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Schlüchteener Heilung

Gchlüchtemer Kreisblatt Gchlüchtemer Tageblatt

Nr. 195

BerantwortUch für den gesamten Inhalt: H.°K. Hohmeister, Schlüchtern. Druck u. Verlag der $a C. Hohmeisier in Schlüchtern. Fernspr. Nr. 65. Telegr.

Schlüchterner Ztg. Postscheckk.: Frankfurt M.Nr. 11402.

Montag, 22. August 1921

Bezugöpreiö : Vierteljährlich in Schlüchtern M.1I durch die Post M.12,-. Anzeiaenpreis: Die Klestn- zeile M. 1,, die Reklamezeile 3,, sämtlich ohne besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt.

73. Jahrg.

HSerschlesmr unteilbar deutsch!

der Welt geht immer «och Macht vor Recht, das Hot unser armes gequältes Vaterland in den letzten -tabren zur Genüge erfahren müssen. Wieder einmal hatte «<b der übermütige Sieger zur Machtprobe gerüstet. Der Oberste Rat", diese durch keinen Vertrag bestehende, aber tatsächlich die Herrschaft über den größten Teil der Welt ausübende Körperschaft, war zusammengetretev, um neben der Frage der Aushebung der Sanktionen und der Leipziger Prozrsse die Feststellung der deutschpolnische» Grenze in Ober- chlesten zu behandeln. Dadurch gewann die Konferenz für uns eine ganz ungewöhnliche Bedeutung, die den Versailler MedenSverhandluugkN nicht weit nachstand. Die Entscheidung über Oberschltfie« ist noch nicht gefällt, sondern an den Bölkerbnudsrat verwiesen worden. Mag sie ausfallen wie ne M unsere These von der vollständigen Unteilbarkeit Ober- schlesiens, gestützt auf die durch die Abstimmung erdrückende Mehrheit für Deutschland wird sie nicht erschüttern. Tausend Spitzfindigkeiten wurden von ftittn der Entente an jeden Versailler Paragraphen gehängt, um unter Betseiteschiebung des Gesamtergebnisses willkürliche Schlußfolgerungen auf Grund künstlich zusammengestellter Teilergebnisse zu ziehen. Das deutsche Volk will man, ebenso w'e im Westen, auch tu Oberschleficn seiner Daseinsbedingungen berauben. Der Plan eines Aufteilung Oberschlesiens ist für Deutschland Eaunchmbar. Gewiß hat Lloyd George fair play versprochen d tu derber Abfertigung der fcaazöfisch-polmschen Ansprüche auf Ob-rschleflen den Pariser Herren in seiner R-se in Er- inuerung gebracht, daß Oberschlesien ja bereits läuger dem deutschen Volke gehöre als die viormandie dem ftanzösische«, d. H., daß Oberschlesien seit 700 Jahren ununterbrochen Deutsch, die Normandie endgültig erst seit 471 Jahren Manzöfisch ist. Frankreich aber unterstützt eifrig jeden Raub 3 kdeutschen Bodens, um die Einheit D-utschiandS zu zertrümmern, Wie rote es behauptet, erlaubt und zusammenzestückelt sei. : Vielleicht darf man die Franzose?, die sich so sehr aus die , Wjollkommenhe't ihrer nationalen Einheit etwas einbilden, -Waran erinnern, wie langsam, mühevoll und recht spät sie " MssmNsugeschmiedet worden ist. Sie haben scheinbar ver- 4 Messt», das Bordeaux orei Jützthunderre laug u» Ltuelalttt Eine englische Stadt war, daß dir Bretagne erst seit dem 16. Mahihuudert. Avignon erst seit 130 Jahren zu Frankreich Wehören. Oberschlesien ist dem gegenüber echtes deutsches fKolonialland; alles, was Kultur ist, ist nur deutsch. Auch .. hin Teil der polnisch sprechenden Bevölkerung hat sich in 1 seiner neuen Kundgebung für ein Verbleib; n bei Deutschland , saoSgesprochen. Unsere gerechte Sache muß siegen, wenn das " Weibstbestimmungsrecht der Völker Geltung haben soll,zum - w-fics Oberschlestens, des deutschen Reiches, des wirtschaftlichen _ ! Wiederaufbaus Europas und des FrievenS der Welt."

