Einzelbild herunterladen
 

k England bedarf des deuischen Schiffsraumes nicht.

M einer HävaSmeldung aus GlaSgow erklärten dv Llfsöauer des „Clvde", wenn ihre Industrie sich im Zu "je der Auszehrung befinde, so liege dies nicht nur ai „ Kxhöhung der Produktionsunkosten, sondern auch daran ... j|e Regierung 400 deutsche Schisse verkauft habe. Di« Wsbaugesellschaften haben in diesem Jahre nicht eiw m«e Bestellung von Schiffsnenbanten erhalten. Sie suche, , Rkgiernug davon zu überzeugen, daß Großbritanmer ( Restbetrag von 355 000 Tonnen Schiffsraum, bei .Mhland noch zu liefern habe, nicht benötige.

Ws Apponhi über die ungarische Lage.

A„z Paris wird gemeldet: Graf Apponni. der Führe, ’ ungarischen FriedenSdelegation, die gestern in Gen! getroffen ist, hat am Nachmittag folgende Erklärung ge- M- Ungarn hat nicht die Absicht, sich in Abenteuer zu tjen. Es wünscht nicht, die gegenwärtige Lage mit Ge- ltakten zu ändern, sondern es stellt sich auf den Boden deS itrages von Titanen unter den wenigen Vorteilen, die 6 6er Friedensvertrag gewährt. Graf Apvouyi antwor- : aus eine Frage wie er über die Rückkehr der Habs- kger denke: Kaiser Karl wird für uns immer der fein ■ die Krone des heiligen Stephan getragen hat. Des Herrn erklärte der Graf, daß sich die ungarische Lage ic»t!!Ä gebessert habe. Der Bolschewismus sei unter. R! und Ungarn könne sich seinem Wiederaufbau widmen.

Ter AuSschuß deS Reichstages für Kriegsbeschädigten­gen beschäftigte sich mit dem Geschüftsgebühren der Ver- Masämier und ihren sehr hohen Kosten im Beträge । mehr als einer halben Milliarde Mark sowie mit dem chaltcn eines Teils der Angestellten und Beamten. Ein geordneter verlangte, daß die Negieruna das Material r ganz unerhörte Vorkommnisse öffentlich bekanntgeben e. ES sei vorgekommen, baß Beamte der Bersorgungs- 1er mit dem Verbrennen der Akten gedroht hätten. Die egSbcschädtgteu und Hinterbliebenen seien dabei die Leid- zenden. Die VersorgungZämtex dürften nicht Ver- mnaSanstalten für die bei' ihnen tätigen Beamten und zestellten sein, sondern müßten den Interessen der Ver- (ungsberechtigten dienen.

9:'e Verbilligung der Sisaisverwaltung.

Der Ausschuß des Reichstags ?ur Beratung von Vor- iern zur Berbittigung der Reichsverwaltung hielt gestern ib eine Sitzung ab. Von verschiedenen Seiten wurde be« , daß in erster Linie die Regierung, dann aber auch der ipiausschuß dazu berufen sei, an der Verbilligung der Wallung durch Vereinfachung des Gcschästsverfahrens und 'au der großen Derwaltungskörper zu arbeiten. Es müsse Acht werden, enge Fühlung mit dem Hauptausschuß zu Wen und diesen zu bestimmen, in der Bewilligung neuer derungen zurückhaltend z'u sein. Auf Vorschlag des Vor- ttben, Abg. Becker-Hessen (D. Vp.) einigte sich der Aus- tz dahin, daß zunächst die Vorschläge des Finanzdiktators des Reichskabinetts abgewartet werden sollen. Die Re- ung wurde ersucht, dem Ausschuß die Denkschrift über ! Vorschläge vorzulegen.

Die Führer der Roten Armee vor Gericht in Hannover.

Wie von zuständiger Stelle mitgeteilt wird, soll die '»na des Verfahrens gegen die verhafteten Führer ^euisch-n roten Armee bereits Anfang Februar durch

Er« der baa

Ordentliche Gericht des HannoverscheN Gruppenkom- idos erfolgen.

Telephonmonopol.

ÄuZ informierten Kreisen wird mitgeteilt, daß Krassin Sreud seines Aufenthaltes in Stockholm mit einer der be- Men schwedischen Telephonfabriken ein Abkommen ge- M hat, wonach diese das Monopolrecht für die Tele- MerMung für ganz Rußland erhält. Diese Fabrik be­reits in vielen russischen Großstädten eigene Telephon- «en und Stationen.

