Schlüchternee Jettung
| . Schlüchiemer KreisAatt - Schlüchiemsr Tageblatt
Nr. 184
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Dienstag, 9. August 1921
Bezugspreis : Vierteljährlich inSÄIüchierv M N- dur» die Vost M.12,-.Anzk-i!,c«pr«iS: Die Klel.w zeile M 1,—, die Reklamezeile 3,—, sämtlich ohne besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabnlt.
73. J°hrg.
Wirtschaftliche Mundschau.
(Nach dem Stande vom 6. August 1921.)
(Nachdruck verboten.)
W.K.S. Allgemeine Lage. Eine Zeit von aüge» meinen Lohukämpfeu droht einzutrete«, nachdem die freie Wirtschast und eine weitere Markentwertung eine TeuerungS- Mtlle erzeugte. Neutrale Finanzkreise setzen mit Rücksicht auf einen erzielten Kredit in Holland trotzalledem tu die deutsche Wirtschaftskraft ein weiteres Vertrauen.
Geldmarkt. Die Börse stand diese Woche im Zeichen der Hochkonjunktur. Das Geschäft nahm für manche Gebiete einen geradezu überstürzten Charakter an. G-gen Wochenende setzte eine rückläufige Tendenz ein. Die Markvaluta hat ihren tiefsten Stand seit 2 Jahren erreicht. Sie notierte in Basel am 4. August 7,40 Mark.
Handel und Industrie. Die Julibertchle äußern schlimme Befürchtungen über die Wirkungen der Sankrivuen auf fast alle Industriezweige. — Die Strumpfwarerrindustrie ist stark beschäftigt. Aufträge für den Winter liegen zahlreich vor. — Ueber den Geschäftsgang in der Epielwareu- industrie wird stark geklagt. — Im Wirtschaftsverhälmis zwischen Deutschland und China zeigt sich eine bemerkenswerte Belebung.
Kohlen. Bei Halle, a S. wurde ein mächtiges Braun- kohlenlager erbohrt.
Warenmarkt. Die Stuttgarter Edelmesse sinket vom 22. bis 28. August statt. Eine tägliche Juwelendörse wird damit verbunden.
Landwirtschaft. Durch die Dürre ist in vielen Gegenoru eine beseutende Futtelnot entstauben. Bet Kartoffeln befürchtet man eine völlige Mißernte. Ebenso find die Rüdenbeflände gefährdet. Wiesen, Klee und Luzerne find stark ausgebrannt und werden nur spärlich? Futter- mengen liefern. Ebenso sind Hopfen uud Wein in der Fortenlw diung gehemmt.
Produktenmarkt. In Weizen, Roggen und Gerste wurden anr-ähernd die Weltmarkipreise erreicht. In Slult- gari notierte man für Weizen 490—530 M!., Roggen 370—390, Sommergerste 470—500, Wintergerste 380 bis 420, H.u 130-170, Stroh 60-70 M pro 100 Kg ab württv. Srat. An der Berliner Börse wurde Rogaen 14—30, Weizen 10—44 Mal? p:r ICO Kg. niedriger notiert. Futtermittel sind sehr rege gefragt uns steigen im Preise.
Viehverwertung. Die Viehpreise gehen weiter zurück, da infolge der Fatternot die Landwirte immer mehr V-rh abstoßen müssen. — Auf dem Hauremalkt haben die P.etse fast wieder den hohe» Heibststaud des Vorjahres erreicht. Das Geschäft wird w eder mehr und mehr in ungesunde Bahnen etugelenkt. E ne Btrsteig^rung in Hamburg brächte eine Preiserhöhung für Grotzv^tzhäme um 10 big 20 P ozen», für Rotzhäute bis zu 30 Prozent gegen bin Jau.
Holzmarkt. Flotter Absatz und steigende Preise kennzeichnen gegenwärtig die Lage des NasttstammholzmqttleS. Man vermutet eine neue Haussebewegung. Ruhig blieb der Verkehr in Nadelpapterhorz, dagegen ist Grubenholz an dauernd begeh t Auch in Brettern und Bauholz nahm die Nachfrage etwas zu, so daß die Umsätze häufiger waren.
Verkehr. Nach einer Statistik betrugen die gesamten Ausfuhrmrugen von 20 Staaten (einschließlich England) nur etwa 76 Prozent der Ausfuhr in der gleichen Zeit des Jahres 1913. —, Die Einnahmen der Reichsbahn im Juni wessen gegenüber dem Juni 1920 ein P.US von 777 Mut. Mark aus — Eine grötzere Anzahl von Sonderzügen soll dem Ve>k hc zur Le pziger Herdstm-sse Erweiterung schaffen. — Am W-lisrachtenmarkt macht sich weiter ein drückendes Angebot an |ra$t|reier Tonage ge teno.