Aus der HMat.

Borausfichtl. Witterung Am 23. 8. (Dieastag): Ww-chselud heitet und wolkig, etwas kühl, östlich der Elbe itvas Regen, östlich der Oder mehr Regen, im übrigen Webier vorrageud trocken.

;* Der Wert der Pilze für die Ernährung wird von I« Wissenschaft sehr verschieden beurteilt. Während einige lotset den Nährwert des Pilzes nicht hoch genug veran­schlagen können, wollen andere auf Grund ihrer Feststellungen W dem Ergebnis gelaugt sein, daß der Pilz keinen höheren viährwert habe als jedes andere Gemüse. Die Wahrheit Bärste hier, wie in so vielen Fällen, wieder einmal in der - Mitte liegen. Fest steht aber auf alle Fälle, daß durch die - »»rückhaliung und das Vorurteil, daß ein großer Teil n- faseret Bevölkerung der Pilzuah'.ung eutgegenbringt, uns £ Wjährlich Unsummen von Nährwerten ungenutzt verloren £ Wev. Schon der Umstand, daß von allen in Deutschland () wachsenden Pilzen nur 5-6 Sorten als eßbar bekannt '4 |M, führt zur Vergeudung, denn nach neuester Forschung st die Zahl der nicht giftigen Sorten eine erheblich höhere. Wer selbst von diesen anerkannten 5 6 Hanvelsjorteu klommen Jahr für Jahr große Mengen, einfach deshalb, ' feil die berufsmäßige» Sammler allem es nicht schaffen ginnen und das Sammeln für den eigenen Haushalt nur s IN verhältnismäßig wenig Personen ausgeübt wird. Niemand, " f» bissen WohaortSnähe $Jje gedeihen, sollte es deshalb '«schmähen, sich von irgend einem sachkundigen Freunde | Wer Bekannten in die Kunst des PilzekenncnS uno -auf- WdevS einwechsn zu lassen. Die Ausbeute ist gewöhnlich fou nach kuezer Zeit eine verhältnismäßig reiche, uno der l. Mit für die Küche ekelte G w NN et» bedeutender. Denn P Pilzen läßt sich lediglich mit etwas Fettzusatz ein der Wschuahcunz fast -benbüriiges uns im Geschmack ihr fegt W-komm-udes G.richt h-rüellen, gegen das nach einem Wizen Pcobeversuchi jedes noch so alte Vorurteil schwinden

, I * Schlüchtern. Ein Meteor wurde am Mittwoch abend Mit 9 Uhr nicht nur hier, sondern in ganz Heffen^bob- ®t überzog den Himmel von Norden nach L-üden.

- fytenb der Kopf weißglühend strahlte, wechselte die Farbe Schweifes vom Rot in -'allen Regenbogenfarben bis : M zum Rot. Die Dauer icr Sichtbarkeit betrug etwa

Sekunden. Während dieser Zeit flogen kleinere und

größere läugliche Stücke in der Richtung zur Erde ab und zerstobten im All. Dann wär die raketenhafte Erscheinung urplötzlich wieder verschwunden.

* Frankfurt a. M. Ein kräftiger Bauernbursche aus Bayern wurde, als er erstmalig in Frankfurt weilte, von einigen Unbekannten betrunken gemacht und in ein Haus verschleppt. Darm wurde er all seiner Habe beraubt, ja man nahm ihm sogar die Kleider weg. Vollkommen nackt wurde er morgens von der Polizei am Römersberg betroffen. Las Wohlfahrtsamt mußte K'eldrr für den Beraubten be­schaffen, der dann schleunigst nach seinem Heimatsort ab- transportiert wurde.

