Die Friedens-Barackenstadt.
FriedenSverhandlungen wurden bisher jumeiit in den Hauptstädten mit großem Prunk abgehalten. Man denke nur au deu berühmten Wiener Kongreß. Wie ganz anders spielt sich alles bei den Verhandlungen zwischen den Verbündeten und Rußland ab. Schon den Ort der Handlung hätte man noch vor wenigen Monaten nicht voraussehen können. So manche Stadt im neutralen Europa wünschte für sich den Ruhm und das gute Geschäft, die Friedenskonferenz zu beherbergen. Was hatte man nicht alles über den ersehnten großen Kongreß fabuliert! Vier- oder fünftausend Personen würden die Friedensdelegationen samt ihren Hilfsarbeitern und Bürobeamten, mit den Journalisten und dem ganzen Troß von nichtamtlichen Besuchern zählen, also eine ganze kleine Stadt müßte für den Kongreß hergerichtet werden. Eine Hotelstadt in dem einen Lande oder ein Badeort in einem anderen, hieß es, sollte für das Friedenswerk bereitgestellt werden, und noch mitten im Kriege arbeitete man die erdenklichsten Pläne und Vorbereitungen aus. Jetzt ist es keine Stadt, sondern das kleine Barackenlager von Brest-Lttowsk, das die Friedenskonferenz aufnimmt; nicht ein paar tausend, sondern rund etwa hundert Personen sind zu gegen, und keinem Hotel, keinem Hausbesitzer und keinem Geschäftsmann fallen die ersehnten Kongreßprosite in den Schoß. Aus dem einfachen Grunde, weil sie hier alle nicht vorhanden sind. Denn die Stadt Brest-Litowsk existiert nicht mehr, die Russen haben sie zerstört und die Einwohner vertrieben.
Vierfünstel der Stadt liegen in Trümmern. Die deutsche Verwaltung hat schon viel getan, um die Greuel der Verwüstung zu mildern; Trümmer und Schutt sind hinweggeräumt, ein Teil der Häuser wieder hergestellt, und Regen und Schnee haben in diesen zweieinhalb Jahren die Brandschwärze abgewaschen. Von weitem steht der helle Anstrich der Häuser, weiß oder rot, freundlich aus. Aber man geht durch einen Straßenzug nach dem andern und sieht überall dasselbe: ohne Dach stehen die nackten Mauern der ausgebrannten Häuser da, und in den öden Fensterhöhlen wohnt das Grauen. Roch vor achtzig oder neunzig Jahren hatte die Stadt dort gestanden, wo sich heute die Zitadelle befindet. Aber Nikolaus L wollte hier, an der Mündung des Muchawiec in den Bug eine Festung anlegen, und da die Stadt dem Plane im Wege stand, so befahl Väterchen Zar kurzerhand, sie abzubrechen And ein paar Kilometer abseits neu aufzubauen. Auf dem alten Platze entstand jetzt die Festung. Das Kernwerk, das sich an das rechte Ufer des Muchawiec und Bug anlehnt — von der Brücke hat man einen lohnenden Blick über das beschneite Fußtal — schließt einen ziemlich großen Platz ein, auf dem sich verschiedene Gebäude, eine russische Kirche und Baumanlagen befinden, und es wird weiter von einem Gürtel von Wallen umschlossen und wurde - -P» hinaus verlegte Außenforts verstärkt. Dikrchmkfser vor inneren limwallung legt man wohl in zwanzig Minuten zurück. Ein Teil des Kernmerkes und mehrere der von ihm umschlossenen Gebäude sind von den Russen zerstört. Innerhalb der Umwallung rechts vom Bug, von dem Kernwerk durch einen Graben getrennt, liegen die Baracken. Ein paar gradlinige Straßen, die heute Gouvernementsstraße und Kernwerkstraße heißen, durchschneiden das Gelände; an ihrem Kreuzungtpunkte steht ein deutscher Zeitungskiosk, und ein Wegweiser sagt, wo es zum Kino geht. Die Baracken selbst sind kleine Häuserblocks, niedrig gebaut mit starken Mauern, drinnen mächtige Oefen und überall Dovpeltüren.
