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SchlWernerMtung

mit Amtlichem Kreisblatt"

Wocheubeilage: Illustriertes Sonntagsblatt.

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Telefon 65.

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Telefon 65

Erscheint Mittwoch und Samstag. preis mitAreisblatt" vierteljährlich {,50 Mk. Anzeigen kosten die kleine Zeile oder deren Raum {2 pfg

M100.

Samstag, den 15. Dezember 1917

68. Jahrgang

Die im 68. Jahrgang erscheinende Gch!üch1e»«-tt Zett««g mit amtlichem Kreisblatt ist mithin die älteste und verbitestere Zeitung im Kreise Wiichtern und weit noch über denselben hinaus und finden Inserate in derselben wirksame Verbreitung.

Hin« rti-nn F n + r» wK^n etV r« daher in der Zustellung unserer Zeit«« z durch die Post beim bevorstehenden Quartalswechsel vermeiden will, der | H | wolle dieselbe so bald wie möglich bei dem betreffenden Postamts bestellen. Nur diejenigen auswärtigen

welche bis spätestens 30. Dezember unsere Zeitung wieder bestellt haben, können verlangen, Zeitung vom 1. Januar 1918 ab pünktlich von der Post geliefert wird. Wer später bestellt,

Postaboraienten,

y ihnen unsere Zeitung vom ___________ . r , , , ,

amtlichen Bestimmungen für Nachlieferung der ersten Nummern des neuen Quartals eine besondere Gebühr von 10 Pfg. bezahlen. Anstalt und jeder Landbriefträger ist verpflichtet, Abonnements-Bestellungen anzunehmen.

Zu recht zahlreiche« Bestell««ge« auf das mit dem 1. Januar 1918 beginnende neue Vierteljahr ladet freundlichst ein

muß nach

'Jede Post-

die Expeditim derSchl»chttr»er Seiten".

Amtliche»

Abtl. ni b, la^Tgb. Nr. 6645/9124.

Betr. Verbot des Haltens von Luxuspferden.

Verordnung.

Auf Grund des § 9 b des Gesetzes über den Be­lagerungszustand vom 4. Juni 1851 in der Fassung des Reichsgesetzes vom 11. Dezember 19! 5 bestimme Ich für den mir unterstellten KorpSbezirk und im

Bullenksrung

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Einvernehmen mit dem Gouverneuer auch für Befehlsbereich der Festung Mainz:

1. Vom 1. Januar 1918 ab ist das Halten

LuruSpferden verboten.

Luxuspferde im Sinne dieser Verordnn« sind Pferde, die nicht in Gewerbe, Handel, Industrie

den

von

alle oder

Landwirtschaft in kriegswirtschaftlich wichtiger Weise als Nebrauchspferde tätig sind, oder nicht vom ordentlichen Pferdehandel für den dauernden schnellen Ausgleich der Pferdebestände, in Privathandel verwendet, vielmehr zur Bequemlichkeit oder zu Vergnügungszwecken vom Eigen­tümer selbst oder für Andere gehalten werden.

Am Sonnabend, den ÄS. Dezember d Js. findet in Sterbfritz eine Bullenkörnug statt. Es kommen 1012 Tiere zur Vorführung. Die Gemeinden wollen ihren Bedarf hierbei decken.

Schlüchtern, den 13. Dezember 1917.

Der Landrat: von Trott zu Solz.

regen Zuspruchs. Das Armeeoberkommando Ober-Ost hätt die Einrichtung von Büchereien gerade mit Rück­sicht darauf, daß es sich um den deutsch«, Osten handelt, für dringend erwünscht. Den Wünschen der Froat- truppen sollen die Beträge zu 4 und 5 zustatten kommen. Unsere hessischen Truppenteile sollen mit Büchereien ausgestattet werden, die von Sachverständigen (Prv- feffor Dr. Steinhaufen, Direktor der Murhardbibliothek, Profeffor Dr. Brunner, Direktor der Landesbibliothek und Lehrer am Lyzeum G. Haßenpfiug) zusammenge­stellt sind.

Denselben Zwecken sollen die Zuwendungen an den Rhein-Maintschen Verband und die Fuldaer Organi­sation dienen, die schon seit Jahren mit gutem Erfolg die Wünsche einzelner Soldaten nach Lesestoff be­friedigen. Nach allem ist Gewähr dafür gegeben, daß das Ergebnis der Spende so sachgemäß und zweckent- prechend wie nur möglich verteilt wird.

Der Vorsitzende

des Männervereins vom Roten Kreuz.

Betr. Abgabe von Gänsen

J.-Nr. 10781. St G. Im Anschluß an die Be­kanntmachung im Kreisblatt Nr. 95 vom 28 November 1917 wonach die Abgabe von Gänsen nur mit meiner Genehmigung zulässig ist, bestimme ich noch, daß Gänse, die abgesetzt werden sollen, nur an den Kommunal­verband abgegeben werden dürfen.

