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Politische Uebersicht.

Die Verhandlungen mit Vrtßkand.

Der Waffenstillstand.

Berlin, 3. Dezember. (W. B. Amtl.) Am 1. Be­scher ist mit einer russischen Armee Waffenstillstand sür die Front vom Südüfer des Pripjet nach Süden hj§ südlich der Lipa vereinbart worden. Mit dem l Dezember 1917, 10 Uhr abends wurden in diesem Abschnitt die Feindseligkeiteen eingestellt.

Es sind Abmachungen getroffen worden, die sich auf den Verkehr zwischen den beiderseitigen Linien, Truppen- Verschiebungen, Stellungsarbeiten und Fliegertätigkeit -beziehen.

Für die Kündigung der Waffenruhe ist ein Zeitraum igon mindestens 48 Stunden festgesetzt, vor dessen Ablauf die Feindseligkeiten nicht beginnen dürfen.

Wien- 3. Dezember. (W. B.) Aus dem Kriegs- ipressequartier wird vom 3. Dezember mittags mitgeteilt': Bei den im Bereiche der Heeresfront des Feldmarschalls Prinz Leopold von Bayern heute beginnenden Waffen- iWandsverhandlungen ist die österreichisch-ungarische Heeresleitung durch besondere Bevollmächtigte, höhere Offiziere des Generalstabes, vertreten. Die russische Abordnung, die gestern 4,30 Uhr nachmittags an unseren Linien empfangen wurde, ist noch abends an den Ver- lMdlungsort weitergereist.

Auf Koste» Rußlands.

Ein über Ententeverhältnisse stets gut unterrichtetes. Blatt schreibt, der Vierverband schwebe in unmittelbarer «Gefahr, daß die Mittelmächte demnächst mit Rußland die Gefangenen austauschen dürften, wodurch ein Reserve- Heer geschaffen würde, das die Franzosen, Italiener und Engländer überwältigen kann. Ihrerseits habe die Entente bereits Vorkehrungen getroffen, um die Russen |auä den anderen Fronten auszuschalten. Auf Amerikas Hilfe sei kein Verlaß; auch Japan wolle keine Truppen Mrn. Daher sei es am besten, im allgemeinen Frieden M schließen auf Kosten Rußlands, was dem Vierverband Im einigen Wochen lächerlich schien, heute aber zur »Mwendigkeit geworden ist. Wie rasch doch gewisse INerverbändler um lernen! Aber trotz dieser Raschheit [ist es diesmal wohl zu spät.

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Lokales und Provinzielles.

Schlüchtern, 4. Dezember 1917.

* Im Laufe des Sommers hat hier in Schlüchtern izrl. Keller vor einem kleinen Kreise einen Vortrag über Unegsfürsorge gehalten. Maw merkte der Dame an, nie sehr sie für diese Sache lebte und wirkte. In ruhiger, sachlicher Art stellte sie uns damals vor Augen, M unentbehrlich jede Frau für die Landwirtschaft unt für die Munitionsfabrik ist, wie wir dann bestrebt sein mißten, kleine Kinder in Kinderheimen unterzubringen, sür größere Kinder Kinderhorte einzurichten und unter Schwesternpflege zu stellen. Gerade jetzt, wo der Tod unsere Jugeud dahinmäht, so manche Lücke entsteht, so große Not in vielen Gegenden herrscht, und die Frauen oft so wenig Zeit für ihre Kinder haben, da muß mit

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om IIMzcnr Ernst und großer Ausdauer für die Kinder und ür bif^ Säuglinge alles Mögliche getan werden, damit ein neuer kräftiger Stamm entstehen kann. Frl. Keller reist im Bereiche des 18. Armeekorps umher und ver­sucht namentlich überall aufzuklären über die Gefahren, die den Säuglingen drohen, um so der Sterblichkeit derselben vorzubeugen. In ihrem diesmaligen Vortrag Nil uns Frl Keller vor Augen stellen, wie nötig die Fürsorge für Säuglinge und Kinder ist.

