Schtüchterner Zeitung
Schluchterner Kreisblatt
Berantwortlich für den gesamten Inhalt: H.-K. OKß Hohmeister, Schlächtern. Druck u. Verlag der Fa E. «uO Hohmeister in Schlüchtern. Fernspr. Nr. 65. Telear. «chlüchterner Ztg. Postscheck!.: Frantfurt M. Nr. 11402.
titelet VSM Tage.
wSte Eosichltfierungskommission hat ein Gutachten Wer die Umstellung der Reichseisenbahnen fertiggestellt. Die Ansichten tmrerhalb SÄ Kommission finb nicht einheitlich. Der linse Flüpel spricht sich für die Aufrechter-, Haltung des Reichsbetrrebs, aber auch für eine Reform
Ron den von der Reparationskommission angesor- berteu 100 000 Zentner Kartoffeln sind 32 500 Zentner jaus T
ort erfroren.
sollte nach einem Telegramm aus Wien msgebrochen sein. Die „T. U." hat bei Berliner spanischen Boffchast die Auskunft erhalten, dort von einem solchen Ereignis nicht das Geringste
Lekännt sei.
W' Etwa 40 Herren und Damen der Juteruationalen Geufer Arbeitskousereuz haben den Betrieb der Fried
Das Programm Wendorffs
Der neue preußische Landwirtschaftsminister Dr. Wendorff ernpflng einen Nditarbeiter des „B. T.", dem er folgendes über feine Pläne mitteilte: „Eines der Lauotziele, das ich zu erreichen strebe, ist die Hebung der tmldmirtschaftlrcheu Produktion. Zu ihr will ich einmal durch eine Vermehrung der Aubauftääwu kommen. Eine Kultwiermra an Oedland soll im weiteren Maße M bisher erfolgen. Vornehmlich an der Nordseeküste sind derartige LanLesstrecken vorhanden. Ich werde im LaMag einen Gesetzentwurf einbringeu, in dem ein Muchert-Millionen-Kredit dafür gefordert wird.
Der andere Weg, die Produktion zu vermehren, führt zu der Frage der landwirtschaftlichen Sieülnngen. Hier bestehen zieurliche Schwierigkeiten, die mir jedoch nicht mlüberwindlich zu fein scheinen. Diese Preissteigerung hindett jetzt oftmals Leute, die sich auf deut Lande ansiedeln wollen, ihr Vorhaben auszuführeu. Künftig soll nun, nach meiner Ansicht, ein Teil der Pachtsumme von der Pächtern durch Sachleistungen in Form von Natu- ralwerteu aufgebracht werden. Von größerer Bedeutung, als man im allgemeinen annimmt, sind die sogenanutM Attliegerstehlmtse«. Hier besteht Hanpimchlich die Not- wendigkett der Gebäudebeschaffung. Derm u^i unter« W werden darf die Gefahr einer Abwanderung bet landwirtschaftlichen Bevölkerung in die Madie. Und dabei ist doch gerade eine Vermehrung der ranöwu ischKfll^ Len Bevölkerung nicht nur zur Steigerung derlandwirr- schastlichen Produktton höchst notwendig. Im Piment ist wie Notwendigkeit vielleicht ein wenig in den Hmier- lpuud gedrängt worden. Namentlich dadurch, nutz du lufriü« der gefunkeneu Valuta künstlub auf geblähte $- bitfirle vielen Menschen Beschäfttguna gibt. In nicht ferner Zeit jedoch wird Sas Problem der Unterbringung iHöglichst zahlreicher Leute meiner Meirrung nach wieder
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Dienstag, 6. Dezember 1921
Bezugspreis: Vierteljährlich Mk. 10, ~ '
preistDiervw-Zeile ** 1,—. die mm-Steuuaieje Mark, sämtlich ohne besonderen Zuschlaq Wiederholung Rabatt Erscheint 3 mal wöchentlich.
oem im Friedensvertrag feftgesetzren Llearmgverfayreu Sa 1. Dezember eine deutsche Zahlung von 91 Millionen oldmark fällig gewesen sein soll, ist unzutreffend.
