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I. v- ^^^ ^* :

^ An» offkzieVr» Meldung ßa! die engllsch- Regie"

' ^una in Konstaniinopel betanntgeben laffen, daß England die griechische Offensive in keiner Weise nnterstUe. Zwischen

- den Kemalisien unb Bolschewisten soll ein Viblommen ,m stand« ' kommen sein, wonach die Russen den iiirlischen Nationalisstn / dnrch Lieferung von Waffen und Munition weiter behilflick sind.

? > Eine muselmanische InlernaLonals.

L Wie aus Konstantinopel gemeldet wird, plant die kma- listische Regierung die demnächstige Einberufung eines großen

- Melmanischen Kongresses in Angara, der die unterdrückten Völker in eine neue muselmanische Internationale zusam- mmschließen soll.

i ; Russische Rüstungen?

DieTimes" meldet als Helsingfors, daß der bolsche- wistische Kriegsrat in Moskau eine TruppenMammenziehunz an der Grenze Polens, Rumäniens und Kaükasirns plane, > Trotzki verlange dafür 4 Millionen Mann.

Minsk im Besitz der russischen Aufständischen?

Man meldet aus London über Kopenhagen, daß es den russischen Revolutionären aelunaen sei, Minsk zu nehmen, wo sie mit EnErstüönna der überaelmrienen 8. roten Armee ernt demokratische weiß-russische Republik proklamiert hätten,

Verschiebung der Konferenz von Rom.

i Uus Wien wird gemeldet: Die für den 31. März qe- s plante Konferenz vo« Rom zur Besprechung der Liquidation^ . fraoe der osserreicksischen Rgchkokaesiaaten isi aus den 2. Apnl perschobpn worden. D?<> Konferenz von Porto Rosa soll vier-- zehn Tage später stattfinden.

s Ausschsnft von Mosßnwi^rn in s^uankreich.

| Wie ein Telegramm aus Narr? meldet. Hat der Na^io- 5 pake Konareb der a-w-nss-^artljch qraovisie'-^en vsnaesiellten | fn Limoaes die Gemei-ls^gswn. N» ibren Anschluß an die Internatkanale von Moskau belchlallen haben, aus dem All- - gemeinen Arbü^erverband ausaeschlollen. Es handelt ftA um drei Gewerkschaften freier Lebrer und von Hanhlnnqsreisest- s den Der BesMub mtr^ als eine Spaltung dieser Gewerk- ' lchaftsorganisation betrachtet.

Der Streik um die neue Konferenz.

Nach offtnöfen Pariser Meldungen baten die Lyoner MorgenblätAr die Perleaung der nächsten Kans-»-enz her Entente nnck, Rom oder einer anderen italienischen Stobt für ausgeschlossen.

- sPppb'sskche ^aaeschrgnst

e , Aemeleu. AllHfietXHiini Der SMIirl«' W s prüfte LMraprtskanbihat und Rtblioidekar dep Unkvernrät Msssschen. He-rmami Manm, Sohn des Landesgerichtsnräsi- Seiften a. D. Maul tn-Kemviem unwrnwhm am 7. August

, Mll von Mönchen aus eine Beratou'- in die Gegend von Kukstetn, bestieg von Manbl aus den Pendling, wo er sich am ö Auauik ins Gipfelbuch eintrua. Bom Pendliüg wollte Maut E Lauakampfeu absteigen, seitber war er -vermisst. Die Nachforschungen blieben alle ergebnislos, obwobl fleißig «c« sucht wurde, da die Angehörigen für die Auffindung des Vermissten eine Belohnung von 2000 Mk. ausgesetzt hatten.

, Nun fand ein Holzarbeiter auf der felsiaen Südostseite des Penüng ernen Rucksack unh ein Hemd. Die verstärkten Nach­forschungen fübrten schliesslich zur AuKindrnra der Leiche des Vrof. Maul. Dieser war abgeltürzt: die Sturzhöbe mgg 000 . Meter bekraggn haben. Die Person des Toten ist trotz,der Derwetung unzweifelhaft festgestellt worden.

Zitta«, lStur^iv einen EtcinbruK.l Der Korchr-- uwnd Scholre auZ Petbqu war mit seiner iSKbrtgen Schwc- - fter in den ^chsilerbusch geaguaen, um Weidenkätzchen zu sammeln. Der KnMe glitt dabei aus und stürzte in den Tteinbrnch. Am Fuß der Felswand wurde er tot anfqEnn- den.

