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Schluchterner 3rituna

Schlüchterner Kreis h (a 11. - kchlüchlerner Tageblall.

Bezugspreis vorauszahlbar Viertels, durch die Post Mk. 12., [ durch unsere Träger Mk. 10.80, bei uns abgeholt Mk. 10. Erscheint an Wochentagen nachmittags. Druck u. Verlag L. Hohmeister, verantwortlich H.-C Hohmeister, Schlüchtern. Fernruf 65. Erfüllungsort für den gesamten Geschäfts- verkehr mit der Firma Schlüchtern.

Gegründet im Jahre 1849 unter dem Titel

Anzeigen: kl. Zeile oder deren Ranm 70 Pfg., Reklame- geile Mk. 2. sämtl. ohne besonderen Zuschlag. Bei Betriebsstörungen kein Schadenersatz oder Mindergebühr einschl. Bezugs. Keine Gewähr für Platz, Äufnahmezeit und Beleglies-rung. Kein Nachlaß bei gerichtlichen Zwischen- kosten. Zahlkarte Frankfurt a. M. Nummer 11402.

Samstag, den 8. Aanuar 1921

73- Iayrg. MEHseeese®

Aus der Heimat.

Der La«deSauSschüß für Kvrheffen trit am nächsten Montag zu einer Sitzung im Stäudehause in Kassel zu- sammmen.

* Angehörige« des frühere« aktiven Jnfantrie-Regts. 17 und des ehemalige» Jnfantrie-Erf.-Btl. 17, die diesen Truppenteilen während des FeldzugS 1914/18 aNgchörten, können, soweit Bedürftigkeit nachgewiesen wird, Unterstützung aus einem von den Angehörigen obigen Regiments gesammelten UnterstützungsfondS sowie einer Cüppsrftiftung erhalten.

* (Handel und Gemerbe im Dezember 1920.) Aus den Berichten der preußischen Handelskammern über die Lage des Handels und der Zndustie in ihren Bezirken geht hervor, daß im Dezember 1920 die Produktion und der Verkehr im große« unb ganzen ungehemmt von Unruhen und Streiks, daß die Arbeitslust im Steigen begriffen war und die Produktivität der Wirtschaft sich günstig entwickelt hat. Ferner ist hervorzuheben, daß Klagen über den Mangel an Rohstoßen nur hinsichtlich der Kohle geäußert wurden. Der Mangel an Kohlen tritt aber so bedeutend in Erscheinung, daß er die erwähnten günstigen Faktoren nur teilweise zur Wirkung kommen läßt. Der MMgel an Kohlen wurde im Berichtsmonat erheblich durch den nie­drigen Wasserstand verschärft, der die Bineuschiffahrt und damit die Kohlenverteilung hemmte und zu einer Urberlastung der Eisenbahnen führte, der diese nicht gewachsen waren. Neben der Kohlennot lastete auf der deutschen Wirtschaft vor alle» die Tatsache der Rohstoff Ueberfülle in den valutastärkeren Ländern. Diese führte einerseits zu Preis senkungen wie bei der Baumwolle, von der eine lähmende Wirkung aus die Textilindustrie auSging, die ihre wohltätige Wirkung auf die Ksnsumenten zum guten Teil auSglich, andererseits droht sie die Ksuskcast der überseeischen Länder ««d dam t unseren Export kahl« zu l^hmru. ALLS U -aL» ergebe« die Berichte, daß im Dezember 1920 der Beschäf­tigungsgrad der deutschen Industrie nicht ungünstig war, daß aber ihre zukünftige Entwickluug überaus ungeklärt ist.

* Die Schonzeit der Hasen beginnt am 16. Januar 1981.

Prüfung von Hörapparaten für schwerhörige Kriegs­beschädigte. DieAbteilung für Ertaubte" der Univerfitäts- Ohrenklinik in Berlin, Luisenstraßs 11, die eine Sammlung von Hörapparaten aller brauchbaren Systeme besitzt, hat sich bereit erklärt, schwerhörige» und ertaubten Kriegsbeschädigte« bet der Beschaffung von geeigneten Hörapparaten sürsorgsude Beratung und Auskunft zu erteile«.

