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Schtüchteener Zeitung

Schlüchterner Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt

Verantwortlich für den gesamten Inhalt: H.-K snM 011 Hohmeister, Schlüchtern. Druck u. Verlag der Fa S.

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Freitag, 9. September 1921 Ä%^»Ä^ 73 Jahrg.

besonderen Zuschlag. Bet Wiederholung Rabatt.' "

SHS-SÜSI

Aus der Hemmt.

Borausfichtl. Witterung Am 10. 9. (Samstag): Istmlich heiter, trocksu, Nacht Ml, Tag ziemlich warm.

* (Kli<-gsdienftanrechr!ung in der Angestelttevverstcher- an8.) Für die Kriegl-dienstzeiten hat die Reichsverstcher- ungsanstalt für Angestellte bisher etwa 12700C Ve sicherten tun» 52 Million«» Mir! gutgeschriederr, ohne daß Beiträge entrichtet zu werden brauchten. Auf einen Angestellten ent­fallen durchschnittlich etwa 406 Mark. Es ist anzunehmen, daß viele die Anrechnung noch nicht beantragt haben. Einen Bordruck dafür rnihalten die an die Arbeitgeber versandten Uordruck« für die Anträge auf Usberjendung eines Ko»;o- aHSzuges.

* Die neue Femsprechortnaag sieht die Einrichtung eilst neuen Art öffentlicher Spr^chsieLeu vor, wie sie bereits JX der früheren beyerischen Tkligrsphenveruraüuag mit El- frlz in größerer Zahl betrieben Korden find. Es sind dies die gemeindlich«» öff-ntlichen Sp-echMen. Sie werden ohne Prüfung des Bedürfnisses und ohne Erhebung der- Einrich tuazsgebühr und des einmaligen FerasprechbeitragS auf Antrag der GemsinLkveltretung errichte», wenn sich die Gemeinde verpflchüt, un-ntgeltlich einen geeignetes Raum gut Verfügung zu stell;», die Sprechstellen unter Einziehung der bestimmungsmäßigen G«bühlN rhne Zuschiog zu de- »tener, Telegramme an Or:Scik»o;mc aufzuuetzmen uvdzu- zustellsu, kurze Nachrichten von auswärts an OrtSeinwohner. zu übeim ltelo, die tägl che Bekann-gads der Zeit ferner Ä'.etLtelegramms und die Wettervorherjaze eutgegenzunehmen, letztere auszuhängen und den Unfaiidimü zu bejorgm. Die Gemeinde muß dabei eine-Mindcheinnahme an Orts- und FeiNgesprächsgebühreu von.500 Mk. jährlich gewährleisten.

* (Änderung von KutturamiSbtzillm im Bereich des Lardcskuiturrmles Kassel.) Das Kuumamt Hürfeld wird aufgelöst und sein Bezi-k dem Kulturamt H-rsfeld zugeteil-, das fortan die Kreise Hünfeld, Hersf-Lo und Rotekdurg umfaßt. Die beiden Kultmämier Fulda-Ost und F»lda West werden zu einem Kolmramt v rein^t, das die Kreise Fulda, Gerrfeld und Schlüchtern umfaßt. D-e 3 Kulmramrer Mardurg-Laud, Marhmg-Bredenkvpf und Mmdurg.'itrchhatn werden zu zwei Kuliurämie n Marburg I und II vereinigt. Zum Kuliuramt Marburg I tijöti der Är»ts Marburg; Marburg II umfaßt den Kreis K.rchhatn und Amtsgerichts- bej.it Biedeakops.

