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lüchterner Zeitung

GchlLchtemer Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt

Verantwortlich für den zesamten Inhalt: ^.«ß Hohmeister, Schlüchter». Druck u. Verlag der Fa C.

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vhmeister, Schiüchtern. Druck u. Verlag der Fo C. /L-gMäl-^^ 1 7 si^hhnttfipr 1 Q91 durch die Post M. 12,. AuzetgenpreiS r Die Klei,«. 70 AnaVrt

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-chlüchterner Ztg. PoftfcheSk.: Kranksuri M. Nr. 1.1402.

Aus der Heimat.

S adtverordnstewersammcung am 15. Sept in Schlüchter».

Anw -find:

StadtvOardnerenv s eW er Rothschild;

Stadto«»rdnetr«: Kur-, Fischer, H-il, J. Rosenbaum. Killrner, Ph. Walter, Fahrein, Dehler, M. Wfff, Oberlehrer Walter, Rubolf, K. Urbach, Sanitätsrat Dr. Stern und HUdebrand. Der Magistrat war u -r^a durch Bürger- wüster Stückrath. F. Schäfer und Abgeordneter F-nuer. Um VsS Uhr eröffnete der GradtvrrordneLcvMeher die Sitzung. Punkt 1. Verkauf van städtischen, daugelände. D!e Antwgst'ü« StadLoSersekretär Alt, StadtöverDchtvelÜ« Muth und Wegewär r Zipf * erhalk« Baua-üLude 6 ar für jeden Bau zum Preise von 1,50 Mk. pro qm. Die Gtbäude sollen binnen 1 Jahr f«t!gg-ssr8l sein. Der An­trag wurde von feiten drr Stadtverordneten genehmigt.

Punkt 2.'-ahs von Bauholz z ;r ermäßigten Taxe zu WohnungSbauten. Nach längerer DebÄte einigte man sich, und es erhalte« Stadtoberfek-istär Alt, Arbeiter Philipp Seal« und Bu hdruck - Jean Wlcher Holz zu den Ge- büuden zu V» des «äHßjährigen Preisis.

Punkt 3. U-.bermrh«e von V» d-? RetchszuschuffeS zum Bau eines EinsamilievwotvHauses. OcS Zuschuß zum Ei«-- samtlienwohnhau'. deS Stadtohersekretärs Alt wurde Lewilligt.

P>r?rkr 4. KnSMi einer Dachstube im stÄtischr« Wohn- Hausreubau, Schloßaaffe N: 16. De- Antrag wurde oh-e Weiteres geuehmigr. >

P .akt 5. LstsMgung der Mst n j 2 r ue Zylinder hdet der Lsugmo-ors des Elek". zitätL Werkes. Die Mängel wurden von der: Megist- at^ nieglied F. Schäfer geschildert, u. es wurde ins baldige asfaag von 2 neuer; Zylinderdecken von feiten der TraAvtrachnettN gutgeheiße«. Punkt 6. Wahl von 2 Stadtve-vkdneisA und 2 des Erziehung«- und VolksschulwesrnS .««digen Männ-rn zur 8tadtiÄuldkp!ttat!0N. Hierzu wu- en Stadtverordnetenvor- ächrr Rothschild, Stabtö2Yo;: neter J. Noseadaum und Dütr« lehrer Walter sowie A Kunde ^i« ^Is ^ff: MLch92ll. . $:-; PL-Lt^p^MML »LHK«r Sitzung vertagt.

VoMWfichH WiMsttvg. Am 18. 9, (Sonntag)' Awrchfelnd heiter und wolkig, etwas windig, etwas Regen, Nach», kühler, Tag mäßig warm

Am 19 9. (Montag): Teils heiter, teils wolkig ohne besondere Niederschlä-ze, Temp-raLur wenig verändert.

