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Schlüchlevnev Jettuns
Schlüchiemer Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt
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Nr. 165
Berantworiilch für den gesamten Inhalt: H.-K Hrhmeiüer, Schlüchtern. Druck u. Verlag der Fa C. Hohmeister in Schlüchtern. Fervspr. Nr. 65. Telegr. Schlüchterner Ztg. Poftscheckk.: Frankfurt M.Nr. 11402.
Montag, 18. Juli 1921
Bezugspreis: Vierteljährlich in Schlüchtern M.11 — durch die Post M. 12,-. Anzeigenpreis: Die Klet'n- zeile M. 1,—, die Reklamezeile 3,—, sämtlich ohne besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt.
73. Jahrg.
Zeitung für eilige Leser.
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ß ' Der Preußische Landtag hat sich bis zum 28. September «ertagt. I« her dritten Lesung sind die großen Anfrage« /Aber die beiden Grubenunglücke der letzte« Monate erledigt worden.
I [ Wie der „Petit Parisien" mitteilt, haben die Sachverständigen damit begonnen, den Gesamtbericht über das Er- I gebnis der deutsch-französischen Besprechungen abzufassen.
1 < Auf den Gruben der Kreise Hinbenburg, Beuthen und iGleiwktz wurden gestern wieder polnische Fahnen gehißt.
Die Arbeiter wurde« mit Waffengewalt daran gehindert, in die Gruben einzufahre«.
22^ Fn Lodz ist es a« Unruhen gekommen. D'e Demonstranten kamen in Konflikt mit berittener und Fußpolizei, die won den Massen Gebrauch machen und mehrere Berhaftun- "°" Vornahmen. Auch in Posen ereigneten sich Unruhen.
I U| Die Sowsetreaierung hat beschlösse«. den Petersburger
> Hafen zu »eruachten. Zu diesem ZnM wird eine Aktien« ^ iaeseMbakt aeari-ndet.
n^d« Aus der HeiMEt.
Voraussicht!. Witterung. Am 19. 7. (Dienstag): Teils heiter, teils wolkig, sehr warm, verbreitere Gewitterregen.
and. Wirtschaftliche Wundschau.
(Nach dem Stande vom 16. Juli 1921.)
(Nachdruck verboten.)
lÄfl W.K.S. Allgemeine Lage. Das Wirtschaftsleben liegt infolge der Ungewißheit der endgültige« Gestaltung der rtei schwebenden Steuerpläne und der Zukunft OberschlesterrS sehr
darnieder.
W Geldmarkt. Zu Beginn der Woche herrschte an der 1 ü-h Bdrse ein Kaufandrang und ein Haussesturm, der alles 1 Uh bisher dagewesene weit h nter sich ließ. Auf den Milltouen- -bsti kredit der Reichsbank in Holland erfolgte ein Umschlag, was eine Erholung der Mark verursachte.
ich >. Handel und Industrie. D!.: aLgemeiue Lage- der ^ Industrie ist immer noch sehr gedrückt. Am Rhein sind bei andren verschiedenen Industrien infolge der Ententezwangsmaß- »Mvahmen Auftragsrückgänge bis zu 66 Prozent zu verzeichnen.
— Die russische Regierung hat in Berlin 6000 Lokomotiven in i bestellt. Insgesamt liegen der Berliner Industrie z. Zt. SV Aufträge Rußlands vor für zusammen 750 Millionen Mark, t Jn Ebenso stehen rumänische Lokomotivbestellungen im Werte *( von einer halben Milliarde Mark bevor. — Am 14. und 8 Hü. September tagt der Zentralverband des Deutschen IM Großhandels und am 28. und 29. September der Reichs- —- Verband der deutschen Industrie in München.
Kohlen. Die in Aussicht stehende Erhöhung der Kohleu- dbt fauet veranlaßt viele Unternehmungen, auf eine möglichst weitgehende Bevorratung mit Kohle hinzaarbeiten.
