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B, Amtlichem Kreisblatt". — Wocheubcilagc: Illustriertes Tonntagsblatt.
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J.-Nr. 4104 K. A.
Vullenksrung betreffend:
Ich mache darauf aufmerksam, daß am Konnaöend, den 27. Juli in SLeröfriß eine Bttllenkörung jstatlfindet. ES empfiehlt sich, bis dahin die älteren abgängigen Bullen abzuschaffen und dafür am Körtage junge Bullen anzukaufcn. Erreicht Mb dadurch: einmal, daß mehr Fleisch zur Lieferung Isinml, zum andern, daß Futter gespart wird.
! Schlüchtern, den 19. Juli 1918.
Der Königliche Landiat. J. V.: Hebel.
Deutsches Reich.
— Hindenburg an die kurländische R tterschaft. Generalfeldmarschall von Hindenburg hrt an den jBaron von Nahmen Maihof in Milau, Rntcrhaus, folgendes Telegramm gerichtet: „Euer Hochwohlgeboren freche ich zur Verleihung des Eisernen Kreuzes meinen herzlichsten Gückwunsch aus. Ich kann es mir nicht keisagen, Euer Hochwohlgeboren bei düser Gelegenheit hu bitten, der kucländischen Ritterschaft meinen besonderen Dank zu übermitteln für ihren cpferwilltgen Entschluß, «In Drittel ihres Besitzes deutschen Sicdelungszwcckcn jut Berfügling zu stellen. Ich hoffe beilimmt daß diese E^at Kurland und dem Deutschtum zu Segen werden
Gcneratselömarjchall v. ymumvuig.
Die Brotaushilfe.
Die Getreidevorräte des Deutschen Reiches und der tDoppelmonarchie sind wie bereits gemeldet, einer gemein- «amen, planmäßigen Verwertung unterstellt worden. Dieser xemeinschcftliche Haushalt, zu dem Deutschland wie Ungarn den größeren Anteil beizusteuern haben, dauert indes nur bis zur neuen Ernte, die ja vor der fTür steht, kann also für uns irgendwelche w.itere Einschränkungen nicht bedeuten. Es handelt sich eben darum, für eine kurze Zeit eine freundnachbarliche AuS- Hilfe zu gewch cn, um Oesterreich über einige bedenkliche Wochen hinwefzuhelscn und den Bunde genossen in seiner Webrhaftigkeit zu stützen. Daß wir selber nichi an Ueberstuß leiden, bedarf nicht erst der Betonung; die verkürzten Brotjuwei-unzen der jüngster. Zeit haben unt demüch gezeigt, daß wir knapp daran sind. Wrnn ti uns irotzvim mög.ich gmteen :st, hel'end ernzn- ionngen, io spricht da- nicht nur rür das gesunde € p .ein unsre: K regsord wrtiLrm, ionitex bekundet auch eine LÄmlSw.aep: n und .a dunoesbrüaar.ich s Sinnt
Bitihim: DHL Kirlin LlwomZst 21
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Der Bemalter innnnrie: mmt >ur: i.irauf. E: ntrt einen Blies auf eine Laicbemihr una gienr ine blaute Pierre an« 6er Taitbe. Ein □nur .aiiggezogeare Jane gellen in die Ferne. LngeuUicklich _ inten ne Rieien- anne bar Maschine herunter. Die E2rO" nagen kfh-it5 ng die KLure», zu matt, um nach Jen liebten zu grer» feu. die vereinzelt vor und neben ihnen . egen. ja-oei» leu ziehen sie erebauemb Die braune, feuchte Hain über den R^pen zn'a nuen. Sie eted:Liegen treiben -s heute ju arg. Die Lenre die einen Buch en.'chnß end» femt Sorbett binden, werken die Harken übereinander un2 grei'en nach den hin ten ZSe^eri in denen ihr Im:'- emgemitfrilist.
Be''peraa!i>.
