ii Gheziehuug einer bereits früher verhängten ' |f 8 Monate Gefängnis erkannt. Von dieser xg 2 Monate durch die Untersuchungshaft
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• U die neue Kriegsanleike zeichnen?
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5 keiner gleichem Opfermut hat das deutsche ' | erforderliche» Geldmittel zusammengebracht, f Möglichkeit zu schaffen, den Feind außerhalb Grenzen festzuhalten. Jeder Stand hat ehrlich L getan, große und kleine Summen sind ge- Mer haben auch die Frauen in der Beziehung was sie zu tun im Stande waren? Und hje Frauen sollten sich bis zum letzten ersparten Maran beteiligen! Sie können nicht Leben und L opfern, für ihr Wohlergehen, für ihre Ruhe un Frieden wird an den Fronten gekämpft, sie M beweisen, daß sie alle diese Opfer aner- Lb daß sie bereit sind, in dieser großen Zeit lailos zuzuschauen, sondern zu beweisen, daß sie » es heißt, für die Existenz des Vaterlandes E Die Kämpfer da draußen haben seit Jahren je Behaglichkeit des Lebens verzichtet, der feld- jM war ihr Stolz. Deutsche Frauen, gebt zur
irtinig imKallMmIr
neuen Kriegsanleihe mit vollen Händen! Ihr könnt es! Ihr könnt es alle, jeder nach seinen Verhältniffen. Ihr Wohlhabenden, scheut die kleine Mühe des Zeichnens nicht, Ihr habt das Geld in anderen Werten liegen, gebt darum jetzt dem Vaterlande, was des Vaterlandes ist, und das ist alles. Die Männer geben das Leben, die Frauen, die geschützt im Lande leben, müssen ihr Geld geben! Und Ihr Frauen, die Ihr jetzt in Ueberfluß lebt, Ihr könnt geben, ein paar hundert Mark, die Ihr Euch in den nächsten Monaten noch abspart! Schafft Euch ein seidenes Kleid, eine Bluse, einen Hut weniger an und se'd stolz, dem Wohle des Vaterlands zuliebe Euer altes Kleid noch ein Jahr zu tragen: es geht! Und es sind dann Ehrenkleider wie der abgeschabte feldgraue Rock!
Ihr Frauen, die Ihr von Eurer Hände Arbeit lebt, Eure Gabe ist das Scherflein der Witwe; wenn Ihr 5 Mark oder gar 10 Mark auf einen Anteilschein zeichnet, den Ihr auf der Sparkasse erhalten könnt, dann wiegt das mehr als manche gezeichneten 1000 Mark. Ihr bedeutet die Menge des Volkes; gebe jede 5 oder 10 Mark und der Feind kann weiter bezwungen werden, Ihr könnt in Fliehen dereinst Eure Arbeit tun. Erlahmt das deutsche Volk, bekommt England ®*a@6ae»sM»6fl$«>$w»ä8^^
«ch den im Kreisblatt veröffentlichten Anordnungen des Gusses vom 13. und 24. September 1917 ist jeder irt oder sonstige Erzeuger von Kartoffeln, der mehr als | Kartoffeln angepflanzt hat, verpflichtet, bis zum 20. Id. Js. die Anzahl der tatsächlich geernteten Zentner Spät- jlii dem Magistrat wahrheitsgemäß anzugeben. Das Ge- der geernteten Kartoffelmenge ist fortlaufend täglich festzu- unb in eine Kartoffelliste einzutragen.
An alle in Betracht kommenden Einwohner ergeht hiermit Grderung bis spätestens 6. d. Mts. ein Formular für die Kriebenen Aufzeichnungen im Rathaus — Kanzlei — in h zu nehmen und in dasselbe ungesäumt die vorgeschriebenen ■ zu machen. Das Formular ist nach beendigter Kartoffel- Wtestens aber am 20. Oktober 1917 an den Magistrat ^sau.
Wer das Formular nicht abholt oder sonst den Anordnungen Kreisausschusses zuwiderhandelt verwirkt einmal die ange- »Strafen und hat zu gewärtigen, daß ihm das Recht der Versorgung entzogen wird.
Ausdrücklich wird noch daraus hingewiesen, daß die Abgabe Stoffeln seitens der Erzeuger an Versorgungsberechtigte nur Krund einer vom Magistrat ausgestellten Kartoffelkarte m darf.
rchlilchtern, den 2. Oktober 1917.
Der. Magistrat: Stückrat H.
to. Hallsfrailtnverein Schlüchtkru.
>« einmalige Verkauf des Hiihnerfntter an die ftädt. lieber findet am Donnerstag, 4. Oktober, Nach ls » Uhr und an die answärtigen Freitag, 5, er 2 Uhr im Hause von Frau Otto Köhler—Ful lße statt.
IMF* Breis per ^ib. 20 Ufg. '^W rücke sind mitzubringen. Der Borstand.
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vollendeten 14. Lebensjahre an, erhalten Mündlichen. Unterricht schreiben, Kechnen, Buchführung, Wechsel- u. Scheck- rb Stenographie, Maschinenschreiben, Briefverkehr, ^ÜBohrift u. s. w.
