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chlüchlerner Kreishfott.
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Dienstag, den 1. Aeörear 1921
73. Iahrg.
Die Wahlen zum Wrovinzialkandtag.
ver preußische Staat gliedert sich, wie es im Abschnitt ; bei neuen preußischen Verfassung heißt, in Provinzen, w# Maßgabe des Gesetzes durch ihre eigenen Organe Lndig die ihnen gesetzlich obliegenden oder freiwillig ihnen übernommenen eigenen Angelegenheiten und als Hrends Organe des Staates, die ihnen übertragenen lichen Angelegenheiten verwalten. Die Grundsätze für Wahlen zur VoiksveUretung gelten auch für die Wahlen Provinzialvertretung. Demgemäß bestimmt das Gesetz, ffend die Wahlen zu den Provinziallandtag?» und zu Kreistagen vom 3. Dez. 1920, daß die Provinzialland- in allgemeiner, gleicher unmittelbarer und geheimer ! nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt ea. Wahlberechtigt ist jeder Deutsche männlichen oder lichen Geschlechts, der am Wahltage das 20. Lebensjahr abet hat und in der Provinz wohnt. In Hessen-Nassau hi der Provinziallandtag aus den Mitgliedern der munaliandtage, die von den Bezirksverdänden Sasse! und Sbadeu in gleicher Weise wie in den anderen Provinzen Provinziallandtage gewählt werden, und zwar entfällt auf eine Vollzahl von je 20000 Einwohnern ein Ab- dneter, sodaß der Kommunallandtag in Cassel 51 und In Wiesbaden etwa 60 Abgeordnete zählen wird. Die
Einzelheiten zur Wahl setzt die Wahlordnung für ziallaudtags- und Kreistagswahlen voP 31. Dez.
chen Einzelheiten zur Wahl setzt die Wahlsri rovinziallandtags- und Kreistagswahlen vo^ fest.- ' • X
je Selbstverwaltungsangslegenheiten der Provinz wer-
vom Provinziallandtag «ab dem von ihm erwählten sinzialausschuß und Landeshauptmann ausgeübt, die razsangelegenhelten von dem Oberprästdenten und Rs- ingspräsidentsn. Nun enthält die preußische Verfassung sichtige Bestimmung, daß der Kreis der den Provinzen wiesenen SelbstverwaltuagZangelegenheiten erweitert und t AuftragSangelegenheiten übertragen werden sollen, entsprechend ist von der jetzigen Regierung ein Gesetz- mf für die Erweiterung der SelbständigkeiMechte der fitzen ausgearbeitet worden, der den neuzuwählenden iiaziallaudtagen zur Begutachtung vorgelegt werden . Danach unterliegen der Regelung durch Provinzial- I die Ausführungsvorschriften zu Staatsgesetzen und «de Angelegenheiten: Wegerecht, Feld- und Forstpolizei' , das Recht der land- und forstwirtschaftlichen Jnteresseu- inschaftm, das Erbrecht bäuerlicher G-undstücke, das t des Feuerwesens, der Jugendfürsorge, der Dmkmals- Heirnatspflege. Den Proviuztalvsrbänöen soll als Auf- Angelegenheit die bisher vom Oderpräsidenten oder vom lerungspräsidenten geführte Verwaltung des Kleinbahn- R, des Wassergesetzes, der Baupolizei des Fluchtlinien- 5§, des Wohnungswesens, des Eichwesens, des land- ichaftlichen UnterrtchtSwesens, der Arbeitsnachweise und 8-'mf86«atttna übertrasku werde«.
Sturmöewegte Schicksale.
Roman von Max Esch.
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Seine Bekanntschaft mit Wolff datierte seit Jahren. In >^em hervorragenden Scebade hatte er den Oberleutnant " D. von Wolff kennen gelernt und Gelegenheit gehabt, "ssm fabelhastes Glück in» Spiele zu bewundern. In den öoiiie^mfteit Kreisen verke"
-,........ u..v.|... ^..kehrend, tadellose gesellschafiliche
oeiiuen zeigend, verstaub Wolff es ausgezeichnet, seine Mit- IMet mit vollendete» Grazie zu rupfen.
Thinandot setzte als vorsichtiger Mann «»»ßerhalb Ber- »»« im Spiel nicht zu hohe Summen, zumal er sich in der ^roehmen Gesellschaft nicht recht behaglich fühlte. Dabei leiinie er zivar nicht viel aewinnen, immerhin aber doch so ^l daß er davon seinen Unterhalt bestreilen konnte, sodaß " das regelmäßig in Berlin erspielte Kapital in seiner Hei- A^-^ asilagend unlegen konnte. Zum anderen lag in dieser «Mnhmg für ihn auch das Gute, daß niemand gegen ihn, ^" Spieler,'auch nur das geringste Mißtrauen hegte.
