Schlächterner Jettuns
SchlüchLerner Kreisblatt - Schlüchtemer Tageblatt
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Mittwoch, 17. August 1921 teste M lf-J die WeHamel^**,—’^fo^ 73. Johrg.
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Aus der Heimat.
«orattSfichtl. Witterung. Am 18. 8. (Donnersiog) j^chielnd heiter und wolkiger, ein wenig wärmer, Ge mit etwas Regen, Lewitterneiguni.
! ♦ g[m. Am 14. August feierte der Eisenbahn-Verein L fefn erstcS Sommerfest nach dem Kriege. Wegen dem Lr e ngeirctenen Regenwetter mußte die Feier in den hrtefälen »es Bahnhofs rbgchalten werden. Dieses Fest ^e durch gesangliche Vorführungen vom Christlichen ß-endbund, zu welcher Herr Pfarrer Seyd in ltebeus- ^tgei und zuvorkommender Weise seine Einwilligung teilte und Helr Hauptlehrer Beck, welcher den Gesang in ß dtwLhiter Weise leitete, verschönert. Desgleichen erfreute Gesangverein „Frohsinn" unter vorzüglicher Leitung des cem Lehrer Blum durch einige auSgewählte Lieder.
[ ♦ Fulda. (Zehnprozeutiger Zuschlag zur Retchsmiete- IU(r.) Der Magistrat hat beschlossen, zu den 5 Prozent ti'tssteuern, die das Reich erhebt, einen Zuschlag von 10 «zent unter Zugrundelegung des Mütrsolis von 1914 t «heben. Der Magistrat erhofft von diesem Zuschlag eine lliche Einnahme für die Stadt in Höhe von 160000 »k.
► HnSfeld. (Keine Ucherstundeuvergütung für die Lehrer höh>reu Schulen.) Räch einem Bescheid des Mmipers Lo ksdildung ist eine Bezahlung für einzelne Mehrstuu- an den höhere» Lehranstalten »icht angängig, auch wenn über die sogenannte Pstlchtpundenzahi hinausgehen.
' Bcbra. tzGetreideschieber.) Wie wir erfahren, fik dem hiestgev Bahnhof sechs Waggons mit Getreide ereilt worden. Der Inhalt war als „Stroh" deklariert an eine französische Firma gerichtet. Die Unters»- igen sind noch im Ga»ge.
* Suffel. («ikaanischafte» reicher Kriegsgewinnler.) i wmten von der Krtmmalpo.izei drei j-^r Kaufieute enommen, die in den feinpen Lokalen verkehrte», sehr >ehm gekleidet gingen und in jeder Beziehung taoeUos raten. Sie hatte» in den Kreisen reicher KriegSgewinn- öekanntschaftea unb Freundschaften geschtoffea unb ließen von diesen einlaben, um nachher als ungebetene Gäste irznlommln mrd chur» dir Wsh»U«Le» üULzyPiü»t>ktN. diese Weise habe» sie siebzehn ungemern erfolgreiche nuchsdiedstähle durchgesührt und von den Erttä^nisseu r Beutezüge als große H-rren gerebt, bis jetzt die Krimi» oltzei diesem groefpurigen Dasein ein Ende bereitete.