* Die Ausbildung der Förster soll entsprechend einem im Haupiausschuß des Preußischen Landtages von der Deutschen Volkspartei gestellren Unliag« in der Welse neu geregelt werden, daß für die Vorbildung der Nachweis einer Schulbildung verlangt wird, welche der Ovecjeknadarelfe ent'pricht, und daß gleichzeitig Elnr.chiungen getroffen werden, um unbemittelten, aber befähigten Schülern der Vo.kSjchute G legenheit zur Aneignung der erforderlichen Kenntnisse außerha.b einer höheren Lcheanstalt zu geben. Die Fach­bildung ist solgcnderMüßin gedacht: 1 Jahr praktische Aus­bildung bei einem Förster, 2 Jahre Biuch einer Forstschule, 4 Jahre praktische Ausbildung im Fvisibettlebsoieast; nach dem Besuch der Forstschule soll sie erste, am Schluß der paltischen Ausbildung im ForstdetZevsoteast die zwate Fach- prufuug abgelegt werden. Ein demokratischer Antraz z.eu auf die Verleihung des Plvmstions.echs an die Forsthoch­schulen Eberswalde und Hanu. Maad.u ab.

* (Vergünstigungen zum R.ichsnolopser.) Durch das am 6. Juli cr. in Kraft getretene Gesitz zur Abänderung der Besitz- über das Reichsnotopfer (R. G. Bl. 71) |iao eine Reihe sehr günstiger Avanoerungen diesem Gesetze nachgetragen worden. So ist z. B. für aogavepfllchrige Kriegswitwen die E-gänzung des § 23 höchst wichtig. Danach findet anf Antrag eine Ernästgung dieses Steuer um 500 Mark statt, wenn bet Ehegatte nachweislich im Kriege gefallen, an Kricgsverwundungen oder durch Telt- nahme am Kriege reiursachrer Kraokhe.t gestorben oder infolge KrtegSverichollenheit für tot erkm.» worden ist. Eine große Vergünfllguvg dringt auch nachstehende Ergänzung bis § 26:Ja e neS der Kmder ohne H.nlerlusiang von Abkö.nmtingeN nachweislich im Kriege gefallen, infolge von Kriegsverwuatung oder an einer durch die Teilnahme am Kriege verursachten Kra> kh.it g-siordeu oder infolge KriegS- vericho l-nheit für tot erklärt wordr«, so wird eo aufAntraz dl» Adgadtpfl chligen ebenfalls mirgezählt. Danach kommen für j den Kriegsg fallenen oder a i Kriegsfolgen verstorbenen Sohn tiaes Aogabepflichttgcn 500 Mark in Abgang.

* (Einstellung von Schst.fw.-gen 3. Klaffe.) DaS Rtichsverkehrsminifterium hat dem V.rdand reifender Kauf­leute DrutschlaudS auf eine Anfrage^ mitgeleilt, daß die Ö nftiHung von Sch,afwagen 3. Krasse in einige geeignete Nacht,chnellzüge v-nuchswelse bmvstchllgt wird. Mit der Einfühlung der.lafwa^en 3. K.affe wird ein alter Wunsch des rechnden Pubi kums ersuu», der von dem Ver­band schon lange vor oem Kriege vertreten worden ist.

* Steinau. A>lc w r von gut unterrichtete Seite hören, wird, wie vor virrzihn Tagen in Bernoach, am Sonnlag, den 2 Oktober in Sremau ein Welturnen stattfinden für Schalk nder vom 9. Jahre ab und jüt JagenUiche bis zu 18 Jahren. V er Altersstufen werden unterschieden, damit jeder Turner zu seinem Rechte kommt, besonders bamli die Jüngeren nicht durch dl« stärkeren Leiteten im Nachteile

sind. An Ü bungen sind vorgeschrieben: je eine Reck-, Barren-, Pferd- nnd Freiübung, Wütsprurrg und 75 resp. 100 Meter-Laus. Weiter sollen Staffetten gelaufen werden, für die Wanderpreise in Aussicht stchen. Auch Spiele der Jugend werden vorgeführt weiden. Es soll einBeji" für unsere Jungen sein, das zu einer ständigen Einrichtung und gern besucht wird. Es soll das Jntereffe für körperliche Ausbildung und die Einsicht in deren Rolwensigkeit fördern und heben. Auch die Eltern und Lngehürlgtn werden es sich nicht nehmen laffen, an dem Eifer ihrer Kinder sich zu fiese«.Und ihr I rügen wsedel die 3 Wochen bis zum Fest noch tüchtig zum Turnen und Neben benutzen! ES winken euch als Siegern Kranz und Etzreuurkunbe! Ihr wollt alle Sieger sei» ! Drum frisch aus Werk, zu eurem Besten!-