Dainals hatte er die Bekanittschaft von Wolffs gesucht, W mit ihm befreundet unb sogar in eine Kasse gespielt, die
’ Hit Tag geteilt wurde.
^ach Schliiß der Badesaison war Wolff bann überS große ^"sfer nach Amerika gedampft; ihn, Thurandot, aber zog es >fy dem sicheren Berlin, in dem es sich so behaglich lebet» < und er auch noch niemals die geriitgste Unbequemlichkeit
! hatte, trübem er sogar häufig mit früheren Bekannten
. "u-ntraf.
<kt diesem Geschäftssinn war er ein reicher Mann ge- en, der sogar von den Zinsen seines Kapitals leben L '"^ Daran dachte der geldhimgrige Galizier indes nicht. J !uiß* das Spiel ihm mühelos große Beträge in den Schoß 01. wollte er sich nur dieser Beschäftigung hingeben.
r ,, ""iientlich sein diesmaliges Zufn'mmeuspiel mit Wolfs i'" ßch als äußerst lohnend erwiesen. Vorzüglich gefälschte K^ ""d Empsehinngsschreiben konnte der ncngcbackenc tp^Z^k cilifweifeG aber daS alles hatte doch nichts geholfen, bg, H^llchenfall auf der Rennbahn verdarb beider Chancen. ^""">gs traf sie das »licht zu hart, da beirt nur i: ) einige in Berlin verweilen wollten, doch sollten tu diese»»
Die Bedsutung der zu wählenden Provinziallandtag« ergibt sich ohne weiteres aus dieser geplanten Erweiterung der Rechte der Provinzialverbände Seine Bedeutung wächst aber durch die Beteiligung an Ausgaben, die über den Pro- vinzialverband herausgehen; die Provinziallandtag! wählen nach den Grundsätzen der Verhältniswahl — das Gesetz zu den Wahlen ist soeben in der Preußischen Gesetzsammlung veröffentlicht worden — den Staatsrat, der die Provinzen bei Gesetzgebung und Verwaltung des Staates vertreten soll und vor allem wesentlichen Einfluß auf das Finanzwesen des Staates habe» wird. Da auf je 500000 Einwohner der Provinz ein Vertreter entfällt, wird Hessen Nassau 4 Mitglieder des Reichsrates zu wählen haben. Weiter gewinnt der Provinziallandtag dadurch an Bedeutung, daß nach Artikel 63 der Reichsverfassung die Hälfte der preuß. Stimmen im Reichsrat, welche Preußen hat, von den Pro- vinzialverwaltungen gestellt werden soll.
Aus der Heimat.
* Schlüchtern. Das Finanzamt ist ab 30. Januar d. Js. unter Nr. 9 an das Fernsprechnetz angeschloff-n.
* Schlüchtern. (Abschiedsball der Uten Seminarklasse.) Sonnabend abend fm»d im Hotel Stern unter Leitung des allzubeliebten Tanzlehrers C. Roll ^er Abschiedsball der Uten Seminarklasse statt. Alle Teilnehmer waren mit ihren Angehörigen erschienen, und es war wirklich eine Freude, den Abend miterleben zu dürfen. Alles hatte sich Dtühe gegeben, am schönsten zu sein; reizende Ballkleider verschönten das Bild nach a»ß«-.^h!u. EiugÄrilpk wurde der herrliche Abend durch die Begrüßungsrede des Herrn Tanzlehrers, in deren Verlauf er seinen Kursusteilnehmern ein herzliches Geleitwort zurief. Hieran schloß Herr Seminarschüler Lesser eine kleine Ansprache, indem er im Namen der Teilnehmer dem Kursusleiter für das dankte, was er ihnen in so »urzer Zeit beibrachte. Er überreichte darauf im Namen sämrUcher Beteiligten in feierlichster Weise „Das Ehrendiplom" für Herrn Tanzlehrer C. Noll. Darauf begann man mit der Vorführung der „Festpolonaise". Schon hierbei konnte man in den Augen der Angehörigen und Eiugeladcnen recht deutlich eine freudige Ueberraschung lesen, die sich durch alle weitere Tänze er- staunenswert steigerte und der» Leiter Beifall aus Beifall brächte. Mit Recht darf man sagen, daß sich sämtliche Kursusteilnehmer der Tanzstunden sehr bemühten und alles hergegeben haben, um ihrem^Lehrer Ehre zu machen. Graziös und federnd wie Täubchen flogen die Pärchen dahin und ergötzten sich an der goldenen Freiheit, die ihnen durch ihr fleißiges Lernen so bald geschenkt ward. Eine glänzende Überraschung bot der von Frl. Glawe und Herrn Roll getonzte Fanrasietanz „Rag-Tim". Es war ein Bild, das cin-n d r m»berufen »»d -' -vetiafhn Tänre darstellt.
