Gchlüchternev Jettuns
| Schlüchierner Kreisblati - Gchlüchterner Tageblatt
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Dienstag, 16. August 1921 | Zeile M. 1,—, die Reklamezetle 3,—, sämtlich ohne 73. Jahrg. besonoeren Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt.
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Wirtschasttiche Rundschau.
(Nach dem Stande vom 13, August 1921.)
(Nachdruck verboten.)
W.K.S. Allgemeine Lage. Bei allen Nationen zeigt sich das entschiedene Bestreben, mit Deutschland Handel zu « treiben. Deutschland liegt wirtschaftlich noch zu tief dar« i afefer und kann die Nachfrage des Auslandes nach Export«
ire nicht annähernd befriedigen.
Geldmarkt. Die mit dem Ausland erfolgten Kredit- »kommen haben vorerst nicht die erwartete Stabilisierung
her Mark mit sich gebracht. Das Vertrauen des Auslandes dfo die deutsche Finanzlage ist noch wenig zuversichtlich. Die scheidung über Oberschlesien wird einen Wendepunkt tigern — Das Gesamtkapital der deutschen Aktiengesell- war am Ende des 1. Halbjohccs 1921: 38 Milliard.
, Ende 1920: 29, 1913: 17.
Handel und Industrie. Die deutsche Einfuhr uach England betrug im 1. Halbjahr 1921: 11.797.491 Psd., 20: 11.895.943 Pfd. — Die gesteigerte Nachfrage hob Geschäftsgaug der meisten Industrien. — Das Interesse deutschen Eisenerzeugniff u ist im Auslande wieder reger geworden. Besondere Kauflust zeigt Holland und England. - Ja der T-xlilindustrie beobachtet man seit einigen en eine ausgesprochene Hochkoajunktur.
Kohlen. Die Kohlenförderung des NuhrbeämS ktnschi- der lmksrh. Zechen) betrug im Juli 7.83 Mill. T, ant 7.75), in Oberschlesien fast 2 Mill.
Warenmarkt. Das besetzte Gebiet wird mit fravz. (bes. ^pirituosen, Wein, Seid-»waren rc.) über- wemmt. Frankreich setzt alles daran, diese nach dem igen Deutschland zu verschieben. — Im Handel mit zwaren deckt sich die Kundschaft bereits flo-t für das dstgeschäft ein. Eme weitere befriedigende Entwicklung Geschäftes ist zu erwarten. — An der Stuttg. Leder- se vom 9. zogen die Preise durchschnittlich um 2—3 M. Kz. weiter an.
Landwirtschaft. Die Getreideernte ist in der Haupt- e beendet. Qualitativ ist sie im Durchschnitt gut, qaanrt- mitttl. Die noch stehenden Feldfrüchte, Wiesen, W-in- ge usw. lechzten nach Regen. Die zweite Heuernte wird 7* des sonnigen Ertrages ergeben.
Produktenmarkt. Die Getreldipretse haben sich mehr tlislert. Sie stehen nun über den amerikanischen Preisen, e Stockung im Absatz dürfte bald kommen. Die Preise Rauhfurter zeigen scharfe Auswärlsbewegung. — Es , daß in wenigen Tage« die Einfuhr von Brotge« freigegeben wird.
Biehverwertung. Das Angebot ist infolge von Futter« rl nach wie vor sehr groß. Bei der Trockenheit ist st zurechnen, daß die Landwirte weiterhin Vieh abstoßen. Preise zeigten stark rückläufige Bewegung. Die Berliner teauttion brächte am zweiten Tag Preise, die um ca. 25 Proz. über die letzten Jullnoüeruugen Hinausginge». 1. Tag zogen die Preise bei leichten Gewichten an, d sie sonst unverändert blieben. Ebenso gingen in .die Preise durchschnittlich 5—10 Proz. In die
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Lebenshaltung. Die statistischen Feststellungen der sdehörden haben für Juli ein Ansteigen der Teuerung alle bisher festgestellten Maße hinaus ermittelt. Zu Steigerung haben Preiserhöhungen für fast alle gsmittel, besonders für Hülseafrüchte, Fette, Eier und beigetragen.
