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Schlüchteenev Bettung

Schlüchiemer Kreisblatt Schlüchterner Tageblatt

Verantwortttch für den gesamten Inhalt: H.-K H hmkiüer, Schlüchtern. Druck u. Verlag der Fa C Hnhmeister in Schlüchtern. Fernfpr. Nr. 65, Telear. Schl-chiernerZlft. Postscheck?.: straiilfurlM. Nr. 11402.

Bezugspreis : Vierteljährlich IN Schlüchtern M.11 Donnerstag, 4. August 1921 XÄÄ'fc^^ 73. Jahrg. h sonderen Zuschlag B> i Wiederholung Rabatt.

Aus der H«al.

Boranssichtl. Wirrerung. Am 5. 8. iFrütag): Ziemlich heiter, trocken, Nacht kühl, Tag etwa wärmer als Donnerstag.

* Die Sonntagskarten der Eisenbahn, deren Gültigkeit bisher auf einzelne Züge beschränkt war, find räch einer neuerlichen V rfügung des R-tchsv-.kehrsmtn'.steriums für alle Personenzüge gültig.

* (Eisenbahntarife und 1. August.) Mit dem 1, Nagust ist auf der ReHs-isenbcha ein nemr Nachtrag IV jum Göterlarts Teil 1 Abt. B. in Kraft getreten, der eine iganze Reihe von wich-igen Bestimmungen enthält, v. a. bie Bestimmungen über die Beförderung von sperrigen Gütern, gebrauchte Packmittel usw. In der Gülereinteilung find ebenfalls einige Neuerungen durchgeführt worden. Endlich hat auch das Sachverzeichnis eine ganze Reihe von Aender- I ungen ersah en.

* (Frankfurter Herbstwtffr.) Die Aussteller-Anmeldunaen zur Frarkfurter Herbstmiffe vom 25. September bis 1. O! toter 1921, gingen, wie wir hören, be m Meßamt Frank a. M. und bei seinen Vertretungen im Ja- und Aus land wiederum in so großer Zahl ein, daß auch diesmal nur ein Teil der Jniereffevten berücksichtige werden kann. Neben demHaus Weltbund", das beste Deutsche Werkkunst in einer sorgsam gesiebten Quaittärsscha» und die neu erstandene Frankfurter Buchmesse aufnehmen wird, nähern sich m-hrere kleinere und größere Erweiterungsbauten der F-rtigstelung, b;e gleichfalls während der Herbstmesse erstmals bezogen werden können. Auch eine Modeschau wird mit der fünften Fiaukfurter Internationalen Messe »lebet verbunden sein

* An den Voikvschulen des R^sieruugsbezaks CaffU wurden im ersten Halbjahre 1921 12 Leh er zu R k or«n.

29 Letzter zu Hauptlehrern, 6 Leher zu Kantoeen, und 26 Letzter zu Jugendpflegein ernannt. 80 Lehrer und 14 Lhrertnnea wursen endgültig, 77 Lehrer und 19 Lehrer» Innen dagegen einstweilig angesullt. In den Ruhestand traten wahrend d.s genannten Zeitraumes 9 Rktoren, 12 Havptlehrer, 5U Lehr-r und 2 Lehrerin«'«.- Aal. diw. Volksschuldteust des Regierungsbezirkes wurden 1 Rektor, 10 Lehrer, und 11 Lehrerinnen entlastn. Es starten 8 Lehrer und 2 Lehrerinnen. An erledigten Stellen waren ! ausgeschrieben 118 evangelische, 26 katholische und 3 jüdische; : davon waren HO Stellen für Lehrer und 19 für Lehrer- | innen.

