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Gegründet im Jahre 1849 unter dem Titel

i Anzeigen: kl, Zeile oder deren Ranu, 70 Pfa., Reklame- - zetle Mk. 2. samtl. ohne bejonberen Zuschlag. Bei ! Betriebsstörungen kein Schadenersatz oder Minderg^lühr ! einfchl. BezugS. Keine Gewähr für Platz, Aufnaijelt i und Beleglieserung. Kein Nachlaß bei gertchtlichen Zu .gyen- kosten. Zählkarte Frankfurt a. M. Nummer 11402.

M 5

Areitag, den 7. Januar 1921

73. Iahrg.

Aus der Heimat.

* I» der heutigen Nummer beginnen wir mit dem spanne» eu RomanSturmbcw'gte Schicksale" von Max Eich.

* (Betr. Verzinsung von Anzahlungen auf die Um­satzsteuer.) Den gewerblich oder beruflich tätigen Personen Gewerbetreibenden, Kaufleuten, Landwirten, Aerzten, Rechts anwälten usw. die auf ihre Umsatzsteuerschuld Anzahlungen bis zur Fälligkeit, spätestens bis zum Ablauf des 3. Monats nach Schluß des Steuerabschnittes für den laufenden Ab­schnitt, also bis spätestens 31. März 1921 leisten, werden für diese Anzahlungen Zinsen in Höhe von 5 v. H. vom Tage der Zahlung ab vergütet. Die Steuerpflichtigen werden bei Bemessung der Anzahlung von ihrer im Januar 1921 an- zugebenden Steuererklärung ausgehen können. Um für den kommenden Jahresbeginn einen besonders starken Anreiz auszuüben, ist die Zinsvergütung für Anzahlungen, die bis zum 31. Januar 1921 eiugehen auf 5 v. H. erhöht. Eine Zinsvergütung von Beträgen unter 5 Mk. findet nicht statt. Die Zahlungen find an die Finanzkasse zu leisten. Zur weiteren Auskunft ist das Finanzamt bereit.

* (Wichtig für junge Mädchen vom Hände.) Schon seit langen Jahren ist den jungen Männern vom Lande auf den landwirtschaftlichen Schulen Gelegenheit geboten, sich für ihren späteren landwirtschaftlichen Beruf ausbilden zu lassen. Für junge Mädchen, vom La«de gab es bisher, derartige Ausbildungsstätten in unserem Heffenlande noch nicht. Darum ist es dankenswert, daß das hessische Diako- »iffenhauS in Caffel eine landwirtschaftliche Schule im Ma- rieuhrim z« Gundershaufe«, eingerichtet hat, die den Zweck verfolgt, junge Mädchen vom Lande zur Führung eines ländlichen Haushaltes theoretisch uad praktisch vorzubilden. An der Spitze der Schule' steht eine Schwester als Haus- mMr und W mr Seite eine landwirtschaftN 5e Fachlehrerin und eine technische Haushaltungs und Hanoardeltslehrerin, die beide staatlich geprüft find. Neben praktischen Uebungen in allen Haushalrungssächern, Küche, Wäscherei, Handarbeiten, Pflege des Federviehes und Bewirtschaftung des Gartens »erden die jungen Mädchen theoretisch in Nahrungsmittellehre GesundheitSlehre und Krankenpflege, Zucht und Pflege des Federviehes, Fütterung und Pflege der Schweine uad in Haushalrungsvuchführung unterwiesen. Der KucsuS ist ein­jährig. der Pensionspreis mäßig. Die nächste Aufnahme erfolgt zu Ostern. Junge Mädchen, die wenigstens 16 Jahre alt find und gute Volksschulbtiduag besitzen, werden auf diese Einrichtung hingewiesen und gebeten zur genauen Orientierung sich die Aufnahmebedingungen von der Vor­steherin der landwirtschaftlichen HauShaltungsschule im Ma rierrhetm, in Guntershause» schicken zu lassen.

* Die RetchSbank ruft nunmehr durch öffentliche Be­kanntmachung ihre 50 Mark Noten mit dem Damm vom 30. 11. 1918 auf. Diese werden bis zum 31. Januar 1921 bei einer Dienststelle der Reichsbank in Zahlung ge-

«kUBESESE-j

Siurmbewegie Schicksale.

Roman von Max Esch.

(Nachdruck nicht gestattet.)

1. Kapitel.

1

»ES

war mir beim besten Willen nicht möglich, Dir die gesamte Zinsschuld heute zu Überbringern Kurt," leitete Frei Herr von Ladewig, ein stattlicher Fünfziger, dem man in sei­ner ganzen Haltung den ehemaligen Offizier ansah, nach bei üblichen Begrüßung dek ehemalige,! Regimentskamerade! Oberst von Braunhofen daS Gespräch ein. Beide befanden sich in de,n Arbeitszimmer des letzteren.