Holzmarkt. Am Nadelrundholzmarkt ist der Absatz « geworden. Die Preise ziehen an. Das Geschäft in elpapierholz liegt immer noch ruhig. Laubholz hat
Lungen kntsprechen, sondern höchstens 25 Prozent hinter den ErwortuNgen zurückbleihe«.
* Hersfeld. In der Nähe dcS benschbarten Friedewald hat ein Wegelagerer ein junges Mädchen Überfällen, das mit der Bahn von Vacha gckvMmen war, wo es auf einer Ba«k einen Betrag von mehreren tausend Mark abgehoben hatte. Der Verbrecher zwang das Mädchen unter TodeS- Sedrohung zur Herausgabe des Geldes und ergriff die Fluch?.
* Hersfeld. Es vergeht kaum ein Tag, daß nicht Händler in die hiesige Gegend kommen urd Getreideauskäufe zu Wucherpr-'isen abMichlleßerr suchen. Es werden für Weizen bis SCO Mark für den Zmtner geboten und für Roggen 250 Mark. Meist scheitert dieses verbrecherische Treib-n an dem gesunden Sinn der Landwirte, aber zu verwundern ist eS nicht, wenn der gleißende Mammon in dkm einen oder anderen Falle auch seine Anzichuugkkraft ausüben würde.
rungs?.ahl weiter hinauftreiben wird, und die Wft nnge« der Brotpreiserhöhung sich gen und Preissteigerungen für andere werden.
Der amtliche Bericht verzeichnet, daß früheren Erhebungen, wo die Teuerung in
noch mehr, wenn: in Lobnerhöhun-1 Waren umsetzen
im Gegensatz «u den verschiedenen
Gemeinden verschieden stark zugenommen bat, diesmal öte; Teuerungsbewegung' im ganzen Reiche -iemlich einheitktch war. Fast alle Gemeinden, in denen E> ' ebungen angestellt wurden, berichteten HSHere Lebenshaltung.ttostem
bat, diesmal die
Wilde Auslauke von 3r^etmbe.
Aus allen Gegenden des Reiches kourmen Meldungen, das, den Landwirten von Händlern und Aufkäufern für Getreide und Kartoffeln Preise gebot? werden, die das
gerechtfertigte Maß weit überschreiten. Mögen in einzelnen die Landwirte auch selbst hohe kann döch überall beobachtet werden, 6c
allem die ausländischen Aufkäufer öurä geböte dieses Verhalten noch unterste
DleuerlveM und SieuerpoMll.
Der Regierungsrat a. D. Karl Elster schreibt in der „Deutsche» Allgem. Ztg." über has Thema „Steuertheorie unö Steuerpolitik" u. a. folgendes:
Steuerpoittische Kämpfe werden vor anderen erbittert geführt. Die Steuerpläne des politischen Gegners finden nur in ganz seltenen Fällen einmal rein sachliche Würdigung. In aller Regel werden sie als Scheu vor eigener Steuerleistung, als Ausdtstck „unsozialer • Gesinnung" und mangelnder „Opferwilligkeit", verdächtigt. Was letzten Endes nur eine Frage wirtschaftlicher Zweckmäßigkeiten bedeutet und darum auch nur als solche nüchtern und kühl behandelt werden sollte. verzerrt sich im Spiegel der politischen Tagesmeinung zu einem wirtschafts-ethischen Problem, das es nicht ist. Dies freilich niemals so wie heute. Wir haben schweren Grund zu sorge», daß der kommende Kampf um die neuen Steuern noch wieder neue tiefe Spalten in unserer Volksgemeinschaft reißen möchte. Dies muß verhindert werden: und allein die Wissenschaft vermöchte es zu verhindern. Es ist die Pflicht der Wissenschaft, nachdrücklich darauf hinzuweisen, daß die von ihr einst selbst genährten Steuerarten über de» Wert und den Unwert der etyzUÜW gteuerarten — insbesondere aber beten herkömmliche Wertungen aus dem ethischen Gesichtswinkel der sozialen steuerliMn Gerech-
guten Getreideernte und der verhält günstigen Kartoffelernte liegt ein A
180 Mk. und mehr für den Zentner N
Tie Sandels- und Landwirtschaft landwirtschaftliche Vereine warnen j-
greife fordern, so die Aufkäufer, vor Sermäßige Preis-
Angesichts der väßig noch immer "; zn Preisen von
-n; nicht vor.
