Einzelbild herunterladen
 

SOlSOtemrer Jett««»

Schlüchierner Kreisblatt - SchlZchtemek Tageblatt

M. 197

BerantwartUch für den gesamten Inhalt: H.-K Hohmeister, Schlächtern. Druck u, Verlag der Fa. C. Hohmeister in Schlüchtern. Fernspr. Nr. 65. Telegr.

Schlüchierner Ztg. PostschE: FrankfurtM. Nr. 11402.

Mittwoch, 24. August 1921

Bezugspreis : Pierreljährlich in Schlüchtern M.11 durch ^ie Post M. 12,-. A»te-seuprciö: DteKlet,n- zeile M 1,, die Reklamezeile 3,-, sämtlich ohne besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt.'

73. Jahrg

Der Mikroorganismus. gine btologisch-fozislpolWD Betrachtung.

Erst mit der ©sfinteng des Mikroskops gelang es, bis­lang «»bekannt gebliebeus Lebewese» von winziger Größe m entdecken, die man mit dem Name« Mikroorganismen bezeichnet. Sie begleiten uns auf unseren Lebenswegen und meist nicht zu unserem Nutzen und unserer Freude. Wenn Cholera, Typhus, Pest und Dyphterie unter den Menschen ansräumen, wenn Seuchen den blühenden Viehbestand zer­stören, so find die Mikroorganismen am Werke, die dafür sorgen, daß drr Kreislauf des Lebens seine Bahnen geht ungestört und nirgends gehemmt. Dem Menschen sind sie unter dem NamenBaztllen", oder auchBatterien", besann», doch gehören zu ihrer Verwundtschaft weit mehr Lebewesen, vor allem auch jene unscheinbaren kleinsten Tierchen, die in jedem Gewässer zu Millionen und Milliarden vorhanden sind, sei es klares, frisches Masses, sei es e ne faulende, fitukende Flut. Wenn wir von dem tierischen Charakter der M.kroorgauismsn adsehen, so rechnen wir auch die kleinsten Lebensformen hinzu, diejenigen Lebens­formen, welche als Tier- und Pflauzenzelle für des L dens kleinsten Baustein angesehen w.rd, da sich aus ihrer Gesamt­heit jeder pflanzliche und tierische OrganisMUs anfosut. Wenn wir das" wachsende, blühende, das werdende und vergehende Ledrn verstehen wollen, so müssen wir hinein schauen in das Innere der Pflanzenzelle, müssen sie beobachten und betrachten, umzu ergrürdtN den Vorgaug des Lebens, der sich hier in wurderbarer Vollendung und Schöaheit vor unseren Augen abiptel«. Es sind alle Lesenserscheinungeu bei Pflanzen und Tier nichts audereß als ein tzarmontsches, Gef,tzmäßigeS, uns unter diesen FormM kenntliches Zusammen­wirken von Milliarden vo» Zellen, die in emrm geradezu wunderbaren Gleichklang unter peinlicher Beobachtung aller phystkalisch-chemischen Nalurgesch- das Hrrvorrufen, was wir kurzLrdm" nennen. Wächst die Pflanze, grünt und blüht ste, so haben Millionen von Zellen gleich ZngeuienrM der Chemie die nutzbare» anorganifcheu Strffe des Ackerbodens üdergefütztt in organische Nährstoffe der Pflanzen, während Millionen rwtz^Blatizotze« ihr^rset^- den zur Erhaltung des Pflanzenledens nötigen Sauerstoff sorgen. Mir- hwn>rl jede Einzelzellr geleistet hat, das wird für uns im Rahmen der Gesamtheit von Zellen zur L-benserscheinung, weil eben Millionen von Zellen dasjelve taten und Baustoff auf Bau­stoff häuften, um ihn chriN durch Teilung aus ihnen hcr- vorgeheuden Schwesterzellen mirzugeben. Wenn wir die würzige Luft drs Tknuenswaldrs unatmen, wenn wir in vollen Zügen Atem schöpfen, so komme» wir damit dem HuugcrbedurfniS von Mluiourn von Lungenzellen nach Sauerstoff nach, das Hervorgerufen wird dadurch, daß jede Einzelzelle den in der Lunge abgelegten Velbrauchsstoff wieder zu ersetzen sucht. Durch die also von jeder Einzel- zelle geleistete Kleinarbeit, die darin besteht, daß die stoff- wechseludr« Produkte in Form von Kotzr-njaure nach au-jen abgefloßen werden uns dafür frischer Sauerstoff eingesoge» wir, kommt das zustande, was wirAtmen" nennen, ein Ledentpiozeß, der jesem pflanzlichen und tierischen Organis­mus gemein ist. Dasselbe Prinzip auch liegt allen Lebens- prozeffen zugrunde, die sich m Herz, Nieren und Eingeweiten adspteten, überall Zellenarbett im Kleinen zusammengefügt zum großen Ganzen, überall schönste Harmonie, Gleichklang all der Milliouenarbeitm, engstes Zusammenwirten nach bestehenden Gesetzen. Pstanzenlede» und Tierleden ist im Giuude genommen Aufbau- und Abbaulättgkeit der Einzel- zelle. Treten Störungen ein in der Zetuüttgkett, vermag das Plaema der Zille nicht mehr die vtahrjroffe in der für den Stoffwechseldetried richtigen Weise zu verarreiten, so treten Störungen tm Gefamtvetried auf, Krankheiten und zuletzt der Tod, wenn ganze Zellkomplexe, ganze Organe betroffen und in ihrer Lebenslatigkeit Schach matt gesetzt werden.