* (Zar BeaLtunss.) Da zur Zeit noch nicht feststes ob und wenn die Gut' w rtorrsich-rirng eins-fühT' wird, wird arch des Frachthriesmui ' - «nd die Eiseubahrpaketkarte cme Aenderung aus diesem Anlaß zunächst nicht erfahren- Es treten ab 1. Japuar 1922 nur insofern Ae«der«ugsn ein, als 1) die Bestimmungen ü-er die vorüber gehende Verkleinerung des F achtbriefmusters mit der Maß­gabe^ aufgehoben sind, daß die zweiseitig bedruckten Frachtbriefe nur «och bis MA 81. 12 21. verwendet werden dürfen; 2) in der.Bmr -kann am oberen Rande d?S Fracht- -^lesmu'tsrs zwischen d-n Wv-.trnEigen^umSmrrkmale^ und »des Wagens" die Worte sowie dasLadeMvicht" eins-' schaltet werden. Frachtbriefe ohne diese Einschaltung dürffa nur noch bis zum 31. 12. 21. verwendet werden.

* Schlüchk-vin. Marge« findet die Dammlung der milde« GaL-n zu Gunsten der Anstalteu der innerenMissio«, auf die wir schon mehrfach hingewiefen Haien, statt. Zwar sind an die Gide» steudigkrit unserer G-Meindszikder schoa mchrfach recht große Anforderungen j eßellt worden, und nicht vergebens. Aber die Bedrängnis der Anstslten ist so groß, daß ganz gewiß auch - diesmal wieder die Bitte um eine Gabe offene Herzen und willige Hände finden wird.

* Schlüchter«. Am Montag, den 19. S-ptembor 1921 obeabs 8 Uhr findet ei«e Sitzung der Stadtverordnetenner- sammAng mit »achfichender Tagesordnung statt: 1. Ge- Mm^urtg einer uenm Steuerordnung für Eintrittskarten | und Lustba-keiL-n 2. Geüchm'gung einer Ordnung über Berwaltungsge-ühren. 3. Abgahr von Bauholz zur er­mäßigten Tsxe zu Wohnhausbau!««. 4. Etat 1921.

f * Jsffa. (iM Schlüchter«.) Vorgestern mittag l*/< W wurde auf de Ueherfchrt im Bahnhof Zeitlofs die 87jäh,i,;e Mazarete Bium aus Zeitlofs vom Ncheuhahuzvg 6 Brück nauJeffa überfahren und getötet.

* Fuldq. (Zusamm n" zwischen Motorradfahrer und Fuh:w?rk.) Ein bedauerlicher Zusammenstoß ereignete fick gcher-?, abend gegen 9 Uhr auf der Frankfurterstraße, Nähe der Filzfabrlk. Von Kohlhans her kam ein in Falda wohnhafter Motorradfahrer auf seiner Maschine sitzend, und wollte nahe der Filzfabrik an einem mit 2 Pferden be spannten Fuhrwirk von Ebersberg, das von Fulda kam, vor- . bei. Plötzlich scheuten die jungen Pferde und der Motor- faires stürzte vom Rade. Er erlitt verschiedW Hrlktztzugen, '-«baß er nach dem LaydkraukeuhauS Überfahrt »erben mußte. Bo» dem durchgehenden ländlichen Fuhrwerk wurde das in tau", geratene Motorrad noch eine längere Strecke mttgef Messt.

* Caffel. (Lacheulandun '). Am Dienstag abend wurde olberhalb de: Fuldabrücks die Lüche ri ^3 24 bis 25 Jahre aten Mannes au* der Fulda gezogen. Sie war mit

dün-;-m Somme^anzug, Hrmd und Schnürschuhc bekleidet. E « Beamter des 8. Reviers ließ sie nach dem Friedhof in bet Holländischen Straße überführen. Die Uatersuchuug ergab, daß es sich wahrschsinlich um einen tödlich Verun- glücktm haydslt. Pürsonalpapiere wurden nicht vorgefunden. Bchufs Feststellung her P-rson können sich die Angehörigen bei d-r Friedhofsinsvektion einfinden.