* (Erhöhung der Zigaretteusteuer.) Bom Verbände der Zigaretteutudustrie wird mitgeteilt; Die durch die Presse verbreiteten Nachrichten über eine weitere Ermächtigung der Zigarettensteuer find irreführend. Die Zigaretteusteuer wird tatsächlich auf Grund der jüngsten Verordnung des Reichs- siuauzministertums mit Wirkung ab 1. April 1921 durch

Herabsetzung der bisherigen Ermäßigung stark erhöht, und zwar um 11 bis 60 Mark je tausend Stück Zigarette».

* Gelnhausen, 6. Jan. Der als Souderliug einsam wohnende 76 Jahre alte Einwohner Kourad Bach ist in seiner Wohnung beraubt und ermordet morden. Mau fand ihn heute früh an Händen und Füßen gefesselt tot vor. Die Wertpapiere lagen zerstreut in der Wohnung umher.

* Eidengesäß. Ein Sohn unserer Gemeinde, Herr Georg Braun, welcher vor 27 Jahren nach Nordamerika auswanderte, hat den Armen und Waisen unserer Gemeinde den Betrag von 5800 Mark gestiftet. Diese Gabe ehrt den Geber und läßt seine nie erloschene Liebe zum Heimatdorfe im schönsten Lichte scheinen. Der Gemeindevorstand sendet ihm im Rameu der so Beschenkten besten Dank und guten deutschen Gruß, über das Weltmeer hinüber 1

* Fliehen. Dem Landjäger Herrn Georg Müller dahier wurde für Isjähr. treue Dienstzeit im Dienste des Heeres und der Landjägerei das Berdienstkreuz I Klasse verliehen.

* Schweben. Herr Lehrer Frölich dahier ist nach 10jähr. Tätigkeit am hiesigen Orte nach Kerbersdorf (Kr. Schlächter») versetzt worden. Zu seinem Nachfolger wurde Herr Lehrer Kreuzer aus Fulda ernannt.

* Lasse!. (Glückliche Gewi»».) Bei der am 3. Jau. abgehaltenen Ziehung der Deutsche« Sparprämienanlethe fielen 2 Gewinne von je Mk. 100000 »ach Kassel. Das eine Stück wurde seinerzeit bei der Depositenkaffe Hoheuzollern» firaße und das andere bei der Depafitenkaffe Wilhelmshöhe des Hessische» Bankvereins Aktiengesellschaft, gezeichnet.

Zeitung für eilige Leser.

Die italienische Regierung verweigerte Dinowjew, Bucha- ri« und Valabanow, die zur Teilnahme an dem italienischen Sozialiftenkonareft nach Livorno kommen wollte», das Patz- visum.

Man nimmt an, daß die am 19. Januar in Paris be­ginnende Tagung des Obersten Rates acht Tag« dauern werde. Es sei möglich daß von italienischer Seite sowohl Giolitti wie auch Graf Sforza teikuehme« werden.

Ein direkter Eisenbahnverkehr RigaBerlin wird er- öffnel werden. In Kowno trafen deutsche Bevollmächtigte mit einer lettische« Kommission Zwecks Abschluß einer. Eiseu- bahu-Konvention zusammen.

Eine grundsätzliche Einigung mit Krasir» über die sach­lichen Punkte des A^iidelsabkommens ist in London erzielt worden. Mau rechnet mit einem endgültigen Abschluß der Berhaudlungen in aller Kürze.

Aus dem Kaukasus, aus Turkestau und aus der Ukraine werden allenthalben Erhebungen gegen die Räteregierung gemeldet.

Der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten wird am nächsten Dienstag zusammeutrete».

