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SchlSchteruer Kreisklatt

Qr ty Hvhmeister, Schlächtern. Druck u. yli «O * ^ohmeister in Schlächtern, Aernjp

Kerantwortlich für' den gesamten Iah»!' : H K Hvhmeister, Schlächtern. Druck u. Bering bet Fa 6

Nr. 65. Telrgr

HchlächternerZtg.Postschkckk: Frankfurt M.Nr.I14Ör.

Samstag, 3. Dezember 1921

Brz«gSvreiö : Vierteljährlich Mk. 10,-. »HgeiscK- preis: Die Kleinzeile M. 1,. die Reklamezeile 5, SWiatf, sämtlich ohne besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt Erscheint 3 mal wöchentlich.

73. Jührg.

NegkerungserUlSrung zu dem AmschWung.

^Berli«. (B. T.) In Regierungskreisen wird

-e«rB. T." erklärt, daß es der Regierung zurzeit «ochi ««möglich fei, possitive Mitteilung über alle die wirt-. gastlichen politischen Vorgänge zu ati "

.t atst^ett, die amschei- icnb den großen Umschwung an der Börse verursacht haben. Die Herren Stinnes und Rathentu sind nicht im Regiernngsaustrage nach London gefahren. Das Kabinett ist also nicht an irgend welchen Verhandlun­gen beteiligt, ist auch nicht über den Stand der Dingo völlig Unterrichtes, da alles noch in der Schwebe ist. Augenblicklich liegt alles gewissermaßen auf dem Draht zwischen London und Paris. Die deutsche Regierung kann daher noch nichts sagen. Beschlüsse konnten infolge­dessen auch noch nicht gefaßt werden.

AKeLler oom Tags.

Da das Reich die weitere Herstellung von Notgeld in jeder Form untersagt hat, hat auch die sächsische Re­gierung die weitere Herstellung des Meißener Porzellan- geldes verboten

Die Ausweisung Enver Paschas und seiner Freunde hat die Regierung von Angora auf Grund der Forde­rungen der türkischen Nationalversammlung beschlossen.

Der griechische TorpedobootzerstörerLeon« hat an Bord eines italienischen Dampfers 2% Millionen Kar- tuschen und 9 Flugzeuge beschlagnahmt, die als Konter­bande angesehen wurden.

Der bekannte deutsche Renegat Graf Oppersdorf wird als Sachverständiger einer der Unterkommissionen an den deutsch-polnischen Verhandlungen teilnehnren.

Hausse und Baisse.

In den letzten Monaten haben sich die Kurse ver De- Wsen und die der Dividerrdenpapiere im allgemeinen tu gleicher Richtung bewegt. Am 8. November erreichte der Dollar an der Berliner Börse seinen höchsten Kursstand: 310 Mark. Etiva zur gleichen Zeit erzielten auch die Di­videndenpapiere bisher noch nicht dagewesene Kurse. Fn- rrechalb der letzten drei Wochen haben die Devisenkurse wie die Aktienkurse erheblich geschwankt, ihren höchsten Stand jedoch noch nicht wieder gewinnen können. Bor vierzehn Tagen zeigte sich im Publikum die Befürch­tung, die Börseukonjunktur könnte wenigstens für Wd- Mre Zeit zu Ende sein- fürchtete man die Folgen ge­setzgeberischer Maßnahmen für die bisher erzielten ge­waltigen Kursgewinne, um diese Zeit wurden die bis dahin sehr stark vernachlässigten fest verzinslichen Werte, in Sonderheit gute Jrrdustrie-Obligationeu, lebhaft ge- tragt und erzielten zürn Teil sehr erHebUche Kursatrs-- besserungeu.