Schlüchtern, "12. Dezember 1917.

Der Vorsitzende des Kreis-Ausschusses.

2, Die Bestimmungen des § 1 gelten nicht:

a) für die Pferde der in § 25 Abs. 2 Ziffer 1-4 des Gesetzes über die Kriegsletstungen genannten Personen

b) für Pferde unter 2% Jahren, soweit für ältere Fohlen die nach Gutachten des zuständigen Kretstier- arztes zum Gebrauch in den in § 1 erwähnten Betrieben £ noch nicht geeignet sind;

e) für ausschließlich der Nachzucht dienenden Pferde, soweit der Besitzer sie bisher dazu verwendete;

d) für Schulpferde, die Erwerbszwecken dienen, sowie Rennpferde (auch Traber), wenn der Friedenswert nachweislich völlig aus dem Rahmen der möglichen Entschädigung fällt.

Der Nachweis zu d) muß, für jedes derartige Pferd besonders, durch schriftliche Bescheinigung der Kreisbe- Hürde einwandfrei erbracht werden.

3. Die Verabfolgung von Futter jeder Art an Be­sitzer von Pferden, deren Halten verboten ist, ist untersagt.

4. Zuwiderhandlungen werden mit Gefängnis bis in einem Jahre bestraft, sofern die bestehenden Gesetze seine höhere Freiheitstrafe bestimmen., Sind mildernde Umstände vorhanden, so kann auf Haft oder Geldstrafe bis zu 1500 Mk. erkannt werden. Der Versuch ist iirafbar.

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Frankfurt, a. M., den 27. November 1917.

18. Armeekorps. Stellv. Generalkommand o

Betr. Speck-Abgabe.

Nr. 10447 K. G. Das Aandeschäschamt hat end Segen einer Anordnung der Bezirksfleischstelle angeordnet, M der gemäß Verordnung vom 2. Oktober 1917 (veröffentlicht im Reichsgesetzblatt Seite 881) bet HauS- Pachtungen ahzuliefernde Speck nicht frisch und un- Seräuchert, sondern geräuchert von den Kommunal- verbänden abzuliefern ist.

Demzufolge wird für den Kreis Schlüchtern bestimmt:

Aller nach dem 4. Dezember abzuliefernde Speck ist vor der Ablieferung zu räuchern.

Soweit vor dem 4. Dezember Speck in ungeräuchertem Zustand abgeliefert worden ist, übernimmt der Kommunal- verband die Räucheruvg.

Der Erzeugerpreis ist vom Landesfleischamt festgesetzt Worden, wie folgt:

* un-*"°E ^Se 1,75 b. w.

^V geräucherten Bauchspeck

auf Mk. 2,25 f. d. Pfd.

^r geräuberten Rückenspeck ' v

auf Mt. 2,75 f b. Pfd.

Schlüchtern, den 3. Dezember 1917.

Namens des Kreis-AuSschusses: Der Vorsitzende. * *

Die Herren Bürgermeister - GutSvo''sicher ersuch« ich, diese Anordnung ortSitblich bekannt zu machen.

Schltzchterr, den 3 Dezember 1917.

Der Vorsitzende des Kreis'AusschuffeS.

Der KreistzKinMor Hartmann in Sterbsritz ist aus- Militärdienst entlassen. Er hat seinen Dienst heute wieder angetreten. Die Herren Ortspoltzei - Verwalter ersuche ich, in vorkommenden Fällen den p. Hartmann zur Ausführung von desinfektionen wieder heranzuziehen. Zu seinem Dienstbezirk gehören die Orte: Sterbfritz, Weiperz, Sannerz, Vollmerz, Ahlersbach, Elm, Hütten, Gundhelm, Oberkalbach, Heubach, UttrichShausen,Ob'erzell, Züntersbach, Schwarzenfels, Weichersbach, Mottgers, Altengronau, Neuengronau, Joffa, BreunigS u. Marjoß.

Schlüchtern, den 14. Dezember 1917.

Der Vorsitzende des Kreis - AuSschuffeS. von Trott zu Solz.

J.-Nr. 4037 R. Ä.

Lesestsff.Opende

Das Gesamtergebnis der Lefeftoff-Speude im ganzen Reich belauft sich auf 1V« Millionen Mark. Davon find im Regierungsbezirk Caffel rund 68-500 Mark eingegangen, ein Ettrag, der nach Mitteilung der Berliner Hauptstelle im Vergleich zu anderen Ge­bietsteilen des Reiches und anderen preußischen Pro­vinzen verhältnismäßig hoch ist. Von diesem Gesamt- erträgnis muffen bekanntlich 70% nach Berlin abgeführt werden, 30*/» bleiben im Regierungsbezirk Caffel. Sie belaufen sich auf rund 20.500 Mk.