Wufmeilfam studierte der Gast die Mienen bei Sau? Herrn, denn dessen GesichtsanSdruck prägte den Unmut übe bat Gehörte nur zu deutlich wieder.

am

Ane Kameradschaftlichkeit war Braunhofen vor einigen Jahren mit dem größten Teile seines Vermögens für den von feinen Gläubigern Hartbedrängten eingesprnugen, um Lade wig der Armee zu erhalten. Dafür war ihm eine Hypothek if dessen Besitz, da« Rittergnt Bannewitz, eingetragen wor­den, und zwar an letzter Stelle, Doch auch dieses nneigen- nühige, wahrhast brüderliche Stilspringen konnte Ladewig nicht mehr halten. Er mußte seinen Abschied nehmen und wibmete sich seit der Zeit ganz bei Bewirtschaftung seines Gutes. Aber mit seinen Verpflichtungen bem Freunde gegen­über nahm es Ladewig nicht gar zu genau. Zu wiederholten Malen war er mit der Ztnszahümg schvn im Rückstände geblieben, so daß sich die schuldige Summe bereits stark »er»

mehrt hatte

Ladewig hätte seinen BerMichtitngkn Nachkommen tön» neu, wenn er nicht bet Spielleidenschaft verfallen gewesen wäre. So aber, wie er es jetzt trieb, war eS nur eine Frage der Zeit, daß er von dein Erbe seiner Väter herunter mußte. Das Leben, bat Ladewig augenblicklich führte, Konnte nie und nimmer zu einem guten Ende gelangen Lange schon hatte deshalb vraunhoseu sich vorgenommen, bim «hemalt-

nommen oder umgetauscht. Nach dieser Zeit braucht ufe» Mand mehr diese Scheine «»zurrehmen und werden dann nur noch bis 31. Juli 1921 bei der Reichzhaupikafse in Berlin eingelösi. ES handelt sich also lediglich um die Scheine vom 30. Noo 1918.

* Hanau a. M. (Ueberfallen uad beraubt.) Vorgestern abend kurz nach 12 Uhr wurde wiederum eine Frau, die, vom Westbahnhof kommend, den im Bau begriffenes Ver­bindungsweg zwischen Kinztgstez und Frankfurterlandstraße passierte, von einem Wegelagerer Überfällen. Der Bursche versuchte die Frau, die Gattin eines Beamten, feinem Willen gefügig zu machen, ließ von seinem Vorhaben aber ab, entriß ihr die Handtasche und verschwand damit. Ja der Tasche (schwarzes Leder mit Nickelbügel) befanden sich ein etwas Bargeld enthaltenes, mit eisernem Kreuz ver­ziertes Portemonnaie, zwei Taschentücher, von denen eines M. W. gezeichnet ist, ein Bleistift (grüne Emaille mit silbernem Ring) und' ein Schlüsselbund mit 4 Schlüsseln. Sachdienliche Mitteilungen werden von der hiesigen Kriminal- polizei entgegengenommen.

* Hanau a. M. (Teure Zwiebeln.) Mit 50 Mk. oder 5 Tagen Gefängnis wurde vom Schöffengericht der Obst- und Gemüsehändler Walter Tietz von hier bestraft, «eil er am 11. September Zwiebeln, das Pfund zu 1 Mk. verkauft hatte, während er höchstens 85 Pfg. nehmen durfte. Auch hatte er die Preise nicht an seinen Waren angebracht. Letzteres gab er zu, im übrigen meinte er, er habe die Zwiebeln für 85 Pfg. gekauft und nicht billiger verkaufen können. Der Gerichtshof sagte ihm, daß ihn dies nicht von Strafe frei mache.

* Mühlhausen. Wie leicht man heutzutage Geld ver­dient, illustriert folgende Geschichte, die dieser Tage auf der Nebenbahn MühlhausenTreffurt passiert ist. Steigt da in D'edorf ein junger Handelsmann eb ersteht aus der Fahrt einen Hund für 170 Mark und oertaust rhu nm^ einer halben Stunde in Mühlhausen für 300 Mark, also mir einem Gewinn von 189 Mark.

Zeitung für eilige Leser.

Zwischen den Eisenbahner« und dem Berkehrsministerium ist eine Eimauug zustande gekommen, sodaß die Gefahr des Streiks beseitigt ist.

Die deutsche Regierung hat gegen das Abstimnngsregle- ment für Oberschlefie« Protest erhoben.

I« der Grafschaft Cork in Irland kam es zu einem neuen scharfen Gefecht zwischen Sinnfeinern und Regierungs- truppen, wobei es zahlreiche Tote gab.

