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Schlüchtern«! Zeitung

Schlüchtemer Kreisblatt - Schlüchterner Tageblatt

Verantwortlich für den gesamten Inhalt: H.-K. Hohmetster, Schlüchtern. Druck u. Verlag der Fa. C. Hohmetster in Schlüchtern. Fernspr. Nr. 65. Telegr. SchlüchternerZtg. Postscheck!.: Frankfurt M Nr.U402.

Mittwoch, 6. Juli 1921

M.U,

zeile M. 1,, die Reklamezeile M. 3,, jumuuy ohne besonderen Zuschlag. Bei Wiederholung Rabatt

Ä 73. Jahr«

DeutföiM und Hmeriha.

Sondeufriedensverhandlungen.

Der Präsident der Bereinigten Staaten Harding hat «««mehr die Frie-ensresolntio« der Senatoren Porter «nd Knox unterzeichnet und damit der Wiederherstellung des Friedeuszustandes zwischen bett Vereinigten Staaten und dem Deutsche« Reiche beigestimmt. In Berliner politischen Kreise« wird diese Tatsache selbstverständlich lebhaft begrüßt. Die de«tsche Regier««g muß aber z««ächst eine abwartende Hal­tung einnebmen, da noch nichts darüber »erlaufet, in welcher Art ««d Weise Amerika die Friedensresolution, die ja nur einen theoretische« Beschluß darstellt, in die Praxis umsetzen wird. Ans der bisherige« Haltung der Vereinigten Staate« kann daraus geschlossen werde«, daß diese den Bersailler Ver­trag kaum als Grundlage des Friede«s mit Deutschland neh­men wolle«. An diesem Falle werden wohl Sonderverhand- lungen zwischen der deutschen und amerikanischen Regierung zwecks Abschluß eines Sonderfriedens zwischen d«n beiden Staate« stattsinde« müssen.

Die Entsendung eines kommissarische« deutsche« Der, treters nach Amerika dürfte wohl auch demnächst erfolgen. An die Entsendnng eines Botschafters nach Washington wird vor­läufig noch nicht gedacht, weil noch keine zuverlässigen Nach­richten darüber vorliegen, ob die Vereinigten Staaten ihre bisherige kommissarische Bertret«ng aufheben «nd einen Bot­schafter nach Deutschland entsenden wollen. Selbstverständlich wird sich die Haltung der deutsche« Regierung in dieser Frage nach dem Verhalte« Washingtons richten müssen.

Bei den Verhandlungen zwischen Deutschland und Amerika wird voraussichtlich der Völkcrbnndsgedanke eine große Rolle spielen. Bekanntlich verwirft Präsident Harding den im Ber­sailler Friedensvertrag geschaffenen Völkerbund «nd will an dessen Stelle einen anderen Völkerbund sehen, der tatsächlich dem Versöhnungsgedanken dient. Da Deutschland sich durch Annahme des Friedensvertrages auch zu den Völkerbunds- satmnge« bekennen mußte, dürfte in der Frage des Völker­bundes die deutsche Auffassung von dem amerikanischen Standpunkt abweiche«.

Während die politischen Folgen der Wiederherstellung des Friedenszustandes zwischen Deutschland «nd Amerika erst in noch sehr ferner Zeit tu die Erscheinung treten dürsten, kann man damit rechne«, daß in wirtschaftlicher Hinsicht die An­nahme der Friedensresolution sich schon jetzt sehr bemerkbar machen wird. Die Frage der Rückgabe des beschlagnahmte« dentschen Eigentums in Amerika und das Problem der amerikanischen Rohstoffkredite werden wohl schon in der näch­sten Zeit in den Vordergrund treten.

MWMM W ÜMM frÄWt?

Die Garantiekommiffion in Paris veröffentlicht ein amtliches Kommunique, in dem gesagt wird:

1. daß der Tarif der Ausfuhr im Sinne des Londoner Zahlungsstatuts genau festgelegt werden müsse. Dabei habe sie gleichzeitig auf die Schwierigkeiten ausmerk- sam gemacht, die mit der Verwendung der 9( u §« fuhrziffern a ls Index für die nicht feststehenden Jahreszahlungen verbunden sind. Diese beiden Einwen­dungen habe die Garantiekommission an die dafür zustän­dige Reparationskommission weitergeleitet.