RacheyKUS Verhandlungen in Lss-dsn.
w Wie aus London gemeldet wird, hatte Rathemm eine neue Unterredung mit Sir Robert Hörne. Stach den „Times" pflog er später Beratungen mit Lord Silber. Gewisse Vorschläge über die deutsche Eutschädiguugsmh-
Gewisse Vorschläge über die deutsche Euffchädigungszcch- lung, die vom englischen Schatzamt erwogen wurden, wurden vom Finanzausschuß des Kabirreits beraten. Ueber die Art dieser Vorschläge wurde nichts endgültiges mitgeteilt, da sie noch nicht vor die Bollsitzuna des englischen Kabinetts gekommen sind. »Daily Chronicle" sagt: Die Vorschläge fallen unter drei Ueberschriften, die einander nicht mrsschlietzen, sondern kombiniert werben können. Da tst zunächst der Plan des Moratoriums, dessen Ziel erreicht wäre, den deutschen Bankerott abni- chenden und den Fall der Mark zu hemmen. Der zweite Blatt ist, bei dem Reparationsplan eine Art Termeuleu- ffrmg anzuwenden und an Deutschlands Reparations- gläustiger Handelbare internationale Schuldverschreibungen abzugeben. Der dritte Plan besteht in dem Ad- schlutz eines Abkommens zwischen Großbritanmcn und DeutschlartS, das dem zwischen Loucheur und Rüthettnü Rbgcfmlm'fcuen ähnlich sei.
dringend werden."
Zum Schluß ging dann Minister Wendorff auf die
Zwangswirffchaft das Wort. Ich glaube nicht, caß heute mit einer Erneuerung der Zwangswirtichaft etwa» zu erreichen wäre. Weder für die Erzeugung noch für die Mieferungssreudigkeit verspreche ich mir dann ein gun- Ages Resultat. Ich glaube mrd hoffe vieluchr, daß , die Landwirtschaft bereit fein wird, den gegemnarugen kbr schwierigen Verhältnissen Rechnung zu tragen iuib Satz so auf beut Wege von Verhandlungen zwischen vanbwiu= schaff und Verbrauchern durch Lteferungsvertraae, die Versorgung und Ernährung soweit wie moglichMbener! werden kann. Ich nehme an," schloß der Minister, ,kah ich GelegeuhÄt haben werde, im Landtage noch auf Ein- rÄheißen meines Progranims eintrehen zu können."
M Wer SW>WÄWgsmffHiag. ^^.-Morsttrgpofl" meldet aus Washiugto«: Die ^Machverständigen sind sich einig darüber, Satz eins Mahrige Flottenbaupanse unpraktisch fei. Groß. Murni«r wurde am Ende dieser 10 Jahre berechtigt M: Rvoif Dreadnoughts von je 30000 Tonnen zu ^eu als Ersatz für Schiffe, Sie 20 und mehr Jahre alt
«waifa 4 und Japan L Demzufolge würde Sie bri-. x M Flotte Saun bei weitem Sie stärkste sein. 6 Jahre Mr würSeu Sie Bereinigten Staaten die Ueberrnacht M^chMen. Die Sachverstänöiaen suchen jetzt eine neue den neuen Vorschlägen würbe Japan
Der Augora-Konflikt.
Londo« wird genieldet: Im Mirristerium Ses MHern haben LorS Eurzon und der französische Bot- eine Unterrebrutg gehabt, u. a. über Arrgora. »,"^on soll versichert habem daß er der engen Zusam- ^»arbeit zwischen Frankreich und EnglarrS treu bleibe. »^ . Die Laudabrüstt'ngSfriige.
iim^A 6 Wafytvgtou wirb gemeldet: Freitag abend !>.>>«,. wiederholt von englischer Seite die Besprechung wö-E^istuug zu Lande abgelehnt, da von den Militär- b^ '» / ?te ein auf der Dienstpflicht beruhendes Heer keine vertreten sei.
Schwährufe auf die chinesische Delegatio«.
Vor dem Gebäude des chinesischen Hauptquartiers in ^Imnnton hatten sich chinesische Studeuten versammelt, ,^.?u SchmAiruse gegen die Delegierten ihres Heimat- ausbrachen.
^ Zahlung der nächsten Entschädrgungsrate.