* Schwimmen ist trotz alles gesundheitsfördernden | Einflusses, den es auf widerstandsfähige Naruren ausübt, s gleichwohl nicht unbedingt für jedermann zu empfehfin. | Herz und Lungenkranken ist es besser abzuraten, ebenso | solchen Personen, die zu nervösen oder epil-ptischen Anfällen, j zu Krampst» und bergt. «eigen. Auch Oh,kranke können durch Eindringen von Wasser in den Gihörgong schwere I Mittelohrentzündungen und -Vereiterungen davontragen. | Schließlich ist auch für Magenkranke das Schwimmen nicht »ratsam, zumindest nicht ohne vorherige Befragung des | Arztes, da zur Heilung der meisten Magenkrankheiten k ständiges Warmhalten eine unerläßliche Vorbedingung ist, |b« man durch Aufenthalt im kalten Wasser naturgemäß I eutgegeuarbeilet.

* (Gleichstellung des Mittelstandes mit den Aibütern). I Bei Preisermäßigungen für die minderbemittelte Bevölkerung | beim Verkauf von Lrbensmtttrl», Kleidern und Schuhwe k | aus Reichsbeständen werde» in Zukunft alle wtrtschafüich | Schwachen berücksichtigt werden, also nicht nur Arbeiter, I auch Beamte, P-tvarangestellle, Rentner, Pensionäre und I andere Personen, die notleidend sind. Die Abgrenzung des | Kreises der Bezugsberechtigten bleibt den Kommunalver- ß bänden überlaffen.

* Jeder weiß, wie unangenehm die Hitze auf unseren | Körper und damit auf unsere Schaffenskraft und Schaffens- | freude wirkt. Drei vorzügliche Mittel gibt es vm die Ab | spannung infolge der Hitze zu bekämpfen und sich trotz allem I als munterer froher Mensch zu füllen. Zuerst nehme man - jede Stunde ein Bad der Handgelenke vor, derart, daß man | diese einige Minuten in fnsches Waffer, noch biffer unter I den St: ahl der Wasserleitung hält, H.erdurch »rb der | »Puls" adgikühlt und somit auch das ganze, den Körper I durchrieselnde Blut. Das zweit- Mittel hilst zugleich engen | den Durst. Bloßes reichliches Waff rtrinken ist vom Uebel. | Dadurch kann man nur aus kurze Zeit den Du>ü flium, f und eine Adlühiuntz und Ersri chung findet üdeihaup« nicht s statt. Wohl aber erreicht man dies in geradezu übereaschender Weise, wenn man zr nicht mehrmals mit frischem Weff: l gurgelt. Hierdurch entsteht «ae m rküche, sthr wohltmnre | Erfrtschung der Mund- und HalSschleimhäUir. Nun erst I trinke man, aber immer langsam in ticmin Schlucken, | Bitmate in langen Zügen. Das drille vnrzügitche:c. wäre ein kurzes Luslbad von etwa zehn M nuten Dauer. Man entkleidet sich vollständig im Zimmer und reifes während | dem die Kleidung auskühlen oder benutzt dann neue, ins besondere neue Leibwäsche. Solche Luftbäder in Verbindung Mit Handbädern und Durstlösch-n in vorgeschrieb ner Weise wirkeu geradezu wunderbar und verwandeln die tägliche Ab»

«espanntheit in ein wonniges Gefühl, daß weder Kopfschm zen noch Magen-Verstimmungen auskommen können.

- * (St-rnschnuppcnfälle) In den Nächten zwischen dem 9. u d 13. August bietet fich für aufmerksame 9lßtur= srevnde wieder einmal die Möglichkeit, ausgedehnte Sieru- schnupp-nsäle beobachten zu sönnen. Es find die alljährlich wiederkehrenden sog. Perseiden oder Laurentiusst: öme, auch Tränen des hl. Laurentius" genannt, die um den 10. August, den Gedenkiag des hl. Laurentlus, herum, im Stern- bilde des Perseus fichtbar werden. Nach altem Volksaber- glauben sollen die während des Falleus einer Sternschnuppe rasch ausgesprochenen Wünsche unf-hlbar in Erfüllung gehe». Das ist natürlich Unfug, aber auch ohne an einem derartigen Aberglauben zu hängen, kann man bei der Bcobachmng eines Sternschnnpp'vfalleS auf seine Rechnung kommen. D-Mt der Anblick zahlreicher, rasch hintereinander fallender Sternschnuppen ist immer ein erhebendes und interessantes Naturschauspiel, namentlich dann, wenn man durch äußere Begleitumstände nicht an einer wirksamen Beobachtung ver­hindert wird. Um l'tzkeres zu vermeiden, suche man fich als Beobachtungsplätzchen eine außerhalb der menschlichen Behausungen und möglichst auch außerhalb des Ortes selbst gelegene einsame und nicht durch künstliche Beleuchtung erhellte Stelle auf. Man wird hier Gelegenheit haben, das Scheuspiel des Sternschnuppenfalles in seiner ganzen G öße uud Ursprünglichkeit auf sich wirken lassen zu können und wird die Erinnerung für lange Zeit als nvver- geßlich nachempsiaden, znmal wenn man sich die gewaltigen Naturkrafie vergeßenwärtigt, die die Bergklaffung zu einer solchen Naturerscheinung geben.

