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Schküchierner Zeitung

Schlüchterner Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt

Nr. 177

Verantwortlich für den gesamten Inhalt: H.°K Hochmeister, Schlächtern. Druck u. Verlag der Fa C, Hohmeister in Schlächtern. Fernspr. Nr. 65, Telegr. Schlüchterner Zig. Postschecks: Frankfurt M. Nr. 1140L.

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Montags 1. August 1921

Bezugspreis : Vierteljährlich in Schlüchiern M.ll durch die Post M. 12,-. Anzeigenpreis: Die Keim­zelle M 1,, die Reklamezeile 3,, sämtlich ohne besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt.

73. Jahrg.

Zeitung für eilige Leser.

! Wie amtlich bekannt gegeben wird, geht vom 1. April 1922 ab die Verwaltung der «nter japanischem Mandat stehenden jdeutschen Südseeinseln vom Marineministerinm auf die "-^tt über.

Die Lage im Kreise Pleß ist bedrohlich. Die neuen See meindewachen find fast überall eingerichtet. Ehemalige Insur­genten gehöre« ihnen in großer Zahl an.

i Aus dem frauzöfischen Original der Note der Interalliier­te« Kommissare in Oberschlesien geht hervor, daß die drei Kommissare der Meinung find, die InteÄllrierte Kommission werde nicht in der Lage sein, die Ruhe und Ordnung voll­ständig wieder herzustellen.

Die britische Antwortnote ist am Freitag in Paris über­reicht worden. Sie stellt fest, daß die Entsendung der Ver­stärkungen nach Oberschlesien eine Frage sei, welche Frank­reich nicht allein zn entscheiden habe, sondern eine Sache, die der Entscheidung'sämtlicher alliierter Mächte bedürfe.

Die Regiernngen von Litanen, Estland und Lettland haben Teile ihrer Reserven einbernfen, «m den Grenzschutz gegen lSowjetrußland z« verstärken.

UM der HeiNM.

Borausfichtl. Witterttttg. Am 2. 8. (Dienstag): Ziemlich heiter, trocken, etwas wärmer. Im Nordosten später Gewitterneigung.

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-* (Wer wird «och vermißt?) Viele Familien haben nicht eine genügende Aufklärung über das Schicksal Angehörigen erhalten, die ihnen während des Krieges vermißt bezeichnet wurden. Sie haben den Wunsch, Kameraden der Vermißten in Verbindung zu treten, von diesen vielleicht nähere Nachrichten zu erhalten. Erfüllung dieses Wunsches kann die Veröffentlichung

einer Liste der Vermißten in derKrieger-Zeitung", ^dem amtlichen Organ des Deutschen Kriegerbundes, dienen. Alle diejenigen, welche auf die genannte Weise Nachricht über einen noch vermißten Angehörigen erhalten zu können hoffen, werden gebeten, an die Auskunftsstelle des DKB-, Berlin W. ÖO, GetSbergstraße 2 folgende Angaben gelänge« zu lassen: 1. Des Vermißten Vor- und Zuname, Tag und Ort der Geburt, letzten Wohnort, letzten Truppenteil, Tag, seit dem, Ort, wo und Ereignis, wodurch vermißt. 2. Des Aufragenden genaue Anschrift. Die Veröffentlichung w rd kostenlos erfolgen.

* Die Laudessammelstelle schreibt uns: Bcdauerlrcher Weise wird die Not unserer oberschlestschen Volksgevoffm von Schwindlern ausgenutzt, die mit allerlei Bcschein-gunge» versehen, alsFlüchtlinge aus Oberschlefien- von Hass zu Haus gehen und die Mildiätigkeit der Menschen anrufen. Bei Ablehnung von Gaben nehmen die Schwindler ?wzdä Sinschüchterung sogar einen ur,verschämten Ton an. Da für Oberschlesien aus allen Kreisen der Bevölkerung in Stadt und Land so reiche Gaben in dankenswerter Welse gespendet werden und staatliche wie private Hülfe in weitgehendstem Maße vorgesehen ist, bittet die Lmdessammelsteüe Csst, Gaben nicht an einzelne Personen zu verabfolgen, sonMn Unterstützungssuchende an die Oberschiefischen OrtsglUppen oder an andere Hülfsstellen, die in allen Stäben md größeren Orten eingerichtet find, zu weisen. Dort wird äuspruch und HülfsbedürfriKkett geprüft und Hülfe gewährt, lluch die Polizeibehörden werden auf solchePnvatsammler" ihr Augenmerk richten muffen.