2. daß die Verwendung der Zolleinnah­men zur Sicherstellung der deutschen Zahlungen die Zoll­politik ungünstig beeinflussen müßte. Die Garantiekommis- ston habe Mittel angegeben, um dem abzuhelse«, im übri­gen auf den jetzt geltende« Anordnungen bestanden:

3. daß die 2Svrozentiae Ausfuhrabgabe weg -

satte. Die Garantiekommiffion habe sich aber das Recht vorbehalten, auch diese Bestimmung aufrecht zu erhalten, wenn die nötigen Devisen auf andere Weise nicht zu be- schaffen seien.

Die deutsche Regierung habe diejenigen Hilfsquellen an­gegeben. die nach ihrer Meinung an bie Stelle der im Lon­doner Abkommen vorgesehenen zu treten hätten, wovon die Garantiekommission unter Vorbehalt der oben mitgeteilten Stellungnahme Kenntnis genommen habe. Bei dieser Ge­legenheit habe die Kommission die deutsche Regierung darauf aufmerksam gemacht, daß das ganze Snstem der deut­schen Zahlungen auf einer gewissen Festig­keit des Markkurses beruhe^,und daß diese wie­derum vor allem das Gleichgewicht des BudgetZ und dem entsprechend die nötigen Finanzreformen voraussetze. . Endlich habe die Garantiekommiffion auseinandergesetzt. auf welche Weite sie sich Gewißheit Wer die Richtigkeit der deut­schen Ausfuhr-, Zoll- und Steuerstatistik zu rerschaffen ge­denke. Das Kommunique fügt hinzu, was das Jahr vom 1. Mai 1921 bis zum 1. Mai 1922 anlange, so seien die deutschen Zahlungsverpflichtungen zum größten Teil durch die schon bezahlte eine Milliarde Goldmark, durch Natural- lieferungen und das Ergebnis der Ausfuhrabgabe gedeckt, so daß die deutsche Regierung wahrscheinlich nicht mehr als für 300 Millionen Goldmark ausländische Devisen werde zu erwerben haben. Dabei werde vorausgesetzt, daß die deut­schen Statistiken mit den Tatsachen übereinstimmen.

wiesen bezw. debattelos genehmigt. Der Staatsvertrag best. Den Uebergang der Wasserstraßen auf das Reich wird in zweiter und dritter Lesung genehmigt. Es folgt der Nach- iragsetat des Reichswehrministeriums beim Titel Marine.

Abb- Kuhnt (U. S.): Für den Küstenschutz benötigen wir feine Marine, das hätte ein Marinesachverständiger selbst zuzugeben. Der einzige Zweck der Marine sei ein polizeilicher. Daher habe sie keine Existenzberechtigung mehr. Dazu komme, daß der taffächliche Bedarf der Marine nur 13 Millionen betrage, im Nachtrag aber 102 Millionen ge­fordert würden. Redner fragt dann weiter, ob die Ent­blößung Kiels von jeder Marinegarnison etwa politische Gründe habe. Statt dessen würden die Truppen in kleinen

Garnisonen verzettelt, und eine

daher nicht me:

rzettelt, und eine genügende Kontrolle könne ihr ausgeführt werden. Aus diesem Grunde

26]

Das große Los.

Erzählung von Karl Weisflog.

(Nachdruck verboten.)

Das Vranntwem-Ronopol-GeseH.

