Schlüchierner Aettuns
Gchlüchtemer Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt
Nr. 162
Verantwortlich für den gesamten Inhalt: H.°K Hohmeister, Schlüchtern. Druck u. Verlag der Fa C. Hohmeister in Schlüchtern. Fernspr. Nr. 65. Telear.
Schlüchterner Ztg. Postscheck!.: Frankfurt M.Nr. 11402.
Donnerstag, 14. Juli 1921
Bezugöprciö : Vierieljähräch in Schlächtern M.11 — durch die Post M. 12, —. Anzeiacupreis : DieKlei'n- zeile M 1,—, die Reklamezeile 3,—, sämtlich ohne besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt.
73. Jahrg
Aus der Heimat.
' Voraussicht! Witterung. Am 15. 7. (Freitag): Vielfach heiter, trocken, etwas warm.
Hk. (Einfuhrfreiheit für Gerste rc.) Laut Bekanntmachung vom 2. b. Mts. (Reichsanzetzer Nr. 160 vom 12. Juli) ist ab 16. Juli die Einfuhr von Malzgerfie, anderer Gerste, Hafer, Dart, Mannagrütze rc, sowie Kleie als Viehfutter, ohne Einfuhrbewilligung gestottcr.
* Schlüchtern. Am Sonntag, den 31. Juli 1921 gedenkt der Turnverein Schlüchtern in schlichter, dem Ernst der Zeit entsprechender Weise sein 60jährigeS Stiftungsfest tu begehen. Als Festplatz wurde der herrlich gelegene Waldort, der Acisbrunnen, gewählt. Zu dem Feste sind sowohl die Turn- als auch die Sportvereine eingeladen worden. Um allen Vereinen die Teilnahme an den Wett- kämpfen zu ermöglichen, wurden 4 Uebungen: Stabhoch sprung, Kugelstoßen, 100 m Lauf und die 4. Uebung der allgem. Freiübungen der deutschen Turnerschaft für 1921 vorgesehen. Nachmittags findet auher Schauturnen und Turnspielen eine Verciusstoffette 4X100 m statt. Die siegende Mannschaft erhält einen werreo en Ehrenpreis. — Das Fest soll der edlen Turnsache dienen. Es soll das Jutereffe für die so wichtige köeperliche Erziehung und Ertüchtigung der Jugend in alle Kreise unseres Volkes hiueintrageu. Der Turnverein Schlüchtern hofft au seinem Ehrentage recht viele Freunde des Turnens und Sports von Nah und Fern begrüßen zu können.
* Schlüchtern. Am Sonntag, den 10. Juli v.'ranstalteie der „FußbaÜverein Schlächtern 1910" zum 2. Male sein Sportfest auf dem Epouplatz am Acisbrunnen. Wie im vergangenen Jehre, standen auch dieses Mal leichtathletische Wettkämpfe im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die rege Beteiligung an den einzelnen Wettkämpfer! läßt die Beliebtheit erkennen, der sich das Fest unseres hiesigen Vereins in der Sportwelt der näheren und weiteren Umgebung erfreut. Am Samstag abend fand ein Festkommers als Einladung der Veranstaltung statt. Zahlreich waren Gäste und Mtr- glieder erschienen. Der Redner des Abends gab in feiner Ansprache an die Gäste und M talieder des FußbaüvcreluS einen kurzen Ueberblick über die Entwicklungsgeschichte des Vereins. Der eigentliche Festtag begann mit den Vor- kämpfen morgens vm 9 Ujr. Abwechslungsreiche und interessante Kämpfe wurden den Zuschauern gezeigt. Ja folgenden Konkurrenzen wurden die Sieger schon am Vormittag ermittelt: Schleuderball: 1. Granaß, Borussia Fulda mit 44,60 Meter; Fußballwettstoß : Granaß, Borussia Fulda mit 51,60 Meter; 1000 Meter Lauf: 1. Klemstäuber, Borussta Fulda, 2. Möller, F.