Man 'lasse den Richter sprechen und greife ihm nicht ■j Daraus sprach der Abgeordnete Erzberger und deichäsli-ut mi> mit der Steigung der Rohstoffprelse, die den Kern der ganzen Frage ausmachten Industrie and H ereiverwaltung hätten beide vergeblich v>rsu ,t, graen >„ Emvorschn« lung der Preise anzukümpfen. , Dn4 s ide Beispiel der Krirgtzgesellschaften habe den groi° i Emstuß auf die Preisbildung auSgeübt. Die e- ikandrohung der Daimlergesellschasl müsse ab:. uh quallniiabar bezeichnet werden Eine gute Einrichtung i > die Vtt- 'pnffuna stelle bei der Wuwba, und dringend nötig sei die Schaffung einer Zentralprei?prüfungSstelIr. Die Kalkutalionen der für den HeereSbedarf arbeitenden Atmen seien dauernd zu fonirolheren. Die Rückfordei nn. de. Wuch^ro winne sei möglichst schnell in die üb-j-e zu ‘.Um Luch der Reichstrag sei zu vertrauen uiig gewesen Es weree die Zeit komnun, wo man mit Millionen sparsamer umgehen muffe, als jetzt mit . Mili orden. GeneralleMruntt Eoupetle betonte, daß an ,-; KrlegSnorwendigkeil. im Anfang manches durch zelaffen se da die Haur- lache gewesen sei, in möglichst ku.zer ^eit Waffen und Munition zu schaffe» Später f. u. " alle- and^ ° geworden. Man solle doch nicht -^geffen, wUch einwandfreies Material unsere Industrie get..- u hab.. Unsere Feinde haben es erfahren. Der SoMbemokrÄ Ro ke und der FortschrilUer Gothe'n übten weiter schöne Kritik, General von Scheuch wandle sich ge ien ste. Der kaufmännische Geist werde in der Mililärrermakong gepflegt und dafür Sorge getragen, daß der Mittelstand zu seinem Recht. komme Gerade für da Handwerk werde nach jeder Möglichkeit ge'orgt. d-: man wobt wisse, welche eminente Bedeutung gerade die Haltung und Hebung des Mittelstandes habe
Auszeichnungen.
LmUlch wird aus dem Großen Hauptquartier unterm 24. Mari gemeldet: S. M. der Kaiser überreichte Heine in der Befehlsstelle der Obersten Heeresleitung au' be*' Kr:,g schauplatz den, Generalfedmarschall o. Hmdenburg da Eiserne Kreuz mit golden n Strahlen und Dem ersten Generalqurtiermetster General der In faNeNe LudeÄorff das Großkreuz des Eisernen Kreuzes. Bon d- ■ ? üung chefs der Obersten Heeresleitung < ,'tten ' •.,. al r n ÄaSrüwerff« den Roten Adler Orden 2. Klaffe mit Elch.nl ub und Schwertern, Oberst von Merz den Orden Pour le Mörtre, Oberstleutnant Wetzell i n Standbild des Kaisers. Oberstleutnant Bauer da-- Eich -daub zum Ordest Pour le Mörile die übrigen Abtei ungschefs bat Bild des Kaisers mit Unterschrist nnb D.tum der Schlag trage vom 21.—23. März.
Au unsere Frauen
Wir netzen in der 8. Kriegsanleihe und sind schon heute gewiß, daß auch ihr Erfolg von neuem Zeugnis .-FTes ■ dpfermtÜtgfiü, von der» 'Sieges wuen und bei angeschmälerren wirlschastlichcn Kraft uns«. -iolke »ar iegrelchea Bollendung des ihm aup gczwu! aenei sch'vcren Dasein Kampfes.
Uns oemsch Frauen aber erfüll es mit beeechligtem Stolz. daß auch wir — und zwar in immer steigendem Maße - mit teilhaben dürfe», an d.r Ausbringung all besten, was das Balerland in schwerster Entschndungs -runde : sei n 'war,.ich. n Verteidigung und zu dauernder Sicherung un re heimatlichen Friedens bedarf.
Schon sehen wir wohl .M Morgenhimmei des v ien5 die ersten Strahl n eines herauszikhendon Völker- stieben? aufl uchi n. — Aber noch gilt es den schwersten EntscheidungSkaurpf auch mit unsern unversöhnlichen Feinde« im Westen siegreich zu bestehen.
