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Bezugspreis vorauSzahlbar viertel!. durch die Post Mk. 19., durch unsere Träger Mk, 10.80, bei uns abgeholt Mk. 10. Erscheiut an Wochentagen nachmittags. Druck u. Verlag 4. Hohmeister, verantwortlich H.-E. Hohmeister, Schlächtern. Fernruf 65. Erfüllungsort für den gesamten Geschäfts. verkehr mit der Firma Schlächtern.

W 54

Gegründet im Jahre 1849 unter dem Titel

Dem Bsziskshste.

Samstag, den 5. März 1921

Änzeige«: kl. Zeile oder deren Raum 70 Psg., Reklame, zeile Mk. 2. sämtl. ohne besonderen Zuschlag. Bei Betriebsstörungen kein Schadenersatz oder Mindergebühr einschl. BezugS. Keine Gewähr für Platz, Aufnahmezeit und Beleglteferung. Kein Nachlaß bei gerichtlichen Zwischen- kosten. Zahlkarte Frankfurt, er M. Nummer 11402.

73. Iahrg.

Aus der Heimat.

*Die Post", die bekannte rechtsgerichtete Berliner Tageszeitung, wird am 1. April dieses Jahres, wie es heißt, aus finanziellen Gründen- ihr Erscheinen einfiellen.

* (Metallband für Postpaket«) Nach einer schon früher getroffenen Anordnung der Postverwaltung darf das Metallband, dessen Beschaffenheit sich als mangelhaft erwie­sen hat, noch bis zum 31. März zum Verschnüren von Postpaketen benutzt werden. Weiterhin ist nur die Verwen­dung von Metallband in verbesserter Form zugelassen, das. folgenden Anforderungen entspricht. Die Ränder müssen umgelegt (umgewalzt) sein und dürfen keine Schneidekanten aufweisen. Die Nietsiellen müssen plattgedrückt und durch einen Metallring geschützt, die Bandenden untergelegt sein. Zur fachgemäßen Behandlung gehört. daß die Verschnüruug straff augezogen und eng an die Umhüllung der Sendung gelegt, die Vernietung der Bandenden durch besonders dazu geeignetes Werkzeug ausgeführt und dabei, namentlich an den Bandenden, jede Unebenheit oder Schärfe vermieden wird. Gebrauchtes Metallband ist zu; Wiederverwendung als VerschuürungSmttel nicht geeignet.

* (Spende aus Amerika.) Der Zentralverband der Veteranen und Krieger der deutschen Armee von Philadel­phia, der bereits einmal den Betrag von 40 000 M. für die Hilfskaffen der Invaliden, Witwen und Waisen des Ktzffhüuser-BundeS der deutschen Landes-Kriegerverbände spendete, hat dieser Stelle erneut die Summe von 10 000 M. überwiesen mit der Bestimmung, diese den Veteranen von 1870/71 zugute kommen zu lassen. Der Kyffhäuser- Bund hat diesen Betrag zur Erfüllung der Bestimmung auf die einzelnen Landes-Kriegerverbände verteilt. Durch diese hochherzigen ZuweifungM habe» die ^s.gerade« h Amerika gezeigt, wie sehr sie an der Not ihrer Brüder in der alten Heimat teilnehmen und wie ernst es ihnen damit ist, die deutsche Not lindern zu helfen.

* (Die Ansichtskarte als Drucksache.) Gleichzeitig mit der bevorstehenden Erhöhung der Postgebühren wird für die schwer leidende Anfichtskartenindustrie eine Erleichterung ein­treten. Auf Veranlassung des Reichsrats ist bestimmt worden, daß Ansichtskarten, auf denen mit höchstens 5 Worten Grüße oder andere Höflichkeitsformeln handschriftlich htnzugesüzt find, als Drucksachen versandt werden dürfen.