Die schwarzen Pocken in Posen.

£>et Magistrat und die Gesundheitskommission der Stahl ™ geben durch Anschlag die Verbreitung der schwarzen M in Posen bekannt. Diese kurze Meldung wirft ein , Schlaglicht auf die Verwahrlosung die in den ab« ‘denen Gebieten unter der polnischen Herrschaft eingerissen

Kein Gnwand gegen die Wahlordnung.

Wie her Reichskommissar für die besetzten rheinischen f|t ir.itteilt, erhob die Interalliierte Rheinlandskommis- . "wen Einwand gegen die Wahlordnung für die Land- s und Kreistagswahlen. Die Wahlen können daher nach (!,®elcl3 betreffend Wahlen zu Provinziallandtagen und .. "llcn bom 5. Dezember in den besetzten rheinischen bestatten gehen.

Endlich ernsthafte Maßnahmen?

Interalliierte Kommission in Oberschlesien scheint j'i’t mit der Sicherung von Ruhe und Ordnung Ernst /Hu wollen. Der Kreiskommissar von Veuthen kündig! , ^nipfung des Banditenunwesens an und weist darauf "» zu diesem Zweck Haussuchungen vorgenommen wür- t^'1^ denen die ordnungliebende Bevölkerung nichts zr

Der Aufstand in der Ukraine.

^ ,?^" ulrainischcn „Jswestija" haben die Roten Trup- !»,, den aufständischen Arbeitern in der Nähe von Kien nki !™Qb angerichtet. Mehrere Dörfer, die den Aus- >d k, Pferde, Wagen und Lebensmittel geliefert hatten, „ Erdboden gleichgemacht worden. Diejenigen, bis h?R^ in bet Hand betroffen wurden, wurden erschossen, ^^dtfchen, die von den Roten Truppen gefangen. fc?0 »“»heu. sind t« KepzentrationZlggcr nach Süb*

j Dpp Papst für Unierhrmgung deutscher Kinder in Italien.

Der Papst hat anläßlich bet dem deutschen KinderhiltS- komitee wiederum gewährten Spende von 200 000 Lire den Wunsch ausgesprochen, daß künftig mit fllücfMit auf die Valutaschwierigkeiten möglichst viele deutsche Kinder statt in der Schweiz an geeigneten Orten Italiens zur Pflege untergebracht werden möchten.

Der Friedensnobelvreis für das amerikanische Rote Kreuz.

Nach einem Telegramm aus HelfingforS hat der sinnliche Staatsrat dem NoWkomitee vorgeschlagen, den Friedens­preis für 1921 dem amerikanischen Roten Kreuz zuzuertetlen, daS in großem Umfange die Leiden nach dem Kriege gelin­dert und die Beziehungen unter den Völkern gefördert hat.

' Die Milnauer Frage.

Der Völkerbundsrat verlangt von der litauischen Regie­rung binnen zehn Tagen eine Antwort auf seine Note vom 20. Dezember 1920 wegen der Haltung der litauischen Regierung zur Abstimmungsfrage im Gebiet von Wilna. Der Völkerbundsrat fordert ferner die polnische Regierung auf, sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dem Vorhaben des Generals Zeligowiki, in Zentrallitauen Wah­len für eine Konstituante vornehmen zu lassen, zu wider­setzen.

AnsicherheU in Nordilalien.

Der italienische Minister des Jrmern hat in Anbetracht der außerordentlichen Verhältnisse und der Unsicherheit in den Provinzen Bologna, Rtodcna und Ferrara erneut das Tragen der Waffen in diesen Provinzen verboten- Personen, die mit Waffen angetroffen werden, werden verhaftet. Die Präfekten dieser Provinzen werden Maßnahmen ergreifen, damit alle Waffen und Munition beschlagnahmt werden.

Moskowiker in Belgrad.

Die Polizei verhaftete mehrere Personen, die für den KommuniSmus agitierten, darunter mehrere russische Flücht, linge und zwei rumänische Staatsangehörige, die aus Mos­kau mit Aufträgen für die südslawischen Kommunisten abge« sandt worden waren. Bei letzteren wurde ein Eüifsre- Schlüssel für eine geheime Radioverbindung zwischen Rumä­nien und Moskan vorgefunden.