* Fulda. Las Bistum Fulda beging am 16. August den 100. Jahrestag dieser Neugründung. Am 16. August 1821 wurde durch die Bulleprovida solersque" die ober­rheinische Kircherprovinz gegründet, zu der das Bistum Fulda gehört. 30 italienische Sinterten, die sich auf einer Studienreise durch Deutschland befinden, bestätigten, von Würzburg kommend, die Hauptsehenswürdigkeiten unserer Stadt und schien am nächsten Tag die Weiterreise über Weimar nach Berlin fort, um dort auch Hamburg und das rheinisch-westfälische Industriegebiet zu besuchen.

* Kirchhain. Eine Szene von furchtbarer Tragik spielte sich im benachbarten Himmelberg ab. Dort brächte der 8 Jahre alte kleine Gelshäuser den Eltern auf einem Karren die Leiche seines vierjährigen Brüderchens heim. Er hatte den Kleinen beim Kartoffelernten mit der Hack; so unglücklich getreffm, daß der Tod die sofortige Folge war.

* Süffel. Wie man Steuerhiuterziehsngen erfährt. . . Die Kriminalpolizei verhaftete auf der Straße einen ver- dächtig ausfthcudcn Mann. Es stellte sich heraus, daß dieser mit drei anderen, inzwischen sämtlich verhafteten Einbrechern einem Landwirte in Bühae bei Marburg 40000 Mark bares Geld und verschiedene Ledensmittel gestohlen hatte außerdem noch an einigen EinbruchSdiebstählen in der Umgegend von Cassel beteiligt war. Zugleich wurde der 27jährige Mon­teur G. Löber verhaftet, der als Anstifter der ganzen Ein- bruchsdiebstähie überführt wurde. Die Anfragen der Knmiualpotizei in Bühne ergaben zunächst, daß dort von MeMGeMiMMl in Höhe von M800 Mark nichts be­kannt sei, sofort stellte die hiesige Kriminalpol-ze: weitere Nachforschungen an und diese ergaben zur allgemeinen Ueberraschung in Bühne, daß einem dortigen sehr vermögen­den Landwirte gelegentlich eines vor drei Wochen verübten EinbruchsditbstahlS 40060 Mark ^gestohlen worden sind, der Landwirt aber keine Anzeige gemacht hatte, weil er wegen zu geringer Steuereinschätzung mit dem LandeSfinanzamt nicht erst in Auseinandersetzungen kommen wollte.

Me schwarzen Truppen am Flhem.

Längst ist es kein Gtheimnitz mehr, daß es unter den Farbigen des dunklen Wellteils gährt. Und wer trägt die Schuld daran? Allein die Völker, die sich nicht entblödeten, diese unkulttvierlen Stämme in der modernen adeadländischen Kriegskunst zu unterrichten, einzuexerziecen und zu Kontroll­organen und Aussichts-Jastanzen über das weißraffige Volk am Rhein zu setzen. Aber nicht nur unter Schwarzen der heißen Zone gahrt es, auch die von den Franzrsen gegen ihren Willen zurückbehaltenen Marrokaner versuchen immer wieder, sich gegen ihre weißen Herren zu «rheben, wie die Maffm-Meutereien von Eschweiler, Trier und anderen Osten zeigen. Und der Grund hierfür? Baron Baudran, der ehemalige Kapitän der französischen Kavallerie, sagt ihn uns: Aus politischen Gründtn ist es als eine Tatsache sehr wichtig, daß man diesen Leuten unter allen Umständen die Rückkehr nach ihren Heimatländern verweigert, wo ste, wie man befürchtet, einen offenen Auf-tano gegen uns hervorruftn würden, weil sie nicht nur die moderne Kriegsührung gelernt haben, sondern ebenfalls lernten, uns zu verachten und möglicherweise sogar zu Haffen. Dies ist der Grund, weshalb ich in der beinahe ausschließlichen Verwendung unserer farbigen Truppen in Deutschland eine ernste Gefahr sowohl für mein eigenes Land, als auch für unser herrliches euro­päisches Geschlecht und seinem Ansehen und Vorrang sehe". Selbst also die unzivilifierten Schwarzen haben Frankreich »zu verachten und möglicherweise sogar zu Haffen" gelernt. D:e Verantwortung für die Schwarze Schmach trifft allein Frankreich. Was es gesät hat, beginnt es schon jetzt z» ernten.

