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Schlüchterner Ieitung

Schlüchterner Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt

Verantwortlich für den gesamtes Inhalt: H.-K Hnhmeisser, Schlächtern. Druck u. Verlag der Fa C Hohmeister in Schlächtern. Fernspr. Nr. 65. Telear. Schlüchterner Ztg. Postscheck!.: Frankfurt M. Nr. 11402.

Mittwoch, 13. Juli 1921

Bezugspreis: Vierteljährlich in Schlüchlern M.11 durch die Post M.t2,-. Anzeigenpreis: Die Klein- WQ teile M 1,, die Reklamezeile 3,, sämllich ohne O besonderen Zuschlag Bet Wiederholung Rabatt.

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Aus der Heimat.

Boravsfichtl. Witterung. Am 14. 7. (Donnerstag): Meist heiter, trocken, fehr warm.

Zeitbilder. (Louristerfreuden.) Für den Wanderer eutjutage, drr auf Schusters Rappen reift, der Tourist nb Wandervogel oder sonstwie ähnlich heißt, bietet die latur und Gegend manchen seltenen Genuß, den im ) Zug-Speisewagen sich der Mensch vrrgneifen muß Früh am Morgen hat man meistens auf die Strümpfe jich gemacht, in den Gräsern hängt gewöhnlich noch »er Tau der letzten Nacht, beine braunen Boxcrlfstiefeln [eben hundert Schritt vom Haus schon wie eine Master- fart« von den ganzen Acckern aus. Wenige hundert Schritte weiter steckt die Näsis schon im Strumpf, bei Um Waten durch die Wiesen sitzt du plötzlich tief im Sumpf, endlich bist du drin im Walde, hälft zu kurzem frühstück Rast, das du reichlich mitgenommen in deS Rttdfads schwerer Last. Ohne jegliches Getränke wird jas Brot herabzewürgt, weil besagter Rucksack selten ,uch ein Gläschen Helles birgt. Mittags, wenn in deinem Wagen sich der Appetit einstellt, stehst du meistens -zottverlasien in der menschenleeren Welt, abends, «penn die müden Beine nur no$ langsam vorwäus hinken und des Städtchens spitze Türme noch in Vetter Ferne winken, naht als ungewollte Krönung fünf Minuten vor dem Schluß meistens dir auf freiem $elbe noch ein tüchtig r Regenguß. Durchgeweicht and halberfroren langst du in dem Gasthaus an, vo man leider dir kein Z'mmer fit die Nacht mehr leben kann. Auf bret Smhlcn schläfst du schließlich iür ein jünshast teures Geld, den, dem Gott will Gunst «weisen, fliest er in bie w?.:e Welt!

Walter-Walter.

* (P eiserhöhung für Zündhölzer.) Die Zündholz- industrie-Gesellschaft gibt bekannt: Es ist für den Verbraucher Mit einer Preisherabsetzung für Z indhölzer in nächster elt nicht zu rechnen, v eim-h; mit einer PeetserhöhuLg, -ss« bie n ue Zttndworenjieuer noch über das Doppelte der 6'gen SMM h'vauSgc-eu feite; Li«. 2^f ündhö'z^rn ist nicht mchr zu befürchte«, da die Leutsche ttbufirie wieder voll arbeitet und gute Omlitäten h-rzu- eilen in der Lage ist.

* (Kein Urlaub vor der Z ttuhrsctzung.) Ein längerer rlaub vor bet Versorg ta ben Ruhestand ist wohl mmer, wenn nicht üblich gewesen, so doch häufig gewährt bothen. Der Finanzmintster und der Minister des Innern ab jedoch jetzt der Meinung, daß fich biefe Fälle in lrtzier Zeit häufen. Bei dem Mangel an Beamten und wegen der Finanzlage deS Staates soll künftig derartigen Gesuchen nur stattgegeben werden, wenn nach psttchtmäßigrm Ermeffen von dem Beamten die Erfüllung feiner Dienstpflichten bis |U seinem Ausscheiden aus dem Dienst nicht mehr verlangt

Turn- und Sportübungen zur Darbleiuvg bringen. Bei einttetender Dunkelheit findet ein Kinderfackelzug statt, wF- bei ein großes Brillant-Feuerwerk aLzebrannt werden soll. (Alle; Nähere im Inseratenteil unserer heutigen Nummer.)

