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, melden oder aber das Land verlassen sollen, besonderes grelles Licht ist auf Amerikas Auf- " 11t den Pflichten der Neutralen während des I "' durch die Forderungen geworfen worden, ^'Amerikanischer Seite an Dänemark gerichtet 0,1- V Dieses Land kann bekanntlich die not- ". Waren aus Amerika nur unter der Bedingung m seinen landwirtschaftlichen Export nach i nd einstellt, mit anderen Worten: Amerika ^tia und in seiner Ordnung, daß Dänemark verstelle Neutralität seinem mächtigen südlichen aegenüber bricht, was natürlich augenblicklich ^ ufahrlichsten großpolitischen Komplikationen ?n Ae Wenn der Norden nicht schließlich gegen Eilen in den Weltkrieg hineingetrieben werden xs unumgänglich notwendig, daß die skandi- 0 ^dern in gemeisamen oder einander ähnlichen Ii aegenüber Amerika aufs kräftigste ihr Recht ? 'neutral zu bleiben, und die amerikanischen ! ännec davon zu überzeugen versuchen, daß eine 2 deS jetzigen rigorosen Auftretens Amerikas 7 | LL aegenüber zu de n geraden Gegenteil von Kw & Am«,k° Ml, jahrm 1»: « EtliÄ falls der Krieg noch mehrere Monate, ja >e« ir Ste fortgesetzt wird, zur Folge haben, daß ^ Is binavischen Völker in Deutschlands Arme getrieben m- Man kann sich die Eventualität denken, daß fortfährt, den skandinavischen Ländern die Mlich notwendige Zufuhr zu versagen, bis vielleicht L zu ferner Zeit Mangel an dem zur Lebends- Notwendigsten eintritt und die skandinavischen endlich, von der bitteren Not gezwungen, im I Nartei ergreifen müsfen. Der Selbsterhaltungs ffkann dann sehr leicht den nordischen Ländern ge. L ohne Rücksicht darauf, wo ihre Sympathien fon|t Hr^oen, sich demjenigen Lande anzuschließen, auf "^ k Seite Amerika sie am allerwenigsten sehen möchte.

stahr, ja vielleicht früher, können viele Mögliche M | m um großpolitischen Himmel zeigen, von denen ^I nur wenige träumen. Nicht viele denken wohl * |toJl daß von deutscher Seite eine beinahe über- '^ Wiche'Energie entwickelt wird, um in bisher unge- ? Kein Maßstabe die eroberten Landgebiete auf dem N Kn und in den russischen Östseeprovinzen zu bebauen cillt »sichtbar zu machen. Die Zeit kann kommen, daß k^Mand, das jetzthungernde" Land, trotz aller . Wade-Anordnungen der Entente seinen notleidenden Ritten Nachbarländern Getreide anbietet, aber zum 5" M auch ihren Beistand begehrt Eine lolche Lage nicht heute, auch nicht morgen oder in einigen ntolen eintreten, aber sie wird doch kommen können, her Krieg beispielsweise bis zum Sommer 1918 Haben die amerikanischen Staatsmänner tikMtr

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iin l Lokales und Provinzielles.

Schlüchteru, 13. November 1917.

