bringen. Oft hat man lÄ gesagt, daß es eine Begeisterung in der Schule Stolze- &9 nicht gebe. Wir hoffen zuversichtlich, daß die Welfeier nicht nur die Juugmannschast des Systems Ls -m Plan rufen wird, sondern daß auch Kämpen Ubm, die sich an Wettschreihen mit Preisen sonst nicht, Mbckeiliaen pflegen. Alle sind willkommen und hoffent- (M bereit. Die öffentliche Meinung Deutschlands Uo aus unserem Fernwettschreiben und den: Wett- kMfs der höheren Abteilungen in Eisenach — ob wir Muschon oder nicht — ihre Schlüsse ziehen. Es ist & Pflicht jedes Anhängers unserer Schrift, sich mit »olzesKer Gründlichkeit aus diese beiden Prüfungen ' Eibereiten, nach dem Wahrspruch unseres heimge- Mgenen Weimarer Führers, Archivrat Mitzschke: Den Pß im Festen, den Blick zum Besten. -
- tzinführung einer Ministerialauszeichnttttg. Ein Mtlertsches Gedenkblatt sollen jetzt die Hebammen nach Mahrtaer Dienstzeit erhalten. An Stelle des bisherigen Mkermungsschreibens des Oberpräsidenten will es N Minister für Volkswohlfahrt selbst unterzeichnen. m Blatt soll von dem Lmrdrat oder dem Brirgermei^ Mim Beisein des Kreismedizinalrats feierlich, womög- II in einer Sitzung des Hebammenvereins ausgehän- W werden.
- Kort mit der Anzeigeusteuer! In den nächsten ÜLm wird sich der elfte Ausschuß des Reichstages er» mit der Fruke der Anzeigensteuer der Zeitungen figen. Die gesamte deutsche Presse fordert die ütmg dieser »teuer aus dem Umsatzsteuergesetz. find kein Luxus, sondern oft die einzige aus der die Zeitungen bis ungeheuren unab- ären Aufwendungen noch notdürftig bestreiten •tt Es ist ein Unding, einem Gewerbe gegenüber, r Rot von allen amtlichen und nichtamtlichen Stel- merkannt ist, eine derartige Sonderbesteuerung auf* luerheltttL Wenn die Regierung Wert darauf hat bis deutsche Presse zum Wohle der deutschen ^wirtschaft noch weiter in ihrer Selbständigkeit er* zu
^Schlüchteru. (Evangelische Gemeinde.) Wir dürfen tl nicht versäumen, auch an dieser Stelle auf den Gemeinde' ll««^ aufmerksam zu machen, zu dem die Glieder der evan- clischen Gemeinde auf Mittwoch abend im Anzeigenteil nfnet Keiinng Cln^IäW »erde». Abgesehen von der Pttsinlichkeit des Redners, der von einem Jahresfest des -mzelischen Bundes, das hier in Schlüchteru gefeiert wurde, ich manchem als glänzender Redner in Erinnerung ist, »ist das Thema,. das er behandelt, alle die leben, welchen 118 geistige, sittliche, religiöse, kirchliche Ringen und Werden unser«« Volkes, insonderheit seines evangelischen Teils, am Imm, auf dem Herzen liegt.