BLndnrsangebo! Sowfelrußlands an China.

Die Sowjetregierung soll den Versuch gemacht haben, mit der chinesischen Regierung eine Allianz abzuschließen, indem sie dieser den Vorschlag machte, alle russischen Privi­legien in China aufzuheben. Um den Abschluß des Ver­trages zu erreichen, Hätte Tschitscherin erklärt, daß die Sowjetregierung durch die Allianz China helfen wolle, sich von allen denen zu befreien, die seine Schwäche auSnutzen wollten.

LlnpoMjche Tageschronik.

Frankfurt a. M. (R i e s e n s a l s ch m ü n z e r p r o z e ß vordem S ch tv u r g e"r i ch t.) Vor dem hiesigen Schwur> gericht beginnc in den nächsten Tagen einer der größter Falschmünzer-Prozesse, die man feit vielen Jahren erlebte. Es handelt sich um die Anklage gegen den 41 Jahre alten, vielfach mit Zuchthaus vorbestraften Kaufmann Friedrick Bergölst und feine Gesellschaft. Mergelst hatte im Sommei 1918 auf einer Hamsterfahrt in Nürnberg den Obermaschv nenmeifter Julius Blankenstein kennengelernt und sich mit ihm zur Herstellung von Falschgeld zusammengetan. Mar fälschte zunächst die Zwanzigmarkscheine der Stadt Offen" doch, wobei der 29 Jahre alte Zeitungsverleger Erich Alisck ht Nürnberg die Fabrikation übernahm und dafür 2000 bii ROOO Mark Vergütung erhielt. Dann ging man im Februa; 1919 zur .Anfertigung falscher Fünfzigmarkscheine über, beren Herstellung der Buchdrucker Joseph Spachert und feh Kruber, der Ehcmjgraph Oskar Spachert, übernahmen. Di! Fabrikation geschah zunächst ebenfalls in Nürnberg, würd, tann aber bierher in die Wohnung der Frau Berta Sende» geb. Vergällt verlegt. Nachweislich wurden 7000 Schein« bergestellt, bie so täuschend nachgeahmt waren, daß sogar eint Großbank für 25 000 Mark Scheine in Zahlung nahm. Dei Vertrieb erfolgte in Essen, im besetzten Gebiet und in Frank- fort und Umgebung durch Frau Senden, den Gelegenheits- nbeiter Kaspar Tonz, der seit nahezu zwei Jahren in Unter, kvchungshast sitzt, da er die Kaution nicht aufbringen sonnte und den Dreher Simon Vergölst. Der Hauptbeschuldigtl Vergölst liegt hoffnungslos darnieder und wird auch nich> wieder verhardlungsfähia werden. Das Verfahren gegen ftn ist deshalb abgetrennt worden; er wird nur als Zeug» i=nb zwar durch einen beauftragten Richter im Krankenhaus »erncwmen.

Köln. (Verband der Kinderreiche nl In eins- von der Kölner Bundesleitung einberufenen Verfreterver sammlung Der Organisationen zur sozialen und wirtschaft lieben Besserstellung her kinderreichen Familien, die aui Rheinland und Westfalen stark besucht roar,, wurde dß Gründung eineS Gesamtverbandes der Kinderreichen Deutsch- tands beschlossen.

Hamm. (Der Schrecken des Industriegebiet 31 Der Höveler Kriminalpolizei ist eS gelungen, eine Er»' Brecher- und Räuberbande von 30 bis 40 Köpfen zu cttt-i l-nven, die feit längerer Zeit den ganzen Jndustriebezir unsicher gemocht hat. 2lei der Vorsolguna von Einbruchs dkcbstählen, die in Radbod-Hövel unb in Hamm anSgcnilnl Ivordcn waren, mürben alS Täter zunächst vier junge Berar l«-ntc ermittelt, die zum Teil in Hainborn ihren WohnsiK Hckten und auch dorthin ihre Diebesbeute verfchlevt hatte». Wie der „Westf. Anzeiger" meldet, wurden bei einer Hauch fachuilg in dem Hamborner Ouartier der Spitzbuben ei« ganzes Lager gestohlener Sachen gefunden. Man ermitiel»« weiter, daß man es mit einer wohlorganisierteu Bande vr» schätzungsweise 30—40 Köpfen zu tun hatte, bie ihre Mi*, glicber in fast alle Städte des rheinisch-westfälischen Jndu, striebezirkS schickte, wo sie durch Raub und Einbruch bU Einwohner brandschatzten. Vom Hamborner ^entralauartiM aus erfolgte ber Verkauf der erbeuteten Waren. In bei .Hauptsache sind die Mitglieder der Bande Tschechen und Slowaken, die sich als Arbeitslose auSgaben.