Das Barackenlager ist heute die Residenz der Diplomatie. Selbst in einer Kleinstadt waren die hundert Personen mit verhältnismäßiger Leichtigkeit unterzubringen gewesen, aber in den Baracken, wo jeder einzelne Raum bereits seine Bestimmung hatte, war die Aufgabe keine Kleinigkeit. Indes Hai die Militärverwaltung sia - überaus rasch gelöst. Zuerst erschien es, als ob die ganze deutsche Delegation in dem Sonderzuge wohnen bleiben müßte, und ganz entbehrlich ist dies Hotel aus Rädern noch immer nicht, obwohl die meisten seiner früheren Insassen in den Baracken eine etwas biwat mäßige, aber ausreichende Unterkunft gefunden haben Die Gouvernementsstraße könnte jetzt die Diplomatenstraße heißen. Die Delegationen der Verbündeten und der Russen wohnen wenige Schritte voneinander, nach Möglichkeit hüt man jede Mission in einem eigenen Häuserblock untergebracht. Man speist in den beiden MilitärkasinoS uud ist dort auch des Abends beisammen; in der Tat gäbe es gar keine andere Gelegenheit zu- samrüenzukommen. Alles ist hier sehr eng beieinander; im ersten Stock des Kasinos findet die historische Friedenskonferenz statt, und im Saale des Erdgeschosses wird der Film vorgesührt werden, der die Ankunft und die Bewegungen der Bevollmächtigten in den Straßen der Barackenstadt zeigt.
Lokales und Provinzielles. Schlüchteru, 11. Januar 1918.
— * Am Samstag den 12. Januar 1918 abends 8 Uhr findet eine Sitzung der Stadtverordnetenversammlung statt. Tagesordnung: 1.) Wahl des Büros und Ergänzung der Ausschüsse; 2.) Wahl von 2 Beisitzern und 2 Stellvertretern für die ant 25. ds. Mts. statt- findende Ersatzwahl zur Stadtverordnetenversammlung; 3.) Neuwahl des Beigeordneten infolge Ablaufs der Wahlperiode; 4.) Ausnahme einer weiteren Anleihe zur Deckung der städtischen Familien Unterstützungen; 6.) Nachtrag zum Ortsstatut des Elcktrizitätswerkes. (Erhebung eines Tenerungszuschlages zu den Gebühren für Lieferung elektrischen Stromes; 6.) Genehmigung eines Vergleiches wegen rückständiger Gebäude- und Umsatzsteuern ; 7.) Ermäßigung der von dem Dreschmaschinen- besitzer Heinrich Knobeloch zu zahlenden Dreschhallenpachtj;
8.) Bewilligung einer monatlichen Unterstützung für den zum Heeresdienst eingezogenen Bürogehilfen Richter. 9.) Festsetzung deS pensionsberechtigten und BZoldung-.- DienstalterS des neugewählten Rektors der 7 »temschusi Koehler; 10.) Bewilligung der KriegsteMungSzulage für die Witwe des StabtrentmeiflerS Simon; N-) Bewilligung einer Abschlagszahlung auf die dem Betriebsleiter Tigges zugesicherte Provision vom Umsatz der ausgeführten Installationen ; 12.) Bericht der Kommission zur Prüfung des JnstallationUeschäftes beim ElektrizitatS- werk. . „ _
-* Kiuomatogtaph — Turnhalle Am Sonntag abend 0,8 Uhr findet eine Vorstellung mit unser wählten! Programm statt- Nachmittags - Uhr Kinder
Vorstellung.
_* Einschreib Pakete. Pakete können auch fernerhin nicht eingeschrieben werden, da nach einer Mit teilung des Staatssektelärs im ^'^-R^ n- BesörderungSschwierigketten in
ReichDostamt die
verschärftem Maße kleiner Vom 10.
sortbestehen
—* Die Frachtbriefe werden
Januar ab kommt ein neues, erheblich kleineres Fracht- briefformular in Gebrauch. Die rechte Hälfte des jetzigen Frachtbriesvordrucks wird aus die Südseite gedruckt. ' Dadurch wird das Formular auf die Hälfte
verkleinert.