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Der bekannte Politiker unb Volkswirtschaftler Franz k schreibt im „Tag":
Mit dir habe ich gesehen, daß sie um das Gewand der ' Mutter Germania würfelten, wie die Kriegsknechte den Rock des Herrn. Mit dir habe ich ihrem Schachern, leln und Flüstern gelauscht und ohnmächtig die Hände n lassen, wo du sie ohnmächtig ballst. Das war die i^t Stimmung in den Tagen des Wiener Kongresses; rliche Milch nur im Vergleich zu dem gärenden Drachen- - in das die Versailler Folterknechte deutsche Schafsgeduld e zu wandeln suchen, um einen Vorwand zu neuem tnmorb. zu neuem Länderraub, zu neuem Zweihundert- iardendiebstahl zu haben. Kann es denn noch einen; «en Abgrund der Schmach geben, als diesen gegenwärtig Kuhhandel des feindlichen Obersten Rates um uraltes totS Land, um das Schicksal eines der wichtigsten beut» 1 Volksstämme, — diesen gemeinen Kuhhandel, dem mir ts, rat- und tatlos zusehen müssen, als feilschten die Eu- toebattern nur um eine weltferne Südseeinsel oder um n Hottentottenkral? Ja, es gibt eine noch brennendere “nbe als diese Auslieferung deutschen Bodens unb beut» ^Menschheit an französisch-polackischen Blut- und Raub- das ist die schnodderige, kalte, höhnische Gleichgültigstes Teiles der sogenannten deutschen Staatsbürger "über dem verzweifelten Ringen des deutschen Oberes; das ist der Vipernbiß des offenen Volksverrates tsün des Todfeindes. In ewigem Eis läßt Dante die lfn Verräter zu Höllenqualen verdammt sein; sogar die w erfrieren ihnen. Sind unsere Franzosen- und "inechte dieses Dichterzorns wert? Bezeichnen wir sie tit einem Wort aus der Sprache ihrer Brotherren: <. DaS genügt!
b® Augenblick des Zusammentritts der Pariser Welt- " fragt man sich auch in England, weshalb Frankreich hinüber Deutschland bis zum äußersten kommen lassen Europa und die Welt in ein neues Flammen-, Blur. Tränenmeer stürzen' will? Lloyd Georges „Daily ontcle" stellt fest, daß die Mehrheit der Franzosen bei Zeugung ist, daß erst bann alles gut unb ruhig seit wenn man Deutschland völlig vernichtet hat. Dv ^sche Minderheit fürchtet, daß aus einer Zerstückelun, "wanbS der Zusammenbruch der ganzen Welt folget I Einige Nachwahlen der letzten Zeit haben gezeigt .C,t Linke Frankreichs erstarkt, und der feit dem No> (fr 1919 unumschränkt herrschende „nationale Block' ,W einiger Besorgnis dieser Entwickelung zu. Dic Lösche Linke kämpft aber weniger gegen die äußere alt die innere Politik der Mehrheit (insbesondere fürcht« ■ . En neuen Klerikalismus als Ergänzung der bereits bei
; ^n Säbelherrschaft). Gegenüber Deutschland will । &tr Radikalismus äußerste, grausamste gierigste Ans^ ^ deS fidbczlitb niemals wiederlebrenbe» GlUcks-nk-llr
vom November 1918. Auch, die Linke will vor allem, Faß Deutschland auf alle Zeiten waffenlos, unschädlich und zum willenlosen Gegenstand französischen Macht- und Bereicherungshungers gemacht wird. Und das gesamte Frankreich glaubt heute, gerade mit dieser Politik die Amerikaner aus seiner Seite zu haben und das Pankeebündnis sichern $1 können, diesen stärksten Trumpf französischer Zukunftspolitik, Herausgerissene Stellen aus Reden Hardings, Hughes, Har- veys, Lodges usw. sollen täglich den zeitungslesenden Bürger babon. überzeugen ,daß die einzig richtige Politik Frankreichs, darin besteht, im Vertrauen auf den Verbündeten bei Washington-Lafayette-Zeit in Deutschland „jusgaul au baut" zu gehen und auf den englischen Widerspruch zu pfeifen; auch dann, wenn sich dieser Widerspruch di-smas zäher und tatkräftiger zeigen sollte, als man bisher bei Lloyd George beobachtet hat. In den Pariser Schwärmen reien für die Denkmäler französischer Freundschaft in amerikanischen Landen fehlt auch nicht die Hymne auf das Kos- ciuszko-Standbild. Wir wußten freilich sowieso, weshalb Briand so großen Wert auf die Teilnahme des Londoner amerikanischen Botschafters am Pariser Rate legte. In bei oberschlesischen Frage handelt es sich heute für Frankreich 'gewiß Mch immer um eine neue Verstümmelung, Ausplünderung und Schändung Deutschlands und um eine Stärkung des polnischen Leibeigenen und Soldknechts. Darüber hinaus wird aber die Pariser Tagung zur ersten und entscheidenden Kraftprobe des neuen, weltherrschastslüsternen, iy Ozeanen und Weltteilen phantasierenden und fiebernden Frankreichs und seiner neuenBündnis-,.Kombination" gegenüber dem alten Ententefreunde und bessert denkbaren „neuen Freundschaften". Gibt England nach, ist es mur noch ein Menagerielöwe in französischen Augen.
