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Als Meta nur >uecha>fisch nickte, fügte es Hupe Ich '' i? ,n bann wohl schwerlich noch hier am bei SmeL

Wollen Sie denn' gehen ? Wohin ?" fragte die junge F mu msch.

Wohin ^ Ich weiß es eigentlich selber noch nicht, -ic wissen, daß"ich zwecklos lebe. ES ist gleich, wohin ich mich wendest

Sie zwang sich, möglichst gleichgültig zu scheinen. ,JBtc ich begreife ich, daß Sie sich hinweg sehnen, Sie langweilen sich hier, Herr von Blink."

O," entgegnete er und zwar mit erzwungener Zurückhaltung, es ist etwas ganz anderes, was mich forttreibt. Eine Gefahr/

Ein leichtes Zucken ihrer Lippen, ehe sie entgegnete:Sie lieben ja Gefahren!"

Für mich allein ja!" .

Ihre blauen Augen hoben sich forschend.Dann verstehe ich

Sie nicht!"

Es würde mich and) elend ma­chen, wenn das der Fall wäre. Wenn ich Hendrik nicht mehr sehe, so bitte ich, ihm sagen zu wollen, daß ich sein Freund bin, wie ich es war, ja, daß ich's noch weit mehr bin, als jemals. Daß vielleicht eines Tages, wenn wir alt geworden sind, Sie, Hendrik und ich, es sich zeigen wird dann kann ich vielleicht reden."

Er war ansgestanden und lehnte am Kamin, während er das alles b i- denschaftlich vor sich hinsprach. Die rote Glut beleuchtete ein bleiches, ed­les Gesicht.

Ich will es nicht vergessen, Wort für Wort nicht, Herr von Beink", s rgte die klare Stimme der jungen Frau.

De tle f von Brinks Antlitz bed ckte ein düsterer Schatten und einen schwe­ren Seufzer ausstoßend, sagte er mit gepreßter Stimme:Wollen Sie mir erlauben, Abschied zu nehmen, Frau Dornedden?

Sie nickte. Sich und sie hatte er mit dieser Anrede an die Wirklichkeit erinnern wollen, sie war ihm dankbar.

Leben Sie wohl'" hauchte sie.

Er beugte sein Antlitz tief auf ihre Hände und hie lt es lange so und sie

Gemeinnütziges

. Der Schmeichler.

, Gagen Gie, hätren Sie nicht i«usi, mtcD m malen?

Lust? Üno ob, metne Gnädige! Kber ich fürchre, ich werde rtl nidn sönnen!

Nickn sönnen! Akeso benn?"

Weil Der Alanz Ihrer Erscheinung mein Auge blenbet!"

wehrte ihm nicht, kein Wort kam über seine Lippen.

Ein mattes Lächeln glitt über Mi tas Gesicht.Erlauben Sie mir noch eine Bitte, Freund Dethf," sagte sie,sprechen Sie niemals wucher gegen eine Frau, wie gegen mich. Es gibt Dinge, die sich hübsch denken lassen, aber niemals ausgesprochen werden sollten. Schlafwandelnde muß man aus Barmherzigkeit nicht aufwecken, es kann ihnen Unglück und dem, der sie ruft, etwas wie Gewissensqual b'iugen, ist t§ nicht so?"

O, mein Gott, MNa, ich verdiene Ihren Vorwurf!" rief er leidenschaftlich.

C, nein," fiel sie ein,ich bin nicht traurig und obwohl aus dem Schlaf jählings geweckt, finde ich doch den Weg, den ich gehen muß. Mer für die Zukunft, Detlef, denken Sie an meine Bitte.

(Sortierung folgt.)

3 Unsere Bilder [

Der Bolschcwistensührer Lenin, der Leiter der russischen Friedens­bewegung. Wladimir Jlytsch Uljanow, wie er mit den, richtigen Stamen heißt, ist der Sohn eines Gnmnasialdirektors im Gouvernement Sinibirsk und hat Rechtswiyenschafr studiert, sich aber frühzeitig der revolutionären Kolitis zugewandt. Infolgedessen wurde er nach Sibirien verschickt, doch gelang es ihm, nach der Schweiz zu flüchten, mo er der Mittelpunkt der revolutionären russischen Lrganisationen mar. Nach dem Sturze des Zaren fehlte Lenin über Deutschland noch Rußland zurück; er war sofort be­strebt, die vorläufige Regierung zu stürzen, unterlag aber in der Juni­revolte; erst nach Kerenskis Fall am 7. November gelang es ihm, seinen Ideen zum Sieg zu verhelfen.