—* Die Seife wird billiger. Der geopnete Grenz- verkehr hat schon viel Seife aus Rußland kommen lassen und diese kostet nur,' 1,50 Mk.! Daraufhin ist auch der Preis der jetzt wieder zum Vorschein kommenden gehamsterten Seife stark gesunken.
* Fljxdeu. Dein Landwirt und Gemeindcrate Herrn Nikolaus Drcsnee wurde wegen uneigennütziger Tätigkeit das Kriegsverdienstkreuz verliehen. — Der Obergefreite Moritz Katzenstein, Sohn des Herrn L. Katzenstein dahier, der seit 3 Jahren ohne Unterbrechung auf dem westlichen Kriegsschauplätze steht, erwarb sich für sein tapferes Verhalten vor dem Feinde das Eiserne Kreuz. — Die Lehrerin Fräulein Goldbach, die seit 5 Jahren an der hiesigen katholischen Schule wirkte, ist vom 1. Januar d. Js. ab an die Schule in Kleinsassen (Rhön) versetzt worden. Man sieht die beliebte Lehrerin nur ungern von hier scheiden.
* Weiperz. In den letzten Tagen kam die traurige Nachricht, daß der Landwirt Hermann Kreß den Heldentod erlitten hat Es ist der zweite Sohn oes AuSzügerS Friedolin Kreß und das achtzehnte Opfer aus unserer Gemeinde. 75 Mann sind von hier eingezogen, es wurden von diesen während des Krieges 6 zu Unteroffizieren und 10 zu Gefreiten befördert. 20 Mann wurden mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
Geluhauseu. Einbruch in das hiesige Kre'shaus. Als am Montag morgen die Kreisbeamten ihre Ge
schäftsräume aussuchten, bot sich ihnen ein wenig
erfreulicher Anblick. Fast überall fanden sich Merkmale Missionar, der in einem Soldatenlager Auszüge aus der ungebetenen Besuches vor. An den Kassenschrmsken "Bibel verbreitete, aus deren hervorgeht, daß man seine
bemerkte man Spuren von Oeffnungsversuchen. Einige Pulte' waren gewaltsam geöffnet worden. Aus einem
Gelaß, das erbrochen wurde, waren über 300 Mark, aus einem anderen ein kleinerer Geldbetrag entwendet. In einem Geschästszimmer des Lebensmittelamtes sah es bunt aus. Die Geschäftspapiere waren durcheinander gewühlt und der Abgang von etwa 2000 Reise- brotmarken wurde festgestellt. Auch fehlte ein Pack Fleischmarken. Der ganze Befund deutet darauf hin, daß die Einbrecher junge Burschen gewesen sind. Hoffentlich gelingt es der Polizei, der E'nbrecher, die vielleicht auch mit den früheren hier verübten Einbruch-, diebstählen im Zusammenhang stehen, habhaft zu werden.
* In Griesheim füllten am Samstag zwei Jungen eine Röhre mit Pulver und brachten diese zur Erplo sion. Der eine blieb dabei tot, während der zweite mit dem Schrecken davon kam.
" Darmstadt. Das Kupferdach der russischen Kirche in Darmstadt, das wegen bet Inanspruchnahme zu Kriegszwecken Gegenstand wiederholter Interpellationen im hessischen Landtage gewesen ist, wird jetzt der Beschlagnahme verfallen.
* Steinau bei Fulda. Letzter Tage wurde hier nachts Angebrochen. Anderentags wurde der Einbrecher dem nur einige Lebensmittel zur Beute gefallen waren, von Einwohnern festgenommen und nach Fulda in Polizeigewahrsam gebracht. Nach seinen Angaben stammt der Einbrecher aus Friedeberg bei Küstrin und ist aus Metz desertiert. Er war mit Einbrecherwerkzeug aus gerüstet, hatte auch etwa 300 Mk. in bar und für 200 Mk. Kciegsanleihekoupans, Butter und sonstigen Proviant bei sich.
