Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image
 

KOlüOterne«! Rettung

Schlüchterner Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt

t; i«

X

M. 164

Verantworliich für den gesamten Inhalt: H -K H^hnnister, Schlächtern. Druck u. Verlag der Fa C. Hohmeister in Schlächtern. Fernspr. Nr. 65. Telegr. Schlüchterner Zig. Postscheck.: Frankfurt M. Nr. 11402.

Samstag, 16. Juli 1921

Bezugspreis : Vierteljährlich in Schlüchiern M.H durch die Post'M. 12,- «»

ist' M. 12,-. AnzeiaeupreiS: Die Klein- ryo

v die Reklamezeile 3,, sämrlich ohne O l0wl)l{J

zeile M 1,, oie ineuaineäeue a,, jamuteg o besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt.

Z Zeitung für eilige Leser.

'1 Die irische Konferenz «mrüe in der Downingstreet durch st ne private Besprechung Lloyd Georges mit De Valera er- ej faet, in der das Verfahre« für die erste Vollversamm- ^ ng der Konferenz erörtert wurde, zu der die Vertreter irt r Sinnseiner- und Nlsterrcqiernn« singekade« sind.

ii F« Belfast kam es trotz des Waffenstillstandes z« neuen H Milben, in deren Verlauf zwei Polizisten und drei Zivi- sten getötet wurden, mehrere andere Personen wnrdc«

t

irhr »der »veniger schwer verletzt.

Die Meldungen über den vierten Polenansstand verdick-

n sich immer mehr dahin, daß der Beginn des Ausstandes "i«f die Zeit zwischen dem 18. und 22. August v-rschvbcn "lorben ist.

D Die SowjetregieruM protestiert in einer No-c an dre ntentcmädjte gegen den Beschkntz des VölkerkMnhsrateA. en rnRiftben Emigra«te« materielle Hilfe zu gewähren.

Wie von ant Unterrichteter Seite mitacteilt wird, haben »it der Eröffn««« des Eisenbahnverkehrs bis jetzt über 0000 Personen Oberschlesien verlassen, die vrn dort in das innere De«tschlands abgewandert sind.

S^WM^MMSASWMWSWWS

Aus der Heimat.

Borausfichtl. Witterung. Am 17. 7. (Sonntag): kkolktg, zeitweise heiter, warm, Gewitterregen.

' 18. 7. (Montag): Wechselnd bewölkt, etwas kühler, ohne «sentliche Niederschläge.

»Zeitbilder. (Motto: Heilige Ordnung, segeus- reiche. . .) Wenn zu einer Urlaubsreife endlich du Entschluß gefaßt wenn den Tag der Abfahrt endlich m dir vorgenommen hast, wenn zur Polizei am Morgen du zwecks eines Passes gehst, wenn du hinter hundert rudern dir die Beine müde stehst, wenn du bU dem Photographen wärest, der dich konterfeit, wenn du wieder angestanden auch bei dem erst lange Zeit, wenn du auf drei Formularen brav dich adgemeldet hast, wenn du Brot- und sonstige Marken endlich Biterstanden" hast, wenn du wegen eines Plützrs, » den man dir vorausbelegt, dreimal täglich wie ein Wilder nach dem Bahnhof hingefegt, wenn du dein Gepäck versichert gegen alle Schäden hast, wenn die Post du hast verständigt, t wo sie nächste Zeit dich faßt, wenn du Sorge hast getroffen, daß im Dienst und im 4Büro man dich richtig auch vertrete (zweifelhaft bleibt dies auch so), wenn dir bei drei Konjulaten endlich dann visiert dein Paß, wenn von einigen andren Stelle« dir bescheinigt sonst noch was, wenn von allem diesem Laufen, dir die Füße noch nicht wund, wenn du fähig bist zu atmen regelrecht noch mit dem Mund dann kannst du auf Urlaub fahren ohne jede Schererei,

wenn dein Urlaub nicht inzwischen ganz allmählich

schon vorbei.

Walter-Walter.

