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mit, Amtlichem Kreisblatt". — Wochellbcilage: Illustriertes Sonntagsblatt.
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69 Jahrgang.
KreiEalt
für die Stadt und den Kreis Schlüchtern.
J£ 69. ^ttttwoch, den 4. September 1918
Nr. 10151. Diejenigen OclSpolizeibchördcn, welche mit der Einsendung des Verzeichnisses der Drogen- pp.- Handlungen noch im Rückstände sind, werden hiermit wiederholt daran erinnert. (Siehe Kceisblätter Nr. 7 für 1898 und Nr 27 für 1910).
Lcklüchtern, den 31. August 1918.
Der Königliche Landrac. J. V.: Schultheis.
J.-Nr. 10285. Die Sonderverlustliste Nr. 23, unec- miuelte Heeresangehörige, Nachlaß und Fundsachen betr., sann im Dienstzimmer Nr. 3 des Landralsamles eingesehen werden.
Schlüchtern, den 3. September 1918.
Der Königliche Landrat. I. V.: Schultheis.
J.Nr. 10188. An einem Hunde in Wüstenfüchsen,
Kreis Gersfeld, ist Tollwut festgestellt worden.
Schlüchtern, den 31. August 1918.
Der Königliche Landrat. I. V.: Schultheis.
Von der Reichsstelle für Gemüse und Obst, Verwal- tllngsabteilung yt für Mittel- und Norddeutschland mit sofortiger Wirkung der Erzeugerpreis für Kohlrabi ohne Kraut auf 9 Pfg. vro Pfd. » » „ ,, nlit „ „ o „ ,, „ der GrohhandelSpreis für Kohlrabi ohne Kraut auf
12 Pfg. pro Pfund der Großhandelspreis für Kohlrabi mit Kraul auf
8 Pfg. pro Pfund festgesetzt worden.
Gaffel, ber 28. August 1918.
Bezirksflellc für Gemüse und Obst.
Wird veröffentlicht.
Schlüchtern, den 30 August 1918.
Der Vorsitzende des Kreis-Ausichusies.
Betrifft: Erhöhung der Heapreise.
Durch Erlaß des Herrn Staatssekretärs des Krirgser- rährun'SamleS ist der Preis für Wiesen und Feldheu auf 10 Mark für den Zentner erhöht worden. Dieser Preis gilt är d e nach dem £ 1 und 2 der Verordnung über der Verkehr mit Heu aus der Ernte 1918 vom 1. Mai 1918 am jubrinarnden Heumengen auch soweit das Heu schon ge= liefert ist. Die Nachzahlungen erfolgen durch unsere Geschäftsstelle M. Neuhof in Schlüchtern. Der Zeitpunkt, wann die Beträge in Emvfang genommen werden können, wird noch bekannt gegeben.
Schlüchtern, den 29. August 1918.
Der Vorsitzende des Kreisausschusses. von Trott zu Solz.
Msjlgtre zü nuternehinen hat. Zil Rastingen kann er nicht gehen. Um keinen Preis. Sich van ihnt verachten lassen, als Dieb und Wortbrüchiger vor ihm stehen, täte weh. Die Kugel scheidet auch auS, Ruth, feine Ruth, wirst sich zivischen ihu und sie.
Also, als einziger AuSiveg kommt die Reise zu sei- «k>n Onkel in Betracht. Wenn er sich sofort umzieht, eilig die notwendigsten Briefe schreibt und aus dem für» festen Weg zum Bahnhof fährt, kann er den Morgen- fug, dessen er bedarf, noch erreichen. Marie Luise wirb " nicht beim Onkel treffen. Sie wird direkt von der Mutter auS nach hierher zurückreisen und keinesfalls ^»r morgen eintreffen. Er hofft, daß er schon ein paar Siuitbeii früher als sie mit dem Gelde da sein kann. Senn der Onkel hört, was auf dem Spiel steht, »lud sie daS kam, tuirb er sich erweichen lassen. Dazu hat k seinen Manien zu lieb, Passieren kann b^S dahin nichts,
,,» ip.um.uiri.- nuu l^t^w^JTT^HUUI lNUNkt HIUJI', Ulf er das Recht hat, ruhiger zu sein.
Der Bursche, der augibt, seit fünf'Uhr auf zu sein, verneint die Frage, ob Bibra bagewefen sei.
Er bringt ihm zugleich mit der reichlichen Mor» geupost den Brief mit den Schlüsseln. Raslingen hat die dürftigen Zeilen immer wieder gelesen. Sie bleiben ihm trotzdem gleich unverfftäudlich und unwahrscheinlich. Er findet sich nicht mit seinen Gedanken zur Klarheit durch.
„Warum hat Bibra ihm gestern abend kein Wort von biefem Telegramm gesagt?" fragt ein jäh aufflammendes Mißtrauen.
„Sehr entfach, weil er eS eben später erhalten hat," antwortet der unerschütterliche Glaube an die Wahrhaftigkeit des Frenndes. „Natürlich, so ivird es sei». Darum hat er auch nicht mehr zu ihm kommen können. Er wird ihn doch uicht belügen. Dazu sind sie sich doch
Betr Anhängezettel für Mehl- und Ichrotfrucht.
I. Nr. 9905 K. G. Ich habe fest gestellt, daß in einer Anzahl von Mühlen Gelreideiäcke ohne den vorge- schriebenen Anhängen ttel eingeliefert worden sind. Ich mache deshalb die Fruchtcinlieferer nochmals auf die genaue Beachtung der Bestimmungen in der Beilage zum Kreisblatt Nr. 64 vom 17. August 1918 aufmerksam und werde künftige Nichtbeachtung dieser Bestimmungen zur Anzeige bringen müssen.