Wohlan! — auch wir, deutsche Frauen, werden tun, wi.^. geben unb werden werben so weit nur unsere Kräfte reichen, um dem Vaterlande auch an Geldmitteln darzubielen, was es zur siegreichen Vollendung seines KainvfeS braucht.
Gräfin von Schwerin-Löwitz.
$r deutsche Schlag.
Furchtbar saust, der deutsche Schlag auf das Haupt mr Englän er hernieder Sie haben den Angriff erwartet, aber sie wähnten, daß er kaum vor April ein- fegen werbt Die Ueberraschung war so vollkomuren, daß nur ein mar Stunden schwersten Feuers genügten, um »er unübertrefflichen deutschen Infanterie den Weg tu einem Sturm frei zu machen, der an Breite und iidenwittung kein Vorbild an der Westfront hat, so lange sie in feste Linien gebannt lag. Zwei Stellungs teilen wurden lalt ül- scannt, und die Sie er 'ehen tämpfend zum Teile doi, zum Teile schon in der ritten englischen Linie Gewaltiges ist in diesen SX^n geleistet worden, riesige Beute (25 000 Gefangene 400 G. schütz., 300 Masch.nengewehre) kam In deutsche Hand, und der Kaiser selbst weilte unter seinen Truppen. „U '.er her Einwirkung dieser Erfolge räumte der Feind f Stellung, i im Bogen südwestlich von Eambrai"
Wenn b. r gestrige Tagesbericht die. ausspricht, so p-rdert er unsere lufmcrffamb t für eine Gegen», die von oeutschem Blute bereits euh »voll gezeichnet ist. Hier verr-rallje die englische Tartt'chlacht, um nach Verlust FneS Drittels der neuzeitlichen Ungetüme durch deutschen Sturm in eine schwere Niederlage umzuschlagen. Aber eu h. hinaus ist das ganz- Gebiet, von dessen Lage im lichmeu d, Gesamtsront unsere Karl ein über .',: ^t» Bild gewährt, längst geschichtlich geworben, haben doch hier die deutschen Helden in heißen und
schier endlose , Abwehrschlachten Böut und Wucht de, feindlichen Riesenüberviacht gebroben, i""in>ie' lieg! 12 Kilometer südöstlich von Arras und erinnert es "te Schlacht des gleichen Namens, und mitten bimb die erstürmten Orte (Gonzai.court, Heudeconrt, B'llerS, Faneort Boisel Vermaud iidn.) fließt dl, Snmmr < h’h Ranie uns an eine der giößten Heldentaten dieses ll'.-Kr stiege'" (1916) erinnert. Heiliger Boden, vom Blute deutsch»' Verteidiger geweih' »ird da von deutschen Stürmern erobert nnb erstritten.
Die Karte zeigt deutlich die Nord Südrichtung der 80 Kilometerstrecke von einem Punkte der etwa in r Fi ant der Mitte zwDhenlArras und Cambrai im Norden b‘" La-Före im Süden. Das ist die englische Front Und mit einer Genugtuung, die alle Angehörigen des deutschen Volkes freudig mit Hindenburg und Lndendorss teilen, verkündet der Vlbenbbmdit: „Ein ,, p-blichtr Teil des englischen Heeres ist geschlagen." Da ist der Feind, ihm aebührt die Niederlage!
„Der erste Teil der Großen ©rbhufd in Frankreich ist beende, ' Nach bem Abendb. eicht ist damit ein wichtiger Abschnitt der Kämpfe die als Schlacht bei Mönch» Eambrai St Quentin La För. in bei Geschichte fortleben werden, vullendel Trotzdem sagt Ludendorff nicht „wir stehen", sondern „wir känivfen in der Linie nordöstlich von Bapaume-Pöronnes-Ham"- d.h. wi, lasten nicht locker Bapaume liegt 13 Kilometer südwestlich von MoeuvreS gerönne 20 Kilometer südwestlich von Ganze-Mourt und Ham 20 Mometer südwestlich von St. Quentin, um die Orte der neuen Linie in ein Verhältnis zu den bisher genannten Orten zu bringen. Man kann sich also einen Begriff von er DurLschlags kraft des deutschen Angriffs machen. Fürwahr wir haben allen Grund »um Fahnengruß an unsere Helden
Das Feldheer braucht dringend
Hafer, Heu ulld Strahl
Landwirte, helft dem Heere"
Lokale » und Prsninsieües vchlüchtrrn 26. März 1 !H ^
* Die Papier -ot treibt die farbigiten Blüten. So erschienen dieser Tage die Hofgeismarer Zeitung abwechselnd im rosafarbenen oder blauen, das Roten bürget ürdSblatt im Hoffnungsgrünen Gewände. Leider ist aie-h^i'.i berKstes«..^-! Ausgaso-dK»-S>>MuIitkrirer Zeitung gczwung. i, im farbigen Gewann zu erscheinen.