* (Radsport). Der Alsfelder Ravfahrer-Verrir 1890 Veranstalter am 27. u. 28. August 1921 ein Radsvort-Werbe- fest. Die Ausschreibungen sind bereits in Nr. 24 der Deutschen Rad- und Kraftfahrer Zeitung (amtl. Zeitschrift der B. D. R.) erschienen. Sämtliche Wettbewerbe, wie 100 km RennenDurch Fulda und Schwalmtal", Preis- Corso, 6er Kunst Reigen, 6er Jugend-Reigen, 6er Schmuck- Neigen, 6er Niederrab-Retgrn, Radball und Radpolo find offen für alle Mstglieder bezw. Vereine des B. D. R.

-* Z itbilder. (Nein, diese Hitze.) Nein, die Hitze! bbii mall» klagru ~ hrutzutage Hitzewellen kreisen ständig um den ganzen Erdenball, kaum, daß eine uns verlassen, kommt bereits die nächste an, so daß fich der Mensch vor Hitze einfach nicht mehr retten kann. Wachst du morgens auf im Bette, - ist dein Kürzer kl.tschenaß, nur aus deinen Wiadeljahren kennst du ähnlich so etwas. Von des Morgenkaffees Gluten kriegst du Armer dann den Rest, einen jener Schweiß- ausbrüchr, der sich nicht beschreiben läßt. Aus dem Strohhut färbt allmählich selbst das Leserfutter ab, deine Augen blicken blöd-, deine Ka e werden schlapp, von der Nase, von der Stirne topft das Wasser - uueniw gt, während fich dein Wäschekragen lacgjam auf die Seite legt. Alle deine Kleider lieben, drr auf deinem Körper an, deine Füße schwitzen derart, daß man's kaum ertragen kann, Weißbier, Braunbier, Helles, DunklespampS du iu dich literums, doch nach wenigen Minuten bist du ganz genau so heiß. Mittags macht dich schon der Anblick von bim heißen Essen krank, in die Tasse mit der Brühe pustest du oft stundenlang, meistens läßt du alles stehen, nur mit Rücksicht auf die Glut, worauf dann die Gattin abends dir das Ganze wärmen tut. Völlig schwsißgebad'et -.liegst du ohae Schlaf des Nachts im B tt und frühmorgens wiederholt sich alles dies von A bis Z.

Walter-Walter.

Hk. Zulaufsgenehmigung. Laut Bekanntmachung vom 29. Juli ist im Verk-Hr mit dem besetzten wentichen Reichs­gebiet die Zulaufegenehmigungspsticht für Gerste, Hafer und K.cie (außer Mmtk.e e) aufgehoben.

Hk. War»n« k ärungen für das besetzte G-eiet. Angefichts der verschärften Zo-'-trolle nawenttich auch in Höchst a. M., wüb auf gtnaue B uch ung der Vorschriften für die Rheinzoll Linie h:n w s n. JnSbelouoere muß jede Sen­dung nach bim Rh .zoDg.bstt, auch solche mit zollfreiem Inhalt, von 2 Wu-ene;ungai tu gleitet fein.