-V. 1910; Dretkumpf: 1. Böller, F.-V. 1910. Am Nachmittag fand ein Festzug durch die Straßen der Stadt nach dem Ae sbrunueu hin statt. Hieraus begrüßte der Festredner, Herr Prorekior Keller tm Namen des Fußballveretns Schlüchtern 1910 die Wettkämpfer und Zuschauer und dankte ihnen herzlich für ihr zahlreiches Erse einen. Seine folgenden Worte waren der Bedeutung des Sportes für die Allgemeinheit und den Elr zelmeufchen gewidmet: Unser Vaterland liegt am Boden, es ringt um sein Leben. Tankende grübeln über Mittel und Wege, die aus der tiefen Nacht bitterster Not unsere Nation herausführen sollen, sie machen Vorschläge voll leerer Worte, denen jede feste Grundlage fehlt und verzessen dabei,daß ein Fortschritt nicht ton der materiellen B-fferstellung des Einzelmenschen adhängt, sondern von der Srärkung der sittlichen und geistigen Kräfte aller, die am Wiederaufbau mit heiligem Ernste mithelfen wollen. Die Grundlage für diese uns so bitter notwendigen geistigen Kräfte muß ein gesunder Körper bilden. Ein gesunder Geist nur in einem gesunden Körper. Diese alte L^biNSweisheit und Wahrheit muß sich durchringen. Nur ein körperlich starkes Geschlecht wird den Forderungen der Zukunft gerecht werden können. Zu dessen Heranbildung müssen sich alle diesertgen, Sie das Wohl unseres Sollte im Auge haben, zufammenschließen. Die Körpererziehung muß Pflicht der Bevölkerung werden, um unS in den folgend;» Geschlechtern eine Menschheit erstehen zu lassen, die über frische und unverbrauchte Kraft im Lebluskau pf verfügen kann. Heraus aus der Stubcnlnft, stählt den Körper und schärft die Sinne in Gottes freier Natur! Treibt Sport! Indem der Herr Redner tm Ver laufe der Festrede gezeigt hatte, daß das Ziel jeder sport- Uchen Leibesübung die Gesundung uno Erstarkung des Lolksganzen zum Wohle unsres Vaterlandes ist, schloß er mit einem Hoch auf unser liebes Vaterland. Dann kämpften die Liga Reservemannschaft des Fußbalikluds «Vikioria Hancu" und die erste Mannschaft des „FußdaU- vereins Hersfeld" um einen Pokal. Das inlmffüme Spiel zog «ele Zuschauer an, und wohl alle waren vollauf befriedigt. Die Hanauer Mannschaü fah.te ein flüssiges und schnelles Komdlualionl spiel vor. Besonders gut waren das Jnnentir o, der Mittelläufer und der Untc Verteidiger. Bet H-rsfeld wären der rechte Verteidiger, der Halbrechte und der Mittelläufer hervorzuheben Nach einem schnellen, abwechslungsreichen und von Seiten der Hanauer gut durchdachten Spiel konnte die Hauaner Mannschaft als Sieger das Spielfeld »erlassen. Das Resultat 5:0 ist etwas hock, und ein Ehrentor hätte Hersfeld virdient. Qu der Spielpause wurden die Endkämpfe im 100-Meter-Lauf
