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mit.Amtlichem Kreisblatt"

Telefou 65.

Postscheckkonto Frankfurt a. M. 11463 ::

Erscheint Mittwoch und Samstag. preis mitAreisblatt" vierteljährlich b«^ Mk

Telefon 65.

.V"'' 'der deren Raum 15 pfg.

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69, Jahrgang.

KreiMatt

rite: Grundlage Volksvertretungen bekommen der dazu nötigen Vor- vir ohne Verzug durch die Ein­wägungen fördern. Ihre 3er« iehungcn zu den Nachbarvölkern tändig regeln.

Uil habe ich durch die Methode, ungsdädung vollzog, klare und i. Auf meinen Vorschlag sind itsparteten zu meinen unmittel- t worren.

für die Stadt und den Kreis Schlüchtern.

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M 80. Samstag, den 12. Oktober 1918

Bete. Butterausgabe.

I Nr. 11335 K. G- Wegen ungenügender Milch- und Butlerlieferung der Gnneinden können von dieser Woche ab bis auf Weiteres auf den Kopf und Marke nur 40 Gramm Butter zur Ausgabe gelangen.

Schlüchtern, den 1!. Oktober 1918.

Der Vorsitzende des Kreis-Ausschusses.

J.-Nr. 6028 K. A.

Wildhandel betreffend.

Als Wildabuahmestelle des Kreises ist Herr Kaufmann Fenner, Schlüchtern, als Wildhäudler sind M? Herren

. Metzger Jean Leipold, Schlüchtern W. Harnifchfegeb, Salmünnec auf ein weiteres Jahr zugelasien worden.

Schüchtern, 7. Oktober 1318.

Der Vorsitzende des Kreis-Ausschusses.

J.-Nr. 12220. Der Niederlassung der Barmherzigen Brüder in Fulda hat der Herr RegierungS-Präsident die Genehmigung zur Abhaltung einer Haussammlung bei den katholischen Einwohnern des Regierungsbezirks Cassel erteilt

Als Sammeltest sind die Tage vom 3. bis erschließ lich 9. November 1918 in Aussicht genommen.

I -VMchterkl, Hed 8. OkköM 191R/" ^

3« KövigÜchö Läüdrä!. J. &; Schultheis.

I. Nr. 11036. Der Schreiner Mb Landwirt Konrad Mer dortselbst ist als OktsschätzK-Stcllvertreter für den Ortsschätzerbezirk Weichersbach bestellt und verpflichtet worden.

Schlüchtern, den 8. Oktober 1918.

Der Königliche Landkat. I. V.: Schultheis

Unter Hinweis auf die im Kreisblatt Nr. 77 veröffent­lichte Verordnung über den Verkehr mit Nutz- und Zucht vieh vdm 16. September 1918 wird meine im Kreisblatt Nr. 69 bekannt gegebene Anordnung vom 28. August 1918 Nr. 9895 K. G. hierdurch aufgehoben.

Schlüchtern, den 9. Oktober 1918.

Der Vorsitzende des Kreis Ausschusses

Biehverkäufe

Nach § 3 der Verordnung vom 19. Januar 1916, betr. die Regelung des Viehandels (abgedruckt in Nr. 3 a des Negierungsamlsblattö fik 1916) ist

1. der Ankauf von Rindvieh vom Landwirt oder Master zur Schla-btnng,

2. der Ankauf von Vieh zum Weiterverkauf,

3. der kommissionsweise Handel mit Vieh

außer dem Viehhandelsverbande selbst nur den Verbands- mitgliedern, die vom Vorstände des Verbandes eine Aus­weiskarte erhalten haben, gestattet. Wer an eine nach biefer Vorschrift unberechtigte Person Vieh verlaust oder zum

kommissionsweisen Verkauf abgibt, wird nach § 7 a. a. O. mit Gefängnis bis zu 6 Monaten over mit Geldstrafe bis zu 1500 Mk. bestraft.

Die Herren Bürgermeister und Gutsvorsteher ersuche ich, vorstehende Bestimmungen wiederholt zur Kenntnis der Viehbesitzer zu bringen und sie daraus aufmerksam zu machen das es in ihrem eigenen Interesse liege, sich bei jedem Ver­kauf von Vieh an einen Händler diffen Ausweiskarle vor- zeigen zu lassen, wobei ich ausdrücklich darauf Hinweise, daß ledig.ich die Ausw iskarte des ViehhandtlSverbandeS zum Viehhandel berechtigt, der Gewerbeschein dagegen nicht. Da in letzter Zeit wiederholt von Unberechtigten Vieh aufgekauft ist, werden Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Be­stimmungen streng bestraft werden. Ebenso ersuche ich die Viehbesitzer wiederholt in ortsüblicher Weise auf die genaue Befolgung der Verordnung der Bezicksfleischsteile Kassel vom 16. v. Mts. betr. den Verkehr mit Nutz und Zuchtvieh im Reg. Bez. Kassel ^abzedruckt in Nr. 77 des KreisblattS Hinzuweisen. Jeder Verkauf von Vieh (Rindvieh u. Schafen ohne MMk Genehmigung und jede Unterlassung der Anzeige über VeranderUsigöN j Rindvichbeaande werden dxr Staats- anwaltsckvfk angezeigt."

-Schlüchtern, Heu 11. Oktober 1918.

D.r Königliche Lanorat. von Trott zu Solz.

Bestellung von Möhren und Grünkohl

Die Haushaltungen wollen ihren Bedarf sofort bei den Gemüsehandlungen im Kreise anmelden. Die Preise stellen sich etwa:

Speisemohren ver Zlr. 11 bis 11,50 Mk.

Grünkohl der Zentner 11,50 bis 12 Mk.