* Schlüchtern. (U. ^.-Lichtspiele.) Am morgigen Sonn­tag spielt wiederum ein gutes Programm. Neben dem amüsanten LustspielMeyer aus Berlin", in der Hauptrolle der berühmte FilmschausptelerErnst Lubitsch" gelangt das große, tragische SchauspielDie Marchesa D'armiaui" mit dem berühmten FilmsteraPola Negri" zur Vorführung. Bezüglich des Inhalts wollen wir von einer Kritik absehen und jedermann empfehlen, die Vorstellung nicht zu versäumen. Damit auch das auswärtige Publikum Gelegenheit hat, diesen Film zu sehen, hat die Direktion, den Zugverdi» düngen Rechnung tragend, eine Sondervorstellung für Sonn tag nachmittag um 5 Uhr angesetzt.

* Schlüchtern. Am Montag, den 7. März 1921 abends 8 Uhr findet eine Sitzung der Stadtverordnetenversammlung mit nachstehender Tagesordnung statt. 1. Bewilligung der Rechnung für Wasserleitungsröhren. 2. Erlaß eines neuen Ortsstatuts betr. die Benutzung der städtischen Wasserleitung.

3. Ordnung betreffend die Besteuerung von Eintrittskarten und Lustbarkeiten in der Stadt Schlüchtern. 4. Nachbe- willigung von Haftpflichtverstcherungspiämien an den Allge­meinen Deutschen VcrstcherungsverUu Stuttgart. 5. Erhbuüg eines Zuschlags zur Wanderlagersteuer im Bezirke der Stadt Schlüchtern. 6. Bewilligung der Kosten für die Anlage der Wasserleitung in der Herbert'schen Wohnung im städtischen Hause, Brückenauerstraße 54.

* Hanau a. M. (Das verdächtige Paket.) Am 22. Oktober kam der Musiker Julius Engel aus Wien nach Hanau um angeblich Stellung zu suchen und übernachtete im Schützenhofe. Er war ohne jedes Gepäck gekommen und verließ am anderen Morgen kurz nach 6 Uhr, also als es noch dunkel war, den Gasthof mit einem Paket unter dem Arm. Das Mädchen, welches ihn hinaus ließ, witterte Unheil, eilte auf sein Zimmer und fand, daß 2 Bettücher und ein Handtuch fehlten. Der Dieb konnte nur der Ange­klagte sein. Erst geraume Zeit später gelang es, ihn in Stuttgart zu verhaften und dort leugnete er den Gasthof mit einem Paket verlassen zu haben. Vor dem Schöffenge­richt gab er dies nun zwar zu, meinte aber es wäre nur fein wollenes Nachthemd darin gewesen. Dafür war das Paket zu groß. Das Gericht hielt ihn des DtebstahiS für überführt und bestrafte ihn mit 2 Monaten Gefängnis.

* Frankfurt a. M. In den letzten Tagen hat sich hier eine anarchistifche Vereinigung gegründet, deren erste Veran­staltung einer Trauerfeier für Krapotin ist. Die Vereinigung verfolgt offentfichtlich staatSumstürzlerifche Ziele. Man darf also gespannt sein, wie lange der Polizeipräsident zusteht, bis er zur Auflösung schreitet.

* Vacha (Rhön). Porzellan-Notgeld wird Anfang März

im nahen StadtiengSfeld ausgegeben werden. Es ist in einer PorzeLanfabrik des Ortes hergestellt worden. 25 Pfg.., 50 Pfg.- und 1 Mark Stücke werden vorläufig zur Ausgabe gelangen.

* Caffel. Die Bezkkskommission zur Erforschung und E Haltung der Denkmäler im Regierungsbezirk Crssü hat zur Förderung der Ausgrabungen in der Her-felder Stifts kirche den Antrag auf Bewilligung des Beitrages von 10 000 Mark befürwortet.

Zeitung für eilige Leser.

In Oberschlesien ist durch BerstSudianug der polnischen »nd deutschen Gewerkschaftsführer ein Streik vermieden worden.

r Um die Abstimmung ruhig durchzufithreu, soll in Ober, schienen in den nächsten Tagen das Standrecht verhängt werde«.