* (Keine Getreideähre« abreißen!) U-der Land gehende Spaziergänger haben oft die Gewohnheit, ohne sich etwas dabei zu denken, da und dort Getreideahreu adzu- reiße». Besonders Kinder starrn Gefallen hieran. Zur Warnung sei darauf htng'w.sen, daß vom Schöffengericht LeiSntg (Sa.) ein Herr zu 10 Mark Strafe uns den Kosten verurteilt wurde, weil er übermütlgerwetfe einige Haferähren abgeriffelt hatte I

* (Wegfall der Frühdruschprämien?) Wie aus Berlin gemeldet wird, verlautet dort, daß in diesem Jahre seitens der RetchSregierung die AuSbiedung von Frühorujchpcämieu für die rasche Ablieferung des Brotgetreloes ualerbteideu wird, da man damit rechnet, daß die vo-hanoenen und von Deutschland noch zu beschaffenden Getreidemengen d s zum Beginn des normalen Ausdrusches reichen werden. Außer­dem hofft man, daß die neue Art der Gelrridebrwtrlschajtung im Zusammenhang mit der Preiserhöhung die Landwirte zur baldigen Ablieferung ihrer Ernte anregen wird.

* Schiüchteru. (Erfolgloser Einbruch.) In der Nacht von DonnerSiag auf Freitag wurde tu der an der Bahu- Hofstraße gelegenen Villa W. Thaler eingebrochen. Der oder die Tarer, die wahrscheinlich nur noch Geld suchten, öffneten sämtliche in ihm bett. Z mmer b> st buchen Fäch.r, muhten aber, da der Mrchaitemus eims Schreiblischfaches ihren geräuschlose» O.ffr.ungsvrtsuchen widerstand, uuvee- richleler Sache adziehen.

* Schlüchteru. Am Montag, den 18. Juli 1921 abends 8 Uh, flubet eine öffentliche Sitzung der Sladiverordntten- thtfammlung mit nachiuhender Tagesordnung statt:

1. Erhöhung der Vergütung für den Zachivtc Halter.

2 Uebernahme von Kosten für Schlosserarbeiten in den Lateinschulräumen auf die Slad-kaffe.

3. Genehmigung von Kauf Verträge».

a) über den ehrmaligen Hiur.rheigwrihrr und Hinterheegweg;

b) über das alte Flußbett des Rledwvff rS.

4. Bewilligung von Vertreiungskosten für die Stadtschule.

6 Wahl von Mitgliedern für den Ausschuß zur Errichtung eines Denkmals für die KrtegSgesallencn.

6 Einladung des Turnvereins zu seiner 60 jährigen Stiftungsfeier.

7. Geschäftliche Mitteilungen.

* Wetzlar. (Zu Unrecht beschuldigt ) Bürgermeister Dr. Kühu, gegen den seit mehr als einem Jahre eine

Reihe uuerquicklicher Verfahren schwebte, hat ins Anordnung der Regierung zu Koblenz am 7. Juli fein Amt als Bür­germeister wieder übernommen. Sämlliche gerichtlichen Veihandlungen, sowie das Dtszipliuarversahren find zu seinen Gunsten eutschieden worden. Der größte Teil der Bürger der alten freien Reichsstadt stand der Treiberei gegen den Bürgermeister fern und billigte sie nicht. Es herrscht BcfiiedtMng darüber, das tatkräftige Stadtoberhaupt wieder an der Spitze der Verwaltung zu sehen und die Leitung erneut in seinen Händen zu wissen.

