ssau
kN H
Tettg
en f
Kind
zu
I kai
SchlüchternerMtung
Telefon 65,
Wochtubkilagk: Illustriertes Lonutagsblatt
Postscheckkonto Frankfurt a. M 1140Ü :;
Telefon 65.
E^nt rNittwoch und Samstag prei^ mN..Areisk'latt" vierkeljährlich 1,50 Mk - Anzeigen kotzen'die klein. Zelle »der deren Raum 12 pfg.
M 53.
Mittwoch, den 4. Juli 1917.
68. Jahrgang.
be.
St«
181
seng« Gart rrstr« 181
»en |
Vez«
J.-Nr. 3518 R. K-
Unsere deutschen Bt über stehen, zum letzten entscheidenden Schlage ausholend, am Ende des dritten Kriegsjahres im Felde. Das Slegfrledfchwert in der Faust darf nicht zucken, wenn es gilt, heimtückische Feinde vom heimatlichen Boden fernzuhalten. Nur stahlharter Wllle, getragen von siegesfroher Zuversicht, vermag diese Riesenarbeit zu leisten.
Der Daheimgebliebenen Pflicht ist es, dazu beizutcagen, daß der Geist unserer Truppen in langer ermüdender Kriegsarbett frisch bleibe. Bücher sind Freunde und bedeuten für unser Heer und unsere Flotte eine geistige Macht. Das Buch, das im Schützengraben, an Bord oder im Lazarett gelesen wird, ist mehr als ein bloßes Mittel zur Unterhaltung und Zeitverkürzung : es schlägt Brücken bei S ber Welt, die zurzeit für den Soldaten nicht da ist, die aber das Ziel seiner Sehnsucht ist. In Erzählung und Belehrung, in Scherz und Ernst will das Buch die Herzen erquicken, die trüben Gedanken verscheuchen, Schützengrabeneinsamkeit und Lazarettruhe
die
g-AH verschönen. So sind Bücher Waffen, die den Mut stärken, und Mut ist Sieg.
Viele Millionen Bücher sind hinausgesandt, aber tausendfach tönt uns der Ruf nach Lesestoff von den höchsten Kommando- stellen bis zum schlichten Soldaten entgegen.
Für die Millionenheere sind Millionen Bücher erforderlich. Darum bitten wir um Geldbeiträge für eine
Deutfche ÜMIU|pende zum Onkauf von ^efestust für Meer und Flotte.
täftti
bi
: 104
öde Jhr.
Gehören doch Bücher zu den wertvollsten Gaben, die heimatliche Liebe jetzt noch spenden kann.
Helft uns, daß wir schöpfen können aus dem Born, der im Volk der Dichter und Denker aus den Tiefen des deutschen Gemütes quillt. Gebt alle reichlich für die Tapferen, Treuen, die mit Blut und Eisen uns und das Unsrige, Volk und Vaterland verteidigen!
Der Ehrenpräsident:
vonKindenöurg, General-Feldmarschall. i
12.
►«♦N
ai
Zerei
100
M>
v. Trott zu Solz, Minister der getstl. und Unterrichtsangelegenheiten. v. Capelle, Staatssekretär des Reichsmarineamts.
Admiral Scheer, Chef der Hochseslreltkräfte.
Wirkt Geh. Rat Dr. Kaempf. Präsident des Reichstages.
Wirkt. Geh Rat D Voigts, Präsident des Evangelischen Oberkirchenrats D. Wölfing, Evangelischer Feldpropst der Armee. Wirkk. Geh. Rat Dr. Havenstein, Präsident der Retchsbank.
v. Loebell, Minister des Innern.
. v. Holtz^ndorff, Chef des Admiralstabes der Marine. Fürst v. Hatzfeld, Herzog zu Trächenberg, Kaiserlicher Kommissar und Militär-Inspekteur der freiwilligen Krankenpflege A. m. W. b. Graf Arnim Bottzenburg, Präsident des Herrenhauses.
Adolf Bertram, Fürstbischof von Breslau. Dr. Joeppen, Katholischer Feldpropst der Armee. General der Kavallerie z. D. v. Pfuel, Vorsitzender des Preuß. Landesvereins vom Roten Kreuz.
Kgl. Preußischer Kriegsminister.