* Fulda. Am 11. Juli d. Js. hielt die Hess. Israel. Lehrerkonferenz die Jahresheerschau im Ballhaus dahier ab. Zur 49. Jahresversammlung waren die israel. Lehrer HtffegS aus allen Gauen aus Ost, West, Süd und Nord herbeigeeilt, um an der Seite der Standesge- nossen wieder einige erhebende Stunden zu verlebe». Auch 4 Rabbiner, sämtliche Msigsieser des gierigen Vorsteher­amtes der Israelitin, die Vertreter der Hics. Synaxogenge- meinöe und zahlreiche Gäste hatten sich zur Konferenz eingefunden. Der Vorsitzende Herr Lehrer Schaumberg, Neuklrchen begrüßte die Versammlung mit herzl. Worten und erstattete sodann den Jahresbericht. Provinzialrabb. Dr. Cahn dahier entbot der Versammlung im Namen der Vorsteherämter der Israelitin seinen Willkvmmgruß. Hier­nach erstattete Lehrer Roseubusch, Bebra sein Referat. Das Korreferat hielt Herr Rabb. Dr. Fink in Berlin. Es waren ganz neue Bahnen, die hier gezeigt wurden. Bis zum späten Nachmittag währte die Konferenz. Mit herzlichem Wiedersehen in Cassel schloß der Vorsitzende die schöne Versammlung.

Zeitung für eilige Leser.

Der Streik der Textilarbeiter in MÄlhanseu, der wegen der Lohnkürzungen vor einige» Tagen ausgebroche« ist, hat sich auch auf Altkirch und Gebweiler ausgedehnt, «nd droht anst» auf das Unterelsak Lborzugreife«.

DieBauque Centrale Helge" in Brüssel verdoppelte ih< Grundkapital anf 50 Millionen Frank.

Der am Sonntag in Leipzig begonnene Parteitag der Unabhängigen beschäftigte sich mit der Frage bet proletari­sche« Einheitsfront und nahm eine dahingehende Entschliess- »na a«.

Mi«ister""äsident GunnariS liest «ach seiner Rückkehr nach Athe« eine Note veröffentliche«, in der er sagt, dass her fcsni^ Utm^ «eilt, batz die Armee ihr«

Aufgabe erfülle und dass die Notionalversammlung am nach sie« Donnerstag er «berufe« werde.

° Der Ko--ref; der Internattsnale« Frauenliga für Friez den und Fresheit begann gester« feine Arbeiten.

! I« dem Bericht über die Lage des Arbeitsmarkts in der Nbeinproviaz in der mit dem 8. Juli avschliehenre« Woche wird erwähnt, dast bis Ende Mai bei der Düsseldorfer Re, gierung bereits 72 StiSegnnge« nnb BetrieSseinschränkun- sgen gemeldet wäre«.

i Auf der früheren Kieler Reichsw«rft lief der für die Reederei Robert M. Bloue« sr. bestimmte DampferWel- ihelm Äcrwooth" vom Stapel. Der Danrpfer hat eine Trag- ifähigkejt von 8800 To.

Katastrophaler Schülerrückgang in Wien.

Die Wiener Elternschaft ist in beträchtlicher Aufregunj über die vom Bezirksschulrat verfügte Auflassung einer Reih« Don Volksschulen, die mit dem katastrophalen Schülerrückgan; infolge des Massensterbens der Wiener Kinder sowie ben Geburtenrückgang und dem dadurch hervorgerufenen unöko« nomischen Schulbeirieb begründet wird. Die Schülerzahl der städtischen Volks- und Bürgerschulen in Wien ist seit dem Jahre 1914 von 240 000 auf rund 180 000 gefallen,

Polnische Plünderer.