* Caffel. Ei« überaus frecher Eiubrnchsdiebstahl wurde auf dem Herre rfitze der Fimilis des Freiherr« von Kikydorff au Schloß Hohenwerda am Sonntag verübt. Während der Schloßbefitzer mit seinen FamiitenMitgliedsrn fich in der Kirch-i befand, drangen gegen 10 72 Uhr Einbrecher vom Schloßgartsu in das Speisezimmer des Freiherrn ein und stahlen Silbersachen mit einemW" und einer Fürstenkrone sowie kleine Andenken im Güamiwerte von 25 000 Mark. Die Befohlenen haben eine Be-ohnunz von 3000 Mk. auf die Ermittelung der Täter ausgesetzt Es sollen zwei junge gut gekleidete Leute in Betracht komm-«, die abends zuvor aus Caffel angekommen find und angeblich eine Wanderung unternehmen wollten unb sich bei d'eser Gelegenheit über das air Sch' unh seine Bewohner erkundigte».

MUeMÄSNWM

Der Vorstand der demokratischen Partei hatte sich am Sonntag in Berlin versammelt gehabt, um eingehend über die politische Lage zu sprechen.

Der Vorstand billigt die Erlasse und Verordnungen der Reichsregierung und sprach die Erwartung aus, daß Die Reichsregierung ihren Willen auch der bayerischen Regierung gegenüber durchsetze. Man einigte sich ferner dahin, daß es nötig sei, möglichst breite Schichten der Nation zu verant­wortlicher Mitarbeit in den Parlamenten und in den Regie­rungen heranzuziehen. Kein Parteiegoismus und keine parteipolitische Engherzigkeit dürfe der Durchführuna dieser staatserhaltenden Politik im Wege stehen. Deshalb könne gut Koalitionsgemeinschaft die allerdings notwendige Er- Mrun§ einer Partei genügen, die Weimarer Reichsversassung als Rechtsgrundlage erachten zu wollen und bereit sein, jeoe lgewalttätige Aenderung der verfassungsrechtlichen Zustände durch die Machtmittel des Staates zu bekämpfen. Das gelte F - ^>J^:t^ -eb^-Er- chle-Dsutsche-BsM- sarfei wie für die Unabhängige Sozialdemokratie. Die großen geschichtlichen Taten unseres Volkes vor und im,Welt­kriege empfinde die Partei als wertvollen nationalen Be­stand unseres gemeinsamen vaterländischen Lebens. Gerade deshalb, fordere die Demokratische Partei in der jetzigen Zeit tiefgehender Erregungen alle deutschen Volksgenossen inner­halb und außerhalb unserer Parteiorganisationen, die es ernst mit ihrer vaterländischen Gesinnung meinten, auf, b>- geaen amu^mbfen, daß die Erinnerung an Taten, die Das gesamte Volk aller Parteirichtungen und Klassen vollfübrt habe, zum Gegenstand einseitiger parteipolitischer Ausnutzung und gehässiger Agitation gemacht werde.

Der Parteivorstand der Demokratischen Partei hat sich mit dieser Stellungnahme grundsätzlich für eine sehr weit­gehende Koalitionspolitik ausgesprochen, von der er lediglich die Delltschnationalen und den, Kommunismus aussckikießt. Man wird sich aber wohl auch in der Demokratischen Partei darüber klar sein, daß eine solche Koalitionspolitik Tbeori- bleiben muß, weniasteus in ihrer vollen Ausdebnung nist Tatsache werden kann. Schon die Soffaldemokrffi-'ck-' Partei hat ja bisher eine Koalition mit der Denff^en Volks- Partei stets abaelehnt? ob hier eine andere Aufsassuna ein­setzen wird, soll erst der Parteitag in Görlitz ergeben. Völlig ausgeschlossen ist jedoch bis auf weiteres ein Heranziehen der . Unabhängigen Sonaldemokratie, die ja selbst ein solches -Heranziehen unter allen Umständen verweigert. Auch die Demokratische Partei wird sich in der Durchführung ihrer Grundsätze daher auf das Mögliche zu beschränken haben. Sie hat ja bisher bereits einer Koalition von der Deutschen Volkspartei bis zur Sozialdeinokratie das Wort geredet. Wenn sie nach dieser Richtung hin weiterwirken wird, so ist das im staatlichen Interesse sicherlich zu begrüßen.

