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Vermischtes

IBrückenau. Vorige Woche brach in der Scheune L Viehhändler Gebrüder Grünebaum dahier Feuer L dem das vollgefüllte Scheunengebäude zum Opfer ^ Sämtlicher Heu- unb Grummetvorrat (zirka 20 st^ Lren), sowie 2 Fuhren noch unausgedroschener Hafer o? L landwirtschaftliches Gerät wurden vom Feuer zer

5 Das sich in dem unter der Scheune befindlichen er-- Me aufhaltende Vieh konnte noch rechtzeitig gerettet

arbeit.

Die | Kriegstrauungen, aber keine Kriegsscheidunzen. md Le sehr zeitgemßäeWarnung" erläßt die Rechtsschutz - 1011 teile Heidelberg Wiederholt sind in letzter Zeit Fälle ul- I unserer Kenntnis gelangt, in denen kriegsgetraute Lite schon wieder auseinanderstrebten Kriegsgetraut 111 man eben schnell, eigne KriegSscheidnngen aber gibt ute b nicht, und unsere Gesetzgebung macht Scheidungen tue Wer. Kriegstrauungen waren ursprünglich im Hinblick er- auf besondere Verhältnisse vorgesehen, doch nach und M sind sie leider fast zur Modesache geworden. Jeder totlege es sich wohl, ehe er den folgenschweren Schritt tut! Drum prüfe, wer sich ewig bindet..

M Eine angenehme lleberraschung. In einem Hotel , Sopparb mietete sich ein Mann ein und verduftete am anderen Morgen, wobei er die sämtlichen vor den Fremdenzimmern stehenden Herrenstiefel mitnahm. M in tat sich die lleberraschung und die Verlegenheit der bedanernswerten Hotelgäste vorstellen, als sie am Morgen ihre Fußbekleidungen vermißten. Da derartige Dieb- tele immer häufiger vorkommen, die Beschaffung neuer hm Wuhe aber fast unmöglich ist, behält wann seine Schuhe vorsichtiger im Zimmer.

Berlin. (Trauriges Ende einer ganzen Familie.) 2 l Der in der Lehninerstraße wohnhafte frühere Kapitän, ^ zuletzt Versicherungsbeamte August Frök erschoß heute

(It arf. L iinb

rüh ferne Frau, feine einzige Tochter und dann sich

Stavenhagen. (Vergiftetes Brot.) Hier beschäf­tigte ein Bäckermeister zwei gefangene Franzosen. Vorige Woche erkrankte nun plötzlich eine große Anzahl Personen nach dem Genusse seines Brotes und die Untersuchung ergab, daß das Brot Arsenik enthielt. Die beiden gr fangenen Franzosen sind sofort verhaftet worden.

München. Die älteste Münchner in, die 104 Jahre alte Brotausträgerin Helene Bachner ist an Altersschwäche gestorben. j

Traunstein. 30 000 Kronen in einem alten Ofenrohr wurden dieser Tage in Vorderftoder von einem Maurer aufgefunden. Bei Reparatur eines Ofens wurde ein altes Ofenrohr verwendet und bei dessen Reinigung der Betrag aufgefunden.

Kaiserslautern. Im benachbarten Trippstadt wurden vergangenen Nachmittag im Amtszimmer der Gendarmerie die beiden hiesigen Gendarmen tot aufge­funden. Kurz vorher wurden Schüsse im Gebäude ge­hört, worauf man das Amtszimmer durchsuchte. Ob die beiden Beamten die Waffen gegen einander gerichtet haben, oder ob Mord vorliegt, konnte noch nicht ermittelt werden. Eigentümlicherweise war der eine Gendarm erst gestern zum Dienstantritt hier ein- getroffen.