^inlöfrmg beschädigter Rei^sbanknsten.
Um dem Unfug des Hamsterns von Papiergeld zu steuern hat das Reichsbankdirektorium sich neuerdings veranlaßt ■ gesehen, bei Einlösung beschädigter Reichsbanknoten, soweit ihre Beschädigung vermutlich auf unsachgencäße Aufbewahrung zurückzuführen ist, die V^^rbeitr • und Herstel- _ lungskosten in Anrechnung zu bringen. Jnwieweit^ies auch bei mutwillig und fahrlässig beschädigtem Papiergeld zu erfolgen hat, bleibt der Entscheidung in jedem Einzelsalle Vorbehalten^ Ein Fall ist bekannt geworden, in dem die Reichs-
die Nummern festzustellen waren. Die Reichsbank hat zu dieser Maßnahme übergehen müssen, weil ihr in letzter Zeit auffällig viel beschädigtes Papiergeld zugegangen ist. _ Es kann daher nicht genügend vor dem unsinnigen Hamstern des Papiergeldes gewarnt werden. Wer Papiergeld hamstert, schädigt sich selbst und seine Mitbürger. Wer Papiergelo zurückhält, wird durch das weitere Anschwellen der Papiergeldflut und die dadurch hervorgerufene Geldentwertung jeden Tag ärmer. Das Hamstern von Papiergeld erregt aber auch die Habgier anderer Menschen, die vor Mord, Raub, Diebstahl nicht zurückschrecken; es bringt keine Zinsen, dagegen oft große Verluste durch Feuer, Mäusefraß Feuchtigkeit u. a. Der berühmte Geldstrumpf das Bauern hatte noch einen Sinn, solange noch harte Taler darin waren, aber seitdem das Geld bei uns kein Wertgegenstand, sondern nur ein Wertzeichen ist, ist diese Art der Ansammlung völlig sinnlos. Das Geld gehört vielmehr in die Sparkassen und Banken, damit es von dort wieder der Volkswirtschaft dienstbar gemacht wird.
Sie Lage in Oberschlesien.
Die augenblickliche Lage in Oberschlesien ist nach den gegenwärtig in Berlin vorliegenden Nachrichten im allgemeinen ruhig. Bei der oberschlesischen Bevölkerung macht sich ein Gefühl der Enttäuschung über das abermalige Hinauszögern der Entscheidung bemerkbar, und bis zum 8. August war bekanntlich in Oberschlesien von polnischen Elementen ein neuer Generalstreik geplant, der sehr gut vor-t bereitet war. Daß dieser Generalstreik nicht zum Ausbruch gekommen ist, dürfte lediglich auf die immer deutlicher zu Tage tretende Kampfmüdigkeit in Oberschlesien zurückzuführen sein. Es wäre allerdings falsch, daraus die irrige Meinung herleiten zu wollen, daß die polnischen Elemente etwa auf jeden weiteren Putschversuch verzichten wollten.
