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* Maiuz. Die Brieftaube im Dienste des Krieges

^ne von dem Militärbrieftaubenliebhaberverein ^ranstaltete Ausstellung. Welche Bedeutung die Brief- «aubenphotographie im Laufe dieses Krieges erlangt, viele technische Verbesserungen sie erfahren hat, Eide hier anschaulich vor Augen geführt. Der Brief- ullben-Nachrichtendienst aus und in den Schützengräben aus einer Höhe, die kaum mehr überboten werden <2,. Die weiteste Strecke, die eine der hier ausgestellten .Jähr 300 Tauben flog, war von Frankfurt a. M. Posen, ungefähr 600 Kilometer.

* Fulda. In Berlin, wo er als Hilfsdienstpstichtiger Mia war, verstarb der Kaufmann Erich Breusing aus -sulda, der erste Schriftführer des Rhönklubs, der sich M das Touristenwesen der Rhön hohes Verdienst icivarben hat

* Hüufeld. Regierungsrat Ludwig gibt bekannt: Nachdem wir seitens des Ministers des Innern die ^nuissarische Verwaltung des Landratsamtes im hiesigen Kreise übertragen worden ist, habe ich jetzt die Geschäfte ibernommen.

* Eschwege. Für den Zentner Tabak werden jetzt >4,50 Mark bezahlt, ein Preis, der noch nie erreicht ourde. Früher bekamen die Tabakbauern für den Zentner 1830 Mark. Infolge dieser hohen Preise rgießt sich jetzt in die tabakbauenden Werradörfer ein Seldstrom, wie er wohl nie wieder fließen wird. Es ibt Dörfer, die wohl 100000 Mk für Tabak einnehmen.

* Bebra. Alles wird knapp, sogar die Briefmarken. So waren am Donnerstag beim Bebraer Postamt keine '/, Pfg.-Marken mehr erhältlich.

* HosgeiSmar. Die Hamsterei wird eifrig in den ;lt der Diemel gelegenen Dörfer betrieben.

* Cassel. Nach langem Leiden verschied im jugend- ichen Alter von 47 Jahren der Herr Landrabbiner k Doktor. Der Verblichene wirkte 12 Jahre Im ilefigen Bezirk. _____

Vermischtes.

I Aus Rumänien haben feit der Besetzung des iandes bis zum heutigen Tage Deutschland 630 000 Tonnen, Oesterreich Ungarn 756 000 Tonnen Getreide nschlteßlich Mais erhalten.

LautDaily News" sagte Lord Rhondda in einer Versammlung von Landwirten, daß in einer Woche des Monats Dezember 3 Millionen Pfund Speck und 4 Millionen Pfund Käse allein durch Tor pedierungen verloren gegangen seien.

In Gotha kamen 40 Pferde aus Rußland zum Verkauf; die Preise betrugen 300 -750 Mark.

Dedensen. Gasvergiftung in der Kirche. In dem Orte Dedensen bei Neustadt am Rübenberge in Hannover wurden in der Kirche während des Gottes­dienstes in kurzer Zeit 21 Kinder bewußtlos und ohn­mächtig, bald darauf auch mehrere Erwachsene. Der Gottesdienst wurde rasch beendigt. Der anwesende Lehrer stellte fest, daß die Erkrankungen durch das Einatmen giftiger Kohlengase, die den Oefen der ge­heizten Kirche entströmten, erfolgt waren. Man öffnete die Fenster und Türen, und mit Hilfe mehrerer Per­sonen gelang es, die vergifteten Personen außer Lebens­gefahr zu bringen.

Bei Lichtenau konnte ein Lastauto einen Berg nicht hinaufkommen. Ein Gendarmerie-Wachtmeister kam hinzu und kontrollierte das Auto, dessen Ladung angeblich in Kupfer bestehen sollte. Es waren aber 40 Zentner feinstes Weizenmehl. Das Mehl stammte aus einer Landmühle in der Nähe von Ansbach.