für Junioren und Senioren ausgetragen. Den ersten Sieg im Junioren-Lauf errang Fritz B-andt in der guten Zeit von 11*/* Sck. Der 1. Preis im Senioren-Lauf kam nach Fulda. Nach beendigtem Spiel wurden die Stassettenläufe ausgetragen. In den Senioren- und Junioren-Staffaten fiepten die beiden Mannschaften der „Borussia Fulda". In der Staffelte um den wertvollen Wanderpreis, gestiftet von Freifrau v. Stumm, sah man die Mannschaft des „Fußdatl- vcceins 1910" siegreich. Die zuletzt ausgetragenen Konkurrenzen waren Hochsprung, Weitsprung und 3000 Meter- Lauf. Im Weitspcunz würde» die dest-n § g-:b»iff« außer Konkurrenz erzielt; so sprang Fr. Brandt von hier 6,20 Meter und ein Kämpfer von Siegen gar 6,50 Mit»; -wei gute Sprünge! Dieser Siegener Sporttmann gewann ebenfalls ausser Konkurrenz überlegen den 400 Meter-Lauf; er war auf alle Fälle der beste Leichtathlet des Tazes, doch versprechen die beiden Brüd-r * Fr. und B. Brandt nach eifrigen Neben hervorragende Leistungen zu erzielen. Welch gute Seiflungen Damen erzielen können, zeigte die Damen- maunschaft von Borussia Fulda und hoffentlich wird ihr Laufen nicht ohne Nachahmuug bleiben! Den Schivß der Wettkämpfe »nd des sportlichen Teiles bildete der 3000 Meter lauf, der von Heckmann F.-V. 1910 sicher gewonnen wurde. Am Abend fand sich die Jugend zu einem frohen Tanz zusammen. Vollauf befriedigt von dem Gebotenen verließen Zuschauer und Kämpfer den Festplatz.
Büchertisch.
Das lauge Warten — in jeder Lebenslage tun es nötig sein — wird in unserer nervösen Zeit doppelt schwer und unangenehm empfurden. Verkürzt uns verscheucht wird diese Pein durch lustige, unterhaltende Lektüre. Sie hilft spielend über Stunden banger Erwartung oder unnützen Dahindämmervs hinweg.
Die Meggendorsrr-Blätter eignen sich in erster Linie zur Erheitelung und V-ikürzung solcher Stunden. Ihr vielgestaltiger mit jeder Nummer in sich abgeschlossener Jchall bietet jedem Leser etwas, das ihn interessiert und fistelt.
In Wort und Bild, in Ernst und Scherz, in Reim und Prosa bringen sie so viel Verschiedenes, daß sie Jeden in jedem Fall unterhalten und antegen.
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Zeitung für eilige Leser.
Der «nabhängige Reichstagsabgeordnete R y s s e l ist vom sächsischen Gesamtministerinm zum Amtshauptman« toon Leipzig ernannt worden.
I An den nächsten Tagen wirb in München die Gründung her Aktienaesksischast stattfinde», die den Nnsba« der Grotz- schisfahrtsstraste Rhein—Main—Dona» durchsühren wird. Die bayerische Regieruna hat bereits btm Landtag einen Gesestentwnrs vorgelegt, in dem sie erurachtiat werden soll, einen entsprechende« Anteil der Aktien zu übernehmen.
Wie der „Rheinisch-Westfälischen .steitnna" aus Bukarest gemeldet wird, verhandeln die Linke-Sokmann-Werke, die Borfia-Werke und die Friedrich Krupp-A.-G. »emeinschaft- lich mit der rnmünische« Regier««» zwecks Erlana««» eines Ruftraacs über Llesernn» von Lokomotiven, der sich ans fcttnb 509 Msvicnen Mark belonte« soll.
Wie dem »KarlSrnher Ncsidenran.rekaer" von parlamentarischer Seite mitaeteilt wird hat sich Reichskanzler Dr. Wirth mit der Tochter deS ^-re?^«raer Hol-arosthündlerS und ?t-abrikanten Kommerzienrat Yimmelsbach verlobt.
VlSttermeldnnacn aus Halle zufolae versuchten dort Kommunisten eine Rer^mmluna zu sprengen, in der RetchstaaSpräsident Löbe sprach. Während der DiSknssio« kam es zu Tumulten nnd Prstqeleien. Löste und die mehr- beitSso^ialistischen Führer mußten a»S dem Saal flüchte«. Die Btrsammlnnq wurde ansaehoben.
ZNbkmlm?ei!zm wierten MnouM).