Die Suche nach den Mördern,

Nach den genauen Keftsieffnnoe« der Uutcrsltchünqsbeßörd Ist Tillcsie« S Taae nack der Ermord««« Erzberger? ane Münch-N iirrfefimnndeit. Schnlz war bis zum letzte« Freitag in Münckc«. An diesem Toge snhr Manfred v. fiil!h>g'v mit einem Kraftwagen vor dem Hanse MramiltaDPrah« 33 vor. Die Koffer des ®«-f< mnrden in dem Kraftw^nen ocrffa'st rnd dann fuhren die beiden weg, affi zn einer Seit. »18 die Untersuchn«-skammjkffon ant der Fabrt nach Mün­chen wer. ***n rechnet mit der MöWchkeff. d,p .TKn!» <-»- warnt morden ist. KiNinper erklärte, dar- ibm b*- ®«?enH hast Schulz' unbekannt sei und daß er ihn lediglich Mir B-b'- begleitet bade. Die Rechkorschnnaen der Nute-' ^r-veZ- hebörde !i°'- n-umrhr aus dem sogenannten toten B-r-k» a ?: gelangt Ren dem Ergebnis der Prürwg des bes ^'-gna'^"- ten Materials und den Eingängen der FaWdüna nach Tillesien und Gch»^, hängt die weitere An klärung ab.

Keine Aufhebung der Sanktionen.

Zum heutigen Tage, an dem die wirtschaftlicken Sank» Honen im Nheinlanh ansgehoben werden sollten, erklärt d-O, »Journal«, daß eS auSschlieMiK die Kchn'd Deutschlands k-m wenn dieser Tage verstreiche, obne daß die wirtschaft! cher, Sanktionen aufgehoben werden. Vorbedingung war, Lau,

Deutschland seine vorbehaltlose Zustimmung zur Errichtung eines Kontrollbüros für die Ein- und Ausfuhr gab; da aber Deutschland in diesem Büro eine Verschärfung der wirtschaft­lichen Blockade erblickte und nicht auf den Boykott der sran > höfischen Waren verzichte, beschlossen die Alliierten, Laß die wirtschaftlichen Sanktionen aufrecht erhalten werden sollen.

Ber «Internationale Gerichtshof.

KeeNs^ 11 ständigen Richtern bei dem Internationale« ^s'chSof gehoren drer dem spanisch-portugiesischen Kultur- SJ?ffi V'ft" und Cuba), zwei dem angelsäch!

unb dle Vereinigten Staaten), einer den, ostasia ischen (^apan), zwei dem französisch-italienische« P$nnnr\.rel\unb^ drei dem germanischen (Dänemark.

» und Schweden) an. Englisch sprechen zwei Richter, Portugiesisch, holländisch, javanisch jk $on den vier Richtern sind vier Nichteuropäer drei Amerikaner und ein Asiate. Der Kleinen Entente isi nicht gelungen, einen slawischen Vertreter durchzudrücken.

Wie sieht es in Rußland aus?

Der HelsingforserSanomat" veröffentlicht ein Interview vnt dem mls Rußland zurückgekehrten Schriftsteller Amfi- «atrow. Dieser erklärte, daß Nansen einen ganz falschen Bericht über die Hungersnot in Rußland gegeben habe. Er sehe nicht den Umfang und auch nicht die Bedeutung der Hungersnot. Man rechnet damit, daß ein Transport von Lebensrnitteln von Rußland überhaupt nicht abgelassen wird. Es sei ebenw lächerlich, von Lebensmittelvorräten in Rußland zu sprechen, die die Räteregierung unter die Hungernden verteilen will. Solche Vorräte gebe es in Rußland überhaupt nicht. Die nordrussische Ernte habe fthon in normaler Zeit für die lokale Verpflegung nichi ausgereicht. Gleichzeitig teilt das Blatt noch mit, daß das Hungergebiet von etwa 40 Millionen Menschen bewohnt werde. Immer mehr komme es vor, daß Eltern ihre Kirr- der verkaufen, insbesondere Mädchen, die nach Asien 8e< kchickt würden. Die deutschen Kolonien an der Wolga sini völlig verödet.

vre SrftzüLKg ees Ultimatums.

Vor einer neuen Zusammenkunft zwischen Loucheur und Rathenau.

