GOtüOtevnev Zeitung
Schlüchtemer Kreisblatt - Schlüchtemer Tageblatt
Berantworittch für den gesamten Inhalt:
Hohmetster, Schlüchtern. Druck u. Berlag der
Ltt- Q01 Hohmetster, Schlucht, ylT- Hohmeister in Schlü-
Schlüchterner Ztg. Pr
H.-K
> ^ynyun: H.-K. j
^.^ «. Mittwoch, 21. September 1921
Züchtern. Fernspr. Nr. 65. Telegr.
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BezngSpreis : Vierteljaqriich yi SchiLchlern M.lI— durch die Post M. 12,—. AnzetSenpreiS: Die Klein- zeile M. 1,—, die Reklamezeile 3,—, sämtlich ohne besonderen Zuschlag. Bet Wiederholung Rabatt.
73. Jahrg.
Ausgaben und Zusammensetzung der Wer- sorgungsöetzörde».
Dsa Haupivsrsorguugsämtrr» und Versorgung-ämtern liegt die Durchführung der Versorgung drr früheren Ange- höiigen der deutsche« Wehrmacht und ihrer Hinterbliebenen bei Dtenstbechäditzung auf Grund des Retchs-Verforgungs- gesttzeS vom 12. Mai 1920 und der älteren Versorgungsgesetz. tm Lerwaltungsverfahren ob. Die Hauptversorgungsämter und die z> Zt. noch bestehenden Marineversorgungkümter Kiel und WilhelmShaven find d-m ReichZarbeitsministerium unmittelbar, die Versorgungsämter den betreffenden Haupt- »ersorgungsämtern unterstellt.
Hauptversorgungsämter befinden sich in folgenden Orten: Berlin (Havptversorguagsämter Berlin und der Provinz Brandenburg), Köat-Sberg i. Pr., Stettin, M gdeburg, Siegnitz, B^eslau, Münster, Coblenz, SItona, Hanover, Saft l, Dresden, Stuttgart, Karlsruhe, Gera, Dssau. Danzig, Fraulsurt a. M., Leipzig, Alleustein, Saarbrücken, München, Würzburg und Nürnberg.
Zum Berrch des HauptversoxgUWsgWts Frankfurts.M. gehören die Berforgungsäuter:
Darmstadr, Erb ach i. O, 1 Frankfurt a. M., 2. Fank- futt a. M, Fiieiberg L H., Gießen, Hanau a. M., Höchst a. M., Limb wg a. L., Mainz a. R>., Meschede, Ob-riahu- ste n, Off-ndach a- M, Siegen i. W-, Wetzlar, Wiesbaden und WormS.
Die HarptversorgunAsämier sind z. Zt. noch zuständig für die Entscheidung in allen AngelegeüyeitkN der Küp.tai- ebsiidaug, für die Unaaerktunung d-r Hioterb.ichenmb'z'lge nach dem Reichiversorgungsgejrtz vom 12. Mai 1920 für die erstmalige Feststellung von H nterdücdeumg-bühm^ff-v, die stch auf einen vor dem i. April 1920 eiege^ treteve» Todesfall stützen und für die Berufungz- und Nckursangktegintzetten. Für die Bembellung und @a£= scheidung a^et übrigen VersolgungsaLgeiegmhkiten find die Bersoignngsämter zunävo.g.
Jm Bereiche des H. B. Amis Frankfurt a. M. ist dieser Anordnung die writzehMste Äusteguna^ gegeben worden, d. h. rs find sämtlichen VklsorguugsamiSLN sogleich die sribstä -ige Bearbeitung der Umanerkinuuug der Renken- empfmzer übertragen worden. Hiermit ist einem vielfach hervorgetretenem Wunsche der Bespädigten Rechnung getragen worden. Nur diejenigen R ntenakten, die zur Zeit beim H. V. A. behufs Umanerkennung vorliegen, werden bei diesem noch bearbeitet werde».
