Schlüchterner Zeitung
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Kreisblatt
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Amtliches Organ für Stadt und Kreis Schlüchtern
Nr 7
Teilweiser ZahlungsnnfsüMb.
Alle zehn Tage 31 Millionen Gv,ldm«rk.
Die Reparativnskommission hat nun doch noch beschlossen, Deutschland einen vorläufigen Zahlungsaus- schub zu gewähren. Innerhalb der hleparativnskvmuns- non bestand eilte Mehrheit für ein Moratorium, und M Kommission hat nunmehr trotz der Vorgänge in Parrs) von ihrem Recht der Festsetzung der Zahlungssrmen und der Höhe der RatenzahluligLU Gebrauch genlacht. Der vorläufige Zahlungsaufschub und die Festsetzung von geringeren Zahlungsraten bedeuten für den Augenblut immerhin eine gewisse Erleichterung, die sich auch in wirtschaftlicher Beziehring bemerkbar machen wird. Die Entscheidung der Reparatiouskomunssiou ist bereits rn Berlin eingetroffen. Ueber die Süjinui in Cannes, die zugleich die Schlußsitzung war, liegt folgender amtlicher ^^Die deutsche Delegation wurde in Cercle Nautique zu einer gemeinsamen Sitzung des Obersten 3iates und der Reparationskomniissio» geladen. Llvyd George teilte mit, daß der Oberste Rat zu der Entschließung gekommen sei, daß er in der Abwesenheit eines seiner Mtt- alieder mit den Verhandlungen nicht fortfahren könne und daher beschlossen habe, die Konferenz zu vertage«. Er erwähnte, daß die Aufgaben der Konferenz zum Teil gelöst worden feien; insbesondere sei beschlossen worden, eine Wirtschaftskouferenz nach Genua einzuberufen, zu der die deutsche Regierung eilige laben werden solle. Mit Befriedigung habe er den Ausführungen Dr. Rathenaus entnommen, daß die deutsche Regierung am Wiederaufbau Mttel- und Osteuropas teilzunehmen gewillt sei. Er bedauerte, daß der deutschen Delegation Mühen erwachsen seien, die durch den Abbruch der Verhandlungen hervorgerusen wurden. Die gleichen Mühen seien aber auch den übrigen Delegationen erwachsen. Die Repara- üonsfrage habe vertagt werden müssen. Soweit aber das Ersuche« der deutschen Regierung nm ein Moratorium in Betracht komme, werde die Reparationskmnmission sofort eine Antwort erteilen. Hierauf verlas der Vorsitzende der Reparationskommission Dubais die nachstehende Entscheid»««:
Die Reparativnskommission beschließt, der deutiche» RegierUNg Me poxsLufige Verznac-k-?» - - . au Lo. Januar und 15. Februar 1922 fälligen Zahlungen zu gewähren, soweit diese Zahlungsverpflichtungen drtrch geleistete oder noch zu leistende Barzahlungen und durch Sachleistungen oder Einnahmen aus dein Neeovery-Aet, die schon eingegangen sind oder bis zu den obengenann- ten Daten eingehen werden, nicht schon gedeckt sind, und, zwar unter Vorbehalt der nachfolgenden Bedingnngen: j
1. Währe«- der vorläufigen Verzugsfrist zahlt die deutsche Regierung 31 Millionen Goldmark in zulässigen Devisen. Die erste Zahlung erfolgt am 18. Januar 1922.
2. Die deutsche Regierung unterbreitet binnen vier- zeh« Tage« der Reparationskommission einen ange- «nesieue« Reform- «nd Garantieplan betr. das deutsche Budget ««d den deutschen Papiergeldumlauf sowie ein vollständiges Programm für die Barzahlungen «nd Kachliefer«nge« für das Jahr 1922.
8. Die vorläufige Verzugsfrist geht zu Ende, sobald die Reparationskommission oder die alliierten Regierungen eine Entscheidung über den oben unter Punkt 2 angeführten Entwnrf und das Programm getroffen haben.; Unbeschadet dessen kann in dieser Entscheidung vorgesehen! »erde«, -ab -er Nuterschied zwischen den tatsächlich wah- .
Der Liebe ewiges Licht.
29) sNachdruck verbotenes
Edda ist nicht allzu erstaurst über die AbwefenheLt ihres Vaters. Seit einiger Zeit bereits ist es Mei» Bemühungen gelungen, die beLen Männer einanber näher zu bringen Gar manche» Abend verläßt der Junge feine luftige Höhe und kommt herunter ins Laboratorium. Oder der Alte steigt aus seinem grab ähnlichen Gewölbe hinauf auf die Sternwarte.
So auch heute.