Eine Alliierienkonferenz über ÄeuWlands Entwaffnung

I« der französischen Preise herrschte außerorder ^e Be­friedigung darüber, daß die englische Regierung trotz ihrer anfänglichen Widerstandes sich doch entschlossen tat, der Ein bernfung der Interalliierten Konferenz für den 19. Januar zuzuftimmen. Es scheinen England bindende Versprechungen gegeben worden zu sein, daß daS Ktbinett Lengnes weiter im Amt verbleibe Leugues selbst erklärte, daß er auf "einem Posten bleiben werde. Der Londoner Korrespondent des Matin" meldet, daß die Konferenz am 19. Januar sich auf folgende sechs Punkte zu einigen habet

1. Verminderung der Rüstungen Deutschlands.

2. Die Frage der Reichswehr.

9. Frage der SicherbeitS- und Ordnungsvol .ei-

Franc der Einwohnerwehren jOraeich und andere Freiwilliaen-Oraanifationenj

Beschränkung der Armierung scr Festung«».

Auslieferung der Geheimnisse bezüglich der Elzeu^- ung von Erulosivstosien und gift-gc» Gasen.

den ersten Punkt anbelangt, so sei England üö^r-

4.

8.

8.

Was

zeugt, daß die

Verminderung der deutschen Rüstungen

sich im allgemeinen befriedigend vollziehe. Doch gebe es no6 immer l>erboraene Waisen. Namentlich fei eines der weit tragenden deutschen Geschütze noch immer verborgen und keine von den Kanonen von 77 Millimeter die bei Kriegsende konstruiert worden seien. fei biSber anfaefunden worden.

An Punkt 2 erklärt das englische Kabinett, daß takilMück Deutschland bis zum 1. Januar die Reichswebr bis aus 100 000 Mann herabgesetzt habe. Bezüglich der SicherReits- polizei erfüllte Deutschland seine Versprechungen nicht. E- ß ihm allerdings durch den Verstriller Vertrag zngestand worden, zur Ausrechterkaitung der inneren Ordnung ein« Polizei einzurichten. Doch labe Deutschland eine wabrhnie Armee organisiert, die Maschiuenaeinbere. Kanonen und io gar Flugzeuge besitze. Wenn es sich bewahrbeiten sollte, daß die Pottzei eigcnmch eine Ar. e bilde, w würde rur' -««-- lische Regierung ebenso en-"-'sib wie Frankreich für die Auf­lösung dieser Polizei eintreten.

Widerspruch besteht zwischen den beide» Regierungen in der Frage der Orgesch

England nt der Itnsicht, daß Europa im nächsten Frü^ jahr durch die bot'*ewistiiche Gefahr bedroht sein werbe. Demnach müßte Deutschland, das in der überwiegeirden Mehrheit den kommunistischen Theorien nicht geneigt sei in der Lage sein, den bolschewistischen Ansturm nach Weiter ab- zuwehren. Demnach wäre es unmöglich Deutschland daz^ an- zuhalten, die Freiwilligen-Formationen sofort auizulöwn, 'andern man würde ibm dazu eine Frist von neun Monaten gewähren. Innerhalb drei, drei und noch einmal drei Mona­ten soll immer ein Teil dieser Formationen t>erabschiedct werden.

Bezüglich des 5. Punktes über die Abrüstung der Festun­gen in Ostpreußen Schlesien uird Bauern ist die engß che llle- gierung geneigt, der iranzösi'chen zu folgen. Im 6. Punkt er- weist sich die englische Regierung noch eifriger als die fran ­zösisch« und fordert die Ausiieferung aller GeMninifse dir Fabrikation von Explosivstoffen und giftigen Gmieu- Z er

Sturmvewegte Schicksale.

Roman von Max Esch. 2

So schlimm ist die Geschichte nun doch liicht, Kurt," im Ich habe wieder gefeilt, daS gebe ich zu ' ein paar tausend Emmchen verspielte, so

i erbrach Ladewig.