Zum 1. April dieses Jahres ist Herr Prorekcor 9tte(feii Dom hiesigen Kgl. Lehrersemini! an das Kgl. Lehre,nminur nach Kiel versetzt worden. E, wirb als stellvertreterder Direktor die Leitung bei Anstatt dort übernehmen Ein vor Jahren geäußerter Wunsch geht damit Jerrn Nielsen in Erfüllung: Er lehrt in u-me engere Heimat die Provinz Schleswig Holstein zurück. Seit dem Iah 1910 konnte er am hiesigen Seminar tätig sein. Dir liebenswürdige, gemütvolle, stets Hilfe bereite Herr erfreute sich allgemeiner bellebtheil. Sein Scheide w:,o deshalb sehr beba#let t Besonders schmerzlich dürft sein Weggang fir den evangelischen Arbeiterverein sein beffen Gründer und langjähriger Schriftführer Her, Nielsen war 5 i besten Wünsche seiner Schüler, Kallege» und Bekannten begleiten Herrn Nielsen nach seiner reuen Wtkungsstätt». Gleichzeitig wurde Herr Pr di t Dr. Stauer vom Kgl. Lehrerseminar in Kiel zum Direktor des hiesigen Seminars ernannt
■'hu v egimgenen Pul» Sonntag wurden In der hiesigen »vangeiisch-n Kirche 30 Naschen und 28 Knaben konfirmiert.
—4 BergÜniiigung im Feldpost,- rkehr. Aus Anlaß viel lachen 'Kißbiuch. der Feldpost wird erneut daram hingemiesen, das G bGrenfceiheil.n und ver- gunftigungett im FÄdpoftverkehr nur »düngen in Privatangelegenheiten der Angehörigeff ..o Heeres genießen. Den Angehörige., des Heerrs gleich steht das Personal der deutschen LaWesveretn» vom Roten Kreuz und der ihnen gletthzuochlenden Orden und Gesellschaften, soweit es in der freiwilligen Krankenpflege -uf dem Kriegsschauplatz- wirklich tätig ist, also nicht auch bei ständigem ober vo, übergehendem Aufenthalt in b - Heimat, auch nicht b i Beurlaubung aus dem Felde rea sthsip oder erholungohalber. Die Porto Vergünstigungen gelten nicht im Ortsverkehr.
' Freitag auf Sonnabend Nacht drangen Diebe in die Werkgalt des Herrn Wilh. Paul», Grabenstraße ein und eilt, ■ abeten einen großen und einige kleine Lederrlemen Man holte den Polizeihund Eodi, der die Spur nach Herolz verfolgte und in einem Hauhall machte, beim nuchsuchen in demselben fand man zwar Stücke von eberriemen die de/ deiner sich in Frankfurt a M. gekauft haben will, jedbih bü ■. suchten fand mo nicht vor.
' a n-atcrift Heinrich Los von Hohenze» "hcelt aas Elfi...» Kreuz 2 Hiesse wegen Tapferkeit im Westen.
* Emamn: He r GecichtSaktuar Kohls ^ Schwär-,enfels zum ÄniiWerichtSsekret«.
Maul gelbe und nicht weife Hohlti^l Da die in bteieui Jahre antubauenben Kohlrüben folilraben) fast ausschließlich für die menschlich,» nährung nötig sein und die weißfleischigen wenigeiL als die gelbste'!chigen -.enoarmen werden, so werdM Erzeuger bring ab ersücht, in diesem Jasire nutl fleischige Ärzubauen, zumal deren Preis Uvchi besserer ist Der etwa dazu fehlende Samen kann« 'HetmiOlung bei KrciSg.'schäflsstLllen Firmä M. M Schlüchiera obe, auch ' dreß b'! be GeschästsabiM bei Bezirks ll für Genlü»e und Obst in EasskM stellt und bezog.n werl-eN. 1
Franksiirt a. M E'ne noble Belohnung 1 hier Bahnhofstraße 24 wosiasi iste Daniel Dick sattt lebten Montag in Ludwigshafen eine Geldtasche I 4 5 000 Mark Inhalt, sie ein Beamter der bo« Anilin und Srmfabrik uodoien hatte. Da die M bin Sirmpel bei Firma trug, lieferte Dirk fiel Inhalt bet bei Fabrik ab. Die Direktion bet 4 ließ dem Finde, außer dem üblichen Finder lohn I eine Belohnung von 5000 Mi. überreichen.