Nach einer Blättermelduug aus Athen vom 4. Januar wird König Konstantin in Begleitung der Königin Sophie der Eröffnung des Parlaments beiwohnen.

LautTempS" hat die französische Regierung das von der englischen Regierung vorgeichlagene Datum des 19. Jauuor für den Zusc mmentitt des Oberste« Rates i« Paris ange­nommen.

gen Kameraden, mit dem ihn schon von der Kadettenzeit her

Irene Freundschaft verband, das vorznhalten. Bisher hakte er in der Hoffnung geschwiegen, daß Ladewig endlich selbst

zur Vernunft kommen würde, zumal letzterer einen geraden Charakter besaß, dem allerbnig? das Stetige, die Beharrlich­keit abging.

Nun bot sich Braunhofen die schon lange ersehnte Gele­genheit, bem Freunde ernstlich ins Gewissen zu reden.

Daß ist mir äußerst fatal, Egon," antwortete der Oberst nach kurzem Nachdenken.Du weißt, daß ich Dir mit bem größten Teile meines Vermögens seinerzeit aushalf, auf dessen Zinsgenuß ich angewiesen bin. Nun bist Du mit bei Zinszahlung bereits feit längerer Zeit im Rückstände, sodaß die aufgeläpperte Summe ein kleines Kapital geworden ist. Dir wird zudem die Rückzahlung von Vierteljahr zu Viertel­jahr immer schwieriger. Wie denkst Du das Geld denn schließ­lich zusammenzubringen ? Aber einerlei, wie uud woher Du bat Geld nimmst, die Hauptsache ist, daß ich eS selbst benö­tige. WaS soll beim aus mir werden und aus meinem Kinde, wenn ich gezwnngen sein sollte, meinen Abschied zu nehmen?, Du weißt, daß i* an der kritischen Ecke angelangt bin, an der sehr viele stolpern. DaS fortwährende Rückständigbleiben der Zinsen sann auf keinen Fall meilergeyen. Du mußt sehen, daß Du daS Geld auftreibst."

Mein lieber Kirrt," milerbtatb Ladewig hastig,ich bin tief unglücklich, daß ich Dir die Zinsen auch diesmal nicht uollftänbig übergeben kann, aber die schlechten Zeiten in der Landwirtschaft, Mißernten, uotweiibige Ausbauten, die un­bedingt uorgenommen werden müssen, die fortwährenden Biehsperreu infolge 5er Seuchen, baS alle« hat den Miitder- ertrag des Gutes zu Wege gebracht, und dann weißt Du ja selbst, daß die Hypothekcutnst, die auf Bannewitz ruht, eine große, fast zu große ist. Ich will ja nicht sagen, daß Banne- witz überschuldet unb nicht zu halten ist, aber es ist beinahe bis gut äußersten Wertgreilze belieben, sodaß mir eigentlich nicht viel mehr von dem Besitztume meiner Väter gehört." ES war ein wehmütiger Ton, der ant den Worten LadewigS herankklang und zu der kecken Art LadeivigS durchaus nicht passen weilte.

Der Abrüflungsgedanke in Am^il«.

DerChicago Tribune" zufolge trägt sich Wi 1 son mit dem Gedanken, eine allgemeine Abrüsi mgskonserk z einzube- rtifen. Er hatte zu diesem Zweck bereits eine eingehende Aus­sprache mit dem llnterftaatsfefretär Davis, in der die praktische Durchführbarkeit des Gedankens erwogen wurde. Wie weit Wilson bei der nur noch furzen Dauer seiner Anus- periode in der Lage sein wird, eine internationale Abrüstuügs- lenferenz zustande zu bringen, mag dahingestellt bleiben. Sicher aber ist,

daß der Abrüstn«gsgeda«ke i« der Bevölkerung der 11er« einigte« Staate« täglich ax Bode« gewinnt

und daß selbst die hervorragendsten amerikanischen Mlitärs sich nicht länger der Notwendigkeit verschließen, dem allge­meinen Wettrüsten ein Ziel zu setzen.

Wie dazu aus Marion gemeldet wird, ist auch der zu­künftige Präsident H a r d i n g fest entschlossen, in bet Staatsverwaltung durchgreifende Ersparnisse anzuordnen, be­sonders sollen sich diese auf das Heeresdepartement erstreiten, dessen Etat er auf 250 Millionen Dollar zurückschrauben will. Er hofft dieses besonders dadurch zu erreichen, daß die Frie­densstärke des stehenden amerikanischen Heeres 17Q 000 Mann nicht überschreiten soll. Diese Entschlüsse Hardings gehen offenbar auf Besprechungen zurück, die er in dieser An­gelegenheit mit führenden Parlamentariern gehabt hat.