Ausland. Die europäische Erzeugung von Rübenzucker wird auf rund 72,44 Mill. Ztr. geichätzt gegen 51,53 und 63,66 Mill. Ztr. in den Jahren 1919 und 1920. — Ja allen Staaten Europas scheint man vor einer Kartofftt- Mißernte zu stehen, die auch auf die Preisgestaltung am Getreidemarkt nicht ohne schädlichen Einfluß bleiben dürfte.
— D.e Arbeitslosigkeit in der ttai. T x.Industrie gewinnt nrueromgs an Ausdehnung. — In Frankreich und B-lgre» wird die Weinernte Infolge der Dürre nur ein Drittel der vorjährigen betragen. — Ja Amerika herrscht auf den verschieden»» WirlschaMgedteren wieder eine bessere Stimmung. Die Aussichten für eine weitere ElUwtck.ung des Handers haben sich gebessert.
Aus der Heimat.
Boraussichtl. Witterung. Am 10. 8. (MittrroH): Ba d Heiteres, bald wolkiges, etwas kühleres, windiges Walter mit Regen chancrn.
—* (Ein guttd Horigjahr.) Wie aus I»keil «ist« berichtet wud, sitzen dir B-ene» bisher eine lohnend,: T^cht ghadt. Bei d.r durchweg trockenen W^tle ung wurde es ihnen möglich, im Fmhjahr die Zeit der Obstblüte und späterhin die Blüte b.i Linden und des Kle 2 vo-l u»d ganz auszunutzen. Jnfolgcdcffm sind die Störte schwer und wir auSgezeichneteu tristallheücm Honig gefüllt. Ein Teil der »olen Baden mußte der Züchter schon aus den Kaste»
herausnchm-n, um Piatz z« f paffen. Überall mangelt -s den Bienen jetzt an reinem Wasser. Der Imker stellt es ihnen in flache Gefäßen hin. Sie fallen gierig darüber h r und trinken, tragen aber auch einen Teil desselben in ihren Stock, wo sie in der Zelle den Honig damit verdünnen.
* Schlichtern. . Am Sonntag, den 7, d. Ms. veran- stallete der Gesangverein „Sängerlusi" in Magdlos, Krs. Falda, einen Sängerwettstreit, an dem sich auch vier Vereine unseres Kreises erfolgreich beteiligte». Das Gesamt- ergebris ist folgendes:
1. Preis: M. G.-V. Neuhof,
2. „ w „ K Roth-mann,
$• ,/ » » „ Hevolz,
4- . « « » Kressenbach,
5. „ „ „ „ Rimmerz,
6. „ „ „ „ Wallroth,
7. w nun Kerzell,
8. „ „ „ „ Hattenhaf,
9. „ „ „ „ Breitenbach,
^0. , „ „ „ Hosenfeld,
11. „ ^ „ „ Döngesmühl,
12. ,, nun Hau wnrz.
Herolz uud Kressenbach erreichten gleiche Punktzahl; das Los entschied, daß Herolz den dritten und Kressenbach den vierten Preis erhielt. Wir wünsche« den Gesangvereinen, daß sie weiter blühen und gedeihen mögen.
* Vorn E chsfeld. Die große Treckerheit und die an- halte de tropische Hitze haben die Halmsrüchte zur Notreife gebracht, sodaß auf btr Eichsfelder Höhe, wo sonst das Sommergetreide erst im Spätherbst eingefallen wird, der ^Wtnd jetzt schon über Haferstopprln geht. Die Hackfrüchte kommen nicht vorwärts, ja, die Kartoffeln we ken schon. Brotlose Aussichten! Besonders in die Augen fällt das Bild, welches unsere ausgedehntes Buchenwälder biete». Sie Hades sich bereits m t ben malerischen H-rdstfsrbsn geschmückt.
Aeujsche als Kriegsgefangene tu Frankreich erschossen.