* Gaffel. Montag war der Telephonverkehr auf den sämtlichen drei direkten Leitungen zwischen Eaffel und Berlin von den frühen Morgenstunden bis zum Abend herein unterbrochen, so daß es nicht möglich war private Telephongespräche nach Berlin zu erledigen. Der Grund lag darin, daß auf einer größeren Zussschen- station in der Nähe von Sondershausen infolge des Schneesturmes ein großes Telephongestänge umgestürzt war. Auch die anderen Telephonverbindungen nach Berlin über Hannover, Erfurt, Frankfurt, waren gestört-
* Kassel (Förderung der Ziegenmilchproduktion.) In Erkenntnis der Bedeutung der Ziegenmilch für die Volksernährung wirkt eine Bekanntniachung bet hiesigen Landwirtschastskammer auf die Ziegenhalter und Züchter dahin ein, anzufireben, daß die Dämmung der Ziegen nicht nur im Frühjahr, sondern auch in den anderen Jahreszeiten erfolgt. Bekanntlich ist blc Ziegenmilchabgabe durch die Ziegen an die Zeit des Laminens ge- hat die Landwirtschastskammer 3000 Mark aufgeworfen zur Bewilligung von 10 M^Prämien für solche Ziegen, die in der Zeit vom 1. Juli bis 31. Dez. 1918 lammen.
Permlschtes.
— Aschaffenburg. Der weltbekannte Klaviersabriko»! Wilhelm Arnold hat sich in einem Anfall geistiger Um nadjhmg in seiner Fabrik erschossen.
Ein Urlauberzug verunglückt. In der Nach zum Dienstag ist zwischen Kaiserslauter und Homburg vor Station Bruchmühlbach, bei starkem Schneegestöb« ein Urlanberzng aus einen Güterzug aufgefahren. Bon den Insassen bc-3 Urlaubezuges sind nach den bisherige«! Feststellungen 12 getötet und 87 teilweise schwer verletz» worden. HIlfszüge 'gingen sofort von Homburg uns Kaiserslautern ab. Die Verletzten wurden in Bruch mühlbach, Miesan und im Neservelazarett untergebracht
Göttingen. Fast 2 Ztr. Gold im Auszahlung; werte von etwa 140000 Mark sind den hiesigen Gold ankanssstellen bisher zugeflossen.
- E oburg. Ich wollt mir ä paar Brotkarten laß drück, ich kMnr mit meinen net aus! Mit diesem Antrag kam eine Frau in eine hiesige Buchdruckrrei, Nachdem der Frau erklärt warben war, daß ihr Wunsch nicht zu erfüllen sei und nur der betr. Kontmunalver- baud Brotkarten drucken lassen kann, meinte die Frau da wolle sie einmal nach Lichtenfels, vielleicht bekäme sie dort ein paar „gedrückt!"
— In Freiburg an der Elbe starb im Alter von 106 Jahren der Schneidermeister MathieS Dodenhoff; er wurde als alter Soldat in voller militärischer Uniform begraben. Dodenhoff war der älteste Einivohner der Provinz Hannover.
— Ein vernünftiger Lebensmittelansschuß. Um die Landleute gelinde zu zwingen, von ihrem Ueberschuß an Lebensmitteln denen abzugeben, die daran Mangel leiden, hat der Lebensmittelausschuß in Korneuburg in Böhmen einen regelrechten Tauschhandel Angeführt.j So hat er der Landbevölkerung durch Plakate und Zeitungen mitgeteilt, daß für je einen Liter Petroleum den man zu haben wünscht, drei gute Eier auf dem Polizeiamt abgegeben werden müssen. Erst nach Ablieferung bekommt man eine Anweisung und kann sich das Pelroleum ohne weitere Bezahlung bei einem Händler holen. In gleicher E Weise verführt man mit vielen anderen, den Landwirten unentbehrlichen Bedarfsartikeln.