* Schlächtern. Die Brotversorgung im neuen Wirtschaftsjahr ib. August 1921 dahin 1922 ist, wie w r von zu- tändiger Seite erfahre», wie folgt geregelt wölben: Alle Personen, selche sich aus eigener Ernte nicht für das ganze )ohr mit Brot selbst versorgen können, erhalten wie bisher Brotkarten. Das Einkommen der Nichtselbstversorger spielt dabei keine Rolle. Die Broikarteuempfästger haben, sobald die dem hiesigen Kreise zugewiesene letzte M hlsendung, worunter sich eine geringe Menge Maismehl b. findet, aufge- »raucht ist, ein B ot ohne j-des Stre ckungsmtttel. Der Preis r ein 3'/. Pfundbrot wird 6,60 Mk. nicht übersteigen. Uneben könn-u Backwaren im freien Be k.hr gekauft »erden. Auf die Preisfestsetzung für diese freien Backwaren toben nur noch die Bestimmungen des Wochergefitzes An >e»dung. Zur Brotveriorgung der auf Reise b.findlichen «rsorgungsbcr.chtigten bleiben die Bestimmungen über retsebrotmarken in Kraft. Amerikanisches Kochmehl wird är die Brotkartemmpfänger in' bisheriger Höhe von 800 ®lamm auch fernerhin zur Ausgabe kommen. Wir hoffen »it dieser Feststellung die mancherlei irrigen Meinungen, >!« über die künftige Brotversorgung im Kreise verbreit t S'tben, zu beseitigen.

* Schlüchiern (Wieder zur Schule.) Mit dem morgigen ^ge beginnt die Schule wüdrr. Die sstöne Zeit der großen kttien ist herum, sie ist leider den meisten viel zu vergangen. Ursprünglich hatte man geglaubt, eine ^rtenzeit von vollen vier Wochen könnt« überhaupt kein !nbe nehmen. Jetzt, wo man den Schoben besteht, hat Wu sich einen großen Teil von alledem, was man sich vor» kommen hatte, sogar noch verkneifen müssen. Trotzdem »ttden die Sommerferien jedem die gewünschte Elholung ebracht haben. Nun wird jetzt die Arbeit wieder beginnen. immer wird draußen die Sonue golden scheinen,werden

grüne Baumwipfel durchs Schulfenster hereinblicken und weise Schäfcheuwoike» eilfertig durch den blauen Himmel segeln aber die Qngenb muß still fitzen, aufpaffen und lernen. Das ist nun mal so, und damit heißt's sich abfinden. Auch uns Erwrchseneu geht es nicht viel besser, wenn unsere kurze Ferienzeit herum ist. Und wer später im Leben auf festen Füßen stehen und es rechtzeitig begreifen lernen will, daß uns im Leben nicht immer alles unbedingt nach Wunsch geht, der muß mit dieser Erfahrung schon j tzt den Anfang machen. Denn was Häuschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr, und etwas Zwang und Ltrergsi» der Jugend ist der beste Lehrmeister fürs ganze Dasein,

* Osterode a. H. (Geographie schwach) Vor einiger Zeit erschien hier ein Auto mit gntenteoifuiften, die sich beim Gastwirt nach der Lustsch ffhalle erkundigten. Achsel- zuck-m. Bedauern, der H rr Wachtmeister wird herbeigeholt. Lächelndes Schweigen. Die Herren von bet Entente holen einen Stadiplan hervor, um sich nach einer bestimmten Stelle führen zu lassen. Nach kurzem Blick in die Karte erklärte der Wachtmeister seelenruhig:Ja, meine Herren, m t dem Auto find sie in Osterode im Harz, Ihre Luft­schiffhalle aber befindet sich in Osterode in Ostpreußen, so ungefähr in der Nähe von Polen.-