Ti^tt: chek geht langsam vor seinem Krade her Tirt behutsamer S.rü^> fit n er i.aet l i ' .: i — — * ten und n r^t an ket erste» Stiege, ;e. enS :« ^.r» Eeul halt, är wirftb:e erürn riet Hwben z: na.n.en und lnßt 14 schwer berunterfakkeu. Dann treeiltet er tat Schweiß von der 2r.ru. . n ie: .-r Inzend bare er sich auf den Kimteirstock genutzt :ind o sehr Be-ner- ftiinbleuT gehalten. Jetzt pnern ihm die K:ne. wenn er ich zwischen Mittag- und Abendenen nicht ein rent- lich^ balurs StiiiMm Sofie gannt. Jadiviga nimmt au feinet Seite Platz und füllt mim Becher mit tot»
Samstag, den 20. Juli 1918.
gefühl, das seines enttäuschenden Eindrucks auf das lauernde Ausland nicht verfehlen wird. Besonders verstärkt wird diese Enttäuschung des Vielverband S noch durch den Beitritt Ungarns, das immer herhalten mußte, wenn der Verband trostbedürftig war und seine Hoffnungen auf den Zerfall der Mittelmächte mit Gründen stützen mußte. Die j tz'ge BrotauShilfe wird den Gegnern aufs neue beweisen, daß sie vergeblich hoffen. Ein glänzenderes Bekenntnis der Vundet treue und des unverbrüchlich« n Zusammcnstehcns konnte ihnen kaum geliefert werden.
— Tschechischer Hochverrat. Die Tschechen setzen ihr hochverräterisches Treiben fort. So hat der Teschechische RattonalauSschuß in seiner kürzlich in Prag erfolgten Gründungssitzung, in der Kramarcz zum Präsident n gewählt wurde, besch'offen, einen Aufruf an das tschechisch slowakische Volk zu richten, in dem es he.ßt: „Die Aufgabe des tschechiscy-slowaki'ch n Volkes liegt in der Arbeit zur Erreichung des Selbst- bestimmungsrechts in einem selbständigen d mokrat.sch^n tschechisch-slowakischen Staate." Da die Slowaken bekanntlich in dem ungarischen Teile der Habsburgischen Doppelinonarchie leben und diesem Teile staatlich ein gegliedert sind, so bedeutet dieser Aufruf zugleich eine kecke Herausforderung des Ma^yareniums.
Ein sozialdemokratisches Dekret unbeachtet geblieben.
Nach der bekannten Rede Kühlmanns, die auf so vielen Widerspruch im Lande stieß, dafür aber den ungeteilten Beifall der Sozialdemokratie fand, dekretierte der „Vorwärts" mit der edlen Bescheidenh.it, die ihm eigen ist, einfach: „KühlmannS-krifis ist Kanzler-Krisis." Nun, Kühlmann ist gegangen, und der Kanzler ist geblieben. Wir begrüßen ba? • Ht nur weil wir -'n- Fortsetzung der Kanzlerschaft des Grafen Hertling für ersprießlich halten, sondern auch wegen der Nichtbeachtung des sozialdemokratischen Dekret«. Denn es ist immer gut, wenn den Sozialdemokraten von Zeit zu Zeit vor Augen geführt wird, daß ihre Bäume auch in der G-genwa.t nicht in den Himmel wachsen, und daß ihre lauten Ansprüche und Forderungen doch in einem recht eklatanten Mißverhältnisse zu ihrer realen Macht stehen.
Fürsorge für erblindete Arbeiter
Der P-äsident des ReichsversichrrungsamtL Dr. Kaufmann d.suchte kürzlich in Beglerrung mehrerer Mügli.dtr der Behörde das von Direktor Perls (deitete kleinbauwrrk der Siemens Schuckeriwerke in Siemens» siadt bei Berlin. Die dortigen Ernrichrungen zur Beichämgung von Blinden, inebr-onterc Kr egsb.rndcn sind als mustergültig zu b« zeichuen- Die Airnden weroe» mir Arbeiten von Hand iowie an c.aiacher mir br on- oeren Schuxvo^iwimigen au-grsiar.ereo Maschrual be- Wrigt. Di Geduri daß den Lrbl'.nbereu vor alle»
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.Teil ich sein Wem bin. Kind. Weil ich tut Kampf und Sturm '«he und Pan 6r4 gegptüjer eilte B^ eniCüortiing trage, i e 1.inner schwerer unri), je -"-"--r SBertroueu er mir schenkt. Fraueubeezeu aber werden ständig von der Lebe getragen. Sie Hirnen wie - 1 -a. :• r.ien fern bei betrat w r uns auSn.heu. we-us uuS t-s Lebens Toni : — . 3 ae :cpi^ h,,en^ a.- ,: M .:.« hatte fclch r " Herz. E.:S deu 5;n:4 alt mr der Herr Ä#au a 3:2 ': obgleich sie acht rae fee» ner Rtr^e war * , _ , .