Dem Reichstag ist in diesen Tagen der Entwurf eines Gesetzes über das Branntweinmonopol zugegangen. Durrj das neue Branntweinmonopolgesetz soll eine Belastung des Branntweins in der Höhe von etwa 40 Mark für den Liter erzielt werden. Die Reichsregierung verhehlt sich nicht, daß mit einem erheblichen Rückgang des Verbrauchs zu rechnen sein wird. Trotzdem wird der Ertrag des Mono^ Pols auf mindestens 1,6 Milliarden Mark beziffert; im Laust der Jahre rechnet der Reichsfiskus mit einer Steigerung bei Einkünfte aus diesem Titel auf über drei Milliarden Mark. An und für sich ist es eine mißliche Sache, daß der Brannt­weinkonsum von einer ausschließlich fiskalisch interessierten Stelle befriedigt werden soll. Wegen der großen Sparsam­keit, die für das deutsche Leben der nächsten Jahre und Jahr­zehnte gelten muß, ist es erforderlich, daß Luxusverbrauch - und der Genuß von Branntwein gehört zweifellos dazu nach Kräften eingeschränkt wird. Daneben bestehen bedeut­same volksethische und hygienische Gründe für eine Ein- schränkung des Alkoholverbrauchs. Erfüllen sich die ftnün- zrellen Erwartungen, die an das neue Monopolgesetz geknüpft werden, so wäre das ein Zeichen dafür, daß in Deutschland volkswirtschaftlich unberechtigter Verbrauch nicht nur werter besteht, sondern zunimmt. Sollte die anti-alkoholische Be- ivegung von Amerika und Sowjetrußland auch nach Mittel- Europa übergreifen, so wäre allerdings ein Reichsmonopol am ehesten geeignet, die Erzeugung von Trinkbranntwein zu verhindern, gleichzeitig aber würde ein wichtiger Stein aus Dem Finanzgebäude des Reiches herausgenommen.

Deutscher Reichstag.

Aus die Interpellation der bürgerlichen Parteien wegen der Regelung des Lehrlingsgewerbes im Handwerk erfolgt regierungsseitig die Erklärung, daß die Antwort innerhalb der gesetzmäßigen Frist erfolgen wird.

Ein« Reihe kleinerer Vorlagen wird den Ausschüssen über#

Waren, zunächst noch einigen andern in ihrer Nähe, die glücklichsten meines Lebens!

Da kam die große fürstliche Jagdlustbarkeit heran, und mir, mir Unbekanntem, wurde dabei ein Haupt-

könnten Zwischenfälle wie in Cuxhaven vorkommen, wo Ententeoffiziere mißhandelt worden seien.

Es werden sodann eine Reihe von Etatsarkitel genehmigt.

Zu Artikel 13 Sanitäswesen bemängelt Abg. Dr. Mo­ses (U. S.) die zu große Zahl der Aerzte und Sanitäts- mannschaften, die im merkwürdigen Gegensatz zu der Für­sorge für die breite Masse stehe.

Reichswehrminister Geßler erwidert, alle Positionen seien von bet Reichsfinanzverwaltung nachgeprüfi worden. Im übrigen vergesse der Vorredner, daß auch bte Familien- mitglieder der ärztlichen' Fürsorge unterstellt seien.

Der Rest des Etats wird sodann genehmigt.

Es folgt der Etat des Auswärtigen Amtes.

Frau Abg. Wurm (U. S.) bekämpft die Bergabe von Reichsmitteln für die Zentrale ftir den Heimatdienst.

Abg. Dr. K r e m e r (D. Vpt.) schildert die Tätigkeit der Zentrale und weist nach, daß von den 35 000 Mitglie­dern allein 27 000 zur sozialdemokratischen Partei gehören.

-6t fei überzeugt, daß ein Umbau wenig Aussicht habe, viel-

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mehr könne nur ein vollständig neuer Aufbau in Frage men. Dementsprechend hätten die Rechtsparteien ihre träge gestellt.

An-

Abg. Dr. M u mm sDnat.) erinnert daran, daß seine Partei schon lange den Kampf gegen diese Organisation führt. Seine Partei sei aber jetzt bereit, einen Waffenstill­stand zu schließen, um zu versuchen, etwas Neues und Besse­res zu schaffen, das über den Parteien stehe und allein das Staatsinteresse im Auge habe.