Aber wenn ich auch . , berechtigt das niemand, von meinem Ruin zu sprechen, dem ich angeblich zustenern soll. Glaube mir, Kurt, ich weiß selbst am besten, daß ich nicht weit gehen darf. Wenn ich jetzt zur Karte griff, so geschah eS mehr zur Zerstreuung als anS Lsi- dettschaft. WaS soll man denn auf seiner Klitsche eigentlich anfangen, unbeiveibt wie man ist? Bon der Landwirtschaft verstehe ich nicht allzuviel, sodass ich mich ganz auf meine beiden Inspektoren verlassen muß. Alt Nachbarn habe ich auch weit und breit nur Bauern; sehe ich von dem Pastor ab, habe ich also überhaupt keinen Verkehr in vannemitz, bin also gezwungen, den größten Teil deS JahreS hier in der Stadt zuzubritlgen, um nicht vollkonunen zu verbauern. Wenn Du daS öüek berücksichtigst, wirst Du Dik selbst sagen müssen, daß ich mich gegen früher sehr zu meinem Vorteile verändert habe. Ich bin solider geworden, soweit mem leicht­lebiger Sinn daS zuläßt Ja, wenn ich Familie hätte, ließe ich mir die Geschichte noch eher gefallen, aber so ganz allem in den vier Pfählen auf Bannewitz vor Langeweile umkom- men, daS kann niemand von mir verlailgm *

-Egon," unterbrach Brannhofen,täusche Dich und mrch doch nicht über i "

völlig recht haben, daß eS einsam auf Bannewitz ist. Aber Egon, ich an Deiner Stelle wurde midi mit allen Einzelheiten der Bewirtschaftung deS Gutes bekümmern. Das gäbe mit ausreichende Beschäftigung. Außerdem mürbe ich sehen, daß ich meine Kenntnisse zum Nutzen der Allgemeinbeit verwerten könnte. Und Du besitzest' reiche Fähigkeiten und bist wissen schaftlich wohl bewandert, sodatz es Dir nicht allzu schwer fallen dürfte, irgelld eine Tätigkeil zum Entfalten zu bringen Dann hättest Du es auch nicht ttätig, über das trostlose Ei­nerlei deS Landlebens zu nagen. Daß Du Dich nicht verhei­ratetest, ist ein Unglück für Dich gewesen. Aber noch jetzi bürste eS nicht zu spät dazu sein. Du bist im Vollbesitze Dei­ner Kräfte und noch eine ganz passable Figur, sodaß Du ge­trost hier und dort anklopfen könntest, ohne befürchten zu müssen. Dir einen Kord zu holen. Sieh, wir haben es als blutjunge Leutnants und auch später zuweilen toli getrieben aber das Spiel war unS mit vollem Rechte verhaßt. Vielleicht iväre ich heute auch nicht in der Lage, Dir Moral zu predi­gen, wenn ich ledig geblieben wäre, aber mit meiner Verhei-

..................... _. , ratung wurde ich ein anbeter, gesetzterer Mensch. Das gleiche

doch nicht über den Trust der Lage fort. Ich weiß aus ganz wäre sicher bei Dir der Fall geivesen, wenn Du D,ch hattest

Ncherer Cuelle, daß Du eine bedeutende Summe verspielt unb entschließen können, meinem Beispiele zu folgen. Aber nach

fürbie Schuldsiinim« daS schlagbare Holz Deiner Waldun-"""" ®^"'*«»» heftest ^'^ nerfehen fdnmmteft

gen verpfändet hast." .,

Genug," unterbrach brüsk Ladewig,welches Waschweib es auch war, da« Dir Mitteitung davon machte, »6 hat sich nicht genau informirt. DaS zum Abholzen bestimmte Holz ist nicht verpfändet, damit von dem Betreffendeli einfach abgefahren werden darf; ei dient nur alt Unterpfand. DaS eine indeß sann ich Dir sagen, daß ich allen meinen Verbind- , lichtesten nachkommen werbe, Dir gegenüber sogar an erster ,

Sielte.