Lebensmittel-Ausgabe. Für die Stadt Schlttch- K«D kommen zur Ausgabe: 100 gr. Nudeln der mit 1W unb Milch sich selbst versopgenden Haushaltungen fch im Abschnitt Nr. 2 der Lebensmittelkarte A. 100 gr. sich fein pro Kopf der übrigen Haushaltungen gegen iwlgn Sago Abschnitt Nr. 2 der Lebensmittelkarte ö. H «Abschnitte ^er Lebensmittelkarten müssen mit dem Wol der Stadt versehen sein, andernfalls sie wertlos ^il und für die nächste Verteilung unberücksichtigt taifa Als Höchstpreis sind festgesetzt: Nudeln (Aus- eiitMAaren)-Pfund 0,80 Mk^ Sago Pfund 0,85 Mk. IM »Waren sind sämtlichen Geschäften zugeteilt worden, ifl^l-* Durch die Bekanntmachung Nr. E. 452/10. wlo. A., betreffend Erzeugung des Kriegsmaterials WW Eisen- und Stahlwerke, ist den Eisen- und Stahl q di-Wm zur Pflicht gemacht, Aufträge, deren Ausführung | ber Kriegs-Rohstoff-Abteilung des Königlich Prcu< Wm Kriegsministertums Berlin oder einer von dieser # treten Stelle als im kriegswirtschaftlichen Interesse '^mbig gefordert wird, unverzüglich auszuführen. MM ein Werk den Auftrag nur ausführen unter - er i!>D"^chung anderer Aufträge auf Kriegsmaterial, so ^ leibet auf eine dem Werk obliegende nnverzügliche WMchrichtigung die Kriegs-Rohstoff-Abteilung oder eine y^ K dieser bezeichnete Stelle über Reihenfolge der Aus EldtMling her Aufträge. Ist ein Werk der Ansicht, daß WiliWbstechnische Hindernisse der Ausführung des Auf it wEc§ entgegenstehen, so kann es innerhalb einer die Entscheidung der beim Deutsche» Stahlbund t QjiiWbotf zu bildenden Entscheidungskommission an- Alles Nähere ergibt sich aus der Bekanntmachung crftkM^ die im Büro des Landratsamtes und bei den ilandU^oäzeibehörden eingesehen werden kann.

Nach hier vorliegenden Zusammenstellungen F °ie Anzahl der unmittelbar bei der Hauptgeschäfts- f ^ Berlin angemeldeten Mitglieder der Deutschen ' ,,.zk°ittlandspartei die erste Million weit überschritten. man hierzu noch die nur bisher bei den Ver- erfolgten Mitgliederanmeldungen, so dürfte eine aheblichere Anzahl Parteimitglieder zu verzeichnen ein untrügliches Zeichen, daß diese hochpatriolische ' pRung treudeutscher Männer im ganzen Deutschen lebhaften Widerhall findet.

Unter den gegenwärtigen Teuerungsverhäln-ssen viele junge Mütter nicht inehr in der Lage, für Angeborenen Kinder die nötigen Wäschegegenstände ilittX '"^iltgen unentbehrlichen Bedarfsartikel der Klein dliOMderpfle^. aus e(genen Mitteln zu erwerben. Damit emaWi die neugeborenen Kinder nicht darunter zu leiden und in ihrem Gedeihen nicht beeinträchtigt werden, ! .M der hiesige Vaterländische Frauenverein ent- »ge'M°lsen, sogenannte Säuglingskörbe anzuschaffen unb s ^ Zubehör auszustatten^ um diese Körbe nebst inijweqalt den jungen Müttern eine Zeit lang leihweise

für ihren Gebrauch zur Verfügung zu stellen. Die Anschaffung solcher Säuglingskörbe für unseren Kreis ist dadurch ermöglicht worden, daß das Kuratorium der StiftungKinderheil" des Hauptvorstands der Vater­ländischen F auenvereine in Berlin für diesen Zweck 200 Mark und der Bezirksvorstand der Vaterländischen Fraueuvereiue in Cassel 100 Mark bewilligt haben. Die Bewilligung dieser Beihilfen, welche der Bevölkerung unseres Kreises zugute kommen, ist um so bemerkens­werter, als die Zweigvereine an den Hauptvorstand nur 7,o ihrer Mitgliederbeiträge und an den Bezirksvorstand ebenfalls nur 70 dieser Beiträge abzuliefern, also ins­gesamt nur 7,0 ihrer Einnahme abzugeben haben, während sie 9/10 ihrer Einkünfte zur Unterhaltung ihrer eigenen-lokalen Einrichtungen und zur Förderung ihrer eigenen Veranstaltungen behalten. Wenn man bedenkt, daß die Zentralstellen anderer Verbände und Vereinig­ungen bis zu 7, der Mitglieoerbeiträge in Anspruch nehmen und nur 74 derselben den Ortsoeretnen über­lassen, so können die Vaterländischen Frauenvereine mit Befriedigung darauf Hinweisen, daß in ihren Zentral- verwaltungen ein anerkennenswerter Verzicht zu Gunsten der Zweigvereine geübt wird.