* Frankfurt a. M. (Das deutsche Volkslied.) Eine überraschende Entdeckung machte kürzlich ein Bürger in Remscheid. Als er an der Stadtgrenze im brsitzten Gebiet durch den Wald wandsrte, klang ihm plötzlich der gefühlvolle Gesang des echt deutschen VolksliedesAm Brunnen vor dem Tore" entgegen. Den Sangeskundigen drängte es, die mit prachtvollen Stimmen ausgerüsteten Sänger kennen zu lernen. Er stöberte sie im Walde auf. 2Bie groß war aber sein Erstaunen, als er nicht deutsche Lua^sle^te, sondern französische Soldaten, Asgehörlge der Bnatzungstruppen vor sich sah. Durch die Unterhaltung mit ihnen erfuhr er, daß es Elsäffer waren, bie den Weltkrieg unter deutschen Föhnen mitxemacht heben und nunmehr gezwungenermaßen unter bit Trikolore dienen mußte».

* Gött ngen. Ein ö lief." Unfall ereignete sich auf der Eifer Latz«?-na. Gor ng -<Z iffer. Ec» jungte Mädchen versuchte aus n.i Zwl ch nstatio» auf einen bereits in Fahrt btfi idliü en Z g aufzu p-ingen, wobei es auf dem Trittbrett aus-ulsckt uns unter die Räder kam, socaß es gräßlich vrrf.ümnteli wurde und der Tod sofort einttai.

* Weübu-g. (Billiges F etich) Hier dikommt man prima fnich^s R n si-isck das Pfu d für 5 Ma k -u ka ien.

Vor der Wiederaufnahme der bWmati$en Bez ehunsen mit Amerika.

Nach den Washingtoner Meldungen soll für den Bok« schofterposten in Berlin eine besondere Autorität auf mirt» ischaftlichem Gebiete' in Frage kommen. Die Ernennung soll ifofoti nach Holdings Rückkehr Dom Urlaub erfolgen.

i Auch die Frage der Besetzung des deutschen Botschafter­postens in Washington ist noch nicht geklärt. Bekanntlich hatte man diesen Posten in Washington zunächst 2 n j r Brentano angeboten. Nach obenstehender Meldung : es nicht ganz ersichtkich, ob man iwch nach c^'--> -n" i-m -- rückgekommen ist, nachdem er zunächst abgelehnt hatte. Im Zusammenhang damit ist ein Artikel des früheren Botschaf­ters in Washington, des Grafen B e r n st o r f f, der in dessen WochenschriftDas demokratische Deutschland" er­scheint, vvu besonderem Interesse. Bernstorff schreibt dort über die Besetzung dieses wichtigen Postens:

Noch Lage der amerikanischen Verhältnisse und Tradi­tionen wäre ein Gelehrter von Weltruf am besten geeignet ge­wesen. um dort den zerrissenen Faden wieder anzuknüpfest.^ Wir Deutschen erinnern uns besonders gern der Namrn^ Va'Ncroft, White und Hill, deren Träger von ame­rikanischen NniverstÄten zur Berliner Botschaft gelangten. D^w erfolgreichste Diplomatie der Welt, die englische, die fast, immer und überall durch Berufsbeamte vertreten wird, ist 'wohl niemals in Washington so gut bedient worden wie durch James Bryce. Ich habe mich in den Jahren 1914 bis 1917 oft gefreut, dass ich ihn nicht mehr als Gegner hatte. Washington ist eben ein Spezialisteuposten und stellt anbre Ansprüche wie die europäisckLn Hauptstädte. Eingehen auf: die dem Europäer fremde amerikanische Eigenart und völliges ll^rtrautheit mit der englischen Sprache,ist unbedingt erfor-- derlich, da jede andre Zunge in den Vereinigten Staaten eine, ungangbare Münze ist. Esn Botschafter in Amerika muß' jederzeit bereit sein, in freier englischer Rede, sei es in einer, Versammlung, sei es nach einem Bankett, die Ideen seines Volkes und den Standpunkt seiner Regierung zu vertreten. Der Reichstag hat zwar den Wunsch ausgesprochen, daß ein Berufsdiplomat nach Washington gesandt werde.; Wenn wir einen geeigneten haben, um so besser, aber für ven Anfang für Sie ersten Jahre - wäre doch vielleicht ein' politischer homo novus von Weltruf mehr am Platze, da er mit keiner der vielen mißlichen Erinnerungen aus der Kriegs­zeit belastet wäre."