' Schmalnau. Nach längerem Leiden veM Herr Lehrer 4 Leopold vo» hier im Alter uo4 Jahren. Der <erstorl , ne Hai r? 45 Jahre im HW Orte gewirkt uub Leid und Freuds mit der Gen»! getragen.
" Weiche«. (Vogelsberg). Die kriegsgefanm Franzosen von Dem hiesigen Arbeilskomuumdo am vergangener Soinstag ein Festessen ueranfil Dieses bestand aus ei ein Festen Kater, welcher» selben gespendet wurde. In der Pfanne fein gebt! verzehrten sie bat Kater mit bestem Appetit. Bei v Franzosen muß Katzenbraten ein Delikatesse sein, t der Hunger hat sie zu diesem Schmaus nicht gezwmt da es ihnen bei den L -den, wo sie in Arbeit stet nickt an Rahru g fehlt
" Falb». 9tm 21 U ärz fand in der Ham» in Fulda eine Pvrsanimlung »wecks Werbung fiul
8 Kriegsanleihs statt. Das .)i"ferat hatte yerc A-W dank Dirrtior »hier über saamen. Der Itefii entledigte sich mit großem Geschick sei Ar ÄufM In besondere wie« er auf fotge.ibe Punkte hin. I eine Herabsetzung des Finsfuß^s ist vor 1924 nldil denken. Die --.ctegsa ih wird keiner besoniG Steuer unterli. .(in und um t beschlagnahmt wer» Wer Kriegsanleihe zeichnet, verlängert nicht den R» Ein Kurslturz der Ki iegsanieche nach bem Krieg« nicht zu befürciien. Die Berkäuslichkeit und Film machuag der Kriegsua.ieihe ohne Vcirlust sind ■ während des K, eges g'währleistet. Der Referent, I -in ' zächmann^MMf^ olesriitt Gebiete, bewies an I Hand von Zahl n, baß Deutschlands Finanzkraft sei als die unnner Feinde und daß wir auch die L« des Krieges tragen können. Möchten deffen Anregum und Ratschläge auf furchtbaren Boden fallen 1
* Melsungen. Die zwei fettesten Hammel w„ I dir ein hiesigen Landwirt in einer der letzten Rächl-I seinem Stalle abgeschlachlet. j?F Karsreitae wegen Mttl wir die Inserate für die Soul abend Nummer spätesten Donnerstag vormittag aufgeben zu wollen.
Dir Rcdakt. u. E^cd. d. Zi
Kirchlicher Anzeiger für Lchlüchtern. Evangelische Gemeinde: Gründonnerstag, den 28. März.
Abends ,8 Uhr: Feier des Hl- Abendmahls. Herr Pfarrer Rollmaun.
Karfreitag, den 29. März.
Vorm. 10 Uhr: Herr Superintendent Orch. Anschließend Beichte für das Osterabent -nahl. Rachin. -7*2 Uhr. Herr Pfarrer Rollmann.
1. Osterfeiertag. Poem. 10 Uhr: zerr Superintendent Ȋrth. Hl. Abendmahl.
Wuclfni. t/,2 Uhr: Herr Pfarrer Rollmann.
2. Ostcrfctectag.
Vorm. 10 Uhr: Herr Pfarrer Rollmann.
9ladjm. 7^ Uhr; Herr Superintendent Orlh.
Katholische Gemeinde.
Karfreitag. Kein Gottesdlensi.
Hh. Osterfest.
Vorm. 9',„ llhi Hvchamt.mil Segen und Prrdigl R n--n. 2 Uhr: VeSper mit jegm.
2. Ostertag.
Vorm. 9' Uhr : Hochamt mit Predigt, lindfin Uhr : Andacht iM Segen.
Herr Kaplan-'Ramb.
Es gingen Ungenannt HiMmch für die blinden Krieger als Oftergabe bei uns ein 10 * Deic Glen Gebern herzlichen Dank
Die Red. der Schlüchl ,aer Zeitung-