* Kriegsbeihilfen. Für die Reichsbeamten im Ruhestand und die Hinterbliebenen von Reichsbeamten und Ruhegehaltsempsängern ist durch Runderlaß des Reichskanzlers die Möglichkeit der Gewährung von laufenden Kriegsbeihilfen in gleichem Umfange und in der gleichen Form geschaffen worden, wie sie in Preußen dem entsprechenden Personenkreis gemäß Bekanntmachung int Reichsanzeiger vom 25. September d. Js. gewährt werden können.

* Gastspiel der beiden Fakirkünstler Ben Abdul und Selima. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, wird die bekannte tückische Fakir Truppe Abdulla am kommenden Sonntag, dem 18. November, nachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr zwei große wissenschaftliche Experimental-Vorstellungen im Saale derTurnhalle" dahier geben. Die Experimente sind dem Gebiete der Zauberei, Illusion und Telepathie entnommen und bieten in ihren einzelnen Teilen vielseitiges Jntereffe. Der weibliche Fakir Selima wird durch seinen Barfußtanz auf spitzen Glasscherben und brennenden Fackeln sowie durch seinen Barfußlauf auf scharfen Degen das Pub­likum in Staunen versetzen. Ben Abdul zeigt die un­glaublichsten Experimente der Orientalischen Zaubecei und Illusion. ES lohnt sich für Jung und Alt dieser Vorstellung recht zahlreich beizuwohnen.

* Hauau. Da in der letzten Zeit vielfach Salz von auswärtigen Hamstern hier aufgekauft wurde, wird solches nur noch nach Marken verabfolgt.

* Frankfurt a. M Im Kampf mit Einbrechern. In einem Zigarrengeschäft an der Ecke Kaiser-ll nd Moselstraße überrascht ein Schutzmann zwei Einbrecher bei einem nächtlichen Einbruch. Es entspann sich sofort zwischen den drei Männern ein erbittertes Ringen, in dessen Verlauf es dem schwer bedrängten Beamten gelang, einen Einbrecher niederzuschlagen, völlig wehr­los zu machen und festzunehmen. Der andere-Ein­brecher entfloh währenddessen. Bei deut Berhafteten handelt es sich um einen alten Zuchthäusler.

* Bergen. In welchem Umfange in den Ge­markungen Bergen und Fechenheim die Felddiebstähle betrieben werden, zeigen die vom 1. Juli bis 1. Okt. d. Js. im Amtsgerichtsbezirk Bergen vorgekommenen 266 Strafsachen, von denen die meisten Feld- und Gartendiebstähle betrafen. Auch in seiner letzten Sitzung halte sich das Schöffengericht wieder mit sechs solcher ' Dicbstahlsfälle zu beschäftigen. Es wurden Strafen von 10 Mark bis zu 10 Tagen Gefängnis verhängt.

* Döruigheim. Am Donnerstag Nachmittag kam der 27 Jahre alte Schlosser Friedrich Läpp II. von hier während der Ausübung seines Berufs am Gnter.- bahnhof in Offenbach der Hochspannungsleitung zu nahe und wurde sofort getötet. Der Bedauernswerte hinterläßt eine Frau und drei unmündige Kinder.

* Marburg. In der Nacht vom 11. zum 12. Oktober v. Js. ging bekanntlich in dem benachbarten Ver^städtchen Amöneburg das althistorische Stiftsge­bäude, das als Pfarrer- und Arztwohnuug diente und in dem auch die dortige Lateinschule ihre Räume hatte, in flammen auf. Ein gewaltiger Trümmerhaufen auf Bergeshöhe neben der Kirche bezeichnet die Stelle, wo es gestanden. Am Donnerstag beschäftigte sich das hiesige Landgericht in mehrstündiger Verhandlung mit der Ursache des Brandes, der apk fahrlässige Aufbe­wahrung der Asche seitens des Arztes Dr. Grouau und seiner Haushälterin, der Frau Werner, zurückge­führt werden sollte Die Verhandlung, in der der greife Dechant Kratz, der Kaplan, der Bürgermeister sowie sonstige Zeugen aus Amöneburg und Feuerwehr- sachverständige aus Marburg, Gießen und Cassel ver- uonlinen wurden, endete mit der Freisprechung der beiden Angeklagten.