* Schlächtern, 20. Februar. (Unterhaltungsabend in der »»inaraula). Unter allen Veranstaltungen, die in der i|ten geh zum Besten des zu errichtenden Denkmals für »sne Gefallenen stattfanden, war bisher keine einzige,, die »tlentlld) eine öffentliche Gedächtnisfeier für die Toten war kille solche fand nun gestern abend unter dem anspruchslosen tonen eines „Unterhaltungsabends" statt. Dem Sinn de Sbenbs entsprechend waren alle Darbietungen in ernstem Stile Saiten. Nach der Eröffnung durch ein Orgelstück las ^n Stamm ein Stück über das Vaterland von Ernst todt Arndt, dessen für uns in dieser schweren Zeit Lebende beachtender Sinn war: Wenn ihr fest glaubt, daß euer Vaterland nicht zu vernichten ist, dann wird es nicht zu ver- Gen sein! Ein Gedicht, „Vergessen", das ebenfalls Herr v>Mm las, mag vielleicht bei manchem auf einigen Wider M gestoßen sein. Wer könnte vergessen, daß wir den hinter uns haben und jetzt in dieser schweren Nach !‘Wt leben! Ran mag über die Verherrlichung der wateten denken wie man will. Die Unseligkett der ganzen und die unsagbaren seelischen Erschütterungen, die der «uz allen gebracht hat, find aber zu groß, als daß mr bei dem Gedanken an die Taten unserer Landsleute im nicht auch mit aller Demut unserer innerste» Verluste Mchten. Und diese find es, die wir vor allem anderen
verg.ssen wollen! — Der Seminarchor unter der Utt««g von Herrn Gremmels sang einige ernste Lieder, von $ b die sehr zahlreichen Anwesenden ergriffen wurden. Herr «linivardirektor Dr. Lechner las den „Feldpostbrief eines Grenadiers an seine Mutter" von Rudolf PreSber und sprach
nachdem das Seminarstreichquartett ein Musikstück ge° W hatte, über den Plan des zu errichtenden Denkmals. W einer Erzählung tat er den Sinn und Zweck des Denk- w dar. Sein dreifacher Sinn ist, das Gedächtnis der "!kt! m ehren, die Lebenden an die schwere Kriegszeit und * die Toten zu erinnern und den nachkommenden Ge Vätern eine Mahnung zn fein. Einmal während der Er- ^'»ng spielte das Streichquartett draußen auf dem Gang:
<tmm denn meine Hände. Die Stimmung tu der Aula Jw angemessen sehr feierlich. Nach einem Hinweis auf ' Schmach am Rhein, die in allem an die Folterkammern U .^Kruberg im Mittelalter erinnert, sprach Herr Direktor N M ben Platz, an dem das Denkmal stehen soll, den Merplatz, aus folgenden Gründe» aus. Der Platz liegt
vom Hauptverkehr auf den Straßen und doch wieder ,Ä i« seiner Siähe. Die Umgebung mit dem alten Kloster, Jln indem der Schulweg der jungen Menschen führt, die u * staure Hrffnüng find, ist wie geschafflu für eine Stätte ’ Sammlung und ttnflen Gedenkens. Httr S.^Dir. Dr.
L. führte auch die Kunst von Frau Käthe Kollwitz an, die ! das soziale Elend schildert und in warmen Bildern mitlet- dender Liebe zu sozialer Arbeit an dessen Linderung aufruft. — Am Schlüsse der Veranstaltung sangen alle gemeinsam : stehend die erste Strophe des Liedes: Wir treten zum Beten. 1 Damit war die erhebende Feier zu Ende.
* *
♦
Es ist nur zu bedauern, daß wegen der gestrigen Ver» anstaltung ein nicht aufzuschiebeudes Konzert des Trios Mar- burger Studenten, das wom vergangenen Jahre her sicher noch in guter Erinnerung beim kunstsinnigen Publikum unserer Stadt ist und das gestern wieder hier konzertieren wollte, nicht stattfinden konnte. — Im Anschluß hieran macht die Schriftleitung auf die am Sonntag, d. 5. März (Generalprobe am 4. März) stattfindende Aufführung des „Freischütz" und ein bald darauf folgend:- Konzert, welches das Soio- quartett unter Verpflichtung von Solisten und des Seminar- orchesters veranstaltet, in gebührender Weise aufmerksam. Außerdem soll das Konzert des Gesangvereins vom Sonntag, d. 12 Februar demnächst wiederholt werden, damit noch weiteren Kreisen des Publikums Rechnung getragen wird.
* Schlächtern. Dem Vernehmen nach findet am 12. Juli d. JS. in Schlächtern eine größere „Krets-Prämten- Tterschau" statt für Pferde, Rindvieh, Schafe, Ziegen und vielleicht auch Schweine. Unsere Landwirtschaftskammer, der landw. KreiSveret», die Rinderzuchtgenoffenschaft und der Kreis selbst werden reichliche Mittel zur Prämienverteilung bewilligen, sofern das Unternehmen Anklang bei den gesamten Viehzüchtern deS Kreises findet. Es sönnen selbstverständlich nur Zuchttiere, die mindestens 6 Monate im Besitz d:S Ausstellers find, ausgestellt und prämiiert werden. Eine Assführungskowmission unter Vorsitz unieres Herrn Landrats ist bereits gewählt und hat ihre Tätigkeit begonnen. Es wird dieses zeitgemäße Unternehmen von Erfolg geklöut sein, der um so größer wird, wenn der Kreis von Seuchen verschont bleibt und uns der Himmel ein frühes und günstiges Frühjahr beschert.