* Eschwege. Großen Eiscudahvöiebstählm auf der Strecke EschwegeRiederhone ist man jetzt durch die uner­müdliche Tätigkeit des Herrn Gendarmeriewachtmeisters Schenk in Niedcrhone auf die Spur gekommen. Seit Monaten wurden die Eisenbahnwagen anf der genannten Strecke be­raubt- Die schärfste Elsenbahnüberwachungskontrolle war vergebens. Die Gefchädtgteu haben sich beichwerdeführend bis aus Ministerium gewandt. Als nun in der nötigen Woche der Beamte in einer anderen Angelegenheit in Ober- Hose zu tun hatte, bemerkte er, daß kort von fragewürsiger Seite zahlreiche Schürzenstoffe verkauft wurden. Es gelang dem Beamten nach mühevollen Anstrengungen, eine verdacht ge Persöultchkeit in die Enge zu treiben, so daß diese ein Ge­ständnis ablegte. Sodann wurde am Montag mit Hilfe von zwei BahnüberwachungSbeamten eine gründliche Haussuchung in Oberhoue vorgevommen und dabei zahlreiches gestohlenes Mat»rial, insbesondere Schürzenstoffe. vorgefunden. Es bedurfte mehrerer Leiterwagen, um die Sachen fortzuschaff-n. Gestohlen sind vor allen Stagen Schürzenstoffe, die alle »ach Eichwege gehören; ferner Schokolade, Zigarren, Zigaretten, Schuhkreme, Kaffee-Ersatz usw. Wie inzwischen fesigestellt worden ist, sind im ganzen 11 Bahnderaubungen vorgenommen worden. Als:er wurden vier Personen and Oberhoue ermittelt. Dem Herrn Gendarmeriewachtmeister Schenk ist ein be­sonderer Dank von hoher Vorgesetzter Stelle ausgesprochen worden, daß cd ihm endlich gelungen ist, nachdem monatelang vergeblich nach den Tätern gefährdet wurst, diese j.tzl endlich fMzuftkikNl"........ '-----

* Hersfeld. Ein bedauerlicher Unfall ereignete sich auf der Friedloser Landstraße, wo ein Radler mit einem Auio zusammenstteß. Der Radler flog von seinem Gefährt und erlitt mehrere schwere Verletzungen am Kopf und in der Brustgegknd. Der Autodesitzer ließ sofort halten und schaffte den Verwundeten mit seinem Wagen in das hiesige Kranken­haus, wo dieser in sachgemäße Behandlung genommen wutbe. Für den Schaden, den der Radler erlitten hatte, erk älte sich der Auiobesitzer, in j-der Beziehung ausznkommex.

* Aus der Weiterem. (Felddiebe mit R volvern.) Kaum beginnen die Karloffeln zu reifen, so nehmen auch die Beraubungen der Felder durch fremde Diebe wieder über« Hand. In der Gemarkung Grouau wurden zwei fremde Diebe, die bereits eine Menge Kartoffeln in ihre« Rucksäcks« Deismus hatten, von einem Landwirt überrasch?. Die Diebe zogen Revolv?r und erreichten dadurch, daß der Landwirt ihnen ben Raub nicht cbuehrmn konnte.

Aus dem Reichsral.

Die Frau als Schöffin und Geschworene abgelehnt.

Zu der Sitzung des ReichZrates waren zum ersten Male auch die Vertreter der preußischen Provinzen erschauen.. Dr. Graönauer hieß die neuen Mitglieder des Reichs- rates willkommen und gab dcr Hoffnung und seiner festen Zuversicht Ausdruck, daß die Arbeiten des ReichSrateS auch unter den veränderten Verhältnissen dem deutschen Volke zum Segen gereichen würden. Gegen die vom Reichstag in seiner letzten Sitzung angenommenen Gkfebe erhob der Reichsrat keinen Widerspruch, so daß sie schon demnächst in Kraft treten werden. m

Darauf beschäftigte man sich mit einem AuSichußherich! über die Zulassung der Frauen zu den Aemtern als Schöf­fen und als Geschworene. Es wurde die Bestimmung, dau die Schöffen- und Geschivorenengerichte ohne Rücksicht auf Geschlecht zu bilden seien, abgelehnt. Der Gesandte für Bayern, v. Preger, mehrte sich namens seiner Regierung vor allem auf das entschiedenste gegen einen solchen Ent­wurf. Die bayerische Regierung steht auf dem Standpunkte, daß sich die Frau nicht zum Richteramte eignet, und daß durch ihre Zulassung ssch unsere Rechtspflege verweichlichen würde. Nachdem Staatssekretär Foe! nochmals erklärt hatte, daß die Rcichsreaieruna trotz allem Wert auf die Annahme des Entwurfes lege, wurde die Vorlage mit 31 twen 31 Stimmen, also mit Stimmengleichheit abgelehnt. Bei der Abstimmung stimmte ein erheblicher Del der preußighen Provinzvertreter anders alS das M'n'sterium. Außer den^ Ministerium stimmten nur die Vertreter der Stadt 5M [fn und die der Provinz Sachsen für die Vorlage: alle anderen ProvinzralvertÄter stimmten jedoch dagegen.