Diese werden nach einem von dem Herrn Ober-

Präsidenten genehmigten Plan wie folgt verteilt. Für eine Bücherei in Bukarest 3.500 M.

Für ein Soldatenheim in Riga 2.500

desgl. auf der Insel Oesel 1.500

Für die 22. Infanterie Division und das 26. Reserve-Corps 6.000

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Für Einzelformationen, hessischer Land­sturm und dergl. 4.000

Dem Rhein-Mainischen Verband Frank­furt a. M. 2.000

Der Organisation für Versorgung der Soldaten mit gutem Lesestoff 500

Für Unvorhergesehenes, Kosten der Ab- sendung usw. ,500 ,

zusammen 20.600 Mk.

Außerdem sind noch aus einer Stiftung der Schmidt'schen Heißdampfgesellschaft Bücher im Werte von 1000 Mk. vorhanden, die im Sinne von Nr. 5 verwendet werden sollen.

Hierzu sei noch folgendes bemerkt. Die Bedürfnis­srage ist im einzelnen Fall jedesmal nachgeprüft. Bei Nr. 1 (Bücherei in Bukarest) handelt es sich um eine von der dortigen Militärverwaltung geschaffene Ein­richtung.

Die Soldatenheime in Riga und auf der Insel Oesel sind neu eröffnet und erfreuen sich eines seht

J.-Nr. 4065 R. K. Die Altpapiersammlungen, die durch die Schulen vorgenommen wurden, ergaben:

, 1. bei der Abnahmestelle Schlüchtern (Herr Lehrer König): das Gewicht von 10 Zentnern,

2. bei der Abnahmestelle Sterbfritz (Herr Lehrer Schröder): das Gewicht von 4 Zentnern,

3. bet der Abnahmestelle Steinau (Herr Rektor Maldfeld): das^Gewicht von 1'/» Zentnern,

4. bet der Abnahmestelle Salmünster (Herr Lehrer May): das Gewicht von 6 Zentnern.

Die gesammelten Papiermengen wurden von den einzelnen Empfargsstellen an die Abnahmestelle für L.ebesgaben in. Frankfurt a. M. abgeliefert. Den Herren Pfarrern, Lehrern, sowie den Schulkindern sprechen wir für ihre Bemühungen unseren wärmsten Duck aus.

Schlüchtern, den 10. Dezember 1917.

Der Vorsitzende des Männervereins vom Roten Kreuz.

An den Männerveretn vom Roten Kreuz Schlüchtern.

Nach der glücklichen Beendigung der Unterbringung Frankfurter Stadtkinder auf dem Lande drängt es uns Ihnen unseren aufrichtigen Dank für die große Mühe­waltung auszusprechen, ohne die die Durchführung dieser Bestrebungen nicht möglich gewesen wäre. Die Dankensbezeugungen der Kinder und Eltern haben uns ein beredtes Bild davon gegeben, welche gastliche Auf­nahme die Kinder in Ihrem Kreise gefunden haben. Wir möchten Sie bitten, der Landbevölkerung Ihres Kreises, die in so opferwilliger Weise unsere erholungs­bedürftigen Kinder bet sich ausgenommen hat, unseren wärmsten Dank übermitteln zu wollen. Ebenso bitte« wir Sie, den Damen und Herren, die als BerttauenS- personen die örtliche Vermittlung übernommen hatten, den Ausdruck unseres herzlichsten Dankes ausstirechen zu wollen.

SS würde uns freuen, wenn die guten Beziehungen, die in diesem Jahre erneut und erweitert zwischen Frankfurt und Ihrem Kreise auf dem Gebiete der Erho- lungSfürforge für Kinder geschaffen worden sind, auch im nächsten Jahre zu einer Unterbringung Frankfurter Kinder führen würde. Soweit e» in unseren Kräften steht, werden wir uns bemühen, die Organisation der Unterbringung solcher Kinder zu vervollkommnen, um den berechtigten Wünschen der Landbevölkerung in Bezug auf Abstellung vorgekommener Fehler nach Möglichkeit entgegenzukommen. Hoffentlich dürfe« wir dann wiederum aus Ihre freundliche Unterstützung und Mitwirkung rechnen.

Frankfurt a. M, 29. November 1917.

Kriegsfürsorge Frankfurt a. M., Familienhilfe. Dr. Pölligkett.

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J.-Nr. 6045 R. K. Dem vorstehend ausgesprochenem Danke schließen wir uns aus ganzem Herzen an.

Der Männerverein vom Roten Kreuz.