* Schlüchtera. (Keine Herabsetzung des Zinsfußes der bproz. Reich Sanleihe). Zu den Gerüchten über eine Herabsetzung des Zinsfußes der Spro$. Reichsanleihe (Kriegsauleihe), die eine Beurrvhioung in die Sparer kreise tragen, gibt die Rtichs-üuleih^A. G. folgenden Bescheid bekannt: Wir können mitteilen, daß die znr Fortsetzung unserer Ausnahmetäügkeit erforderlichen Mittel in genügendem Umfange bereitgestellt sind, und daß eine Herabsetzung des Kurses — von der vielerorts gerüchtweiss verlautet — nicht beabsichtigt ist. Zu den Gerüchten über eine Herabsetzung des Zinsfußes hat der Herr Reichsminister ber Finanzen uns in neuester Zeit wieder erklärt, daß eine solche H-irabsetzung nach den Anlethebedingungen bis zum 1. Oktober 1924 ausgeschlossen ist und auch von diesem Zeitpunkte ab nur im Wege einet besonderen Gesetzes und allein auf der Grundlage erfolgen könnte, daß denjenigen Besitzern, die mit der Zinsermäßigung nicht einverstanden sind, die Einlöfnng der Stücke zum Nennwert an geboten wird. Wir find ermächtigt, von dieser Erklärung im Jutereffe der Be- ruhiguug des Publikums jeden geeigneten Gebrauch zu machen. : AnfikettSerg. Ättr hiefiMN Rittsrsut WÄB V«l^ preise während der letzten Auktion von Käufern maßlos in die Höhe getrieben. So wurden für vier Raummeter 'Holz 1500 bis 2000 Mark bezahlt und für Reifighaufen 1200-600 Mark.
i Marburg. Professor Dr. Frenbenbera-Heiöelbera erhielt einen Ruf als Nachfolger des nach Lewzig über- siedelnden Professors Dr. Bessau auf den Lehrstuhl für Kinderheilkunde an der Universität Marburg.
— Ein wegen Krankheit aus der Strafanstalt in Zie« geuhain zu seiner Familie beurlaubter Mann gab sich im Landgerichtsgebäude bei einer Bauersfrau als Rechtsanwalt aus und erbot sich, ihr einen Prozeß zw führen. Zu diesem Zwecke besuchte er sie am anderen Tage und ließ sich nach Ausnahme des „Protokolls" Eier, Butter, Käse, Wurst, Speck und zwei Gänse geben. Weck die Frau nichts mehr von ihrem Rechtsanwalt und auch! nichts von dem Prozeß hörte, stellte sie Erufittelungen aus und es gelang auch, den Gauner ausfindig zu machen — Zwei ehemalige Ziegerrhatner, der jetzt in Phila-; delphia wohnende Johannes Luckhardt und Adolf Pem^ fei in PittSburg, sandten an das hiesige Büraermelster- ,amt für Bedürftige und unterernährte Kiuoer 40 0001 Mark Serw. 15 000 Mark. '
Niedermittlau. Auf dem Geleise an der hiesigen Station wurde der Leichnam des zwanzigjährigen Kaufmanns Heinrich Bechtold, Sohn des Bürgermeisters Bechtold hier aufgefunden. Er zeigte eine Verletzung am Kopfe. Der Verunglückte wollte mit dem Frühzugs nach Frankfurt fahren und wurde — so wird vermutet — bei dem Ueberschreiten der Geleise von der Lokomotive eines Güterzuges erfaßt und getötet.
Hanau. Der in der Sternstratze wohnhafte Arbeiter Roman, K. wurde in seiner Wohnung tot aufgefunden. Er hatte derr Gasschlarrch von dem Gasherd gelöst und das ihm entströmende Gas eingeatmes.
, — Die in dem Tarif über die bei Viehmärkten zur Erhebung gelangenden Gebühren vorgesehenen Beträge wurden erhöht und gestalten sich für die Folge wie folgt: 1 Pferd 10 Mark, 1 Ochse 8 Mark, 1 Kuh 8 Mark, IFoh- len 5 MaE 1 Kalb 4 Mark, 1 fettes Schwein 4 Mark, 1 Läuferschwetn 4 Mark, 1 Ferkel 2 Mark, 1 ethaf 3, Mark. 1 Lamm 8 Mark. ____________t
Wirtschaftliche KuudsHau.