Permischies

Aus Rheinhessen. Einen sehr bezeichnenden Namen hat der rheinhessische Volksmund dem dies­jährigen Wein gegeben. Mit Rücksicht auf die enormen Einnahmen, die der Weinbau in diesem Jahre gebracht hat und die es den vielfach stark verschuldeten Winzern möglich machten, die in einer langen llieihe von schlechten Jahren gemachten Hypothekentchulden sitzt mit einem Schlage abzutragen, hat man den rettenden Neuen" denHypothekentilger" getauft. Der 1917 r verdient diesen Namen mit vollem Recht, denn es ist allgemein bekannt, daß in RheiNhessen von Jausenden kleiner und großer Weinbergbesitzer die alten Hypotheken in diesem Jahre bereits zur Tilgung gekündigt wurden. DerHypothekentilger" soll sich übrigens im Faß prächtig entwickeln.

Aus dem Odenwald. In dem Dörfchen Buch traf der Landwirt Betz in seiner Scheune einen jungen Soldaten, der dort genächtet hatte. Ohne den Mann, der seit drei Jahren int Felde steht und sich zurzeit bei seiner Mutter in Breitenbrunn auf Urlaub befindet, nach dem Woher und Wohin zu fragen, fiel der Bauer über ihn her, krachte ihm eine Anzahl Messerstiche bei und schleppte den Todwunden dann vor das Dorf. Hier wurde der Soldat sterbend aufgesunden. Der junge Mann hatte, wie sich herausstellte, in der Um­gegend für seine blinde Mutter etwas Lebensmittel ein­gekauft; er konnte aber die Heimat nicht mehr erreichen und quartierte ' sich, um die Kosten einer Wirtshaus­übernachtung zu sparen, in der etwas abseits stehenden Scheune ein. Hier fand er auf solch entsetzliche Weise den Tod.

Dillenburg. Bestrafung für schlechte Butter- ablieferer. Der Landrat des Dillkreises hat den Ge­meinden Rotenroth und Steinbach, weil sie schon seit Wochen gar keine oder nur ganz wenig Butter ab- lieferten, auf unbestimmte Zeit das Recht der Haus­schlachtung entzogen. Nichtkuhhaltern wird de Schlach­tung gestattet. In zahlreichen anderen Gemeinden des Kreises hat der Landrat auch einzelnen Landwirten aus den gleichen Gründen die Hausschlachtungen untersagt.

Aschaffenburg. Vier Sonderzüge mit je 2000 gefangenen Italienern berührten den Hauptbahnhof. Nicht tiefer Ernst, wie man ihn sonst bei Kriegsgefangenen erwart, t und sieht, sondern eine geradezu ausgelassene Stimmung trugen die Leute fast ausnahmslos zur Schau. Die Mehrzahl sprach deutsch, da sie bereits früher in Deutschland gearbeitet hatte. Unter lustigen Gesängen und nicht schmeichelhaften Reden auf ihr Vaterland verließen die Italiener den Bahnhof.'

Die Bezirksstelle für Obst und Gemüse für Oberfranken zu Bamberg sieht sich veranlaßt, gegen eine geradezu unerhörte Preistreiberei für das nament­lich in der Bamberger Gärtnerei erzeugte Wurstgemüse Majoran, das vielfach nach dem Norden Deutschlands, Hamburg usw. versandt zu werden pflegte, öffentlich einzuschreiten. Der Zentner getrockneter Majoran wurde im allgemeiner mit 35 bis 40 Mark, bei Miß­ernten mit 80 bis 90 Mark bezahlt. Der diesjährige Handelspreis ist 350 bis 400 Mark für btn Zentner. Der Staatsanwaltschaft sind bereits zwei Fälle über­geben worden.