Dr. Simons erklärte, auf das Ultimatum der Entente, am Montag die Antwort zu gehe«.

In Amerika hat der neue Präsident sein Amt angetreten

Die Antwort Lloyd Georges.

Aus London wird unterm 4. März gemeldet: Lloyd George hielt heute seine bereits »»gekündigte Erwide­rung auf die Rede Dr. Simons. Darin heißt es u. a.:

Die alliierten Regierungen sind der Ansicht, daß die von Dr. Simons namens der deutschen Regierung gemachten Darlegungen eine

ausgesprocheue Herausforderung gegenüber Seit grundlegenden Bedingungen des Versailler Friedensverirages darstcslen. Die Ge-n-nvorschläge spotten des Vertrages. Die Alliierten kommen zu dies-m Schlüge, ntchr nur aus dem Charakter dieser Gegenvorschläge selbst heraus, sondern auch aus Grund der Kenntnisnahuce der Reden, die Dr. Simons in Deutschland auf die Pariser Vorschläge hin gehalten hat und auf Grund ö«x Unter­stützung, die diesen Reden in der deutschen Presse und im Reichstag zuteil geworden ist. Eine der ernstesten Feststel­lungen, die er machte, war in der wenn ich mich recht erinnere in Stuttgart gehaltenen Rede enthalten, wo er die deutsche Verantwortlichkeit für den Krieg zurückivies. Diese Zurückweisung fand in ganz Deutschland Beifall und kann daher als Kennzeichen der wahren Haltung Deutsch­lands dem Friedensoertrage gegenüber angesehen werden. Für die Alliierte« ist die

dentsche Verantwortlichkeit für den Krieg grundlegend Sie ist die Basis, auf der das Gebäude des Vertrages er­richtet worden ist, und wenn diese Anerkennung verweigert oder aufgegeben wird, ist der Vertrag hinfällig. Die Vor­schläge, die durch Dr. Simons gemacht worden sind, und einfach die notwendige Folgerung aus dieser neuen Haltung. Wenn Deutschland in dieser Gemütsverfassung an seine Verpflichtungen herangrht, sind solche Vorschläge unver­meidlich. Wir wünschen deshalb ein für allemal ganz klar auszusprechen, daß die deutsche Verantwortlichkeit für den Krieg als cause jugee behandelt wird. Der Vertrag von Frankfurt im Jahre 1871 wurde auf die Annahme gegrün­det, daß Frankreich im Unrechr war. Jnfolgeoesseu hat - Deutschland nicht nur Reparationen ver.au gt/ sondern auch die Zahlung der gesamten KriegskoM» bims) Frankreich.

Die r rutsche Bevölkerung steht unter dem Eindruck, baß unsere Forderungen eine unerträgliche Bedrückung dar- stellen und bestimmt sind, ihr großes Land zu zerstören u-A ihr großes Volk zu versöhnen. Lassen Sie mich von vorn­herein sagen, daß wir ein fneies, zninebews und gedeihen­des Deutschland als wesentlich für die Zivilisation anschvu und daß wir ein unzufriedenes und t rsklavtes Deutschland für eine Bedrohung und Last für me europäische Zivili­sation mischen. Wir haben nicht den Wunsch, Den- chland zu unterdrücken. Wir haben auch nicht den Wunsch, dem deutschen Volk Knechtschaft aufzuerlegen. Wir fordern ein- fach, daß Deutschland seine Verpflichtungen einlüfe, die es zur Reparation der Schäden auf sich genommen hat, die durch den Krieg verursacht sind und für dessen HerauHsorde- rung seine kaiserliche Regierung verantwortlich war. Wir haben nicht mehr verlangt, wir können nicht weniger ver­langen. Es handelt, sich nicht um eingebildete Uebel, son­dern um Unbilden^ deren Reparation in diesem- Augenblick den Hilfsquellen der alliierten Länder eine erdrückende Last auferlegt. Nehme«! Si« Frankreich! Frankreich muß sich dieses Jahr in seinem BNdgei aus eine Ausgabe von 18 Milliarden zur WiedertrerfsteUung seiner verwüsteten _('*-- biete einrichten. Dies H> mnabhängig von der gigantischen Summe, die es für Pemsionen vorsehen muß. Die Regelung wird Jahr für Jahr für mindestens in Jahre gelronen werben müssen. Was für eine Last gibt cd im deutschen Budget, die hiermit 311 vergleichen wäre?