, Die meisten Gemeinden der Kreise Oberschlesiens sind 'nach wie vor ««erhörtem Terror durch die^nkur- aenten ausaesestt. Vielfach werden bei anaesehenen Vür- «cr« hohe Geldbeiräae erpreßt. Die ehemaliae» Insurgenten wollen sich, wie sie selbst fayen, für die von Korfanty nicht bezahlten Löhnnnae« schadlos halten. Einer Kommission, die deshalb vorstellia wurde und eu--r„isch mM- tärischru Schnt; verlanyte, nmrde erklärt daß 618 zum Gin- treffen größerer Truppenverstände Streispatvonilleu entsa-'dt werden könnten, daß aber ciaerrtlich für diesen Zweck eine Division erforderlich ses. welche man nicht zur Verfügnn» habe. In Pyzlsors wurde ein deutscher Student von Äirurs gettfen in bestialischer Weise verlebt. Auch im Kreise RubE nimmt der polnische Terror an Umfang ftuw<r mehr zu. Die Ininraentcn dieses Kreises aaste« stetzaunk, daß der vierte Ansstand am 17. Juli beainuen werde. Die deutschen Giu- wohner werden aufqefordert, die Geaend bis um 15. Juli z« räumen. Wer diesem Räumnnasbcfehl nickst poKk»mmt. wird über die Grenze' nach Polen versch»euur. SelststvLr-f stündlich hatte diese Drohuna betcUa eine Masieuslncht den deutschen Bcvölkeruna zur ^olae. ^ , ,
Line WettOrWungskonferenz in Washingtor
Hardings neuester Plan.
, DaS Reutersche Büro meldet: Fnsolac des Meinunas, »Ustanschs mit den Vereiniaten Staaten, Japan nnd China der nach Erörteruna über die Politik im fernen Osten uns im Stillen Ozean seitens der auaenblicklich i« London taaen< den britische« Reichskonfere«z der Premierminister er, ßffnrt wurde, hat Präsident Hardina die Initiative erariffe«^ i» der er eine Konferenz über die Beschräukuuq der Rüstuw gen vorschläat. Der Konferenz solle« Besprechunae« über bi' Kraao des ferne« Ostens und des Stille« Ozeans zwischen je« am meiste« beteiliate« Mächte« voranaehe«. Lloyj Peora« wird Montag im Unterhause eine Erklär««» ab dMv. .
Me Aussichten der Einla^ing Hardings.
// Präsident Harbinas Einladung ist das Eraestnis inoffji EeUet Besprechunae«. die seit einiaer Zeit zwischen Soq inrzon und den Botschaftern Amerikas «nd Iapaus, somit mische» Hn^stes und den alliierten Botschaftern i« Washinz on aeführt worden sind. Die Annahme durch alle Mächü Ut als selbstverständlich, obwohl die &raae des Berhältz isses dieser Konferenz in Washington zum Völkerbund utj erührt scheint. Die enalilche Presse sieht in der Einladum iardinas einen wichtiae« Schritt zu der Herstellun» bei Seltfriedens und einen Akt von größter bikwkischer Bedeut WM ...
Poüüsche Nachrichten.
Sachsen und Bayern.
Die heutige „Sächsische Staatszeitung" veröffentlicht folgende amtliche Kundgebung: In der Presse sind Mitteij lungen darüber erschienen, daß die Reichseisenbahnverwaltung Bayern Zugeständnisse gemacht habe, welche die Zuständig^ leitsgrenzen der bayerischen Zweigstellen des Reichsverkehrsz ministeriums vergrößern und Bayern eine, erhöhte Selbstänt digkeit auf technischen und tariflichem Gebiete gewähren. Dis sächsische Regierung hat bereits Schritte unternommen, uns festzustellen, in welchem Umfange diese Meldungen zutreffmi Falls derartige Zugeständnisse gemacht sein sollen, so dürstt die sächsische Regierung mit allem Nachdruck dahinwirken, dass ihr gegenüber von der Reichsverkehrsverwaltung gleiches Ents gegenkommen geübt wird. '
Auf dem Wege zum Anschluß Oesterreichs.