Es ist in letzter Zeit Sitte geworden, auf unsre Außen- Posten nach Möglichkeit wirtschaftliche Autoritäten zu bringen. Wenn nun auch die wirtschaftlichen Fragen in den nächsten Jahrzehnten zweifellos im Mittelpunkt aller Politik stehen werden, so dvrf man doch nicht übersehen daß für die diplo­matische Vertretung des Reichs an Außen vollen ersten RangeS wirtschaftlrch-itechnische Kenntnisse und Erfahrungen ntchtj Mein aepM««^ k ..... ... - -

Kriegsschiffe als Handelsschiffe.

( Der frühere KüstenpanzerOdin" ist nach fertkaaestell« tem Umbau auf der Wilhelmshavener Reichswerft A.-G. von der Reederei Bernstein erworben worden. Dieselbe Reeders hat schon andere ehemalige Kriegsschiffe getauft, tote z. B. Siegfried" undBrandenburg". Der frühere Kosmos­dampferMitokria" ist noch zweijähriger Fahrt unter eng­lischer Flagge von der Kosmoslinie zurückgekauft worden.

Me Rolle des amerikanischen Vertreters im Obersten Rak.

Ueber die Rolls, die der Vertreter Amerikas auf der Je« vorstehenden Konferenz des Obersten RateS spiele« fei,, liegen widersprechende Nachrichten vor. Nach der einem Meldnna wird Harvey, der Londoner Botschafter der Ver»i einigten Staaten, der seine Negier««» im Obersten Rat vertreten soll, nur als Beobachter anftreten, von anderer, Seite nertanfet aber, daß Save« in der oberschlsfische« Frage »ewissermasten als Schiedsrichter «merkannt werbe« soll und zwar anf Ersuchen eines der alliierten Staate«. ES heißt, daß die englische «nd italienische Reaiernna die Ber- einiaten Staa'en ersuchen werden, Harvey die Erlaubnis z« «rteile», als Schiedsrichter anszutreten, da auf eine Einign«« der drei ntTHe'-fen Mächte doch nicht z« rechne« sei.

Diese Anff^ssuna wird auch durch den,bekanntlich sehr g«t nn^erriKieisn diplomatischen Mitarbeiter derEhicag» Tribüne" bestätigt, der mitteilt, es werde i^mcr mehr nnd mehr erkennbar, daß der amerikanische Botschafter in Lon­don, Harnen, der der Tag»«g des Obersten RateS beimohue« werde, ersuchen werde, die Zustimmung seiner Regierung zu einem SchiedssorUch in der vberschlefischen Frage einzuhole«, da sowohl England «ub Italien als auch Frankreich noch immer auf demselben tote« Punkte stäuben wie im März 68. 'FahreS.

L Derselbe Korresooudent teilt mit, offizielle sranzSfische PersFnl'chkeiten "Wen z«, die franzöfische Regierung könne nach dem Versailler Bertraae von Rechtswegen nicht darauf besteben, daß die deutsche Regierung die Bslörderung «o« Versikirknuasu durch Deutschland gestatte, falls dies nicht v"m Obersten Rat einschlkestlich der englischen «nd italieni­sche« Stimm-« verlanat werde. Man sei euch darüber klar, daß ane-st-btg deS Zusammentritts deS Oberste« RateS i« der nässten Woche nnd der Wahrscheinlichkeit, daß in zeh« Tagxn FseraUS etn^ EntlcheiSu»« vxrliegep.gusrde- die Zeit «r^t AttgreW. vm Truppen HM Gtt über Danzkg nach Obkr»' schlefien zu schassen.