Wie derJntransigeant" mitteilt, wird in kurzem eine neue Zusammenkunft zwischen Loucheur und Rathenau in Wiesbaden statfinden. Die Besprechungen sollen be.m Ab- fchluß des 4. Nebenabkommens über die wi iutionsleistungen für die Industrie, die Biehlieferungelk, die Kohlenlieferungen und das Eisenbahnmaterial dienen, über die man sich in, der letzten Besprechung nicht einigen konnte. Es wird für nicht ausgeschlossen gehalten, daß das Abkom­men zum I. Oktober perfekt sein wird. Das hängt in erster Linie von der Reparationskommission ab, deren Meinung vor der endgültigen Entscheidung voraussichtlich gehört werden müsse.

Die kommenden Reparationsleistungen.

Wie dieVoff. Ztg." erfährt, habe« in der Reichskanzlei Besprechungen zwischen dem Reichskanzler Dr. Wirth «nd hervorragenden Vertretern der dentschen Industrie und der Bankwelt stattgefunden. Man geht wohl nicht fehl in der Annahme, daß die Bcsprcchnngeu dem Probleme gegolten haben, wie dem Reiche für die künftige« Reparatious- leistungen Gold u«d Devisen in ausreichendem Maße be­schafft werden können, durch die die Zahlnnge« zu de« fest­gesetzten Termine« fichergestellt werden.

In den Aussprachen, die «och nicht völlig abgeschlossen sind, haben die Vertreter der Industrie « der Großbanken sich bereit erklärt, mit Hilfe ihrer Demscnbesitzc und der ?,it= ansprnchuahme ihres Auslandskredites durch Belastung von Sachwerten dem Reiche Goldwerte zu beschaffen. Die Reichs­regierung würde dadurch, daß sie mehrere Milliarden in Gold auf diese«! Wege zur Verfügung bekommen würde, nicht nur in der Lage sein, dem nächsten Termin der Re­parationsleistungen ohne Sorge entgegenzuseben, sondern auch deu durch die Devisen spekulativ in den letzten Tagen stark gesunkenen Kurs der Mark wieder steigern.

In den fortgesetzten Verhandlungen soll die schwierige Frage der Kursfestsetzungen einer Lösung zugeführt werden. Es ist selbstverständlich, daß die Beschaffung von mehreren Milliarden Gold durch die Industrie und die Banken auf dem Wege der Belastung ihrer Sachwerte nicht oh«e Ein­wirkung bleiben kann auf die Gestaltung der Stenervor- lagcn besonders hinsichtlich der Erfassung der Goldwerte. Fn den Stenergesetze» wird auf diese Leistungen der Industrie und der Banken Rücksicht genommen werden müssen.

Im engen Zusammenhang damit steht wohl eine Be­sprechung der Führer der sozialdemokratischen Partei 6cim Rechspräsideuten, die am Donnerstag stattgefunden hat.

Weitere Verhaftungen ^ Mucken.

Den Bemühungen der Münchner Kriminal Polizei und der badischen Staatsanwaltschaft ist es gelungen. Klar Veit in die Verschwörung zu bringen, der Erzberger zum Omer gefallen ist. Es handelt sich, wie jetzt festgestellt wurde, hier­bei um einen der vielen Gchcimbüudc, die gegenwärtig in Bayern, und zwar ausschließlich von landfremden ^enten gegründet worden sind. Dieser Verschwörerbnud, der den Eingeweihte» als »Organisation D" bekannt war, in durch die Verhaftung der sieben ehemaligen Offiziere jetzt aup gedeckt worden. Neben den jetzt im ganzen zehn Personen zählenden, der Mitwisserschaft, Beihilfe oder Mittäter,d>aft an dem Mord an Erzberger dringend verdächtig »erlmfteten Personen sind jetzt noch einige andere Personen sestgenom- me» worden. Die Untersnwnng wird mit großem Elf«, aber streng geheim t irchgesührt, namentlich werden die Aus­sage« der Festgenommenen, die Ergebnisse der »enthicbeucn Homösuchnnqen. Unterschriftenvergleiche aus bcgrer,l«her> Gründe» iellr di^ct behasdeft.