V-rsorgurg auf Grund des Reichsversorgungsgesetzts und der früheren Gesetze wird nur auf Äntcag gewahrt. Für die Umaaerkevnuag, die von AmtS wegen erfolg:, bedarf c8 eines Antrages nicht. Anträge sind schriftlich zu stellen oder mündl ch zu Protokoll bei dem örtlichen juiiäabigen V rsorgungLamt zu geben, auch wenn für die Entscheidung das Hauptor sorgungsamt zuständig ist.
Vom 1. September 19.1 ab wird bis dtstz-r den Pen- sionrregelungsdrtzörden obliegende Anweisung usw. der zahlbaren Militä pmstomn und Ver okgungsgedührniffe von den V-rsorgungsbehördes überkommen. Die Anweisung usw. ei folgt dann bet den nach dem Reichsversorgangsgesi tz vom 12. Mai 1920 und nach dem Arrentnergesetz vom 18. Juli 1921 bewilligten Bezügen durch die Versorgungsämter und bei den nach den übrigen Mlitäivelsorguussgefitzen bewillig-en Gebührmffcn durch die Haupiversorgungsamler. In der Abhebung der Gebühmiffe bet den zahlenden Kasse» tritt hierdurch keine Aenir-n g ein. Ueber d.e neuen Anschriften der bisherigen Penswraeegetungsbehörden gibt jede Verjor- guagsdehörde, amtliche Haupifüisoegestelle oder FürsorgesteLe auf Wunsch d-rettm st gu Auskunft. B:S zum Belanntwerden der nrutn Anschr st u lönnen Schreiben an eh,maltge Pen- stouSregelungsbehörren auch unter ihrer, dem Versorgungs» berechttgtea b>kanntm bisherigen Anschrift abgffand, werden.
Das Hauptversorgungsamt Frankfurt a. M. ist in verschiedenen Gebäuden u. tergebracht; Direktion: Verwaltungs- Hauptableilung, NeueMatozersirabe 76, Verjorgunßsadtetlung (Hinterbliebene) VerjorgungSabtellung (Beschädigte), ärztliche Abteilung: RegelungSabteilung (letztere vorläufig) Tyeaur- Platz 4,6 (HotU Schwan) Feruspeechnummern Han,a 9420 bis 24, Hansa 5612 a. 94a7. DaS Versorgungsamt Hanau befindet sich am Paradeplatz und ist unier der F,riprech- «ummer 143 zu erreichen.________________________
Aus der Heimat.
BorairSsichtl. Witteruug. Am 22.9. (Donnerstag): Meist wolkiz bis trrb, zellwerse Regen, mild.
* Schlüchiern. (Im Stiberkanze.) Die Eheleute Nikolaus Müller, Bahuamtlicher Sp-bir-ur, Hospiratstraße 11, hier, begehen am 22. September d. Js. tu voller Rüstigkeit das Fest der silbernen Hochzeit. Wir gratulieren.
* Schlüchtern. In dem in der gestrigen Nummer gebrachten Inserat über den Vonrag von Frau Dr. Groffe Muß es anstatt Störchenmärchen Storchenmarchen und anstatt verlorene Erziehung verlogene Erziehung heißen. An dieser Stelle sei noch darauf hing wiesen, daß die Vorträge, wie wir den Rezensionen anderer Bettungen entnehmen, äußerst interessant und lehrreich sind. Es versäume darum niemand,
der dieser Sache Jatercffe entgegrnbrivgt, die Vortrogs- ab ende zu besuchen.
* Schlüchtern. Am hiesigen Lehrelseminar bellauden von dreißig Prüflingen fünfundzwanzig das erste Lehrer- examen, fünf Kandidaten waren von den mündl. Arbeiten befreit Somit steigt die Zahl der stellenlosen Junglehrer wiederum um 25.