Der Bundesrat beschloß, gegen den Gesetzes^schluß des Nationalrates zur Durchfiihrrm» einer Volksbefragung und einer an den Rat des Völkerbundes auf Grund des Art. 8^ des Ftedensvertrages zu stellenden Antrages keinen Einspruch zu erheben. Der Berichterstatter Dr. Hartmann bezeichne» vas Gesetz als eine der vielen Etappen auf dem Wege def Anschlusses an das Deutsche Reich.
Ein bnlgarrsches Dementi.
Die bulgarische Gesandtschaft teilt mit, daß nach einet heutigen Drahtnachricht des bulgarischen Ministeriums bei Aeußern in Sofia sowie im ganzen Lande vollkommene Ruhj herrsche. Die Alarmnachrickten werden einerseits auf ein poli) tisckes Ränlespiel von griechischer Seite zurückgeführt, weil die Griechen angeblich ein Eingreifen Bulgariens in bert Ueinaftatif^en Krieg befürchten. . , I
Notrufe aus Sowjelu ßland.
In der Hochflut der Moskauer Kongresse wird ein weiterer internationaler Kongreß der kommunistischen Jugend eröffnet. Im schreienden Gegensatz zu den kriegs- und kampf- lüsternen Resolutionen der Kommunisten stehen die Ergebnisse der Arbeiten des Kongresses russischer Agronomen, welche offen erklären, das Volk habe das Vertrauen zuiz Sowjetregime verloren. Der. Viehbestand betrüge weniger a(j 30 Prozent der Vorkriegszeit. Um den Hunger abzuwendech benötige Sowjetußland die sofortige Einfuhr von 1% Mim Tonnen Brot- und Saatgetreide. Der Chemiker - Kongreß richtete einen dringenden Aufruf an die ganze Welt, bü Hungersnot und das Hinsterben der russischen Intelligenz und der Kinder zu verhindern. Der Metropolit Tichon in Moskau wandte sich in einem gleichlautenden Aufruf an bü Universität Cambridge und an den Erzbischof von Newyork,
Die Zofammenkunst Lloyd Georges mit Delavera.
AusLondon wird gemeldet: Die Zusammenkunft zwische, Lloyd George nnd Delavera wird nunmehr am Donnersta« stattfinden.Griffies und andere Mitglieder der Sinnfeinei Werden Delavera auf seiner Reise begleiten.
Neue Verluste der Griechen.
Die Griechen habe« den Versuch gemacht, auf JSmÄ vorzurücken, jedoch hatte die Bevölkerung der Stadt, die von türkischen Truppenabteilungen verstärkt worden war, 2g Kilometer vor der Stadt einen Hinterhalt vorbereitet. D» Griechen konnten darin umzingelt werden und verloren in dreistündigem Kampfe mehr als 400 Tote und. Verwundete. Die nationalistischen Abteilungen konnten viele Waffen, Munition, Zugtiere und Lobensmittel erbeuten. Nach diese, -Niederlage habe« die Griechen die Gegend von Jsmrh geräumt,
Die Wahlen in Portugal.
- AuS London wird gemeldet: Die Wahlen in Portugal sind ruhig verlaufen. Die RegierungSkandidaten haben dr< Wehrhejj erzielt, .. , . .< ^, ^ . ;.-t
Die letzte Volkszählung in Rvtzland.
! Die Petersburger „Prawda" veröffentlicht eine Reihe statistischer Meldungen, die das Statistische Departement u Moskau über die letzte Volkszählung in Rußland dem Exe. kutivausschuß des ArbeiterrateS zugestellt hat. Danach wäre, 1920 in Rußland 132 Millionen Menschen. Seit 1914 h« £t$ die Einwohnerzahl um 12 Millionen verringert, ]