Nehmen wir nun einmal an, daß die Einzelzelle, los­gelöst vom Zellverband, herausgeriffen aus dem Pflanzen- eber Tterorganismus, selbständig weiter leben rönne, so gelangen wir zu den einzelligen Lebewesen und haben ein lebendes Etwas vor uns, das tierischen Charakter trägt, insofern eS Nahrung aufaimmt, sich bewegt, wächst, sich soupflanzt auf meist ganz primitiver Art durch Teilung der Zellen in zwei Tochter zelten, um zuletzt, nach Erfüllung dieser Ledentziunktionen, zu sterben. Die Größe derartig kleiner Gesellen liegt zwischen 7, und 71000 Millimeter. Ihre Lebensvorgänge aber zeigen die uolUnvde Harmonie des Zusammenwirkens der etuzemeu Faltoreu, wu wir sie tut kennen beim Zellenkomplex, beim mit Organen ver­sehenen Organismus, der lurch pemtich genaues Zasammeu- unb Jueinanderarbetien von Lunge, Herz, Magen und Nieren lebenssähig erhalten wird. Es scheint, aiö ab hier die Natur alle Fähigkeiten des Sehens auf ein PlaSma- ilümpcheu zujammeugldrävgt habe, beten Tätigkeit uns mit Staunen und Bewunderung erfüllen mußte. Nirgends zeigt sich hier eine Störung, eine Hemmung in dem Kleinbetriebe, Zelle für Zelle arbeitet nach altgewohnter Weise, ste.s horchend den ewigen in sie hin eingelegten Natmgefetzer, und dasselbe Schauspler bieten unsere lteinsten tierische» Vertreter, unsere einzelligen Tierchen. Ueberall Atmung, Nahrungsauf­nahme, Wachstum, uud cl» dessen Abschlußalt, Vermehrung auf Einfach, oder kompliziertere Weise, stets aber schönste Har­