* Fliehen. Am letzten Sonntag passierten vier lauge Sonderzüge mit französischen Truppen, die der Ruhrarmre ent«0Mmen sind, den Bahnhof. Sämtliche Züge fuhren nach Oppetn. Auf unferer Station hatte jeder Zug einen zweistündigen Verpflegen gsaufemhalt.

* Flieoea. Im tzamoargMünchener Schnellzug wurde einem Oseibaurat aus Stuttgart, während er sich für lu.zs Zeit in den Speisewagen degeven haue, eine Tasche Mit Silbersachen und anderen Wertgegenstande» von hohem Werte gestohlen. Der Baurat machte auf der Station Meldung von dem Diebflahl, die sofort nach Hanau, b» nächsten ÄuseuthaltLstaitou des ZrgeS, weitergegeven wurse. Hier loni-tr auch der Lieb, ei» sehr elegant gekleideter junger Mann, in einem lgot-r festgenomMen werden.

* Eötzezchof b. Fulda. &kf dem hiesigen Bahnhof geltet ein Waggon ma Torf in Brand. Die josort »o,ge- uommeuen Lüjchalbeilen gelten keinen großen Erfolg.

* Aus der Rhön. Noch ist Ausjicht auf eine gute Kättrffeternt« vorhanden. Ais nach langet Trockenheit der R gen einsetz e, glaubten selbst Landwirte, daß er für eine gute EmwiütUKg der Heib^kaitlffeln zu spät komme, da die «aitvff.lfttdek ge.adez» udsttos ausjayeu. Durch den Reges l|t a^er eine wunoerdare Erfrischung der ganzen Natur, dejvnoers der Kartoffelfelder etugetreten. Silost disher gelbliche gelöst sind wieder frisch und grün geworden. Die befürchtete KartoffetMißsbNte wird nicht eiNtreten.

4 Gersfeld. Dem Pi.0ii» Martins Hannover gelang Mit seinem Segelfingzeug auf der Wasiilt^ppe ein l-- Ä-° nuten-Uevertanestug. Er landite im Uir»euai bei Butter. Er ist durch dies Gelingen in fernst Absicht, bei günstigem Aorvwestwino eine Fernfahrt nach Falra zu versuchen, neu gestärkt.

* Gtr-feld. Las Schutzhäuschen auf dem Rodendacher Köpfchen ist durch bea hiestgen R^oukluSzweigvereiN wiedtr- hergestellt und Mit SitzvanteN verletzen worden.

4 Das Wildunge«. Die Mafera treten hier seit einigen Tagen tpwiM.fch auf. Es ist bereits eine giögere Anzahl von Schuttinoeru ettranki.

"» MUMM in M«

Die bayerische Delegation, bestehend aus dem Staats­sekretär v. Schwenher, dem f?raktionsvorsitzenden der Bayerischen Volkspartei Geheimrat Held, dem Vordem idcn der Banerrschen Mittespartei und der ihr anaeschiofsene« Dentschen Volkspartei Dr. Hilpert, sowie Dr. Dirr, dem Kraktionsvorsistenden der Deutschen demokratischen Partei, ist acstcrn früh aus Mönchen in Berlin einactrofsen. Bald nach ihrer Ankunft trat die bayerische Deleaation in dem Gebäude der boyeri'chen Gesandtschast noch einmal zn einer Resprechnna zusammen, an der anck der bayerische Ge­sandte v. Preaer teilnahm. Die Neichsregiernna ver«ritl nach wie vor den Standpunkt, daß der AnsnahmeMstand in Bayern nnver-ssalich anfaer-oben werden müsse.

Die Aufgaben der Delegakion.