"löiöi«

Die Hoffnung hab die Entscheidung über Oberschlesien im September nesällt würde, stellt sich als trügerisch heraus. Es scheint «nnmehr so ziemlich sicher M sein, bah das Gut­achten des Bölkerbnndes nicht vor Stille Oktober zu erwar­ten ist. Der Völkcrbnndsrat wird ^war voraussichtlich «och in diesem Monat ^nkammentrete», er wird dann Berichter­statter für die Vollversammlung des Btzlkdrbnndes ernen­ne», die am 15. September in Genf stattfinden soll. Das Gutachten des Nölkerbnudes wird aber, wie schon ermähnt, mindestens bis Mitte Oktober ans sich warten lassen.

Inzwischen wird in Paris ein merkwürdiges Versteck- spiel ansaessibrt. Von einer Seite wird gemeldet, dass der sranziksifche Vertreter im Völkerbnnd deon Donrgeois ant DonnerStaa weae« der Sistuna des Bölkcrbnndsrates Be-

svrechungen mit Vriand katte, von anderer Seite r,!rd Ste>e Meldung wieder dementiert. DerStalin" ist üb"rzeugt, das; eine solche Rcsprechnng stattgesnndcn hat. Infosge- dessen werde die Gntscheidnng des VSlkerbnndes schneller als sonst üblich gefällt werden. Der Bölkerbitndsrat werde lediglich znnschcn der Vriandsche» und der Lloyd George- Sinie zu wählen haben.

DerPetit Parisien« will von unterrichteter Seite er­fahren haben. dah der spanische Botschafter »n Pari de Leo« zum Berichterstatter des Völkerbundes ernannt werden würde. Der chinesische Vertreter Wellinoton Koo und der brasilianische Vertreter da Cunha kämen kaum als Rericht« erstatter in Gracie, weil man von ihnen nicht verlanaen könne, in fetter ansschliestlich europäischen -rraae ihre! Meinung zu Lüstern. England, Frankreich, Italien «nd- ^anan i>'ür^^u ebensalls keinen Berichterstatter stellen wi- len, es bleibe also «nr der spanisKe Botschafter übrig.

DerTemps" und der Völkerbund.

Der ..Temps" setzte seine Manöver gegen Me Tätigkeik des Völkerbundsrates in der oberschlestschen s^raae unver« drofleu fort. Obgleich bekannt ist. bah der Rat in seder Be­ziehung vollkommene ftzreiheit für seine EntsästeHunnen ausdrücklich von den alliierten Ministerpräsidenten erhalten «t. versucht das Blatt setzt den Beweis M konstruieren,^ dast-der Rat

nicht das Recht habe, _ ganz Oberschlesien dem deutschen Reiche zuzusprechen dah er vielmehr gezwungen sei, eine Teilung vorzunenwen und dass nur der Verlauf der Grenzlinie von «bm feftaefteiit werden soll. Diese Reitftelfuna scheint dem oMzrösen Pari,er Blatt notwendig zu sein gegenüber den Erklärnugem Sie so­wohl Reichskanzler Dr. Wirth gegenüber einem Derltner Blatte wie der englische Premierminister Lloyd George 'Ut. Unterhause gegeben hat.