Blankenhain. Im Nachlaß einer in Blanken- Hain ermordeten Frau fand man neben bedeutenden Vorräten an Kaffee, Kakao, Schokolade und Seife auch über 10 000 Mk. bares Geld, darunter 1000 Mk. in Goldstücken.

Leipzig. Die Leipziger Messe kann mit der diesjährigen Frühjahrsmesse ihr 650jähriges Jubiläum feiern. Zu Ostern 1268 wurde nämlich das Vorhan­densein einer Meffe in Leipzig zum ersten Male ge­schichtlich festgestellt und zwar durch einen Geleitbrief des Markgrafen Dietrich von Landsberg, in dem er der Stadt Lypsk als ihr Landesherr die Zusicherung gab, den Kaufleuten aus aller Herren Ländern, die Kaufmannsgüter nach Leipzig führten, seinen Schutz zu gewähren. Die Leipziger Messe muß also schon damals große Bedeutung gehabt haben, besteht also viel länger.

Gleiwitz. Wie die Volksztg. meldet, ist Reichs­tagsabgeordneter Stadtrat Au gustin Warlo (Gleiwitz-

Tost-Lublinitz) Dienstag mittag infolge Schlaganfalle gestorben.

Vom Lande.Uff 1000 Mk. muß se kumme, annerst werd se nit gebe." (Eine fette Sau nämlich!) Also sprach ein Bäuerlein in einer Wirtschaft. Er hatte aber seine Rechnung ohne den Kommunalverband gemacht. Andern Tags kam die Gendarmerie und beschlagnahmte das feiste Borstentier und statt der 850 dle ihm bereits geboten waren, bekam er nur i J Mk. Das alte Sprichwort bewahrheitet sich wie­der:Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen."

^edes Goldstück, das sich feig verbirgt, v Wird zum Feinde, der uns höhnend würgt: -- Jeder Goldschmuck, den der Eitle trägt,

Zeit-Spruch.

* Wird em Englandsschwert, das sticht und schlägt.

1 Deutscher, gib! Berläugre uicht den Krieg!

Gold ist Waffe, Gold ist Straft und Sieg. Ludwig Gaughofer.

Weistzeug Sammlung.

Die Weißzeugsammlung in Schlächtern brächte folgendes ein:

98 Erstlingshemdchen, 142 Erstlingsjäckchen, 8 Nabelbinden, 6 Wickelbänder, 12 Windeln, 6 Steckkissen 47 Lätzchen, 85 Stück größere Kinderwäsche, 16 Paar Kinderstrümpfe, 3 -Paar Kinderschuhe, 8 kleine Kopf­kissenbezüge, 125 Leinenstücke verschiedener Größe, 31 Servietten, 8 Tischtücher, 11 Bettttcher, 37 Kopfkissen­bezüge, 28 Hemden, 3 Hosen, 2 Nachtjacken, 2 Schürzen, 2 Unterröcke.

Allen Gebern, herzlichsten Dank.

Der Vorstand des Vaterl. FrauenvereinZ, Weitere Gaben werden gern entgegengenommen.

fintoirildjafll. firrisomin Schttichterll.

Mittwoch, den 20. Ieöruar, Wormittags 11 Mhr

m Ballhaus zu Fulda:

Landesversammlung des Schäfereiverdaudes der Provinz Hessen Nassau.

Die Schafhalter des Kreises werden hierzu eingeladen.

Der Borfitzende des Borstandes: von Trott zu Solz.

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Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß sich ?r Consum.Berein Bollmerz, Ramholz und Hinkelhof, i ®. m u. 6. a u f 0 e 19 ft

L, es werden daher alle Gläubiger, welche noch Forderungen < genannten Verein zu stellen haben, ausgefordert, dieselbe ätestens bis einschl. 1. März 1918 bei den ernannten iquidatoren einzureichen.

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