nnern sowie viele unkenswerter Weise
die Landwirte vor einer übermäßig-v ewinmucht. Wiederholt konnte festgestellt werden, daß d e auf diese Weise gekauften Gtreidemengen sowie Stroh. Kartoffeln und andere Erzeugnisse in das besetzte Gebiet und von dort in das feind«
Gewinnsucht. Wiever-
liche Ausland abwandern. Die Landwirte sollen durchaus auf ihre Kosten kommen, aber sse versündigen sich an Allgemeinheit, wenn sie durch solche Lockungen dazu tragen, daß auch im Inland die Preise für Kartoffeln Brot sprunghaft in die Höhe getrieben werden.
Die Landwirte, die so laut nach der Aufhebung — Zwangswirtschaft gerufen haben, dürften die gewonnene; wirtschaftliche Freiheit nicht mißbrauchen, sonst bestehen Gefahren, die auf sie selbst zurückfallen. Jedenfalls darf sich das Volk mit Recht dagegen auflehv->n, daß die erste Folg«
der, bet-, und
der
der freien Wirtschaft ein Kartoffelpreis von 50 Mk. und e
RoggenPreis von 150 Mk. und mehr für den Zentner i
unbefriedigenden Absatz, besonders in Eichen. Am Markt hält die zuversichtliche Stimmung an, obwohl Umsatz immer noch recht bescheiden ist. Das Gleiche ist Laubholz zu sagen. Nach Gerdholz und G-rbrinde sich vermehrte Nachfrage.
Verkehr. Der deutsche Seeschiffzverkehr von and nach urg hat im Juli 75 Proz des Frieder v»keh:s (gegen o) erreicht. — Infolge des schlechten Wafferstandes Har Verkehr auf den Wafferstraßen sehr nachgelassen. — Im
wuj vm *vH||u|uupi» nyi uu^getu||CH« — ^ui He 1900 gab es im deutsche» Ferufprechveckcyr 231.482 "pt' und 55.258 Nebenstellen. Zu Beginn dieses Jahres >« es 1.072.803 bezw. 683.041
Ausland. Die rumämfche Regierung hat die gesamte - Mausfahr monopolisiert. — Der greifbare Welcvorrat o-nn betrug am 1. August 19.438 Tons gegen 17.945 11 Arg. im Bö-jähre. — Dre Rotzelsevproduttio» in ^ila war im Suu die niedrigste fi t 18 J^hrm und »8 864.000 $.
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Aus der Heimat.
^»rauSfichtl. Witlrl««g. Am 17.8. tMittwach):
Wnb bewölktes, t» bei Temperatur wenig verändertes
5 “7 etwas Regen.
ii (Das wahrscheinliche Ecnlcergebyik'.) Die Reichs«
» "bestelle ist zu einer Schätzung in E nleergebn.ffe auf der vorliegenden SaatkUstünLLberichte geschritten.
6 wird der Minderertrag der diel jährigen Eente tm ^ lebtet nicht den bisher gehegte» schlimmen E w 1P
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zahlt, auch endgültig belaste, wenn es auch allgemeine Meinung ist. Es ist nicht rchtig, daß eine Steuer vom Konsum nur auf de» Breiten Massen liegen bleibe, mag das auch noch so behauptet sein. Wohl aber richtig ist, daß beide Gruppen von Steuern — die direkte» und Sie inbreften — in einen Ueberwälzungsprozeß eingehen, nach dessen Abschluß die Steuerlast ganz andere Personenkreise tragen, als die zunächst die Steuersumme bezahlen: daß nach „Konsolidation der Steuer" die Last vollkommen neu verteilt ist, und zwar nach einer Beteiligungsziffer, die mit de» wohlgemeinten Sätzen und Tarife» des Gesetzes nicht das geringste zu tun hat.