Kaiserslautern. (Mord und Selbstmord.) Zu dem tragischen Vorfall in der Gendarmeriestatton in Trippstadt, der großes Aufsehen erregt, wird weiter ge meldet: Am vergangenen Freitag Nachmittag war aus der Oberpfalz der in die Pfalz versetzte Gendarmerie- Vizewachtmeister Reinhard hierher ^gekommen, freund­lichst begrüßt vom Gendarmeriewachtmeister Hoffmannn der hiesigen Sation, die sich als Bekannte von der Gendarmerieschule her wieder trafen. Samstag Mittag ging Hoffmann in das Mannschaftszimmer, gleich da­rauf hörte seine Frau mehrere Schreie ihres Mannes und Schüsse, und als man dann hinübereilte, lagen Reinhard und Hoffmann tot auf dem Boden. Wie die

Tat vor sich ging, wird wohl nie völlig aufgeklärt werden. Als wahrscheinlich wurde anfänglich ange­nommen, daß Reinhard den Hoffmann erschossen habe, es ist aber nicht ausgeschlossen, daß Hoffmannn, der in jüngster Zeit ein eigentümliches Wesen zeigte, in geistiger Umnachtung die Tat verübte.

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Aluminium. Kupfer

Kirchlicher Anzeiger für Schlichtern.

Evangelische Gemeinde:

Sonntag, den 28. Oktober 1917, vormittags 10 Uhr Vorfeier des 400 jährigen Reformationsjubiläums zugleich Iugend-Zestgottesdienst.

Herr Pfarrer Rollmann.

(Gotttsdienstordnung zu haben beim Kirchendiener.) Abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Herr Superint. Orth. Wochendienst: Herr Pfarrer Rollmann.

Evangelisch Kirchlicher Blaukreuz-Verein.

Versammlung nachmittags 5 Uhr in der Kleinkinderschule.

Katholische Gemeinde.

Sonntag, den 28. Oktober 1917.

Vormittags 10 Uhr: Amt mit Predigt.

Herr Kaplan Ramb.

Liebs Eltern lasst das Weinen,

Mein Kämpfen ist nun aus

Ich fei're ewigen Frieden daheim im Vater­haus.

Erst habt Ihr mich erwartet, nun harr ich Euer treu,

Bis auch Euer Kampf vollendet Und Ihr werdet bei mir sein!

Allen Verwandten und tieferschütternde traurige j nachGottes unerforschlicheml innigstgeliebter und unver; uuser herzensguter Bruder t Adam (

Musketier in einem Inf. Rt im blühenden Alter von 2. Oktober den Heldentod ftii litten hat.

Hütten, den 26. Oktol

Die tieftranernden Blut

Bekannten die achricht, dass

lieber Sohn, Onkel

t. im Westen

Jahren am 3.

Vaterland er-

1917

Margarete Ianpn.

Gut Ahleorbaeh,

Kekmmtmachung

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churS ovinj eitbci H^ eich^

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n.

Oetr. Koßtenversorgung.

Jni Anschluß an die vom Kreisausschuß erlassenen Anord- mngest über die Versorgungsregemng der Bevölkerung des Kreises W Kohlen, Kreisblatt Nr. 56, sind sämtliche Kohlenhändler und Lieferanten verpflichtet, Brennstoffe nur noch gegen Vorlage Kohlenbezugsscheinen auszugeben. Die Abgabe der im Be- ^Meln angegebenen Menge muß durch die Händler in mindestens Katen erfolgen. Die Händler sind verpflichtet, Datum nud '<<% der jedesmaligen Abgabe auf dem Bezugsschein zu ver- sodaß eine Kontrolle stets ausgeübt werden kann Bei ^staefolgung dieser Vorschriften kommen die in der Anordnung gegebenen Strafen in Anwendung.

Vertrauensleute zur Ausstellung der Bezugsscheine sind be E worden;

1.

2.

für Schlüchtern: Herr Lehrer Setbert zu Schlüchtern, für ' ' "

Steinau: Herr W. Heimann zu Steinau,

für Salmünfter: Herr Adam Lauer zu Salmünsier, für Soden: Herr Lehrer Ditzel zu Soden,

5.

für Sterbfritz: Herr Hauptlehrer Schüler zu Sterbfritz

Die Bezugsscheine für die Landgemeinden werden von dem "Sohlen amt, Zimmer Nr. 8, des Kreisausschusses ausgestellt. , 28er Hausbrandkohlen pn beziehen will, hat um Antrag r Ausstellung eines Bezugsscheines bei dem zuständigen Bürger- Pftamt zu stellen.

Schlüchtern, den 20. Oktober 1917.

Das Kreiskohlenamt.