Zur Begründung seines Standpunktes beruft sich der Demos" zunochlt auf den syriedensvertrag, bann aber anet» auf den Wortlaut der Resolution des Obersten Rates, in ber. ansdrückli-b von der Festsetzung der Grenze in Obemchlesten- bje Rede sei-

Weiterhin tritt das Blatt der Auffassung entgegen, als ob Oberschlesien, wenn der Versuch einer Einigung awtiOku- den Liierten in der oberschlemchen-lrrage nickt m6au® wäre, das Land ohne weiteres wieder an Deutscklano. zjtrücksaLerr dürfe. Tiefe Meinung fei darum falsch, wer: im 'SriedensvertraaF'

keine zeitliche Begrenzung

für die Entscheidung der alliierten Regierungen ausgestellt- worden ist unb weil weder Deutschland noch selbst Me Mebr- beit der alliierter Regierungen erklären Knittert, bah auch für alle ^-'unft eine' Einigung zwischen den Allnerteu tw dieser Fraoe unmöglich sein mirb.

Man sieht, zu welchen Svitzfindiakeiteu ^ die ossiziöse« Pariser Stimmen ihre Zuflucht nehmen müssen, um alle Hintertüren für Frankreich in dieser Angelegenheit anen zu lassen, obwohl die Blätter fortgesetzt versichern, dass r-> ihnen bei der Regelung nur um die Gerechtigkeit zu twi iet. Die Angriffe gegen Briand dauern von verschiedenen^Sette« fort. In der demokratischenNonvelle" stellt der Lenatoi Brangier fest, dah nach der siebenmonatlicken Reg»en,»a Brian-s von der Entente, dem obersten Rat unb dem Friedensvertrag

nichts mehr übrig geblieben sei.

Llond George spiele weiterhin die Rolle des Schied»- richters in allen Begebenheiten der Welt. Fn gleichem Sinne äußern sichAvenir",Sisaro" und zahlreiche andere Blätter.

Kritik der polnischen Presse.

Während man auf deutscher Seite gewillt ist, sich der, Schiedsspruch des Völkerbundes zu unterwerfen, nimmt du polnische Presse, die die Behandlung der oberschlefischeq Frage durch den Völkerbund statt durch den Obersten Ra! ungünstiger beurteilt, nicht nur gegen die Ueberweisung ^dei Entscheidung an den Völkerbund Stellung, sondern Intnted die Institution des Völkerbundes durchweg äußerst abfäuts sodaß man den Eindruck hat, als wolle Polen bereits jetz! Vorbehalte machen. '

Das nationalistischeDzkenniek Porany" bezeichnet du Verweisung an den Völkerbund als eine theatralische Zere­monie des Obersten Rates. DerNarod" vom 18. Augu? spricht dem Völkerbund, der nur ein Werkzeug der Groß­mächte, insbesondere Englands sei, das Recht auf. Weiter» bestand ab. Der Völkerbund habe längst aufgehört, eil unparteiischer Schiedsrichter der Staaten und Volker zr sein. Seine Autorität sei durch die Schuld der Mächte uw tergraben. Aber England, das ein großes Interesse an bei Aufrechterhaltung des Völkerbünde? babe, müsse gerade hx gegenwärtigen Augenblick in der europäischen Politik etwrs durchführen, das eine Autorität habe und den Glauben, ai eine Zukunft und Lebensfähigkeit belegen solle. Hierzu eiam sich nach Ansicht Englands ganz besonders bie oberschlesisch« Frage. So habe der Völkerbund, der seit einigen Monate, an Agonie leide, ein neue? Objekt gefunden.

Angesichts dieser politischen Lage bedauert derKurjer Warszawski" in einem dem Jahrestage des polnischen Auf. standes gewidmeten Artikel, daß Polen im Herbst 1911 unterlassen habe, sich Oberschlesien mit Gewalt zu nehmen. Polen habe damals eine gemäßigte Haltung an den Tag gtt fegt in dem festen Glauben, daß der Friedensvertrag Polen? gerechte Forderungen anerkennen werde. Heute muffe Polen fest stellen, daß her Friedensvertrag von seinen Schöpfern untergrabe« wrrde, um sich bereits jetzt freie Hand »ÄS«, -