I* Sperre der Feldpostpäckchen in der Weihnachtszeit, on iiWegen der großen Beförderungsschwierigkeiten werden ! M^Privatbriefsendungen im Gewicht von über 50 Gramm plbpoftpaddjen) an Heeresangehörige und zwar ohne Mierschied, ob die Sendungen an Heeresangehörige im We oder an Angehörige im Inlands befindlicher Truppen gerichtet sind, für die Zeit vom 15. bis ein­schließlich 21. Dezember von den Postanstalten weder genommen noch befördert. Die gleiche Verkehrs- Beschränkung tritt mit Rücksicht auf den Neujahrsbrief- r-rbhr wie im Vorjahr für die Zeit vom 29. Dezember einschließlich 2. Januar ein. Das Publikum wird Weten, mit der Auflieferung von Sendungen mit i^ihnachtsgaben an Heeresangehörige nicht bis zu den Vn Tagen vor Eintritt der Sperre zu warten, sondern Sendungen möglichst schon in den ersten acht Tagen M Dezembers einzuliefern, da für später eingelieferte f lED uugen kaum die Aköglichkeit besteht, sie bis zum ^ihnnchtsfeste den Empfängern zuzusenden.

" Pakete an deutsche Kriegsgefangene Den an Mische Kriegsgefangene inS Ausland gehenden Paketen » .-^u keine schriftlichen Mitteilungen beigefügt werden, »n er'ITie PaketumhiUung muß einen entsprechenden Vermerk 11 «EW Gegen diese Bestimmung, die getroffen morden GM damit keine den deutschen Interessen schädlichen Miir^i^'n in das feindliche Ausland gelangen, wird ^ fo>tge!ctzt verstoßen. Wie die von den deutschen

1Mörtei vor der Absendung der Pakete ins Ausland genommene Kontrolle ergibt finden sich in den Meiea an deutsche Kriegsgefangene andauernd Briefe M sonstige schriftliche Aufzeichnungen vor, teilweise in ^fmelabe, Tabak und dergleichen versteckt oder in I^dungsstücke eingenäht. Die Bevölkerung wird ein- -änlich davor gewarnt, derarrige wenn auch noch Wfe Ätitteilungen oder Aufzeichnungen den an deutsche Kriegsgefangene betzufügen. Die pnigung ist nach einer Verordnung des stellv. General- ^manbod strafbar, im übrigen auch zwecklos, da alle ^Aeilungen an Kriegsgefangene portofrei durch Briefe M Karten gemacht werden können. Schriftliche Niit- W in Paketen entgehen auch im feindlichen Aus- der Kontrolle nicht und bringen den deutschen ^Mgefangenen lediglich Ungelegenheiten.

* Preiserhöhung im Zeitungsgewerbe. Eine Er­höhung des Bezugspreises werden vom 1. Januar ab fast sämtliche Zeitungen Deutschlands vornehmen müssen. Bedingt wird diese in erster Linie durch die Lohnerhöhung und die abermalige Preissteigerung des Druckpapieres. Es kommt hinzu, daß auch alle anderen Materialien als Oele, Farbe, Metall usw. andauernd weiter im Preise steigern.

* Erhöhung der Löhnung Im Hauptausschuß des Reichstages fand u. a. die Beratung wirtichaftlich-mili- tärischer Fragen statt. General von Oven erklärte, die Verwaltung und die Reichsleitung hätten sich nun ge­einigt, allen Mannschaften eine durchschnittliche Erhöhung der Löhne um 33 73 % und den Unteroffizieren eine solche von 20% zu gewähren. Die erste Auszahlung werde sich bis Weihnachten ermöglichen lassen.

* An Stelle des jetzt so teuren Pfeffers kann zur Bereitung von Wurstwaren das int Jnlakide wachsende Bohnenkraut, das man dem Braten beifügt, in geriebenem Zustand verwendet werden. Der Geschmack soll den der mit Pfeffer gewürzten Wurstwaren noch übertreffen. (Probieren geht über studieren).