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.Dielleicht, als sie no5 ge-unb o :r. 5 ~ kenne sie nur chwach und müde, sie ^au# wofil teine Kraft
69. Jahrgang.
das Bewußtsein wiedergegeben werden muß, durch Ar beit uns Tüchtigkeit, nicht durch Unterstützungen, ihren Lebensunterhalt v.wdienen zu können, ist dort durch Zuweisung verhältnismäßig hoch gelohnter Arbeiten (i) Stücklohn bis zu 1,36 Mark Verdienst für die Stunden glücklich v.iwlrklicht. Das Reichsversicherungsamt plant schon seit längerer Zeit geeignete Maßnahmen, um die Erfahrung bei der Beschäftigung von Kriegsblindenden durch Unfall erblindeten Vei sicherten nutzbar zu machen. Diesen Bestrebungen werden die im Kleinbauwerk der Siemens-Schuckertwerke gewonnenen Erfahrungen sicher förderlich sein.
Eine Moskauer Zeitung über Herr V. Hintze.
Eine interessante Beurteilung des Wechsels im Staats- fekcetariat des Auswärtigen Amtes befindet fich der „Voff. Z " zufolge in der Moskauer „Jswestja", dem botschewigischen u egierungtzblatt. Es heißt in dem Aufsatz zum Schluß: Heute, wo die Möglichkeit nicht aus^eschloffclr ist, daß der nächste HauptkriegSschauplatz Zmtralafien fe u wird, müssen wir damit rechnen, es mit dem Admiral von Hintze mit einem Mann zu tun zu haben, der versuchen wird, seinen Kurs gegen England auf jenem Weg zu führen, den er für den kürzesten hält. Tie Ernennung von Hintze bedeutet nicht nur die Ernennung eines Mannes mit bestimmten KurS, sondern auch die Bahn dieses bestimmten Kurses. ES ist der KurS d.S Kampfes auf Tod und Leben gegen England. Die Ernennung v. Hintze bedeutet, daß Deutschland noch mit einem langen Kampf rechnet.
Politische Uebersicht.
Ein starker französischer Angriff.
Berlin, 18. Juli, abends. (W B.Amtl.)
Z^">°" A-«n, uns w Franzose mit starken Kräften und Panzerwa -en orzegc.w.a und etwas Gelände gewonnen. Unsere bereitstehenden Reserven haben in den Kampf einzcgr'ffen.
Luftangriff auf Pola.
Wien, 18. Juli. (W B.) Amilich wird verlautbart: In Jtalren feine besonderen Ereignisse.
In Alöanien hat der Gegner Fühlung mit unseren Sichernr.gSlrupp n genommen.
Der Chef des GeucralftabS.
Ereigniffe zur Tee.
Am 17. J.U in den Atorgenstünden wurde Pola von m.hreren Geschwadern "ei. dlicher Land- Seestag» zeuge m-.t nngi;ch: 200 Bomben belegt. An Oofern sint zwei To:e fZwücrbeüer) und mehrere Verletzte zu beklagen. Der engeriebtee Schaden i;: unbedeutend
Flottenkommando.
Reuter x.br zu.
London. 2 8. jul «,W B.) Das Remersche Lurena enäh;, oaß d.- deutschen bis 11 Uhr oorehrngs
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S^ ürarc: .1 H^l.M n : 25 Tuf ve ^ifh L 11 7-id I )ie in " 1 tu" eher . e 11 emat Zünden stehr Lieber ter fantigeii Stirn iwtr Jen ifjurbrjmv«* Seilen Streif« ieqt " 6 zu im eiergu.aeit liiui gerao der Lchal:. u :»3 u.nkr-:»» pigen Huw?^ ^
.Was hat denn Pan Ei h auch n -" libmeo 3?r» fareu, Judwiga,* sagte er mit gen regter Stimme. , -kt ebe scho» nach Dem Aertueu, :uS memi eim emmat eu er von uns oeiSe» kaiunia. : -. en all. 0 : eS am 50*’*<1 der ritt es, x 2 her sie j, 10: : if e* aufa uu.
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