Abg. Sollmann (Soz.): Von einer Korruption könne keine Rede sein. Gerade währrud des Kapvutsches habe die Institution' im Sinne der Regierung gearbeitet.

Der Ausschuß beantragt eine Entschließung, die Reichs­zentrale derart umzugestalten, daß ste einen parlamentarischen Beirat erhält und in diesem alle Parteien vertreten sein sollen.

Die Abgg. C r e m e r und Dr. Mumm beantragen Schließung der Reichszentrale zum I. Oktober 1921.

Abg. Rosenfeld (Komm.) ironisiert die Entrüstung der Rechten über diesen Fall. Wir könne der Abg. Dr. Mumm eine überparteiliche Arbeit von der Reichszentrale er­warten. Redner bekämpft den Ausschußantrag.

Die Abstimmung wird vertagt.

Der Reichstagsetat wird darauf debattelos bewilligt.

Dann wird das Altrentnergesetz in dritter Lesung ohne Aussprache angenommen.

Es folgt die zweite Beratung des Fernsprechgebühren- gesetzes. Das Gesetz wird in zweiter und dritter Lesung ohne r^fnnhpr» Debatte anaenammen.

Lieschen saß in Todesangst. Die Mutter trippelte um den Tisch, zupfte am Teppich und Tuch, und man sah in ihren gespannten, gewaltsam zusammengehal­tenen Mienen, daß nun die Aufklärung ihres proble­matischenIch weiß etwas" folgen werde.

Da erbrach der Vater den Brief, Überfluß ihn erst schnell für sich und las dann laut:

Hochedelgeborener Herr Kantor!

Hochzuverehrender Herr und würdigster Freund!

Ich habe lange geschwiegen; hätte längst gern ge­schrieben. Aber konnte ich denn? Lesen Sie, mein Verehrter und Sie werden mich entschuldigen. Doch nicht bloß Entschuldigung hoffe ich von diesem Briefe; ich hoffe durch rhn das Glück meines Lebens. Nicht mehr der arme, unstäte und flüchtige Meier, der nicht hatte, wo er sein Haupt hinlege, sind mir dennoch alle Schütze der Welt tot und ungenießbar, wenn nicht Euer Herz und Eure Liebe Ihr, meine Teuern! darüber den Segen spricht!

Sie wissen hochgeehrter Herr Kantor! mit welcher edlen Aufopferung mein Freund hier in der Residenz mein unbedeutendes Werklein über die Forst­insekten hat drucken lassen. Allein Sie wissen den noch viel edleren Zweck davon nicht, der kein anderer war, als mich dadurch der Welt und namentlich unserem Herrn, dem Grasen, dessen Vertrauen er sich erworben, vorteilhaft bekannt zu machen. Und der Plan gelang. Der Graf wurde aufmerksam auf mich. Er stellte Er­kundigungen nach mir unter der Hand an, die nicht ungünstig für mich ausgefallen sein müssen; denn ich ward wie Ihnen bewußt ist zu ihm in die Residenz, wo er sich eben wegen der Ständeversammlung aufhalten muß, beschteden.

Wie g: seine ®emt durfte ich i

ng er mich, und der holde Engel, reizende Gräfin Seraphine. Wie ,----,jen und über das Schöne und Gute dieser

Erde midi verbreiten im unbefangenen Gespräche, ah sei ich unter meinesgleichen! ^ Wahrlich, diese Munden

arrangement aufaetragen. Aha! frohlockte ich und wußte nun, was die ©todte geschlagen hatte. Ich nahm mich zusammen. Mein wackerer Freund stärkte mich mit Rat und Hoffnung. Die Jagd ging prächtig, Leute, Wetter und Hunde, alles folgte mir auf den Wink, als ob es

te Jagd ging prächtig, Leute, Wetter folgte mir auf den Wink, als ob es bestellt und auswendig gelernt wäre. Auch schoß ich, wohin ich woffte. Da überreichte mir der Graf den Tag daraus das Patent als Forstmeister der Herrschaft und wies mir zu meiner Wohnung das schöne Waldschlost an unter Euern Eichen und Linden^ Ihr meine Teuern! Ich sprang und jubelte in unaussprechlicher Wonne und orüate dankbar meinen treuen Freund an das klopfende Herz.3a!" seufzte ich aus dem Freuden­räusche heraus,hätte ich eine Marie wie du, die mit mir den Segen des Lebens teilte, o wie"