Zinsen aus den Ferns»re»eNrSaen unterliegen ai»t der KMttalerlragsiieuer.

Fn 8 2 des KapitalertragsstenergesetzeS werden alle steiler' Pflichtigen Erträge aufgezählt. In Frage könnt« nur und darauf hat man sich auch berufen Besser 4 § 2 kommen. .Zinsen von Forderungen, die auf Grund einer Verein, einbarnng entrichtet werden, sowie gesetzliche Zimen, soweit die Fälligkeit der Forderungen langer alS sechs Monate und hinsichtlich der in K lW. 197 B. G. B. genannten Ansprüche länger als zwei Fähre zurückliegt" Bei den Fernsprech- beiträgen handelt eS sich aber keineswegs um Förden,ngen grrf Gr : d einer Vereinbarung, diese Fernspreckchettrage fM

von den R.G n haben Veit- Ma Bei hen : Veit:,

Lellnehmern nicht freiwillig gezahlt worden. § l? NI 6. Mai 1920 lautet:Die Fernsprechteilnehmer m Ausbau des Fernsprechnetzes einen einmaligen on 1000 Mark für jeden Hauptanschluß und 20d

ieben Nebenanschluß zu leisten: die Zahlung des ist Vorbedingung für die Belastung der bestehen« e Herstellung neuer Anschlüsse. Die Zahlung des kann einmalig oder, wo das wirtschaftliche Be­siegt, in vierteljährlichen Raten von 250 Mark Der Beitrag wird von dem aus die Einzahlung Monat mit 4 v. H. verzinst und dem Teilnehmer na des Anschlusses zurückgezahlt. Die Beiträge

intrfm erfolßea folgende:: Bei Aufb. werden r Reichspostministerium verwaltet: ihre Verwen- bung wird :n einer Anlage zum Haushalt der Reichspost-

Und Tcleg'""'nverwaltung nachgewiesen." Es handelt sich ulso nm gesetzliche, nicht um vertragsmäßige Zinsen. Bef den gesetzlichen Zinsen handelt es sich im Sinne des Kapi-' talertragssteuergesehes nnr um sogen. Verzugszinsen. Dies« würden doch nur in Frage kommen, wenn der Reichspost» fiSkus die Rückzahlung der Fernsprechbeiträge verzögeru würde, was nur im Einzelfall der Beurteilung unterliegt, Mithin fallen die Zinsen, die das Reich für geleistete Fern- sprechbeiträge zu entrichten hat, nicht unter das Kapital- ertragssteuergesetz, ein Abzug von 10 Prozent Steuer ist im- statthaft.

Pollüsche Nachrichten.

«Nie wieder Krieg!"

Aus Aulast der Wiederkehr des Kriegsansbruches wer» den die pazifistischen Orga«isatione« i« alle« größerent Stäbten des Reichs Sonntag, den 31. Fnli Masse«ku«d» gcbuuge« veranstalte», die ähnlich wie im Vorjahre unter der ParoleNie wieder Krieg- für eine ehrliche friedlich« Außenpolitik des dentschen Reiches eintrete« solle«. A» den Veranstaltnnge« werde« sich a«ch der Nepnblika«ischs Führerbund «nd mehrere sozialistische Organisationen de« leilige«.

i Die Verlängerung der Polizeistunde steht bevor.