Die Rede des Kanzlers vor dem Steuerausschutz des Reichstages am 22. November, die zahlreichen Kommen- tare, die sich an den Besuch der Revarationskommission m Berlin geknüpft haben, und sckftietzlich die sehr trü­ben Mittellungen des Reichsfinanzministers im Reichs­tag und Reichsrat haben erkennen lassen, wie ernst un­sere innen- und außenwirtschaftliche Lage ist. Die un­geklärte Frage der Kredithilfe gestattet es heute nicht, M erkennen, ob uns die Befriedigung unserer Gläubiger auch nur in den ersten beiden Monaten des kommenden Jahres gelingen wird. Mögen nun die Kreditaktion und die schwebende Finanzreform gelingen oder nicht: die gegenwärtige Katastrophen-Konjunktur ist rettungslos surn Tode verurteilt. Das spekulierende Publikum ist M garnicht klar darüber, daß das Steigen der Aktien- kurse keine wirtschaftlichen, sondern ausschließlich valu- tarisch« und daneben auch noch steuerpsychologische Gründe hat. Ein weiteres starkes Steigen der Aktien- kurfe ist nur denkbar, wenn der Kurssturz der deutschen Mark aufs neue, u. zw. verstärkt, eiusetzt. Dies muß enstreten, wenn unsere Gläubiger auf dem schlecht hin verderblichen Londoner Ultimatum bestehen und etwa gar selbst versuchen würden, aus die Führung der deut­schen Finanzen einen maßgebenden Einfluß zu gewin­nen. Die Kurse der festverzinslichen Anleihen werden sich nicht wesentlich verändern können. Sie haben eine Steigerung erfahren, als das Ausland sich für sie inter­essierte, um mit ihnen in deutscher ä la Hausse zu speku­lieren. Sie werden vielleicht auch noch einmal bei der deutschen Spekulation Interesse finden, wenn es sich nach einer etwaigen jähen Hausse der Dividendenpapiere um tote sogenannteRealisation des Gewinnes" barrdelt. .Sichere Papiere" gibt es zur Zeit in Deutschland über­haupt nicht, da die auf feste Geldbeträge und feste Ren- mi lautenden Papiere im Ganzen das Schicksal der deut­schen Geldscheine teilen müssen, und da die Rentabilität der deutschen Wirtschaft aufs äußerste bedroht ist. Viele von denen, die in den letzten Monaten an der Börse ^Geld gewonnen haben", werden ihren unverdienten Verdienst vor dem sengenden Feuer der Entwertung al­ler Papierwerte dahinschnrelzen sehen. Dies fit ein Trost für alle die, die an den Börsentaumel infolge Mrttel- losigkeft nicht tetlnehmen konnten oder infolge morali­scher Bedenken nicht teilnehmen wollte. Dr. Groll.

Der Streit um die Beute-

^ Die Londoner Blätter melden, daß tu der letzten Rote an die französische Regierung Großbritannien die Ausmerkfamkeit darauf lenkt, daß Frankreich das inter­alliierte Finanzabkommen vom 13. August 1021 «och nicht ratifiziert habe, das da bestiurmt, daß die Steparatipns- rahlung von einer Milliarde Goldmark, die Deutschland am 31. August geleistet hat, gleichmäßig verteilt werden Wie. nur die Besaßnngskoften zn bezahlen und ferner die Prioritätsauspriiche Belgiens decken sollte. Die Note legt dar, es könne vo« Grostbritanuie« nicht die Ratifi- ri/rnag bet verschiedenen anderen ausfteheade« Fiuauz- abiomme« erwartet werden, wenn sich Frankreich nicht bet Lage fleht, das Abkommen vom 13. August zu ra- vfisiereu. Die britische Note bittet auch «m Einzelheiten "der die Schritte, die Frankreich zu tun beabsichtigt, um Deustchland andere Gläubiger sicherzustelle«, wenn das ^ieöbabeuet Abkommen tu »rast aefellt werde« tollte.