* Schlüchtern. (Unser täglich Brot.) Wie wir hören, ist in einer der letzten StadiverordneteuversaMmlukg u. a. auch über die beruhige Beschaffenheit des Brotes gesprochen und bemängelt worden, daß die Beschaff-uheit nicht dem Preise entsprechend wäre. Wir haben deshalb nähere Sr- lusbigungen eingezogen und erfahren bezüglich der auch in Steinau und Soden erhobenen Beschwerden: Das auf Brotmarken auszugebende Brot darf ab 15. August d. Js. andere Bestandteile als Mahlprodukte aus Roggen und Weizen nicht enthalten. Jede Beimischung anderer Mahlprodukte, z. B. von Maismehl, Hülsenfruchtmehl usw. ist verboten und wird, falls derartige Feststellungen gemacht werden, als Nahrnvzsmittelsälschung bestraft. Daß das Markenbrot, das z. Zt. in der Hauptsache aus Roggenmehl mit einem geringen Prozevtsatz Weizenmehl besteht, dunkler ist, als das Brot der Selbstversorger, ist auf die höhere Ausmahlung, sie noch mit 85 Prozent vorgeschrieben ist zurückzuführen. Aus diesem Grunde ziehen es manche Brotkartenempfänger vor, sich im freien Handel befindlichen Roggen zu kaufen und selbst mahlen zu lassen, wodurch sie nicht nur besseres, d. h. helleres Mehl erhalten, sondern sich bei einem Ein- kanssprris bis zu 180 Mk. je ger. auch noch billiger stehen, als bist Bezug von Malkcnbrot. Die Ursache des billigeren Preises zwischen diesem Mehl bezw. Brot u ^ dem Marken- trat etflirt sich aus den Kosten, die dem Preise zstcrtrn, drn der Landwirt für seine adlieftruugspflichüge Brotfrucht erhält. Dem Brolprets des KommunalverbaudeS liegt fol- cende Berrchrung zu Grunde:
Einkaufspreis für ICO kg Roggen Mk. 210.—
„ „ ICO kg Werzen „ 230.—
Da Roxg n und Weizen gemahlen und das M hl gemi^ch; wird ergibt fich ein Durch- schnitt«meis für 100 kK B- tftucht von „ 280 — Zuschlag »« RerchsgLiMdestelle z«r V:rdill!g°
ung d-s neben dem Umlagegetreide noch nötigen AuSlandsgktreides „ 60—
Fracht und Rollgeld für die Frucht zum Lager durchschnittlich je Tz. „ 6.—
Lagergeld, Feuerversicherung, Gackieihgebüh?', Kostin der Abnahme, der Bearbeitung auf dem Lagerplatz „ 7.50
Zinsen für das durchschnittlich 6 Monate lagernde Getreide je Dz. „ 8.40
Für Eintrocknung, TranSoortoerluste usw. je Monat der Einlagerung 1% = 6X2,80 = „ 16.80
Mahllohn per 100 kg bei Verwendung von Dampfkraft ^ 18.—
Sä. Mt. 356.70
Bei 85prozentiger Ausmahlung 11 kg Kee ä 1,60 „ 17.60
Es kosten sonach 85 kg Mehl Mt. 31imü oder 100 kg Mehl „ 375.41
Dazu Kosten der Mischung des Weizen- und Roggenmehls, Sackleihgebühr und Frachipa». schale für das mit der Bahn zu versendende Mehl „ 9 —
Zuschlag des Mehlgroßhändlers „ 2 —
Zuschlag des Kreifts für VtrwaltungSkoftm, Vroikartend uck, Porto, Sackflicklöhne, Verlust von Söck-n, Z.nfmyerluste für gestundete M hi- preise usw. „ 10.09
Es kosten somit 100 kg Mhl ohue Rollgeld den Bäcker ' Mk. 396.50
Hierzu Kosten für Feuer unb Licht beim Verbacken von 100 kg Mehl „ 30. -
Umsatzsteuer , 6—
Abnutzung der Geräte, des Ofens pv „ 5.—
Arbeitslohn, Geschäftsunlo i«, „ 40. -
Ea. Mr. 4ö7.öü
Aus 10) kg Mehl werden 266 Pfd. B-oi gebaden, es stellt sich sonach b. « Pfund Brot auf 1,76 Mk. oder 3'/« Pfund auf Mk. 6 60. An dieser Rechnung dürfte kaum etwa» abzuftrrich.n sein.