C Was die geplante Verlängerung der Polizeistunde wer 11% Uhr hinaus betrifft, über die ein Berliner Mittags« ^latt bereits zu berichten mußte, so erfuhren wir an zustän­diger Stelle, daß eine solche Verlängerung tatsächlich in llussicht gestellt ist. Ebe jedoch der Plan verwirklicht wer- K.« lnau, luutz erwork^vuiit.^..................... .»«. er, T>-- Mnber 1916 beseitigt werben, oa diese eine Verlängerung der Polizeistunde im Wege steht. Die einzelnen Länder sind in dieser Frage nicht mehr zuständig. Es besteht die Hoff- »ung, daß man binnen kurzem zu einem Ergebnis fommte

Wertere Offiziereutlaffungeu.

Infolge der Forderung der Interalliierten Kontrollkom- ätisiion in Berlin, die höheren Jntentanturbeamten, das TageZarbeitspersonal sowie die Zahlmeister auf die Zahl der bewilligten 4000 Offizierstellen der Reichswehr anzu- cechne«, werden derNationalzettung" zufolge, mit betro 15. Juli weitere 150 bis 190 Offiziere aller Dienstgrade rntlassen werden. Ihre zwangsweise Verabschiedung ist den. yssiziereu bereits vor einigen Tagen mitgeteilt worden.

40 000 oberschlesische Flüchtlinge.

Wie von gut unterrichteter Seite mitgeteilt wird, habe« seit der Eröffnung des Eisenbahnverkehrs bis jetzt übe, 40 000 Personen Oberschlesien verlassen, die von dort in das Innere Denttchlands abgewandert sind.

Der setzhafie Korfanty.

Korfanty wird in den nächsten Tagen von Warschau noch Beuthen znrückkehren. Es ist ihm daZ Recht des freien Aufenthalts in Oberschlesien bewilligt worden.

Das Märchen vom deutschen Putsch.

Sämtliche polnischen Blätter bringen eine ausführlich Meldung aus Beuthen über einen angeblich demnächst bevor, siebenden deutschen Putsch in Oberschlesien, der nach der gi erwartenden für Deutschland unaünstigen Lösung der ober, schlesischen Frage ausbrechen solle. Die Eisenbahnverbiw düngen sollen unterbunden, die Brücken gesprengt werden, Als Anzeichen für den nahenden Putsch seien u. a. zu bei trachten eine angebliche Maffenflucht der Deutschen auf Oberschlesien und eine Mahnung der deutschen Regierung ai die oberschlesischen Beamten, auf ihren Posten auszuharren. Bekanntlich wurden von der polnischen Presse ähnliche Falsch, Meldungen unmittelbar vor dem polnischen Maiaufstanli verbreitet.

Amerika und die pazifistische Konferenz.

Auf die Bitte Groß-Britannie«s an Sie Bereinigte« Staaten, in einer Vorkonferenz das pazififttiche Problem zu behandeln, hat die Regierung her Vereinigten Staate« nach iciner Meldung aus Newvork in ablehnendem Sinne geant­wortet. Die amerikanische SRegierttna ist der Ansicht, dass Die gleichzeitige Abhaltung beider Konferenzen vvr- zuziehen sei.

Die japanische Antwort auf die amerikanische Einladung

Die japanische Antwort auf die amerikanische Einladung ist nunmehr auch in Washington eingetroffen. Wie fran­zösische Zeitungen melden, bat sie aber einige Mißstimmung erregt, weil Japan nicht ausdrücklich erfprt hat, daß es per Beratung der Frage des Fernen Ostens betroonnen iroerbe. I« amerikanischen politischen, Kretken nimmt man stedoch an, daß die durchaus allgemein gehaltrne Antwort Japans eine Beteiligung Japans an der Erörterung biwr. lt-roge nicht onSschlietzen werde.

'Zysammenstöße zwischen Kommunisten und Faszisten.

Im Verlaufe von Zusammenstößen zwischen Komm»« Kisten und Faszisten in Turin gab es 5 Tote und 6 P-r- wundete. Fn Treviso drangen die Faszisten in die Arbeit?, räume der "republikanischen ZeitungRescoflas" ein, wobei Z Republikaner artetet und 5 verwundet wurden.