(Nach dem Stande vom 19. Februar 1982.)
(Nachdruck verboten.)
A K S. Allgemeine Lage. Es werden Movote angestrsugtestete Arbeit nötig sei», ehe jdaS deutsche Wirtschaftsleben den Schlag vkrwuvden hat, den ihm der Slfen» bahnerstreik zugefügt hat. Die Verluste lasten gleich schwer auf Staat unb Privatwirtschaft. Unter den wirtschaftlichen Schäden haben letzten Endts auch die Arbeiter schwer zu leiden.
Geldmarkt. In der letzten Woche hat die Kauflust«» den Börsen wieder zugenommen. Im Allgemeine» war wieder überall ein lebhafteres Geschäft in fester Tendenz zu beobachten. Börsenkretse rechnen mit einer Stabilisierung der innervolitische» Verhältnisse und sehe« in dem VerttaueuS- votum eine erhebliche Stärkung her deutschen Regierung
Handel und Industrie. Die AuSfichttn für die kommende Zeit find im allgemeinen als wenig günstig zu beur- teilen. Z» den Gefahren der Kohlen-und Rohstoffversorgung
treten neue Arachterhöhungen, neue Lohnbewegung«« und Belastung«» durch Steuern. — Auch der deutsche Außenhandel hat durch den Streik sehr gelitten. Umfangreiche Aufträge gingen der Industrie verloren, weil mit baldiger Lieferung aus Deutschland nicht gerechnet werden konnte. — Die Zigaretteutndustrie klagt über eine äußerst schwierige Lage, die zu teilweise« Produktionseiaftellunge« zwang. — Mit dem Sitz Berlin wurde ein Verbaud der deutschen Seifenfabriken gegründet.
Kohlen. Die Versorgung war noch nie so schlecht wie gegenwärtig. Verschiedene Bettiebe kamen vorübergehend zum Erliegen. Die Belieferung vorallem von Süddeutschland iß so mangelhaft, daß zeitweise der Zusammenbruch des Wirtschaftslebens drohte. — Bet Bad Wörishofeu in Bayern fivd umfangreiche Kohlenfunde gemacht werben.
Warenmarkt. Dir Welternte 1921/22 an Baumwolle beträgt 14 593 000 Ballen. (1920 : 20 650 000.) - Dom 14.—20. März findet in Stuttgart die 6. Jugosie Edelmeffe statt, wozu sich zahlreiche Einkäufer der ganzen Welt ange» meldet haben. — Der Tabakmarkt nahm in bet letzten Zeit einen schleppende« Verlauf bei allseitiger Zurückhaltung. — Preiserhöhungen warben gemeldet: für Schrauben, Hufeisen, Steinzeuzröhr««, chemigraphische Erzeugnisse, Linoleum und Holzstoff.
Produktenmarkt. In der ersten Hälft« des Februar betrüge» die Wertsteigerungen an ben verschiedenen Plätzen durchschnittlich für Weizen etwa 24 Mk., für Roggen, Gerst«, Hafer unb Mai» 10 Mk., für Weizenmehl 50, für Roggen- mrhl 30 Mark je 100 Kg. Kleie ist um etwa 15 Mark Rapskuchen um 25 Mk., Trockenschuitzel um 28 Mk. gestiegen. Die Preissteigerungen setzten sich auch in der letzten Woche seit
Vlehverwertuvg. An ben Virhmärkterr ging bei weiter anziehenden Preisen das G schüft sehr flott. Besonders gefragt w >'eu Häher. D'e letzt » Häutsverkeigerungen in Be liv, F rcksu t urd L pzig drac.t-n witber erhebliche Pr^isi eie.e uoa'v (15—75 Prozent).
Holzmarkt. Rundholz tag fest. Bet ben Verkäufe« herricht ledhajt-r Wutbewerd. PreiStreiberete» haben allerdings uachgrlaff'v. Für Popterholz ist bet Markt nach wie vor fehl aufnahmefähig. Für Schnittware lehnen die Produzenten niedrige Gebote ab. Sie fordern gegenwärtig 1300 bis 1500 Mk je «dw für unsortierte sägefallende Bretter 16' 5"—12" frei Bahnwagen südd. AbgangSplätz«.