Der Korrespondent derDaily News" drahtet aus Ka­nada, daß die neue amerikanische Regierung sich dahin einig ist, daß, wenn es nicht zu einer allgemeinen Abrüstung kommt, die Bereinigte« Staate« «ad Kauada bei einem zukünftigen

Krieg mit Japan znsammenqehe« würde«.

Kanada und die Bereinigten Staaten werden ein gemein­schaftliches Flotrenkom-nando haben und Kanada will die omerikanische Flottenbasis im Stillen Ozean benutzen. Der Korrespondent fügt hinzu, die Nachricht werde in London wahrscheinlick dementiert werden Trotzdem sei sie richtige - denn in London fei man gemShnlieb schlecht unterrichtet.

Kanada und das englisch-WaniHe VNndnis.

DerTororito GIal>e". das einflutzreichste Blatt der To. immun, wendet sich gegen die Erneuerung des euglifch- japanischen Bündnisses, «'eine von beiden Ländern habe das Bündnis zu seiner Verteidigung nötig. Mit der waä> senden Reibung zwischen den Vereinigten Staaten und Ja­pan bezüglich der Lage der japanischen Siedler am Pacific Hütten das britische Reich und die überseeischen Donünions nichts zu tun. Kanada und Australien würden sich in dieser Streitfrage eher auf die Seite, der Bereinigten Staaten alS auf die Japans stellen.Unter diesen Umständen", jagt öas Blatt weiterkönnten die Interessen des Weltfrie­den s durch die Aufhe-bung des Bündnisses gefördert wer­den- Es kann nicht bezweifelt werden, daß es die Absicht aller britischen Völker ist, in dem entfernten., aber mög- Odien Fall, daß eine schließlich zu Feindseligkeiten führende Fiktion zwischen den Vereinigten Staaten und Japan ent­steht, eine absolute Neutralität zu bewahren. Sicherlich würde Kanada, ob Vertrag oder nicht Vertrag, keinerlei Berpflichrung fühlen, Japan gegen die Vereinigteu Staaten

Viel milder, als er es beabsichtigt, antwortete deshalb Braunhofen:Egon, laß mich ohne Umschweife ein Wort im Vertrauen zu Dir sägen, als Dein treuefter Freund. Wenn ich Dir dabei wehe tun uui6, halte daS der Tatsache jugute, daß ich nur Dein Bestes im Auge haLe und deshalb reden mußte. So wie Du Dein Leben jetzt eingerichtet hast, darf es nicht weiter gehen, sonst stehst Du in allerkürzester Zeit vor dem vollständigen Nichts?"

Kurt!" kam eS scharf und schneidend über deS anbttn Lippen. Mit einem Nucke hatte sich Ladewig erhoben und stand nun mit hochrotem Köpfe dein an der andern Seite des Tisches sitzenden Oberst gegenüber.Nicht in diesem Tone, wenn ich bitten darf, Du weißt ja am besten, daß ich den nicht vertragen kann, Sturerbem übertreibst Du. Du siehst anscheinend Gespenster, wo keine vorhanden sind."

Dein durchdringenden Blicke Brautchofens hielt der feine iudes nicht lange staub. Scheu senkte er ihn zu Boden, als der Oberst ernsten ToneS fortfuhr:Und doch, Egsn, muß ich zu Dir reden, selbst auf die Gefahr hm, Deine Freund­schaft dadurch zu verlieren. Büte, nimm wieder Platz und höre mich an.*1

Langsam ließ sich Ladewig in den Sessel gleiten Seine künstlich gesteigerte Erregung war vor dem gütig warmen Tone seines Gegenübers gewechen, konnte er doch dem Freunde die Offenheit nicht einmal übelnehmen, denn leicht­sinnig genug hatte er besonders in letzter Zeit in den Tag büuingelebt.Rede, aber mache eS kurz," entgeguete er ge­preßt, dem Blicke deS Freundes auSiveicheud.

®taube mir, Egon," nahm bet Oberst den Faden wieder auf,lange schon habe ich den Borsatz gefaßt, ein ernste« Wort mit Dir zu reden, als mir von allen Seiten o," sichert wurde, daß Du Deiner alte« Tpielleidenschafr wieder -er- faUen seiest, die Dir den Rock des Königs gekostet hat. über ich schob baS immer wieder auf, da ich mir sagte, daß Du alt genug seiest, die Folgen Deiner Handlungs weise zu überleben. Nachdem mir indes noch erst gestern aus ganz zuoertaniger Quelle die Nachricht übermitelt wnrde, daß Du auf sein besten Wege seiest. Dich vollständig zu ruinieren, muß ich reben und Dich aufrütteln, Egon, Deiaetw-ßen!" t^iQ