Eiin befriedigtes Lächeln auf derr Lippen, schließt Ebba wieder die Tür zum Laboratorium, um den Vater „dort oben" aufzusuchen.
Doch kaum hat sie einige Schritte getan, als sie neben sich Mamsell Tönnesens Stimme vermrmnt.
„Entschuldigen die Frau Marquise — aber gehen die Frau Marquise vielleicht hinauf zum gnädigen Herr«?"
„Ja," laubet die kurze EntgeglMNg. „Mettt Vater ist bben/
„Ah so!./. Wollen die Frau Marquise vielleicht so gütig sein und dem gnädige« Herrn diesen Brief hier mitnehmen? Er kam heute abend an und ich vergaß, ihn abzugeben. Und da ich den gnädige» Herrn zu sv spät«- Nacht st uilde —" sie legt eine besondere Veto nung auf das letzte Wort, die Ebba die Röte der Eui pörmtg iuä Gesicht treibt, „nicht mehr stören mag —"
„Geben «Nie her st
Mamsell Tönnesen zieht euren veilche»farbenen, stark. Parfitmierten Brief unter der Schürze hervor und reicht ihn ©tou.
Dann trippelt sie hurtig davon.
Stärker beun je hat Ebba tu diesem Augenblick das «Kefühl, das sie schon öfters beschlich: das GesirU, daß ihr von diesem Weibe her Gefahr droht. Ohne einen
Dienstag, 17. Januar 1922
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rend der voriänfmen Verzugsfrist gezahlte« Betrüge«) ««- den auf Gr«nd des Londoner Zahlungsplanes fälli-; gen Summen innerhalb von vierzehn Tagen, gerechnet von dem Datnm und je nach den Notständen der von der Revarationskomimssion oder den alliierten Regiern,»gen getroffenen Erstickest-vus zu zahle« ist Wen« der Entwurf und das Programm der Reparationskommisston vorliegen, werden sie sofort von ihr den alliierten Ne- giernnge« übermittelt, die so in der Lage sein werden., entweder die Angelegenheit selbst in die Hand z« nehmen oder sie au die Reparationskonrmission zurückzuverwri- sen, damit diese darüber entscheide.
Reichsminister a. D. Rathe««« erklärte, daß er namens der deutschen Regierung von der Einladung zur Konferenz Genua Kenntnis nehme. Die deutsche Regierung sehe der Uebermittelung des Einladungsschreibens entgegen. Er betonte ferner, daß aus den gegebenen Erklärungen hervorgehe, daß aus der SNchtzah- lung der zum 15. Januar fälligen Summe für Deutsch^ land keine unmittelbaren Folgen erwachsen. Hieran, wurde die Sitzung geschlossen.
Berliner Pressestimme«.
^»-Die „Deutsche Allgemeine Zeitung" urteilt: Da Deutschland 200 Millionen zur Verfügung bat, gewinnt es durch den vorläufigen Aufschub eine Atemfrist von 2^ Mouateu. — Die „Kreuzzeitung" stellt fest: Nicht ein Zahlungsaufschub, sondern eine völlige Abändernuq des Losdoner Zahlungsplanes kann Deutschland aus dem Dilemma herausführen. — Der „Vorwärts" schreibt: Äun ist rascher als vermutet das erste Zahlungsverfänni-. lüg Deutschlands erfolgt, ohne daß die Eutene diese Gelegenheit zu einem gewalttätigen Vorgehen ausnutzte. »Ein solches Vorgehen wird auch in Zukunft nicht mög- •Hcb sein, solange Deutschland den Beweis zu erbringen imstande ist, daß es tut, was es kann, und daß mau von ihm mehr fordere, als es zu leisten imstande ist. — Die „Rote Fahne" meint: Das Moratorium, das Deutschland gewährt wurde, ist so gut wie gar kein Moratorium, Die imperialistischen Gegensätze lassen eine wirkliche Lösung des Reparativnsprobleins durch die kapitalistischen Regierungen nicht zu.
Beratungen der Rerchsregiernng.
->»Die Reichsregierung trist Sonnabend vormittag in Zue Besprechung über die Euocherymchf oer Reparalwns-. kommission ein.
Abreise aus Cannes.
---»Die deutsche Delegation hat am Freitag abend 7 Uhr hie Rückreise aus Cannes angetreten. Lloyd George ist am späten Nachmittag nach Paris abgereist.
Die Einladung nach Genna.
»•# Bonomi ist beauftragt worden, die Einladungen zu der Konferenz in Genua ergehen zu lassen.