^ Leipzig. (Beim Gondeln ertrunken.) ^Auf der Pleisse kenterte ein von erstem Brautvaar gerudertes Pool. Beide Insassen fielen ins Wasser. Der des Sebwimmens kundige Bräutigam suchte mit allen Kräften seine Braut! über Wasser zu halten, doch ermattete er schlKülich und konnte sich selbst kaum noch retten. Das junge Mädchen ertrank vor seinen Augen. Es wurde später aus dem Wasser gezogen. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erkolglos. Leipzig, sF e st n a b m e von z w es Räuber n t Diese" Tage ist ein in der Härtesstrasse wohnender Geschäststn^Dber auk "de,- Treppe seines Wohnhauses von zwei jungen Män- nern Überfällen und von dem einen m.if einer Pistole bedroht evorden. Auf die lauten Hilseruse des Ueberfallen^n r"= ortffen die Räuber die Flucht L-PP Passanten nahmen d^e Mersosgung der Flitchtiaen aus. Hierbei gab der rv einen Pchuss auf seine Bersolaer ab, der aber glücklichern'-'-^> nie, wanb verletzte. Es gelang dann mit Hilfe von zwei ^chutz- leuten, die Räuber sestrunehmen.- Bei dem einen fand man noch die Pistole und fünf scharfe Patronen. Die Festge­nommenen gaben zu, den lleberfall schon längere Zeit ge- plant zu haben, um die Tageseinnahmen zu rauben. Bnrgstädt. (M o r b.) Im Park Herrenhaibe wurde der ®eitfyäft§oerrtffe Kurt Dornbusch aus Burmtädt erstochen ans- gefunden. Ueber den Täter ist biS jetzt nichts bekannt. Die -polizeilichen Erörterungen sind noch im Gange. Bohmte. sS ch l a g e n d « W e t t e r.) Auf »er Zeche Be- garrlichkeit, wo durchweg ununterbrochen bei Tag und Nacht ssoarbeitet wird, ist das erste Unglück durch schlagende Wetter ^«getreten. Zwei Zechenbauer waren beim Dobren beschäf- ngt. als Flmnmen aus dem Gestein schlugen. Alle zwei er« «tten Brandwunden am Kopf nnd im Gesicht. Das Unglück seschirb nitf der 100 Meter-Sohle. Es wird nun vorläufig auf »er sg Meter-Sohle weitergearbeitet.

. Oldenburg. sBerhaftet) wurde ein früherer Pegmter »er Landesbank, namens B-, der zurzeit bei einer Bank in Bremen an gestellt ist und ein Begmter der Oldenburgischen ^>ar- und Leihbgnk, namens M. Der erstgenannte hat die LaudcAlmut durch Falschbuchnngen geschädigt, und zwar um annähernd 100 000 Mk., während der letztere ihm bei der Ab« Vebung des Geldes behilflich war. Durch Beschlagnahme deS ^i B. Vorgefundenen Bargeldes und feiner Guthaben bei verfchtedenen Banken, ist bei der Bank ein erheblicher Teil des Verlustes gedeckt. Es ist festgestellt, dass ein grosser Teil i WveritntrcntMt.Wejg aufden UGae^HGk^MMK-M I

GsittngPt. lEin?U*AfHiver*S kützkRÄl WM nachmittags in der KöntgSallee erstgnst. Zwei Söhne des Postschaffners Ohrmann habsu am Kleinen Hagen gespielt und hier eine Handgranate gefunden, die sie an sich nahmen. Kurz vor dein elterlichen Hause machten sich die beiden Kin- der daran, die Handgranate, deren Gefährlichkeit thuen na« turnch nicht zum Bewusstsein gekommen war, zu zerschlagen. Die Granate explodierte alsbald und verletzte beide schwer. Dem älteren 1M Jahre alten Knaben wurde der rechte Arm weggerissen, der Bauch aufgerissen und Gesicht und Stire« uheihe schwer verletzt. Der jüngere, 9 Jahre alte Knabe hat schwere Verletzungen am Kopfe und an den Beinen daoouge- iragen, einige umherstehende andere Knaben wurden leicht verletzt. Die beiden Knaben Ohrmann wurden sofort in bie Klinik gebracht. Hier ist der ältere nach qualvollen Leiden seinen Verletzungen inzwischen erlegen, während der jüngere Knabe zwar noch lKL jedoch ist sein Befinden äusserst besoi niserregend,

VemWieS.