* Aus der Rhön. Der 42 Jahre alte Albert Wilh. Vogel Wachenheim hatte in der Rhön Betrügereien ausgeführt, sich als Oberstabsarzt ausgegebcn und sich mit einer Gastwirtstochter verlobt. Er schwindelte dem Mädchen und den Eltern vor, er sei Oberstabsarzt und besitze ein Vermögen von 170 000 Mark. Nach der Verlobung gelang es ihm, seiner Braut 2000 Mark abzuschwindeln; auch Geschäftsleute wurden durch ihn geschädigt. Am Morgen, an dem die Hochzeit stattfinden sollte, wurde der Schwindel aufgedeckt. Der Heirats­schwindler war nach vierjähriger Ehe geschieden worden, hat längere Jahregesessen" und nach der Hast die Freiheit zu allerlei Schwindel benutzt. Von der Straf­kammer zu Schweinfurt wurde er für seineRhöntour" mit 37/ Jahren Gefängnis bestraft

* Büdiugeu. Von der sehr guten Walnußernte ist von bett Kreisbewohnern dem Kreisamt so gut wie garnichts abgeliefert worden. Der Kreisausschuß erhebt nun gegen dieSäumigen" Strafantrag, wenn sie nicht sofort ihren Ernteertrag anmelden bezw. abgeben.

* Usingen. Die Kaiserin stattete am vergangene Mittwoch der Stadt und den hier befindlichen Lazaretten einen längeren Besuch ab.

* Diez. Eine nette Gesellschaft wurde am vergangenen Dienstag morgen am Freiendtezer Bahnhof (Westerwald- bahn) vom Bahnhofsverwalter Martin festgenommen. Es handelt sich um zwei Frauen,unb zwei Herren, die in verflossener Nacht in Brückrachborf bei Dierdors bei einem Landwirt ein Schwein von 200 Pfd. stahlen und abschlachteten. Bei ihrer Festnahme fand man das Fleisch in einem Koffer eingepackt, Lunge, Leber und sonstige eßbare Eingeweide sowie zwei Schlachtmesser und außerdem zwei wertvolle Treibriemen von einer Dreschmaschine in einem Karton eingepackt. Das Auf­treten, Benehmen, sowie Kleidung (Die Damen trugen wertvolle Pelze und Schleier) ließ nicht erkennen, daß man es mit einer solch sauberen Gesellschaft zu tun hatte. Die Verhafteten stammen aus Essen; sie wurden vorläufig dem Zentralgefängnis Freiendiez zugeführk.

Vermischtes.

Drei Mann mit einem Schuß getroffen. In Furt im bayrischen Wald hat der auf Urlaub aus dem Felde heimgekehrte Kaufmann Koch auf eine dreigliedrige Steuerkontrollkommission, während sie in seinem Laden Zigaretten nachzählte, mit einem Revolver gefeuert und mit einem einzigen Schuß alle drei getroffen. Dem Oberzollausseher durchbohrte die Kugel die Kehle, dem Magistratssekretär suhr sie beide Wangen durchbohre d, durch den Mund, um schließlich dem Gendarmerie­wachtmeister im linken Auge stecken zu bleiben. Nur der zweitgenannte dürste voraussichtlich mit dem Leben davonkommen. Der Täter flüchtete, konnte später aber gleich seiner Frau verhaftet werden.

, Ein wirtschafliches Rätsel. Ein Pfund Wollgarn kostet jetzt, so mirs derKöln. Volkszeitung" geschrieben.

45 Mark und noch mehr. In einer wirtschüftstchen Versammlung im Bergischen wurde bemerkt, b .ß der Schafzüchter 3.50 Mark gegen 3 Mark im Frieden für das Pfund Schafwolle erhält. Wo koinmt nun der ungeheure. Preisunterschied her? Jui Frieden kostete das Pfund Wollgarn nur 5 Mark.