Wirtschaftsprogramm der deutschen Industrie für Genua Das Präsidium, der Vorstand und der Hauptaus- schuß des Reichsverbandes der Deutschen Industrie haben beschlossen, für die Wirtschaftskouferenz in Genua ein großes Wirtschaftsprogramm aufzustellen. Die neue Denkschrift soll, dem „Tag" zufolge, genaue Unterlagen bieten für Deutschlands Wirtschaftsleben und für unsere Leistungsfähigkeit. Angesichts der Verhandlungen von Cannes hat man in Wirtschaftskreisen jedeir Optimismus verloren. Trotzdem will der Reichsverband für alle Fälle gerüstet sein. Die Denkschrift selbst dürste im engsten Kreise ausgearbeitet werden. Für die Regierung ui eine Kommstuan newäbst worden
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Wck auf das zierliche Kuvert zu werfen, läßt sie es in ihre Tasche gleiten und eilt die Treuen hrnauf, »r»ch der Sternwarte.
Schon von wett«« hört sie durch die offene Tür die Stimme des Babers und rn freudiger Erregung vvr- g-chaspelte Worte wie „Euphrvsinun!"... „Elixier"...
i Als fte «Übertritt, gewahrt sie zwei dunkle SU
> honetten sich scharf gegen den Hellen Huuinel abheben: die gebückte Gestalt des Vaters in seinem langen, talar- artigen Gewand, und Gunnar, der mit übereinander geschlagenen Armen am Geländer lehnt und den Blick von dem fast taghellen Himmel abgewandt hat
Wie hat Gunnar sich mit dem kühlen Glanz der Mttterrrachtssomte befreunden könne«. Mcht nur, daß ihre Strahler das Sternenfirmament irr den Schatten stellen; aber eine Nacht, der der Schleier der Dunkelheit fehlt, erscheint ihm stets wie eine unterbundene Wunde i „Es ist nicht Tag, es ist nicht Nacht —
Es ist ein därmnernd Grauen." —
; ,^a, denk mir, Gunnar — wo ich mich jahrelang . vergebens ckbmühte — ich, Meister WybranpÄ! — da ‘ hat meine Tochter Erfolg gehabt! Ein Weib! Statik ; Ud) nur bloßer Zufall! Aber immerhin — meine Doch i ter hat sich mir überaus nützlich erwiesen."
„Ebba erweist sich überall nützlich," bekräftigt Gn- i -ar mit seltener Lebhaftigkeit.
Dann bemerkt er die schlanke Araueugestalt auf der Schwelle. Rasch tummt er auf sie zu unb hetriinomm- net sie mit ungewohnter Wärme. §
Auch der Vater scheint bei beftmbecS gutvr Laune zu i sein. Schrnunzelnd und mit dem DroZ des Erfinders erzählt er, wie er bereits eine kleine Probe mit seinem neuen Elixier gemacht habe. Eine Frau curs dem Dorf I sei vor ein paar Tagen weinend zu iym gekommen und ’ habe um eine Salbe gebeten, weil ihr Ma««/ ein So»' ' rergcfeHe, ihr überall blaue Flecken Mschage» sH^e.
Nun habe er ihr nicht nur die gewünschte SaLtze ge
74. Ja ing
Wirtschaftsaufgaben.
Es ist eigentümlich, rote durch eine falsche Propaganda in unserem Volke nur für die F agen -er Der- tellung Interesse geweckt worden ist. Lei-enschastüch werden soziale Fragen, rote Steuer«, Lebensmittelverteilung, Preisabbau usw. behandelt. Gau- überseher! , wird dabei, daß Deutschlands Volkswirtschaft durch deß Diktatfrieden schwerste Verluste erlitten, mi- daß mlq tut Restgebiet Deutschlands nur 70 Prozent -er alter! Vro-uktionsleistung erreicht sind. Das gilt sowohl von oer Industrie, wie von der Landwirtschaft. Große Kreist unseres Volkes haben nun ihre Hoffnung auf die kommende große Besitzsteuer gesetzt, die Erfassung der Sachwerte soll den großen Massen des Volles Erleichterung bringen. Es ist rätselhaft, wie man bei der oben geschilderten Sachlage dies erwarten kann. Die Eingärr der Besitzsteuer müßten nach dem Diktat der Enteule tu allem für die K^' gsöntschütiaunjMzahlu^ -irroandt werden, ferner en t ' e dauern, wc ^ rügend neue W^' ha^ . . -e" bei er uir
nach und nach . . e -,?.-. Tages .vor dem Ende üc^em
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n uns retten kann.