monie in Xes Lebensformen, tätiges Leben im Rahmen p^pikalisch-cheRkschrr Notwendigkell; in de-m tiefsten Tiefen zu schaue-- unS noch nicht vergönnt ist, es fei d«nn, daß die Z°lluiarphysioi0!;is im Laufe der Zeit die nötigen Wege dazu erkundet, falls es überhaupt im Bereiche der Möglich­keit liegt. Es ist Leb-m in reinster, schönster Formdrr Gotthriz lebendigks Kleid", Lebensvorgänge, die »och nicht psp tzischt», geistigen Einflüssen «menporfon sind, die noch unabhängig von Wille und Gemüt sich ab Spülen, in die noch keine geistige» Regungen hemmend und störend em- greifen. Dieses schöne Bild bietet sich unserem Änge bei der Befrachtung der kleinsten Leb-nsfor men und Dt so recht den Gegessatz hervortreten, den ein Vergleich mit den höchsten Ledensformm des mit Vernunft begabten Lebewssens mit sich bringt, das, um mit Goethes Faust zu reden, dos bischen -Mh: gebrauchtallein um tierischer als jed^» Tier zu fein." Warum, so fragt man sich, wird von dem Meufcheu des Lebens .reinste na-ürliche Form oft so jäh zertreten und vernichtet, warum richtet er zuweilen ein großes Massensterben an mit Kanonen und Gewehren? Wäre es nicht ein schökeres Welkbild, wenn unser soziales und politisches Lchea sich nach mehr natürÜsen Grundsätzen abspielen würde, ich meine, wenn die geistigen Qualitäten des Menschen sich in ihren Bestredungen anpassen wollten, den ewigen bestehenden Gesetzen, bis nun einmal das L oen beherrschen, wenn sie einhalren wolÜen die gegebenen Grenzen, wie es die emfachsten niedrichsten Lsbew se« tun, die eben nur ihre LedmSdedürfoissr bis zum Gefühl der Sättigung befdetigen, nicht aber darüber h.rauSgchsu, was allein der Mufch fmtgteigt, der auf diese Weise bis gemeinen Störungen in des Lebens Ablauf hiaeindringt. Msufch sein, heißt, nicht die Grenzen des Nalu^geschehens übe.schreiten, hecht, nicht die Mißgebuete« geistiger Qualttäreu hegen und pflegen, wie Neid, Haß und den geradezu vlödeu Trieb nach MamMSu. Satt werden können heißt, sich seiner Aufgabe als Mensch bewußt werden, satt werden im Wollen und Handeln, satt w-rden können in der Gier nach Geld und Gut. Ein vernünftiges Streben nach materiellem Besitz ehrt einen jeden Menschen, insofern es bie WttmMiAa-ft» GAL? W» doch dgA^wimsgehLN über die Grenze, das Ueberbordwerfen jeglicher natürlicher GeMle wie Mitleid und Rächsi-nttebe zerstört und veruichtet die soziale b-ffere WrüordNung, weil sie in gemeiner Weise den natürlichen LedesSlauf des Volkes hemmt und so krankhafte Erscheinunzen auf foziclem Gebiet hervorruft. Zurück zur Natur, zurück zur Harmonie der Lchensformen, wenigstens zum guten Wellen, solche zu schaffen; oder der stinkende Mammousgeist, der stets zugrundegehrurrn Völker auf ihre Bahn in die Luft des Abgrunds begleitet, die Volksseele vergiftet, wird dem Volke noch tiefe innere Wunden schlagen.

Sollte es sich wirklich bewahrheiten, was der Teufels- geist, Diephistophlles im Faust vom Menschen behauptet ?:

Ein wenig besser würd' er leben^

Hätt'st du ihm nicht den Schein des Himmelslichts gegeben." N. N.

Aus der Heimat.

Borsttssichtl. Wüteruug. Am 25. 8. (Donnerstag):

Vielfach heiter, trocken, etwas wärmer.

(Geplante Neuordnung der Sonntagsruhe.) Die Reichsregterung plant eine Neuordnung der Sonntagsruhe. B s jetzi sind nur die ersten Vorbereitungen dafür getroffen wordeu. E.» Gesetzentwurf liegt bisher »och nicht vor. Die Retchsregierung hat lediglich Anfrage» darüber an die Läuder gerichtet, die zu einer Kiarftrüung der Verhältnisse lösten sollten. Dieser Rundfrage war allerdings der Entwurf eines Referenten beigefügt, der aber völlig unverbindlich war. Einzelne» Kreisen der Handeisangestellts» ist dieser Entwurfs-Vorschlag bekannt g worden, worauf bereits versucht wurde, Stellung dazu zu nehmi«. Dazu ist es, wie von amtlicher Stelle erklärr wird, noch viel zu früh, da sich noch gar nicht übersthen läßt, welche Stellung die Länder zu der Frage einnehmeu werden. Sobald ein Ent­wurf ausgearbeilet ist, wi» die Regierung des Verlanden der Arbeitgeber und Arbeitnehmer rechtzeitig Gelegenheit zur Aeußerung geben.