* A.olsen. Die Odtzverkäufe in hiesiger Gegend zeigten sehr hohe Preise, besonders für Aepfel, deren eS ja nur weuiqe gibt! Es sind für einzelne Bäume 5, 6—700 Mk. bezahlt worden. Der Zeniner Aepfel stellt sich sich dabei am Baume auf 200 und mehr Mark, umgerechnet die saure, oft lebensgefährliche Arbeit bei ArpfelflückenS auf hohen Bäumen. Den Gemeinde» erwachsen angenehme Einnahmen aus den Obstverkauftu,
* C'ff l. (Verhaftete Tuchuepp-r) Der Dctaillistrn- verband für Reffen und Walseck Saite srit läagered Zeit die hitsige Krtminalpo.izei auf einige gemeingefährliche Hausierer aufmerksam gemacht, die unter d:r Vorgabe, für eine ölet« reichische Tuchfabrik zu teilen und dadurch sehr gute Tuchstoffe zu ganz billigen Preise «»bieten zu können, zahlreichen Familien einen »ich, zu deschreibsndM Schund von sogen.
„Kratzstoff" angedreht hatten, den sie sich weit über den Wert bezahlen.ließen. Diese Stoffe weisen von den schlechtesten Absäileu und Hadern gemacht und fanden früher Ver- Wendung zu den ^ geringwertigsten Pferdedecken; ste werden künstlich geglättet und durch Beifügung von Chemikalien geschmeidig und weich grmache; sowie fie jedoch »aß werde», fallen sie wie Zunder auseinander oder gehen ein und verlieren die Farbe; sie sind aus Italien eingeschmuggelt worden. Hier c er tauften sie auch vier Italiener zum Preise von 110—200 Mark, ja sie nähme» selbst 250 Mk. für einen Meter, während der wahre Wert sich unter 10 Mark bewegt. Endlich, gelang es in der Alistadt diese Tuchnevper, die in verschiedenen kleinen Eafihöfen ihre Warenlager unter^ieltcr, zu mrhesteu; keiner der v'er Italiener war bihördlich angemeldtt, keiner besaß einen Waudergewerbe- schein, oder eine Handelserlaubnis, jeder von ihnen befand sich im Besitze beträchtlicher Geldmittel und aus des Vorgefundenen Pos Quittungen ging hervor, daß sie von hieraus über 40 000 Mk. nach Genua gesandt hatten, zweifellos für die, hier vertriebenen Warer. Zahlreiche Ballen Strff, ungefähr 8000 Mk. W»rt, wurden beschlagnahmt und dürfte» dem Reiche verfallen, während sich die Verhafteten wegen Betruges und Vergehens gegen die Einfuhr-und Handclsbrsiimmungen zu veraulwotten haben werden. Die vier Italiener wurden von verschredemn Slädtev aus verfolgt, konnten bisher aber nicht erm-ttelt werden.
Der SozlasdemolratWe Parteitag
Görliß, 18. September.
Der sozialdemotratische Parteitag, bet heute tn ©Still eröffnet wurde, hat Sturm in den Segeln; die pntrusiung über den anschwellenden RechtsradikaliSmuS bürgerlicher ^Schichten klingt in allen Reden auf.