Ja düsser Zeit der Leipziger KMbeichulLigten-Proziffe erreicht und bie Kuu^e von einem, alle begangenen Kliegs- 0-tgeßen auf b tden Seite« der fetsdUche Linie weit in den Schatten stellenden Verbrechen, das an deutschen Gefaugenen j in einem fmnzösichen Laxex verübt wurde. Die Nachricht selbst eutfiamznt einer französische "JeMpZ «nd zwar dem „Journal du peuple", das gegen GerreraiMvMe die öffeamch« Anschuldigung erhebt, daß er die GerichtSakten über die flaadrschtliche Erschießung von deutschen Gefangenen bei M asx im Jahre 1914 zur Zeit des ersten deutschen Vorstoßes auf Paris beseitigt habe, um sich und seine Cffigiere vor claer Verantwortung zu bewahren. Daß das Blatt bereit ist, Zeugm für seine Behauptung dem französischen K-tens- minister namhaft zu mache», muß uns als Beweis dafür diese«, daß hier leider tatsächlich himmelschreiende Morse an mehrlosen KrtegStzefangeneu verübt worden sind, d.e gegen j iüS Gesetz des Völkerrechts und gegm alle Gebote der Menschlichkeit verstoßen. Diesem unmenschlichen V-r- brechr« ist kein ähnlicher Fast, begangen au gefangenen Soldaten der Feinde in Deutschland, gegenüherzufltzev. Wir, die wir durch den Versailler Vertrag dazu verpflichtet sind, deutsche Offiziere »ud Soldaten, bie, lediglich in Ausführung von Befehlen ihrer Pflicht nach reu Gesetz-N des Knegsrechts nachkamen, als Krtegsbejchuldigts üdzuurteileu, erfahren hier erneut von einem Verbreche» der Feinde von eh-dem, gegen das die anderen KriegSverbrecherr und Verstöße gegen das Völkerrecht an Bedrumug verlieren.
Wo bleibt da die Gegesliste, die Vorlage des längst gewissenßifi geprüften, einwandfreien Antrag-materialS über Kiiegsgreue! und Völkerrechtsverletzungen «i-serer ehemaligen. Feinse, über das wir in mehreren hundert Bä-.Lcn verfügeu? Wollen wir auch angesichts bufeS von den Feauzosen selbst gemeldeten Verbrechens noch länger im Stiilfchwelgeu beharren ?
Das „Journal du pe.pl«", dem wir diese ungehenerliche Nachricht verdanken, würde sich «och größere Verdienste um die Menschheit erwerben, wenn es die Namen der erschoffeueu Deutschen ausfindig «rächen und vuöffmtlichen würde, die vielleicht heute noch als V.rmißle von trauernden Angehörigen in Deuts-filanb zu ückerwartct werde«.
Wl«TMpiL
Lloyd George wnrde von einer Persönlichkeit, die ihn besuchte, über seinen S'audpunkt in der obrrfchlesisch?» Frage ersucht. Dem „Jntransiaeant" geht an3 Ostende darüber solacnder Artikel zu;
Lloyd George erklärte, daß Oberschulen keineSsal's für Polen beansprucht werde« kö nie. Allerdings müsse man anerkennen, daß die Mebr'äbl der in dentsi n Berg, werken «nd Fabriken arbeitenden S^- öIFft'f’"* tanächi? ^ Polen seien. Die VolkSabstimnnine bade aber *"r 5'ettHA» land 6:4 gegen Polen ergeben, doch sei biete - •<>nio o eigengrtig, daß keine Möglichkeit bestebe, eine l 'b' Px,-tcie« befriedigende einfache Teilung norm«neunte?; L'n GesrNs a»6 ü^ ^ My oberkLlesiicke Sraae den WrUiriede« bc*
Srnye. Solenne die Welt nicht verstehen könne, bast ein fl»« rrisieS Vertrauen Mrückkehren muü, «Nd solange die Welt nicht fühlst daß sie sich Wieder an die Arbeit begebrn mnst, können die schlimmen Folae« nicht ausbleiven. Die Welt aründe sich ans Vertrauen «nd Kredit. „Wenn diese Krnnd- laae erschüttert wird, vermag ich nicht einrnsehen, wie man wieder anfbauen will. Insonderheit h»0e ich es im Interesse der Völker — ob sie «ns nun sympathisch oder unsympatbisch sind — für notwendig, daß wir eine billiae nnd gerechte Ent, scheibnna treffen, die dem unterzeichneten Vertrag entspricht." Lloyd George verlangt, daß Polen diese« Vertrag mehr als lebe andere Macht respektieren müsse, weil der Sieg der Alliierten es zustande gebracht habe, daß Polen wieder auf- erstände« ist, nachdem fast seine gesamte Bevölkern«» gegen die Alliierten gekämpst hatte.
Lloyd George will nicht znlasse«, daß man anch nnr einen Engtznblick daran denke, daß Polen, wenn Korsanty eS wünsche, sich für OSerschleüe« schlage. Lloyd George tadelte die Polen wegen der Besesinng von Wilna, die eS trotz der Entscheidung der Alliierten bewirkt habe.
Was Dcnt'chland anvetrifst, so müsse« die Alliierten eS ««halten, daß es seinen Verpflichtungen nachkommt, die in ■bet Erfüllung des Versailler Vertrages bestehen. Es han- Mf sich hier nicht nnr um eine Geld-, sondern auch um eine Sicherheitsfrage. Man müsse sich an den shriedevsvertrag halten, sei er nun für die Alliierten güvstig oder «ngünstig. Lloyd George ist der Ansicht, daß die Alliierte» in Vber- schlesien Herren der Sage sind und die alliierte« Truypen imstande sein werden, die Ordnung aufrecht zu erhalten. Diesen Standpunkt werde England auch auf der Konferenz des Obersten Rates verteidigen müsse«.