Warenmarkt. Der Reichstag genehmigte für 1921 die Messen in Leipzig 10 Mill. Mark, Frankfurt a. M.
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Will. Mark und Breslau 1 Mill. Mark Zuschuß. - te Einfuhr deutscher Waren nach der Türkei bleibt uuter- gt. Sie wird nur geduldet, wenn diese durch neutrale der alliierte Staaten befördert werden. — Die Hauffe- ömuug am Häutemark« ließ starke Wirkung auch am ^edermarkt verspüren. — Die Verkaufsvrreinigung Deutscher appenfadrtkanten hat eine Preisermäßigug von 20—30 ark pro 100 Kg. eintrelen lassen. — Der Kleinhändler- ukaussvrets für Petroleum stellt sich jetzt nur noch auf 4 tark gegenüber 7 Ma k zur Zeit der Zwangswirtschaft. — ach Aufhebung der Höchstpreise für Zündhölzer sollen die herigen Preis« beibehalten werden.
Landwirtschaft. Die fortgesetzte Trockenheit wird bei eiterer Dauer zu einer Gefahr für die Güte der Ernte, anders, soweit die sandigen Landstriche in Frage kommen, er Koruschnttt hat begonnen. Die letzten SaatenstandS- ffern waren: Winterweize« 2,3, Sommerweizen 2,6, tuterspelz 2,1, Winterroggen 2,5, Sommerrogen 3, Sommer- . e 2,6, Hafer 3, Kartoffeln 2,7, Zuckerrüben 2,7, unkelrüben 28, Klee 3, Luzerne 2,9, Bewüfferuugrwiesen 1, andere Wiesen 3,1.
Viehverwertung. Wie aus den Auftriebsziffern der Hmärkte hervorgeht, veranlaßt die Futternot viele Land- zum Abstößen von Vieh. Indessen wird von laudw.
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selber vor einem solchen Verfahren gewarnt, da im erbst Vieh vonnöten sein wird. — Am Rohhäutemarkt ist Preistendmz weiter steigend. In Berlin wurden etwa ~30 Prozent höh«re Preise gegenüber der letzten Auktion ielt. In Stutrgart wurden bet der Versteigerung am • Juli erlöst: für Ochsenhäute 12,40-l5,7ö, Rinderte 13,30—16,^0, Kuhhäuie 13,45—15,35, Pullenhäute 80—15,75, Ausschußbäute aller Gaitungen 11,20—12,05, ._ lbselle 15,50, Schaffelle ges. 6.25, trocken 8,65.
* »..Lebenshaltung. Die in den letzten Monaten Leo- "tete Abwärtsbewegung der Ausgaben für die lebensnoi R^ßen Bedürfn.ff.- ist wieder unterbrochen worden. Alle -eitzen deuten darauf hin, daß wir zum Herbst mit einer en Teuerung rechnen muffe»,
Holzmarkt. Die Stimmung ist unverändert zuversichtlich. Der Nadelstammholzmarkt befestig; sich mehr und mehr. Papierholz bleibt gedrückt. Die meisten Bretterproduzenten versteifen sich auf Preise von etwa 500 Mark.
Ausland. Nicht nur in den am Weltkrieg beteiligten, sondern auch in den neutralen Ländern sind die Klagen über unerschwingliche Preise allgemein. — Die Schweiz will eine weitere kräftige Herabsetzung der Personen- und Gütertarife vornehmen. — Die nordfranz. Wollkämmereien haben die Produktion auf die Hälft« eingeschränkt. — Die Weltbaumwollerute wird auf 19 595 000 Balle« geschätzt (gegen Vorjahr 1 400 000 Ballen.)
—* Mann schreibt uns: Für die Abnahme der auf Grund des tcussch-österreichischeu Uebereinkommens zur Regeluug gewisser finanzieller Fragen vom 1. September 1920 (Rcichsauzeigsr Nr. 206) abzugebenden Versicherungen an Eidesstatt find, unbeschadet der bestehenden landcsrecht- lichen Vorschriften über die Abnahme solcher Versicherungen, die Finanzämter zuständig.