Die englische Note an Frankreich stellt mit aller wün­schenswerten Deutlichkeit die Gegensatze fest, die sich zwi­schen den Alliierten bei der Verteilung der deutschen Beute ergeben haben, und widerlegt alle Meldungen, die wissen wollten, daß über die Reparativussragen im Berbandslager Einigkeit erzielt worden wäre und Eng­land das Wiesbadener Abkommen endgültig anerkannt hatte. England befürchtet, daß bei der Durchführung des Wiesbadener Abkommens die deutschen Verpflichtungen gegenüber Frankreich die deutsche Leistungsfähigkeit er­schöpfen (nach unserer Ansicht sogar weit übersteigen) würden und daß England dann von Deutschland nichts mehr erhalten würde. Im übrigen bricht sich in Eng- Kb immer mehr die Erkenntnis Bahn, daß der Zah- gsmodus für Deutschland eine Unmöglichkeit sei und ein völlig neuer Reparationsplan geschaffen werben müsse, weil bei dem jetzigen Zahlungsmodus Deutschland wirtschaftlich und finanziell vollständig ruiniert und in absehbarer Zeit zahlungsunfähig werden würde. Des­halb wird auch in England der Gedanke eines Morato- riums für Deutschland in letzter Zeit eifrig erörtert. Aber entch dies würde nur eine Verzögerung, keinesfalls eine Abwendung des wirtschaftlichen und finanziellen Znsam- menbruchs Deutschlands sein. Es muß vielmehr ein Plan geschaffen werden, der die Verpflichtungen Deutschlands mit seiner Leistungsfähigkeit in Einklang bringt und der es Deutschland ermöglicht, seinen wiAschaftlfchen und fi­nanziellen Wiederaufbau durchzusühreu Daraus wür­den auch unsere Gegner den größten Vorteil zich«n.

Französisches Mißtrauen.

i »-«-Die Pariser Blätter wundern sich, daß die Unter- i «edungen RathenauS und Stinnes mit verschiedeuen bri- | fischen Persönlichkeiten in Abwesenheit Frankreichs, des j Hauvialäubigers Deutschlands, stattgesunden haben.

InkSrnKkiSNÄleMNANzkoKfereKZ?

Wie dieChicago Tribune" aus Neuyork meidet, veröffentlichtEvening World" eine Depesche aus Wa- Wington, derzufolge die Vereinigten Staaten die Em- ladung zur Tagung eines internationalen Sachvcrstün- digenkomiteLs angenommen haben, das im Dezember in Parts unter den Auspizien der Reparationskommission Msammenkreten und sich mit der Befestigung des Wech­selkurses befassen soll. Der oder die Bankiers, von denen sich die Vereinigten Staaten vertreten zu lauen beabsichtigen, würden der Tagung nur als Nefereriten beiwohnm und nicht zum Abschluß eines bindenden Ao- kommens ermächfigt sein.

Aus London wird berichtet: Einer Havasmeldung .auL-WLiLsNglou 6«fsla£. !' ::< ,-fidcrJ Harding der An. ficht, daß nach oer Regelung der augenblicklichen Fragen ein ernster Versuch unternommen werden soll, um ein lieber einsommen zu erzielen. Die Erörterung dieses Planes geht darauf hinaus, daß die Fiuauzeu aller Län­der der Welt, insbesondere der Kriegsschuldner, und die Wiederherstellung der Bankerotten, auf einer künftigen Konferenz erörtert werden sollen. Es besteht Grund zu der Annahme, daß derartige Vorschläge der amerikalii- schen Vertreter vom Präsidenten günstig ausgenommen worden sind. Es wird allgemein geglaubt, daß, wenn seine Gedaiikei! angenommen werden, die nächste inter« nationale Konferenz sich damit befassen wird.

Die City für ein Moratorium.

Daily Nervs" berichtet, daß die Londoner City ein Moratorium für Deutschland gutheitze.

Englische Beratuugen über Sanierungs-Vorschläge.

Der Berichterstatter desDaily Telegraph" schreibt, im Hinblick auf die Tatsache, daß die britische Regierung der Ansicht sei, die gesamte Reparationsfrage im Licht der augenblicklichen chaotischen Finanzverhältnisse zu er­örtern, sand im Schatzamt eine Konferenz vor! Sachver- ftäubigott statt, die über den Gegenstand beriet. Daran nahmen it. a. teil der Schatzkanzler, der britische Bot­schafter in Berlin Lord ö'Äbernon und Sir John Brad- bnry. Ein von letzterem verfaßter Bericht wurde auf das eingehendste erörtert und gewisse Borschläge wur­den entworfen, die vorgelegt werden sollen.

Die Schautuugfrage.