3u der Meldmcg von dem Aufenthalt eines beut» hkflBevollmächtigten tu Paris aus zuverlässiger Quelle LksjMtrt, handelt es sich um den UttnWerlaldjrekior wä^! stom »teichLftuauzmintsterium, der anstelle Berg-
« .^ü Vorsitz der Krietzölastenkvmmissioi! übernom= M»n^l- Fischer vsrhmidelt gegenwärtig in Paris über t»z Zahlung Ser am 15. Januar fähigen Eutschädiguugs-
Die Melduna eines.Berliner Blattes. Sag aus
Die SreorganrsatwN der Eisenbahn.
Wie die „T. 11/' erfährt, wird im ReichsveUehrs- ministerium die R^sarbertnug eines Planes Wer sie Neugestaltung der Reichssisenbahnwesens augeMucMcy eifrig betrieben. Es ist dazu eigens ein KGauisationS- ausschutz eingesetzt, der sich aus Vertretern der Verwaltung, der Beamten und des Personals zusammensetzt. Das ReichSverkehrsmiNisterium glaubt bei seinem Reor- aanisatiousplan an der Selbständigkeit der Reichem,em Hahnen als Reichsbetrieb musomehr festhalten zu müssen, als der Etat für 1922, der soeben fertige stell- ist, wieder balanziert. Der Reichsverkehrsminister Grreuer hatte ursprünglich die Absicht, mit diesem Etat bereits in dieser Woche an die Oeffentlichkeit zu treten, da er glaubre, daß der Reichsverband der deutschen Industrie niit feinem Entwurf betreffend Ueberführung der ReichseffLn- bahnen in die Privatwirtschaft schon jetzt hervortreten werde. Wie die „T. U." jedoch erfährt, ist eine Verlant- baruna des Reichsverbandes erst gegen Mitte des.Monats zu erwarten, da die sehr eingehenden Arbe-ten der mit der Frage der Entstaatlichung betrauten Kommission kaum früher in ein spruchreifes Stadium treten dürften.
KvMMUnMfche GeMaltprohe in Wien.
m Ueber die Plünderungen in Wie« wird nachträglich _Mch folgendes gemeldet: 7MitSr und G. odarmer^, ->-« bisher im Burgenland zur Besetzung verwendet wurden, sind in Wien eingetroffen. Auch mehrere Bataillone aus OLerosterreich kamen in voller Marschausrüstung in ver Hauptstadt an. Die öffentlichen Gebäude, die Banken und die Börse stehen unter polizeilichem Schutz. Sie Regierung erwägt die Berhängung des Stand rechts äbex Wien. Das Organ der Wiener Kommunisten „Die rote Fahne" wurde wegen Gntheitzens der Gewalttaten und wegen Aufreizung zu neuen Ausschreitungen beschlagnahmt. Nach eimvandfreien Feststellungen der Wiener Polizei beteiligten sich an den Ansschreiimm'M Mt'reure russifche nud ««garische Komm««isten. In Budapest wurden schon vor Beginn der Unruhen Flugzettel verteilt, die besagten, daß in Wien die Sowjetrepublik aus- gerufen worden sei. Wichtig ist auch, daß die kommn- nistuche »Rote Fahne" in einer siebenfach erhöhten Auslage erscheint. Ferner will ein Wiener Blatt erfahren haben, daß das Signal zu den Aussckreituuae« von einer russischen bolschewistischen ZentralEi» Berlin aus- Gegsnaen sei. Die Bilanz der ÄusschrNtungen ist erschreckend. Es wurden 170 Geschäfte, Kaffeehäuser und Hotels teils demoliert, teils geplündert. Der Schaden an zertrümmerten Fensterscheiben erreicht die Höhe von einer Milliarde Kronen. Der Gesamtschaderr wird aus 7 Aftblarde« geschätzt. 837 Personen wurden verhaftet. W SicherLeitswehrleute und 26 Zivilisten sind verletzt mmchen-
Die avgebliHe neue Mahnung an Deutschland.
»»M bet Meldung, daß ein Telegramm der an den Reichskanzler mit einer
viy ivxxiiua jpiu der Reichsregierung
MüS SM- Jrla«S.
____^w Krmfereuz der Re- Sinnfe-invertreicr brächte die »romitzvorMläge zu efttem Bor- Wenn die Sttmfeiner Vorbehalte ge-
a, sollte fite Konferenz geschloffen werdem
Dentsches Treubekenntnis aus dem Rheinland.