—* (Julitemperaturen auf der Erde.) Während in den Frühjahrs und Herbstmouaten die Unterschiede der Teurperatur zwischen Ländern der kalten, gemäßigten und heißen Zone im allgemeinen ganz gewaltige sind, triff» mau im Juli auf die merkwürdige Erscheinung, daß hier fast über die ganze Erde, zumindest aber über bei größten Teil derselben eine fast gleichmäßige Temperatur herrscht. Die mittlere Juli- lemperatur beträgt $. B. für Berlin 19 Grad, für Madrid, New Aork, Koustaut »opel jedoch nur 24 Grad, für in deu Tropen liegende Orte durschnittlich nur 25—28 Grad. Maßgebend für diese auffallende Tatsache ist der Umstand, daß in den Tropen und in den an diese grenzenden Landstrichen der gemäßigten Zone im Juli die stärkste Regenzeit des ganzen Jahres ist. Die große Niederschlagsmenge hat eine erheblich abkühlende Wirkung. In den Polarländern erreicht die mittlere Julitemperatur immerhin noch durchschnittlich 13—14 Grad Wärme, steht der uasrtgen also höchstens um 5—6 Grad nach. Die kälteste Julitemperadur weist Sidney in Australien mit 10 Grad Wärme auf.
* Schlüchiern. Bei dem am gestrigen Sonntag in Züvtersbach stattgefundenen Turnfest konnte der Turnverein Schlächtern gegen starke Konkurrenz aus Brückenau und Umgebung in den 3 ausgetragenen Sonderwettkämpftn folgende Preise erringen:
Kugelstoßen 1. Preis Heinrich Böller
Hochsprung 1. „ Heinrich Böller
„ 2. „ Josepf Rothschild
Weltsprung 2. „ Heinrich Böller. Ferner errangen die Zöglinge August Comes und Adam Niemann je einen 6. Preis.
* Schlüchtern. Stotterer werden auf die am Freitag, den 22. Julivon 11—1 statifiadende Sprechstunden von Herrn H. Steinmeier, vom Sprach-Justitut Hagenburg, auf merksam gemachter Besuch dieser Sprrchstaaden ist dringend zu einpfehlsn, da die Steinmeiersche Methode sich vorzüglich bewährt. Xkr Besuch der Sprechstunden ist kostenlos.
* Jaffa. Am Freitag morgen fand das Personal des um '/, 7 von Brückenau nach Joffa fahrenden Güterzuges zwischen den Stationen Zeltlofr und Altengrona» auf dem Geleise die Lriche eines Mannes dem beide Beine abgefahren waren. Es war der auf dem Schloß Heilsberg bet Roßbach als Knecht brschäftigte Franz Beßer, der am Donnerstag abeud in Altengronau war und als Heimweg das Bahn- geleise der Strecke Brückenau-Joffa benutzte. Anichetnend wurde er von dem letzten Abendzug« erfaßt und überfahren.
* Fulda. (Der falsche Professor Thömming.) Im Juni vorigen Jahres hielt sich der 39jährige Maler Paul Helbing von Schwrrzburg-Sondershausen gebürtig, der wegen Bsttelns, Bedrohung, Betrugs und Urkundenfälschung schon 29 mal vorbestraft ist, einige Tage in Fulda auf. Er v rstand eS, einer älteren Dame auf Grund unwahrer Angaben mehrere Gemälde abzulocken. Aus einige dieser Bilder setzte er dann ^en Namen „Professor ThSmmlng". I» einem hiesigen Geschäft fand er für einige dieser Bilder Abnahme gegen einen Preis von 260 Mark. — Im Laufe seiner gestrigen V-raehmunz vor der Ferienstrafkammer gebraucht« nun der geistig nicht ganz normale Angeklagte plötzlich die Dialekt-R-dewenduuz „Sogevs zwoa Johr und frogens net lang" Die Fsrt'vstrafkammer fügte der am 21. April d. Js. vom Landgericht Hof ausgesprochruen einjährigen Gefängnisstrafe noch 5 Monate zu.