Um mein geliehenes Kapital ist mir hemhigt« Bla.tnhvsea. »d«m ich weit je, d«

ter Mensch bist, der daraus ansgehi, seine Mitmenschen »ü betrügen, mtßerdem gibt mir ja auch die Hypothek einige Sicherheit. Wenn ich diesen Dir oeinlichen Bunkt znr Sprache brächte, so geschah es, wie ich iuutznrale u'worhebe, nur in Deinenr Interesse, konnte ich es doch mir meiner Freundes- p flicht Dir gegenüber nicht vereinbaren, schweigend znznsehcu, wie Du blind in Dein Verderdsn hineiurennst Du magst ja

meiner Verheiratung ließest Du Dich »ersetzen, schimpftest auf die Weiber und ließest die Kameraden böse abfaUen, die Dir zuredeten, Dir eine Lebensgefährtin zu suchen. An jun­gen reizenden Damen war doch ivahrhastig kein Mangel, die nichte sehulicher wünschten, als Dir ihr Herz und ihr Vermö­gen anzntragen. Du aber gingst ihnen auß dem Wege »nd bist unbeiveibt geblieben. Früher allerdings warst Du für weibliche Reize sehr empfänglich. Daß Du Dich so oeräuderir konntest, ist mir noch heute ein Rätsel. Warum bliebst Du $UWt'einem Seufzer richtete sich Labewig auS feiner zusam- «engesunleue« Stellung auf. .Ja, warum blieb ich Jungs-

feile? fragte er halblaut zurück.Das habe ich mich sei - t oftmals gefragt und baun meiner überaus großen Emvstnd- !i eh seit gespottet. Jetzt, da Du biete Frage ebenfalls an mich

. teft, muß ich Dir gestehen, daß unglückliche Liebe mich ibhielt, inS Ehejoch zu klettern."

Aus unglücklicher Liebe?" fragte Braunhofeu überrascht.

Ja, so ist es," bestätigte Lädewig.Ich liebte wie Du Stella von Bernburg und habe in wahnwitziger Qual mich aalb verzehrt, als ich mehr unb mehr wahruehmen mußte, daß das heißgeliebte Wesen seine Liebe Dir zuwandte. Was ich damals gelitten und durchkämpfl habe, Kurt, kann ich nicht beschreiben. Daß ich es nicht mit ansehen konnte, wie Du oom Glücke so bevorzugt wurdest, wirst Du Dir ja nun ivohl selbst sagen können. Dainals bestand ich Den härtesten Hampf in mir mit allen bösen Instinkten meiner Seele, aber mein besseres Ich blieb Sieger. Unsere Freundschaft^ Kurt, ollte durch meine unglückliche Liede keinen Schifforuch eriei» oen. Du in Deinem Liebesrausche als frischgebackener Bräu- ügam ahritest nicht einmal Die Qualen, Die Dein und Stellar Anblick in mir hervorriefen. Ihr beide wäret ja für alles an­dere blind in Eurem Glücksrauschc. Auf das höchste wurdest Du dann durch die von mir beantragte Versetzung überrascht, da Du den wahren Grund meines Entschlusses auch nicht im entferntesten ahntest. Ich glaube, Du hast mich Damals ver­kannt, denn Du vermutetest sicherlich verletztes Ehrgefühl als Triebfeder meinerseits. Aber das war nichl Der Fall. Neidlor gönnte ich Dir Deine vorzeitige Beförderung zum Rittmeister. Ich konnte nur einmal lieben, deshalb blieb ich ledig. Nun ivirst Du auch verstehen können, warum ich mich dem Spiel­teufel in die Arme warf. Er sollte meine Tifersuchtsqualm vertreiben, die Dämonen, die in meiner Brust hin- und 6er» lobten. Das heißt, ein Teufel sollte den anderen r iStreiben. Jetzt wird Dir auch klar geworden, sein, warum ich unter allerlei Borwänden Deine Einladungen, Euch zu befinden, auSschlitg, bis zu dem Tage, an dem wir Stelle hinauStlU- I gen zur letzten irdischen Ruhe."

Tief ergriffen hörte Brannhofen das Seständni« bei Freundes an, wurde ihm doch dadurch viele«, das ihm bisher an Ladewig rätselhaft vorgekommen, klar. Stumm schüttelte * dem Freunde, der so Schwere« «dulde», die Rechte 2ü5,Ä