Ludendörff, Erster Generalquattermeister.
v. Schjerning, Generalstabsarzt der Armee und Chef des Feld-SanitätSwesens. Dr. Graf Schwerin-Löwltz, Wirkt. Geh. Rat, Präsident des Abgeordnetenhauses.
Geh Reg.-Rat Dr. Pieck, Mitglied des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde. Wirkt. Geh. Rat Pros, v. Dr. v Harnack, Generaldirektor der Kgl. Bibliotheken.
Gräfin Wilhelm Gröben, VorfitzendedesHauptvorstandesdeS Vaterl. FraueaverernS
che 5 li an
nbm
B-ch.hmd-n aufraf bringen * «tmnlt M i>fcn.ll*,n K-mMi- «U d-r eben!» h--.«ch°° wie btingenben Bw-, au* biebmal bl« S°i°° -°4- -"»»ch * M^WWLMM MML » »"Ä* -—- -' in der Seit vom 5. bi» 10. Juli
«nee WW» du-ch,SchA°- ,u »eeanftata und M M« an b. Sch-tzm-P« ber «WW 0---N
Schlichtern abliefern zu lassen. Sammellisten und Plakate werden übersandt.
«iW„., ■• 3u" «17. * ^ ^„^
Frau A. von Trott zu Solz. .... _____________________
von Trott zu Solz.
Amtliche».
ro
»P
eilt
in dl
J.-Nr. 3078 K. A.
Am Donnerstag, den 5. Juli 1917, Vormittags 10 Uhr
findet in Schlächtern an der Stadthalle eine Aegen bockkörung statt. Zu dieser sind nicht nur die Böcke vor- zuführen deren Ankürung erstmalig gewünscht wird, sondern auch sämtliche bisher schon «»gekörten Ziegen ^Die Herren Bürgermeister ersuche ich auf vorstehende Bekanntmachung wiederholt in orttublidtei l e |e (Schelle 2C.) in ihrer Gemeinde aufmerksam zu machen.
Schlächtern, den 11. Juni 1917.
Der Königliche Landrat.
Sejeeime UM Schiller Mk Schileri»«» höherer Lehr«»st»lte»
Der Verein „Laudausenthalt für Stadtkinder teilt uns mit, daß das Bedürfnis nach einer Unterbring mg von Stadtkinder höherer Lrhraustalteu während der Ferleu auf dem Lande hervorgetreten sei. Er bittet, die Wohltaten einer Erholung auch dieser Klasse von Schüler und Schülerinnen möglich zu machen und sichert für die Unterbringung einen höheren Pflegesatz zu.
Wenn auch zugegeben werden muß, daß der Kreis Schlüchterir in lobenswerter Weise schon einer gröberen Anzahl Stadtkinder Unterkunft und Verpflegung ge- ,nährt, und daß die bäuerliche Bevölkerung zur Aufnahme von Schüler höherer Lehranstalten wohl weniger geeignet und geneigt sein wird, so wird doch ^nfle nommen werden dürfen, daß noch bet Gutsbesitzern, I Pfarrern, Lehrern und Beamten usw. eine Anzahl
solcher Schüler, während der Ferien Aufnahme finden E^^Äir bitten, die betreffenden Familienvorstände, bU Anaelegenheit zu prüfen und ihre Entschließung uns direkt^bis zum 10. Juli mitzuteilen. Dabetdürftean- zuaeden sein, wieviel Schüler, und in welchem Aller gewünscht werden, und welcher Pflegesatz.
Der Männer-Berein vom Roten Kreuz.
Odstkerne.
ist lerne, bringt sie in sauberen red Lehrern, ode.
Kinder sammelt alle Obst „ und trockenen Zustande Eurerf Lehrern, oder direkt an die Lammelstelle zu Frau Kaufmann Fehl, Fuldaer- da bekommt Ihr für 1 kg Steinobst-Kerne >0M.
siraße, da bekommt Ihr für 1 Rg vletnoon-«er^ u w für 1 kg Kürbiskerne 15 Psg, für 1 kg .Apfelsinen ober Ettroneukerne 35 Pfg. Schmutzige uno feuchte
Kerne werden nicht angenommen.
Vorsitzende des Vaterl. Frauen-Verern»
Frau von Trott zu Solz.