Man schreibt uns: Die gesteigerten Anforderungen des Herdstvcrkihrs an die Eisenbahnverwaltung machen sich bereits gdteub. Der durch die Erfüllung des FriedenSver- teages aufs äußerste geschwächte Wagenpark reichi im Herbst nicht aus, um allen Anforderungen sofort entsprießen zu können. Bedeckte Wagen müssen an andere, stärker vor. lttdenve Bezirke zum Xiesjanb ton Getreide, Mehl, Kartoffeln, Obst, Rube» und sonftige» LedensmUtern abgegeben werden. Dies führt zu Ausfällen im eigenen Bezirk. Gliche Ver­hältnisse bei offerun Wag:» durch Teildeckungm infolge Ab­gabe der leert» Wagen nach dem RichrLezirk. Deshalb die Eisendahnverwaltung nicht sofort mit t.legrephischen und schrfftliche» Beschwerden überschwemmen. D e Eisenbahn- bUetitou keunt die Anforderungen u^b die Not aller Be- triebe aus jahrelanger Ersatz: trug, muß aber allen Ansprüchen durch möglichst gerechte« Ausgleich zu genügen suchen. Folgendes -rächte»: 1) Schaelte und fristgemäße Be- und Enttaduag der Äisenbatznwagen. Ladekolounen verstärken.

Doppelschichten einleg- rr Größere Mengen von Massen- güterk wie Kohlen, Koks, Erze usw. in Anschlußwerken auch N2 Nt.s entladen. Wagruslündgela und Lagergebühren sönnen zu Zeiten der Verkehrs- und Wagennot grundsätzlich nicht erstattet werden! 2) Stückgüter den Transportanforderungen eutsprechend ausreichend und gut verpacken und deutlich, zweifelsfrei und in Uebereinstimmung mit den Angaben im Frachtbrief bezeichnen, alte Anschriften vorher entfernen. Bei Säcken, Körben und ähnlichen Verpackungen Signier« stauen mit Metallssen verwenden und mit geglühtem Draht Mistigen. Abschrift der B-zettelung auch unter die Ver­packung dnlegen (NotaLreffe). 3) Bezettelung muß ent- bäte; Adser er (erwünscht und sehr zweckdienlich ist auch bis Angabe des Empfängers), Zeichen oder Buchstaben und Nummer, Versandstation Ausgabetag und äußerst wichtig tarifmäßige Bezeichnung der Empfangsstation, bet Plätzen mit mehreren Bahnhöfen auch Empfaegsbahnhof. Alles in genaues Uebereinstimmung mit bin Angaben im Frachtbrief. Eisenbahndienststellen hatten vorschriftsmäßige Signiere»t» drucke zum Verkauf bereit. 4) Auflieferung größerer Mengen möglichst in den frühen Morgenstunde», sonst im Laufe des Vormittags, weil gegen Annahmefchlnß Gedränge, Ztiloerlust, hastige Auflieferung und damit Gefährdung der sicheres Beförderung. 5) Sendungen nach einem Platz möglichst in größeren Mengen, nötigenfalls nach Sammeln gleichzeitig aufüefem. Dadurch Vorteil der zufammenge- faßti» uad f^müen Beförderung in geschlossenem Wagen. Auch richlungsweise Auflieferung bietet solche Vorteile. 6) Beachtung der Aus- und Einfuhrvorschriften bet Sen« duLgen nach dem AoSiano und dem RhcinzoLgediet. Vor­herige Erkundigung ! Bei Maagein erhevliche BeförderungS« verzögernngen infolge der Rückfragen und nachträgliches Sr« tetiuns der Vorschriften. Verfropfung der IoL- und Bor- bahrihöse und Güterböden daselbst ist zum erhebliche» Teil auf wich« Mängel zuruckzuführen. 7) Pünktliche Adholuug der Güter, da sonst Uebeifüuung der Süterböden «nd Bahn­höfe uns als deren Folge GüterverkehissPerre». 8) Fern« Sprecher auch dort, wo Souleibienft erst um 9 Uhr beginnt, frühzeitig besetzen, damit Xnmeibung der nachts «mgelaufene» WU sSUkittL s!.4 MögliS Dschetzm und EmpfäLLer sofort den Fuhrma«» verstäuLtgen rann. V) Moguepsterrg- FLh««g mit den Dienststellen und deren Lettern, gute gegenseitige B^ständigung. 10) Niemand denke, daß es auf ihn nicht ankomme. Wenn viele lässig sind, leidet die AUgemeinheir. Nar wenn die Siieubaßnoezwailung nach obigen Leitsätzen Unterstützung stadel, läst sich die Verkehrsnot auf ein mögtichst geringes Maß heravdrücken. D'.e Sisenbahnoer- waitung hat stidstrerstäudlich im eigenen Betrieb ebenfalls alle Vorbereitungen getroffen, um den Anforderungen' des gesteigerte» Herbstoeikrhrs nach Möglichkeit zu genügen.