Den dunklen Prozeß der Steuerüberwälzung hat die bisherige Wissenschaft noch nicht zu Ende dnrchgedncht. Wohl aber hat sie nachgewiesen, daß jene alte Lehre fehlsam ist, die die Nichtüberwälzbarkeit der direkten Steuer» und die nur einmalige Neberwälzung der indirekte» (nom „Steuerzahler" auf de» „Steuerträger") «nangefochte» behauptet hatte. Die Einsicht, daß der elastische Haushalt auch die ihm als endgültig zugedachte Steuer — im Wege der Ein- kommenssteigernng — auf andere Steuerträger weiterwälzt derart, daß endgültig sie andere tragen. Die andere Einsicht, daß bei den indirekten Steuern es nicht bei einer Ueberwälzung bleibt: die dritte, die aus diesen beide» mit logischer Gewißheit folgt: daß ie-c Steuer sich den Steuerträger nach andere» Gesehen sucht, als irgend eine ratio leais denkt: diese stnfenn'eis aufstetgende Einsicht zwingt zu dem Schlüsse, daß die Steuerlast einmal eingelebter und durch den Konsolidationsvrazeß hindurchgegangener Steuern nach aanz nennt den aleichen Reaeln snach ganz genau dem gleichen „Schlüssel") im Wirtschaftskampfe zur BeMilung kommt, ob sie nun direkt oder indirekt.
Dies ist mit Nachdruck zu betonen: der erbitterte Streit um die „steuerliche Gerechtigkeit" tobt auf dem schwankenden Boden einer als falsch erkannten Theorie. Es ist nicht wahr, daß Steuerlasten auf jene drücken, die sie zahlen: «icht wahr, daß die direkten Steuern die, Leistungsfähigen heranziehen, die Leistungsschwachen aber schonen. Nur wer die Steuer zahlt, sagt das Gesetz: wer endgültig die Steuer trägt, bestimmen andere stärkere Kräfte als die Gesetzes parggraphem
Der lenerffe Monai.
Allch die amtliche Statistik erkennt nach den Erhebungen für den Monat Juli die starke Preissteigerung der letzten Wochen an. Die Reichsinderziffer für die LebenS- haftnngSkoste« des statistischen ReichSamies. Sie bekanntlich außer den Lebenmitteln alle zwangsweise niedrig gehaltenen Preise, wie die für Wobnuüg. Heizung und Belenchimm. mit umfaßt, dagegen den Aufwand für Bekleidung gar nicht zu erfassen sucht, betrug für diesen Monat 033 gegen 898 und liegt damit noch bedeutend über der bisher höchsten amtlichen Teuerungszahl des Monats Januar, wo der Unfwand für Ernährung und Wolmbedars 094 erreicht hatte. Wir !"ben bereits darauf hiicaewieseu, daß Biese fassen sich mit dem tatsächlichen Eristenzminimum nicht decken. Sie kennzeichnen aber die allgemeine Preisbewegung und werden durch die Meüzifsern der Großhandelspreise bestätigt.
Auf die NeichSindexziffern ist von großem Einslnst, daß die Preise für 'eite, Ei Md Mj^lch bei 1*8Mittb ।
in die Höhe gegangen sind. Im August wird dazu n "8 die Verteuerung deS Brotes foinmen. die allein sch-M "
Eine neue Vergeroalkignng Dentschlands.