Unglücksfall oder Mord? Wegen Er'chietzung ihres Ge­liebten wurde ein Mädchen Martha Flürke dem Berliner Polizeipräsidium eingeliesert. Das Mädchen unterhielt Be- ziehüngen zu dem Ziqarrenhänöler Kurt Werner aus der Wiesensirasse. Als sie diesen in seinem Laden besuchte, spielte er, nach der Darstellung des Mädchens, mit einem Revolver. Werner soll das Mädchen aufgefordert haben, die Waffe auf ihn zu richten. Das Mädchen will in der Meinung losge­drückt haben, dass er nicht geladen war. Die Waffe ging aber los und die Kugel traf Werner in den Kopf, so dass er so­fort tot zusammenbrach.

Muttermord. Aus Königsberg wird gemeldet: Der 17jährigp Fürforgezögling Karl Janson erwürgte feine Mutter, die der Geburt eines Kindes entgegensah, und ver­steckte die Leiche unter dem Bett. Dann flüchtete der Mutter- mörder unter Mitnahme der Wertsachen.

Vier Arbeiter getötet. Aus Rotzdorf wird gemeldet: Ein schweres Unglück hat sich im Steinbruch der Odenwälder Hartsteinindustrie auf dem Rotzberge zugetragen. Ursache war das vorzeitige Losaehen einer Sprengladung. Der Sljäbrigs Arbiter Rubl aus Rotzdorf und die Arbeiter Schellmanu, GSbel und Schäfer aus Gundernbausen fanden den Tod, in« dem die herabfallenden Steinmassen sie verschütteten.

Klara Zetkin als Oberbürgermeister? Die soz. Mehrheti der Stadtverordneten in Stuttgart -will die Kommunistin Frau Klara Sets in zum Oberbürgermeister von Stuttgart wählen.

Warum nicht gespart wird. Reichs-Spar-Kommissar Dr Karl erklärterer sei zurückgetreten, weil man nicht sparen könne, wenn überflüssige Beamte sich weigern, ihre Ent­lassung zu nehmen. So habe man jetzt 268 Ministerialräte gegen früher 82.

* Von der Baumblüte. Die großen Obstbaumfelder im Mttielrheingebrei legen allgemach ihr duftendes Blütenkleil an. Die Aprikosenplantagen bei Mombach stehen bereits iv poller Blüte, nnd die ausgedehnten Pfirsichbaumfelder bei Gimbsheim, FinMn, Mombach und Gonsenheim stehen um : mittelbar vor ber Entfaltung ihrer herrlichen Blütenprachi Stur wenige Lage noch, und das ganze rheinische Obstbaum- gekiet mit seinen Hunderttausenden prächtiger Obstbäum« zeigt sich im vollen Schmuck seiner vielfarbigen Blütenprachi Die Befürchtungen, daß die letzten Nachtfröste größerer Schaden an der Obstbaumbtüte angerichtet hätten, scheinet sich bis jetzt glücklicherweise nicht zu erfüllen. Der auf du letzten kalten Nächte folgende leichte Regen behob die Frost­gefahr ganz wesentlich. Es wäre ja auch jammerschade um all die reiche, vielversprechende Blüten, und Knospenpracht, in ber sich alle Obstarten jetzt nach einem sehr günstigen, milden Winter zeigen. Die Steinobstarten und unter dieser namentlich die Pfirsich-, Kirschen- und Zwetschenbäume, sink mit schwellenden, zum Teil schon erschlossenen Blütenknosper dicht überfat, so daß bis jetzt alle Vorbedingungen für ein, gute Obsternte durchaus gegeben sind. Auch die Aepfel- unk besonders die Birnbäume zeigen einen sehr reichen Ansatz vor Blutenknospen Sie sind jedoch in der Entwickelung noch weiter zurück. Für sie kommt daher ein Frostschaden auch bis jetzt noch keinesfalls in Betracht. Dabei sieben all, Obstbäume durchaus gesund und wohl gepflegt in den Gär­ten und Feldern als beredte Zeugen einer besonders hoch ent­wickelten rheinischen Obstkultur. Hoffentlich macht sich bis beispiellose Trockenheit des Bodens beim jungen Fruchtansat der Obsibäume nicht noch unheilvoll bemerkbar. Ein fräs« tiger. ausgiebiger Regen käme jedenfalls allen Obstbäumen acrade jetzt vor der vollen Entfaltung der Blüte lehr zu statten. <

Die sechs »Melken.

i Wie verschicke ich eine Anstchkskarke?