Eine unangenehme Ueberraschung erlebte ein Teichpächter in Rybik (Oberschlesien), der in einem Fischteich im Frühjahr 1915 etwa 500 zweisömmerige Karpfen ausgesetzt hatte und sie vor einigen Tagen herausfischen wollte. Der Teich, hat Zufluß von einem Bach. Von Karpfen fand man bei der Fischerei nur wenig Exemplare, dagegen wurden 42 große Hechte gefangen, welche die ausgesetzten Karpfen nach und nach ' aufgespeist hatten.

Einmachen von Kohlköpfen.

Von einem Praktiker geht bemWirtsch. Wochen olatt ein Vorsitz tag über Emmachen von nicht siestge- schlossenen, für die Verarbeitung 511 Sauerkraut unge­eigneten Kohlköpfen zu. In Uebereinstimmung mit ber Königl. Lehranstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Geisenheim am Rhein wird empfohlen, Versuche damit anzustellen. Der Vorschlag lautet:

Nach Entfernnng der verwelkten obet angestockten äußeren Blätter wird der Stru^k am unteren Kopf­ende Über- Kreuz soweit ausgeschnitten, daß der Kopf noch nicht auseinandersällt. Dann werden die Köpfe int großen Kessel einmal leicht ausgewellt (bis das Wasser kocht), zum Abtrocknen aus ein reines weißes Leinentuch oder auf sauberes Roggenstroh gebreitet und schließlich in große Steintöpfe oder ausgepichte Fässer eingelegt. Bei einem Gefäß von 3540 Zenti Meter Durchmesser kommen aus jede Schicht drei Finger voll Salz und ein halber Eßlöffel Dillkörner. Ist das Gefäß gefüllt, werden Kohlblätter und darüber ein reinleinenes Tuch gelegt, kaltes Wasser bis oberhalb des Kohles eingesüllt, das Gailze mit einem Eichen­holzdeckel verschlossen und mit einem Stein beschwert. Nach vierzehtztägiger Gärungszeit ist der ausgegorene Kohl int kühlen Raum (Keller) aufzubewahren. In 56 Woche» ist er dann reif zum Genuß. Er ist wegen seiner eingenartigen Säure sehr schmackhaft und wird in Thüringen (Fuschenkohl oder Gunicht genannt) gern gegessen. Gekocht wird er mit etwas Fett, mit gehackter Petersilie angerichtet und mit Pellkartoffeln gegeben. Von 150 Pfund Kohl konnten von November bis Ende FebrrM I9l6 zweimal wöchentlich Mittags- nrahlzeiten (einmal aufgewärmt zwecks Fettersparnis) für 34 Personen gekocht werden.

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Mannes sein Quartier lag so dicht an der rauschenden Aisne, wieBöhms Gasthaus zum Adler" an der Kinzig in Sterbfritz. Auf seinen Feldposttarten und in feinen Feldpostbriefen schrieb Cannes stets:In den Argounen, den........," einen Ortsnamen zu

nennen war ja auch verboten und im Urlaub fangen die halbwüchsigen Burschen :Argonnerwald um Mitter­nacht . . , ." und Hannes hatte mit gewissem Stolze erklärt, daß er sich in den Argounen befindet und ließ sich beivundern. Draußen im Graben war nicht allzu­viel vom Walde 'zu sehen, alles Stümpfe die vorher den Wald bildeten. Wege» seiner Zuverlässigkeit fällt Hannes zu einem Kommando, welches in dem vom feindlichen Artilleriefeuer zerstörten Dörfchen die Aus räunrungsarbeiten aussithrte. Da standen noch halbe Scheunen, öde starrende, zerstörte Häuser. Ziegeln, Steine, Balken lagen zerstreut umher und die Brenn- nesseln wuchsen darüber und erreichten eine riesige Größe. Das war Hannes sein Arbeitsfeld, Ziegel»