^™^g^’^^ 1 .E.,. .j-iilJHMgBWaHB Wochen von beiden noch große Dinge nnternemmen iverden, die nun ins Wasser fielen. Das war bumm, sehr dumm sogar, ließ sich aber nicht änderst, bemt Thurandot sagte sich selbst, daß auch er Berlin zu veplaffen habe, wenn er sich nicht für immer seine tadellos fließende Einnahmequelle verstopfe»» wolle.
Sein ganzer Haß konzentrierte sich naturgemäß auf Leutnant von Beverm den» er die Schuld an diesen Derdrießlich-
feiten gab, zumal als Thurandot am nächsten Tage erfahren, daß die Gesellschaft bei Scharff doch gegeben worden war und ihm abermals zwei Absagen für die nächste» Tage in seine Wohnung flatterten.
Thurandot war inbeß nicht gewohnt, die Hände in den Schoß zu legen. In langen Besprechungen entwickelte er mit Wolff einen Plan für die nächste Zukunft. Wolff hatte sein Gepäck, allzu umfangreich war es nicht, bereits fortgesandt, an eine Deckadresse. Ebenso gab er seine Wohnung sofort nach bem Zusammenstöße mit Bevern auf und logierte sich bis zu seiner endgültigen Abreise aus Berlin in kleineren Hotels ein, die er ständig wechselte, sagte er sich doch, daß Vorsicht der bessere Teil der Tapferkeit sei. Und erstere gebot
Hotels ein, bie er ständig wechselte, sagte er sich doch, Vorsicht der bessere Teil der Tapferkeit sei. Und erstere gi es ihm dringend, etwaigen Nachforschungen der Polizei aus dem Wege zu gehen.
Beide Spieler brüteten indes finstere Rache. Mit wahrer
Wollust berieten sie die schärfste»» Bedingungen für das an» gesetzte Duell. Fünfmal Hiuteremauder schoß Wolff in Gegenwart Thurandotö das Aß aus Spielkarten mit dem Revolver, dem Gefährten dadurch zeigend, daß er an seiner Treffsicherheit noch nichts eingebüßt habe.
Kein Iota der Bedingungen ließ sich Thurandot von dem Sekundanten des Leutnants abhandeln. Zu groß und schwer seien die Beleidigung und der Schimpf, die feinem Freunde, dem Professor de Benulien, angetan worden seien. Sie könnten nur mit dem Herzblute des Herausforderers nbgewaschen werbest, erklärte er dein Offizier, schadenfroh hinzusetzend, daß der Professor der erste Pistoleuschütze Frankreichs fei, der noch niemals versagt habe.
Als Beverns Sekundant darauf erregt ausgerufen, daß solche Bedingungen gerade^ i einen Mord bedeuteten, hatte Lhuräud ot nur bochinütig > e Achseln gezuckt und erwidert, daß der .£ rr L.mnant von v .oe i es ja nicht anders wolle. Rvchdcm die BedtnAUnzen des Ehrenhandels fest gelegt iva»
Anhaltender Beifall gab die Freude kund, und schließlich wurden die Tänzer gezwungen, ihren Tanz zu wiederholen. Manchmal wird die junge Schaar dieser sonnigen Tage gedenken, die jetzt der Iten Seminars lasse bevorstehen. Beim Nachhausegehen konnten die Angehörigen nicht genug für das danken, was ihren Söhnen und Töchtern durch das ausgesprochene Talent des Herrn Tanzlehrers Roll geschenkt wurde. Der Kursus für die Ite Seminarklasse beginnt heute abend im Hotel Stern.