; Polnische Insurgenten benutzten die Räumung Ober­schlesiens, um eine gründliche Ausplünderung der Deutsche» vorzunehmen. Aus Myslowitz sind bereits eine Reihe von Transporten nach Moerzejow abgegangen. Ebenso zahlreich erfolgt die Verladung auf den Eisenbahnen. Jede einzelnj ebrüdenbe polnische Kompagnie führte eine Anzahl von Ge­päckwagen, voll mit geraubtem Gut mit sich. Ganze Vieh< Herden werden weggetrieben, Eisenbahnwagen, DoHbelabei mit Schweinen rollen nach Polen. Sämtliche Mannschasts. transporte werden nach Szakow geleitet, wo die Kompagnie« marschbereit gehalten werden.

Ein Alkentak auf Giolikli.

Wie dieDeutsche Zeitung" erfährt, konnte durch bil Polizei von Livorno in der letzten Nacht ein Attentat gegen den Schnellzug, in dem der fühere Ministerpräsident Giolitt reifte, vereitelt werden. In einem Gebüsch längs der Eisen­bahnlinie RomGenua 'wurden zwei große Bomben unl Diele Dynamitpatronen gefunden. Die Attentäter flohen beirr jtzerannahen der Polizei.

Die Leipziger Prozesse.

Das Urteil im 8. Kriegsprozeß. Beide Angeklagten freigesprochen.

F« dem Prozesi gegen he« Generalleutnant v. Schack ttvd den Generalmajor K r u s k a vor dem Reichsgericht, die beschuldigt waren, als Ortskommandant und Vorstesser des Gefangenenlagers Niederzwehren bei Kassel best Ausbruch einer Tuvbusepidemie verschnldet zu babe«, warben beide Angeklagte freigesproche«. Die Koste» fallen der Reichskasse ant Last.

-. Der Oberreichsanwa" sagte u. a. in seinem Plaiydoyer,

N^tr sLurrteimsanroa.- cgie u. in seinem Piacpooyer, man sich kaum mit einem Fall bisher beschäftigt haL^, i.~. em die schweren Anklagen so auf nichtiger Grundlage er- oben worden seien, wie in diesem. Man habe gegen zwei

«gesehene deutsche Offiziere Anschuldigungen erhoben, die

* (Weiter« neue Bricfmarkea.) Von ben neuen 75 fct!.fmatten mit den großen Zahlen, den Z ffsmbildera, wie sie amtlich heißen, sind bis j tzr bie zu 10 Psg. in Verkehr. Ja bissen ,Tagm wird auch bie Reichsdruckeret mit der Verschickung bei neuen Marken zu 15, 25, 40 und 50 Pfg. !45 «ginne«. Auch gibt es bann solche Marken zu 40 Pfg. in lollenfotm. Die Gebührensätze der Post werden so häufig «ändert, daß sie dem Publikum nicht immer bekannt find.

195 iine Verfügung deS Retchspostmin stertums an sein Bereich ( ti8tf daß auch die Postbeamten selbst damit vielfach nicht enügenb vertraut sind. Insbesondere gilt dies für Brief- endungen nach d-M Ausland. Unter manchen anderen staßnahmea dagege« soll deshalb jetzt in weitestem Umfang

> o» dem Verfahren Gebrauch gemacht werden, unzureichend reigemachte Bricfsendungen zur Vervollständigung bet Frei-

! nachuag zurückzugeben. Es liegt dies nicht im Interesse großer Retchskafse, fonbern auch des Absenders, der u. a. die °° Wendung mit Nachporto zurückhält. Berechtigte Interessen ^keS Absenders sollen aber nicht verlctzt werden. D.e Briefe ,7; lürfen nicht zurückgegede» werben, wenn damit erheblich an i Zeit verloren geht, oder wenn der Absender sich dies aus«