Bamberg. Am Bahnhof wurde letzten Miinvoch abend 7 Uhr die Köchin eines Bamberger Metzgernieisters abgefaßt, wie sie 40 Pfund Butter, 10 fette Gänse und 4 Hühner in vier Paketen verpackt als Expreßgut nach Berlin auszuführen versuchte. Die Waren wurden beschlagnahint.

Die Kartoffelernte Bayerns für 1917 beträgt rund 66 Millionen Zentner. Das ist ein außerordentlich günstiges Ergebnis, das pro Tagwerk bei einer Anbau­fläche von rund 275 000 Hektar 90 Zentner ergibt.

Höchstpreise für Hafernährmittel und Teigware«.

Nachdenl am 16. Oktober 1917 neue Preise für Grieß und Gerstengraupen festgesetzt worden sind, be­stimmt nunmehr eine Verordnung des Staatssekretärs des Kriegsernährungsamts auch die neuen Höchstpreise für Hafernährmittel and für Teigwaren, und zwar wie dort Höchstpreise für den Großhandel und solche fär­ben Kleinhandel. Auch hier wird als Großhandel jeder Verkauf an Kleinhändler und als Kleinhandel jeder Verkauf unmittelbar an den Verbraucher angesehen. Was zunächst die Hafernährmittel anbelaugt, so macht der Ausfall der Haferernte es erforderlich, die geringen Mengen an Hafernährmittel, die zur Zeit hergestellt werden fönen, den Kranken und den Kindern vorzube halten. Die Hafernährmittel sollen demnach, abgesehen von den gewöhnlichen Haferflocken, nur in" geschlossenen Packungen in den Verkehr gebracht werden.

Die Großhandelspreise für den Doppelzentner Hafernährmittel sind wie folgt festgesetzt worden: für gewöhnliche Haferflocken, lose 81,20 Mk., für Hafermehl (Kindernahrung) in 250 Gramm-Packungen 116 Mk. für Haferflocken (Kindernahrung) in 500 Gramm- Packungen 112,75 Mk., in 250 Gramm-Packurgen 116,75 Mk., für gewöhnliche Haferflocken in 250 Gramm- Beuteln 111 Mk. Die neuen Kleinhandelspreise betragen für ein Pfd. gewöhnliche Haferflocken'(lose) 50 Pfg. für eine 250 Gramm-Packung Hafermehl (Kindernahrung) 35 Pfg., für eine 250 Gramm-Packung Haferflocken (Kindernahrung) 35 Pfg., für eine 500 Gramm-Packung Haferflocken (Kindernahrung) 68 Pfg., für einen 250 Gramm-Beutel gewöhnliche Haferflocken 33 Pfg.

Die Großhandelspreise für den Doppelzentner Teig- waren sind bei Teigwaren aus 75prozentigem Mehl folgende: für Röhren 103 Mk., für Röhrenbruch 97 Mk., für andere Teigwaren 99 Mk., bei Teigwaren aus Auszugmehl betragen sie für Röhren 141 Mk., für Röhrenbruch 134 Mk., für andere Teigwa^en 137 M). Die Kleinhandelspreise betragen für ein Pfund Teigwaren aus 75 prozentigem Mehl bei Röhren 62 Pf., bei Röhren­bruch 58 Pfg., für andere Teigwaren 60 Pfg, bei Teig­waren aus Auszugmehl für Röhren 86 Pfg für Röhren­bruch 80 Pfg., für andere Teigwaren 82 Pfg. das Pfund. Der Großhandel hat zu den festgesetzten Preisen frachtfrei Station (Bahn oder Schiff) des Empfängers zu liefern. Beim Verkaufe im Kleinhandel dürfen Bruchteile eines Pfennigs auf ganze Pfennige nach oben abgerundet werden. Die Herstellerpreise für Hafernährmittel und Teigwaren sind durch die Lieferungsbedingungen der Reichsgetreidestelle geregelt. Da es möglich ist, daß sich zur Zeit des Erlasses der Verordnung Teigwaren noch zu höheren Preisen im Handel befinden, so ist vorgesehen, daß die Landeszentralbehörden, Kommunaloerbände und Gemeinden für solche Teigwaren bis zum 30. November d. Js. Ausnahmen an den festgesetzten Preisen zulassen können.