* Aus Washington wird gemeldet: Die Engländer und Amerikaner haben gemeinsaur ihr« Dienste ange­boten zur Herbeiführung von regelrechten Verhandlun­gen zwischen China und Japan über die Schantungfrage. Beide Länder haben dieses Angebot angenonrmen.

Der neue Völkerbund.

** Aus Washington wird gemeldet: Man versichert, daß Harding nicht beabsichtige, das Projekt einer zukünftigen' Gesellschaft der Nationen vor die Konferenz zu bringen. Der Präsident meint, es würde eine Belastung der jetzi­gen Verhandlungen bedeuten, deren Ergenbts doch eine ernsthafte Anstrengung im gleichen Sinne bedeute.

Noch ein Franzose über die Deutschen Werke.

»»Irr einer Unterredung mit dem Vertreter der ,.B. Z." erklärte das Mitglied der internationalen Ilrbeitskonfe- renz, der französische Sozialistenführer .mithW, daß die Forderung auf Zerstörung der Deutsche» Werke zum mindeste« überflüssig sei. Die beste Gewähr für den Frieden biete die Weigerung der Arbeiterschaft, Kriego- matcrial herzustellen. Zur allgemeinen Eutspannnng würde die Aufhebung der militärischen Zwn.rigsm^yüa '- me« am Rhein «nd die Beschränkung der Ueberwa- chnngskommissiou. die in einen Zivilausschuß mnaewan- delt werden könnte, viel beitragen.

Portugal nttier Mandat?

^ DieTimes" melden, daß die Großmächte die Stel­lung Portugals unter ein Mandat ernstlich in Erwä­gung ziehen. Italien und Spanien sollen für ein der­artiges Eingreifen sein.

Das Protokoll vo« Venedig ratifiziert.

wlHitb Wie« wird gemeldet: Im Nationalrat ist die Ratifizierung des Protokolls von BerEdia mOem vom

Auswarngen «ueiajitB svrmunerren norveyan naco den Vorschlägen des Referenten einstimmig von allen drei Parteien beschlossen worden. Durch die Rafisika- tion ist die Schwierigkeit der Abstimmungsfrage noch nicht gelöst. Insbesondere der Transport der alliierten Besatzungstruppen aus Oberschlesien dürfte noch manche Komplikationen hervorrufen, sodaß der Termin der AD- sttvlmung noch nicht vorauszusehen ist.

Zwei große Parteien i» Italien.

«-» Aus Rom wird gemeldet: Die parlamentarischen Ver­hältnisse in Italien haben sich gänzlich geändert. 14h Mitglieder der Linksparteien haben sich zusanmreuschtos- sen. Die drei bedeutendsten Rechtsparteien, die Nati mm- Itften, Faszisten und Liberalen, scheinen sich auch zusam- menschlietzen zu wollen.

Das irische Problem.

»-»Nach demDaily Chroniele" bemüht sich die eng­lische Regierung jetzt besonders darum, Sinnfein zu veranlassen, den angebotenen Dominion-Status für Südirland anzunehmen, wodurch Ulsters fiskalische Au­tonomie außer eigenem Parlament und seiner Äertre- tung im Reichsparlaurent erhallen bleiben würde.

voiMsche Aachrichten.

»» Der Retchstagsausschrttz für Verbraucheüe«:. m hat den Entwurf eines Kraftfahrzeugsteuergeieyes beruteu Die 88 2 und 3 wurden in der Fassung des Regie: in Entwurfs vom Ausschutz angenommen. Der Aue' r - schloß, die sogenannten Kleinkrafträder von dieser Steuer zu befreien.

»-»Der Vorsitzende der K. P. D., Bezirk Mittel,r Eppstei«, ist lautRote Fahne" von der ctül .i n^u Polizei auf Grund eines Haftbefehls der Ef-e». r Staatsanwaltschaft wegen Landfriedensbruchs, begangen in den Tagen des Kapp-Putsches, verhaftet worden.