Diese Annahme wäre schon deshalb völlig verfehlt, weil sämtliche polnische militarüche Geheimorganisationen wie bisher weiter bestehen und eifrig tätig sind. Es sei in diesem Zusammenhang z. B. nur an die immer noch in Schoppinitz, dem früheren polnischen Hauptquartier, noch jetzt tätige jHauptkommission erinnert, ferner an den Verband der polnischen Aufständischen, an die Sokols usw. Das Bestreben der Polen geht dahin, die friedliebende deutsche Bevölkerung hu provozieren und dadurch einen Zwischenfall heraufzube^ schwören, der dann natürlich die schlimmsten Folaen naeR sich ziehen könnte. Der deutschen Bevölkerung sind diese Absichten der Polen aber nur zu gut bekannt und ihre Bemühungen gehen dahin, derartige Pläne zum Scheitern zu bringen. Die Voraussage, ob und wann ein neuer polnischer Aufstand ausbrechen wird, ist ziemlich schwer zu machen. Ein weiteres Mittel zur allgemeinen Beruhigung der Bevölkerung aber ist vielleicht in der Tatsache zu erblicken, daß von heute Dienstag ab bi? staatliche Erwerbslosenfürsorge, wie sie bereits im übrigen Deutschland besteht, auch auf Oberschlesieck Ausgedehnt wird.
Von deutscher Seite geschieht alles, um die Ruhe in Oberschlesien unbedingt zu wahren; ob freilich dasselbe Be- nreben..auch auf polnischer Seitg ohwlt t^ «scheint wt*" * "
'weile!Haft. Für die weitere Aufrechterhaltung der Ruhe n Oberschlesien wird auch der llmftanb maßgebend fern, oä Korfanty, dr nach Beendigung der Taaung des Obersten Rates aus Paris abgereist ist, seinen Wohnsitz in Ober^ 'chlesien oder in Kongreß-Polen nehmen wird.
Verstärkung der Apo in Oberschlesien.
Die Interalliierte Kommission in Oppeln hat eine' neues Verstärkung der Avo-Hundertschaften in allen Ortschaften angeordnet. In Oppeln werden die Beamten^ in den nächsten Tagen aus die einzelnen Hundertschaften verteilt.
Vor dem neuen Zusammentritt des Obersten Rates.
In der nächsten Woche soll der Völkerbnndsrat znfam» mentreten, doch steht noch immer nicht fest, wo die Tagn«« statttl«d-n wird. Nach den letzten Mitteilnnaen scheint Genf dre meiste Aussicht zu haben, da sich dort ohnehin das Sek- retariat des Völkerbundes befindet. Dadurch würden auch die Vorarbeiten für die Tagnna erleichtert werden. Auf tedcu ?yaU ist damit zu rechnen, daß die Sitzunq des Völker- dunssrates in der nächsten Woche stattfindeu wird. Man rechnet Kami-, daß sie mindestens eine Woche dauern wird. Dadurch würde man allerUngs mit der Zeit etwas in die Enqe kommen, da die Vollversammlunq des Völkerbundes am g. September stattfinden soll, womit die erforderlichen Vorarbeiten für die Tagung des Obersten Rates nur er* schmort werden.
, Der Leiter des Informationsdienstes des Völkerbundes^ bestatrat, daß Deutschland ebenso wie Polen zur Entsendung eines Vertreters ejnaeladen werden sollen. Die Entente- konferenz, die nach dem Gutachten des Völkerbundes ant mminctttrefen nud die letzte und endgültige Entscheidung' «ber .. berscickenen treffen soll, wird schon in der erste« «eotemberwoche und zwar in London stattfinden. Auf dreier Konferenz, die nur von titrier Dauer sein soll, werden: auch die übrigen Fragen. die Leidiger Pro?,esse, die Ko«- trollkommisiionen, sowie die militärischen Sanktionen end- gültia erledigt werden. Briand soll erklärt habe«, daß er -rn'rr S#,61h£1. Vr-e--^k-t' -- ?•' XA ^ t^rstin^»««» ^»«-Anf^ Hebung der militärischen Sanr.lskeü »eben wird.
Zur Aufhebung der Sanktionen.