3ßirb veröffentlicht:

- ?träge auf Ausstellung der Kohlenscheine sind im Rathaus ^tadtbauamt zu stellen.

Schlüchtern, den 25. Oktober 1917.

Der Bürgermeister: Stückrath.

öfiiisdjf Nainiailds-Wrlci. Mitgliederversammlung am Sonntag, den 28. Gkt 1917 na^hinittags S'/z Uhr im Hotel zum Stern

Statt aKart^H!

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Haupt Versammlung

Sonntag, den 4 November 1917, nachmittags

Uhr im Saal des GasthausesZum Stern" in Schlüchtern Tagesordnung:

1. Seminarchor: Das Heffenlied.

2. Eröffnung durch den 2. Vorsitzenden: Herrn Landrat

3. Jahresbericht.

o. Trott- zu Solz.

4. Seminarchor: Ein getreues Herze wissen.

5. Vortrag:Was haben wir bisher aus dem Weltkrieg gelernt und was sollen wir noch daraus lernen?"

kHerr Heinrich Naumann aus Nanzhausen, der bekannte hessische Volksschriftsteller.)

6. Aussprache: Bundesangelegenheiten.

7. Schlußwort: Herr Superintendent Orth.

Wir bitten unsere Mitglieder und Freunde recht zahlreich teilnehmen zu wollen. Der Vorstand:

Medizinalrat Dr. Cauer.

<1 Carl Beck, Eschwege.

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Am Mittwoch den 31 Okl. d Js. feiert die evangelische Gemeinde Schlüchtern die 400 - jährige Wiederkehr der Refor­mation.

Es darf erivartet werden, daß die Straßen der Stadt am Dienstag ordnungsmäßig gereinigt werden und daß der Mittwoch von allen Einwohnern der Stadt als Feiertag geachtet wird.

Die Geschäftsräume des Rat­hauses sind an diesem Tag für den Verkehr mit dem Publikum geschlossen.

Schlüchtern, 26. Oktober 1917. Der Bürgermeister: Stückrath.

Die Rechnung der jüdischen Gemeinde, sowie die der Ge­meinde Armenkasse liegen vom Sonntag, den 38. Okt. an bis Sonntag, den 4. November im Schullokale zur Einsicht auf.

Die Synagogen-Aettellen.

Bekanntmachung.

Das am Lten Oktober d.J. fällig gewesene Holzkaufgeld der Gemeinde Ahlersbach wird hierdurch in Erinnerung gebracht, und die Zahlung bis zum SOieit d. Mts bestimmt er­wartet Da vom lten November ab zwangsweise Beitreibung erfolgen wird.

Ahlersbach, 22. Okt. 1917.

Der Gemeinderechner: Glock.

KßlMumchm!

Aepfel-, Birnen- usw. Hoch stitmmche» werden von jetzt a jeden Donnerstag in der alten Kretsbaumschule zu Herolz abge­geben.

Größere Bezüge sind einige Tage vorher anzumelden.

DieKreisbaumschnl-Berwaltung

Bon Trott zu Solz. Landrat.

Am 20.Oktober l9l7 ist eine neue Bekanntmachung Nr L. 888/7. 17. K. R. A., betreffendHöchst­preise und Beschlagnahme von Leder erlassen worden.

Der Wortlaut der Bekannt­machung ist in den Amtsblättern und durch Anschlag veröffentlicht worden.

Steüv. Generalkommando

18. Armeekorps.

Brennholz und Schanzen kauft

Bdm. Stock,

Solingen.

Am 20. Oktober 1917 sind zwei Bekanntmachungen:Nr. L. 111/7. 17K.R. A., brtreffend Beschlagnahnie, Behandlung, Ver- wendung und Meldepflicht von rohen Großvichhäuten und Roß häuten";Nr. L. 700,7. 17K. R. A, betreffend H öchstpreise von rohen Großviehhäuten und Roßhäuten," erlassen worden.

Der Wortlaut der Bekanntmachung ist in den Amtsblättern und durch Anschlag veröffentlicht worden.

Stellt». Generalkommando 18 Armeekorps.

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Gütchen

von 20 -25 Morgen zu kaufen evt. zu pachten auf Frühjahr 1918.

Off. an die Exped. d. Mattes erbeten.