* (MeiSNügen zum Einritt in das Retchsheer.) Wer in das Reichsheer eintreten will, wendet sich zweckmäßig au beu Truppenteil, dem er anzugehören wünscht. Wer zu keinem bestimmten Truppenteil will oder wegen Ueber, füllung bei dem gewählten Truppenteil nicht ankommt, wendet sich an die DivisiottSkomman-os, die ihm eröffnen werden, od und wo noch Stellen frei sind. Die Stäbe der Div.ftonen befinden sich in Königsberg (1), Stettin (2), Berlin (3), Drehen (4-, Stuttgart (5-, Münster (6), München <7), Frankfurt a. O. (1. Kav. Div.), Breslau (2. Kav. Div.), Kassel (3. Kav. Div) Meldungen beim RttchswchrAimsterinm find zweckios, weil das Ministerium sich mit EivftSuugea von Freiwilligen nicht befaßt, da die« lediglich Sache der Trüppenieile ist. Die beim lUitntfterium eingehenden Gesuche rönnen daher nur an die Truppenteile weiter gegeben werden, wodurch für den Gesuchsteller eine unerwünschte Verzögerung einttitt-

* Schlüchtern. Der Seminar-Sportverein Schlächter» formte am Sonntag, den 21. 8. 21 auf dem Sportfest in Nitderzell folgende Preise erringen:

1. Preis Staffelte

1. 100 m Lauf F- Brand

1. 400 m , G. Becker

1. 1000 m K. Müller

2. 100 m B. Brand

2. 400 m B. Brand

2. 6-Klasse Fußbaü

3. 100 m Lauf Chr. Slang

3. 1000 m K. Schott

3. Belasse Kußball.

* Hohettzell (KrS. rrchiüchtera). Die hiesige evangelische Pfürrerstelle kovimr infolge Emerttierung ihres bisherigen Jkgoders am 1- Oktober d. Js. zur Erledigung.

* Weisdach (Röhn). (D»r Tod auf dem Felde.) Auf ler Wiese ging der 64jährige Bamr und Wagner Piur Kleinhcsz an eines fremden Kuh vorüser, die ihn zu Boden warf und mit heu Hörner» mißleit Stöße versetzte. Die enrstanLrvrn innere» Verletzungen waren derart schlimm, daß nach wenigen Tagen der Tod elutrat.

* Franksmt a. M. Die 48 hiesigen Kinos öffnen am Freitag wieder hre Pforten. Die Besitzer haben t« dem skchSwüchentliche» Ausstaude vkly s erreicht, trotzdem ihnen BSS maßgebenden Seiten eine wohlwoLende Prüfung ihrer Forderungen auf Heradjrtzuns der Steuern zugesichelt war. Sie betreten nunmehr den Rechtsweg, zahlen aber »ährend dieser Zeit sie ihnen auferlegte hohe VillkUstener.