Verkehr. Der Ersenbahversiretk dürfte für bai Reich unb für die Stadt Berlin z»sammen einen Schaden von rund 2,4 Milliarden ergeben. — Die Sisenbahngüterlarife, die erst am 1. Febr. um etwa 30 Proz. erhöht worden sind, werden am 1. März um weitere 20 Proz. erhöht. — Vom 31. März bis 30. April L I. findet in Essen eine Wafferbau- unb Btnuenschiffahrts'A uSstellung statt. Durch fie sollen der Ausbau der deutschen Binnenwasserstraßen unb der damit zusammenhängeade« Projekte, insbesondere auch deren 31x8« fährbarkett und Dringlichkeit veranschaulicht werben. Dabei werben auch die süddeutschen Kanalpläne nele Berücksichtigung finden.
Au Sla»d. Die Kaliprsduktisa im Slfaß ist 1921 weiter stark zurückgegangen. — Die Arbeitslosigkeit in Däne- markt unb Schweden nimmt zu. — Russische Ledensmittel- preise: Brot 23—25 000 Rubel, Rindfleisch 15-22 000 R., Pferdtfleisch 6000 R., Maismehl 30-32 000 R., Kartoffel!» 75-80 000 R, Kohlen 20 000 R., Butter 70-100000 R. Seife 15 -40 000 R., alles je Pfund. — Argentinien kauft von Deutschland 18 Sch ffe als Hilfsfchiffe für die Marine.
i Eingesandt.
(Ohne Berantworrung der Nedaktisn.)
Das Losholz soll nur an die ärmere Bevölkerung verteilt werden.
Es wird der Magisirat gebeten, bekannt zu geben, bis zu welchen Einkommeojätzen die ärmere Bevölkerung gerechnet wird. Die Bürger müssen eine etwaige Erklärung verlangen, damit nicht eine ganze Reihe von thuen vor überraschende Tatsachen gestellt wird. • M. A.
Amlicher Teil.
J. Nr. 1469. Auf die mit bet Nummer 49 beS Re- gieruugsamtsblaltes voa 1921 als Souderbeilage erschienene PolizLtverordvvvg, betr. die zu schützenden Tier- und Planzen- arten vom 30. Mat v. Js. mache ich aafmerksam. Etwaige Anträge auf ErteUung von Ausweisen gemäß § 6 der Polizei- verordnung find bei mir anjubringen.
Schlüchteru, ben 16 Februar 1922.
Der Landrat. von Trott zu Solz.
Elektrische Fernleitung Eim—Mardach.
Nr. 21 K.A. II. Die Hochspaauung^letmug (60000Voll) zwischen dem Umspannwerk in Elm durch den Kreis Schtüch- urn und Kreis Fulda bis zum Umspannwerk Mardach kommt im Laufe biefer Woche in Betrieb.
SA Es wird besonders darauf hingewiefe«, daß die Berührung der Leitungsdrähte mit größter Lebensgefahr verbunden ist. Es ist strrugsten» verboten, dir eisernen LetstangSmaste» zu besteigen. Werden irgend welche Fehler an der Leitung oder z. B. herabhäugende Drähte beobachtet, so muß hiervon das nächste Bürgermeisteramt, oder das Ueberlandwerk Fulda, Telephon Nr. 290, 291 oder 292, oder die Umspannwerke Elm, Tel. Schlüchteru Nr. 74 oder Mardach Tel. Amt- Hünfeld Nr. 54 benachrichtigt werden.
Schlüchteru, ben 16. Februar 1922.
Der Landrat. des Kreises Schlüchteru.
J -Nr. 1585. In dem OrlStcU Hausen, Gemeinde Als- Berg, KreiS Geluhausen, ist die Maul- und Klauenseuche auSgebroche«.
Schlüchteru, den 17. Februar 1922.
_________ Der Landrat.
J.-Nr. 549 ÄS.
Schaukerlaudnissteuer betr.
Die §§ 2 und 3 der Schaukerlaubuissteuerorinung vom 27. März 1907, veiöffeutticht im Äreiflblait von 1907, erhalten aufgrund des KreiStagSbeschlusseS vom 24. November 1921, der Gtuehmigpng des Btzirk»a»ssch»ßrs vom 25. Januar