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* Marjoß. Die Versteigerung des Grases (H«- unb Grummet-Schnitt) auf des Neudorfwiesen der Oberförsterei Marjoß ergab für 9 ha rd. 8200 Mk. Es fehlt also nicht viel an 1000 Mk. je ha. (Was kostet da die Milch?)

HSirtschaftNche Mudschau.

(Nach dem Stande vom 11. Juni 1921.)

(Nachdruck verbot«.)

W.K.S. Allgemeine Sage. Die Weltwinschastslag« wird gegenwärtig durch den Kampf der Märkte sm den Preis gtknszstchnet. Der wirtschaftliche Rückgang, verursacht durch die Stammg der großen Stapelartikel, scheint in deu meiste« Ländern seimn Höhepunkt erreicht zu haben. 63 liegen Zeichen vor. daß der Tiefstand bereits überschritten ist.

Geldmarkt. Die deutsche Mark war zuletzt wieder in rückläufiger Bewegung- Es dürste dies hauptsächlich eine Folge der großes Devisenkäufe sei»,^die die deutsche Regier­ung durch die Reichsbank getätigt hat, um die von der Entente anierlegten Zahlungen ausführen zu können. Die Tender; an der Börse konnte sich im allgemeinen wieder be­festigen.^ Die politische Lage wird wieder freundlicher beut» teilt. Die schwebende Schuld des Reiches an dir kontierten Schatzauwrisunzen hat sich vom 21. bis 31. Mai um ;l,60 Milliarden auf 176,64 Milliarden erhöht.

Handel unb Jndustr'e. Es wird festgestellt, daß der Geschäftsgang in Hendel und Industrie eine leichte Belebung erfahren hat. Eine durchgreifende Besserung wird aber durch die Sanktionen verhindert. In der Maschinenindastrie^hat

für Zellstoff eine PreiSermäßigullg um etwa 10 Proz. Vom 7.10. sank in Stünden dl« 2. dratsch« Dchirmmesse statt. . ..

Landwtrtschässt. Die Heuernte ist in vollem Gange und vitspricht im allgemeinen ein günstiges Ergebnis. Rußland will für deutsche Landwirte eine istessive Siede- lungsmöglichkeit einräumen.

Produktenmarkt. Gutes Futtermaterial ist geftagt. Für Hülsesfrüchte zeigten die Käufer' Zurückhaltung.

Viehverwertung. Auf den Mehmärfte« hat der lebhafte Handel nachgelassen. Aus deu in des letztes acht Tages bekannt gewordenes Marktpreises ergibt sich folgender Durchschnitt: Ochsen unb Stiere 3100-10000 Mk., Kühe 49000 Mk., Ferkel 200480 Mk. pro Stück, Läufer 520-880 Mk., Pferde 6000 - 20 000 Mk. - Auf der Stuttgarter Häutrauktion wurden erzielt: für Ochsenhäute 1112.60 Mk., Rinderhäute 11-14.80, Kuhh. 10.60- 14.35, Bullenh. 8.5513.45, Ausschußhäute aller Gattungen 11.1511.25, Kalbfelle 18.2519.65, Fresser 13.25 15.10, Schafe 4.757.75 Mk.

Gebiet fisd durch bie 83nöopfangen bet SihttU weiter« Lieferungen undurchführbar geworden.

Arbeitsmarkt. Im besetzten Gebier greift^,». lsfigkei, itarnet weiter u®. Während auch f»e8 6 Jsdustrleortea sich eine große Anzahl Erwerbslos macht sich Lei bet Landwirtschaft ein empnsdli»-. an Arbeitskräfte« fühlbar.

Ausland. Ja Ungatn ist die Gitreidezwaso-s-^. cmfgthoben worden. Die Ausfuhr der ( r-

"?»?-l°r1gesetztm Rückgang. - Die lurern ^' Hüttengesellschafte« Habes einen Lohsabba« Proz. vorgesommert. Infolge der Krise in z Spiuserti-Jadustrie haben bie Fabrikes eine schloffen. Die italienische Textilindustrie mg*t ^ wärst r eine schwer« Krise durch. ^

I*

Lebenshaltung. Die Aussichten auf die Erste find günstig. Zusammen durch eine stabilere Einfuhr aus dem Ausland dürfte die LebenSmittelfrage in geregeltere Bahnen wieder komme». I» Nord- und Mitteldeutschland und besonders in Sachsen sind die Futterpreise gefallen. Mit bet offizielles Freigabe des Handels hat sich ein denkbar normaler Markt mit durchaus annehmbares Preisen tute wickelt. Nach der Statistik beträgt der europäische Sottet an Kaffee 1858, der Weltvorrat 8575 Sad.

Holzmarkt. Die Stimmung ist im allgemeinen «was besser geworden. Lohnende Abschlüsse sind allerdings noch selten. Auf jedes Fall steigt wieder das Interesse. Die Mthrzchl der Holzverkässe ist erledigt.

Baumarkt. Mst Rücksicht auf des zu erwrurnden steigenden Bedarf an Zement im Inland wurde die LuS- fthrmesge für Zement um 50 Prozent herabgesetzt.

Verkehr. Mit des neuen Fahrpreisen ist die Verkehrs-

sich die Lüge verschlechtert.

Kohle«. Der .Destl'chkN Bergwerks Zeitssg' zsfolge ist enteilt beabnSrg:. as des Ruhrderabru neuttlich mit derFarderrug um Stoführssg vsv llebestchichmi Heraszstretes.