Der neue Kohlenstenergejetzeutwurf ist dem ' \ rat jetzt zugegangen. Der Durchschnittssienersa . ist -in Pro­zent. Die einzelnen Reviere werden mit Prozeuneile»: des DurchsÄnittssteuersatzes belastet, die oberschlesische und die rheinisch-westfälische Steinkohle mit 100 des Durchschnittssteuersatzes von 40 Prozent. Stärker als mit 100 Prozent wird nur die rheinische Bräunn- sie bsteuert, und zwar mit 111,5 Prozent. Bei den übrigen Revieren sinken öie Steuerlasten, und zwar zum Teil bis auf 25 Prozent des Berkaufswertes oer Kohle. Du cb diese Differenzierung wird ein Durchschnittssteuersatz von 40 Prozent tatsächlich bis auf wenige Prozent erreicht. Der Reichswirtschastsrat hatte eine Erhöhung der jem W Prozent bett« mben Kohlensteuer auf 30 Prozent für zweckuuMa «evatte«. Dteie-StuffellMs-^t- «bte-baa-.. eine vom Reichsfinanzminister ausgearbeitete Staffelung ersetzt worden.

Ein angeblicher Brief Kaiser Wilhelms II. an Kai­ser Franz Joses aus den Tagen des August 1914 ist vor einiger Zeit dnrch die französische Preye gegangen. Der Kaiser hat den ihm vorgeleglen Abdruck des Briefes mit dem Randvermerkgelogen" versehen.

Aus der Heimat»

Voransfichtl. W'tterirug. Am 3.12. (Samstag): Ziemlich trübes Frostwetter mit etwas Schnee. Rauhcr Wind.

Am 4. 12. (Sonntag): Ziemlich trüb, SLv«, kühler bis mäßiger Frost.

Am 5. 12. (Montag): Aufgcheitert, kälter, trocken.

* (Bauernregeln für Dezember.) Der Landwirt ver­langt vom Dezember trockene Kälte, unter deren Sir Ruf; der Boden tüchtig dnrchfriert, wenn dieser im nach sm Jahre eine wunschgemäß- Ernte tragen üC. Der» wenn im Dezember die Kälte ausbleibt, kommt Re sicherlich spät." zu ungelegener Zeit vachgehingt. Deshalb bauten die Bauernregeln:Dezember lind uad naß bleiben leer Speicher und Faß", oderGrüne Weihnacht weiß« Ostern", oderDezember warm daß Gott erbarm." DagegenWenn der Wind im Dezember tost folgt darauf ein langer Frost", oderKalter Ehrisimond mit viel Schnee

bringt viel Korn auf Berg und Höh", oderHänqt zu Weihnacht Eis an den Weiden kannst Du DRtrn Palmen schneiden". Besondere Vorbedeutung wird dem n der Weihnachtszri' selbst eintreienben Wetter zugemeffen, denn Jst's in der Ehristnacht hell und klar so gibt's ein segensreiches Jahr.

(Christrosen.) Während draußen in der Nckur all- anderen Pflanzen jetzr entweder ihren Winterschlaf gelten oder im Spätherbst langsam hingestorben sind, erschließt eine einzige von ihncn erst jetzt, in härtester Winterkälte, ihre Blüten. Es ist die Christrose, auch Chr" wnrZ ae- naunt. Zwischen winterständigen Flechtm und Mrosen wurzelt Re tief im hartgefrorene-: Rosen, um im Dezember langsam zur Blüte zu gelangen. Anfänglich sind ihre Blüten weißlich-grün, später nehmen Re j-doch eine blaß,rosa Farbe hinein. Bei gut entwickelten Pflanzen batteri die B S:. -Jt bis in den März binei». Jedir Rlaim freund, der ein Exemplar dieser Pflanze im Walde findet ma* aller­dings nicht leicht ist, da Re namentlich b-i Schnee kanm ;u bemerken ist sollte Re ins Zimmer mitnehm°n und ihr dort eine sorgsame Pflege angedeihen lassen. Er wird n ihrem dankbaren Blühen während der kalten Wintert g-: die denkbar größte Freude haben.

Maßnahmen gegen den Wucher hat die R-lch-k. regierung nunmehr ernstlich ergriffen. In den Großstadt:« werden durch Streispatrotllen der polizeilichen Wucherüber- wachungSabteilunge« der Reihe nach in aßen Läden Fest stellungen über Einkaufs- und Verkaufspreise rorgeuommen,