In Frankreich sind ifast 21000 Fabriken zerstört worden. Die Bergwerke in RorDfrnnkreich sind zerstört worden, um man wird 10 Jahre öfter mehr brauchen, sie ivlederherim stellen. Sämtliche Favi ikem der Metallindustrie, der elek­trischen und der Masch inen Industrie sind völlig vernichtet 4000 TexiilsabrikeM 4000 Rahrungsmittelfabriten sind zer­stört oder ihrer E4»richüul>Nen beraubt worden, die enlivecer nach Deutschland verbracht- oder an Ort und Stelle zerstört worden sind. 1650 Gemc iniden und Flecken find volllomincu zerstört worden. Von 7G7 F^ckeu sind drei Viertel ze^>v<> würben. Von 1886 Wem einden sind weniguens »0 Prozent zerstört. 318 :Mi Häuser sind völlig und ltiv 67z Häuser teil­weise zerstört/morden. S?>»8 macht 630 1 Häuser entweder völlia oder teilweise zers stPrt. 20 603 . ten sind zerstört

worden. 8000 Kilometer Eisenbahn, st 5000 Brücken, 520 000 Kilometer Straßen 3 800 010 . :r Land mußten in ihren früheren Zustanü wiederh. ' . werben, davon 1740 000 Hektar bebautes Land. Die . ugernng der ge­samten Kohlenförderung Frankreich»e lchi 50 Prozent, 21 Millionen Tonnen statt 2 Millio n a Tonnen.

Eine große Zahl der Bergwerke in plordfraukreich wurde mit Vorbedacht zerstört in der Ab sich', ihren Betrieb auf Jahre hinaus unmöglich zu machen, nicht durch Beschießung, sondern durch überlegte Zerstörungsmasinahmen. In zahl­reichen Lexttl- und anderen Fabriken wurde die Maschinen­einrichtung zerstört oder mclen liche Teile meggeuommen Nehmen Sie den Fall der französischen Flachsinbustrie, einer sehr wichtigen Industrie in Frankreich. Diese wurde durch Zerstörung der gesamten Maschineneinrichtung ;o gui wie vernichtet, sodas; Deutschland, welches Frankreich vor dem Kriege in Höhe von 8 Prozent des Bedarfs versorgte, setzt 50 Prozent der Flachsprodukte liefert. Nehmen Sie den Fall der Hochöfen und der Walzwerke in Belgien Sie wur­den absichtlich mit Dynamik gesprengt und der Grund unb Boden in Trümmern liegen gelassen, damit nach Beendi­gung des Krieges die belgische Industrie Jahre brauchen sollte, um mit Deutschland wieder in Wettbewerb treten 3« könne«.

Andererseits haben die Gebäude in Deutschland mit ver­hältnismäßig wenigen Ausn.rhmen in Ostpreußen keinen Schaden erlitten. Die deutschen. Fabriken sind völlig unver- kehrt. Im Augenblick der Beendigung des Krieges stand er ihnen frei Hre Waren herzustellen und sie an die Welt 3» verkaufen: während ihre Konkurrenz ihre Fabriken und Werkstätten zerstört und ihre Maschinen entfernt oder ab. gebrochen sahen. Daher bedeutet es: wenn die Revarations- -fch«ld von Deutschland geleistet wird, daß die Sieger den Preis der Niederlage bezahlen und die ttuterteöeuen die Frmht -es Krieges ernten wende«.