Beförderung der Feldpost in der syrischen Wüste. Den deutschen Truppen, die in Palästina und in der syrischen Wüste liegen und die durch keine Bahn oder ein anderes schnelles Beförderungsmittel zu erreichen sind wird ihre Feldpost durch deutsche Flieger überbracht. '

Die kleine Spinnerin. Albert Ritzberger, ein Schüler Angelis, dieser Zierde der Wiener Akademie, zählt zu den bekannteren Genremalern Österreichs. Das ländliche Genre insbesondere liegt dem Meister de. in allen Jeinen Bildern, der Heimatkunst huldigend, das Tichlerworl be­folgt:Das Gute hegt so nah". Jeder neueRitzberger" ist ein Beweis

So kür, daß u b-u Lmu .i-tuven der auauSy Geprtu«btpei nop stetes unb feiner Schule, auch der Maler welcher eigene Wege zu »anbeln in feine Motive suchen kann Die Spinnversuche der kleinen blonden D, nerin finden w der bäuerlichen PninksUibe ein derart anmutige?, j verständigesDamen Publikum", daß mir dem sKünstler dafür Dank wi» müssen, daß er es zum Gegenstand seines Bildes gemacht hat, in dem af das bäuerliche Milieu einen sehr hochtalentierten Schildere! gefunden »

Allerlei

Aus einem Dienstbuch.Lnise hat sechs Jahre bei mir gedient; war stets fleißig, sauber unb ehrlich, will sich aber verändern!"

Die AnredeSie" stattIhr" ist im achtzehnten Jahrhundert gekommen. Anfangs nur in den vornehmsten Kreisen im Gebrauch, bürgt sie sich nur langsam im Volke ein, und n im Jahre 1765 schrieb Goethe an einen! kannten:Die Versicherung, daß Ihr n liebt, würde mir mehr Zufriedenheit em haben, wenn sie nicht in einem so frem! Ton geschrieben wäre. Sie, Sie! Dass tet meinen Ohren so unerträglich, zw von meinem liebsten Freunde, daß ich nicht sagen kann." Das Kalte und Frei der Anrede mitSie" wird heute selten « voll gefühlt. Höchstens empfinden mir da wenn Kinder bem Erwachsenen gegen«, das traulicheDu" mit demSie" vertL scheu, mit einem leisen Bedauern, daß i , den Kindern dadlirch innerlich ferner r] rückt iverden. Ob daher die während n Krieges mehrfach gegebenen Anregung dasSie" abzuschaffen und das trauliÄ unb sinnvollereIhr" wieder aufzunchni« Erfolg haben iverden, erscheint recht fragil P. H «

Frisch geputztes Silber behält sei«

Glanz länger, wenn man es nach 4 aßen mit ^Kr.oide ^dürH^Heißss^ WW zieht unb bann sorgfältig abtrocknet.

Karwfjelschalei.suppe. Die KriegsL lehrt uns, mit jeder Kartoffel sparsam zugeben. Die bisher meist unbenugt D bUebene Kariofselschale laßt sich aber cy noch, aynilch oerApsetschale, zu einer penmubigett verwenden. Ihre ^erstelle geschieht wie folgt: Rohe abgeschälte M I toffelschalen werden mehrereinal tüM sauber geivaschen, dann in kaltein Weiß.

mit Sellerie, Wurzelwerk und Salz zum Kochen angelegt und so laR kochend gelassen bis die Schalen zerkocht sind. Hierauf gießt man die durch ein Sieb, würzt sie mit Petersilie, rührt etwas Mehl und ZiM bräune hinzu und läßt das Ganze nochmals aufkochen, um so eine kräsUx und schmackhafte Abendsuppe auf den Tisch bringen zu können. füllt

Cnnbrnträfkt.

Bilderrätsel.

Rätsel.

Man Sieht es beim bewegten Meer, Nimm einen Laut, so klagt's gar sehr.

Fritz ®uggenbetger.

Logogriph,

Zwei wirken barmonifet; äuiammen im Das I schafft zweien oft inneres Web'.

3of. Anvermann, M.-Giadbat

.11 I M | R | R

Auflösung deS Logogriphs in voriger Nummer: Gage, 'Sage, Tage.

Die Buchsiaoeli find so zu versetzen oaßdieeillsvrechen- bcnroagrcd)tcniinb senirechien Neihen qleichlaulenveWör- ter bezeichnen: 1) Eine <tabt. 2) Ein berühmter vortu- giesischer Seefah­rer. 3) Ein mannl. Vorname. 4) Ein männl. Vorilame. W ilh. Spasitch.

Auflösung folgt in nächster Nummer.

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^--»r»--»«>»^^»^E«»^ Alle Rechte Vorbehalten. w*>«-eR-w<8-*$«- ibetuMtnwrtUdie Schnittertu»ur von <<rtrt|t -vieiller. aeonuii unb herau*