Die bayerische Abordnung hat, wie ausdrücklich festgestellt sei, keinerlei Vollmachten, in Berlin irgendwelche Abmachun­gen zu treffen, sondern lediglich die Aufgabe, die Reichs­regierung über die Auffassung der bayerischen Regierung zu unterrichten. Die Richtlinien, die der bayerischen Abord­nung hinsichtlich ihrer Aufklärungsarbeit in Berlin gegeben worden sind, gehen dahin, daß die bayerische Regierung nach wie vor der Meinung ist, daß der bayerische Ausnahmezu­stand wenigstens bis auf weiteres aufrecht erhalten bleiben >muh; gerade angesichts der

ofkcnfvhtlichen Garnna im Volke.

Die durch die bevorstehende neue Teuerungswelle noch gestei, aort wird, könne der jetzige Augenblick für die Aufhebung des Belagerungszustandes nicht in Betracht gezogen werden, wenn nicht Ruhe und Sicherheit in Bayern in erheblichem Umfange gestört werden sollen.

Die Auffassung wird auch ausnahmslos von den baye­rischen Staatskommissaren geteilt, die sich auch vom Polizei- technischen Standpunkte aus mit der gegenwärtigen Lage in einer Sitzung, der auch Regierungsmitglieder beiwohnien, beschäftigt haben. Auch vom politischen Standpunkt au3 erscheint eine Aufhebung des Ausnahmezustandes

im feinsten Anyenblick 5tigerst untunlich. weil er zu schweren Erschütterungen der innerpokitischen [Vage in Bayern,- allenfalls sogar zur Sprengung der Koali­tion und zu Landtagsneuwahlen, jedenfalls aber zur Aus­lösung einer radikalen Bewegung führen könnte.

Die bayerische Delegation wird weiterhin in Berlin zu "klären haben, daß der bayer. Regierung die Belassung der Äxekulive und der Polizeigewalt bei den bayerischen Landes­behörden unbedingt notwendig erscheine. Es wird also im: Ganzen gesagt, daß die bayerische Regierung

niemals iryend einem Ansnahmegesetz ihre Zustimmung geben sönne

ober irgend einer Verordnung, die nicht gleichmäßig gegen-j über allen Parteien zur Anwendung kommt. Es wird da­bei vor allem auch von bayerischer Seite betont werden, daß die bayerische Regierung keineswegs daran denke, irgend^ sitwas zu tun, was sich nicht mit der unverbrüchlichen unb; -mfrichtigen Treue zum Reich vereinbaren lasse. Die Be­grenzung der Aufgaben der nach Berlin gegangenen Aboro- uung bringt es mit sich, daß die Entscheidung der ganzen Angelegenheit wohl erst Anfangs der nächsten Woche fallen wird, weil die endgiltige Antwort der bayerischen Regierung -rst möglich sein wird, wenn die bayerische Delegation nach bstünchen zurückgekehrt ist, ihren Bericht erhalten und bte Koalitionsparteien und die Regierung sich über die Antwort geeinigt haben.

Nach Den aus München kommenden Mitteilungen trifft, es nicht zu, daß Differenzen zwischen den Koalitionsparteirm -nd dem Ministerpräsidenten von K a h r bestehe«, vielmehr stnd Die Koalitionsparteien einschließlich der Demokraten miy Herrn von Kahr bet Ansicht, daß eine gütliche Lösung Der Frage gefunden werden muß. Die Besprechungen mit den bayerischen Vertretern begannen gestern Nachmittag 4 Uhr. Die Vertreter der Koalitionsparteien waren auch in ihrer Beratung am Dienstag der Ansicht, daß, falls die Weimarer Verfassung der Berliner Zentrale wirklich die Machtbefug­nisse gebe, die die Reichsregierung jetzt beansprucht, dann von bayerischer Seite aus eine Aenderung der Verfassung bean­tragt werden müsse.

Die Forderungen der bayerischen Gewerkschaften.