* Schlüchtern. U i -r die Anstellung von Militäran- Wärtern besteh, n vielfach irrige Änsich'-m. Eme Bevorzugung von MUllä anwä tern vor Z v ianwänern Liun nicht mehr «folgen, nach den neu?» ÄnstellunasOundsätzM können nur die Hälfte aihr off nen Stellen Muüära! ttr» vor- behalten bt: b u. Die zur Probed'euftletstuug oel der Post erndelufeu u Mil!täranwä:t.r d fin eu stch tu planmäß gen Stell.«, alle ander-n messen noch warten, bis Stellen frei werden.

* Schlächtern Eine ungünstige Kartoff lernte wird aus vielen Gegendev des Rüchs n Au)fich1 gestellt. Während noch bis gegin Ende des Monat: Juni di. Aussichten turch» aus zuftiedkustkllende wa en, soll durch die b.tspiel'os« Hitze uud Trockenheit res Monats Jalt drr Krvistnansatz elhkv- lich hinter den Eiwaitunxrn zarückgeblteden fein. Es wäre aufs höchste betau rlich, wenn sich diese Bzfürchtnagen, wie es zurzeit allen Anschein hat, tatsächlich h-watzche-ten sollen, da ein so wichtiges Volksnahrungsmiü-i, wie es für unsere breiten Massen die Kartoffel darstellt, dadurch erheblich«

PreiS'-tigerun.en erfahren würde, die Veranl.ffuag zu neurn inneren Konflikten für unser Vaterland in sich bergen könnten.

* Elm. Sonntag, den 31. Juli nachmittags, fand in den Anlagen des hiesigen Bahnhofs unter Leitung des JurendpfarrerS der genauer Union, Herrn Pfarrer Kurz Niederriffigheim, ein Fest der evangelisch-christlichen Mädchen- vereine des K etscs Schlüchtern statt. Es war von Mädchen aus den Gemeinden Salmünster, Steinau, Schlüchtern, Elm, Gnndh-lm, Hütten, Riimholz, Schwarzenfels und Joffa mit ihren Leitern, resp. Leiterinnen, meist Diakoniffm, besucht. Deklamationen, Reigeuaufführungen And Gesänge wechselten mit Ansprachen der Herrn Pfarrer Seyb-Elm, Wolpert- Solmünfter und Knrz-Nkderifflgheim ab. Das Thema der Redner warJesus, die Lebenssonne" oderHab Sonne im Herzei.* Sämtliche Deklamationen und Gesänge gaben diesem Leitgedanken Ausdruck. Fröhliche Spiele zeigten, daß Fl-ömmtgkelt durchaus kein Hindernis für Fröhligkeit ist, und man hatte allgemein den Eindruck, daß mit dieser Art, die Jugend su edler Geselligkett zu sammeln, ein schöner Anfang gemacht wurde. Ein unter Lettung des Herrn Hauptlehrers Beck stehender vierstimmiger Mädchenchor fand bei seinen gediegenen Darbietungen dankbare Hörer. Als Freuride und Förderer christlicher Jugendpflege waren außer den Gemeindeschwestern der oben genannten Gemeinden und Frau Witttkind-Schlüchteru auch die Herren Kantor Freund, Pfarrer Volkenane, Pfarrer Freund, Pfarrer Hoffmann, Oberlehrer F.adung mit Frau und andere gelcmmer. Der Bahnveiwalrung, besonders Herrn Bahnmeister Wertmann sowie Herrn Orth und Herbert für Urberlaffung des Rasen­platzes, auch Frau Sigg für AnSschank des guten Kaffees nebst Limonade und Setterswaffer fei auch an dieser Stelle verbindlichen Dank gesagt.

* Frankfurt. Wie verlautet, ist gegen den Polizei­präsidenten Ehrler Strafanzeige wegen FreiheitLberaudung erstattet worden und zwar von einem der Inhaftierte» in der W ff-üfundrffärc. Der Verhaftete erblickt eine FreiheitS- de audung darin, daß er entgegen den Bestimmungen der Strafprozeßordnung nicht unverzüglich nach seiner Festnahme dem UntersuchUÄgSrichter vorgesühA wurde. Wie verlautet, soll ein Ermittlungsverfahren gegen den Polizeipräsidenten eir-gezeitet ivordes f«.«. -,._ .________ ...