Der Parteivorsitzende Müller ergreift sofort nach seinem alten Görlitzer Mitarbeiter Keller da? Wort, um zunächst die Stimmung anftunehmen, die jener erzeugte: In der Begrüßungsrede KellerZ habe die Tradition gegrüßt. Diese Tradition werde man wahren. Man sei keine Klein- chürgerpartei, die Mißgunst fröne, sondern bleibe — hier sweist der Redner unter dem Beifall der Versammlung auf -^tie-rWaHarbtiterfags^ ■— bie a't^SlsS^«i^ 5t nimmt Gelegenbett zur Verteidigung der Koalition, indem er aussührt: „Hauptaufgabe ist es heute, die demokratische Republik zu erhalten. Wie die Dtnge nun einmal liegen, muß man in den nächsten Jahren mit Koalitionen arbeiten." ^ann holte der Redner zum großen Schlage auS: Erzberger. ist von feigen Mordbuben getötet worden. Die Mörder geboren denselben Ehrbardk-Formationen an, die im benachbarten Schlesien rauben und plündern, denselben, Truppen, in denen sich die motblüftetnen Elemente deS KriegeS sammelten, die schon tm ^elde den Ruf der Millionen unserer ,braven Soldaten geschädigt haben. Der Mord selbst aber ist der Hetze der Deutschnationalen zu verdanken. Herr Bergt hat die Verwegenheit gehabt, in München von einer Mordbande der Sozialdemokratie zu sprechen. Die deutsche, So- zialdemokrakie kennt in ihrer Geschichte nichts dergleichen. Durch Gesetz muß die Republik gesichert und den Mordbuben das Handwerk gelegt werden. Wir fordern republikanische Verwaltung, besonder? aber republikanischen B^imtennach- wuchs. Die deutschnational gesinnten Rechtstudierenden von heute können im republikanischen Dienst nicht gebraucht toerbett.
Bei der Beantwortung der ^rage, wie die Sozialbemo- fräste diesen Tendenzen zum Siege verhelfen wolle, forderte Müller mit Nachdruck den Eintritt in die preußische Regierung. Der Weg dahin müste unter allen Umständen gefim- den werden. Wenn der Eintritt nicht gelinge, werde die gartet — bei diesen Worten wird der Redner vom stärksten Beifall der gesamten Versammlung getragen — zur stärksten Opposition im Reich und in Preußen übergeben. , einer Opposition, die von allen bisherigen sozialdemokratischen Oppositionen in der Republik in ihrem Wesen unterschieden sei. Besonder? eingehend setzt sich her Redner bann mit der deutschnationalen Androhung be5 Lieferungsstreik? auseinander, den die 80" Millionen organisierten Sandarbeiter vereiteln, dem die Stadtproletarrer den Bürgerkrieg entgegen, fetzen würden. Dann rekapituliert Müller seine Grundgedanken noch einmal in neuer Wendung: „Der deutsche Militarismus nutzt nur den französischen Chauvinisten. Dir deutschen Arbeiter und Angestellten, die sich um den Wiederaufbau unseres zufammengebredhenen Vaterlandes bemühen, haben eS fast, die deutsche Politik vom RechtSradikalismuS ki-nterkarieren zu lasten. Daher gilt es für uns, Herr im Hause zu werden und die Reaktion dauernd niebemhalten.' Nach dieser innervalilischen Kampfansage von grundsätzkichtr Bederttuna geht Müller zur äußeren Politik über. Er fordert mit Nachdruck gerechte Entscheidung über OberMesten und Aufhebung der sinnlosen Snnkiionen. Nochmals kehrt er wieder zur schwierigsten inneren Frage zurück: zur Steuer- frage. Er fordert die Besteuerung der Devisenivekulgnien und der Jndustriekreise, die zwar für Presse, und Geheim- bünde, nicht aber für den Staat Geld übrig hätten.
Nach dieser Rede d-? Parteiführers, Sie dazu bestimmn-- ist, dem Parteitag die Richtung zu geben, wurden Otto We'l und Paul Tmrbadrl (Schlesien) zu Präsidenten gewählt.
Wels richtet an baS internationale Proletariat die Anforderung, Deutschland in feiner Not zu unterstützen tntb Dem Völkerbünde Öntfcbeibungen der Gerechtigkeit zu fordern.