Bis vor kurzem war es -eine Wissenschaft, sich durch die Menge der SebenSmistet fasten hmdnrchznftüöen und unsere Hausfrauen hatten es der Not der Zeit aeßorebenb, hierin zu einer gewissen Virtuosität gebracht. Nun verlangt die Post dass sich das Publikum durch das Lavnrintb ihres neuen Tarifs hindurchwindet. Allein bei der ?l n s i ch t s p o st - ka rte sind nicht weniger als sechs verschiedene Ge­bühren zu berücksichtiaen. Wieviele Fehler werden da gemacht werden, wieviel Frenndschasten in die Brüche gehen, weil die Empfänger die ^lnnahnre der nur gegen Zahlimg von Strafporto zu erhaltenden Karten verweigern. Wir geben daher nochmals ein genaues Verzeichnis der beim Ansichtspostkartenversand in Frage kommenden Sätze:

1. Eine Karte, die nur Absender und Absendnngsiag ent­hält, kpstet beim Versand innerhalb Deutschlands somie «ach Danzig und Memel alS Drucksache 10 Pfennig.

2. Eine Karte, die außer dem Absender und Sem Ab seit« chrngStaq noch 5 Höflichkeitsworte auf der Vorderseite ent- l'ült, kostet im Inland mit Danzig und Memel, Ltixemburg, Oesterreich, U na ant und Westpolen 15 Pfennig.

" Karten, die mehr als 5 Worte enthalten, kosten im Ortsverkehr 30 Pfennig und .;

4. nach auswärts -10 Pfennig.

5. Ansichtspostkarten nach dem Attslande kosten alS Druck«, jache 30 Pfennig nnd

6. alS Postkarte 80 Pfennig.

Entspannung am NLedevrhein.

Aus Bochum wird gemeldet: Nach den bisher aus dem Ruberevier vorliegenden Meldungen darf die kommnoi »e Aktion schon jetzt als vollkommen missgliiüt angesehen werLew W» sich kommunistische. Brondhorbe. eezejP haben,

w »f# «srtrc-Mch PtaovWäfc- HWchp»M«e fAri»»-iW Herr gcwarde«. ? groben Ganzen zeigt sich her der Nr« beiterichast des Bezirk eine ausgesprochene Abnefgung gegen! Putsche und sonstige Abenteuer. Man hat Grund zu der Aunahm «.daß die Belegschaften, bfc wohl meist ans Furcht vor kommunistischem Terror der Arbeit sei:«geblieben sind, schon heute die Arbeit wieder ansnehmen werde«.

DasÄkuhrecho" ist wegen feiner aufreizenden Sprache auf eine Woche verboten. Eine Kundgebung die auf dem Ger- lingshos stattfinden sollte, wurde durch die Schutzpolizei ver­hindert. Mehrere Straßen wurden abgesperrt. Es sammelten sich nur kleine Trupps in den Nebenstraßen. Zu Zwischen- fällen ist es nicht gekommen, doch wurden etwa 20 Personen verhaftet, die sich der Anordnung der Schutzpolizei nicht füßen wollten.

In einer Pressekonferenz bezeichnete der Düsseldorfer Regierungspräsident Dr. G r ü tz n e r die (Sesamtlage im niederrheinisch - westfälischen Industriegebiet als wesentlich entspannt.

Amtlicher Teil.

J.-Nr. 3251.

Kehrlohutare für Schornstemreinigung.

Auf Grund drs § 77 der Reichsgewerbeordnung werden mit Gültigkeit tont 1. April 1921 ab nachstehende Gebühren festgesetzt.

1. Für Reinigen eines besteigbaren Schornsteines für das erste Stockwerk 1.80 Mark für jedes weitere Stockwerk 0.45

für besteigbare Schornsteine, die das Normalmaß von 50 mal 50 cm Lichtweite überschreiten, außerdem für jedes weitere Stockwerk 30 Pfg. mehr.

2. Für das Reinigen eines unbesteigbaren Schornsteine« für das erste Stockwerk 1.20 Mark für jedes weitere Stockwerk 0,30

für unbesteigbare Schornsteine, die ein Lichtmaß von 37 cm überschreiten, außerdem für jedes Stockwerk 16 Pfg. mehr.