»»In den Aachener: Blättern steht folgender von allen. Parteien ausschließlich der Kommuuisten uuterzeichnetep Aufruf: „RheinlünSer, deutsche Männer, deutsche Frauerr! Dunkelmänner sind an der Arbeit. Aus nackten GelSiuteressen planen Verräter Sie Loslösung von DeutschlanS. Der Augenblick der Gefahr wirb vater- laudstreue Männer fütöen. In Ser Abwehr Sieser ver- räterischetl Bestrebungen finö wir eintg."
Die WohvunAsnot im Mersedarger Bezirk.
»»Der frühere Eisenbahmninister LanSeshauptMarn! Oefer in Rierstrburg legte in einem Vortrage bar, daß man nur durch Lösung der Wohnungsfrage im Rierse- burger Bezirk der Wiederholungen von Putschen begegnen könne. Es sei rEig, daß von der Regierung eine große Aktion für den Merseburger Bezirk schleunigst eingeleitet würde.
Spannung zwischen Rußland und Tschechien.
»» Wie Sie Präger »Tribuim" meldet, erblickt die Sow= jetregierung in dem tschechisch-poliftschett Vertrage einen aeae» Rußland aerichteten feindlichen Akt und erwägt
10,—, Anreisen-
«*« 73. Jahrg
oarum sie Abberufung der Sowjetvertretung bet ver Präger Regierung, was den Abbruch der Beziehungen zur Tschecho-Slowakei bedeuten würde.
Polen will feine Finanzen sanieren.
»»Nach einer Meldung aus Prag ist der frühere Finanzminister Dr. Raschin von der Warschauer Regierung aufgefordert worden, die polnischen StaatsftnanLm zu studieren und einen Sanierungsplan zu entwerfen. Raschin begibt sich zu diesem Zweck im Dezember nach Warschau.
Vor einem Eisenbahner-Generalstreik i« Italien.
»»Das Zentralkomitee des italienischen Eisenbahnsyndikats beschloß den Generalstreik, um gegen die Bestrafung einiger Eisenbahner anläßlich des römischen Fas- zistenkon greises zu protestieren. Der Tag des Streik- Veginns wird geheim gehalten. Die Regierung ergriff Maßregeln, um einen beschränkten Bahnverkehr durch Militärpersonen zu sichern.
politische Nachrichten.
»»Das Reichskabinett hat am Freitag die Beratungen über den Entwurf des Gesetzes zur Anpassung des Strafgesetzbuches an die verfassungsrechtlichen BerHMNisse fortgesetzt. Ferner war die Kohlenversorgirng der Reichs-
fortgesetzt, Ferner war die
kisenbahneu Gegenstarrd der Erörterungen.
** Keine Pensio« für Sie Minister a. D. Das „B. T." weist darauf hin, daß kein eiNKiger der früheren republikanischen Minister und Reichskanzler mir Ausnahme r^ebrenbachs heute eine Penstan bezieht. Die Reich: - und preußischen Dffnister einschließlich des Reichsprä ü- deiften erhalten zusammen ein Drittel des Gehalts, das der frühere Kaiser allein bezog.
Die Umsatzstener für 1920. Wie von zuständiger Stelle in Berlttl mitgeteilt wird, ist die Veranlagung der Umsatzsteuer für das Jahr 1920 im wesentlichen abgeschlossen. Das finanzielle Ergebnis hat, wenn auch noch keineswegs alle Umsätze erfaßt sind, die Erwartungen erheblich übertroffen.
Die Z«ckerste«er. Im Reichstagsausschuß für Verbrauchssteuern wurde der Gesetzentwurf zur Wände- rung des Zuckersteuergesetzes weiter beraten. Die Mehr- Heitssozialdemokraten brachten einen Antrag ein, daß die Zuckersteuer von 100 Kilogramm Reingewicht nur 50 M. betragen soll, d. h. die Hälfte der von der Regierung verlangten Steuer. Dieser Antrag wurde angenommen.
uckersteuer von 100 Ki
Noch keine Einigung zwischen Krankenkaflen und zte«. Nachdem die großen Krankenkasteuverbü-ide
Aerzte«. Nachdem die großen Krankenkassenverbanoe den Schiedsspruch über die den Aerzten zu gewährenden Teuerungzulagen vom 31, Oktober abgelehm haben, müden zwischen beiden Parteien am 30. November und L Dezember neue Verhandlungen im Reichsar beitsmun- nertttut huu. Die Verhandlungen endete» evenlalls mu einem Schiedsspruch, dessen Annahme die Vertreter der Aerzte für ausgeschlossen erklärten mit der Begründung, daß er sich zu weitgehend Sem Standpunkt der Kaifen- oerbände anschließe.