Die Gemüsehändler wollen den angemeldeten Bedarf bis spätestens zum 16 Oktober der Einkaufsstelle in Schläch­tern melden.

Der Vorsitzende des Kreis-Ausschusses.

Sammelt Buchecker«!

Unter Hinweis auf die Verordnunz des Staatssekretärs des Kriegsernährungsamtes über Bucheckern vom 30. 7. 18 (Reichsgeirtzbl. S. 978) und die Anweisungen des Kriegs­amtes in Frankfurt a. M. die bei den Herren Lehrern eingesehen werden können wird bekannt gegeben:

!. Die Bucheckern sind nicht beschlagnah nt. Sie können gesammelt und verwendet werden.

2. Das Sammeln der Bucheckern geschieht

1. durch die der Kriegswittschaftsstelle durchgeführte öffentliche Sammlung.

2. durch freie Sammlung, in der Private auf eigene Hand sammeln können.

3. Gesammelt werden darf in sämtlichen freigegebenen staatlichen, Gemeinde- und Privatforsten. Das Abschlagen der Bucheckern mit Stangen ist gestattet, dahingegen ist das Aprellcn der Bäume mit Aexten usw. sowie das Abreißen

var der Ueberzeugung, daß die Leitung nicht nur gewährleistet : bloß sch-matische Parteizuge- r RegierungSmitglteder, sondern wichtiger die Einheitlichkeit der Gesichtspunkte bin ich ausge- Wahl meiner Mitarbeiter, die zchören. Ich habe baS größte daß die Mitglieder der neuen Standpunkt des Rechtsfrieden» der KriegSlage, daß sie sich zu ) öff ntlich bekannt haben in r auf dem Höhepunkt unserer den.

iln überzeugt, daß die Art, in tung unter Mitwirkung des den ist, nicht etwas Borüber- im Frieden eine Regierung wen kann, die sich nicht stützt die nicht aus ihm führende Krieg hat uns über das alte, ?ben h.nauSgcführt, daß eS st i/^tu^en, cntj&C nen voli- s rang ju - '"gen Mehr- sche Willen'.bildunq, und ein

des Krieges ist, daß in Male große Parteien stch zu Programm zusammengeschlossen die Lage gekommen sind, das von sich aus mitzubestimmen. niemals erlöschen, diese Ent- sig gemacht werden. (Geisel) solange Deutschlands Geschick ist, auch die außerhalb der Streife und deren Vertreter, ; angehören, alles Trennende Vaterlands geben, was ihm

acht eine Aenderung unserer fristen im Sinne des Kaiser- September erforderlich, dieses t Mitglieder des Reichstages, ntreten, ihren Sitz int Reichs- tsprechende Borlage ist dem d wird Ihrer Beschlußfassung erden.

in wir eingedenkt der Worte, lugust 1914 gtsprochen, und jm Jahre» in Karlsruhe in Loht gibt es Parteien, aber jeisall). Unter dem Zeichen h auch die politische Enlwick« tschen Bundesstaat, Preußen, ten des Königs von Preußen, recht versprechen, schnell und ifdü). Die preußische Wahl- agmdcn Stellung Preußens mung), und ich zweifle nicht, n, die in der Entwicklung Zustände noch zurückstehen, entschlossen folgen werden, unerschütterlich fest an den.

» T «U. UM »«> «^TTZSSw die prinzlichen Kundgebungen auch höchstgestetgelten ästhetischen Anforderungen genügen. _ , .

Südlich tritt in tat ,->»>«-» W'"ÄrtS neuen Kanzlers ein starker Optimismus unverlennba iu-age, ein Optimismus, der sich sowehtvach wie nach außen richtet und von ^m Glauben an »Walten ewiger Gesetze" getragen ist. Im deutsch^ Charakter liegen nach dem Punzen Max stark. Sich^ ungen gegen die Demagogie . Auch tM ZJ steht er eine Gesinnung im Wachsen, »or der di Kriegshetzer sich fürchteten. Ihre Vertreter sind^ mög­liche Träger der Piacht. Mit Dankbarkeit erleben wir

vom nrw^ T?T7Tcf' die Bereitwilligkeit, sich einem allgemeinen Bunde der Völker auf Grund der Gleichberechtigung aller, also der Starken und Schwachen, anzuschließen.

Die.ung der vielumsirittcnen belgischen Frage sieht es in der völligen Wiederherstellung Belgiens, insbesondere seiner Unabhängigkeit und seines GebietS- umfanges. Auch eine Verständigung über die Ent- schädigungssrage soll angeftrebt werden.

Die bisher geschlossenen Fricdcnsvcrträge will das Programm zu keinem Hindernis für den allgemeinen Friedensschluß werden lassen. Es strebt im besonderen an, daß sich in den baltischen Ländern, in Sitautn und

i Reiches als eines DundeS- ^-er ihr inneres Versaffung». .^ - >»iakeil bestimmen, ein Recht, auf das auch ElsäßIsthrlnzen vollen Anspruch hat. (Beifall). Die Selbständigkeit und AteliDigkeit dc» Lebens in den einzelnen BunbeSsiaaten, das enge, treue Verhältnis, das jeden Deutsch:» mir seiner Heiniat und seinem Landsherrn verbinde», sind die Quellen, aus denen die unbeschreibliche Kraft, die Vaierlandslicbr und Opfcrfreudtxkelt deS deutschen Volkes während des ganzen Krieges g-floss.n sind. Durch die ganze KriegS- zeit haben sich die Klagen hindurchgezogen über die Handhabung des Belagerungszustandes. Sie habe« trennend und Beibitttmb gewirkt und die freudige Mit­arbeit an den schwere» Aufgaben der Kriegszeit gehemmt. (Sehr richtig!) Bis auf weiteres können, wie das