Die Ansichten der Sachverständigen.

Die w-rkkiche und tatsächliche Entscheidung über Ober- schtefien kann schon auf der Sachnerstänpiaenkonsereuz fallen, denn wahrscheinlich wird man das bewährte Svstem der AnSschnstveratunasu, wie es auf der großen Pariser Friedenk-konssrenz üblich war, anweuhen und daS Ergebnis der Ausschustberatungen dem Obersten Rat fit und fertig vorleaen Es bliebe dann dem Obersten Rat nur übria, die aroßsn Grundzüge dieses Eraehniffez für sich als maß*: gebend zu erachten. Der englische und italienische Stand- vnnkt der foacuannfeu Erverte» scheint nun der zu kein, hast die ausschliestsich deutschen und ansschließlch polnische« iMeblete snsort teils an Deutschland, teils au Po''» ver­gilt werden und das umstrittene Gebiet fn irgend einer Weise i» der Folgezeit aufaefeilt w'rd

Diele sofortige Aufteilung des weitaus größten Ge­bietes non Oberschlefien wäre für Deutschland Me denkbar ungünstigste. Sie widerrvricht dem Geist der Bestimmungen über daS Plebiszit und dem historisch sestgelegten S'n» des, Plebis.utS. Trotzdem scheint es, daß Me franöfischen Sam- verstnndkaen mit dieser Lösung nicht emverstanden sem rverden. besonders weil man die strategschen Punkte. Rosen- berg und Löbschütz den Dorttschen lassen will. Man kann fich demnach »orstellen, w'e weit die polnische» und fran­zösischen Forderungen auf dieser Sachverständigenkonfe. renz geehn wenden.

Le Rond im Obersts» Rat.

5 Die drei Delegierte« der Ententemächte in der inter­alliierten Kommission für Oberschlesien, Gnexal Le Ro«s, Sir Harald Stuart und General be Mann, werben an der Konferenz des Obersten Rates am 4. August telln-hme«. Die Nachricht, daß Lloyd George an der Konferenz periö«. lich nicht teilnehmen werde, scheint sich zu bestätigen. Nach einer Meldung der Da'lu News" beabsichtigt er, seinen sechswöchigen Urlaub in Schottland zuzubrtngen und baun mit Balfour persönlich zur Abrüstungskonferenz nach Washugton zu fahren. Der Ort der Konftrenz des Obersten Ratcs ist noch immer nicht bekannt: die Fran­zosen ziehen Paris vor, die Engländer Boulogne.

Es erhält sich das Gerücht, daß Lloyd George vor. der Konferenz nach Paris kommen möchte, um mit Bnano veriönlich Fühlung zu nehmen, da er an der Konferens nicht teilnehmen kann. Als englische Vertreter auf der Konferenz werden Curzon und Balfour genannt vo« italienischer Seite wird Ministcrprsident Bonomt und der Minfter des Acußern an der Konferenz teilnevmen. E

italienische Parlament wird seine Session schießen und M« Nachricht, daß Bonomi an der Konferenz terlnehmen w'rd hat also große Wahrscheinlichkeit für sich. Für Amerika wird nicht der Botschafter in Paris, lond^n der in Lon- -on. Larven an der Konferenz teilnehmen, -.

Oeuwrc" verlangt, daß auf der kommenden( ^öitnö des Obersten Rates nur die Frage der i^est'etzung der polnisch-deutschen Grenze in Oberschlefien v^

das Programm sei schon an und ^'r stÄ heikel g nug. so>.^S eS nicht klna sei, M- Erörternngen noch dadurch z, schweren, daß man fiel' über d'eUnfhebung cer^ankti ^ der Sachiiefcnrngen Deutschlands und noch anderer sra^

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> Fräuenbienstpflichk in Polen.

! Der neue Fit Mut des polnischen WehrgesetzeS steht Sie Ginstthrun der a^gemeinen Wehrpflicht mit zweitähriaer Dienstzeit vor. Für das Heer sollen selbst Frauen für den 'HM-«nd Bürodienst in der Mappe norbveitet werde«. ,