— Ungewöhnliche Kälte. Infolge der starken Kälte tauchen in den Tälern bei Toulose große Rudel Wölfe auf, im Departement Ariege (Nordpyrenäen) sind Bären erschienen. — Die Kälte in den Vereinigten Staaten nimmt in beängstigendem Maße zu und hat einen solchen Grad erreicht, wie seit 11 Jahren nicht mehr. In New Pork sank das Thermoineter auf 25 Grad, in den Rordstaaten auf 36 Grad unter Null. Infolge Störungen des Eisenbahnbetriebes und des Zufrierens bet Flüsse hat New Pork nur noch für zwei Tage Kohlen. Auch in Spanten herrschen außerordentliche Kälte und starke Schneestürme, desgleichen in Nordafrika.
— Aus London wird gemeldet, daß ein britischer
Feinde lieben soll, wegen Verbreitung aufrührerischer Schriften zu vier Monaten Gefängnis verurteilt wurde.
Kirchlicher Anzeiger für Bchlllchiern.
Evangelische Gemeinde:
Sonntag, den 13. Januar 1918.
Bonn. 10 Uhr: Herr Superintendent Orth.
Nachm. 0,2 Uhr: KriegsbetMnde. Herr Pfr. Rollmann.
Wochendienst: Herr Superintendent Orth.
Evangelischer Blaukreuz-Verein.
Versammlung nachmittags 4 Uhr in der Kleinkinderschule.
Katholische Gemeinde.
Sonntag, den 13. Januar 1918.
Vormittags 10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Herr Kaplan Ramb.
J.Mr. 15 R. K.
An Liebesgaben für »msere Lazarette gingen weiter ein:
Für Lazarett J ('Neues Krankenhaus): Von Frau Baronin v. Stumm zur Weihnachtsbescherung 600 Mk. in bar, GO Fl. Wein; von der Gemeinde Ahlersbach: 2,60 Ztr. Kartoffeln, 2,70 Ztr. Kohlraben, % 8tr. ftraut, 4. Pfd. Dörrobst 1 Schüssel Aepfel; von der Gemeinde Sterbfritz - 10 Pfd. Dörrobst, 2 Fl. Saft, 1 Glas Gelee, 1 Weckglas Johannisbeeren; von der Gemeinde Altengronau: weitere 8 Ztr. Kartoffeln, ^0 Ar. Aepfel; von Herrn Franz Bender, Vollmerz; 4 Pfd. Aepfel, 41 Pfd. Gemüse; von der Gemeinde Breitenbach : 193 Ztr. Kraut, 4,30 Ztr. Kohlraben, 2,96 Ztr. Kartoffeln, 7 Pfd. Dörrobst; von bet Ge meinde Heubach: 3,07 Ztr. Kartoffeln, 1,94 «tr. Kraut, 20 Pfd. Aepfel, 5 Pfd. Erbsen, 5 Pfd. Mehl, 1 Topf Mus, 00 Pfd. Dörrobst.
Für Lazarett 2 (Altes Krankenhaus): von Frau Baronin v Stumm zur Wethnachtsbescheruug 300 Mk. bar und 25 Fl Wein, von der Gemeinde Saunerz: Ztr. Weißkraut; von der Geineinde Vollmerz: 2 Ztr. Kartoffeln, I Ztr. Krgut, 17- Ztr. Steckrüben.
Für Lazarett Steinau: von Frau Baronin v Stumm jut Weihnachtsbescherung 300 Mk. bar, von der Ge- meinde Marjoß: 2 Säcke Kartoffeln; von Herrn Amis- rat Keiser in Steinau: 2 Ztr. Kraut, von Herni Pfarrer Römheld in Steinau; 7, Ztr. Aepfel, von HercnSchlossermstr. Amend in Steinau: 20 Pfd. Aepfel.
Für Lazarett Salmünster: von Frau Baronin von ^tumm zur Wethnachtsbescheruug 300 Mk. bar.
Gebern und Sammlern sprechen wir hiermit all" herzlichsten Dank aus.
Schlüchteru, den 8. Januar 1918. j
Die beiden Rote Kreuz-Vereine.