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»rückltch verbeten hat

* (Speriuug der Kataster-Sekretärlaufbahn.) Der l50 ^revßtfche Finanzmintster hat durch einen Erlaß an die J Wiezteruugspräfidenten die NeuetnsteUuog von Kräften für >te Laufbahn der Kataster-Sekretär« für einige Zeit unter- agi. Gleichzeitig hat er angeordnet, daß nach Wieder- iÖffnung der Laufbahn Biwerber mit dem Zeugnis der leise für Ob-rfekanda einer höheren Schule oder e!n<m ichwertigen Z-ugnj; nach 6 jähriger BorbereiiungSzeit zur rüsung zugelaffen w-rden. r y

* Stemau. (KretLf-st ) DaS allen Besuchern noch in tnneruna stehende Vo tssest, bed die organisierte arbeitet oft des Krelfes Schiücht.ra im veigangeum Jahre in ^lüchtern au dem Ac sdrunnen adhielt, findet am kam- enben Sonntag, den 17. und Montag, ben 18. Juli auf Schirßhallengeläad? in Steiuau statt. Wie aus dem gramm ersichtlich ist, biete) die Stetnaurr Arbeiterschaft 6 auf, um ihren Gästen einige frohe u»b gemütliche nben zu bereiten. Die Festred « hat Herr Bürgermeister 'äs (Frankfurt a. M) übernomKen. Die organisierte heiterjngcnd wird auf dem Feste stark verirrten sein und

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Politische Nachrichten.

Dr. Guggenheimer in Paris.

Der deutsche Sachverständige in bet Wisderausbaufragt Dr. Guggenheimer ist gestern auS Berlin, wo er Dr. Rathet nau über den Verlauf der Pariser Verhandlungen Bericht erstattet hatte, wieder in Paris eingetrofsen. Die deutsch! französischen erhandlungen in der Frage der Sachleistungen sind am Montag nachmittag wieder ausgenommen worden Mach der ersten Sitzung ^sie unter dem Vorsitz von Loucheut stattfand, haben die Delegierten jegliche Auskunft auch übet gemachten Gegeuvori

den Charakter der von Deutschland schlüge verweigert.

Bevorstehender Friede

mit Irland

die Nachricht von dech

I Einer Timesmeldung zufolge ist L.v.,...«,.......,

bevorstehenden Frieden mit Irland von der irischen Ko­lonie mit grosser Freude ausgenommen worden. Dieser gar sie in ihrer Sitzung in einer begeisterte» Kundgebung Auch druck. Die amerikanischen Pressekommentare gebe» allgemein Ibcr Hoffnung aus eine Besserung der Beziehungen zwischen Mord- und Südirlirid, sowie zwischen England und Jrlanl Ausdruck. Nach einer Meldung aus Dublin hat die polürcht Atmosphäre eine Entspannung erfahren. Die Bevölkerung 'ist zuversichtlicher geworden und bewegt sich wieder frei uj den Strossen. Zum ersten Male seit vielen Monaten sind dit Tore und Fenster der Kasernen wieder geöffnet. D-e -sol» baten gehen ohne Waffen spaziere«.

Das italienisch-türkische Abkommen.

DieTribune" veröffentlicht den Text d«S im März iit London abgeschlossenen italienisch-türkischen Abkommens. Ei enthält Bestimmungen über die wirtschaftliche Zmammcn- arbeit der Türken und der Italiener und gesteht die-eil Prioritätsrechte für wirtschaftliche Konzessionen 5». Ferner verleiht eS die Konzession für die Kohlengruben in Herakles an eine italienisch-türkische Gruppe. Auch d-e weitgehend>t< Zusammenarbeit des italienischen und türkischen Kapitals wird darin zugestandem Italien verpflichtete sich dagegen, bet den Alliierten für die türkischen Forderungen einzutreten die sich auf den Friedensvertrag beziehen und besonders fu die Rückgabe Thraziens und Angora an die Türken. Italuv verpfltchtet sich auch, seine Truppen aus bem türkischen Ge­biet zurückzu-lehen.