Mönche,» (Verhafteter Groß schiebe») Ver. Haktet wurde der .Kaufmann Gustav Schönrcrkv von Werte«, der tm Aprtl 1920 v-nr Lünchen an? eine Hütdecker F»nma and eine Firma tu Gotendneg tu», 111* M Mk. oekr-,^. 4 r schloß urkk Firmen LiefcrnngSver'rckse auf Waichsmiuer «b und schichte von Reufahrn bei Srrtf.ua 4u^ |* bnt tragen Flu^san- im» erhob mit Sktällckssen T-otrmTflitvtl *ri «wl gl]!U^9f( ^rn ?CÜ ^1«) ^ .....^T-^AN

Sceiistctti». (D o u P e s m o r M Eine grausige Entdeckmi^ machten Schüler, die für die Abstimmung in Aberschlessev sammelten. AIS sie in der Wallstraße zur Behausung de^ Töpfermeisters Nowalke kamen und die Wohnung vers, schloffen fanden, sahen sie durch daS Küchenfenster auf betn Boden Frau Nowatke in einer Blutlache liegen. Die sofarf herbeigerufene Polizei stellte den Tod der Frau seit J°v Wokmimmer fand man die Leiche des ManneS, der mit c nem Hammer erschlaben worden, der neben der Leiche lagt Frau Nowatke ist anscheinend mit einem Beil erschlage^ worden und zwar mit solcher Heftigkeit, daß ber Stiel aW biach. *

Dürrenberg. (Ein erschossener Einbrecher s» der Saale versenkt.) Bei einem Einbrüche in ein« Fischerei bei Dürrenberg, wo es zu einem Feuerkampse samt ist einer der Einbrecher schwer verwundet, aber von seinen Genossen auf der Flucht mitgeführt worden, die den »nters wegs verstorbenen Kameraden dann in der Saale versenkt zu haben scheinen; denn man fand nicht weit vom Tato>'t< eine mit Steinen beschwerte unbekannte Leiche in lex Saale, die eine Schußwunde aufweist. s

Vechia. (Einen, R a u b ü b e r s« l 0 ist in HolzHausen der Landrvirt Kamyüaus «»m Opfer gefallen. Drei Personen drangen nackts in feine Wobnuna ein, banden und knebelten ihn, woraus sie ihm eine goldene Uhr mit Kette und tb ÖH Mark in Papier- und Silbergeld raubten. Zwei der Tät ex konnten verhaftet werden. ®

Oldenburg. (Ein Raubmord) wurde in Jerinqsh«t^ bei Varel verübt. Nach Mitternacht drangen rwet Männe» in da? Haus des Landmanns FrvS und der Witwe Wikl.nl ein und personalen Geld. Dabei schaffen sie die Witiv^ Willms nieder. Die Mörder kaben sich mehrere Stunden iM Haus aulgebalten und verschwanden schließlich mit einet Beute von 20 Mark Bargeld, Schmucksachen, einem Schinke« und drei Speckseiten. Aus die Ermittlung der VerbrechePiL eine Belohnung von 3000 Mark ausgesetzt^

Vermischtes. 5 M

Der Onkel aus Amerika. DaS „Jnngbnnzcaller Vokals Hatt" meldet, daß ein dort ansässiger Gemischtwarenhändl« Varia unb dessen dreiköpsige Familie dieser Tage durch M Nachricht überrascht worden seien, ein in Amerika gestsy bener Verwandter habe ihnen sein ganzes Vermögen im Nqj trage von 35 Millionen Dollar hinterlassen. Das sind ii tschecho-slowakischeu Kronen 3lA Milliarden.' Dazu wirk noch aus Wien mitgeteilt: Vor kurzem war aus St. ^Louil ein Brief an die Wiener Polizei gekommen, mit dem Ersuchen dort nach den Schwestern Marie, Anna und Sinfonie Bart« zu forschen, denen ein vor zwanzig Jahren in Amerika veH siorbener Angehöriger 35 Millionen Dollar hinterlasse» haben soll. Sowohl in Wien als auch anderwärts haben seither Hunderte von Personen gemeldet, die angeben, Ley wandte des Erblassers oder her Erbinnen zu sein. 1