Was Rußland anbetrissst so hält Lloyd George es für sicher, daß daS russisch« Volk sich wieder aufrichte» werde. Es habe während des Weltkrieges getan, was es tun konnte. Lloph George glaubt nicht, daß Rußland in seiner gegenwärtigen Lage beharren werde, sonder» daß es bald wieder ein mächtiges Land sein werde, das in den Entscheidungen Europas und in der Welt ein Wort mitzusprechen habe.
Vorbereitungen zu dem neuen Polenavfrnhr.
Die Vorbereitungen zu dem neuen Polenaufruhr sind ge» troffen. Immer mehr zeigt es sich, daß die Franzosen in. enger Gemeinschaft mit den Polen stehen. Das beweist auch das Weißbuch, daß das deutsche Plebiszitkommiffariat in Oberschlesien unter dem Titel herausgegeben hat: „Der dritte Polenaufstand in Oberschlesien und die Mitschuld der Franzosen". Es wird angenommen, daß der neue Aufstand von Hindenburg ausgeht und daß der Besuch Le Rands in dieser Gegend damit in Zusammenhang zu bringen ist. AlS Basis für die Entwickelung des neuen Aufstandes wird der Kre's Rybnik angesehen, der jetzt schon vollständig in der Hand der '.’pointftßwtr-SSi^ ist» Wie die Franzosen mit de» Polen zusammen drLu<^.‘-$!^-^ jenseits, der Grenze polnische Truppen in französischen Uniformen bereit stehen. Anscheinend sollen sie so in Oberschlesien als französische Truppen auftreten, damit der neue Aufstand' durch sie vorbereitet und erleichtert wird. t
Für eine Dreiteilung Oberschlesiens.
Aus gut informierter Quelle erfährt der Pariier Mit«, arbeitet des „Lokalanzeigers" daß die Meinungen der Sachverständigen in der oberschlesischen Frage derart geteilt sind, daß zwei Mitglieder der italienischen Delegation den englischen und die beiden anderen den italienischen Standpunkt vertreten. Man scheint in gewissen Kreisen geneigt zu sein, die Dreiteilung Oberichlesiens befürworten zu wollen, wenn auch der „Temps" nochmals darauf binweist, daß-Frankreich nach wie vor auf seinem Standpunkt bestebe. Lloyd George seinerseits bat die Unterstützung des gesamten englischen Weltreiches für seine Auffassung Sinter sich. Der Umstand, daß er bereits einen Tag vor Beginn der Sitzung in PariS eintrifft, wird so gedeutet, daß er versuchen wird, sich noch vor dbr ersten Sitzung mit Vriand zu verständigen. Der Berichterstatter fährt fort: Wie ich aus bester Quelle er» fahre, werden von französischer Sci'e Anstrengungen ge- inacht, um den polnischen Gesanöten für eine Dreiteilung günstig zu stimmen. Man hält Bim vor, daß hierdurch die Stellung Frankreichs, des Protektors Polens, erheblich gestärkt würde. England und Italien werde« schwerlich damit einverstanden sein, auf die Dauer große Truppenmassen in Oberschlesien zu halten. Frankreich käme i« die Lage, in den drei Teilen des Abstimmungsgebietes eine Truppen» menge zu halten, die es ihm erlaube» würden, allen Möglichkeiten Rechnung zu tragen, , -
Ralienischr Warnungen.
Der offiziöse „Meflagero" schreibt, haß die oberschlesische Frage nunmehr spruchreif wäre und auf der Konferenz des Obersten Rates zur Vermeidung weiterer internationaler Konflikte gelöst werden müßte. Es sei darauf Bedacht zu nehmen, daß Oberschlesien lebenskärftig bleibe und kein zu» künftiger Zankapfel zwischen Polen und Deutschland gebe. Diese Notwendigkeit müsse in Warschau im eigenen Interesse eingesehen werden. Falls die Rheinlandfrage auf die Tagesordnung kommen so muß bedacht werden, daß eine Fortdauer der letzten Sanktionen das Bestehen des Kab-netts Wirtb und damit gleichzeitig der so mühsam erreichte Ausgleich zwischen Deutschlayd^und der Entente gefährdet werde.
Alndenbugrs Erholungsaufenkhalk.
Generalfkidmarschall von Hindenburg hat sich zu seinem Schwiegersohns, Landrat a. D. Brockhausen, nach Groß« Justin begeben. Bei seinem Aufenthalt in Stettin wurden ihm von der zahlreichen veksammekten Menge, die von seiner linkunft Kenntnis erhallen hatte, große Ovationen bärge* >c<M. ' ■ - ' -'