* Fulda. Wegen M ßhandluug einer Dienstmagd, die von ihm ein Kind erwartete, erhiest ein 36jähr:ger Hüttner A. H. von Grüsselbach von der Ferienstrafkammer Fulda 6 Monate Gefängnis. Der Aug-klagte hatte die in vorgerückten Zustand beftndliche Magd in brutaler Weiss mißhandelt. Es soll ihm eine B-währüngsfrist von 3 Jahren gewährt werden gegen Hinterlegung einer Geldsumme von 6000 Mark beim Amtsgericht.
* Waldeck. AuS alle r Gegenden kommt die erfreuliche Nachricht, daß wir eine Mr Ernte in Aussicht haben, vor» bchaltlich, wenn uns kein UnWeltcr mehr heimsucht. Soweit ich Umschau gehalten habe, können wir hier im Waldecker .Land ebenfalls von einer guten Ernte fügen und man kann sein Auge erfreuen an dem wunderbaren reichlichen Saaten«
staude. Wegen der allgemeinen Trockenheit hatte man anfänglich die Befürchtung, deß die Sommerfrüchte schlecht ausfallen würden, aber die wenigen Regenfälle kamen immer zur rechten Zeit. Di« Kartoffeln stehen auch sehr gut. Die Wintergerste ist bereits dem Schnitter zum Opfer gefallen und soll, wie man allgemein sagt, einen guten Ertrag geben
Briefkasten der Schriftleitung.
Herr Z. in T. Die Ausnahme Ihrer Lokaluotiz kau» nur erfolgen, wenn ein diesbezügl. Anzeigeuauftrag hier vorliegt. Andernfalls geraten wir mit dem B. D. Z. B in Konflikt.
Entscheid»« g über das Schicksal Vberschlesieus.
Da ein Korrespondenzbüro mit aller Bestimmtheit zu melden wußte, daß die Entscheidung über Oberschlesien 6i8 zum Herbst vertagt sein soll, haben wir an zuständiger Stelle^ Erkundigungen eingezogen und in Erfahrung gebracht, daß vavon keine Rede sein kann. Ueber den genauen Zeitpunkt, an dem, das Schicksal Oberschkesiens entschieden wird, findest augenblicklich zwischen den Alliierten eifrig Verhandlungen statt. Es ist anzunehmen, daß man sich bald einig sein wird. Dass eine bedeutende Hinausschiebung in der Festsetzung bei so heiß ersehnten Termins eintritt, dafür liegen bisher menigstens keine Anzeichen vor. Man geht also nicht fehl, renn man daran fesihält, daß spätestens Ende Juli in Bou- fo^ne oder Paris das Schicksal Oberschkesiens entschieden sein wird. Hoffentlich im deutschen Sinnei Was die enge l-sckien Truvvensendungen betrifft, die vom Rhein aus neu nach Oberschlesien unterwegs sein sollen, und die Wahlschein« M der Vermutung Nahrung gegeben haben, daß man bare läufig bei bCr Entente nicht daran denkt, aus Oberschlesien herauszuaehen, so werden wir darauf aufmerksam gemacht daß es sich dabei wobl nur um Austaufchmannschafien baue bett. Truppenverstärkungen für Oberschlesien sind seit "orfe gem Monat nicht mehr einaefroffen.