Und hast du sie denn uM?" unterbrach mich der Freund.Ist denn nicht dein--Julchen"

Jülchen? Julchen?" fuhr Lieschen erschrocken auf. Ach nicht doch", lächelte der Pater,wie konnte mir doch der Name in den Mund kommen! Julchen Lieschen steht da,"

Und Lieschen, mit Purpurglut übergossen, blickte

mir den

Nicht

zur Erde.

Ruhig!" gebot die Mutter und der las weiter:

Vater

Ist denn nicht dein Lieschen deine Marie? Weiß denn nicht auch der Graf schon deine Schliche?"

Wie?" fragte ich, erstaunt und zitternd,er weis davon?"

Er weiß und billigt", antwortete mein Freun! und ein neuer Sternenhimmel ging über mir auf.

Wirklich nahm mich den Tag darauf der Gr. bei der Hand und sagte:

...... . , wn den besten Te.

erwählt, Herr Forstmeister! Jugend, Schönheit, Ui schuld. Wie konnte aber auch diese Blume nicht herrki sich entfalten unter der frommen Zucht meines ehrwii digen Kantors, des ersten und wackersten Mannes mein

Des ersten und tu. ersten Mannes meiner Her.

sLast^ lallte WAlsgavü, vetnah kraYW wiederholend.

Weib! Kind! Ich, der erste Mann in der ganzen Herrschaft! Also kein verachteter Schulmeister, dem man lachend hinten nachschaut und den Gecken sticht?"

Worte! Worte! Worte" fiel Martha ein.

Auch Sinn, Weib!" polterte Wolfgang,gewich­tiger, herzerhebender Sinn! Ich, ein ehrwürdiger Kan­tor! Der erste und wackerste Mann in der Herrschaft! O Tausendsapperment! Aber ruhig, alter Tor! Hört, ich lese weiter."

Wie sollte sie nicht schön sein an Leib und Seele, da eine Mutter sie geboren und erzogen, der an häus­lichen Tugenden, an den Tugenden der Gattin und Frauensitte nur wenige gleichen--"

Wolfgang hielt inne und schaute lange und schwei­gend nach der Mutter.Du, du!" unterbrach er endlich das Schweigen,das hat der Graf gesagt! Wie schmeckt das? Martha, verehelichte Haberkorn, geborene Gold­haar! Das hat der Graf gesagt, unser gnädigster Herr!"

Wenn's wahr ist!" entgegnete Martha kurz und schnippisch,und der Leichtfuß nicht gelogen!"

Martha!" stammelte Wolfgang, und das Blatt entsank ihm auf den Teppich,wie kommst du mir vor trotz Spitzenhaube und Festtuch? Plagt dich denn der leibhaftige Satan? Der Herr Forstineister ein Leicht­fuß, ein Lügner? Unbegreiflich! Unbegreiflich! Doch weiter im Texte! "

,Leben Sie glücklich mit ihr und bedürfen Sie eines Fürwortes, wie ich nicht glaube, so wenden Sie sich getrost und frei an mich!"

Und nun, hochgeschätzter Herr Kantor! wissen Sie, mein Glück, meine Wünsche, meine Hoffnungen iHe$! Alles? Nein! Alles wissen Sie noch nicht! Sie können vielleicht glauben, auf dem gewöhnlichen 8ege habe der wilde, lustige Meier sich in das Herz es arglosen Mädchens geschlichen, durch Verführung ud List. Doch nein! Sre werden das nicht glauben! Sie kennen mich besser! Fragen Sie sie selber, ob ein ? diese Lippen berührt, an denen ich gern meine Seele aushauchte, ob ich nur ein einziges Wort von Liebe u ihr gestzrMeL^

(Fortsetzung folgt.)