3. Für das Reinigen eines zu gewelblichen Zwecke« dienenden Zentralheizungsschornsteines die doppelten Sätze von Punkt 1 und 2.

4. Für Aasbrennen eines unbesiegbaren Schornsteines für das erste Stockwerk s. Mark für jedes weitere Stockwerk 0.90

Die Gebühren für Ausbrennen von befteigbaren oder Räucherschorusteinen bleiben der freien Bereiabarung des BeztiksschornsreiufegerS mit dem Hauseigentümer überlassen. Das zum Ausbrennen der Schornsteine erforderliche Brenn­material hat der Hauseigentümer zu stellen, andernfalls den Bezaksschornsteinftger für Lieferung desselben zu entschädige».

5. Für Reinigen eines SchornsteinaufsatzeS, dessen Reinigen besondere Anforderungen an den Schornsteinfeger stellt, einen Mindestsatz von 1.50 Mark.

6. Die in den vorstchenden Paukten angeführten Ver­gütungen beziehen sich nur auf die, den baupolizeilichen Bestimmnngen entfpiejenb angelegten Schornsteine.

7. In Häusern, die mehr als 500 Meter von den geschloff-uen Ortschaften entfernt liegen, ist außer der Kehr- tohutcxe ein Streckengeld von 0,90 Mark für jede Reinigung der Schornsteine zu entrichten.

8. Die Anzahl der Stockwerke eines Schornsteines be­rechnen sich von dem Geschoß an, in dem der Schornstein­feger den Ruß aus dem Schornstein zu entfernen hat.

9. Lassen sich die Stockwerke eines Schornsteines nicht feststetle«, so gelten je drei Meter Schornsreinhöhe als ein Stockwerk

10. Vereinbarungen über Pauschalbeträge oder Akkorde im Rahmen der vorstehenden Gebührenordnung find zulässig.

11. Muß die Reinigung von Schornsteinen zu außer­gewöhnlicher Zeit oder auf besondere Anordnung oder Bestcliung erfolgen, oder ist die bevorstehende, be­stimmungsgemäß aagcmeldete Reinigung verhindert bezw. unmöglich gemacht worden, so ist im Ort des Wohnsitzes bis Bezirksichornjtcmfegers zu vorstehender Taxe ein Zuschlag von 3 bis 6 Mark nach außerhalb seines Wohn­ortes ein Zuschlag je nach Zeitaufwand zu entrichten.

Die KcrcS-iattdekaantmachuagea vom 14. November 1919 K-cisblatt Nr. 85 -r- und vom 31. Mai v. Js. J.°Nr. 6990 Schlüchterner Zeitung Nr. 65 werden hierdurch aufgehoben.

D.e Herren Bürgermeister unb Gutsvorsteher ersuche ich, dies ortsüblich bekannt zu geben.

Schtüchter«, den 18. März 1921.

Der Laudrat. von Trott zu Solz.

J -Nr. 1137 K.A. Die Herren Bürgermeister der Landgcmeindeo, die noch mit der Emsendung der Gemeinde- Rechnung für das Rechnungshalbjahr 1919/20 im Rückstände sind, werden hiermit nochmals an deren Etvretchuag erinnert.

Schlächtern, den 29. März 1921.

Der Vorsitzende des KreisaurschusseS.

J.«Rc. 574 K. G. UL Die amtliche VerteilungSstelle in Basel hat dem Kreis Schlächtern 75 Tonue«

VoPrauuKohten

von der Gewerkschaft Käuzelbuch für Hausbrand fteigtgebes. Landabfatzschcine werden von der Kreiskohlenstelle auSge. fertigt.

Schlächtern, 30. März 1921.

Der Vorsitzende des KreiSausschuss-S.

J.-Nr. 3594. Nach einer Mitteilung des Herrn MillisterS für Volkswohlfahrt sönnen aus Mitteln desWilhelmfondS- bedürftige Veteranen aus den Feldzügen 1864, 1866 und 1870/71, sowie deren Hinterbliebene unterstützt werden.

Da Geldmittel nur in geringer Höhe zu UaterstützungS- zwecken zur Verfügung stehe«, sönnen auch nur wirklich Bedürftige berücksichtigt werden. Die Herren Bürgermeister »suche ich, etwaige hierfür in Betracht kommende Personen hierauf aufmerksam zu machen. Anträge auf Gewährung