* Schlüchtern. (Union-Lichtspiele). Dienstag u. Mittwoch spielt ein außergewöhnlich interessantes spannendes Programm. „Der Ueberfall auf Zug Nr. 3" ein Originalwildwestdrama in der Hauptrolle Indianerhäuptling Krähenfuß ; Das Stück führt uns m die industrielle Welt. Konkurrenzneid bringt es zu einer Situation, die Unglück auf Unglück heraufbe» beschwört. Mit allen Mitteln arbeitet die Konkurrenz gegen die „Eisenb. Translantic" Gesellschaft, die neue Pläne in Kalifornien schmiedet. Der Plan wird durch unvorhergesehene Zwischenfälle vereitelt, dennoch kommt es zu einem guten Ausgang für beide Teile, und beruhigt sieht das Publikum dem Ende entgegen. Das Stück ist überall mit großem Beifall ausgenommen worden und dürste bestens empfohlen werde». Als zweiter Schlager gelangt „Das Land der Sehnsucht" zur Vorführung. Eine Schicksalstragödie in 4 alten von Carl Schneider. Dieser Film ist im wahren Sinne des Wortes eine Tragödie. Alici Hachh vom Nollendorf-Theater, eine noch junge Kraft auf dem Gebiete der Filmkunst, dafür aber schon sehr beliebt, spielt in ihrer Rolle als „Heiderose" einfach herzzerreißend. Auch die weiteren Rollen sind in gute Hände gelegt. Der Verfasser hat iz. diesem Fi-'.t '-'.wirklich gute Idee übersetzt. Das Beiprogramm bringt ferner eiif Traumbild in 1®Ü» „Kinderträume". Dieses. Stückchen macht den Abschluß deS Ab-nos erst vollständig, denn wenn man von dem Inhalt des vorigen Stückes noch ergriffen sein sollte, so läßt der kleine reizend ausgedachte Film darüber hinwegsehen. Sie Spielabende werden vorraussichtlich stark besucht. Die Leitung des Theaters empfiehlt daher, möglichst frühzeitig zu kommen, um einen guten Platz zu erhalten.
* Hintersteinau, 31. Jan. Heute nacht brannte das Wohnhaus und die Scheune des Mühlenbesitzers Kempel dahier nieder. Die Ursache, wie der Brand entstanden ist, hat noch nicht festgestellt werden können. Allem Anschein nach liegt jedoch Brandstiftung durch rembe Hand vor. Dem tatkräftigen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, daß das Feuer auf seinem Herde l -.schränkt blieb. Wie verlautet, iß der Geschädigte vou de» -Zugeäscherte Gebäude» sehr uiedrig verfichert, und die Bersiche.ungSsumme soll nicht einmal die Anschaffuugskosten der Ziegel decken. Dies bedeutet gleichzeitig eine Warnung für die HauSbefitzer, welche bisher unterlassen haben, ihre Gebär's höher zu na ftornn
ren, zog Thurandot es ebenfalls »sr, feine möblierte Wohnung schleunigst aufzugeben, beim ihm gefielen die Herren nicht, die er in diesen Tage»» zu wiederholten Male» in de, Nähe und selbst im Hanse augetrvffen hatte.
Sein Aufbruch erfolgte so eilig, daß er selbst seine Wäsche unboinige Anzüge im Stiche ließ unb nur das Bargeld, sowie säinfllche Schriftstücke an sich nahm.
Möglichst unbefangen verließ er abends die Wohnulig, Halbem er sämtliche Lampen entzündet hatte, als ob er eine festliche Veranstaltung plane. ,
Im Gewühl der dunklen Straße war er, in feinen Man- tel gehüllt, den Hut tief ins Gesicht gezogen, vsrschivnnden, ohne daß ihn jemanb hatte das Haus verlassen sehe»».
Mit Befriedigung stellte er, als er kurze Zeit später die Straße zurückfuhr, fest, daß z»vei der ihm verdächtig erschie- nenen Nerven auf der seiner Wohnung gegenüberliegende»» Seite langsam auf« und abgingen, scharf den Hausemgang beobachtend.
Zufrieden mit seiner Vorsicht, lächelte er vergnügt vor stchhn: für ihn bestand nnn kein Zweifel inehr, daß er von der Polizei beobachtet wurde. Mithin war e8 hohe Zeit geivesen, daß er sich dieser BeobachMng butd) eine List entzog, denn es erschien ihm doch sehr gewagt, der Krimi» »ralpvlizei mit seinen gefälschten Papieren unter die Angen zu treten.
In schneller Fahrt dnrchfuhr er nun Berlin nach den verschiedensten Richtungen, mehrmals den Wagen wechselnd, um schließlich am Potsdamer Bahirhof anszitfteigen. Wenige Augenblicke später war er unter den Straßenpassanten ver» schivnnden.
Jetzt saß er dem Gefährtei» gegenüber in dessen Hotel- wohnung, die dieser am gleiche»» Abend erst bezogen, nachdem er ivährend des Tages in einem Vororte geweilt- Bon i der Polizei war er bisher nicht belästilgt warben.
Aber Wolffs Gesicht nahm einen finsteren Ausdruck an, i als er vernahm, daß der Freund anscheinend überwacht worden sei. Obgleich ja gegen beide keine Anzeige erstattet sein konnte — da wäre die Polizei anders vorgegaugen — zeigte die Beobachtung Thurandots dock), daß die Polizei von dem Vorgang, auf der Rennbahn bereits Kenntnis haben müsse ! und mißtrauisch geworden sei. 255,20