Tat „Motin" bringt am Freitag eine Erklär',«-, des sran- »Ksikäieq Nufienminift-rS. mongss, für Frankreich die Frist für S'c BeretzMg der Phernlande mit der Erfsistnrg ber dentschen Berpslichrnnge« — das sei her t. August — z« laufen begannen habe. . > ^
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Wenn siK diese Aeußerung des französischen Außeumini- iers.bestätigt, so wird damit eine Veraewolliguna Dentsch- landS begonnen... Fm Artikel 428 des sog. Friedensvertrages ist bestimmt, daß die Beießung des RheinlandeS während eines Zeitraum» von 15 Fahren erfolgen soll, eines Zeitraumes. ..der mit dem Fnkrafttreten des gegenwärtigen Ver- traoeS beginnt." Fm Artikel 440 ist weiter bestimmt, daß der Vertrag mit 6er A"fstellu«a des ersten Protokolls zwisKen den ratifizierenden Staate» seine Wirksamkeit beginnt. Dieses Vrototoll ist am 10. Fanuar 1090 in PariS unterzeichnet worden. Wenn jetzt der französische Außenminister den Ve- gtnn de^ LonienS der ^riß->» für die Besetzung der Rbein- lande erst mit dem 1. August 199! anfeüen will, so begebt er damit einen ungeheuren Betrug. Er betrügt uns um rund anderthalb Fähre. Er will die Leiden der besetzten Gebiete eigenmächtig um anderthalb Fähre verlängern. Sie NeiSS- reaierung wird hoffentlich sofort beim Obersten Rat gegen diese eigenmächtige AnSlegnna deS „FrieSenSvertrageS-. bnrch Frankreich entschiedenen Eftftvrikch einlegen.
Hmler den KaWsn.
Die polnische Note, die am Mittwoch letzter Woche bet der französischen eRgierunq einpina. soll, wie die „Continew tal NewZ" aus diplomatischer Quelle in London erfährt, bis Ursache gewesen sein, weshalb Briand sich nicht auf eil Kompromiß, das bereits vorbereitet war, einlaffen bürste Die polnische Regierung soll in dieser Note Frankreich auf den Inhalt des .Geheimvertrages aufmerksam gemacht uns damit gedroht haben, daß Polen sofort mobilisieren uni Oberschlesien besetzen werde, wenn der Oberste Rat ein Urteil fällen sollte, das die Zusicherungen nicht erfüllt, die Frankreich Polen gegeben hat. Poincarch der von dem Inhal! dieser Note Kenntnis erhielt, begab sich zu Millerand uns ersuchte ihn, noch am Abend einen Ministerrat abzuhalten Dieser Minisierrat hat aber erst am nächsten Morgen statt, gefunden und zwar in Abwesenheit Briands, der eine Se, sprechung mit Llohd George hatte. Briand hatte bis Donnerstag früh gewartet, ehe er Llohd George positiv erklärte Frankreich könne sich auf ein Kompromiß nicht einlaffei« Nach dieser Antwort veranlaßte Llohd George sofort seiw Abreise für Freitag.
Gekrerdebeschlagnahme in der Ukraine.
Nach einer Meldung des polnischen Pressebüros anS L-m, berg bat Sie Sowietrcgiernng 20 KavallerieSivisioacn nach der Ukraine entsandt, um die Ernte zu beschlagnahmen- Tal Getreide wird nach Zentralrnßland gesandt. Alles rollend, Material sei reaniriert worden, die Eisenbahnlinien würde, von roten Truppen bewacht. Trojchem sei eö den Aussta» dischen aelnngen, Eisenbahnbritcken »n sprengen trab Eile«, babnlinien ,« zerstören.
Die Hamburger Arbeilerschwierigkeiken.
tzn den Hamburger Oelfabriken wurde gestern die Arbeitz niedergelegt, nachdem den Arbeitern ihre Forderung nutz LSprvzcntige Erhöhung der Teuerungszulage abgesch?^ worden war. Der Streif hat auch auf die Wuhelwsd-i' Werke und Oelindustrie übergegrisfen. Dre Gesamtzabl ^ Streikenden beträgt 10 000. Erfreulich zu berichte» ist San der Verkehre steik in Hamburg uni 4400 Stimmen geg'-u.
M adM^Lüt &