fom moralischen Standpunkt aus ungeheuer, vom Stand- funtt der Vernunft geradezu unbegreiflich seien. Sodann teht der Oberreichsanwalt auf die Einzelheiten ein, die zur Begründung der Anschuldigung anzuführen versucht worden Enb. Die meisten Klagen richteten sich gegen den Mangel an sserzten. Es ist bezeichnend, daß man behauptet, die deutschen Kerbte seien einfach Don den Kranken weggeblieben und hät- len auf die fremden Aerzte gewartet, bann erst hätten die trmen Kranken die notwendige Hilfe gefunden. Ich glaube, line größere Entstellung ist noch niemals ausgesprochen wor­den. Don 18 deutschen Aerzten sind 14 erkrankt und vier gestorben. Von 50 fremben Aerzten sind nur zwei gestorben, das spricht Bände. Die geringe Zahl mag daran liegen, »atz zu jener Zeit, als die fremden Aerzte ankamen, die Des­infektion bereits durchgefiihrt war. Die deutschen Aerzte haben ihre Pflicht bis "zum letzten Augenblick getan und ihr Leben eingesetzt. Man hat ferner über schlechte Desinfektion [etlagt. Ick verweise da auf das Gutachten der Sachver- tänbigen. Man hat zunächst nicht erkannt, daß es sich um fleckfieber handelte, erst Mitte Februar traten schwere Er- rankungen auf. Wichtig scheint zu sein, daß am 19. Febr. linige Fälle von Fleckfieber festgestellt worden sind. Aber es baiferte noch bis zum 10. März, bann kam das plötzliche Auf­flackern. Man wußte nicht, daß Flecktpnbus ausschließlich ton den Kleiderläusen übertragen wird, und man kann des­halb den Herren keinen Vorwurf machen, daß sie nicht schnell genug eneraische Maßnahmen ergriffen haben. In dasselbe Gebiet gehört bie Frage der Zusammenlegung bet Gefange­nen. Man erhebt den Vorwurf, daß die Russen mit ben ssranzosen zusammengelegt worden seien. Auch hier trifft die beiden Offiziere nickt das geringste Verschulden, also auch ba scheiden sie vollständig aus. Es ist klipp und klar er­wiesen, daß auf keiner Seite ein Verschulden vorliegt, und ich beantrage daher, beide Herren fleizusprechen.

Nach kurzer Beratung verkündete der Präsident folgendes Urteil: Die beiden Beschuldigten werden freigespro- ih e n, die Reichskasse hat die Kosten zu tragen cinMießlich her ben Beschuldigten erwachsenen notwendigen Auslagen. Es ist vollständig erwiesen, daß die Anschuldigungen, bie gegen die beiden Offiziere erhoben worden sind, nach dem Er­gebnis der Verhandlung völlig in sich zusammengebrochen linb. Auch die Annahme einer Fahrlässiakeit bat nicht tm. geringsten Halt gefunden. Es ist nicht ein Schimmer vow Pflicktwidrigkeit übrig geblieben. In ben Einzelheiten^ schließt sich der Gerichtsbos dem an. was der Oberreichs- gnwalt durchaus im Einklang mit dem Ergebnis der Der-' Handlung auSgeführt bat. Das Gericht kommt zu dem Re--. fultat, daß beide Herren, die als schlimmeVerbrecher" be^ jeichnet worden sind, in Wabrbeif gute Soldaten waren, bie dem Staate mit Treue und besser Anerkennung gedient haben.

Der General-Solicitor Sir Erness Pollock reiste nach Leipzig ab, im Zusammenhang mit dem Prozeß gegen diq Heiden deutschen Offiziere wegen der Versenkung des Hospiz falschiffesLlaLdover- Castle". ., ? ' . - ^