'Warenmarkt. Xus bat desstches Märktes Hub fast engaueta leichte Preissteigerungen zu verzeiLue», so bei Wolle. Baumwolit. Häure und Fell«, Küsse«, Kakao, Reis, E rr, Mich und Milchprodukte. Am Ledermarkt machen bie steigenden Rohhinwre.se eines Mckgang der Lederpreise..,- - . . .

numögiich. - Der Verein deutscher Zellstoffabrike» beschloß »iff-r um etwa 2o Prozent zurückgegasgen. - Im besetzien

SechS Wochen alte

Amtlicher LeU.

Ausschreiöuug. i

Die SchisdelverkleidungSarbeiten an den 5 »Mt 1

Nenbauten sollen vergebrn werden. 1

Schriftliche A-gebote sind in verschlossenen SMtfiaU; n gen mit der Aufschrist ..Submission" bis fsätestmä " '-

Montag, den 20. d. Mts. vor«. 10 im Rathius Stadtbauamt eiszureiches.

Die Dünung der Angebot« geschieht zu der >>s^ festgesetzten Zeit in Grzevwart etwa erschiesen«

Zstchnnag««, B-binsusgen pp. können voch« ^* ein gesehen unb die Angt botsformulare gegen 6r8at$mk Echreibzebühren tu Empfang genommts werde«.

ZuschlagSctteiluüg Vorbehaltes.

Echlüchters, des 13. Jnm 1921.

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Der Magistrat: StüchH.

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Statt besonderer Anzeige.

Am Sonntag nachmittag 51/* Uhr verschied infolge eines Hirnschlages unerwartet schnell, wohlvorbereitet durch einen echt christlichen Lebenswandel, mein unvergesslicher und her­zensguter Mann

Oberland] äger

Gustav Leyendecker

indem ieh dies Freunden und Bekannten chmerzerfüllt mitteile, bitte ich um ein from­mes Gedenken für den teueren Verstorbenen.

Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag um 4 Uhr statt. /

£ÖÜ Salm finster, den 13. Juni 1921.

Die tieftrauernde Gattin:

Theopista Leyendecker, geb. Dörr.

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Sommersprossen- weg!-»

Leidensgefährtinnen teile unentgeltlich mit, auf weis Weife ich meine Sommersprossen gänzlich beseitigte. Frau Elisabeth Ehrlich, Frankfurt a. M. 1310 Schlichst«

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GerWmi Ltrrbfch

Am Areitag, d. 17. Juni 1921 p. vorm. 8^M ab kommen in der .Rauschen Wi'tschaft in MV>* Heroh H folgende Hölzer zum Verkauf:

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Danksagttttg

Für die vielen Beweise herzlicher Tellnahme bet dem Htvscheiden unseres lieben Sohnes, Bru­ders, Schwagers und Onkels

Willjelm Kaufmann sowie für die vielen Kranzspenden, den erhebenden Gesang des hiesigen Gesangvereins u. der Schul­kinder und dem Herrn Pfarrer Frischkorn für bie trostreichen Worte am Grabe des Entschlafenen sagen wir unseren herzlichsten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen

Familie Kaufmann

Wallroth, den 13. Juni 1921. 361

1. Försterei Sauuerz, Distrikt 192 und 193».

Eiche« : 2 B-Stämme 4. und 5. Klaffe 1,18 Fm., S Rm. St- 1 Rm. Knüppel

Buche«: 6 . Scheit, 5 Rm. Knüppel, 10 Rm. Reisig 3. lk^^

Birke« : 2 Stämme 5. Klaffe - 0,47 Am.

ASpen: 1 Rm. Scheit.

Kiefern : 23 Baustämme 3. und 4. Klaffe = 11,97 Fm, 10 S

Scheit, 33 Rm. Knüppel, 175 Rm. Reisig 3 Klafft

Lärchen: 67 Baustämme 4. Klaffe - 15,77 Fm.

Ä. Försterei Elm, Distrikt 198b, 202b und 205.

Buchen: 8 Rm. Scheit.

Lärche« : 6 Baustämme 4. Klaffe - 0,95 Am

Fichte« t 1 Stamm 4. Klaffe »0,21 Fm.

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Die Preußische Staats oberförsterei Kterbfrltz verkauft im Wege des schriftlichen Angebots folgende Nutzhö^' g

1. Försterei Alteugronau, LoS Nr. 1 « 43 |

Nutzrollen 2. Klaffe, LoS Nr. 8 - 162 Rm. Etchen-NutztniiE «

*. Försterei Alteugronau, SchwarzeufelS, Mottg"» | BreuuigS LoS Nr. 3 - 237 Rm. Lärchen Nutzrollen 2. W * LoS Nr. 4 - 204 Rm. Lärchen Nutzknüppel.

8. Försterei Saunerz, Distrikt 192 Kalkofen. s

LoS Rr. 5 - 4Ä2 Am. Kiefern BaustSmme 2. Kla^

9 27,31 6. »

7 » 110,52 4. «

, 8 - 100,08 Grubenholzstimme.

Sinreichung der Gebote bis zuni 27. Juni mittags, u

Eröffnung derselben am 28. Juni vormittags 11 W. 1 dem Geschäftszimmer der Oberförsterei Sterbfritz in Molige^ | Alles Nähere imHolzmarkt".