Her Unterricht findet; um einem jeden die Teilnahme zu glichen, von morgens 9 Uhr bis abens 10 Uhr statt. — luftige Teilnehmer erhalten Schülerzeitfahrkarten. - Freie der Lehrfächer, Beginn der nächsten Kurse am 15. Okt. I Xov.
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; 7» Kriegsanleihe.
städtische Sparkasse in Schlüchtern (Rathaus) nimmt -Wn entgegen und zwar für:
I ■ 5" „ Reichsauleihe, uns. 19'24, freie Stücke — 08" „
I ^gleichen Schnldbnchstückc ... . ----- 97,80%
4 1 „ Deutsche Reichsschattonweisuugeu verlosbar zu 1 in 1.20%......----- 98%
'.verner werden Zeichnungen und Z blungen auf Kriegsspar- J ill.it%% Tagesverzinsung unter denselben Bedingungen wie "früheren Kriegsanleihen entgegengenommen. ^lhliichter», den 17. September 1917.
Der Vorstand der städtischen Sparkasse.
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seinen Willen, dann ruhen bald alle Fabriken, dann hört jedes Luxusgewerbe auf, denn dann find wir ein armes, zu Boden geworfenes Volk. Frauen, erkennt das, helft ausharren mit allen Mitteln, nicht nur im täglichen Leben mit seinen erschwerten Ernährungsverhältnissen, nein, auch in bezug auf Geld, denn zum Kriegführen gehört Geld, Geld und immer wieder Geld!
Jede Frau gebe zur Kriegsauleihe!
_ Martha Boh-Zietz.
Vermischtes.
— Krupp in Essen hat 50 Millionen Kriegsanleihe gezeichnet. Die A. E. G. in Berlin zeichnete für die 7. Kriegsauleihe wiederum 10 Millionen Mk.
Eine junge Frau aus Waltershausen, die bei Verwandten in Gotha weilte, wurde dort von Vierlingen entbunden. Die Kinderchen sind alle vier am Leben.
Man zeichnet Mriegsanleihe bei jeder Bank, Sparkasse, Kreditgenossenschaft, Lebensver- sicherungs-GefeUschaft, Kostanstalt.
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Bekanntmachung.
Die Ausgabe der Meisch- und Aettkartett erfolgt am
freita$, den S Oktober - Ir., vormittags von 8 öis 12 Uhr
im Rathaus — Stadtbauamt.
Schlächtern, den 1. Oktober 1917.
Der Wagillrat: Stückrath.
Winter-Halbjahr 1917|18
Anmeldungen erbeten.
Gruppen - Unterricht
Einzel - Unterricht.
Ausführlicher Lehrplan frei.
privat-yandelsschale
Blunck & v. Boehn, Cassel
Hohenzollernstr. 26 — am Uhrturm.
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für bis VII. KmMlche
nehmen wir Zeichnnngeu über 100 Mark und mehr entgegen und die Wertpapiere mit Zinsscheine - auf Wunsch in Ver- tvahrung. Geben wir Anteilscheine aus Über 5, 10, 20 und 50 Mark und Kriegssparbücher über jeden Betrag.
Die beiden letzteren Arten sind rückzahlbar nebst Zinsen nach Friedensschluß oder bei Bedarf jederzeit.
Es kann also jede Mark sicher und zinstragend, und doch stets greifbar, angelegt werden und brauch nicht zinslos im Kasten
zu liegen.
Kreissparkasse Kchtüchtern.
Gesamt! madHutg.
Haildclskaoimer zu Hanau.
Die Nachulittags-Dienststunde« der HaudAskammer werden ab 1. Oktober vorläufig auf 2—5 Uhr (anstatt 3 6 Uhr) gelegt.
Hanau, den 29. September 1917.
Die Handelskammer zu Hanau. Der Syndikus.
Canthal. Dr. phil. Grambow.
Hansfrauenverein.
Am Freitag, den 5. Nach«« 4 Uhr findet im Stern die
Monatsversammtung des Kausfrauenvereins statt, zu der hierdurch alle Mitglieder und Freunde herzlichst eingeladen werden.
Tagesordnung: Begrüßung.
Geschäftsbericht.
Aussprache aller Hausfrauen über praktische Winke, Erfahrungen und Rezepte. Verschiedenes.
Bekanntmachung.
Die am 1. Oktober d. Js. fällig gewordene
Holzkausgelder aus dem Stadtwald sind innerhalb 8 Tagen bei der Stadtkasse einzuzahlen.
Schlüchtern, 2. Oktober 1917.
Der Magistrat: Stückrath.
Bekanntmachung.
Anträge auf Erteilung von Wandergewerbescheinen für das Jahr 1918 find bis spätestens 15, Oktober b. Js. bei der Polizeiverwaltung Zimmer — Kanzlei — zu stellen.
Schlüchtern, 1. Oktober 1917. DiePolizeiverwaltung: Stückrath.
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