Die Aufhebung der wirtschaftlichen Sanktionen wird in Zer-HarUer Vreff^^bhüft rodfafE^-Nuk^weMM DkäMv lallen erkennen, daß es sich dabei um eine Forderung bet; selbstverständlichsten Gerechtigkeit handelt, während die rechtsstehenden Organe übereinstimmend die Befürchtung aussprechen, daß die militärische Besetzung der Rheinlande .nunmcbr wieder ««wirksam sei und kein Druck mehr auf die ENtscheidunae« der deutfchrn Regie-nug ausgeübt werde. Das „Echo dc Paris" betont besonders die Bedeutung der von Frankreich gestell'en Bvrbedinqun.aen, wonach die deutsche Negieruua den netten Zollmastnahme« zustimme« müsse, wie sie zwischen Loncheur und Rathen»» vereisbartz warben seien. Für Frankreich handle es sich, auch wenn England betör' -e Sonderabkommen nicht gern sebe, votz allem d.annm, daß der snNematische Bonkott. dem die französischen Waren vor dem Inkrafttreten der Sanktionen anSq ae'etzt worden waren, nicht wieder in Wirkfamkeit trete« dürften. ^
Günstigere Beurksrümg in Paris.
Die französische Presse beurteilt die lkeberweisung der oberschlesischen Frage an den Rat des Völkerbundes nicht mehr so ungünslig wie in den ersten Tagen. Ohne Zweifel spielt dabei zunächst der Einfluß des quai d'orsay mit, der sich bemüht, die öffentliche Meinung für Briand zu gewinnen. Daneben aber ringt sich offenbar die Erkenntnis durch, daß die neue Wendung der Diugp allerlei Vorteile für Frankreich mit sich bringe, die im ersten Augenblick nicht recht beachtet worden seien. Man erinnert sich in diesen, Kreisen jetzt der Tatsache, daß Frankreich bisher im Völkerbund unbestreitbar einen dominierenden Einfluß ausübte und hofft wohl jetzt davon profitieren zu können. Der „Petit Parisien" geht sogar soweit, in diesem Zusammen-; Hang wieder die alte französische Forderung zu erheben, daß' der Völkerbund über eine genügend starke bewaffnete Macht verfügen müsse, um seinen Beschlüssen Geltung zu »er-, schaffen; dies natürlich nur im Interesse des FriedenS unb; sticht um die französischen Kastanien aus dem Feuer heraus« j zuholen. ?
Die nationalistischen Blätter sind allerdngS noch immer, kampfgestimmt. Im „Matin" veröffentlicht Poincarv eine» Artikel voll beißender Ironie gegen den englischen Premierminister und im „Echo de Par'c»" komurt Perünax an folgendem Schlußergebvts:
Deutschland wird immer freier k» seinen Bewegunge« und die Entente wird durch innere Streitigkeiten immer un- beweglicher. Das sind die Früchte der Arbeit des Oberste« Rates. Auch das „Journal" stellt nochmals fest, daß der Oberste Rat nicht eine einzige der ihm vorgelegten Fragen' habe lösen können und sieht darin ein ernstes Anzeichen für die Zukunft. Zugleich erregt auch die Meldung, daß die Sitzung des Bölkerbundsrates wahrscheinlich in Genf stattfinden werde, starke Unzufriedenheit, da man befürchte« zu müssen glaubt, daß sich Deutschlands Einfluß in Genf stärker benterft ir machen werde, als dies in Paris möglich wäre.
Danzig wird dem volnischen Zollaebick einverleibt.
In den Danzig-polnischen Wirkschaftsv-rhandlungnt ist festgelegt worden, daß die endgültige Einverleibung der ©"• bietes der Freien Stadt Danzig in das polnische Zollgebiet ß Monate nach Unterzeichnung der, Beschlusse erfolgen soll. Die Wirtschastsaren-e zwischen Danzig und Polen wird siufen- weise abgebaut werden, muß jedoch vollständig bis spatesten? xum 21. April 1922 fallen.