Da ist weiter die Zerstörung von Millionen Touner Handetofchisfsruum. »toßdriiuiinien, da» mehr alt irgend ein anderes Land von seiner Schiffahrt abhängig ist, wurden 3 Millionen Tonnen versenkt. Aber diese Aufstellung ist unvollständig ohne die Erwähnung des noch bittereren und verheerenderen Verlustes, der den alliierten Ländern zu­gefügt wurde durch den Tod und die Verstümmelung von vielen Tausenden ihrer jungen Männer in der Blüie ihrer Kraft. Frankreich verlor 1400 000 an Gefallenen und muß für 3 500 000 Menschen Pensionen zahlen. Das britische Reich verlor eine Million an Gefallenen, und die Verstümmelten, die Pensionen beziehen, zählen 1700 000.

Zweifellos hat Deutschland unter dem Kriege gelitten. Sein Menschenverlust kann jedoch im Verhältnis zur Be- völkeruugszahl nicht mit dem Frankreichs verglichen wer­den, und, was den Sachschaden anlangt, ist die Verwüstung Ostpreußens unbedeutend im Vergleiche zu der, die Frank­reich zugefügi wurde. Was wird bei dieser riesenhaften Un­bill Frankreich setzt angeboteu? Was wird Großbritannien angeboten mit seiner riesenhaften Schuld und einer Pen- sionslast, die es bei Durchsetzung eines Vertrages auf sich nahm, den sein König mit dem König von Preußen nutei- zeichnete, der aber von des letzteren Nachkommen gebrochen wurde - Was wird Italien und Belgien angeboter, um ihre Lasten zu erleichtern? Nicht ein Viertel der Summe, die zur Reparation des Schadens erforderlich ist.

Frist bis Montag mittag.

Lloyd George an Dr. Simons.

Havas meldet unterm 3. März aus London: Nach der letzten Zusammenkunft der Delegierten und breier^ihnngen der Konferenz teilte Lloyd George gestern Dr. Simons mit, daß die Alliierte» beschlossen halten, folgende Maß­nahmen durckznführc«, falle die deutsche Delegation sich bis Montag mittag weigere, die Grundlage« des Pariser Ab­kommens anzunebme«.

1. Besetzung von Duisburg, Nubrort und Düsseldorf durch alliierte Truppe»,

2. Beschlagnahme eines Teils des in den alliierten Län­dern erzielte« Berkansspreises von deutschen Waren in einer durch diese Länder zu bestimmenden Höhe.

3. Errichtung eines unter der Kontrolle der Alliierten stehenden Zollkordons am Nbci«.

Im übrigen wurde den deutschen Delegierten t er er­klärt, daß etwa an dem Pariser Abkommen vorzun lenbe» Abänderungen sich nur auf den Zablungomodus aeHenen könnten in dem Sinne, daß die Zahl der vorgefchriebeue« Annuitäten von 42 auf 30 Jahre herabgemiudert wird.

Dcnjenige« französischen Kreisen, die noch we envb'«be militärische Sanktionen erwartet hatten, sagt derTempo . daß für eine Besetzung Ssiddeutschlands 7 oder 8 Jahrgang« hätten mobilisiert werden müssen und daß für einen Vott marsch nach Berlin sogar eine allgemeine Mobilisierung not­wendig gewesen wäre Anr Besetzung des Ruhrgcbieis hatte man mindestens drei Jahresklasien notwendig gehabt.

In Parier hält man nach BlSttermeldunqe« den Druck der in London festgesetzten Sanktionen nicht für stark genug

Eine neue Mrffe im büylWen Landtag

«im bayerischen Landtag ist eine neue Krise ausgebrochen. In dieser Woche sollte im Ausschuß die Emwohnerwehrfrage besprochen werden. Die Regierung wünschte mit Rücksicht auf die augenblickliche allgemeine Lage eine weitere Verschiebung. 'Dagegen stemmten sich dir Sozialdemolraten, die ihr« Ein­willigung zu der Verschiebung nur geben wollen, falls man ihnen ganz bestimmte, sehr weitgehende Ruficherungen gibt. Der