* E-s-nach. Der Brand eines Bahnpostwagens auf dem Haupibahnhof hier ist auf Selbstentzündung eines nnvor» fchrtftsmäßtg abgelieferten Paketes znrückzuführen, das vermutlich Zündhölzer enthalten, die bei der großen Hitze in Staub gerieten. Wie das Postamt müteilt, sind neuer­dings in Eisenach und Meiuingeu mehrfach Pakete in Brand geraten, in die in rücksichtsloser Weise leicht entzündbare Stoffe eingepackt waren. Der verbrannte Postwagen enthiett in der Hauptsache Pakete.

* Cafsil. Ja bem Munitionswerk von JhringShause« entfiel einem Arbetter eine mit Havdgranaien gefüllte Kiste. Vor Schreck darüber ließ ein anderer Arbetter eine mit Pu ver gefüllte Kiste falle«, wodurch eine Explosion entstand, die zwei Arbettern schwere Verletzungen zusügte.

Meinbreffeu. An der ziemlich abschüssigen Eingangs­straße von Ehrpe« nach hier pflegen allabendlich viele Arbeiter, von der Arbeit kommend, in schnellstem Tempo zu fahren, obwohl da eine scharfe Kurve ist. Bitten und Warnungen von mancher Seite an dieser Stelle etwas langsamer mit Rücksicht auf die dort häufig spielenden Kinder zu fahren blieben ohne Erfolg. Heute raste auch ein solcher Renner an dieser Stelle, konnte die Biegung nicht fassen und sanfte gegen einen Wagen. Es schien, als habe bet Ur vorsichtige innere Verletzungen erlitten; ein zufällig hier weilendes Auto brächte ih« nach- hauie. Selbstredenr hat auch das Rad arg gelitten.

Die Erhöhung der Tabaksteuer.

Wie dasBerl. Tagebl.^ hört, werden in dem netten Steuergesetz alle Steuerermäßigungen, Öle bei großen Pollen Zigaretten, Zigarren und Tabak bisher bestanden »aben, künftig forffnaen. Die obersten fünf Steuerklaflen werden int gleichen Verhältnis wie die unteren steigend erkröbt. Wäb. rend der Steuerbetrug für 1920 auf insgesamt 13 Milliarden Mark verunkchlagt wurde, werden »unmebr nach den Bestim» mnngcn des neuen Steuergefetzes 2,7 Milliarden Mark et» wartet. Davon entfallen 400 Millionen Mark aus den »o^t» fall der Ermäßiuuna und 500 Millionen Mark auf die Er­höhung der Sätze. Bei den Zigaretten soll die Steuererhöh- sng etwa 50 Prozent und bei Tabak (Pfeisevtabak) 100 Pro­zent betragen.

Explosion einer Kunstlederfabrkk.

In der Kunlllederfabrik von Kötitz in Sachsen kom es gestern vormittag zu einer Reihe von schweren ChrteHonen. Das Werk selbst ging dabei in Flammen auf. In »wische« ist es gelungen, den Brand zu lokalisieren. Ob -ojrmchen- leben dabei vernichtet worden sind, konnte noch nicht feu» gestellt werden.

Das Testamenk der Bolschewisten.

Die Bolschewisten haben die Sozialrevolutionär« anf. gefordeit, in dem Falle, daß die bolschewistische Revo.u-ioa sich als unhaltbar erweisen sollte, die Regiernng zu über­nehmen. Die Bolschewisten betenern, daß sie oas riano nicht einer Anarchie überlassen wollen und daß die -isozial»^ revolutionäre und die Merlschewik'z in erster Stute zur Uebernahme der Regierung in Betracht kämen.-da Diese, nicht zulaffen wilden, dat »utzlanb einem Monaich-» M die Hände fiele.