Unglücksfall in einer Neapler Bank. Im Gebäude bei Bank von Italien in Neapel ist, wie gemeldet wird, das G« länder einer Treppe, auf her eine große Zahl Rentenempfän» ger ihre Abfertigung abwartete. gebrochen. ^Drei Personen fanden beim Sturz in die Tiefe den Tod, sechzehn erlitt«^ Verletzungen. t

Schweres Eisenbahuunglück in England. In WaleS en eignete sich ein Zugzusammenstoß, bei dem 15 Personen M tötet und 17 verwundet wurden. Unter den Verletzten besam sich Lord Herbert Vane-Tepest, der feinen Wunden im Lau8 her Nacht erlag. 1

Ueber eine Milliarde Spareinlagen bei der Berlin« Sparkasse. Eine gewaltige Zunahme her Spareinlagen ist bei oer Berliner Sparkasse festzustellen. Nach Zuschreibung b»; 20 Millionen Mark Zinsen belaufen sich bie Spareinlage auf rund 1 Milliarde 93 Millionen Mark: gegen das Borja^ mit 928 Millionen Mark ergibt sich eine Zunahme bei 165 Millionen Mark. Diese Zunahme ist in neun Monat« -nzielr, da daS abaelaufene Rechnungsjahr durch bie Bei Regung des Geschäftsjahres nur die Zeit vom 1. April bi 31. Dezember 1920 umfaßte. 1

Bevölkernngszunaüme in England. Die Geburten- nutz Todesfallstatistik in England zeigt eine wachsende Bevölki mpgszahl. Die Zahl der Geburten auf 1000 Einwohn« beträgt 25,4 die der Sterbefälle 12,4. Die Geburtenziffck *ft bie höchste in den letzten zehn Jahren, die der Sterbefäll Die niedrigste in derselben Zeit.

Einheitliche Ferien für das ganze Keich>,

Wie verlautet, sollen bie Schulferien für das ganz; Deutsche Reich einheitlich geregelt werden. Die Verhäng lungen hierüber sind mit den Ländern abgeschlossen. Dki Schulbeginn soll einheitlich auf den 1. April festgelegk inert ben. Die Herbstreifeprüfungen in den Schulen sollen fern fallen. Die Neuregelung gilt für alle höheren, Mittel- un) Gemeindeschulen.

AmUicher Tell.

II. f. 4322. Die polnische Regierung beabsichtigt die Ausstellung besonderer Pass erscheine für polnische Arbeiter, die ohne polnische Ausweispapiere nach Deutschland gekommen sind und die jetzt iu ihre Heimat zurückkehren wollen. Hierfür ist zwischen dem Auswärtigen Amt und dem pol­nischen Generalkonsulat in Berlin folgendes Verfahren vereinbart worden:

„Die zuständigen deutschen Behörden fordern von den sich bei ihnen abmeldenden Arbeitern die mit Lichtbild ver­sehene ArbeiterlegitimationSkarte, etwa vorhandene Heimat- papiere sowie Gebühr für den polnisches Passierschein in Höhe von 5 Mark für den Arbeiter ein und übersenden diese Papiere sowie die Gebühr je nach ZustLndigkeit au daS polnische Generalkonsulat in Berlin oder in Breslau. Die Konsulate stellen daraufhin Passierscheine aus und über- seuden fie den d.mlschen Behörden zur Aushändigung an die Arbeiter. Die Passierscheine habe» nur in Ver­bindung mit der mit Lichtbild verseheuen Arbeiterlegiti- mationSkarte Gültigkeit."

Zugleich hat der H;rr Reichsminister des Juuern im Nackgang zu den in meinem Ravderlaß vom 28. Februar 1920 — U. f. 548 — mitgeteilten Arordnungen und gemäß den §§ 3 und 6 Abs. 1 der Paßverordnung vom 10. Juni 1919 (ReichSgesetzblatt S. 516) bestimmt, daß die in ihre Heimat zurücktehrenden polutschen Arbeiter für das Berlaffeu d«S Re,chSgr-iet« «U brM vo« Paß. und