$W contra Schiffer. J
Auf die Rede des ReichsjustizministerS Dr. Schiffer bat Ministerpräsident Briand französischen Zeitungsvertretern fofpen&e Antwort gegeben: □
Die Erklärungen Dr. SAifferg baben mich in keiner- Weile aufgeregt. Ich bedaure Dr. Schiffer, dah er infolge? des Amtes, das er innehat. in di- gransame Notivenbiakeit. gebracht wurde, die skandalöse Freisprechung des' Generals St enger seitens des Reichsgericht?, ebenso die Wirkungen, die das Urteil in Belgien und England batte, decke« zu müssen. Es ist jedenfalls gnt, daß Dr. Schiffer sich nicht gleichfalls durch sein Amt verpflichtet sah, die ungualifizierbaren Kundgebungen einer beleidigende»- Menge gegen die Delegierten entschuldigen z« Müllen, die dem Leipziger Gerichtsbol dte Ebre erwiese» hatte« t!) dorthin zu komme«. Wenn man die deutsche« Blätter, die von fortwährende« Provokationen erfüllt sind» wenn man die hassenswerten Tatsache« kennt, die sich t» Oberschlesien ereignen, dann kann niemand daran denken,' daß es Frankreich ist, wo man Haß schmiedet, auf die G«->, fahr bin, den Augenblick zurttckznschiebe«. wo es den beiden; Völkern möglich wäre, ihre normalen Beziehungen wieder, aufzunehmen. Wi? dem auch sei, ich hoffe, haß die Zurückziehung unseres Dossiers nn6 bis Abberufung unserer Dele. gierten wenigstens Sie Wirkung haben. haß unseren Freunden und Alliierten, hie in Leipzig geblieben sind, eine besser«: Gerechtigkeit bewiese« wird, und das ist bereits etwas.
Mb George und de Valero.
Ueber die erste Besprechung zwischen Lloyd George unti Devalera wird nichts Bestimmtes bekannt. Englischer^ Blättern zufolge ging von der Reichskonferenz die Anre^una aus, Irland eine Verfassung zu geben, wie sie die Dominions besitzen, die sich allerdings nur beschränkter Freiheit erfreuen) da sie vom Mutterlande militärisch und finanziell abhängig sind. Von Devalera wird mitgeteilt, daß er bereit wäre, siH sein Land auf die Bezeichnung „unabhängige irische Sepue blik" zu verzichten, wenn ihm dafür wesentliche Zugeständ^' Nisse gemacht würden. Lloyd George ließ gestern den Mi« nifterpräsidenten von Ulster, James Craig, dringend nach London berufen. Falls die Beratungen mit Devalera z^ keinem Ergebnis führen, ist Lloyd George entschlossen, di« ganze Verantwortlmg auf Devalera abzuwälzen. Es geschah wohl zum ersten Male, daß vor dem Hause Nummer 10 in der Downingstrert die weiß-gelb-grünen Farben JrlandS ge^ schwungen und die alten keltischen Gesänge gesungen wurden, und die Politiker machten bei dieser Wahrnehmung ganz erstaunte Gesichter. .
Llovd George wohnte einem Essen bei, das die Koalft tions-Liberalen veranstalteten. Er erklärte im Verlauf, feiner Rede, daß er den König und seine Amtsgenossen iibeq die Besprechung mit Devalera unterrichtet habe und betonte,- er tue sein Bestes, um eine Lösung deS Problems zu finden.
Das irische Südparlament trat am Mittwochen Dublin- zum zweitenmal zusammen. Es waren nur zwei Mitglieder des Unterbaust! und 11 Senatoren anwesend. Die Sitzung! wurde sofort vertagt, ohne daß ein bestimmter Tag für di«^ nächste Sitzung anberaumt wurde.
„Daily Herold" meldet, daß der Vorstand her Arbeiter«^ partei den Plan eines ausgedehnten WahlkampfeS in ganz ^England für den Fall allgemeiner Wahlen genehmigt hat. Kn' nicht weniger als 28 Konferenzen wird oft Frage bet 'inneren Organisation besprochen werden. Die erste wirst! morgen stattfinden. Die Arbeiterpartei wird versuchen,' jeden Varlamenissitz zu erkämpfen, und von einem Rompro*, «riß mit irgendeiner anderen Bartes wi^ bbte M* W«- U