Im übrigen haben die Verbraucherpreise gegenüber den im letzten Wirtschaftsjahre bestandenen eine kleine Erhöhung erfahren; sie ist hauptsächlich in der durch die erschwerten Betriebsverhältnisse des Handels notwendig gewordenen Erweiterung der seitherigen Preisspanne für den Groß- und den Kleinhandel begründet.

Oelreide und Külsenftüchte der Setbstversorger.

Nach einer am 13. November 1917 ergangenen Verordnung des Bundesrats dürfen die Unternehmer landwirtschaftlicher Betriebe in der Zeit vom 15. No­vember 1917 bis 15. August 1918 zur Ernährung der Selbstversorger auf den Kopf und Monat nur mehr insgesamt 2 Kilogramm Hafer und Gerste und 1 Kilogranim Hülfenfrüchte verwenden Zur Fütterung des im Betriebe gehaltenen Viehs sind auf den ganzen genannten Zeitraum freigegeben worden insgesamt 6 Ztr. Hafer oder Gemenge für das Pferd oder Maultier uub insgesamt 2 Ztr. für die. zur Zucht verwendeten Zuchtbullen mit Genehmigung 'des Kommunalverbandes ferner mit Genehmigung des Kommunalverbandes bis zu 45 Pfund Hafer, Gemenge ober Gerste für Zucht­sauen bei jedem Wurfe und 7» Pfd. täglich für Eber die zum Sprunge benutzt werden.

Eine weitere Freigabe von Hafer, Gerste, Gemenge oder Hülsenfrüchte zur Ernährung oder V.rfütterung steht nicht in Aussicht. Es kann daher nunmehr für jeden landwirtschaftlichen Betrieb berechnet werden, wieviel er von diesen Früchten zuritckbehalten darf und wieviel abgeliefert werden muß. Die Einschränkung, die den Landwirten mit diesen Iestsetzungen auferlegt werden mußte, ist hart und drückend. Aber sie war unvermeidlich, um den ohnedies schon auf das unbedingt erforderliche Maß zurückgesetzten Anforderungen des Heeres Genüge zu tun. Auf die größte Beschleunigung der Ablieferungeu muß im Jnlereffe des Heeres, das kbisher nur mit unzureichenden Mengen versorgt werden onnte, mit allen Mitteln Hingewirk wersem

Wir brauchen Metall!

Weihnachten in Methel!

Von bim größten Wunder der ewigen Liebe redet das Weihnachtsfest. Mitten unter Leid und Kampf des großen Krieges will es Augen und Herzen aus de hinlenken, der arm geworden ist, um unS reich Zu machen.

Innerlich durch die ewige Liebe reich geworbene Leute können dienen und gehen, auch wenn sie nicht viel besitzen. Darum darf Bethet es wagen, auch vor dem vierten Kriegsweihnachten bei feinen Freunden anzuklopfen mit der herzlichen Bitte: Bereitet den fast 3500 Kindern, Kranken und Heimatlosen in unseren Häusern eine Freude und denkt auch an unsere ver mundeten Krieger. Fast 15000 von ihnen haben wir schon in Bethet gepflegt. Hub es werden voraussichtlich etwa 1500 zu Weihnachten bei uns sein. Sie alle hoffen auf eine kleine Gabe. Besonders msiKoruaen sind natürlich jetzt Kleidungsstücke aller Art, daneben Zigarren und Tabak, Bücher und Bilder für die Großen, Spielsachen für die Kleinen und Geld, um das zu taufen, was Große und Kleine erfreut. Je eher es geschickt wird, um so besser können wir alles so verteilen, daß jeder etwas erhält.

Mit herzlichein, dünkbar'^ Weihnachtsgruß an alle Freunds von Bethel.

F. v. Bodelschwittgh, Pastor.

Bethet bet Bielefeld, im November 1917.