Die Herren Bürgermeister und GutSvorsteher ersuche ich, dieses Bekanntmachung in ortsüblicher Weise den Ge- meindeeinwohncrn zur Kenntnis zu bringen. Anhängezettel sind jedesmal bei der Mahlschcinausgabe zu verabfolgen. Falls sie sich nickt mehr im Besitz von Anhängezetteln befinden, ersuche ich, solche alsbald bei mir evtl. telefonisch anzu- fordern.
Schlüchtern, den 29. August 1918.
7 er Vorsitzende des Kreisausschußes. von Trott zu Solz.
Betr. „Ausstellung von Ausweiskarte» für Näharbeiten der Reichsbekleidungsstelle".
Es ist in Aussicht genommen, auf die Näharbeiten der Reichsbekleidungsstelle zu dem regelmäßigen Ausgleich oer HcereSnäharbeitcn heranzuziehen und auch die Grundsätze über Streckung und Vergebung in gewissem Umfange auf sie auszuschnen.
Auf Anordnung des KriegsministeriumS sollen hierzu zunächst diejenigen mit Näharbeiten für die Reichsbekleidungs- stelle beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen mit AuswelS- karten nach den Vorschriften für Heeresnäharbeiten auSge- stattel werden, denen eine solche Äuswciskarte ausgestellt werden müßte, wenn es sich um Heeresnäharbeiten handelte. —
Die Bestimmungen des stello. Generalkommandos vom 4. 12 1916 ..bt. 4a Nr. 22250 über Ausstellung von AusweiSkarten für Heeresnäharbeiten und die AuStührungS bertimmungen hierzu vom 14 12 1916, 4a Nr. 23345 werden daher mit Wirkung vom 1. Sevrember 1918 ab auch auf die mit Näharbeiten für die Reichsbekleidungssteilt beschäftigten Arbeiter und Arbeiter.nneu ausgedehnt. Die auSzunellcnden Auswc:Skanen find jedoch m:t der Aunchrift (Stemvel) „ReichsbekredungSfie e* zu versehen.
Die Ausstellung der Ausweiskanen für die mit Näharbeiten der ReichsdetieiSungsstellc bereis be'chä'tizien Arbeiter- und Arbeuerinnen hat im Monat August 1918 zu erfolgen.
Frankfurt a. M., den 15. August 1918.
Stelln. Generalkommando 18. Armeekorps.
Der Chef des Stabes, gez. von Studnitz, Generalmajor.
Das neue Umsatzsteuergesetz vom 26. Juli 1918, welches am 1. August in Kraft getreu •
rische Kriegsauleihe, tngen betreffend die achte unga- h nicht endgültig abgeschlossen >erigen Abrechnungen festgestellt e die Unterbringung von 3860 t ergab, so daß das Ergebnis sticgsanleihe das aller früheren berflügelt und das der siebenten als 300 Millionen Kronen
ede Kauadier.
Nachrichten sind in der kana- ungefähr 10 000 Mann deser- t. Man hat in ganz Kanada nen Termin festgesetzt, bis zu men, ohne bestraft zu werden, ‘.nige Wirkung. In der Pro- ine ziemlich große Zahl von lerdings noch nicht die Hälfte ann. Nach Kriegsbegetsterung
ka unter sich.
m Honduras und N'caragua willigte Honduras ein, die des Königs von Spanien zu ändte es einen Teil seiner : Nicaraguas.
i Provinfirles.
«, den 3. August 1918.
t ab wird die Privat-Personm- abt — Bahnhof ab Posthof trug find anzumelden: I. von jedem Besitzer oder Ver- :at bis zum 7. September d. die vorhandenen Flaschen be- versehen sind, entbindet nicht h wird die früher entrichtete rächt. II. Wein und Trauben- s Kränke Apfelwein überhaupt ■inen pp) Getränke, die Wein etränke enthalten, entgeisteter Wein ähnliche Getränke, und er oder dessen Verwahrer bis S. Als Verbraucher gelten Kleinverkäufer, die lediglich Faß verschänken, ohne selbst tachsteurr wird nicht erhoben n 24 Litern oder 30 ganzen rauher gehörigen Getränke, Traubenweine der in jeder Jahrgänge 1915, 1916 und ht für die vom Verbraucher
t eilig Jadeite für das Mit- )[ er gar keinen Appetit ver-
ung bringen, wann das Je« id wie gestern das Resunal kavitel. dersleben hat die wenigen fe i und traumlos ge hla-en. Halten der letzten Nacht zn- ihn der neue Tag nicht etwa bet.
er Morgen mit völlig kla- hm sein Bursche einen Eil- igt auf dein Umschlag den östruld im Innern den eben», ßten Eile.
Bibra ineldet ihtii darin, daß 'zivei Tage nach Berlin be-
ruun verliert Diederslsben doch einen Augenblick seine Ruhe. Durch diese Mitteilung ist der vorhaude- uen Kette daS letzte Glied eingefügt — der Kreis geschlossen.
Er mnß die Pflicht walten lassen. Langsam und sorgfältig kleidet er sich an, nimmt seinen Tee und ein Bntterhöruchen dazu, überfliegt die Zeilimg und macht sich ein paar dienstliche Notizen.
Bei aliebern denkt er mumterbrochen daS nämliche: „Ich imiß es tun — aber wie?"
Als er mittags heimkommt, hat er die Lösung ge- funberu
Die jährliche Prüfung deS Kasinovermögens durch die EutlastuugSkominisjion, in welcher er als 'Weitester ben Borsitz führt, hat Eirde Nooeniber stattzufiudeu. Er wird sie schon für morgen ansetzen und den früheren Termin mit seiner sicheren AuSsicht auf ein baldiges Kommando begründen. 229,18*