Eine Abordnnnq der freien Gewerkschaften Ranrrns wird über die Wünsche der bayerischen Gewerkschakten von dem MiNlstcrsräsidenie» empfanoen werden. Am Dienstag war ein Emyfana der Gewerkschaftsvertreter nicht möglich, da MiniKervräüdent v. Kahr den ganzen Tag Eber <wn drin­genden Geschäften in Anspruch qenommen war. Die Ab­ordnung der freien Gewerkschaiten wird Herrn v. Kahr fol­gende Erklärung des Ansschnsses der freigewerkichaktlichsn Lnndcozernralc^ Barern; retteten : «-^-nnnLl-ch hegr»LdeA:

In Uebereinstimmnne mit der Arbeiterichalt ganz Den-kch- layds halten wir im Interesse der Busrechterbaltung der Rcichscrnbeit und der demokratischen Republik die rskortige Bescitignng des Ausnahmezustandes in Bauern für un­bedingt notwendig. Der in Bayern geltende Ansnahme- znstaud ist bisher nur einseitig gegenüber Bestrebungen der ArSeiterschast in Wirksamkeit getreten. Hat dagegen alle au, Gekährduug der demokratischen Republik gerichteten Be­strebungen von rechts unangetastet gelassen. Trotz des Aus­nahmezustandes in Bayern ist Bayern der Sammelpunkt für alle aus die Gefährdung der RepnbKk binarbeitenden Strafte geworden. Die bayerische Arbeiterschaft muß feststellen, dass Die bäuerische Reaiernna diese Zustände nicht nur kennt, son­dern sie duldet: sie verlangt daher von der bayer,ichen Re­gier-,na, das; sie in Gemästkeit der von der Rcichsregiernng au sie eraanaenen AnKorbernug nicht nnr ocn Ausnabme- zustand für Bayer« mit unverzüglicher Wirkung ansycbt. wn- dern dass sie darüber hinaus alle Mastnahmen tnfrt. bte Die .Sicherheit der Demokratie «nd Republik auf das bestimmtest«, --währleistcn.

Die Griechen in Angara.

Einzug der Truppen Konsta lins.

Die griech'fche Delegation in Senf teilt mit, daß bh !gricchijchen Truppe« am 4. September in Ruaora eiaLezog«,

Kleine xolilWe Nachrichten.

Die Griechen in Angora.

In einer Unterredung mit dem Vertreter desDaily Telegraph" in Eski Schchir erklärte König Konstantin, die Griechen wollten Angara nur wenige Tage besetzt halten und wurden sich nach der Zerstörung der militärischen Depots und nach Uebernahme des rollenden Eisenbahn- «»atcrials wieder zurückziehen. Der König erklärte antzer- bem, die Mächte wollten die griechischer Truppen nicht in Konstgntinopel haben. Er wolle die Schwierigkeiten ber Mächte nicht vermehren und Konstantinopel komme daher für den Augenblick nicht in Betracht.

Der unentwegte Miesbacher.

Der verboteneMiesbacher Anzeiger" erdteint wieder unter dem TitelMiesbacher Tageblatt". Er wird, wie man hört, mit Lastautos nach München und von dort in verschlossenen Paketen weiterbefördert. Aus der ersten Seite bringt er die verschiedenen gegen denR'ieSbacher Anzeiger" ermangelten Verbote und kündigt in einem Artikel an, man müsse sich in Berlin auf die schwerste innere Aus­einandersetzung gefaßt machen, wenn der Konflrktsall zwischen Bayern und dem Reiche nicht im Sinne Banern? gelöst würde. Mau erinnert sich, daß die für den ver- botenen unabhängigenKampf" erscheinenden Ersatzblätter vom Miinchener Polizeipräsidenten ebenfalls verboten wurden, um keine Umgebung des einmal erlassenen Ver­bot? aufkommen zu lassen. Sicherem Vernehmen nach r» ein . gleiches Vorgehen gegen den Nachfolger desMirkSacher Anzeigers", dasMeSbmlM- Taa°bl«öt" nicht bonbftchK«