Ausfuhrverbot für sämtliche Textilien? Auf Drängen des Reichswirtschaftsrates wird die Reichsregierung, wie die „Texttl-Woche" erfährt, bereits in allernächster Zeit ein allgemeines Ausfuhrverbot für sümtliche Tex- tilien erlassen. Von diesem Verbot bleiben iebtg ch die Sttlrohstoffe: Spitzen, Stickereien, Posamentierwareu alle Papieraarnerzeugnffse unberührt. Dieses Ausfuhrverbot soll bereits mit Wirkung vom 15. Dezember d. J. in Kraft treten. Begründet wird es mit der Aus-
d. J. in Kraft treten. Begründet wir dehnung der Llusfuhrabgabe auch auf waren, die bisher auf der Freiliste st<
........ ..f diejenigen Textil-
__„, „_ ^v_______Freiliste standen und für die daher Ausfuhrabgaben nicht entrichtet zu werden
brauchten.
Bayern für die Znlafsnrm der Frauen zum Schöffen- «nd Geschworeuenamt. Im Berfassungsausschug des bayerischen Landtages wurde ein Antrag angenomm. - wonach die bayerische Regienmg im Reichsrat für o e Zulassung von Frauen zum Schöffen- und Getzhrvoreneu-^ amt in den hierfür geeigneten Fällen, insbesondere bei der Verurteilung von Frauen miß Jugendlichen, eu- treten soll.
Deutsche Siefermlgev für die russische Land st stlmst Nach Moskauer Meldungen ist dort eine Avterinng bei deutschen Handelsdelegcmon eingetrossen, die mir .-r Sowjetregierung über die Lieferung lanöw-r .. - ->.r r PtascÄneu forvie über die Versorgung Ruizlanos mit hochwertigen deutschen Sämereien verhanSelt. ^e, erstrebt weiterhin Konzessionen, um in Rußland fUhotep Wirts (basten zu organisieren, in denen beutidteb^etreibe und andere Sämereien zur Vemveudung kommen sollen. Weiter sollen auf diesen Musterwirtschaften die neuen Atethoden der neuen Landbearbeitung vorgesuhrt werden. Ein euffprechenSer Vertrag zwischen dem Volkskommissariat soll sich in der Ausarbeitung beffuöcn. Der Führer dieser Delegaiion ist Dr. Herrmanrc.
Neberflutung Italiens mit Seutsche» Waren. Wie aus Rom gemeldet wird, antwortete im Senat auf die Ai- frage Orlandos, was die Regierung zu tun gedenre um der Neberflutung durch deutsche Warm entgM-rzu- treten, der Minister für Handel nd Industrie, Velolti, deutsche Waren strömten zwar in ungeheuren 9.-t^ .
auf dem italienischen Stärkt zusammen, «der Sas aeichede auf allen Diärkten der Welt, vor allem w den Lande-n mit höherem Wechselkurs, weil die Entwertung der Mark Sie Einkäuse in DeuffchlanS begünstme.
Der Schumggel a« der hoWnSifcherr Grenzs.
Aus AmsterSanc wird gemeldet: An der deutsch-hol- ländischen Grenze sind in bat letzten Tagen verschleSeus Zusammenstöße zwischen beutfweit mrd hollauduchen Grenzbewohnern vor gekommen. Die Beziehungen zwi- . Frhen beiderseitigen Grenzbewohnern ü«b wegen der 'Nen EiTÄfe Sie die Holländer in den deutschen Or- t^ imache» gespannt. In der Nähe von Kerkrade wurde K Siem S Straßenkampf yvifcbeu den beiden Arteten mit Messern eine Anzahl Persmren verrmmSet. Das Berdvt, an das Ausland Waren zu verkaufen, wird in fien Grenzorten dadurch umgangen, daß bentidk ^>^ - LÄr die Waren kaufen und nachts über bk Grcnzr uücq Hmland scknuraaeln. Der Schnupaael an der Sren^