Gewiß wird vom Besitz mit allem Nachdruck ein großes Opfer gefordert werden müssen, man bilde sich aber nicht ein, daß dieses Opfer allein uns retten kann. Retten kann uns nur zweierlei: unser Volk muß sich zusammenschlietzen, um eine Aenderung des Wahnsinns von Versailles und London zu erreichen, denn hier liegt die Quelle des Uebels. Dann müssen wir vor allem bestrebt sein, in der Urproduktion, d. h. im Bergbau und in der Landwirtschaft, die Produktion zu erhöhen. Genau wie man vom Besitz ein Steueropfer verlangt, in muß man vom Bergbau ein Arbeitsopfer verlängert: Ueberschichten, um die Kohlenförderung zu steigern. Man wird darauf dringen müssen, daß die Kohle rationeller als bisher verwertet wird. Dr. von Siemens sagte einmal im Reich Zwirn chastSrat, das Erstrebenswerte sei ein Gefetz, das die Verwerröung umvirtfchaftlicher Herzr anlagen unter Strafe stellt. Kohlenchemie und Wärnre- technik haben weittragende Erfinöurlgen gemacht, he müssen in die Praxis umgesetzt werden. Unsere Landwirtschaft hat kürzlich ein großes Projekt zur Produk- tionssteigerung beschlossen,- große Kredite sollen aufge- ................ü—, „ _„ü.._eUe Seniirtfmuftnay J^ Bodens vor allem, durch künstliche Düng'"" 'urWm führen. Auch hier hat die Wissenschaft r gefunden. So zum Beispiel die Taste ; Kleearten den Boden besonders rr : . i anreichern. Auch unser Verkehrswestu reoraa siert werden. Tariferhöhungen allein könne, der En.
Kommen werden, um .rattone
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bahn nicht helfen.
Wenn man diese Dinge ausspricht, läuft man Gefahr, sich gründlich unbeliebt zu machen. Trotzdem nrnß man immer wiederholen, daß unsere bisherige Einstellung falsch war. Die Dinge sind nicht so einfach, daß ne aufzulösen sind, wie ein Rechenerempel. Nicht irgend ein Steuergefetz kann uns helfen, sondern Erhöhung der Leistung unserer Volkswirtschaft. Es ist eine schlichte Wahrheit: Hauptproblem jeder Wirtschaft, sei ne kapitalistisch oder sozialistisch, ist nicht die Verteilung, sondern die Produktion. Wo nicht erzeugt wird, kann nichts verteilt werden. -st
Ein on«ttsch-belsts»eS «»kommen.
»-^Brüsfel. Der Korrespondent des „Solr" in Cannes schreibt- Der belgische Pkinister -es Aeußern und Lord Curzon haben am Freitag die Grmrdzüge für ein eng- lück-belaischeS Adkvmmeu fertiggestellt.
geben, sondern auch einige Stopfen des. neuen Elixiers für ihren Mann. Der Erfolg fei ein überraschend guter gewesen. Der sonst geivalttätige Drusch sei sanft wie ebt Lamm geworden. Alle brutalen Instrnkte seien verschwunden; er sänge und lache den ganzen Tag und tue schön mit seiner Frau, die sonst nur grobe Worte zu hören besam. Wenn die weiteren Experimente mit dem Elixier ähnliche Erfolge zeitigten, so hätte er; Meister Whbrands, fein längst ersehntes Ziel erreicht. Die schlechten Eigenschaften würden von den Menschen abfallen wie welle Blätter: das Gute würde in ihnen erblühen zu ungeahnter Pracht, so daß Gerichtsbar-, seit, Gefängnisse und Irrenhäuser bald nur noch der Vergangenheit angehören müßten.
Während der Fanatismus des Alten bei Gu««ar nur leises Lächeln erweckt, huscht über EbbaS Gesicht eine Wolke der Mißstimmung. Ein kleine Erlebnis füllt ihr ein, dem sie bis jetzt keine Beachtung geschenkt hatte. Als sie gestern Tante Gina im Dorf unten besuchte, wichen ihr ein paar Frauen scheu aus, unb ihr war, als habe sie hinter sich her ettvas tuscheln hören, wie „die Tochter des allen Hexenmeisters, der das verflixte Gift zusaurmenbraut".
Doch bald ist diese kleine Wolle wieder verflogen, Gunnar hat ihr neben baut Batsr einen kleinen Sitz zurecht gemacht und lehnt «r ihrer andern Seite asi Ssur Geländer, den Blick auf ihr zarreS, vom Glanz< der Mitternachstsvnne sanft vergokbetoS Antlitz gerichtet.
Sie fi£btt füäk bi#f<Hi yilii mehr als sie ihn sieht Mar e» erfüfit sie mit beoowbvr Wonne. •
111& als zrrHe sein Mick bon ihren nu .etisch an, hebt sie langsam die Auga-l zu ihm empor, der sich rteLr und tiefer zu ihr herabgebeugt hat.
Und sie gemährt ehi ganz neues Licht in feinen Auge? - 6tu hell strahlendes Licht, das sie bish arin w«h nie erblickt. — —
<Fortsetz- g wlgt.)